Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
(ISSN 1430-6972)
IP-GIPTDAS=16.04.2026
Internet Erstausgabe, letzte Änderung: 17.04.26
Impressum:
Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf
Sponsel Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
Mail:_sekretariat@sgipt.org_
Zitierung
& Copyright
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Allgemeine Checkliste Begriffe_
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Aktuelles _Überblick_Überblick
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Willkommen in unserer Internet-Publikation
für Allgemeine und Integrative Psychotherapie IP-GIPT1,
Abteilung Wissenschaft, Bereich Sprache und Begriffsanalysen und hier speziell
zum Thema:
Allgemeine Checkliste Begriffe
Sachverhalt => Begriff
=> Name/Wort oder Wiedererkennung => Kommunikation
Originalarbeit von Rudolf
Sponsel, Erlangen
Überblick Begriffsanalysen
in der IP-GIPT (Schwerpunktthema)* Zur
Haupt- und Verteilerseite Begriffsanalyse Begriff. Definition
Begriff. * Signierung
Begriffe und Begriffsmerkmale (BM). * Definition
* Begriffscontainer/Containerbegriffe
* Begriffsverschiebebahnhöfe
* Sprachkritik * Wissenschaftliches
Arbeiten * Checklisten
*
Überblick
Arbeiten zur Theorie, Definitionslehre, Methodologie, Meßproblematik,
Statistik und Wissenschaftstheorie besonders in Psychologie, Psychotherapie
und Psychotherapieforschung.
_
Editorial
Begriffe sind geistige Modelle von Sachverhalten
aller möglichen Welten, die oft Namen mit einem Wort haben, oft aber
auch nicht, dann besteht der Begriff in der Wiedererkennung. Zunächst
gibt es eine Übersicht zu den Grundlagen der Begrriffslehe. Die Checkliste
stellt einige Grundtatsachen, Probleme, Tücken und Fallstricke zu
Begriffen und der Begriffsbildung zusammen.
Grundwissen-Zusammenfassung:
Man sollte streng unterscheiden zwischen Sachverhalt, Begriff, Name
bzw. Wiedererkennung, wenn es keinen Namen gibt. Der Begriff ist die geistige
Repräsentation des Sachverhaltes.
Zum Denken und zur Kommunikation sind Namen oder Worte für den Begriff
nützlich. Worte sind die Kleider der Begriffe. Und wie in Kleidern
Unterschiedliches drin sein kann, so kann auch in Begriffsnamen und Worten
Unterschiedliches stecken. Es gibt daher sehr viele Quellen für Missverständnisse.
Zum Geleit
Über die Beliebigkeit und Gefährlichkieit der Worte und Begriffe
mahnt uns Faust, genauer Mephistoteles, den wir deshalb voranstellen wollen:
_
_
Übersicht
Grundlagen der Begriffslehere
_
Kernelement
einer Definition ist der Begriff Daher gehört jeder Definitionslehre
eine Begriffslehre vorangestellt.
Begriffe sind Elemente des Geistes und gehören zur Psychologie
des Denkens. Ein Begriff
ist also zunächst einmal eine Konstruktion des Geistes oder des Denkens.
Und denken heißt, geistige Modelle bilden oder zueinander in Beziehung
setzen. Damit ist denken auf geistige Modelle bilden oder zueinander
in Beziehung setzen verschoben. und zu klären
ist.
Grundregeln-Begriffe
Wichtige
Begriffe sollten an der Stelle, wo sie das erste Mal verwendet werden,
erläutert und erklärt werden. Sei es direkt, durch Fußnote,
Anmerkung, Querverweis oder Literaturhinweis mit genauer Seitenangabe der
Fundstelle. Dazu gehört auch zwingend die Referenzierung
(>Hauptseite Referenzieren), also
Angaben, wo und wie man den Sachverhalt,
der Inhalt des Begriffes ist, in der Welt finden kann. Wenn eine
Definition zu schwierig erscheint, sollte wenigstens eine charakterisierende
Beschreibung mit Beispielen und Gegenbeispielen erfolgen - was immer möglich
ist.
Begriffsbasis
(Definiens)
Damit werden all die Begriffe bezeichnet, die zum
Verständnis oder zur Erklärung eines Begriffes wichtig sind.
Bloße Nennungen oder Erwähnungen sind keine Lösung, sondern
eröffenen lediglich
Begriffsverschiebebahnhöfe.
Die Erklärung der Begriffsbasis soll einerseits das Anfangsproblem
praktisch-pragmatisch und andererseits das Begriffsverschiebebahnhofsproblem
lösen. Diese Idee findet sich schon bei Bertrand Russell. So schreibt
er in Probleme der Philosophie (1912, dt. 1967), S. 92: "Wenn man
herausfinden will, wovon in einem Satz die Rede ist, stellt man am besten
die Frage, welche Wörter wir verstehen müssen - d. h., welche
Gegenstände uns bekannt sein müssen -, um die Bedeutung des Satzes
zu verstehen"_
Im folgenden gebe ich eine Liste, was alles zu einem
Begriff gehören und daher auch über ihn ausgesagt werden kann.
