Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
(ISSN 1430-6972)
IP-GIPTDAS=29.12.2024
Internet-Erstausgabe, letzte Änderung: tt.mm.jj
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Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
E-Mail: sekretariat@sgipt.org
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Anfang_Axiome
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Willkommen in unserer Internet-Publikation
für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Wissenschaftstheorie
in der Psychologie, Bereich Beweistheorie, und hier speziell zum Thema:
Axiome in der Psychologie
im allgemeines Axiomeregister
Psychologie
besonders zu Erleben und Erlebnis
Originalarbeit von Rudolf Sponsel,
Erlangen
Axiomregister
Psychologie * Standort: Haupt- und Verteilerseite Axiome in der Psychologie
*
ChatGPT
zu Axiomen in der Psychologie *
Checkliste
Axiome Psychologie. *
Methoder der Textanalyse
* Methodik-Beweissuche
in der Psychologie *
Beweissuchwortkürzel.
* Signierung
von Beweiserwähnungsbeurteilungen * Checkliste-Beweisen.
Beweisregister
Psychologie * Fundstelleninformationen
* Beweis und beweisen in der
Psychologie *
natcode Register
*
Übersicht
Beweisseiten * ist-Bedeutungen
* Wissenschaftliches Arbeiten,
Regeln
Grundbegriffe,
Zitieren
* Aristoteles Zum
Geleit * Definition und definieren:
referenzieren
* Sprachkritik
und Sch^3-Syndrom
* Begriffscontainer
(Containerbegriff) * Begriffsverschiebebahnhöfe
* Haupt- und Verteilerseite
Die Erforschung des Erlebens und der Erlebnisse * Hauptbedeutungen
Erleben * »«
Inhaltsverzeichnis
_
Editorial
Die Wissenschaftstheorie für die Psychologie
ist theoretisch und praktisch völlig unterentwickelt, was man auch
an den Ausführungen zum Axiombegriff merkt. Man beschäftigt sich
lieber mit läppischen Faktorenanalysen
und mit nichts bis wenig sagenden Signifikanztests.
Mit den Registerseiten (Definition,
Beweis,
Axiom [Standort] und natcode)
beziehe und entwickle ich eine alternative Position, die das Kernanliegen
jeder Wissenschaft, Wissen, das bewiesen wird, in den Mittelpunkt stellt.
Axiome, Annahmen und Voraussetzungen spielen beim Beweisen eine wichtige
Rolle. Daher wird es hilfreich sein, zu klären, welche Rolle Axiome
in der Psychologie gespielt haben, spielen oder spielen sollten.
Auf dieser Seite werden mit der Methode
der Textanalyse Belege zum Gebrauch des Wortes "Axiom" (Postulat,
Prinzip, Grundsatz, Annahme) in - hauptsächlich wissenschaftlichen
Arbeiten - der Psychologie gesammelt, wovon es weit mehr gibt, als man
gemeinhin denkt. Ich war selbst überrascht. Umso mehr als die Psychologie
faktisch keine Axiome braucht, weil sie ohnehin nur sehr selten etwas beweist,
wo Axiome nötig sein könnten. Dazu gehören auch die zwar
wichtigen aber schwächeren engen Verwandten des Axioms: Annahmen
und Voraussetzungen, die man braucht, um die vielen Lücken in Argumentations-
oder Beweisketten zu schließen, was allerdings sehr selten geschieht.
Axiom ist ein wissenschaftstheoretisch
sehr starkes Konstrukt und Konzept, da es nicht bewiesen werden muss, aber
als Basis für Beweise dienen kann. Daher wurden an Axiome von vielen
DenkerInnen auch hohe Anforderungen an Axiome gerichtet, so verlangte Pascal
noch in seinem 2. Punkt: "Zu Axiomen darf man nur völlig aus
sich selbst evidente Dinge wählen." In der modernen Mathematik gilt
das seit Hilbert (>Bierseidelmetapher;
Hübner 1980) nicht mehr.
Mehr zu Anforderungen an Axiome durch große Denker >ChatGPT.
Statt Axiom wird manchmal z.B. auch von Postulat,
Prinzip, Grundsatz, Grundannahme gesprochen. Das macht die Klärung
nicht einfacher.
Am vorläufigen Ende meiner Reise durch das
Thema Axiome in der Psychologie ist zwar klar, dass man zwingend erste
Annahmen und Regeln braucht, die man nicht beweisen kann, wenn man endlich
und praktisch zurecht kommen will, aber der überhöhte Begriff
der Axioms ist mir suspekt geworden, so dass ich künftig auf ihn verzichten
und lieber den Begriff der wissenschaftlichen
Basis verwenden möchte.
Zusammenfassung [Aus dem Axiomregister
übernommen]
Z1-Traditionelle-Bedeutung.
Axiome sollten nicht beweisbar, aber nützlich für Beweise; hinreichend
allgemein; grundlegend; wichtig; klar und einsichtig sein. Der Axiombegriff
drückt eine gewisse Erhöhung gegenüber Annahmen, Grundlagen
oder Voraussetzungen aus.
Z2-Gebrauch. Der Wortgebrauch ist
sehr vielfältig und sehr unterschiedlich. Der Wortgebrauch wird mit
der Methode der
Textanalyse erfasst (Suchtexte zum Thema Axiome
in der Psychologie). Alphabetisch geordnete Bedeutungszuweisungen:
-
Anfang
Ein Hauptsatz der Wissenschaftstheorie zum Anfang lautet: Irgendwo
muss man anfangen und diesen Anfang kann man nicht beweisen und muss ihn
folglich als gültig und wahr annehmen. Solche Anfangsannahmen wurden
als Axiome bezeichnet und kann man auch als Axiome bezeichnen. Axiome bedeuten
in diesem Sinne nichts anderes als erste Sätze, die man unbewiesen
als wahr und gültig annimmt, um einem unendlichen Zurückschreiten
zu entgehen.. |
-
Annahme: Axiom als Annahme, z.B. Vaihinger
1911,
58.1: "Es ist noch eine Frage, ob nicht
auch manche als Axiome oder Postulate aufgestellten Annahmen zu Hypothesen
und von da sogar zu Fiktionen herabsinken könnten; solche allmählichen
Degradationen sind ja schon oft dagewesen. ..."
-
Bestätigt: Axiom durch Erfahrung und
die Natur bestätigkeit, z.B. Newton.
-
Beziehungsrgler (von Sachverhalten).
Axiom als Beziehungsregler, Stumpf 1939, S.
14 unter Bezugnahme auf Hilbert (Grundlagen der Geometrie).
-
Definition: Axiom als Definition Burt 1940,
p. 47, Stumpf 1939, S. 131.2 interpretiert hier
Axiome als verkleidete Definitionen.
-
Erstes Axiom In der Logik nach
Stumpf 1939, S. 131.3 der Satz der Identität,
S. 205 "A ist A"
-
Expliziter Gebrauch. Hier werden Axiome
oder Synonyme ausdrücklich so benannt, z.B. G.
