Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    (ISSN 1430-6972)
    IP-GIPTDAS=17.05.2026 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung: tt.mm.jj
    Impressum: Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
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    Willkommen in unserer Internet-Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Wissenschaftstheorie in der Psychologie, Bereich Beweistheorie, und hier speziell zum Thema:

    Beweis und beweisen bei Georg Katona (1901-1981)
    Allgemeines Beweisregister Psychologie
    besonders zu Erleben und Erlebnis

    Originalrecherche von Rudolf Sponsel, Erlangen



    Methoder der Textanalyse * Methodik-Beweissuche in der Psychologie * Beweissuchwortkürzel. * Signierung von Beweiserwähnungsbeurteilungen * Checkliste-Beweisen. Beweisregister Psychologie * Fundstelleninformationen * Beweis und beweisen in der Psychologie * natcode Register * Übersicht Beweisseiten *  ist-Bedeutungen  * Wissenschaftliches Arbeiten, Regeln Grundbegriffe, Zitieren  * Aristoteles Zum Geleit * Definition und definieren: referenzieren  * Sprachkritik und Sch^3-Syndrom *  Begriffscontainer (Containerbegriff) * Begriffsverschiebebahnhöfe * Haupt- und Verteilerseite Die Erforschung des Erlebens und der Erlebnisse * Hauptbedeutungen Erleben * »«


        Inhaltsverzeichnis
      Editorial.
      Zusammenfassung-Katona 1924.
      Beweis 11 Fundstellen beweis, 4 bewiesen.

      Signierungen und Signierungssystem.
      Checkliste definieren.
      Checkliste beweisen.
      Zitierstil.
      Literatur, Links, Glossar, Anmerkungen und Endnoten, Querverweise, Copyright und Zitierung, Änderungen




    Editorial
    Georg Kantona hat eine grundlegende und preisgekrönte Arbeit "Psychologie der Relationserfassung und des Vergleichens" verfasst, in der auch das Beweisthema 15x (11x beweis, 4x bewies) direkt angesprochen wird.



    Zusammenfassung
    Z1-Georg Kantona hat eine grundlegende und preisgekrönte Arbeit "Psychologie der Relationserfassung und des Vergleichens" verfasst, in der auch das Beweisthema 15x (11x beweis, 4x bewies) direkt angesprochen wird.
    Z2-Beweiserwähnungen, kommentierte:
    • RS: S.1.1 zwar einleuchtend, in der Wissenschaft sollte aber grundsätzlich jede Behauptung bewiesen oder als Axiome oder Annahme ausgewiesen werden.
    • RS S.4: Das ist nur ein Hinweis auf einen möglichen Beweis.
    • RS S.49: Die Kreation empirischer Beweis ist neu, wird aber nicht erklärt.
    • RS S.50: Kataona führt hier einen Beobachtungsbeweis ein. Zusätzlich beruft er sich auf Überlegung, also um Argumente.
    • RS S.57: Bloße Beweisbehauptung.
    • RS S.91: Einführung durch Erwähnung einer quantitativen Beweiskraft.
    • RS S.94: Einführung Beweis über Häufigkeitsvergleiche, wird leide nicht nähere ausgeführt.
    • RS S.99f.1: Relativiert seine Sätze als eher geahnt als bewiesen.
    • RS.99.2 Hier soll der tiefe psychologische Blick von Ebbingshaus beweisen werden, eine Beweisbehauptung die so kurz formuliert nicht nachvollzogen werden kann.
    • RS S. 100f: Schwer nachvollziehbar. Weshalb erst A und dann B für das Gleichurteil geboten sein soll, wird nicht begründet.
    • RS S.108: Katona führt hier den strengen Beweis ein ohne zu erklären was denn ein strenger gegenüber einem gewöhnlichen Beweis sein soll. Auch wie hohe Wahrscheinlichkeiten zustande kommen, bleibt offen.
    • RS S.109: die "bewiesenen Sätze" bleiben dunkel und sind in dieser Kürze nicht nachvollziehbar.
    • RS: Beweisbehauptung, die im einzelnen nicht ausgeführt wird.
    Z-Fazit Katona thematisiert zwar 15x Beweis und beweisen, aber sind überwiegend nur fragwürdige Erwähnungen oder Behauptungen, teilweise falsche z.B. S.2.2.Ich nehme an, Katona geht davon aus wie so viele andere, dass jeder weiß, was ein Beweis ist, so dass sich eine Erklärung oder näehere Erläuterung erübrigt. Sicher ist, dass Katona beweisen für wichtig hällt, sonst würde er es nicht 15x thematisieren.



