Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
Abteilung Politische Psychologie,
Bereich Finanzen - Präambel
- Sprache -
IP-GIPT DAS=06.04.2010
Internet-Erstausgabe; letzte Änderung 5.7.10
Impressum:
Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
E-Mail:
sekretariat@sgipt.org
_ Zitierung
& Copyright
Anfang_Doku
Finanzkrise 2010-2. Quartal_Service_
Überblick_
Relativ
Aktuelles_Rel.
Beständiges_
Titelblatt_
Konzept_
Archiv_
Region_
Wichtige
Hinweise zu Links und Empfehlungen
Willkommen in unserer Internet Publikation für Allgemeine
und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Bereich
Finanzen, Finanzpolitik und Finanzwissenschaft, und hier speziell zum Thema:
Ereignisse, Symptome, Therapie und Kommentare
zur Finanz- und Wirtschaftskrise 2010 2.Quartal
_
Eine Gutes hat die Finanzkrise: Es ist sehr klar geworden, dass
im Westen eine Plutokratie herrscht, die die Demokratie und die SteuerzahlerIn
perfekt zu instrumentalisieren weiß.
Echte Alternativen zeigte das Forum der Alternativen beim Bankentribunal
von attac auf. |
___
Zum Grundlagen Teil 1*
Doku
3. Quartal 2010 * Doku 2. Quartal 2010 (Standort)
*
Doku_1. Quartal 2010 * Doku
4. Quartal 2009 * Doku 3. Quartal 2009
* Chronik
der Symptome * Lit * Links
* Glossar * Querverweise
*
Kommentare in den Kalenderwochen des 2. Quartals 2010 Ende,
25,
24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartals 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
von Rudolf Sponsel, Erlangen
_
Finanzkrise in 8 Minuten erklärt: [youtube: 1|2|3|4]
* Der wahre Grund für die Finanzkrise [youtube 1,|2,]
Der Preis des Geldes - Thementag bei
3sat am 3./4.10.9.
Einige Quellen:
3sat
* Amnesty International *
H.-H.
von Arnim*
Aktiencheck
* ARD * arte
* Attac * Bayern
alpha * br * Bessere-Welt-Links
* {Bild, kritisch dazu BILDblog}
* Börse.ARD * Börse
Online * Börsenzeitung
* Capital * Clean-State
* Das linke Forum
* Das
politische Buch (br3) * Der
Aktionär * Der Spiegel
* Deutsches Aktien-Institut * Die
Linke * Die Welt * Die
Zeit * DM * Fakt
* FAZ * Financial
Times Deutschland * Focus
* Frankfurter Rundschau *
Frontal
21 * Greenpeace
* Hamburger Abend Blatt
* Handelsblatt
* Heise
* hr * Humanistische-Aktion
* Human Right Watch * immobetrug
* jjahnke
* Kapitalismusfehler
* KölnerStadtAnzeiger * Kontraste
* LobbyControl * Manager-Magazin
* MDR * mmnews
* Monitor * Münstlerländische
Volkszeitung * NachDenkSeiten
* NDR * Neue
Richter Vereinigung * Neues Deutschland
* Nürnberger Nachrichten *
NRZ*
ONVISTA
*Panorama * Phönix
*
Planet Wissen
*
plusminusQuarks&Co
* raum&zeit
* rbb * Report
Mainz *
Report
München * Jürgen Roth
* Werner Rügemer
* SachsenZeitung * Sozialistische
Zeitung * Spiegel tv * Stern
* Stuttgarter
Zeitung * Süddeutsche
Zeitung * swr * Tagesspiegel
*
taz
* Thüringische Landeszeitung * Transparency
* Urheberrecht bpb * Wallstreet
Online De *
WAZ = NRZ * wdr
* Wertpapier * Whistleblower
* Wirtschaftswoche * * Wirtschaftsverbrechen.de
* WISO
* ZDF * ZDF
Reporter * Zeit-Fragen *
Querverweise
und Daten: Wirtschaftstatsitik,
Schuldenstatistik: 2006, 2007,
2008,
2009,
2010,
Überblick PolitPsy, InKiR,
FiKri078,
Doku9_3,
Doku9_4,
Doku10_1(Standort),
Schulden,
Globalplayer,
Kartelle,
Deutschland
AG, Gagen,
Geldtabu,
Unrecht
im Namen des Rechts, Medienkritik:
2007,
2008,
2009,
2010.
Grundlagen:
Aristoteles
(Staatslehre),
Politikaxiome,
Gemeinwohl,
Parteien-Oligarchie,
Politiker,
Schuldentollwut,
Wirtschaftswerte,
Quellentexte
Ökonomie, Kriegsverbrechen,
Menschenrechte,
Vorbilder
und
Zivilcourage,
Der
Charakter und sein Preis,
Man
berücksichtige kritisch: Massenmedien
und Manipulation.
Müller, Leo (2010). Bankräuber. Wie kriminelle Mangaer und
unfähige Politiker uns in den Ruin treiben. Berlin: Econ (Ullstein).
Juni 2010 "
... " [] > Zur Doku 3. Quartal 2010.
____
30.06.2010 ... " []
29.06.2010
"IKB-Risikovorstand ahnte von enormen Risiken nichts. Der einstige
Risikovorstand der Düsseldorfer IKB-Bank ist von der dramatischen
Schieflage des Geldhauses nach eigener Aussage völlig überrascht
worden. "Es gab keinen einzigen Hinweis auf ein Risiko, wie es sich dann
später gezeigt hat", sagte der damalige Risikovorstand Frank Braunsfeld
(46) am Dienstag. ... " [VF
29.6.10]
-
"US-Finanzreform. «Die Banken sind ganz gut davongekommen»
«Die Banken sind ganz gut davongekommen»
Die Finanzmarktreform tut den US-Banken nicht gross weh: Der Handel
mit Derivaten und Investitionen in Hedgefonds werden nicht verboten und
sie dürfen gross bleiben. ... " [20mo
29.6.10]
-
"Mehr Macht für Fed: "Hauruck wird nun zum Gesetz". Die Kritik
an der in den USA beschlossenen Finanzreform wird lauter. Erfolglose Finanzaufseher
wie Fed und SEC erhalten mehr Macht. Ein Experte warnt vor einer "Einladung
zur nächsten weltweiten Kernschmelze". ... " [dP
29.6.10]
-
"Kollaps von BP wäre kein Systemrisiko. New Yorker Fed untersucht
Verbindungen der Wall Street zum Ölkonzern. BP versucht, das Öl
auf der Meeresoberfläche abzubrennen. Die Federal Reserve Bank von
New York hat offenbar die Verbindungen grosser Finanzinstitute zum Energiekonzern
BP untersucht. Es sei jedoch kein systemisches Risiko für die Wall
Street entdeckt worden, sollte der Öl-Multi zusammenbrechen. Dies
sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur
Reuters. Der Konzern muss wegen der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko
immense Kosten schultern. ... " [NZZ
29.6.10]
28.06.2010
-
"Indexfonds. Bank von England warnt. Indexfonds können nach
Ansicht der britischen Währungshüter die Stabilität des
Finanzsystems gefährden. Fremdkapitalhebel, Swaps, Wertpapierleihe
und mögliche Liquiditätsengpässe werden als Risiken genannt.
... " [FAZ
28.6.10]
-
"SPD-Bundestagsabgeordneter gegen Privatisierung. Roth: CDU und FDP
gefährden Sparkasse. Die schwarzgelbe Koalition in Berlin sperrt
sich gegen eine Absicherung öffentlich-rechtlicher Sparkassen.
In einer Abstimmung im Bundestag votierten die Vertreter von CDU, CSU und
FDP mehrheitlich gegen einen Antrag der SPD, die Sparkassen vor Privatisierung
dauerhaft zu schützen. Dies teilt der heimische Bundestagsabgeordnete
Michael Roth (SPD) mit. ... " [HZ
28.6.10]
Aktuelle
Sachlage zum Ende des 2. Quartals 2010: Die plutokratische Lobby hat
sich erwartungsgemäß auf G8 und G20 durchgesetzt. Es gibt keine
Beteiligung der Finanzindustrie an der finanziellen Massenvernichtung,
die sie angerichtet hat. Es gibt keine Finanztransaktionssteuer und es
gibt keine Risikovorsorge und Regulierung. Es ist also schlimmer denn je.
Das Gute am Schlechten: Nie wurde so deutlich, wer auf der Welt das Sagen
hat. Merkel, die Ministerpräsidenten und ihre Regierungen, das sind
im günstigsten Fall bloße Marionetten der Geldaristokratie und
im schlimmsten, wahrscheinlichen Fall AgentInnen, sozusagen Auftragskiller
des Gemeinwohls.
> 1. Quartal 2010: 25,
24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
27.06.2010 " ... " [] 26.06.2010
"
... " []
25.06.2010
-
"Schuldenkrise. Kapitalmarkt lässt Griechen fallen. Als wäre
nichts gewesen: Milliardenschwere Rettungspakete wurden für Hellas
und den Euro beschlossen. Ausfallversicherungen für Griechen-Bonds
sind dennoch so teuer wie nie. ... " [ftd
25.6.10]
-
"Geplatzte Verhandlungen. EU scheitert mit Hegefonds-Blitzbremse.
Hedgefonds-Promi Soros: Keine schnelle Regulierung der Branche. Das Ziel
war ambitioniert - und die EU hat es nicht erreicht: Das Europaparlament
hat eine Entscheidung über strengere Regeln für Hedgefonds verschoben.
Statt noch im Juli soll die Entscheidung nun erst im September fallen.
... " [Sp
25.6.10]
-
"Finanzmarktreform. Fesseln für die Wall Street. Kurz vor dem
G20-Gipfel hat der US-Kongress sich auf eine abschließende Fassung
des Gesetzes zur Reform der Finanzmärkte geeinigt. Obwohl zentrale
Passagen abgeschwächt wurden, gilt der Entwurf in den USA als wichtigste
Neuregelung des Finanzsektors seit den 1930er Jahren. Präsident Barack
Obama geht nach der Einigung gestärkt in die G20-Verhandlungen in
Kanada. Endgültig verabschiedet werden soll die Finanzmarktreform
vom US-Kongress in der kommenden Woche. Den Weg dafür machte in der
Nacht zum Freitag eine 20stündige Marathonsitzung im Vermittlungsausschuss
von Senat und Repräsentantenhaus frei. Dabei räumten beide Kammern
letzte Streitpunkte aus. Beim Derivatehandel wurde ein Kompromiss erzielt:
Wall-Street-Banken dürfen sich demnach weiter mit Swap-Geschäften
gegen Risiken bei Zins- und Währungsgeschäften absichern. Der
Handel mit "nichttraditionellen" Derivaten – etwa auf Kredite – muss hingegen
innerhalb von zwei Jahren in eigene Gesellschaften ausgelagert werden.
Vor allem die demokratische Senatorin Blanche Lincoln ("Banken sollten
Banken sein") hatte sich für ein generelles Derivate-Verbot für
Banken stark gemacht, deren Einlagen durch die Einlagensicherung FDIC abgesichert
sind. ... " [FR
25.6.10]
-
"US-Konjunktur. Wachstum erneut nach unten korrigiert. Die US-Wirtschaft
hat im ersten Quartal des Jahres noch schwächer zugelegt als zunächst
angenommen. Trotz guter Stimmung bei den Verbrauchern sind die Aussichten
auch weiterhin düster. ... " [Foc
25.6.10]
-
"US-Immobilienmarkt schwächer denn je. Die jüngsten Daten
zu den Eigenheimkäufen machen wenig Hoffnung, dass die USA einer "double
dip"-Rezession entgehen können. Angesichts der großen Bedeutung
des Immobiliensektors für die US-Wirtschaft gehen viele Ökonomen
davon aus, dass es ohne Erholung bei den Eigenheimpreisen und den Geschäftsmieten
keinen selbsttragenden Aufschwung geben werde. Mit dem Auslaufen der öffentlichen
Förderungen für Eigenheimkäufe wurde nun allerdings der
traurige Zustand des US-Immobilienmarktes offenbar. So wurden im Mai gerade
einmal (statistisch bereinigte) 300.000 Verkäufe neuer Einfamilienhäuser
[extern] verzeichnet, was der niedrigste Wert ist, seit diese Statistik
1963 erstmals erhoben wurde. Der Median-Preis lag mit 200.900 Dollar zudem
9.6% unter dem Vorjahresstand und war damit so niedrig wie zuletzt im Jahr
2003. ... " [heise
25.6.10]
-
Angst vor Abschreibungen. Bank of England hält Londoner City für
"anfällig". Die europäische Schuldenkrise führt zu Misstrauen
unter den Banken. Davon sind auch die britischen Finanzinstitute betroffen.
Das besondere Problem auf der Insel: Die Geldhäuser müssen Monat
für Monat 25 Mrd. Pfund frisches Fremdkapital einwerben. ... " [ftd
25.6.10]
-
"US-Börsenaufsicht klagt gegen den Erfinder der UBS-Schrottpapiere.