Danach können wir uns an die eigentliche Definition
begeben. Wir übernehmen zunächst die Unterscheidungen für
Begriffe aus der Analyse der Worte:
-
Ein Begriff besteht
aus Namen oder Wiedererkennung,
Begriffsinhalt und Referenz.
(>Hauptseite
Referenzieren)
-
WortBN als Name des Begriffs, indiziert mit BN. Befassung
mit WolkeBN bedeutet, dass man den Namen des Begriffs Wolke
meint.
-
Wort als Wiedererkennung, indiziert mit BW
-
Wort als Begriffsinhalt, indiziert mit BI . Begriffsinhalte
kann man zusätzlich mit Quellenindizes kennzeichen, etwa von Lexikas,
Wörterbüchern oder AutorInnen evtl. mit Bedeutung 1,2,3 ...;
Werke, Jahr und Auflage, z.B.
-
BIDor... Begriffsinhalt nach Dorsch Lexikon der Psychologie
-
BIAEM
... Begriffsinhalt nach Arnold,. Eysenck, Meili Wörterbuch der Psychologie
-
BIDud... Begriffsinhalt nach Duden
-
BIBro... Begriffsinhalt nach Brockaus
-
BIAut... Begriffsinhalt nach AutorIn
-
BIAll... Begriffsinhalt nach allgemeinem Sprachgebrauch
-
....
-
Wort als Referenz (>Hauptseite
Referenzieren) des Begriffsinhalts, in diziert mit BR
-
WortBeri als BegriffserinnerungBeri kann erinnert
werden, indiziert mit Beri .
-
WortBmer als merken eines Begriffs (Begriffsspeicherung). Der
Begriff eines WortesBmer kann gemerkt/ gespeichert werden,
indiziert mit Bmer .
-
WorteB? können mehr oder minder (un)klare Begriffe beinhalten,
indiziert mit B?
-
unter einem Begriff verstehen wir ein Modell des Geistes für einen
Sachverhalt.
-
wird der Begriffsinhalt erinnert ist er im Bewusstsein präsentiert
-
der Begriffsinhalt repräsentiert einen Sachverhalt
in der Welt
-
Sachverhalte der wirklichen Welt
-
Sachverhalte von Phantasien
-
Sachverhalte von Normen
-
Sachverhalte von Werten
-
zum Begriffsinhalt gehört ein Sachverhalt
-
wo in der Welt findet man den zum Begriffsinhalt gehörenden Sachverhalt?
-
wie findet man den zum Begriffsinhalt gehörenden Sachverhalt in der
Welt?
-
zur Referenz (>Hauptseite
Referenzieren) gehört ein Wissen, wie man den Begriffsinhalt
in der Welt finden kann
-
der Begriffsinhalt kann einfach oder zusammengesetzt sein
-
zum Begriffsinhalt kann es Assoziationen zu anderen psychischen Funktionen
geben
-
Erfahrungen
-
Gefühle
-
Gedanken
-
Wertungen
-
Motivkomplex
-
Wissen
-
...
-
zu den Merkmalen des Wiedererkennens kann es Assoziationen zu anderen psychischen
Funktionen geben
-
Erfahrungen
-
Gefühle
-
Gedanken
-
Wertungen
-
Motivkomplex
-
Wissen
-
...
-
.................................
-
Begriffbildung durch Prädizieren
-
Begriffsbildung durch hinweisen
-
Begriffbildung durch Beispiele und Gegenbeispiele
-
Begriffsbildung durch Analogien, Metaphern, Bilder, Geschichten, ...
Ende Übersicht Grundlagen
Begriffslehre
Nach den Grundlagen folgt nun eine praktische
Prüfliste zur Verwendung von Begriffen.
_
Checkliste
zur angemessenen Handhabung von Begriffen
Zusammenfassung nach ChatGPT navch den Grundlagen
der Begriffslehre(16.04.2026). Die folgenden Prüffragen dienen der
angemessenen Verwendung und Beurteilung von Begriffen in Wissenschaft und
Alltag.
1. Sachverhalt
1.1 Welcher Sachverhalt ist gemeint?
1.2 In welcher Referenzwelt liegt er?
2. Begriffsinhalt
2.1 Welche Merkmale definieren den Begriff?
2.2 Ist der Inhalt klar von anderen Begriffen
abgegrenzt?
3. Name / Wort
3.1 Ist der Begriff eindeutig benannt?
3.2 Gibt es Mehrdeutigkeiten oder Missverständnisse?
4. Referenz
4.1 Wie und wo kann der Sachverhalt in der Welt
gefunden werden?
4.2 Ist die Referenz praktisch überprüfbar?
5. Beispiele
5.1 Gibt es typische Beispiele?
5.2 Gibt es Gegenbeispiele?
6. Anwendung
6.1 Kann der Begriff korrekt auf konkrete Fälle
angewendet werden?
Ende Checkliste Begriffe
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