    Beweis 11 Fundstellen beweis, 4 bewiesen
    S.2.1-2 "Daß beim
    vollzogenen Vergleich zweier Objekte die Beziehung dieser beiden
    Objekte aufgefaßt wird, muß nicht bewiesen werden, und dieser
    Fall ist auch einfach, wie am besten ein Zitat beweist: „Eine der
    wichtigsten, zugleich aber einfachsten und darum der Untersuchung
    zugänglichsten intellektuellen Leistungen ist der Vergleich
    gegebener Objekte." (Jaensch, s. weiter unten, S. 11.)"
      RS: S.1.1 zwar einleuchtend, in der Wissenschaft sollte
      aber grundsätzlich jede Behauptung bewiesen oder als
      Axiome oder Annahme ausgewiesen werden.


    S.4. ".... Dies letzte, also
    die schädliche Wirkung des Vorstellungsbildes, hat Whipple für
    den Fall des absichtlichen Festhaltens des Bildes auch beweisen
    können : „The deliberate use of the image as a standard of comparison
    is a more complicated device, a round-about path, indicative
    of obstacles, uncertainty and hesitancy." (Bd. XIII, S. 263.)"

      RS S.4: Das ist nur ein Hinweis auf einen möglichen Beweis.


    S.49 "Bühlers empirische Beweise sprechen
    nicht gegen unsere Auffassung, denn sie handeln gar nicht von dem
    direkten Vergleich. Als Beispiel für die Deutung bringt er einen
    schon oben erwähnten Fall: „Die Umstände z. B., daß eine Karte
    soeben ungebrochen aus verschlossenem Briefumschlag heraus-
    genommen wurde . . . genügen vollkommen, als Kriterien für ge-
    wisse Größenurteile" (S. 177). Dieser Fall (s. § 3) hat aber gar
    keine Verwandtschaft mit dem Fall, wenn die Karte neben dem
    Umschlag liegen würde und wir aufgefordert wären, über das
    Größenverhältnis beider ein Urteil abzugeben. Ich glaube, es ist
    einleuchtend, daß während im ersten Fall eine Deutung statt-
    findet, im zweiten Fall. nichts von solchen bewußten Operationen
    notwendig ist — in diesem Sinne ist dann die Relationswahrnehmung
    unmittelbar."

      RS S.49: Die Kreation empirischer Beweis ist neu, wird aber
      nicht erklärt.


    S.50 "Nun tritt bei Vergleichslage 1 das ÜE ohne besondere
    Schwierigkeiten auf; das ist bewiesen erstens dadurch, daß wir es in
    diesem Falle leicht beobachten können und zweitens spricht
    auch die Überlegung dafür"

      RS S.50: Kataona führt hier einen Beobachtungsbeweis ein.
      Zusätzlich beruft er sich auf Überlegung, also um Argumente.
    S.57 "... Die beiden Schemata beweisen, daß für
    eine auf ÜE-e gegründete
    Relationswahrnehmung bei der Frage
    nach der größten Figur gar keine Schwierigkeiten auftreten
    können. "
      RS S.57: Bloße Beweisbehauptung.


    S.91 "... Drittens und hauptsächlich
    fordert das in den sukzessiven Versuchen und in der simultanen
    VR II auftretende gleiche quantitative Ergebnis und die in
    beiden Fällen gleich erscheinende unmittelbare Relationswahrnehmung
    auch eine gleiche genetische Begründung, und diese gibt
    uns unsere Hypothese, welche ich nach diesen drei Leistungen für
    recht wahrscheinlich ansehe, auch wenn ihre Begründung von
    keiner durchschlagenden Beweiskraft ist."

      RS S.91: Einführung durch Erwähnung einer quantitativen
      Beweiskraft.