Wie ein ehemaliger Footballspieler die UBS hereinlegte und weshalb am Schluss
der amerikanische Staat zahlte. Ehemalige Arbeitgeberin von Thomas Priore:
Bei der UBS musste er wegen Milliardenverlusten gehen und nahm Millionen
mit. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC macht Ernst mit Klagen gegen
die grossen Spieler im gefallenen Markt der Subprime-CDO (Schrotthypotheken).
Kein Wunder, denn der amerikanische Staat hat über die Rettung des
Kreditversicherers AIG 182 Milliarden Dollar in diesem Geschäft verloren.
Erst kam die Klage gegen Goldman Sachs, ( 131.08 -0.05%) diese Woche hat
es Thomas Priore erwischt. Priore war der Erfinder des CDO-Geschäfts
in der UBS-Investmentbank, und dieselbe UBS (UBSN 14.13 0.50%) war später
seine Klientin. ... " [TA
25.6.10]
-
"Wohnungsbau. Abschwung findet keinen Boden. In Deutschland sind
im vergangenen Jahr nur 159000 Wohnungen fertiggestellt worden. Die langfristige
demographische Entwicklung und die kurzfristige Verunsicherung durch die
Wirtschaftskrise zeigen Wirkung. ... " [FAZ
25.6.10]
24.06.2010 " ... " []
-
"Finanzmarktregulierung: USA wollen Banken mit Bilanztrick retten.
Neue Bilanzregeln könnten Amerikas Banken über Nacht sanieren.
Zumindest zum Schein. Über 7 800 von den Folgen der Finanzkrise arg
gebeutelten Kleininstitute sollen Verluste aus Krediten künftig auf
zehn Jahre verteilen können. Aus Pleitegeiern würden so mit einem
Schlag „gesunde“ Banken. Diese Wunderheilungs-Methode ist ein Erfolg von
Lobbyisten. ... " [HB
24.6.10]
-
"Staat greift auf das Vermögen der Bürger zu. Im Vorfeld
der Bankenrettung und Rekordverschuldung sichert sich der Staat den Zugriff
auf das Vermögen seiner Bürger. Die AGBs der Banken und Sparkassen
wurden geändert ... " [fn
24.6.10]
-
"Steuermoral. Großbank HSBC. Spanien will Milliarden Euro von
Steuersündern eintreiben. Tausende spanische Steuerbetrüger
sollen bis zu acht Milliarden Euro auf Schweizer Bankkonten verstecken.
Nun ließ eine CD sie auffliegen. Auch in Deutschland werden die Zeiten
für Steuerhinterzieher härter: Die Bundesländer wollen die
Straffreiheit bei Selbstanzeigen stark einschränken. ... " [HB
24.6.10]
-
"Die Geheimnisse der Europäischen Zentralbank. Ist die Krise nun
vorbei? Berichte über das deutsche "Aufschwungwunder" machen die
Runde. Aber während die Erfolge der deutschen Exportfirmen gefeiert
werden, kommen weiter alarmierende Zahlen aus dem Bankensektor. Das zeigen
die EZB-Daten zur aktuellen Offenmarkt-Aktivität. ... " [gr
24.6.10]
-
"Risiko Arzneimittel - die Tricks der Pharmaindustrie. Zu Risiken
und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker – schön und
gut. Aber was, wenn die Hersteller die Ärzte nur mangelhaft über
Risiken ihrer Medikamente informieren? KONTRASTE deckt skrupellose Methoden
der Pharmakonzerne auf und zeigt: Das System der Arzneimittelüberwachung
funktioniert nicht.... " [Kontraste
24.6.10]
-
"Map-Report. Privatrente ist sicher ... " [FR
24.6.10]
23.06.2010
-
"Gefährliche Nebenwirkungen verheimlicht. Pharma-Riesen belügen
Ärzte und Patienten. ZÜRICH - Pharma-Firmen stellen die Profitgier
über die Patientensicherheit und verschweigen oder beschönigen
mehr als die Hälfte ihrer Medikamenten-Studien.... " [Blick
23.6.10]
-
"Krisensignal. Portugals Banken hängen am EZB-Tropf. Die Schuldenkrise
der Euro-Zone macht Anleger nervös. Zu spüren bekommen das vor
allem die Banken: Etliche haben Schwierigkeiten, sich an den Kapitalmärkten
zu refinanzieren. Die portugiesischen Institute holten sich im Mai sogar
doppelt so viel bei der Zentralbank wie zuvor. ... " [ftd
23.6.10]
-
"China: Staatskapitalismus mit Export- und Millionärsrekord.
China ist ein besonderer Fall von Staatskapitalismus, indem hier das staatliche
(wie das private) Kapital vor allem für den Export arbeitet und staatliches
Eigentum und private Millionäre nebeneinander existieren. In den ersten
vier Monaten 2010 hat China bereits 8 % mehr Export verzeichnet als der
Vizeweltmeister Deutschland und dieser Abstand wird sich nun immer mehr
vergrößern ... " [jj
23.6.10]
-
"BayernLB: »Dieses Geschäft war ungewöhnlich riskant«
Gutachter stellt der bayerischen Landesbank ein miserables Zeugnis aus.
Für
Lutter trägt dieser Kauf »ungewöhnliche« Züge.
»Das besonders Merkwürdige, ja, geradezu Singuläre«
sei, dass der Vorstand den Vertrag unterschrieb, obwohl weder das Due Dilligence
genannte Prüfverfahren abgeschlossen war, noch die für diesen
Fall üblichen Garantien vereinbart waren. ... " [NN
23.6.10]
-
"Versuchskaninchenstall »Dritte Welt«. Pharmafirmen testen
ihre Produkte billig und praktisch unkontrollierbar in den ärmsten
Regionen. »Auch als Ressource wird Indien für die Pharma-Sparte
interessant«, schrieb das »Handelsblatt« schon 2007 über
die Aktivitäten des Pharmakonzerns Bayer auf dem Subkontinent. »Er
lässt dort bereits sechs neue Medikamente testen. Das bringt deutliche
Ersparnisse und ein schnelleres Entwicklungstempo.« ... " [ND
23.6.10]
22.06.2010
-
"Hilfeschrei von EU-Finanzpolitikern. Banker-Lobby beherrscht Brüssel.
EU-Finanzpolitiker
aller großen Fraktionen warnen in einem Aufruf: In der Bankenkrise
fehle es der Zivilgesellschaft an einer Lobby. Das sei letztlich eine Gefahr
für die Demokratie. ... " [taz
22.6.10]
-
"Verdacht auf Luxusgehälter. Staatsanwälte ermitteln gegen
Bundesagentur. Die Bundesagentur für Arbeit ist ins Visier der
Staatsanwaltschaft geraten. Der Verdacht: Untreue. Gleich hundertfach sollen
Posten ohne Ausschreibung besetzt worden sein - die Gehälter waren
angeblich deutlich überhöht. ... " [Sp
22.6.10]
-
"Wirtschaftskrise. Reiche kommen gestärkt aus der Flaute. Die
Millionäre dieser Welt haben die Finanz- und Wirtschaftskrise hinter
sich gelassen. Ihre Vermögen sind im vergangenen Jahr sprunghaft gestiegen.
... " [Foc
22.5.10]
21.06.2010
-
""Eine unglaubliche Lobby-Schlacht". EU-Parlamentarier ärgern sich
über die Macht der Bankenlobby - und suchen Hilfe beim Volk. Der
Grünen-EU-Abgeordnete Sven Giegold über eine einzigartige Initiative..
Wie können Banken gebändigt werden? Seit der Finanzkrise ringen
die Politiker um eine Lösung - und stecken in einem ungewöhnlichen
Dilemma: Die einzigen Experten, die Bescheid wissen, sitzen in den Banken.
Die Antworten und Vorschläge, die die Parlamentarier bekommen, sind
entsprechend von den Interessen der Branche geleitet. Unabhängige
Expertise? Gibt es nicht! Darum haben sich einige Parlamentarier zu einem
ungewöhnlichen Schritt entschlossen: Sie fordern öffentlich eine
Organisation, die ein Gegengewicht zur übermächtigen Banklobby
bilden könnte. Das Besondere ist, dass Vertreter aller Parteien das
Vorhaben unterstützen. Einer von ihnen ist Sven Giegold, Mitgründer
des Sozialnetzwerks Attac Deutschland. Er sitzt mittlerweile für die
Grünen im EU-Parlament. ... " [SZ
21.6.10]
-
"Ohnmacht. Der gemeinsame Aufruf der Europaparlamentarier sollte zu
denken geben. Noch nie haben unsere Volksvertreter in dieser Offenheit
eingestanden, dass sie bei dem gegenwärtig wichtigstem Thema, der
Finanzmarkt- und Bankenregulierung, nahezu ohnmächtig sind. Denn die
Lobbys der Banken, die wenig Lust auf Regulierung haben, sind extrem gut
organisiert, mit Geld und Experten ausgestattet. ... " [FR
21.6.10]
-
"Bankiers. Blindes Vertrauen. Ein Geheimbericht zeigt, wie leichtfertig
die Privatbank Sal. Oppenheim dem Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff Kredite
über 107 Millionen Euro gewährte. ... " [Sp
21.6.10]
-
"Steuerminus. Bund machte bis Ende Mai 35 Milliarden Euro Miese.
Finanzminister Wolfgang Schäuble: Hoffnung auf bessere Zeiten. Die
Wirtschaft wächst wieder, aber die Steuereinnahmen gehen weiter zurück.
Bis Ende Mai nahm der Staat fast zwei Prozent weniger Geld ein als im Vorjahreszeitraum.
Besonders groß ist die Lücke im Bundeshaushalt: Finanzminister
Schäuble gab schon 35 Milliarden Euro mehr aus, als er eingenommen
hat.... " [Sp
21.6.10]
-
"Löhne liefern Futter für Empörung. Der Arbeitnehmerverband
Travailsuisse ortet eine weitere Öffnung der Lohnschere
Manager in der Schweiz heben lohnmässig weiter ab. Der Arbeitnehmerverband
Travailsuisse sieht einen «fortschreitenden Realitätsverlust»
auf den Chefetagen. Die durchschnittlichen Bezüge in den Konzernleitungen
der grössten Schweizer Firmen seien seit 2002 um über 80% gestiegen.
... " [NZZ
21.6.10]
-
"US-Starökonom. Paul Krugman befürwortet Sanktionen gegen
Deutschland. US-Starökonom Krugman: Warnung vor einer Rezession.
Paul Krugman provoziert gern. Doch dieses Mal teilt er richtig aus: Der
US-Starökonom sieht in Bundesbankpräsident Weber ein "Risiko
für den Euro", sollte der Deutsche neuer EZB-Chef werden. Und der
Bundesrepublik droht der Nobelpreisträger gleich noch mit Sanktionen.
Der Grund: zu hohe Exporte. ... " [Sp
21.6.10]
-
""Unser Geld basiert nur auf Vertrauen - und das Vertrauen schwindet".
Das ständige Schuldenmachen muss in einem Crash enden, sagt Martin
Mack. Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt der Hamburger Vermögensverwalter,
wie er sich für den Ernstfall wappnet und warum er fast alle Aktien
verkauft hat. ... " [wiwo
21.6.10]
-
"Genossen gegen «Kampfpreise» der Commerzbank. Die Genossenschaftsbanken
sammeln Beweise, um der staatlich gestützten Commerzbank ruinösen
Wettbewerb nachzuweisen. ...Einem Bericht der «Financial
Times Deutschland» (FTD/Montag) zufolge klagen Genossenschaftsbanken
und Sparkassen darüber, dass die Commerzbank zu günstige Konditionen
biete - obwohl sie 2009 einen Milliardenverlust einfuhr und keine Zinsen
auf die Staatsgelder zahlt. ..." [SZ
21.6.10]
Aktuelle Sachlage 25. KW:
Transparanz
und Regulierung sucht man allerorten vergebens. Die Geldschwemme und
die Lobbyerfolge der Bankster haben an den Börsen wieder die Oberhand
gewonnen und die Kurse nähern sich wieder den alten Höchstsständen
vor der sog. "Staatschuldenkrise". In der Tat haben die Börsen Grund
zum Feiern, denn auch diesee Krise zahlt die SteuerzahlerIn. Das Gerde
von der Beteiligung der Bankster an ihrer gigantischen Geld- und Vermögens-
vernichtung ist weitgehend Makulatur. Auerßdem fiel mir auf, dass
die plutokratische Finanzindustrie die Politik in eine schizophrenoforme
double bind Situation verstrickt: die Staaten sollen sparen für die
Stabilität und gleichzeitig sollen die Staaten Geld ausgeben, sprich
Schulden machen für das Wachstum (in Wahrheit natürlich als Geldschöpfungsquelle
für die maßlosen Geldkraken und Bankster). Die maniforme Wachstumsidee
und die paranoide Schuldenpolitik gehen Hand in Hand. Der eine Wahnsinn
bedingt den anderen. Vernunft und Stabilität sind damit nicht nur
nicht in Einklang zu bringen: es sind Gegensätze. Eine gute Analyse
der "Rettungsverhältnisse" konnte man in der jungen
welt lesen [17.6.]
und gute Vorschläge findet man diese Woche bei der taz.