E. Müller, Euklid.
-
Fiktion: Axiom als Fiktion (Vaihinger
1911) und damit nützlich (pragmatische Begründung), S. 56:
"Neumann nannte auch das Gesetz der Erhaltung der
Kraft, sowie eine Reihe mathematischer Axiome und Postulate blosse fiktive
Annahmen. ..."
-
Folgerungsaxiome nach Stumpf 1939,
S.154
-
Grundsatz: Axiom als unmittelbar einsichtiger
Grundsatz, der weder beweisbar ist noch bewiesen werden muss, z.B. bei
Pascal
"2. Zu Axiomen darf man nur völlig aus sich selbst evidente Dinge
wählen." So auch Aristoteles,
Stegmüller 1958.
-
Heimliche Axiome, Wertheimer (1945,
dt.1957), S. 73, Selbstverständichkeiten bezeichnet Wertheimer auch
als "heimliche Axiome", z.B. das sich Form und Größe eines Dreiecks
nicht verändern, wenn man es verschiebt.
-
Idealisierung: Axiom als Idealisierung
ähnlich wie bei Gesetzen, die empirisch nie so rein gegeben sind,
wie es ihre Formulierung in Größengleichungen ausdrückt.
-
Impliziter und nicht ausdrücklich
als Axiom ausgewiesener Gebrauch, der vielfach, vor allem im Alltag, nicht
bewusst ist. Hier wird ein Sachverhalt wie ein Axiom genutzt, z.B. dass
es eine Außenwelt gibt, dass alles Gründe hat, dass man seiner
inneren Wahrnehmung vertraut.
-
Konvention: Axiom als Konvention, z.B.
Hume,
Poincaré.,
Stumpf 1939,
-
Kriterien / Merkmale von Axiomen
-
Einfach nach Stumpf 1939, S.68
-
Einsichtig.
-
Evidenz
(in dt. Bedeutung), Wundt 1896, S.382
-
Folgenreich nach Stumpf 1939, S.68
-
Gültigkeit (a priori, allgemein und überhaupt, speizifisch)
-
Klar.
-
Notwendigkeit nach Stumpf 1939, S. 127
-
Selbstverständlich nach Stumpf 1939, S.
127 am Beispiel des Satzes vom Widerspruch. Auch Wertheimer (1945, dt.
1957), S. 73.
-
Verständlich.
-
Wichtig.
-
Willkürlich nach Stumpf 1939, S.68: "...
willkürlich angenommene Vordersätze ..."
-
Modell: Axiom als Modellannahme. Der Axiombegriff
wird in der Psychologie im Sinne von prüfbaren Modellannahmen vielfach
falsch verwendet. Was prüfbar ist, kann nach traditionellen Auffassungen
kein Axiom sein, z.B. Entscheidungstheorie (z.B. Bröder,
Luce;
F.A.
Müller)
-
Postulat: Axiom als Postulat oder Forderung,
die erfüllt sein muss, z.B. bei
Hull., Vaihinger
1911, S. 58.1 "Es ist noch eine Frage, ob nicht
auch manche als Axiome oder Postulate aufgestellten Annahmen zu Hypothesen
und von da sogar zu Fiktionen herabsinken könnten; solche allmählichen
Degradationen sind ja schon oft dagewesen. ..." Die APA
(update 2018) setzt Axiom und Postulat gleich; auch Pospeschill 2013.
-
Prinzip: Axiom als Prinzip, das grundlegend
gelten soll, z.B. der Satz
vom Widerspruch, es kann nicht etwas und zugleich sein Gegenteil gelten.
F.A. Müller 1882), S. 3: "... des Fechner'schen Prinzips, des Axioms,
..."
-
Regel: Axiom als Regel, z.B. der Modus
ponens in der Logik; ChatGPT
widerspricht.
-
Richtig/Falsch: Axiom als richtig oder
falsch, z.B. F.A. Müller (1882), S. 56:
"... Das Fundament der Psychophysik ist ein verfehltes, weil das Axiom
der Psychophysik, es bestehe funktionaler Zusammenhang zwischen Empfindung
und Reiz, falsch ist. ..."
-
Satz. Axiom als allgemeiner Satz. Stumpf 1939,
S.7, auch Vordersatz nach Stumpf 1939, S.68.
-
Unmittelbare Vernunfterkenntnis
nach
Stumpf 1939, S. 128 mit Beispiel Satz vom Widerspruch,
Stumpf 139.3, S. 150 "... Vor [>150] läufig, beim gegenwärtigen
Stand unserer Erkenntnis, wird der Satz
besser noch in der Reihe der Axiome mit aufgeführt."
-
Unvollständigkeit: Axiome unvollständig,
z.B. Gödel.
-
Voraussetzung: Axiom als Voraussetzung,
z.B. Reusser 1984 "... drei Voraussetzungen
oder Axiome ..." Nach Stumpf 1939, S.
97, setzten große Mathematiker sehr allgemeine Begriffe voraus
-
Widerspruchsfrei. Axiome sollen in
sich und gegenüber anderen Axiomen derselben Basis widerspruchsfrei
sein.
-
Willkürlichkeit, Sinn und Sinnlosigkeit
von Axiomen. Einstein nach Wertheimer (1945, dt.1957), S. 207: "... Einsteins
erste Erwiderung war, daß wir in der Wahl von Axiomen völlig
frei seien. „Es gibt keinen solchen Unterschied, wie Sie ihn voraussetzen“,
sagte er, „zwischen sinnvollen und willkürlichen Axiomen. Die einzige
Tugend von Axiomen ist, daß sie grundlegende Voraussetzungen liefern,
aus denen man Schlüsse ziehen kann, die mit den Tatsachen übereinstimmen.
... Aber dann ging Einstein lächelnd dazu über, mir ein
besonders hübsches Beispiel eines sinnlosen Axioms zu geben: „Man
könnte natürlich, sagen wir, die Schallgeschwindigkeit anstelle
der Lichtgeschwindigkeit wählen. ..."
Z3-Geschichte. Der Axiombegriff
hat in der Geschichte der Psychologie eine lange Tradtion. Bereits Tetens
verwendet ihn 1777. Die Wort-, Begriffs- und Gebrauchsgeschichte
wird im
chronologischen, alphabetischen
und sachlich-thematischem
Axiomregister erfasst.
Z4-Wissenschaftstheoretische-Praxis.
-
Z4.1 n der Psychologie völlig unterentwickelt. Sie ist - wie schon
bei den Beweisen - ausgesprochen dürftig mit Ausnahme mathematisch
dominierter Bereiche wie z.B. Statistik, Mess- und Testtheorie.
-
Z4.2 Aber gerade in Statistik, Mess- oder Testtheorie der Axiombegriff
nicht selten falsch verwendet im Sinne von prüfbaren Modellannahmen.
