Psychologisch-Psychotherapeutische Gemeinschaftspraxis
 Dipl.-Psych. Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen Telefon 09131-27111  Fax: 09131-27115
Impressum Praxis * E-Mail: irs@sgipt.org
  Anfang  Organisation |    Zur Hauptseite und dem Inhaltsverzeichnis   |   Bei Krisen  |
Service_iec-verlag  |    Zur IP-GIPT  |   Zitierung & Copyright


Herzlich willkommen auf unserer Praxisseite (letzte Aktualisierung 29.8.14):
Arbeitsorganisation, Zeit- und Termin-Rahmenplan, Telefondienst
(Mo - Fr in den Nichtferienzeiten)

Zur Sitzungs-Terminorganisation
Zur Hauptseite und dem Inhaltsverzeichnis   |   Wartelisten-Handhabung und Alternativen Was ist Therapie?

Arbeitsorganisation: Da wir noch unsere laufenden Therapien im Rahmen der Kostenerstattung und privat mit Kindern und Jugendlichen (ADD, ADS, AD-H-D) abwickeln, orientiert sich unsere Arbeitsorganisation an den Schulferien, was wir aber wahrscheinlich auch nach Einstellen der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Tradition, Gewohnheit und weil es familienfreundlich ist, beibehalten werden. Im Allgemeinen ist die Praxis Ostern, Pfingsten, Weihnachten und in den Sommerferien geschlossen, in diese Zeiten legen wir unsere Fort- und Weiterbildung, Verwaltungsarbeiten, andere Engagements und unseren Urlaub.

Telefondienst: 2 - 3x wochentäglich. Relativ sicher sind wir wochentäglich zwischen 9.00 und 9.25 zu erreichen. Diese Zeit sollte hauptsächlich für Terminvereinbarungen genutzt werden. Wir versuchen, zwischen 17.25 und 17.35 für diejenigen, die vormittags nicht anrufen können, telefonisch erreichbar zu sein, was aber nicht immer realisierbar ist (auswärtige Termine). Generell ist es in den Zeiten zwischen den Sitzungen wahrscheinlicher, dass Sie nicht auf den Anrufbeantworter treffen.

Nottermine/ Kriseninterventionen: nach Vereinbarung

24 Stundenregel und "Flugtermine"
    Absageregel: Wer Termine nicht 24 Werktagstunden (Mo - Fr) vorher absagt, muss in unserer Bestellpraxis die finanzielle Verantwortung für den Ausfall übernehmen, da wir nicht die finanziellen Folgen der Lebensrisiken von allen unseren PatientInnen und KlientInnen tragen wollen, weil wir keine Versicherung sind. Es geht auch nicht um Schuld oder Unschuld, sondern lediglich darum, wer das Ausfallrisiko einer Terminvereinbarung trägt und die finanzielle Verantwortung übernimmt.
    Planungsprobleme: Es gibt Menschen, Berufe oder Lebenssituationen, in denen Terminvereinbarungen nur schwer möglich sind. Das ist z.B. bei Bereitschafts-, Notdienst-, Rettungs- oder Servicedienstangehörigen oder anderen typischen "(Ein-) Springerberufe" der Fall. Auch Alleinerziehende mit kleinen Kindern können von einem Tag zum anderen von der Erkrankung ihres Kindes überrascht werden. Seltener spielt auch das Wetter (Glatteis, Schneefall, Sturm oder Unwetter) nicht mit. Dies alles sollte bei Terminvereinbarungen berücksichtigt werden.
    Flugtermine: Wer das Risiko nicht übernehmen will, kann sog. "Flugtermine" wählen. D.h. man ruft an und fragt, ob kurzfristig ein Termin frei geworden ist und bucht diesen dann in einem sehr überschaubaren- und kalkulierbaren Zeitrahmen. Pro Woche gibt hier meist mehrere Möglichkeiten, weil immer mal jemand wegen Krankheit, Urlaub, Dienstreise oder wegen anderer Aktivitäten seinen Termin nicht wahrnehmen kann oder will. Einen solchen "Flugtermin" können Sie dann kurzfristig nutzen.

Sitzungsorganisation:
Zulässig im Rahmen kassenärztlicher Versorgung sind derzeit halbe Stunden (25 Minuten), Stunden (50 Min) und zwei Stunden im Rahmen von Gruppenpsychotherapie, was die Verhaltenstherapie bei erforderlichen mehrstündigen Expositionsbehandlungen (zur Beseitigung von Angstzuständen) draußen im Feld u.U. einschränken kann, wenn die Abrechnungsinstitute dies nicht akzeptieren.