> 1. Quartal 2010: 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
20.06.2010
-
"Angriff auf Goldman Sachs. Gabriel will Bankern notfalls die Lizenz
entziehen. SPD-Chef Sigmar Gabriel fürchtet um 25.000 Arbeitsplätze
- und knöpft sich im Streit um Karstadt die Investmentbanker vor:
Sollte Goldman Sachs die überzogenen Mieten für die Warenhäuser
nicht mindern, müsse über einen Entzug der Lizenz für die
Bank diskutiert werden.... " [Sp
20.6.10]
-
"Derivate sorgen für Turbulenz. Eine Untersuchung zeigt: Die
Papiere bringen keine Ruhe an die Börsen und verhindern auch keine
Blasen ... " [WO
20.6.10]
-
"Schwer angeschlagen. Fannie und Freddie, die Unersättlichen. Protest
gegen eine Zwangsräumung in New York. Bereits im vergangenen Jahr
wurden in den USA fast drei Millionen Eigenheime gepfändet, die Zahl
steigt weiter an. Die Verstaatlichung der US-Hypothekenfinanzierer kostete
den Steuerzahler 145 Milliarden Dollar. Die Abschlussbilanz könnte
schlimmer aussehen ... " [dD
20.6.10]
19.06.2010
-
"Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude
Trichet, hat Deutschland und Frankreich scharf kritisiert. Die dramatische
Staatsfinanzierungskrise sei eingeleitet worden, als beide Länder
vor sechs Jahren gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt verstoßen
hätten, sagte er der «Welt am Sonntag» laut Vorabbericht....
" [U
19.6.10]
-
"Haushaltsloch. Die Stadt Köln – ein armer Milliardär.
Ein Haushaltsausgleich gilt als unmöglich: Der Stadt Köln fehlen
nach derzeitigen Stand knapp 464 Millionen Euro, um all ihre Ausgaben bestreiten
zu können. So bedrohlich war die Kassenlage bislang noch nie. ...
" [ksta 19.6.10]
18.06.2010
-
"Die Rettung des Euro. Regulierung In Brüssel wird gerade versucht,
den Euro zu sanieren. Hier kommt der 7-Punkte-Plan, der wirklich
helfen könnte. Radikales Denken ist jetzt nötig ... " [taz
18.6.10]
-
Alle Euro-Staatsanleihen werden vorübergehend durch die EZB garantiert.
-
In einer konzertierten Aktion werden die Staatsschulden mit Hilfe EU-weiter
Kapitalsteuern unter die Maastricht-Grenze von 60 Prozent gesenkt.
-
Niemand darf mehr als zwei Prozent des BIP für Militärausgaben
veranschlagen.
-
Die Zinssätze zukünftiger Eurobonds werden - so wie bei Sparbüchern
- festgelegt.
-
Fonds werden reguliert, nicht nur registriert: Zutritt zum EU-Binnenmarkt
erhalten nur Fonds mit Sitz in der EU.
-
Ab sofort dringt die EU mit aller Macht auf die Umsetzung des Vorschlags
von John Maynard Keynes nach einer globalen Währungskooperation.
-
Der internationale Kapitalverkehr wird nur noch über die Clearingsysteme
der Zentralbanken abgewickelt, wodurch hier die Transaktionssteuer technisch
unaufwändig eingehoben werden kann. Banken, die in Steueroasen operieren,
erhalten kein Konto bei diesen Clearingstellen und sind somit vom
freien Kapitalverkehr ausgeschlossen.
-
"Hilfsfonds: Nach Banken jetzt die Krankenkassen? Hilfsfonds: Nach den
Banken jetzt die Krankenkassen? ... " [HPN
18.6.10]
-
"Der kapitalistische Kettenbrief. Für viele ist das Ende des
Kapitalismus nah, weil er auf dauernd steigende Schulden angelegt ist und
daher wie ein Kettenbrief scheitern muss. Wie konnte Friedman dann je eine
Geldmengensteuerung fordern? ... " [ftd
18.6.10]
-
"Gewerbesteuereinnahmen brechen ein. Die Einnahmen der Kommunen
durch die Gewerbesteuer sind im ersten Quartal dramatisch gesunken. Im
Vergleich zum Vorjahr verringerte sich das Steueraufkommen um 20 Prozent.
Etliche Kommunen stehen nach dem neuen Steuerschock vor dem Ruin. ... "
[HB
18.6.10]
-
US-Kritik: "Während der große Vorsitzende des Federal Reserve
Boards in einer seiner regelmäßigen Sprechstunden die Seelen
der Anwesenden beruhigen wollte, führt die Realität seine oft
schwammigen Ausführungen laufend ad absurdum. ... “We’re watching
that whole situation very carefully". Das ist unser Lieblingssatz, der
sich bei Zentralbänkern in aller Herren Länder wachsender Beliebtheit
erfreut. Die Situation genau beobachten. Aber was beobachtet er genau?
Die Sorge um Europa ist zudem sehr nett, vielen Dank dafür. Ein ebenfalls
fälliger Dank der Staaten an die europäischen Banken, die so
clever waren, sich amerikanische Firlefanzverbriefungen in die Bilanzen
zu laden, wurde sicherlich bei einem der reichhaltigen Arbeitsessen der
Branche ausgesprochen. ... " [BR
18.6.10]
-
"CIA prophezeit Bürgerkrieg in Deutschland. Europa am Scheideweg
und die Armseligkeit des Staates der Dichter und Denker ... " [RE
18.6.10]
-
"G-20-Treffen in Toronto. Gipfel der Verschwendung. Ein künstlicher
See, Vogelzwitschern vom Band, Vorkoster für die Bankette: Um sein
Image zu polieren, lässt sich Kanada den G-20-Gipfel in Toronto mehr
als eine Milliarde Dollar kosten. Auf die Staatenlenker wartet ein wahres
Schlaraffenland - in dem sie über die Wirtschaftskrise debattieren
sollen. ... " [Sp
18.6.10]
-
"Thomas Fricke - Nieder mit Arm und Reich. Bei Amerikanern wie Briten
hat das Einkommensgefälle derart desaströse Begleiteffekte, dass
es das Ökonomen-Leitmotiv vom segensreichen Leistungsanreiz ad absurdum
führt. Zeit für neue Denkmuster.... " [ftd
18.6.10]
-
"STRABAG- Vorstand in Polen festgenommen. Strabag in PolenWarschau
- Es geht nur um eine Milliarde sowie um Betrug, Korruption, Missbrauch
von EU- Geldern aus den Phare- und Strukturfonds sowie verbotenen Absprachen.
... " [pw
18.6.10]
-
"Wie "Big Oil" die Politik schmiert. Mehr als eine Million hat der
Republikaner Joe Barton von der Ölindustrie erhalten. Da überrascht
es wenig, dass er sich bei einer Anhörung zur Ölpest bei BP-Chef
Hayward entschuldigt. Doch der größte Empfänger von BP-Geldern
sitzt im Weißen Haus. ... " [ftd
18.6.10]
17.06.2010 " ... " []
-
"Bankenstresstest Berlin will Banken outen. Geldinstitute wollen
sie am liebsten geheim halten, und die Bundesregierung ursprünglich
auch: Die Lage der Banken sollte so lange nicht an die Öffentlichkeit,
bis es Pläne für ein Auffangpolster gibt. Doch unter spanischem
Druck vollzieht Berlin die Wende. ... " [BO
17.6.10]
-
"Banken misstrauen einander wieder. Die Schuldenprobleme in der
Euro-Zone haben nach Einschätzung von EZB-Chefvolkswirt Jürgen
Stark abermals zu einer Vertrauenskrise in der Bankenbranche geführt.
... " [BZ
17.6.10]
-
"BayernLB-Untersuchungsausschuss. Ex-Chefs schweigen eisern ... " [FR
17.6.10]
-
"Dramatischer EZB-Monatsbericht für Mai Kurz vor der Apokalypse.
Der neue Monatsbericht der Europäischen Zentralbank lehrt seine Leser
das Fürchten: Das Finanzsystem war Anfang Mai noch mehr bedroht als
nach der Lehman-Pleite. Anfang Mai drohte das Finanzsystem zu kippen. Die
Lage war sogar ernster als nach dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman im
Herbst 2008, geht aus Schilderungen der Europäischen Zentralbank hervor.
Zwei oder mehr große Euro-Banken seien akut vom Zahlungsausfall bedroht
gewesen. ... " [SZ
17.6.10]
-
"Aufgeschreckte
des Tages: Europas Großbanker. Hätten wir Marktwirtschaft,
würde es viele Banken in Europa nicht mehr geben. Da Regierende
aber unbedingt »Systemretter« sein wollten, untergraben UBS,
Societé Général, HSBC oder Deutsche Bank weiter die
Fundamente
der sozialen Marktwirtschaft. Sie lassen sich von der EZB quasi Geld schenken,
das sie dann – wenn sie es selbst gewaschen haben – als »Erträge«
ausweisen. Sie verschieben ihre Müllpapiere in staatliche Auffangkörbe
oder verscherbeln sie an die Europäische Zentralbank. Und die Bosse
hauen weiter auf den Putz. Dabei ist es nicht lange her, da guckten sie
wie Deppen in die Kameras und beschworen händeringend den Untergang
der Welt. Dabei wäre es wohl nur ihr Untergang gewesen. ... " [jw
17.6.10]
-
"Banken locken SEC-Mitarbeiter. Der US-Senat nimmt die häufigen
Wechsel von Mitarbeitern der US-Börsenaufsicht SEC in die Privatwirtschaft
unter die Lupe. ... " [BZ
17.6.10]
16.06.2010
-
"Banken sahnen beim Dispo ab. Verbraucherzentrale beziffert Schaden
auf 800 Millionen Euro. Verbraucherschützer werfen den Banken
vor, in der Krise durch zu hohe Zinssätze abzusahnen. Vor allem Überziehungskredite
vom Girokonto seien viel zu teuer. Von der Politik wird eine Deckelung
der hohen Zinssätze gefordert. Die Banken sehen sich zu Unrecht an
den Pranger gestellt und verweisen auf kostspielige Risiken wegen der aktuellen
Wirtschaftslage. ... " [ND
16.6.10]
-
"Sorge um Geldhäuser. Berlin koordiniert europaweite Bloßstellung
der Banken. Sollte der Kapitalmarkt wissen, wie gut jede einzelne europäische
Großbank auf Extremsituationen vorbereitet ist? Spanien prescht mit
der Veröffentlichung von Ergebnissen vor - Berlin versucht, den Prozess
unter Kontrolle zu bringen. Die deutschen Banken sind schon jetzt gestresst.
... " [ftd
16.6.10]
-
""Kreditvolumen an die PIGS" Die Bank for International Settlements
(BIS) weist in ihrem BIS Quarterly Review June 2010 daraufhin, dass die
Banken der Eurozone Ende 2009 62% aller Forderungen gegenüber den
PIGS (Portugal, Irland, Griechenland und Spanien) hielten. Insgesamt haben
die Banken der Eurozone 244 Mrd. Dollar Kredite an Portugal vergeben, 402
Mrd. Dollar an Irland, 206 Mrd. Dollar an Griechenland und die Kreditexposition
nach Spanien betrug 727 Mrd. Dollar! Französische und deutsche Banken
hielten besonders exponierte Forderungen gegenüber den PIGS, satte
958 Mrd. Dollar bzw. 61% des Eurozonenexposure in Höhe von 1,58 Billionen
Dollar. ... " [wqs
16.6.10]
-
"Ende der Staatshilfen. US-Hausmarkt gleitet in die Krise zurück.
Der amerikanische Immobiliensektor steht im Zentrum der Finanzkrise. Washington
half über Monate mit Steuergutscheinen und Wertpapierkäufen.
Das ist vorbei - und die Baubeginne gehen drastisch zurück. ... "
[ftd
16.6.10]
15.06.2010
-
""Unhaltbare Leistungsbilanzen" Die globalisierte Wirtschaft ist
von ungeheuren außenwirtschaftlichen Ungleichgewichten gekennzeichnet.
Dies verdeutlichen die Leistungsbilanzen einiger ausgewählter Volkswirtschaften,
die mit ihren Überschüssen/Defiziten auch die Gläubiger-
bzw. Schuldnerposition gegenüber dem Ausland erhöhen.... " [wqs
15.6.10]
-
"Verlogenes Spiel mit Steuerzahlern. Wen retten wir da eigentlich?
Das war schon beim Hilfspaket für Griechenland die Frage. Und wenn
nun tatsächlich Spanien als erstes Land unter den neuen Euro-Rettungsschirm
schlüpfen sollte, dann wird sich diese Frage erneut und noch drängender
stellen. Die Griechenland-Rettung mit 110 Mrd. Euro an ... " [HB
15.6.10]
-
"In der Asse soll zehn Mal mehr mittelradioaktiver Atommüll lagern.
Es gibt Hinweise darauf, dass 14.000 der im Salzstock gelagerten Fässer
falsch als schwachradioaktiver Müll deklariert wurden ... " [heise
15.6.10] RS: Wenn der Atomfilz den Mund aufmacht, lügt
er.