-
Z4.3 Wenn auch ein Axiom selbst meist als nicht beweisbar gilt, so gilt
das keinewegs für seine Kriterien, die aber in der wissenschaftlichen
Praxis so gut wie nie begründet werden. Ob ein Axiom z.B. einleuchtend,
verständlich, klar, anerkannt oder nützlich ist, kann natürlich
empirisch untersucht, bestätigt oder widerlegt werden.
Z5-Basis als Alternative. Jede wissenschaftliche
Theorie und jedes wissenschaftliche Theorem hat und braucht eine Basis.
So sieht es m.E. auch Clark Hull. Dazu gehören:
-
B01 Grundbegriffe und Begriffe.
-
B02 Annahmen oder Voraussetzungen.
-
B03 Methoden der Erkenntnisgewinnung und Sicherung.
-
B04 Regeln, allgemeine und spezielle.
-
B05 Basissätze, Sätze, Befunde.
-
B06 Gültigkeitsbereich.
Z-Fazit. Das Thema Axiom spielt seit Beginn
der empirischen Psychologie (Tetens 1777) eine Rolle. Was aber genau ein
Axiom sein soll, darüber herrscht ebenfalls von Anfang an Unklarheit.
Ebenso gibt es viele Synonyme. Es wird ebenso von Postulat, Prinzip, Grundsatz,
Annahmen oder Voraussetzungen gesprochen. Einigkeit besteht weitgehend
darin, dass Axiome selbst nicht beweisbar, aber nützlich für
Beweise sind; hinreichend allgemein; grundlegend; wichtig; klar, verständlich
und einsichtig sein sollen. Es gibt kaum psychologische Arbeiten, die ihre
Axiome gründlich erläutern und zeigen was und wie sich etwas
aus ihnen ergibt. Manchmal werden Axiome mit Modellannahmen identifiziert,
die erfüllt sein können oder nicht, womit Axiome dann beweis-
oder widerlegbar wären, was mit den meisten und der traditionellen
Aufassung nicht in Einklang zu bringen ist. Nachdem jede Theorie oder jedes
Theorem eine Basis aus Grundbegriffen, ersten Annahmen und Sätzen,
Methoden und Regeln braucht, sollte man vielleicht auf den historisch belasteten
und vieldeutigen Axiombegriff verzichten und stattdessen den Begriff der
Basis
wählen. Wissenschaftliche Arbeiten sind dann aufgegrufen, ihre Basis
zu erklären und zu begründen. So zumindest soll es künftig
in der IP-GIPT gehandhabt werden.
Materialien
aus der Print-Ausgabe Psychologie des Erleben - Ein wissenschaftlicher
Entwurf
Die Printausgabe thematisiert Axiome S. 276-292. Sie waren früher
fertig als die Internetseiten und werden deshalb hier übernommen.
Über den Sinn und Nutzen
von Axiomen, allgemein, in der Psychologie und besonders in der Erlebenspsychologie
Ich wurde im Rahmen meiner Arbeiten zum Beweisthema und der Erstellung
des Beweisregisters Psychologie mehrfach mit dem Thema Axiome in der Psychologie
konfrontiert, so dass ich beschloss, für das Thema ein eigenes Axiomen-Register
einzurichten, auf- und Zug um Zug auszubauen. Als eine der ersten Aufgaben
stellte sich die begriffliche Klärung des Axiombegriffs aus der die
Checkliste Axiome hervorging, die helfen soll, vorgelegte Axiome in der
Psychologie zu beurteilen. Zunächst noch eine
Vorbemerkung Selbstexploration
Axiom in meinem realen Leben
Frage ich mich, ob ich, was mein Seelenleben betrifft, schon jemals
ein Axiom gebraucht habe, lautet meine spontane Antwort: Nein! Genauer
müsste ich aber sagen: ich weiß zumindest nichts davon. Denn
möglicherweise nutze ich Axiome, ohne es ausdrücklich zu wissen.
Ganz allgemein drängt sich hier die Frage auf: was „ist“ überhaupt
ein Axiom, wo und wozu wird es gebraucht? [3.2 Buch 277]
Richtiger und genauer wäre zu fragen: was soll
ein Axiom genannt werden, wozu und warum? Nun, denken wir an die Schule
zurück, dann ist den meisten noch im Gedächtnis, dass man Axiome
in der Mathematik benötigt und hier fallen einem dann gewöhnlich
die Axiome Euklids ein, namentlich das bekannteste, das Parallelenaxiom,
das man rund 2000 Jahren zu beweisen suchte, was nicht wenigen MathematikerInnen
gelegentlich schier den Verstand raubte oder sie in die Depression trieb.
Wir dürfen vermuten: Axiome braucht man zum Beweisen. Nun, ein Axiom
ist eine Annahme, die sich nicht beweisen lässt, aber die man für
Beweise braucht. Man verlangt im Allgemeinen, dass Axiome unmittelbar einleuchtend
sind (Pascal) und von fast niemand bestritten werden. Zum Beispiel: Das
Ganze ist mehr als ein Teil (Euklid
VIII).
Wer Wissenschaft betreibt, sollte von dem Axiom
bzw. der Annahme ausgehen, dass Wissenschaft möglich ist. Was Wissenschaft
heißen soll wurde oben schon erörtert.
Editorial zur Checkliste
Axiome
Axiome werden meist als grundlegende und einsichtige Wahrheiten mit
den Grundbegriffen als Ableitungsbasis für Theorien betrachtet. Als
Prototyp galt Jahrtausende das System von Euklid. Was ein Axiom genau kennzeichnet
bzw. kennzeichnen soll, ist indessen nicht so klar, wie man meinen sollte,
weil viele Kriterien eine Rolle spielen können. Auf dieser Seite geht
es darum, welche Fragen sich zu den Merkmalen und Kriterien zur Einführung
und zum Gebrauch von Axiomen stellen lassen. Diese Fragen bilden die sog.
offene Checkliste Axiome. Mit diesen können die untersuchten Axiome
"befragt" werden.
Zusammenfassung Checkliste
Erörterungsmöglichkeiten aus dem Begriffsumfeld, Kriterien, Merkmale
Vorläufige Definition: Ein Axiom ist eine für wahr erklärte
grundsätzliche Aussage, die von vielen oder den meisten Fachkundigen
als klar, verständlich und einsichtig bewertet und deshalb an den
Anfang von Argumentationen und
Beweisen gestellt wird, um unendliche Rückschritte zu vermeiden.
Axiome [Buch 278] und Grundbegriffe, die nicht definierbar sind, bilden
eine Basis oder das Fundament von Theorien.
Manche Axiome werden ohne weitere Erörterung
einfach so erwähnt oder gebraucht. Das ist der wissenschaftstheoretisch
ganz unbefriedigende, wenn auch sehr häufige Fall. Andere werden ganz
unterschiedlich eingeführt und begründet. Aus meinen bisherigen
Erfahrungen habe ich die offene Checkliste Axiome entwickelt.
-
Anerkannt (allgemein, mehrheitlich, speziell).
Wird die Frage der Anerkennung des Axioms erörtert?