    S.94 "Die Vp berichtete spontan: „Es ist sehr einfach, ich habe ohne
    Anstrengung immer in die Mitte des Tuches geschaut und beide
    Fahnen auf einmal gesehen." Die Urteile kamen viel rascher als
    vorhin und auch die Verkleinerung der absoluten Fehlerzahl
    (beim ersten Versuch 17 Fehler, beim zweiten nur 12) beweist,
    daß dies das natürliche Vergleichen in diesem Falle ist. (Bei den
    weiteren simultanen Versuchen ging die zweite Einstellung ohne
    Schwierigkeiten und ich verwertete den ersten Versuch natürlich
    nicht in der Haupttabelle.)"

      RS S.94: Einführung Beweis über Häufigkeitsvergleiche,
      wird leide nicht nähere ausgeführt.


    S.99f.1-2 "... Nach Kenntnis
    unserer Arbeit sind diese Sätze ohne weiteres zu verstehen,
    sie leuchten ein als vielleicht noch etwas ungewisse oder vorläufige
    Formulierungen für manche. Sätze, zu denen wir auf experimentellem
    Wege gelangt sind, oder richtiger gesagt: unsere Arbeit
    bestätigt diese eher geahnten als bewiesenen Sätze. Aber den
    tiefen psychologischen Blick von Ebbinghaus beweist, daß seine
    Ahnung auch in den Einzelheiten bestätigt wurde. Wir zeigten
    nicht nur, daß die besondere Tätigkeit nur in komplizierteren
    Fällen stattfindet und auch dann nur eine dem Eintritt der un-[>100]
    mittelbaren Relationswahrnehmung helfende Rolle spielt, sondern
    unsere 4 Bedingungen des Auftretens der Relationswahrnehmung
    (s. S. 75) finden sich fast vollständig in einem kurz hingeworfen
    nem Satze des obigen Zitats."

      RS S.99f.1: Relativiert seine Sätze als eher geahnt als bewiesen.
      S.99.2 Hier soll der tiefe psychologische Blick von Ebbingshaus
      beweisen werden, eine Beweisbehauptung die so kurz formu-
      liert nicht nachvollzogen werden kann.


    S.100f "... Was sind also Grünbaums Beweise?
    Zwei Befunde seiner Experimente: erstens fand er, daß man [>101]
    dargebotene Figuren, worunter sich auch gleiche befanden, auffassen
    konnte ohne die Gleichheit zu konstatieren, und zweitens
    kamen Fälle vor, wo man die Gleichheit konstatieren konnte ohne
    die beiden gleichen Figuren apperzipiert zu haben; entweder nur
    nach Apperzeption der einen Figur, oder bevor beide Figuren
    apperzipiert wurden. In diesen Beweisen finden wir aber uns
    wohlbekannte richtige Beobachtungen wieder, die darauf hinauskommen,
    daß die besondere Auffassung der Vergleichsobjekte
    keine notwendige Voraussetzung (und insbesondere im zeitlichen
    Sinne ist sie es nicht!) der Erfassung der Relation ist (s. § 8). Und
    die oben zitierten Ausnahmefälle Grünbaums können wir nur von
    der Voraussetzung aus, daß man im allgemeinen die Gleichheit
    von A und B nur dann erfassen kann, wenn man zuerst A und dann
    B erfaßt hat — verstehen. Diese Voraussetzung erwies sich aber
    als falsch, wir fanden ja, daß der gewöhnliche Fall des Sukzessivvergleichs
    eben derjenige ist, bei welchem man A erfaßt hat und
    dann B zugleich mit der Relation; in welchem zweiten Erfassungsakt
    aber B vollkommen in den Hintergrund treten kann und dann
    haben wir Grünbaums Fall, bei welchem die Gleichheit schon nach
    der Apperzeption der einen Figur erfaßt wird; einen Fall, der
    sich vom gewöhnlichen Vorgang prinzipiell nicht unterscheidet,
    denn auch bei diesem kann die Gleichheitskonstatierung nichts zu
    den beiden Apperzeptionen nachträglich gesondert hinzutretendes
    Drittes sein. "

      RS S. 100f: Schwer nachvollziehbar. Weshalb erst A und dann
      B für das Gleichurteil geboten sein soll, wird nicht begründet.