-
"»Skepsis gegenüber PPP hat an vielen Orten zugenommen«
Frankfurt/Main will sich wieder einmal internationalen Finanzhaien ausliefern.
Breiter Widerstand. Ein Gespräch mit Werner Rügemer ...
" [JW 15.6.10] RS: Man darf gespannt sein, wann die Erkenntnis
Allgemeingut - die Verrücktzen also normal werden wird, dass man auf
Dauer nicht mehr ausgeben darf als man einnimmt.
-
"Schuldenkrise. Spanien will Europas Banken bloßstellen. Spanien
drängt die EU-Kommission offenbar dazu, die Ergebnisse des Stresstests
für die großen europäischen Banken zu veröffentlichen.
"Wenn die Resultate allen bekannt wären, dann würde es mehr als
eine Überraschung geben", zitierte "El País" einen namentlich
nicht genannten Regierungsvertreter. ... " [br
15.6.10]
-
"„Substanzielle Risiken “: China warnt vor Blase auf dem Immobilienmarkt.
Die chinesische Regierung beobachtet mit wachsender Sorge die Entwicklung
fauler Immobilienkredite. Auch die Bankenaufsicht kritisiert inzwischen
die unvernünftige Kreditvergabe. Es bestehe die Gefahr einer Kettenreaktion.
... " [HB
15.6.10]
14.06.2010
-
"Das obere Viertel der Steuerpflichtigen zahlt nicht den Löwenanteil
der Steuern - Analyse des Steueraufkommens 2009 ... " [jj
14.6.10]
-
"Geheime Parallelwelt. Prunksucht, Diebstahl, undurchsichtige Kassen:
Die katholische Kirche wird von Finanzaffären erschüttert.
Während an der Basis gespart werden muss, bleibt manchen Bischöfen
kaum ein Wunsch unerfüllt. ... " [Sp
14.6.10]
Aktuelle Sachlage 24. KW:
"Globale Vermögensstudie. Reiche sind reicher als vor der Finanzkrise.
Tschüs, Finanzkrise! 2009 gab es weltweit Vermögenswerte in Höhe
von 111,5 Billionen Dollar - so viel wie 2007. Das geht aus einer Studie
der Unternehmensberatung BCG hervor. Von dem Plus profitieren vor allem
die Reichen: So ist die Zahl der deutschen Millionärshaushalte stark
gestiegen.... " [Spiegel
10.6.10] *
Alles auf Pump. Hintergrund. Seit beinahe
40 Jahren kann der Kapitalismus nur noch durch kreditfinanzierte Massennachfrage
und rapide Staatsverschuldung überleben.... " [jw
12.6.10] *
"Banken- und Verschuldungskrise im Juni 2010. „Erst
die Krise deckte auf, was das innovativste und lukrativste Bankgeschäft
der letzten 20 bis 25 Jahre in Wahrheit gewesen war: der am besten
organisierte Finanzschwindel aller Zeiten!“ (Prof. Dr. Wilhelm
Hankel, 12.04.2010) - Könnte es sein, dass es sich nicht um die von
Herrn Juncker beschriebene anonyme „weltweit organisierte Attacke gegen
den Euro“ handelt, sondern um einen – nicht erklärten – Finanzkrieg
der USA gegen Europa? ... " [mmn
13.6.10]
> 1. Quartal 2010: 23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
13.06.2010
" ... " []
-
Hamburg: "Die Legende von den leeren Kassen. Morgen beginnt die
Sparklausur des Senats. Hätte man seriös gewirtschaftet, wäre
sie unnötig. Denn seit 1980 haben sich die Staatseinnahmen mehr als
verdoppelt... " [WO
13.6.10]
-
"Betrugsvorwürfe. SEC legt gegen Goldman Sachs nach. Die US-Börsenaufsicht
SEC will ihre Klage gegen Goldman Sachs mit neuem Material anreichern.
So soll die mächtige US-Großbank zur Annahme einer Einigung
gezwungen werden. Der Druck auf Goldman steigt, nach wie vor droht eine
Milliardenstrafe. ... " [mm
13.6.10]
-
"Banken- und Verschuldungskrise im Juni 2010. „Erst die Krise deckte
auf, was das innovativste und lukrativste Bankgeschäft der letzten
20 bis 25 Jahre in Wahrheit gewesen war: der am besten organisierte
Finanzschwindel aller Zeiten!“ (Prof. Dr. Wilhelm Hankel, 12.04.2010)
- Könnte es sein, dass es sich nicht um die von Herrn Juncker beschriebene
anonyme „weltweit organisierte Attacke gegen den Euro“ handelt, sondern
um einen – nicht erklärten – Finanzkrieg der USA gegen Europa? ...
" [mmn
13.6.10]
12.06.2010
" ... " []
-
"Alles auf Pump. Hintergrund. Seit beinahe 40 Jahren kann der Kapitalismus
nur noch durch kreditfinanzierte Massennachfrage und rapide Staatsverschuldung
überleben.... " [jw
12.6.10]
-
"Auftakt zum Widerstand .... " [jw
12.6.10]
11.06.2010
" ... " []
-
"Horror-Staatsverschuldung. Japan-Premier warnt vor Krise wie in Griechenland.
Es ist ein eindringlicher Appell: Der frischgewählte japanische Premier
Kan hat sein Land vor einer dramatischen Schuldenkrise wie in Griechenland
gewarnt. Deshalb will der Ex-Finanzminister den Bürgern jetzt ein
drastisches Sparprogramm verordnen.... " [Spiegel
11.6.10]
10.06.2010
" ... " []
-
"Globale Vermögensstudie. Reiche sind reicher als vor der Finanzkrise.
Tschüs, Finanzkrise! 2009 gab es weltweit Vermögenswerte in Höhe
von 111,5 Billionen Dollar - so viel wie 2007. Das geht aus einer Studie
der Unternehmensberatung BCG hervor. Von dem Plus profitieren vor allem
die Reichen: So ist die Zahl der deutschen Millionärshaushalte stark
gestiegen.... " [Spiegel
10.6.10]
-
"Spanien geht ans "Eingemachte"-Verstoß gegen sozialen Frieden.
Es ist "5 vor 12 Uhr" in Sachen Finanzen bei der spanischen Regierung.
Die Geldnot in Spanien ist bekannt und nun hat die Regierung das
Renten-Sparschwein verkauft, um den öffentliche Schuldenstand im Finanzministerium
abzuwehren und Geld zu beschaffen. Es geht um Anleihen in Frankreich und
Deutschland. Das ist illegal sagt ein Gesetz zur Sicherung des sozialen
Friedens. ... " [sl
10.6.10]
-
"Verrückte an der Macht". Der Wirtschaftsnobelpreisträger
Paul Krugman hält die Sparprogramme in Europa für eine "sehr
große Dummheit". ... " [heise 10.6.10] RS: Da hat er
recht, aber nicht so wie er meint. Der plutokratische Wachstumgsagent projiziert
wohl massiv ...
09.06.2010
" ... " []
-
"Kauf der Daten-CD. Staatsanwälte gefährden Ermittlungen gegen
Credit Suisse. Mit dem Kauf einer Daten-CD will NRW über tausend
Steuersünder dingfest machen, jetzt ist der Justiz laut Presseberichten
ein schwerer Fehler unterlaufen. Demnach verschickten Staatsanwälte
versehentlich interne Dokumente an Kollegen - nun sind die Ermittlungen
gegen die Credit Suisse gefährdet.... " [Spiegel 9.6.10] RS:
Wie rein zufällig doch immer wieder Pannen passieren ...
08.06.2010
" ... " []
-
"Casino Générale. Kerviel-Prozess bringt Bankführung
in Erklärungsnot. Jahrhundertbetrüger oder Opfer des Kapitalismus?
In Paris beginnt der Prozess gegen Jérôme Kerviel: Dem Händler
der Société Générale wird vorgeworfen, bis
Anfang 2008 fast fünf Milliarden Euro verzockt zu haben. Für
viele Franzosen aber gehört die gesamte Bankführung vor Gericht.
... " [Spiegel
8.6.10]
-
"Deutschlands Reiche. Verschont vom großen Sparen. Die Deutschen
verfügen über ein Nettovermögen (nach Abzug von Schulden)
von insgesamt etwa 6,6 Billionen Euro. Doch das ist sehr ungleich verteilt
in der Gesellschaft. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW) besitzen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung
gar nichts oder nur sehr wenig, zehn Prozent der Haushalte verfügen
über mehr als 60 Prozent des gesamten Vermögens. Diese Reichen
sollten stärker zur Kasse gebeten werden, um den defizitären
Staatshaushalt zu sanieren, fordern immer mehr Finanzfachleute und Politiker.
... " [F21
8.6.10]
-
"Spardebatte. Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter.
Die Bundesregierung spart und streicht, doch kirchliche Gehälter verschont
sie. Die Bezüge werden seit 200 Jahren vom Staat getragen, und niemand
scheint daran etwas ändern zu wollen - obwohl 2009 fast eine halbe
Milliarde Euro gezahlt wurde...." [Spiegel
8.6.10]
-
"Rückschau: Abkassiert von der Deutschen Bank. Wie Kommunen
zum Zocken verführt wurden Pforzheim ist eine Stadt, die Millionen
verlor. Beraten wurde sie von der Deutschen Bank – und ließ sich
auf eine Finanzwette ein. ..." [pm
8.6.10]
-
"Haushaltsprüfung in EU-Ländern. Eurostat erhält Lizenz
zum Durchsuchen. Euro-Logo (in Frankfurt): Ausgeweitete Befugnisse
für die Statistiker von Eurostat. Mehr Macht für die europäische
Statistikbehörde: Eurostat darf künftig an Ort und Stelle Finanzdaten
von EU-Staaten überprüfen. Die Union will so bewusste Fehlinformationen
wie im Fall von Griechenland unterbinden. ... " [Spiegel
8.6.10]
07.06.2010
" ... " []
-
«Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der
Allgemeinheit dienen» ... " [ZF
7.6.10]
-
"Hessen. Steuerfahnder-Mobbing geht weiter. Wiesbaden. Neuer Krach
in der Affäre um vier hessische Steuerfahnder, die mit falschen psychiatrischen
Gutachten zwangspensioniert wurden: SPD und Grüne ziehen vor den hessischen
Staatsgerichtshof. Sie beklagen, dass die hessischen Regierungsparteien
CDU und FDP die Untersuchung der Affäre durch eine Vielzahl von Anträgen
behinderten. ... " [fr
7.6.10]
-
"Milliarden-Hilfspaket. Finanzminister besiegeln Euro-Rettungsmechanismus.
Dominique Strauss-Kahn und Jean-Claude Juncker: Milliardenschwerer Rettungsschirm.
Der Rettungsschirm in Höhe von 750 Milliarden Euro zur Absicherung
kriselnder Euro-Staaten steht: Die Euro-Finanzminister einigten sich in
Luxemburg auf die Gründung einer Finanzgesellschaft. ... " [Spiegel
7.6.10]
-
"Islands Ermittler über Finanzkrisen-Bewältigung. "Nur wir
ermitteln gegen die Banken". Islands Geldinstitute müssen den
Ermittlern alle Beweise übergeben, freut sich Ólafur Thór
Hauksson - und wundert sich, dass in anderen Ländern die Verursacher
der Finanzkrise ungeschoren bleiben. ... " [taz
7.6.10]
-
"Die rosigen Zeiten für Banken sind vorbei. Die Quartalsgewinne
waren bislang üppig. Doch für die Kreditinstitute läuft
es jetzt wieder schlechter. Wegen der Krise steigen Kosten und Abschreibungen
bei gleichzeitig sinkenden Einnahmenen. Die Währungshüter warnen
vor weiteren Kreditverlusten. ... " [HB
7.6.10]
-
"Obamas Finanzmarktreform. Zerredet, zerlegt, zerronnen. Barack
Obama macht Tempo, schon im Juli will der US-Präsident sein Finanzmarktgesetz
unterzeichen. Doch der großangelegte Masterplan ist zum Reförmchen
geschrumpft - und mehr als 1400 Wall-Street-Lobbyisten tun alles, um auch
diesen Mini-Umbau noch zu entschärfen. ... " [Spiegel
7.6.10]
__
Aktuelle Sachlage 23. KW:
Zum Wochenschluss purzelte die Wallstreet nachdem schlechte Daten vom Arbeitsmarkt
und damit für den Konsum kamen. Mit solch schlechten Daten ist die
jahrzehntelange Pseudowohlstands- und Schuldenwirtschaft der USA auf Kosten
des "kleines Restes" der (Erden-) Welt bedroht. Das Problem heißt
nicht Griechenland oder Spanien, sondern das Kernproblem heißt USA
und deren grenzenloser Egosimus.
> 1. Quartal 2010: 22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
06.05.2010
-
"Euro-Rettungsschirm. Deutsche Regierung warnt vor Verbot des Euro-Rettungsschirms.