-
Annahme. Wird die Abgrenzung von Annahme und
Axiom erörtert? Jedes Axiom ist eine Annahme, aber nicht jede Annahme
ist ein Axiom.
-
Aussage. Wird die Abgrenzung von Aussage und
Axiom erörtert? Jedes Axiom ist eine Aussage, aber nicht jede Aussage
ist ein Axiom.
-
Bedingung. Wird die Abgrenzung von Bedingung
und Axiom erörtert?
-
Behauptung. Wird die Abgrenzung von Behauptung
und Axiom erörtert? Jedes Axiom ist eine Behauptung, aber nicht jede
Behauptung ist ein Axiom.
-
Beispiel(e). Wird ein Beispiel oder sogar
mehrere für ein Axiom gegeben?
-
Belege. Werden für die Einführung
des Axioms oder der Axiome Belege genannt oder erörtert?
-
Bewährt. Wird die Frage der Bewährung
des Axioms erörtert?
-
Einsichtig (unmittelbar für fast alle
Kundigen). Wird die Frage der Einsichtigkeit des Axioms erörtert?
-
Erklärung. Wird erklärt, was das
Axiom bedeutet, wozu es gebraucht wird (> Zweck)?
-
Evidenz (im dt. Sinne). Wird erörtert,
ob das Axiom evident (Pascal) ist und wie man das festgestellt hat? [Buch
279]
-
Gegenbeispiele. Werden auch Gegenbeispiele
zu Axiomen allgemeinen oder speziell zu dem eingeführten genannt und
erörtert?
-
Gesetz. Wird die Abgrenzung von Gesetz und
Axiom erörtert?
-
Grundsatz. Wird erörtert, dass man
Axiom auch als Grundsatz verstehen kann bzw. was man als Unterschied zwischen
Axiom und Grundsatz ansieht?
-
Gültigkeits-, Geltungsbereich. Wird
erörtert, was das Axiom für einen Geltungs- bzw. Gültigkeitsbereich
haben soll, z.B. Normalbedingungen?
-
Hypothese. Wird die Abgrenzung von Hypothese
und Axiom erörtert?
-
Klar. Ist das Axiom klar und verständlich
formuliert? Wird die Klarheit des Axioms erörtert?
-
Kritik. Wird an einem Axiom Kritik geübt?
Wird sich mit der Kritik auseinandergesetzt?
-
Modell. Während man jedes Axiom als Modell
für einen Sachverhalt ansehen kann, werden die meisten Modelle nicht
als Axiome angesehen. Modelle gelten nicht so zwingend wie ein Axiom.
-
Notwendigkeit. Wird die Notwendigkeit
des Axioms erörtert oder sogar gezeigt?
-
Postulat. Postulate sind Forderungen, wobei
man auch Axiome als Forderungen ansehen kann. Werden Axiom und Postulat
abgegrenzt? Nicht selten werden sie synonym verwendet.
-
Prinzip, Prinzipien. Grundsatz, oft synonyme
Verwendung zu Axiom. Wird die Abgrenzung von Prinzip und Axiom erörtert?
-
Sachverhalt. Während jedes Axiom
einen Sachverhalt formuliert, sind die allermeisten Sachverhalte keine
Axiome.
-
Satz. In der Mathematik eine bewiesene Behauptung.
Ein Axiom wird so bewertet als ob es bewiesen wäre. Manchmal wird
von Energiesätzen gesprochen. [Buch 280]
-
Selbstevident. Selbstverständlichkeit,
fast alle sehen es so, unmittelbar einsichtig (Pascals Forderung).
-
Theorem. Teil einer Theorie. Theoreme sind
der Regel bewiesen oder beweisbar, Axiome gewöhnlich nicht.
-
Theorie. Umfassende Aussage über Sachverhalte.
Man spricht auch von axiomatischer Theorie, was meist bedeutet, dass in
der Theorie am Anfang neben den Grundbegriffen Axiome stehen. Eine Theorie
ist in aller Regel viel umfassender als ein Axiom. Eine Frage könnte
sein: wird erörtert, welche Rolle das Axiom in der Theorie spielt?
-
Unabhängigkeit der Axiome. Eine
speziell logisch-mathematische Forderung. Wird die Unabhängigkeit
des Axioms von anderen vorliegenden erörtert?
-
Vermutung. Wird die Abgrenzung von Vermutung
und Axiom erörtert? Formal formuliert ein Axiom eine Vermutung, aber
mit starkem Geltungsanspruch. Die allermeisten Vermutungen sind keine Axiome.
-
Verständlich (nachvollziehbar).
Wird die Verständlichkeit des Axioms erörtert?
-
Vollständigkeit der Axiome. Eine
speziell logisch-mathematische Forderung (Kriterium).
-
Voraussetzung. Man kann jedes Axiom
als Voraussetzung ansehen.
-
Wahr. Ein Axiom ist wahr durch Beschluss, es
wird als wahr vorausgesetzt.
-
Wichtig. Wird die Wichtigkeit des Axioms erörtert?
-
Widerspruchsfreiheit der Axiome.
Wird auf die Widerspruchsfreiheit der Axiome eingegangen, wird die Widerspruchsfreiheit
erörtert?
-
Zweck. Wird erörtert für was man das
Axiom braucht, wozu es dient, was es leisten soll? Axiom ist ein großes
Wort: Genügte nicht auch Annahme oder Voraussetzung? [Buch 281]
_
Axiome im Alltag
Axiome oder grundlegende Annahmen spielen im Alltagsleben der Menschen
in ihrem Bewusstsein keine Rolle. Aber im Alltagsleben geht der durchschnittliche
Mensch („Otto Normalbverbraucher“) wahrscheinlich von vielen Annahmen aus,
die er für wahr hält und die man auch als Axiome bezeichnen könnte.
Es ist psychologisch eine reizvolle Fragestellung, was diese meist gar
nicht bewussten Annahmen sind (z.B. ich erlebe, also lebe ich; wenn ich
erwache, lebe ich; es gibt eine reale Außenwelt, die wahrnehm- und
erkennbar ist; nimmt man etwas weg, ist der Rest weniger geworden. Gibt
man etwas hinzu, so es mehr geworden).
Axiome
in der Psychologie: eine kleine Auswahl
In der Psychologie spielen Axiome eine viel größere Rolle
als ich dachte, belegt durch die vielen Fundstellen „axiom“ in den gesichteten
Werken (>Axiomregister).
Müller,
G. E. (1896-1897) Psychophysische Axiome
Zur Psychophysik der Gesichtsempfindungen. Kapitel 1. Die psychophysischen
Axiome und ihre Anwendung auf die Gesichtsempfindungen. Zschr. Psychol.
X, XIV (1896-1897).