09.30 - 10.20   1. Vormittags-Termin
10.40 - 11.30   2. Vormittags-Termin
11.45 - 12.35   1. Mittags-Termin
                         Mittagspause.
14.10 - 15.00   1. Nachmittags-Termin
15.20 - 16.10   2. Nachmittags-Termin
16.30 - 17.20   3. Nachmittags-Termin
17.40 - 18.30   1. Abend-Termin
18.50 - 19.40   2. Abend-Termin



Kinder- & Jugendlichen Psychotherapie (5.3.2001): Die Approbationsordnung für psychologische PsychotherapeutInnen in Bayern hat zwar die Berechtigung zur Behandlung von Kindern- und Jugendlichen ausdrücklich vorgesehen und eingeschlossen. Inzwischen haben sich die Auffassungen aber so geändert, dass von den meisten Kostenträgern - seit Ende Februar 2001 auch in den Beihilfevorschriften ausdrücklich formuliert - eine Abrechnungsgenehmigung der kassenärztlichen Vereinigung (KV) für Kinder und Jugendliche verlangt wird (hier muss man das Recht, eine Behandlung durchführen zu dürfen [Approbation], vom Recht, diese von den sozialen Kostenträgern finanziert zu bekommen [sozialrechtliche Zulassung], unterscheiden).
    Rudolf Sponsel: Nachdem ich seit 1977 mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet habe, mochte ich mich 1999 nach 22-jähriger Berufserfahrung dem Sonderausbildungsdiktat der Kassenärztlichen Vereinigung nicht unterwerfen. Ich hatte gegen dieses Sonderausbildungsdiktat zwei mal Widerspruch eingelegt. Inzwischen riet mir aber die Rechtsabteilung des Berufsverbandes Deutscher PsychologInnen von einer Klage beim Sozialgericht ab, weil aufgrund der Rechtslage und Rechtsprechung die Erfolgsaussichten ungünstig beurteilt werden.
    Irmgard Rathsmann-Sponsel: Da ich "erst" seit 1985 mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet habe und ich die Lage so beurteilt habe, dass die KV bei den Abrechnungsgenehmigungen rein formal-bürokratisch vorgehen würde, habe ich keinen Antrag gestellt, weil ich erst abwarten wollte, wie der Antrag meines Mannes entschieden wird.
    Wir führen daher noch unsere laufenden Fälle zu Ende und stehen künftig im Rahmen von kostenträgerfinanzierter Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie nicht mehr zur Verfügung. Wir bedauern diese Entwicklung und bitten Sie um Ihr Verständnis. Wenden Sie sich bitte an KollegInnen, die als Kinder- und Jugendlichen PsychotherapeutIn zugelassen sind bzw. eine entsprechende - wenn auch einstweilige oder vorläufige - Abrechnungsgenehmigung für Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie erhalten haben.


Schuld.
Der Schuldbegriff wird in der Alltagssprache oft sehr nachlässig verwendet, was auch mit ein Grund sein mag, dass manche Menschen Schuldgefühle erleben, wo sie gar nicht angebracht oder angemessen sind. Schuldig sein, werden oder wollen, heißt vorsätzlich oder grob fahrlässig anderen einen Schaden zufügen. Es macht ja nicht den geringsten Sinn, von Schuld zu sprechen, wenn ich einen Termin nicht einhalten kann, weil ich ins Krankenhaus musste, in einem Stau stand oder einen unaufschiebbaren Dienst verrichten musste. Hier geht es nicht um Schuld, sondern um die Übernahme von Verantwortung für Lebensrisiken.


Ende  Organisation  |   Zur Hauptseite und dem Inhaltsverzeichnis  |   Bei Krisen  |
Service_iec-verlag  |    Zur IP-GIPT  |   E-Mail: irs@sgipt.org
Zitierung
Arbeitsorganisation, Zeit- und Termin-Rahmenplan, Telefondienst (Mo - Fr in den Nichtferienzeiten). Internet Präsentation Psychologisch-Psychotherapeutische Gemeinschaftspraxis Rathsmann-Sponsel  Erlangen: http://www.sgipt.org/prax_irs/prax/org.htm
Copyright & Nutzungsrechte
Diese Seite darf von jeder/m in nicht-kommerziellen Verwertungen frei aber nur original bearbeitet und nicht  inhaltlich verändert und nur bei vollständiger Angabe der Zitierungs-Quelle benutzt werden. Das Einbinden in fremde Seiten oder Rahmen, die die Urheberschaft der IP-GIPT nicht jederzeit klar erkennen lassen, ist nicht gestattet. Sofern die Rechte anderer berührt sind, sind diese dort zu erkunden. Sollten wir die Rechte anderer unberechtigt genutzt haben, bitten wir um Mitteilung. Soweit es um (längere) Zitate aus  ...  geht, sind die Rechte bei/m ... zu erkunden oder eine Erlaubnis einzuholen.

kontrolliert am: irs 29.08.2014