Verfassungsgericht hat Stellungnahmen zu Eilantrag erbeten - Warnung vor
sich selbst erfüllender Zahlungsausfall-Furcht... " [dS
6.6.10]
-
"Commerzbank bis Ende nächsten Jahres pleite? Kapitalbedarf von
angeblich 611% des Marktwertes. “Dieser Artikel war am 31.5.2010 für
etwa 2 Stunden in der Internet-Zeitung Berliner Umschau zu sehen. ... [rz
6.6.10]
-
"Es trifft die Armen: Merkel holt die Sparkeule raus. Die Sparklausur
ist noch nicht zu Ende. Aber die Details kommen schon raus. Die Bundesregierung
spart – vor allem an den Armen. Schwarz-Gelb plant drastische Einschnitte
bei den Sozialhilfen und bei der Familienförderung. ... " [AZ
6.6.10]
-
"Plan der Bundesregierung. Mehr Gehalt für Beamte - auch für
Merkel und ihre Minister. Das Kabinett will Beamten und sich selbst
die Bezüge erhöhen. Das kostet den Steuerzahler bis Ende 2012
rund eine Milliarde Euro. Es gibt Kritik. ... " [HAB
6.6.10]
-
"Streit um Staatshilfen. Auto-Experte nennt Opel-Bürgschaft Todsünde.
Soll
der Staat Opel retten? Der Widerstand dagegen wächst: Wirtschaftsminister
Brüderle warnt vor massiven Wettbewerbsverzerrungen, Autoexperte Wolfgang
Meinig bezeichnet mögliche Milliardenhilfen gar als Todsünde.
In Europa bangen 8000 Arbeiter um ihren Job. ... " [Spiegel
6.6.10] RS: Wer garantiert denn, dass Opel nach Staathilfe "gerettet"
ist? Opel schöpft ab - und dann?
-
"Großbritannien. Cameron kündigt Jahre des Leidens an. Zum
Abbau des Rekorddefizits hat der britische Premierminister David Cameron
seine Landsleute auf einen harten Sparkurs eingestimmt. Auch Sozialleistungen
und Beamtengehälter sollen gekürzt werden. ... " [Focus
6.6.10]
-
"Greenpeace. Illegaler Genmais in fünf Bundesländern angebaut.
Greenpeace
warnt vor Gefahren für die Gesundheit von Menschen und Tiere. Das
Saatgut stammt aus Buxtehude. ... " [HAB
6.6.10]
05.06.2010
-
"Geithner fordert Deutschland heraus. Der Konflikt hatte sich im Vorfeld
des heutigen G20-Finanzministertreffens angedeutet: Die USA haben fundamental
andere Vorstellungen von der richtigen Wirtschaftspolitik in der Krise
als Deutschland. US-Finanzminister Timothy Geithner forderte angesichts
zunehmender weltwirtschaftlicher Unsicherheiten Länder mit hohen Handelsüberschüssen
wie Deutschland zur Stärkung ihrer Inlandsnachfrage auf. Finanzminister
Schäuble räumte etliche Meinungsunterschiede ein. ... " [HB
5.6.10]
-
"Bank in Finanznot. Alpe Adria stößt Altlasten ab. HGAA-Zentrale
in Klagenfurt: Verlustreiche Objekte sollen verkauft werden. Die österreichische
Hypo Group Alpe Adria (HGAA) kämpft gegen die Finanznot: Nach SPIEGEL-Informationen
will die Kärntner Bank große Teile ihres Immobilienbesitzes
verkaufen, unter anderem das "Schloss am Wörthersee". ... " [Spiegel
5.6.10]
-
"Deutsche Bank verwaltet eine Million US-Immobilien - Welle von
Klagen und Zwangsversteigerungen ... Die Deutsche Bank ist tiefer in die
Immobilienkrise verstrickt als bisher bekannt. ... " [Spiegel
5.6.10]
-
"Lehman-Opfer reicht Musterklage gegen Standard & Poor`s ein
... " [pri
5.6.10]
04.06.2010 ... " []
-
"Geschönte Wachstumsdaten: Der Statistik-Schmu der Amerikaner.
Mit ihrer starken Wirtschaft im Rücken haben die Amerikaner die wachstumsschwachen
Europäer immer über die richtige Wirtschaftspolitik belehrt.
Doch ein tiefer Blick in die amtlichen Statistiken zeigt, dass die Behörden
im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihre Wachstums- und Inflationsdaten
schönen. ... " [HB
4.6.10]
-
"Ungarn lässt Euro unter 1,20 Dollar fallen - Bis unter die
Schwelle von 1,20 Dollar ist der Euro am späten Nachmittag gefallen.
Fundamentale Gründe können die Volkswirte für den plötzlichen
Schwächeanfall nicht erkennen. Doch hat sich heute die Schuldenkrise
zurückgemeldet, diesmal aus Osteuropa. ... " [b.ard
4.6.10]
03.06.2010
-
"Buffett lässt Ratingagenturen fallen. Die Ratingagenturen
stehen wegen ihrer Rolle während der Krise am Pranger. Sie sollen
komplexe Hypothekenprodukte zu gut bewertet haben. Nun hat sich auch Starinvestor
Warren Buffett von ihnen distanziert. ... " [BO
3.6.10]
-
"Konzern-Chef räumt Hilflosigkeit ein. Der Ölkonzern
BP war nach den Worten seines Chefs Tony Hayward nicht ausreichend auf
die Gefahr eines Unfalls wie auf der Bohrplattform "Deepwater Horizon"
vorbereitet. Das nährt Zweifel an Tiefseebohrungen insgesamt.
... " [BO
3.6.10] RS: Globalplayer sind grundsätzlich nicht auf
Gemeinwohl, Verantwortung und Kompetenz ausgerichtet, sondern auf pressen
und raffen und wenn es schief geht, mag sich der SteuerzahlerIn kümmern.
Die eigentliche Ölpest ist dieser Pfusch- und Murkskapitalismus.
-
"Vertrauenskrise. Angst der Banken füllt Geldspeicher der EZB.
Trotz Milliardenhilfen für die Euro-Zone herrscht am Interbankenmarkt
die nackte Angst. Die Institute leihen sich kein Geld - und parken ihre
Liquidität lieber bei der Zentralbank. Es könnte noch Jahre dauern,
bis sich die Situation entspannt. ... " [ftd
3.6.10]
02.06.2010
-
"Prozess gegen Ex-Vivendi-Chef. Messier räumt "Exzesse" und
"Arroganz" ein. In Frankreich gilt Jean-Marie Messier als Inbegriff
der Exzesse während des New-Economy-Booms zu Beginn des Jahrtausends.
Mehr als zehn Jahre nach dem Desaster des von ihm geführten Unterhaltungskonzerns
steht er in Paris vor Gericht.... " [ftd
2.6.10]
-
"Kriminelle Organisation kommt ins Spiel. Ursachen für den enormen
Wertverlust waren sowohl krimineller Natur, lagen aber auch am Geschäftsmodell
selbst. Die Kärntner Hypo Alpe Adria Bank ist einem kriminellen
Netzwerk in die Hände gefallen, das die Bank um mehr als 100 Mio.
Euro geschädigt hat. ... " [dS
2.6.10]
-
"Finanzkrise. Privatisierungen sollen Griechenland Milliarden bringen ...
" [Spiegel 2.6.10] RS: Das wird wie überall auf der Welt
ziemlich sicher schief gehen und alles noch viel schlimmer machen.
PPP
ist keine Alternative, sondenr mehr
desselben Schlimmen.
-
"Desinformation 3: Tagesschau entfernt Umfrage wegen unliebsamem
Zwischenstand ..." [brr
2.6.10] RS: Die Manipulation-Mannöver
sind subtil, daher kommt ihrer Aufdeckung große Bedeutung zu.
-
"Schmiergeldaffäre. Früherer Chef von MAN-Tochter muss vor Gericht
... " [Spiegel
2.6.10]
01.06.2010
-
""Wie alte Freunde der Hypo aus der Patsche halfen. Die Vorzugsaktionäre
der Hypo Leasing, die der Kärntner Bank-Tochter 2004 Kapital zuführten,
waren alte Weggefährten... So kam es, dass die Kärntner Hypo
2009, kurz bevor sie der Steuerzahler retten musste, noch 200 Mio. Euro
an Vorzugsaktionäre ausgeschüttet hat. ... " [dS
1.6.10]
-
"Bankrott-Manager. Das tolle Geschäft der Pleitegeier. Millionen
für Firmenberater und Anwälte. Die Kreditkrise hat eine neue
Boom-Industrie geschaffen. Firmenberater und Anwälte lassen sich fürstlich
entlohnen, um Konzerne durch die Insolvenz zu steuern. Allein der Konkurs
der US-Investmentbank Lehman Brothers warf bisher 800 Millionen Dollar
an Gebühren ab. ... " [Spiegel
2.6.10]
Mai 2010_httInvestoren
oder Zocker von Heiner Flassbeck
31.05.2010
-
Subventionsmilliarden in Deutschland. Eine Herrschar von Lobbyisten
sorgt dafür, dass ihre Klientel vom Staat gestützt wird. Und
auch dem Bürger widerfahren so immer wieder Steuergeschenke. Ob Schifffahrt
oder Landwirtschaft, Forschung oder Hotelerie: Eine Bildergalerie mit Beispielen
für Subventionen. ... " [wiwo
oD]
____
-
Aktuelle Sachlage 22. KW:
Man
braucht sich nicht zu wundern, wies politische Führung, Aufsicht und
Kontrolle so gründlich misslingen - siehe: "Warum Politiker dem
Lockruf des Geldes erliegen ..." [WO
26.5.10] "Ex-Politiker in der Wirtschaft": Schröder,
Fischer,
Clement,
Merz,
W.Müller,
Bangemann,
Koch,
* Verheugen, Gerster,
Späth, Scheuerle, v. Schoeler, Teltschik, Martini, Machnig, Röstel,
Fiedler, [FAZ
7.7.4] * Spiegel 23.7.7:
... Lambsdorff, Rühe, Scharping, Schily, Tacke, Waigel, ... Politik-Heuschrecken.
"Ohnmacht oder Naivität". Schröder bei Gasprom, Scharping und
Rühe bei Cerberus: Immer mehr Politiker heuern in der Wirtschaft an.
Sozialethiker Friedhelm Hengsbach erläutert im Interview, warum Gesellschaft
und Unternehmen unter dieser Interessensvermischung leiden. Und deshalb
wird es auch niemand überraschen, wenn er am 27.5. in der FTD
liest: "Verbriefte Wertpapiere feiern Comeback. Geldmarktfonds leiden
unter den niedrigen Zinsen. Mehr Rendite versprechen ABS-Produkte. Aber
die haben seit der Finanzkrise einen schlechten Ruf. Sie waren zuletzt
völlig verrufen, nun sollen sie nach dem Willen führender Fondsgesellschaften
ein Comeback erleben: Fonds, die in forderungsbesicherte Wertpapiere (Asset-Backed
Securities, ABS) investieren. In jene Papiere also, die für die Finanzkrise
mitverantwortlich waren. ..."
> 1. Quartal 2010: 21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
30.05.2010 ... " []
-
"Verfassungsklage gegen "Euro-Rettung". „Das Parlament wurde zur Krisenhilfe
genötigt“ Das Gesetz zur Griechenland-Hilfe hat das Bundesverfassungsgericht
in zwei Tagen durchgewinkt. Nun müssen sich die Richter mit einer
Beschwerde gegen das noch viel größere Paket zur „Euro-Rettung“
beschäftigen – und die scheint ihnen mehr Kopfzerbrechen zu bereiten....
" [FAZ
30.5.10]
-
"Banker ins Zuchthaus. Der Staat wurde über Jahrzehnte betrogen und
von den Wallstreet-Vampiren ausgesaugt. Jetzt ist die Zeit für die
Abrechnung gekommen. Lebenslange Strafen und Berufsverbote für
Banker, die ihre Kunden systematisch betrogen haben, sind jetzt notwendig.
... " [mmn
30.5.10]
-
""BZÖ für Schadenersatzklage gegen BayernLB. Begründung:
Schwerwiegende wirtschaftliche und personelle Fehlentscheidungen.
... " [dS
30.5.10]
29.05.2010
-
"Geheimbefehl bereitet neue US-Kriege im Nahen Osten und in Zentralasien
vor. Ein Artikel auf der ersten Seite der New York Times vom Dienstag
machte die Existenz einer geheimen Direktive von General David Petaeus
bekannt, dem Chef des US-Central Command (CentCom). Die Direktive ordnet
die Ausdehnung geheimer militärischer Operationen auf den ganzen Nahen
Osten, Zentralasien und das Horn von Afrika an. Das siebenseitige Dokument
mit dem Titel "Joint Unconventional Warfare Task Force Execute Order" stellt
dem amerikanischen Militär quasi einen Blankoscheck für aggressives
Vorgehen in praktisch jedem beliebigen Land aus. ... " [wsws
29.5.10]
-
"Nonnendemo gegen die Banken. Ordensleute protestieren vor dem Hauptsitz
der Deutschen Bank. Frankfurt. Die «Initiative Ordensleute für
den Frieden» forderte vor dem Hauptsitz der Deutschen Bank in der
Taunusanlage: «Her mit den Milliarden!» ... " [fnp
29.5.10]
28.05.2010
-
"Roubini: "Krisen häufen sich" Der US-Wirtschaftsprofessor
Nouriel Roubini war einer der wenigen, der die Finanzkrise kommen sah.