Z1-Die-Arbeit über die psychophysischen
Axiome und ihre Anwendung auf die Gesichtsempfindungen ist als Ganzes (6
Kapitel mit 284 Seiten ohne Inhaltsverzeichnis) schwer zugänglich,
weil sie in mehreren Teilen in verschiedenen Bänden der Zeitschrift
für Psychologie 1896-1897 veröffentlicht wurden:
Kapitel 1 Zeitschrift für Psychologie X, 1-82
Kapitel 2 Zeitschrift für Psychologie X, 321-338
Kapitel 3 Zeitschrift für Psychologie X, 339-413
Kapitel 4 Zeitschrift für Psychologie XIV, 1-76
Kapitel 5 Zeitschrift für Psychologie XIV, 77-179
Kapitel 6 Zeitschrift für Psychologie XIV, 179-193 [Buch 282]
Z2-Die-Axiome:
-
A0: Gültigkeit der in Physik und Chemie gelehrten Axiome.
-
A1: "Jedem Zustande des Bewußtseins liegt ein materieller Vorgang,
ein sogenannter psychophysischer Prozeß, zu Grunde, an dessen Stattfinden
das Vorhandensein des Bewußtseinszustandes geknüpft ist." Zeitschrift
für Psychologie X, S 1
-
A2: "Einer Gleichheit, Ähnlichkeit, Verschiedenheit der Beschaffenheit
der Empfindungen ... entspricht eine Gleichheit, Ähnlichkeit, Verschiedenheit
der Beschaffenheit der psychophysischen Prozesse, und umgekehrt." Zeitschrift
für Psychologie X, S. 1f
-
A3: "Besitzen die Änderungen, welche eine Empfindung durchläuft,
dieselbe Richtung, oder sind die Unterschiede, die zwischen einer Reihe
gegebener Empfindungen, bestehen, von gleicher Richtung, so besitzen auch
die Änderungen, welche der psychophysische Prozeß durchläuft,
oder die Unterschiede der gegebenen psychophysischen Prozesse gleiche Richtung."
Zeitschrift für Psychologie X, S. 2
-
A4: "Es gilt nun der Satz (viertes psychophysisches Axiom), daß jeder
qualitativen Änderung der Empfindung auch eine qualitative Änderung
des psychophysischen Prozesses entspricht, und umgekehrt, und daß
bei
-
einer Erhöhung oder Minderung der Empfindungsintensität auch
die Intensität des psychophysischen Prozesses1 anwächst, bezw.
sich verringert, und umgekehrt." Zeitschrift für Psychologie X, S.
3
-
A5: Das fünfte Axiom formuliert ein mathematisches Modell für
Mischempfindungen.
Z3-Anzahl Zur Anzahl der Axiome äußert
sich Müller in X, S. 2, Fußnote 1:
"Die Zahl ist einigermaßen willkürlich. Man kann dieselbe
verringern oder erhöhen, indem man mehrere der angeführten Axiome
zusammenlegt, bezw. das eine oder andere derselben zerlegt."
Z4-Fundstellen Begriffsumfeld Axiome:
Annahme 121.
Axiom 34 (davon zwei Inhaltsverzeichnis, drei in Überschriften).
[Buch 83] |
begründ 6.
beweis 33.
bewies 4.
empirisch 18.
experiment 9. |
method 10.
Postulat 0.
Prinzip 68.
Satz 122.
Theorie 112. |
Theorem 0.Voraussetzung 25.
erleben 0.
erlebt 1.
Erlebnis 0. |
Z-Fazit-Axiome-Müllers
Die Axiome sind nicht klar und eindeutig benannt und beschrieben > Checkliste
Axiome. G. E. Müller erklärt nicht, was Axiome sind und welche
Kriterien für ihre Erstellung gelten. Er sagt auch nicht, wozu man
diese fünf Axiome braucht, wozu sie notwendig, wichtig, nützlich,
hilfreich oder gut sind. Die Grundbegriffe der Axiomatik (z.B. Annahme,
Beweis, Hypothese, Modell, Voraussetzung) bleiben im Dunklen. Das alles
ist wissenschaftlich sehr unbefriedigend. Die Arbeit ist überdies
allgemein abstrakt und ist nicht mit empirisch-experimentellen Befunden
klar gekennzeichnet, belegt. Eine ernsthafte und tiefere Auseinandersetzung
ist schwierig, weil hierzu sehr viel interpretiert werden müsste.
[Buch 284]
Stumpf, Carl (1850-1936)
Carl Stumpf gilt als bedeu-
tender Psychologe der
Gründerzeit, der sich auch
intensiv mit dem Erken-
nen und der Erkentnis-
lehre auseinandergesetzt
hat. Hierzu hat er drei
Werke – Psychologie und
Erkenntnistheorie (1891),
Erkenntnislehre in 2 Bdn
(posthum 1939-40) - ge-
schrieben, die auf dieser
Seite unter dem Gesichts-
punkt "Axiom" und "Axi-
omatik" untersucht wer-
den.
Zusammenfassung Eine
gründliche Auseinander-
setzung (> Checkliste
Axiom) mit Begriff, Theo-
rie und Methodik der Axi-
ome und Axiomatik findet
bei den gesichteten Fund-
stellen der Werke 1891
und 1939 bis S. 154 nicht
statt. Die Erkentnislehre
Band 2 von 1940 wurde
nur nach Fundstellen und
nicht inhaltlich gesichtet.
[Buch 285] |
|
Hull, Clark (1884-1952)
[Axiome]
Clark Hull war ein bedeutender amerikanischer Psychologe mit vorbildlicher
wissenschaftlicher Einstellung und Haltung - wie die Fundstellen belegen
-, der 1943 mit seinem Hauptwerk Principles of Behavior bleibende Maßstäbe
gesetzt hat.
1943-Hull. Zusammenfassung-Hull-1943: Principles of Behavior.
In dem Buch gibt es neben einem Sachregistereintrag 6 Fundstellen "axiom"
(alle hier, übersetzt von DeepL).
p. 2: "Der Begriff „Theorie“ hat in den Verhaltens- oder „Sozial“-Wissenschaften
eine Vielzahl von Bedeutungen. Im Sinne der vorliegenden Arbeit ist eine
Theorie eine systematische deduktive Ableitung der sekundären Prinzipien
beobachtbarer Phänomene aus einer relativ kleinen Anzahl von primären
Prinzipien oder Postulaten, ähnlich wie die sekundären Prinzipien
oder Theoreme der Geometrie letztlich als logische Hierarchie aus einigen
ursprünglichen Definitionen und primären Prinzipien, den Axiomen,
abgeleitet werden. In der Wissenschaft gilt ein beobachtetes Ereignis als
erklärt, wenn der Satz, der es ausdrückt, logisch aus [>2] einer
Reihe von Definitionen und Postulaten in Verbindung mit bestimmten beobachteten
Bedingungen, die dem Ereignis vorausgehen, abgeleitet wurde. Dies ist,
kurz gesagt, das Wesen der wissenschaftlichen Theorie und Erklärung,
wie sie in den physikalischen Wissenschaften nach Jahrhunderten erfolgreicher
Entwicklung allgemein verstanden und akzeptiert wird (i, S. 495-496)."