    S.108 "... Den strengen Beweis, daß
    es sich in allen übrigen Arten des Vergleichens so verhält, können
    selbstverständlich nur einzelne empirische Untersuchungen über
    die besonderen Vergleichsarten liefern, doch die hohe Wahrscheinlichkeit
    der Gültigkeit meiner für einen Fall des Vergleichens dargelegter
    Anschauungen auch für andere Fälle, ergibt sich schon
    beim Durchlesen der nachfolgenden Sätze. "

      RS S.108: Katona führt hier den strengen Beweis ein ohne
      zu erklären was denn ein strenger gegenüber einem gewöhnlichen
      Beweis sein soll. Auch wie hohe Wahrscheinlichkeiten zustande
      kommen, bleibt offen.


    S.109 "... Die einzige Schwierigkeit
    dürfte das ÜE bieten, doch es ist auch hier leicht einzusehen,
    daß die für das in der zweiten Wahrnehmung liegende Erlebnis [>109]
    der sich vergrößernden oder verkleinernden Figur bewiesenen Sätze
    auch für ganz andere Arten von Vergleichsfällen ihre Geltung behalten.

      RS S.109: die "bewiesenen Sätze" bleiben dunkel und sind in
      dieser Kürze nicht nachvollziehbar.


    S.112 "Dieser Einwand kann aus unserem eige-
    nen Beispiel, dem Sukzessivvergleich Nahrung finden. Es wird
    gesagt, daß der Umstand, daß die Wahrnehmung B sich von der-
    selben Wahrnehmung (von der Wahrnehmung, die derselbe Reiz
    verursachen würde), der aber keine Wahrnehmung A vorangegangen
    ist, unterscheidet, beweist, daß wir es hier nicht mit
    einer „Undsumme" von 2 Wahrnehmungen, sondern mit einer
    Gestalt zu tun haben. "

      RS: Beweisbehauptung, die im einzelnen nicht ausgeführt
      wird.




    Signierungen und Signierungssystem.


    Checkliste-Beweisen
    Methodik-Beweissuche in der Psychologie
    Signierung von Beweiserwähnungsbeurteilungen [Stand 27.03.2023, 18:21 Uhr]
    Beweissuchwortkürzel.
    Hauptunterscheidungskriterien mit Kürzeln (In Entwicklung und Erprobung) siehe bitte Beweissignierungssystem.
    Checkliste definieren



    Zitierstil
    Kataon zitiert vollständig mit Seitenfundstelle.
     
     





    Literatur (Auswahl)
    Katona, Georg  (1924) Psychologie der Relationserfassung und des Vergleichens. Leipzig: Barth.
     



    Links(Auswahl: beachte)
    Zur Möglichkeit und Problematik empirischer Beweise:
    • Gibt es richtige Beweise in den empirischen Wissenschaften?
    • Der Niedergang des Beweisens durch den Popperismus und wissenschafttheoretische idealistischen Fundamentalismus.
    • Beweisen lernen  (Hauptseite Beweis)
    • Idiographisches Beweisen  (Hauptseite Beweis)
    • Wissenschaft schafft Wissen und dieses hat sie zu beweisen, damit es ein wissenschaftliches Wissen ist   (Hauptseite Beweis)
    • Allgemeine wissenschaftliche Beweisstruktur und  beweisartige Begründungsregel  (Hauptseite Beweis)

    • Falsifikationsprinzp (Beweis und beweisen in Logik, Erkenntnis-, Wissenschaftstheorie und Philosophie).
    • Kritik der Kritik an der empirischen Induktion. (Beweis und beweisen in Logik, Erkenntnis-, Wissenschaftstheorie und Philosophie).
    _
    KI: Warnung zur KI.
    • https://chat.deepseek.com/
    • https://chat.openai.com/
    • Qwen 2.5: https://qwen.readthedocs.io/en/latest/getting_started/quickstart.html


    _



    Glossar, Anmerkungen und Endnoten:
    GIPT= General and Integrative Psychotherapy, internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
    ___


    Querverweise
    Standort: Beweis und beweisen bei ...
    *
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    Zitierung
    Sponsel, Rudolf  (DAS). Beweis und beweisen bei Georg Katona. IP-GIPT. Erlangen: https://www.sgipt.org/gipt/erleben/BeweisRegister/Katona.htm

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