Am Freitag warnte "Dr. Doom" in Frankfurt vor einer neuen Welle noch schlimmerer
Turbulenzen und schlug radikale Reformen zur Rettung des Kapitalismus vor.
... Eine nächste noch schwerere Krise ließe sich nur verhindern,
wenn wir endlich die notwendigen Reformen durchführen. So schlägt
Roubini eine Neuordnung des Bankensystems vor. Die Geldinstitute sollten
in drei Klassen - Geschäftsbanken, Investmentbanken und Hedgefonds
- aufgeteilt werden. Diese drei Bank-Typen sollten untereinander keine
Geschäfte mehr machen. Damit würden Brandmauern errichtet, die
verhindern, dass eine Pleite-Bank andere Geldinstitute und das ganze System
mit in den Abgrund zieht. ... " [b.ard
28.5.10]
-
"Iberisches Deflationsproblem. Fitch stuft Spanien herab auf AA+.
Die spanische Regierung spart, die Wirtschaft muss wettbewerbsfähiger
werden. Der Ratingagentur Fitch zufolge vermindern die Sparpläne aber
die Aussichten auf Wachstum, sie senkt die Kreditwürdigkeit des Landes.
Der Euro sinkt.... " [ftd 28.5.10] RS: Der Ratingabschaum
muss es ja wissen: Immer dahinter schauen, wer von dieser Nachricht profitiert,
dann kennt man seine Bedeutung.
-
"Wir haben unter unseren Verhältnissen gelebt!. Die paradoxe Wahrheit
ist: Der Kapitalismus muss regelmäßig Geldwerte vernichten,
sonst verarmen wir - ... Wir haben nur die Wahl, wessen Geld
wir vernichten: das der Reichen oder das der breiten Masse der kleinen
Leute. Ich ziehe Ersteres vor, weil ich zu Letzteren gehöre. Wir haben
zu wenig Geld der Reichen verjankert. Wir hätten mehr in den Sozialstaat
stopfen und höhere Löhne zahlen sollen (was gleich auch den Abstand
zum Arbeitslosengeld vergrößern hätte!). Mit jeder Gewinnsteigerung
haben wir die Blase gefüttert. Mit jedem Lohnverzicht, jeder Bankensanierung
das hungrige Kapital vergrößert. Wir haben mit dem Verzicht
auf Steigerung der Masseneinkommen die Kapriolen und jene Krise finanziert,
für die wir jetzt noch einmal bezahlen. ... " [DS
28.5.10]
-
"Mafia verschiebt Milliarden nach Deutschland. Sie steckt ihre Drogeneinnahmen
in Immobilien und Restaurants: Die italienische Mafia investiert nach Expertenangaben
in Deutschland Milliarden. ... " [Focus
28.5.10]
27.05.2010
-
"Verbriefte Wertpapiere feiern Comeback. Geldmarktfonds leiden unter
den niedrigen Zinsen. Mehr Rendite versprechen ABS-Produkte. Aber die haben
seit der Finanzkrise einen schlechten Ruf. Sie waren zuletzt völlig
verrufen, nun sollen sie nach dem Willen führender Fondsgesellschaften
ein Comeback erleben: Fonds, die in forderungsbesicherte Wertpapiere (Asset-Backed
Securities, ABS) investieren. In jene Papiere also, die für die Finanzkrise
mitverantwortlich waren. ..." [ftd
27.5.10]
-
"Banken bekamen vier Billionen Euro aus Rettungspaket. Am
Höhepunkt der Krise finanzierten die europäischen Banken jeden
dritten Euro aus dem EU-Rettungsschirm, mittlerweile sind es nur noch vier
Prozent. Gesamt wurden 4,141 Billionen Euro Unterstützungen genehmigt.
... " [DP
27.5.10]
-
"Milliardenklage gegen JPMorgan Chase. Der Konkurs von Lehman hallt
noch lange nach – vor allem juristisch. Lehman Brothers Holdings hat die
zweitgrösste US-Bank wegen des Abzugs von Milliardenbeträgen
in den Tagen vor dem Zusammenbruch der Investmentbank auf 5 Milliarden
Dollar Schadenersatz verklagt. ... " [cash
27.5.10]
-
"Rückkehr des Risikos. Geldmarktfonds stürzen Europas Banken
in Finanzierungsstress. Mit Schuldverschreibungen finanzieren Unternehmen
ihre täglichen Ausgaben. Das tun auch Banken. Doch die europäische
Schuldenkrise macht den wichtigsten Abnehmern Angst. Besonders hart trifft
das die Spanier. ... " [ftd
27.5.10]
-
"Gestresste Banken könnten erneut Staatshilfe benötigen.
Einige Banken brauchen möglicherweise erneut staatliche Unterstützung.
Der Geldbedarf der Finanzhäuser sei weiterhin enorm, wie die Rating-Agentur
Independent Credit View (ICV) aufzeigt. Nach Einschätzung von ICV-Partner
und -Finanzmarktexperte Christian Fischer besteht bei den Banken ein Kapitalbedarf
von rund 1,5 Billionen Dollar. ... " [bg
27.5.10]
-
"Ergebnislose Verhandlungen. Nordsparkasse droht Ertrinken. Das
Geldinstitut ist in schwerer Schieflage. Obwohl es im Verbund der Sparkassen
die eiserne Regel gibt, kein Mitglied absaufen zu lassen, muss die Nospa
auf ihre Rettung warten. Schuld daran ist ein Streit um die Lastenverteilung.
Die BaFin verliert langsam die Geduld. ... " [ftd
27.5.10]
26.05.2010
-
"Nachbeben Spanien Hypernervöser Kapitalmarkt. Wegen der Schuldenkrise
in Europa brechen Hochzinswährungen wie der australische Dollar ein.
Die Liquidität im Devisenhandel ebbt ab. Korrelationen zwischen verschiedenen
Anlageklassen erreichen abnormale Werte. Anleger fliehen aus dem Risiko.
... " [BO
26.5.10]
-
"Dereguliert bis zur Katastrophe ...Die Staatsschulden in den Industrieländern
wurden unter anderem angehäuft, um ein marodes Bankwesen mitsamt der
Konjunktur vor dem Untergang zu bewahren. Und wie bei der Deregulierung
des Finanzwesens stiess man auch bei den Offshore-Bohrungen am Golf von
Mexiko in Bereiche vor, die sich im Nachhinein als fremd und entsprechend
gefährlich erwiesen. Beidem zugrunde lag der neoliberale Sieg der
Wirtschaft über die Politik, der sich mit der Wahl Ronald Reagans
1980 abzuzeichnen begann. Der Staat, ob bei der Aufsicht der Banken oder
bei der Regulierung der Ölindustrie, nahm sich zurück, auf dass
gewirtschaftet werden konnte. ... " [BZ
26.5.10]
-
"Warum Politiker dem Lockruf des Geldes erliegen ..." [WO
26.5.10] RS: Filz und Korruption wo man hinschaut.
25.05.2010
-
"Ex-Politiker in der Wirtschaft": Schröder,
Fischer,
Clement,
Merz,
W.Müller,
Bangemann,
Koch,
* Verheugen, Gerster,
Späth, Scheuerle, v. Schoeler, Teltschik, Martini, Machnig, Röstel,
Fiedler, [FAZ
7.7.4] * Spiegel 23.7.7:
... Lambsdorff, Rühe, Scharping, Schily, Tacke, Waigel, ... Politik-Heuschrecken.
"Ohnmacht oder Naivität". Schröder bei Gasprom, Scharping und
Rühe bei Cerberus: Immer mehr Politiker heuern in der Wirtschaft an.
Sozialethiker Friedhelm Hengsbach erläutert im Interview, warum Gesellschaft
und Unternehmen unter dieser Interessensvermischung leiden.
-
"Geithner zweifelt an Lebensfähigkeit von europäischen Finanzsystem
... " [bg
25.5.10] RS: Da meldet sich ja der Richtige zu Wort.
-
"Spanische Banken in Not. Es kommt, was kommen musste: Die anhaltende Rezession
und die Verwerfungen auf dem spanischen Immobilienmarkt fordern ihre Opfer.
Nach der Rettung der spanischen Sparkasse CajaSur am Wochenende, geht nun
die Angst über eine Bankenpleitewelle auf der Iberischen Halbinsel
um.... " [gr
25.5.10]
-
"Bargeldverbot in Italien. Italien will Bargeldzahlungen verbieten.
Das Verbot betrifft alle Zahlungen über 5000 Euro. Damit soll der
Steuerhinterziehung Einhalt geboten werden. ... " [mmn
25.5.10] RS: Da werden sich natürlich alle dran halten, vor
allem die korrupten Politiker und die Mafia.
-
"Der SPIEGEL als Spätzünder – Wieder ein gutes Dokument, mit
dem Sie SPIEGEL-Leser aufklären können (Finanzkrise XLI) ...
Das war aber noch nicht alles, wie der SPIEGEL herausgefunden hat: “Noch
weiter ging Merkels Parteifreund Roland Koch. Der hessische Ministerpräsident
nannte Pläne für eine Spekulationsteuer einen “Anschlag auf den
Standort Deutschland” und regte Steuervorteile für ausländische
Investmentbanker an.” ... " [NDS
25.5.10]
24.05.2010
-
"Beinahe-Bankenpleite drückt Dax ins Minus. Der deutsche Aktienmarkt
kommt auch am Feiertag nicht zur Ruhe, der Dax verzeichnete erneut Verluste.
Am größten war das Minus bei Finanz- und Industriewerten. Die
Umsätze blieben allerdings dünn. Manche Kursbewegung wurde von
einem Händler als zufällig beschrieben. ... Auslöser der
Verkäufe von Finanzwerten waren die Probleme einer spanischen Sparkasse.
Die Aktien der drei großen spanischen Banken Santander, BBVA und
Banco Popular gerieten unter Druck, nachdem die Zentralbank in Madrid am
Wochenende die Sparkasse CajaSur übernehmen musste. ... " [HB
24.5.10]
-
"Kritik an deutschen Reformplänen. EU-Kommissionspräsident
wirft Merkel Naivität vor. Die Bundesregierung will den Euro-Stabilitätspakt
reformieren, doch Kommissionspräsident Barroso sieht die Pläne
skeptisch. Harte Strafen für Haushaltssünder hält der Portugiese
für verfassungsrechtlich fast unmöglich, die deutsche Forderung
nach Änderungen am EU-Vertrag nennt er "naiv". ... " [Spiegel
24.5.10]
-
"Bankerschelte Schäuble kritisiert Deutschen Bank. Zwist zwischen
dem Bundesfinanzminister und der Deutschen Bank: Wolfgang Schäuble
hat den Finanzmarkt und das Geldinstitut wegen der angestrebten Eigenkapitalverzinsung
gerügt, die unvernünftig und nicht nachhaltig sei. ...
" [BO
24.5.10]
Aktuelle Sachlage 21. KW:
Ein
völlig überraschender Sinneswandel zur Untersagung einiger Leerverkäufe
und Lizenzierung von Hedgefond-ManagerInnen bei der Regierung und Bundeskanzlerin
Merkel, die zum ersten Mal in der Finanzkrise seit 2007 Profil und Haltung
zeigte, wirbelte diese Woche die beleidigten Bankster und Hedgefondsabschaum
durcheinander: massiv knickten die Blasen-Märkte ein. Letztlich verdichtet
sich der Eindruck, es findet ein Kampf zwischen den angelsächsischen
Zocker-Bankstern und der EU statt, wer die Hauptzeche für die Finanzkrise
zahlt, obwohl ja eigentlich längst klar ist, dass die absolt dümmsten
Banker und ihre finanzpolitischen AgentInnen ihren Sitz in Deutschland
haben.
Kursmanipulationen an der Wallstreet? Am Freitag
stieg der Dow Jones kurz vor Schluss ohne besondere Nachrichten um rund
150 Punkte. Wer könnte diese konzertierte Aktion aus welchen Gründen
zustande gebracht haben? Kurskosmetik zum Auslaufen Terminkontrakte und
Optionen? In dieser Größenordnung?
Lehren aus Finanzkrise: Die Banker, die Finanzwissenschaftler
und Volkswirtschaftler können es nicht. Die ganze Ansatz maniformer
Wachstums-, Konsum-, Schulden- und Geldschwemmenwirtschaft ist neben den
vielen unverstandenen und gemeinwohlgefährlichen Derivatprodukten
ein einzigartiges Desaster echter Inkometenz. Und die Poltiker, die
einen Rettungsschirm nach dem andern verabschieden, ohne die Gesetzestexte
überhaupt zu kennen und zu verstehen - und sich obdendrein noch selbst
entmächtigen - passen hierzu voll ins System.
> 1. Quartal 2010: 20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
23.05.2010
-
"Schäuble: Finanztransaktionssteuer wird an USA scheitern - FAS
... " [faz
23.5.10] RS: Ein erneuter Beleg, wer regiert auf der Welt: das Geld
und nicht die Politik und schon gar nicht die Vernunft.
-
Finanztransaktionssteuer pro und contra ... [SZ
23.5.10] RS: nicht überzeugend.