Beigegeben sind 10 Fragen und Antworten von ChatGPT zu Hulls Axiomen, Postulaten,
Prinzipien. [Buch 286]
Messtheorie
Obwohl der Begriff des Axioms in der Messtheorie eine überragende
Rolle spielt, konnte ich bei Orth (1974) keine Definition von Axiom finden.
Nach dem Sachregister Orth (1974), S. 34:
„Unter einer Axiomatisierung wollen wir die Bildung eines Axiomensystems
verstehen. Jede Axiomatisierung hat von einer Anzahl undefinierter oder
primitiver Ausdrücke (oder: Grundbegriffen) auszugehen, wie z. B.
dem Begriff »Menge«. Aus undefinierten lassen sich definierte
[Buch 287] Ausdrücke ableiten, wie z. B. die Begriffe »Relation«
und »Operation« in der Mengenlehre. In der Meßtheorie
werden diese Begriffe jedoch undefiniert gelassen; die Mengenlehre wird
insofern vorausgesetzt. Meßtheoretische Axiome sind Eigenschaften
undefinierter Begriffe: die undefinierten Begriffe bilden das Relativ.
Im allgemeinen sind bei einer Axiomatisierung Ableitungsregeln anzugeben,
die festlegen, mit welchen Mitteln definierte Ausdrücke aus undefinierten
und Theoreme aus Axiomen abgeleitet werden dürfen. In der Meßtheorie
sind dieses alle logischen und mathematischen Regeln, die nicht gesondert
angegeben werden. Ein Axiomensystem ist ein formales System und bedarf
einer (inhaltlichen) Interpretation: in der Meßtheorie muß
es empirisch und numerisch interpretiert werden können.“
Die
Axiome der sog. Klassischen Testtheorie KTT
Helger T. Krantz (1981, 2. A.) Einführung in die klassische Testtheorie.
Frankfurt: Fachbuchhandlung für Psychologie, beschreibt im Kapitel
5.2, S. 69-75 „Die Axiome“, 5 Axiome:
-
A1 Ein Meßwert besteht aus wahrem Wert und Fehler (Datenmodell, S.
66)
-
A2 Der Mittelwert der Meßfehler ist 0 (S. 69)
-
A3 Die Korrelation zwischen wahren Werten und Fehlern ist 0 (S.72)
-
A4 Die Fehler zweier beliebiger Tests korrelieren mit 0 (S. 73)
-
A5 Die wahren Werte eines Tests korrelieren mit den Fehlern eines anderen
Test mit 0 (S: 73).
Anmerkung aus Orth (1974), S. 41: „Das über Skalierungsverfahren
Gesagte gilt sinngemäß auch für psychologische Tests. Diese
sind auch »Meßverfahren per fiat« genannt worden (Torgerson,
1958; Pfanzagl, 1968; Fischer, 1970), da sie auf dem Glauben beruhen, daß
die jeweilige Eigenschaft meßbar sei, und daß Tests zur Messung
auf Intervallskalenniveau führten. Ein weiterer Unterschied zwischen
Meßstrukturen und Tests besteht darin, daß bei letzteren nicht
ein empirisches Relativ in ein numerisches, sondern ein numerisches [Buch
288] Relativ in ein anderes numerisches Relativ abgebildet wird. Es werden
(numerische) Testrohwerte in numerische Testwerte abgebildet bzw. transformiert.
Für eine Messung mit Hilfe von Tests auf Intervallskalenniveau sind
die meßtheoretischen Grundlagen noch zu entwickeln. Dennoch sind
Tests keinesfalls wertlos; sie sind wichtige Instrumente zur Diagnostik
und Vorhersage.“
Die Watzlawick’schen
Kommunikations Axiome
Watzlawick hat fünf berühmte Kommunikationsaxiome formuliert,
die in der Psychotherapie, besonders in der systemischen, große Beachtung
fanden:
-
A1 Man kann nicht nicht-kommunizieren.
-
A2 Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.
-
A3 Kommunikation besteht aus Interpunktionen, die keinen Anfang und kein
Ende haben. Ursachen- und Schuldzuweisungen (wer hat angefangen, wer ist
schuld), Henne-Ei-Probleme werden damit ausgehebelt.
-
A4 Jede Kommunikation hat digitale und analoge Modalitäten. Digitale
hat keine Beziehungssemantik, ist aber eindeutig, analoge hat semantisches
Potential, ist aber mehrdeutig.
-
A5 Jede Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär, beruht auf
Gleichheit oder Unterschiedlichkeit.
Eine Auseinandersetzung habe ich hier
geführt.
Sponsel (1995) Die vorläufigen
Axiome der IPPT. In (128-145) Sponsel, R. (1995). Auch
im Internet.
„Vorbemerkung: Zum Aufbau von Theorien, Modellen muß man irgendwelche
ersten Annahmen treffen, die nicht weiter zurückgeführt werden
können, ohne in einen unendlichen Regreß zu gelangen. Erste
Annahmen, die beson-[Buch 289] ders geeignet sind, viele andere Phänomene,
die wir beobachten und sichern können, und die selbst nicht oder nur
sehr umständlich und sehr schwierig bewiesen werden können, wollen
wir Axiome nennen. Es sind so etwas wie Anfangssätze, Basissätze,
Grundannahmen. Mit Hilfe logischer Analysen, kreativer Einfälle und
empirischer Erkenntnisfortschritte kann es sein, daß Axiome aufgelöst
und in Sätze übergeführt werden können. Sätze
wollen wir beweisbare bzw. empirisch gut begründ- und belegbare Behauptungen
nennen, z. B. es gibt Glaubensheilungen, d. h. einige Menschen wurden dadurch
geheilt, weil sie fest daran glaubten, geheilt zu werden. Kann man
zeigen, daß es tatsächlich Glaubensheilungen gibt, erübrigt
sich ein entsprechendes Axiom. Axiome sind gefährlich und müssen
daher stets kritisch betrachtet und
hinterfragt werden.
Von den folgenden Axiomen sind einige, glauben wir,
als Sätze beweisbar. Da wir die Beweise in diesem Buch nicht führen,
die Gültigkeit dieser Aussagen andererseits bei wichtigen Argumentationen
voraussetzen, möchten
wir sie als Axiome einführen. Die präzise Abklärung,
Untersuchung und Ausarbeitung mag - in der Hauptsache - den psychologischen
WissenschaftstheoretikerInnen vorbehalten bleiben.“
Aus heutiger Sicht würde ich die 1995 so benannten
20 Axiome als Annahmen bezeichnen.
Zusammenfassung
Axiome in der Psychologie
Das Thema Axiome spielt in der Psychologie und in ihrer Geschichte
zwar eine wichtige Rolle, ist aber nirgendwo angemessen entwickelt und
ausgearbeitet worden. Das gilt nicht nur für die Psychologie, die
uns hier natürlich am
meisten interessiert, sondern ganz allgemein. Es gibt keine wissenschafts-theoretische
Monographie zu Axiomen und Axiomatik, wie auch ChatGPT bestätigt
hat. Das habe ich im Rahmen meiner Arbeiten zum Beweis und bewei-
sen in der Psychologie festgestellt und deshalb beschlossen neben dem
Beweis-Register Psychologie auch ein Axiomen-Register Psychologie einzurichten.