-
"Wurde Europa von Bankstern übernommen? Am Freitagabend in
der „Arena“ vom Schweizer Fernsehen, erklärte Wirtschaftsguru Beat
Kappeler mit klaren Worten, dass es sich beim Griechenland Rettungspaket
um ein Banken Rettungspaket handelt. Die EU verschenkt also das Geld ihrer
Bürger und zwingt sie damit in die Abhängigkeit der Zentralbanken.
War dies das Ziel der Globalisten? Denn wer die Macht über das Geld
hat, hat auch die Macht über die Regierung. ..." [Seite3
23.5.10]
22.05.2010
-
Griechenland: "Bankier als Hauptprofiteur des Rettungspakets? Bei
der Einführung des Euro war nicht vorgesehen, dass die Europäische
Zentralbank Staatsanleihen aufkauft. Inzwischen kauft die EZB griechische
Staatsanleihen, die der Markt als "Schrott" einstuft. Davon profitiert
auch Griechenlands mächtigster Bankier, Spiro Latsis. ... "
[TS 22.5.10]
-
"Regulierung lässt Bankengewinne einbrechen. In einer Studie
rechnet die Credit Suisse aus, wie teuer die vielfältigen Regulierungsbestrebungen
die Banken zu stehen kommen. ... Insgesamt erwarten die Analysten der Credit
Suisse (CSGN 45.56 1.06%) einen Gewinneinbruch von 37
Prozent im gesamten europäischen Bankensektor, wie die «SonntagsZeitung»
schreibt. Auch die Schweizer Banken werden betroffen sein. ... " [TA
22.5.10]
RS: Es ist tendenziell eine gute Nachricht, dass
diese Pfeifen nicht weiter von der Finanzkrise, die sie verursacht haben,
profitieren sollen. Eine wirklich gute Nachricht wird es aber erst sein,
wenn die Banken zerschlagen und ein echtes Leistungsprinzip
eingeführt wird - dann könnte man sie auch verstaatlichen.
Es
wird höchste Zeit, dass man diese inkompetenten Raffer, die ihre eigenen
gemeinwohlgefährlich Produkte nicht begreifen und verantworten können,
nach Plutopia outsourct.
-
"Drohender Zusammenbruch. Spanien rettet Sparkasse mit Milliardenprogramm.
Griechenland ist gerettet, da gibt es neue Probleme in Spanien: Die Zentralbank
in Madrid hat sich genötigt gesehen, die Sparkasse CajaSur zu retten
- offenbar ging es um das Überleben des Instituts. Nun hat das Geldhaus
Zugriff auf einen milliardenschweren Hilfsfonds des Staates. ... " [Spiegel
22.5.10]
-
"Bankgebühren Arme Kunden unerwünscht. Eigentlich müssen
Banken mittellosen Bürgern ein Konto anbieten. Sie winden sich aber
mit Tricks aus dieser Pflicht heraus. ... " [SZ
22.5.10]
21.05.2010
-
"Börse Frankfurt: Große Nervosität, Dax weiter unter
Druck. Der Aktienmarkt kommt nicht zur Ruhe, die Nervosität ist groß.
Nach den herben Verlusten am Donnerstag verliert der Dax zum Wochenschluss
weiter. Auch die Börsen in Tokio und New York haben deutlich nachgegeben.
Das Vertrauen der Investoren sei erschüttert, heißt es. ...
" [HB 21.5.10]
-
"NRW-Finanzprüfer fühlen sich kaltgestellt. In Nordrhein-Westfalen
gibt es Aufregung bei einer Spezialeinheit der Finanzverwaltung. Das Finanzministe
rium prüft derzeit die Versetzung von knapp hundert Prüfern der
"Zentrale Außenprüfung Lohnsteuer" (ZALST) von den Finanzämtern
in die Behörden für Groß- und Konzernbetriebsprüfung.
Die Beamten kontrollierten bislang, ob geldwerte Vorteile wie Dienstwagen,
Reisen oder Aktienoptionen vorschriftsgemäß versteuert wurden.
... " [Spiegel
21.5.10]
-
"Spekulationen um EZB-Intervention treiben Euro. Die Schuldenkrise
ließ den Euro auf den tiefsten Stand seit vier Jahren fallen. Jetzt
geht es wieder aufwärts. Die EZB wird wohl nicht am Devisenmarkt aktiv
gewesen sein. Vielmehr dürften sich einige Euro-Skeptiker panisch
eingedeckt haben. ... " [ftd
21.5.10]
-
"Schuldenkrise. Citigroup-Chefökonom fordert Rettungspaket über
2000 Mrd. Euro. In Brüssel beraten die Finanzminister über
die Zukunft der Währungsunion. Diskutiert wird über härtere
Sanktionen für Defizitsünder. Volkswirte setzen andere Schwerpunkte.
Sie halten eine Aufstockung der Nothilfen für erforderlich. ... "
[ftd
21.5.10] RS: Mit der Citigroup meldet sich ja ein richtiges Kompetenzzentrum
zu Wort, genauso gut wie die Ratingagenturen. Wem diese Schnapsidee
wohl nutzen würde ...?
20.05.2010
-
"Wie tief denn noch? Das von der Bundesregierung erlassene Verbot
bestimmter Leerverkäufe verursacht auch im zweiten Tag in Folge heftige
Kursverluste. Angeführt von der Wall Street hat sich der Absturz der
Aktienmärkte am Abend sogar weiter beschleunigt. ... " [b.ARD
20.5.10] RS: Bis der Hedgefond-Abschaum in die Knie geht wäre
gut ...
-
"Angst vor Regulierung drückt Dax unter 5900. Nach einem halbwegs
optimistischen Handelsbeginn holen Sorgen vor möglichen Marktregulierungen
die Anleger ein: Europaweit fallen die Notierungen. Auch die Vorboten aus
den USA bringen keine frohe Kunde. ... " [BO
20.5.10]
-
"Warum Millionengehälter übermütig machen. Bis zur
Finanzkrise waren Banker die am besten bezahlte Berufsgruppe überhaupt.
Für viele Politiker und Ökonomen ist mittlerweile klar: Die Gehaltsexzesse
sind einer der Auslöser für die Implosion des Weltfinanzsystems
- weil sie kurzsichtiges Handeln belohnt hätten. ... "
[HB
20.5.10]
-
"Kontrolle statt Kokainpartys. Eigentlich soll die US-Behörde
für Öl-Lizenzen die Mineralölkonzerne überwachen -
stattdessen feierten Mitarbeiter gemeinsame Sex- und Drogenpartys. Der
Skandal ist lange bekannt, doch erst nach der Ölpest im Golf von Mexiko
zog die US-Regierung Konsequenzen. ... " [TS
20.5.10]
-
"Die Schlacht der Hedge-Fonds. Schuld an der Finanzkrise sind aus
Sicht der EU vor allem die Hedge-Fonds: Die ungeliebte Zunft soll reguliert
werden. Die Branche, die bisher kaum Auflagen kannte, ist entsetzt - und
wittert eine Verschwörung gegen den Finanzplatz London. ... " [BO
20.5.10]
-
"US-Notenbank: Schuldenkrise in Europa gefährdet US-Wirtschaft.
Die Schuldenkrise in der Eurozone gefährdet nach Einschätzung
der US-Notenbank die Wirtschaftserholung in den USA. Durch die Krise würden
die Anleihenmärkte weltweit und so auch US-Banken belastet, sagte
Fed-Gouverneur Daniel Tarullo am Donnerstag in Washington. Falls die Probleme
nicht unter Kontrolle gebracht würden, dann könnte laut Tarullo
eine ähnliche Krise wie Ende 2008 nach der Lehman-Pleite entstehen.
... " [HZ
20.5.10] RS: Ich habe selten einen größeren Unsinn
gelesen. Die Verschuldung der USA ist mindestens wenn nicht weit schlimmer
als die der EU. Die USA leben seit Jahrzehnten auf Pump beim "kleinen"
Rest der Welt. Und die unverantwortliche Geldschwemme, Finanz- und Wirtschaftspolitik
geht fast ausschließlich auf die angelsächsische Plutokratie
zurück.
-
"Die Geldmacher der EZB. Die Europäische Zentralbank hat in
der Finanzkrise Billionen Euro erschaffen, um den Kollaps der Wirtschaft
zu verhindern. Eigentlich wollte sie das Geld wieder einziehen, nun pumpt
sie wegen Griechenland noch mehr ins System. Zu Besuch bei den Geldschöpfern.
... " [HB
20.5.10]
-
"Europa vs. USA So steht es im Regulierungsrennen. Verbot von Leerverkäufen,
Finanzmarktsteuer, Hedge-Fonds-Regulierung: Deutschland und die EU preschen
mit neuen Regeln für die Finanzmärkte vor. Auch die USA feilen
an strengeren Vorschriften. Ein Vergleich. ... " [BO
20.5.10]
-
"U-Ausschuss im Landtag zu Korruption eingesetzt. Dresden. Die in
der vergangenen Legislatur begonnene Aufklärungsarbeit des Landtages
zum sogenannten Sachsensumpf geht weiter. Das Parlament hat dazu am Dienstag
in Dresden einen von Linken, Grünen und SPD beantragten Untersuchungsausschuss
eingesetzt. ... " [LVZ
20.5.10]
-
"Lehman-Kleinanleger kämpft weiter um Schadenersatz. CHEMNITZ
(awp international) - Im Kampf um Schadenersatz zieht ein Kleinanleger
der insolventen US-Bank Lehman-Brothers nun vor den Bundesgerichtshof (BGH).
... " [HZ
20.5.10]
-
"Ex-UBS-Manager bekennt sich der Verschwörung für schuldig.
Der einstige UBS-Manager Mark Zaino hat sich in den USA des Betrugs und
der Verschwörung schuldig bekannt. Dabei geht es um manipulierte Auktionen,
mit denen US-Gemeinden betrogen wurden. ... " [BZ
20.5.10]
-
"Absprache bei ProSiebenSat1 und RTL schröpt die Zuschauer.
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Zum Verdacht auf unerlaubte
Absprachen bei der Verschlüsselung der Digitalprogramme zwischen ProSiebenSat1
und RTL erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik:
Durch das Vorgehen von ProSiebenSat1 und RTL werden die Zuschauerinnen
und Zuschauer mehrfach geschröpft. Wir alle finanzieren durch unseren
Konsum und den resultierenden Werbeeinnahmen private Rundfunkprogramme.
Im Falle von Kabelnutzung müssen Kabelgebühren gezahlt werden.
Und jetzt soll auch noch für die Entschlüsselung gezahlt werden.
Im Falle einer koordinierten Absprache ist das unverschämt gegenüber
den Verbraucherinnen und Verbrauchern und bremst den Fortschritt des digitalen
Fernsehens. ... " [DM
20.5.10]
-
"Herdentrieb. So funktioniert Kapitalismus. Es geht doch in Richtung
Japan ... " [Zeit
20.5.10]
19.05.2010
-
"Die Niederlage Berlins. Hintergrund. Die 750 Milliarden Euro umfassende
Garantieerklärung vom 9. Mai hilft zwar den Banken, rettet aber die
Währungsunion nicht vor dem Untergang. ... " [JW
19.5.10]
-
"Eigene Währung gegen den Wucher. Kulturzeit-Reihe "Schuld
& Schulden" - Teil 3. Im schönen Oberbayern tut sich etwas: Die
Chiemgauer proben den Aufstand gegen das globale Finanzkapital, sie drucken
eigenes Geld - und bringen mit ihrer Zweitwährung die regionale Wirtschaft
wieder zum Blühen. ... " [3sat
19.5.10]
-
"US-Hedgefonds wetten gegen Europa. Der deutsche Aktienmarkt steht
heute wieder unter Druck, berichten die Experten von "scoach.de". Wieder
gebe es eine Spekulationswelle gegen die Schuldnerländer Griechenland
& Co und gegen den Euro. Laut Bloomberg würden derzeit zahlreiche
US-Hedgefonds massiv gegen europäische Anleihen und gegen die Gemeinschaftswährung
wetten. Dabei handle es sich teilweise um dieselben Fonds, die 2007 und
2008 gegen US-Subprime-Anleihen gewettet hätten, berichte Bloomberg.