Einige Stichproben habe ich in diesem Abschnitt vorgestellt: G. E.
Müller, Carl Stumpf, Clark Hull, Klassische Testtheorie, Messtheorie,
[Buch 290] Watzlawick, Sponsel. Aus der Auseinandersetzung mit dem wichtigen
Thema ist meine Checkliste Axiome und Axiomatik hervorgegangen.
Allgemeines zu
Axiomes des Erlebens
Brauchen wir Axiome des Erlebens; und falls: wozu? Axiome habe ich
oben vorläufig definiert:
Ein Axiom ist eine für wahr erklärte grundsätzliche
Aussage, die von vielen oder den meisten Fachkundigen als klar, verständlich
und einsichtig bewertet und deshalb an den Anfang von Argumentationen und
Beweisen gestellt wird, um unendliche Rückschritte zu vermeiden. Axiome
und Grundbegriffe, die nicht definierbar sind, bilden eine Basis
oder das Fundament von Theorien.
Bei der Frage, ob wir Axiome des Erlebens brauchen, kann uns die
Checkliste
Axiome helfen. Für die praktische Psychologie des Erlebens
brauchen wir wahrscheinlich keine Axiome. Aber für die wissenschaftliche
Psychologie
des Erlebens, sind Axiome für die Beweise sehr wahrscheinlich
nicht nur hilfreich, sondern auch notwendig. Inwieweit Erleben wissenschaftlichen
Untersuchungen überhaupt zugänglich ist, wurde in der Geschichte
der Wissenschaft (Moritz Schlick) und Psychologie (BehavioristInnen) vielfach
bestritten, von daher fehlen die wichtigen Kriterien allgemeine Anerkennung
und selbstverständliche Einsicht und Wahrheit. Grundlegende Aussagen,
die für Beweise zum Erleben gebraucht werden, sind zwar in jedem Falle
Annahmen, aber die Kennzeichnung Axiom erhebt diese Annahmen zu ganz besonderen.
Erste Grundbegriffe
und Axiome des Erlebens
Zunächst versuche ich, mit möglichst wenigen Grundbegriffen
und Axiomen auszukommen. Ob diese hinreichen, werden wir spätestens
im Kapitel Beweise herausfinden. [Buch 291]
-
GBE := Grundbegriff erleben.
-
AE := Axiom des Erlebens
-
GBE Grundbegriffe Erleben
-
GBE1 Erleben heißt, dass Signale der Außen- oder Innenwelt
erfasst und weiterverarbeitet werden.
-
GBE2 Erleben0 heißt erlebnisfähig sein. Bewusstes erleben setzt
gewöhnlich mit dem Erwachen ein.
-
GBE3 Beim Erleben sollten verschiedene Perspektiven oder Ebenen unterschieden
werden: (1) Sachverhalt; (2) Erleben des Sachverhalts; (3) Erkennen/Wiedererkennen
des Erlebens des Sachverhalts (Erleben Begriffe oder Wiedererkennen zuordnen);
(4) Das Erkennen in Worte fassen zum Denken darüber oder (5) zum sprachlichen
Ausdruck.
-
GBE4 Aus AE4 folgt, dass Teile des Erlebens unterschieden werden können.
Unterscheidbare Teile des Erlebens heißen auch Dimensionen
des Erlebens.
5 Axiome des Erlebens
Die folgenden 5 Axiome des Erlebens müssen noch genauer untersucht
werden; sie sind ein heuristischer Entwurf, der aus der gesamten Auseinandersetzung
mit dem Thema Erleben hervorgegangen ist. Hierzu kann auch der folgende
Abschnitt über die elementaren Dimensionen des Erlebens beitragen.
AE1 Bewusstes
und nichtbewusstes Erleben
Es gibt bewusstes und nichtbewusstes Erleben.
AE2 Axiom des
Erlebens e = eg + ee = 1
Jedes Erleben e setzt sich aus einer Gegenstandskomponente eg und einer
Erlebenskomponente ee zusammen. [Buch 292]
Nach Theodor Lipps (1905), S. 5: "Dies hindert doch nicht, daß
in diesem Erleben die zwei Seiten unterschieden werden können, nämlich
einmal das Erleben des Inhaltes und zum anderen der Inhalt des Erlebens."
AE3 Axiom des
Erlebens e = eS + eW = 1
Die Gegenstandskomponente eg kann man auch als Sachverhaltskomponente
es und die Erlebenskomponente ee entsprechend als
Wertungskomponente ew verstehen.
Die Sachverhaltskomponente es kann man objekt-sprachlich und die Wertungskomponente
ew kann man metasprachlich interpretieren. Die Sachverhaltskomponente es
geht der Wertungskomponente ew zeitlich voraus. Denn, bevor
man etwas bewerten kann, muss es gegeben sein.
AE4 Axiom des
Erlebens: Teil & Ganzes
ee = f (ee1, ee2, … eei,
… een)
eg = f (eg1, eg2, … egi,
… egn)
Erleben ist zunächst ein Ganzes, das meist aus Teilen besteht,
die mehr oder minder genau unterschieden werden können. Die Aufmerksamkeit
kann dann auf Teile gerichtet werden. Das gilt für ee und
für eg.
AE5 Kommunizierbarkeit
Bewusstes Erleben ist grundsätzlich kommunizierbar. Ein Mensch
kann grundsätzlich mit Hilfe seiner inneren Wahrnehmung ausdrücken,
was in ihm geschieht und andere seines soziokulturellen Umfeldes können
das grundsätzlich nachvollziehen und verstehen.
ChatGPT
Fragen Allgemein
-
ChatGPT 4.0 mini Frage 06.11.2024 Gibt
es in der Psychologie Axiome und Axiomensysteme, historisch und aktuell?
-
ChatGPT 4.0 mini Frage 06.11.2024 Nachfrage Gibt
es zu den Auskünften auch Quellen mit genauen Fundstellen?
-
ChatGPT 4.0 mini Frage 06.11.2024 Zusatzfrage: Danke. Wie
steht es um die allgemeine Anerkennung der Axiome in der Psychologie und
wie wird diese festgestellt?
-
Es sieht
so aus, als gäbe es keine wissenschaftstheoretische Monographie wie
z.B. "Axiome in der Psychologie"?
-
Frage an ChatGPT am 21.12.2024: Kann
man die drei Aussagen als Axiome der Psychologie ansehen: 1. Es gibt eine
Psyche; 2. Die Psyche ist erforschbar, 3. Es gibt sichere Erkenntnisse
der Psyche oder sind diese besser anders zu qualifizieren?
-
Frage an ChatGPT am 20.12.2024: Gibt
es Arbeiten in der Psychologie, in denen tatsächlich Schritt für
Schritt gezeigt wird, wozu man gewisse Axiome braucht?
-
Frage an ChatGPT am 20.12.2024: Ok,
danke, das sind einige Hinweise, es fehlen aber konkrete Belege
-
Frage an ChatGPT am 20.12.2024: "Beleg:
Präzise Experimente, die zeigen, wie Sensitivität (d’) und Entscheidungskriterien
zusammenhängen." Das ist kein Beleg sondern eine Behauptung, noch
dazu ohne Quelle.
Fragen zu Hull
-
Frage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Wie
lauten die wichtigsten Axiome Clark Hulls und was ist aus ihnen geworden?
-
Frage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Hat
Hull auch erklärt, was er unter Axiom oder Postulat genau versteht
und wozu man es braucht?
-
Nachfrage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Danke.
Aber hat Hull nicht 16 Axiome bzw. Postulate aufgestellt (was ich Foppa
entnommen habe)?
-
Frage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Danke.
Gibt es nicht auch noch ein XVII Postulat?
-
Frage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Nachfrage
zu den ersten 5 Axiomen auf meine erste Frage. Waren das Axiome oder Postulate:
"Drive Reduction Theory, Habit Strength, Learning, Reaction Potential,
Reinforcement" und wann und wo wurden sie zum ersten Mal formuliert von
Hull (Quellen)?
-
Frage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Durchsucht
man die Principles of Behaviour werden die 5 von ChatGPT so genannten Axiome
nicht gefunden. Es fehlen auch die genauen Quellenangaben und Fundstellen.
Phantasiert sich da ChatGPT etwas zusammen?
-
Nachfrage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024:
Eine genaue Fundstelle ist eine Seitenangabe, z.B. Hull 1943, p. ...
-
Nachfrage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Zur
Definition von Axiom und Postulat fehlen noch Belege und Fundstellen.
-
Nachfrage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Ich
wollte nicht die Ansichten von Gensler oder Wigner, sondern genau die von
Hull, etwa in der Art: Hull 1943, p. ... definiert oder erklärt Axiom
als ... und Hull 1943, p. ... definiert oder erklärt Postulat als
...
-
Nachfrage an ChatGPT 4.0 mini am 05.11.2024: Diese
Art von KI ohne Belege, Quellen und Fundstellen hat mit Wissenschaft wenig
zu tun.
Fragen zu Wundt
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Wundt
hat 1866 sechs physikalische Axiome aufgestellt. Wie wurde diese Arbeit
von der Naturwissenschaft, insbesondere den Physikern aufgenommen und welche
Geschichte hat diese Arbeit genommen?
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Zu
den 6 einzelnen Axiomern hat ChatGPT sich nicht geäußert.
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Hm,
ich habe auf S.6 folgende Axiome gefunden: "1) Alle Ursachen in der Natur
sind Bewegungsursachen. 2) Jede Bewegungsursache liegt ausserhalb des Bewegten.
3) Alle Bewegungsursachen wirken in der Richtung der geraden Verbindungslinie
ihres Ausgangs- und Angriffspunktes. 4) Die Wirkung jeder Ursache
verharrt. 5) Jeder Wirkung entspricht eine ihr gleiche Gegenwirkung.
6) Jede Wirkung ist aequivalent ihrer Ursache."
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Ja,
gerne, beides: Axiome im Kontext der damaligen oder heutigen Physik tiefer
zu analysieren.
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Ja,
gerne. "tiefer in Verbindung mit aktuellen physikalischen Konzepten wie
Quantenverschränkung, Dunkler Materie oder der Relativitätstheorie
analysieren"
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Ja,
gerne (Quantenmechanik oder die Feldtheorien)
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Ja,
gerne (Doppelspaltexperiment, Relativitätstheorie oder Higgs-Feld)
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Ja,
gerne, beides (Bellschen Ungleichungen oder die Entdeckung von Gravitationswellen)
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: An
den philosophischen und wissenschaftstheoretischen Implikationen bin ich
interessiert.
-
Frage an ChatGPT am 25.12.2024: Popper
ja.
Frage zu Titchener
-
Frage an ChatGPT am 28.12.2024: Hat
Titchener des Axiombegriff verwendet?
Frage zur Gestaltpsychologie
-
Frage an ChatGPT am 28.12.2024: Weist
die Gestaltpsychologie explizit Axiome aus?
-
Frage an ChatGPT am 28.12.2024: "Das
Ganze ist mehr als die Summer seiner Teile" sieht doch sehr nach einem
Axiom aus.
Zitierstil
Checkliste Axiome in der
Psychologie (in dieser Seite).
Checkliste-Beweisen
* Methodik-Beweissuche
in der Psychologie * Signierung
von Beweiserwähnungsbeurteilungen
* Beweissuchwortkürzel.
* Hauptunterscheidungskriterien mit Kürzeln (In Entwicklung
und Erprobung) siehe bitte Beweissignierungssystem.
Checkliste
definieren.
Signierungen
und Signierungssystem.
Literatur
(Auswahl)
Links(Auswahl:
beachte)
_
ChatGPT
-
https://chat.openai.com/
-
https://chatgpt.ch/
-
https://talkai.info/de/chat/
_
Glossar,
Anmerkungen und Endnoten:
GIPT= General
and Integrative
Psychotherapy, internationale Bezeichnung
für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
__
wissenschafts-theoretische
Monographie. Von der Ausgabe 2000 von Rudolf Carnap, 30 Jahre nach
seinem Tod, habe ich erst kürzlich erfahren, so dass ich die Arbeit
bis heute 29.12.2024 noch nicht sichten konnte. Seine erste Arbeit
1930,
wo er die nun posthum erschienene Arbeit ankündigte, lässt aber
nichts Gutes ahnen.
__
Querverweise
Standort: Axiome in der Psychologie.
*
Axiomregister
Psychologie * Standort: Haupt- und Verteilerseite Axiome in der Psychologie
*
ChatGPT
zu Axiomen in der Psychologie *
Checkliste
Axiome Psychologie. *
Methoder der Textanalyse
* Methodik-Beweissuche
in der Psychologie *
Beweissuchwortkürzel.
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von Beweiserwähnungsbeurteilungen * Checkliste-Beweisen.
Beweisregister
Psychologie * Fundstelleninformationen
* Beweis und beweisen in der
Psychologie *
natcode Register
*
Übersicht
Beweisseiten * ist-Bedeutungen
* Wissenschaftliches Arbeiten,
Regeln
Grundbegriffe,
Zitieren
* Aristoteles Zum
Geleit * Definition und definieren:
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* Sprachkritik
und Sch^3-Syndrom
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(Containerbegriff) * Begriffsverschiebebahnhöfe
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Die Erforschung des Erlebens und der Erlebnisse * Hauptbedeutungen
Erleben * »« *
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*
Dienstleistungs-Info.
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Zitierung
Sponsel, Rudolf (DAS).
Axiome
in der Psychologie. IP-GIPT. Erlangen: https://www.sgipt.org/gipt/erleben/BeweisRegister/Axiome/AxiomePsy.htm
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