... " [ac
19.5.10]
-
"Verdeckte Schulden: Dem Staat fehlen Billionen. In der Krise sind
vor allem die verdeckten Schulden drastisch gestiegen, die in der offiziellen
Staatsverschuldung gar nicht auftauchen. Das ist eine Folge verpasster
Reformen – auch im Gesundheitswesen. ... " [HB
19.5.10]
-
"Griechenlands Euro-Beitritt: EU-Kommission räumte
Versagen schon 2004 ein. Eurostat, die Statistikbehörde der EU,
hat die Finanzdaten Griechenlands schlampig geprüft - deshalb konnte
das Land der Euro-Zone beitreten. Die EU-Kommission gab das schon 2004
in einer bislang unbekannten Mitteilung zu. ... " [stern
19.5.10]
-
"„Banken haben illegal gehandelt“. Für den amerikanischen Wirtschafts-Nobelpreisträger
Joseph Stiglitz spielen die Banken eine zentrale Rolle in der Krise. Michael
Hesse sprach mit dem Ökonomen über Verantwortung und Sinn und
Unsinn der Gemeinschaftswährung Euro. ... " [ksta
19.5.10]
-
"«Derivate fliegen uns früher oder später um die Ohren»
Italien könnten grössere Probleme als Griechenland drohen. Wie
in Griechenland haben auch in Italien Städte, Provinzen und Regionen
mittels Swap-Geschäften versucht, die Zinslast auf ihren Schulden
zu reduzieren. Nun drohen Milliarden-Abschreibungen. Die Staatsanwaltschaft
wirft vier Banken – unter ihnen auch die UBS – nun in einem Prozess Falschberatung
vor. ... " [NZZ
19.5.10]
-
"Die gefährlichste Zeitbombe tickt nicht in Athen. Italien drohen
nach offiziellen Angaben grössere Risiken durch komplexe Finanzinstrumente
als dem krisengeplagten Griechenland. Vor Gericht muss sich in Mailand
auch die UBS verantworten. ... " [TA
19.5.10]
-
"Razzia bei der BayernLB. Erst der Ärger mit der Hypo Alpe
Adria - und nun sorgen bei der BayernLB auch noch riskante Geschäfte
mit Ramschanleihen für Wirbel. Jetzt ist die Staatsanwaltschaft zur
Razzia angerückt. ... " [SZ
19.5.10]
-
"Wertpapiergeschäfte. Ermittlungen wegen Untreue gegen BayernLB-Mitarbeiter
... " [Spiegel
19.5.10]
18.05.2010 ... " []
-
Leipzig: "Wasserwerke-Skandal: Tipp aus Liechtenstein ... Leipzig.
Der entscheidende Tipp zur Aufklärung des Skandals um die Kommunalen
Wasserwerke Leipzig (KWL) kam aus Liechtenstein. In dem Fürstentum
war ein Konto für Bestechungszahlungen eingerichtet worden, auf dem
jetzt 3,7 Millionen Euro liegen. ... " [LVZ
18.5.10] RS: wo man hinsieht: Abschaum und Kloake.
-
"Kriminalität. Chinesischer Milliardär muss in den Knast.
Gome-Gründer Huang Guangyu: 14 Jahre Gefängnis wegen Bestechung
und Insiderhandel. Vom Tellerwäscher zum Multimilliardär:
Mit dem Aufbau der Elektronik-Handelskette Gome schaffte Huang Guangya
den Aufstieg zum reichsten Mann Chinas. Doch die beispiellose Karriere
endete jetzt jäh - wegen Bestechung muss Huang für 14 Jahre ins
Gefängnis.
-
"EU will Hedgefonds zu Transparenz zwingen. Die Europäische
Union drückt bei der Einführung strenger Kontrollen von Hedgefonds
aufs Tempo. Die EU-Finanzminister beschlossen in Brüssel gegen den
Widerstand Großbritanniens und einiger anderer Länder eine Position
für die anstehenden Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament.
"Wir haben eine Einigung erreicht über die allgemeine Ausrichtung",
sagte die spanische Finanzministerin Elena Salgado, die für ihr Land
zurzeit den Ratsvorsitz inne hat.... " [TS
18.5.10]
-
"Deutschland verbietet riskante Leerverkäufe. Deutschland verbietet
ab sofort bestimmte hochspekulative Finanzmarkttransaktionen. Die Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) teilte am Abend mit, dass
Leerverkäufe in Aktien der zehn führenden deutschen Finanzinstitute
untersagt sind. Das Verbot betreffe auch ungedeckte Leerverkäufe von
Staatsanleihen der Länder der Euro-Zone und ungedeckte Credit Default
Swaps (CDS), also Kreditausfallversicherungen ohne reale Grundlage. Das
Verbot gilt laut BaFin von Mitternacht an zunächst befristet bis zum
31. März 2011. ... " [TS
18.5.10]
-
"„Die Lehman-Pleite war vorsätzlicher Betrug“ Angesichts der
Schuldenkrise geraten die eigentlichen Ursachen für die Kreditkrise
beinahe in Vergessenheit. Dabei geht sie auf Betrug zurück, erklärt
Professor Bill Black. Finanzoligarchen bereicherten sich in großem
Stile. ... " [FAZ
18.5.10]
-
"Versicherer verschleiern die Kosten ihrer Policen. Die Kosten von
Versicherungsverträgen sind auch nach der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes
vor zwei Jahren weiterhin intransparent, zeigt eine Studie. Die Produktinformationsblätter
halten sich nicht an die Vorgaben des Gesetzgebers. ... " [FAZ
18.5.10]
-
"US-Senat will IWF-Hilfen für Pleiteländer blockieren ... " [gmt
18.5.10]
-
"Rettungsplan für Griechenland «zum Scheitern verurteilt».
Argentinien hat aus seinem Staatsbankrott gelernt: Dort glaubt niemand
an den Erfolg des Rettungsplans für Griechenland. Der einzige Ausweg
sei Eigeninitiative. ... " [TA
18.5.10]
-
"US-Ökonom: "Griechenland ist nur Spitze des Eisberges". US-Ökonom
Nouriel Roubini zweifelt, dass das Rettungspaket greift und die Finanzmärkte
beruhigt. Griechenland hat die erste Rate in Höhe von 14,5 Mrd. Euro
des Notkreditpakets aus der Eurozone erhalten. ... " [DP
18.5.10]
-
"US-Wirtschaft ungebremst Richtung Abgrund. Die Marke von 13.000
Milliarden Dollar Staatsschulden ist erreicht. Die April-Zahlen der US-Wirtschaft,
jedenfalls jene, die von der Regierung nicht leicht gefälscht werden
können, zeigen weiterhin alle auf Alarm. Das Haushaltsdefizit steigt
und steigt, die Gesamt-Staatsschulden ebenfalls und die Steuereinahmen
fallen. Das ist ein Szenario weit schlechter als etwa das von Griechenland.
... Vergleicht man etwa die Unternehmenssteuereinnahmen von Oktober bis
einschließlich April des laufenden Fiskaljahres gegen die des Vorkrisenstandes,
so kommt man gerade mal auf 45%. Zwar waren die Unternehmenssteuereinnahmen
im dazwischen liegenden Fiskaljahr noch niedriger als die aktuellen, aber
das macht nur etwa 9% aus. Es kann also keine Rede sein von einer selbsttragenden
Erholung der US-Unternehmen. ... " [BU
18.5.10]
17.05.2010
-
USA: "Staatskredite. Verrechnet. Gerettete US-Unternehmen
lassen sich feiern – der Steuerzahler ist der Dumme. ... Gelungen
ist es vor allem den Banken. Um das Finanzsystem zu retten, senkte die
Notenbank den Leitzins auf nahe null – billiges Geld für die Kreditinstitute.
Entsprechend kürzten sie auch die Zinsen für die Ersparnisse
ihrer Kunden. Arbeitnehmer und Rentner tragen über diese entgangene
Verzinsung die wahren Milliardenkosten der Rettungsaktion. ... " [Zeit
17.5.10]
-
"Kriminalität. Anklage gegen BSR-Finanzvorstand erhoben. Der
Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigungsbetriebe, Lothar Kramm, ist
wegen Bestechlichkeit und Verrats von Dienstgeheimnissen angeklagt worden.
..." [rbb
17.5.10]
____
Aktuelle Sachlage 20. KW:
Ein
interessantes Thema - nicht nur in diesen Tagen, wo mit Flüsterpropaganda
Milliarden bewegt werden: "Massenmedien
und Manipulation. Die Massenmedien sind das wichtigste Werkzeug der
herrschenden Elite um die Massen zu manipulieren. Sie formen Meinungen
und Einstellungen und definieren was in unserer Gesellschaft als „normal“
gilt. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Arbeit der Massenmedien
im Hinblick auf die Theorien großer Denker, ihrer Machtstruktur und
welche Manipulationstechniken angewendet werden. ... " [KS]
> 1. Quartal 2010: 19,
18,
17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
16.05.2010
-
"„Wir haben Zeit gekauft, mehr nicht“ Ohne die Interventionen
hätte die Krise nach Einschätzung des Chefvolkswirts der Europäischen
Zentralbank, Jürgen Stark, eine neue Dimension erlebt. Im Interview
mit der F.A.S. spricht er über die Schuld der Politik und die Unabhängigkeit
der Zentralbank.... " [FAZ
16.5.10]
-
"Zeitalter der Globalisierung. Das Trilemma der Weltwirtschaft.
Kommentar Die Griechenland-Krise beweist, dass Globalisierung, Demokratie
und nationale Souveränität nicht miteinander vereinbar sind.
Europa muss sich nun entscheiden, welches der drei Ziele es aufgeben will.
... " [ftd
16.5.10]
-
"Deutsche Bank Verdacht auf Brandbeschleunigung. Im US-Bundesstaat
Massachusetts wird gegen die Deutsche Bank ermittelt. Wurden Kommunalanleihen
für den eigenen Vorteil genutzt? ... " [SZ
16.5.10]
-
"Experten in China befürchten Krise wegen lokaler öffentlicher
Verschuldung. Experten in China befürchten Krise wegen lokaler
öffentlicher VerschuldungUm das Wirtschaftswachstum während der
Finanzkrise weiter aufrecht zu erhalten, haben sich viele lokale Regierungsinstitutionen
stark verschuldet. ... " [CO
16.5.10]
15.05.2010 ... " []
-
"Commerzbank will Vorstandsgehälter erhöhen ...
Danach soll das feste Jahresgrundgehalt der Vorstandsmitglieder auf 750.000
Euro erhöht werden können. Voraussetzung dafür ist allerdings,
dass die Commerzbank die Finanzspritzen, die sie vom Bund erhielt, auch
zurückzahlt. ... " [nt
15.5.10]
-
"EZB-Präsident Trichet vergleicht Situation des Euro-Raums mit
Lehman-Pleite. Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen
Zentralbank (EZB), vergleicht die Situation des Euro-Raums Ende vergangener
Woche mit der Zeit kurz nach dem Ausbruch der Finanzkrise: "Die Märkte
funktionierten nicht mehr, es war fast wie nach der Lehman-Pleite im September
2008." Man befinde sich "zweifelsohne" noch immer "in der schwierigsten
Situation seit dem Zweiten Weltkrieg, vielleicht sogar seit dem Ersten",
sagte Trichet in einem Gespräch mit dem Hamburger Nachrichten- Magazin
DER SPIEGEL. Und weiter: "Wir erlebten und erleben wirklich dramatische
Zeiten." Im Markt bestehe "immer die Gefahr einer Ansteckung", so Trichet
weiter. "Und es kann extrem schnell gehen, manchmal innerhalb weniger Stunden."
... " [Spiegel
15.5.10]
"Banken im Visier der US-Justiz. Auftakt zum juristischen Nachspiel
der Finanzkrise. Eine Welle juristischer Ermittlungen dürfte Licht
bringen in das Geschäft mit Immobilien-Derivaten, deren Zusammenbruch
die Finanz- und Wirtschaftskrise mit ausgelöst hatte. ... "
[NZZ
15.5.10]
-
"Rechnungshöfe der Länder und des Bundes halten Schuldenbremse
für untauglich. Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder
sehen schwere Mängel bei den Regelungen, mit denen Bund und Länder
künftig ihre Verschuldung eindämmen sollen. "Die derzeitige Verschuldungsgrenze
wird durch die Nutzung von Umgehungs- und Ausnahmetatbeständen ausgehöhlt",
heißt es in einem 21-seitigen Arbeitspapier für die Konferenz
der Rechnungshofpräsidenten. "Solche unerwünschten Ausweichstrategien",
fordern die Kontrolleure, müssten "für die Anwendung der neuen
Schuldengrenze" ausgeschlossen werden. ... " [Spiegel
15.5.10]
-
"Rating-Agenturen Schon mal ein Auge zudrücken. Ein neues
US-Gesetz soll die enge geschäftliche Verknüpfung zwischen den
Investmentbanken und den Rating-Agenturen beenden. Doch der Vorschlag ist
Augenwischerei. Der Interessenkonflikt, der im Vorfeld der Finanzkrise
zu überfreundlichen Bewertungen von komplexen Finanzinstrumenten führte,
wird bestehen bleiben. ..." [wiwo
15.5.10]
14.05.2010
-
"US-Senat attackiert Fed. Washington - In einem bislang einmaligen
Schritt will die US-Politik in die Unabhîngigkeit ihrer Notenbank
Federal Reserve eingreifen. Nach dem Willen des US-Senats soll die Fed
alle Details ihrer milliardenschweren Rettungsaktionen zur Abwehr der Wirtschafts-
und Finanzkrise offenlegen. Wegen der Unabhîngigkeit der obersten
Wîhrungshüter sind solche Einzelheiten eigentlich streng geheim.
Der US-Senat votierte einstimmig für die Offenlegung durch die Fed,
die nun in den Gesetzentwurf der Kammer für die Finanzmarktreform
des Landes einflieët. Analysten halten es für realistisch, dass
die Änderung Gesetz wird. ... " [SZ
14.5.10]
-
"US-Behörden machen mobil gegen Banken. Nach Goldman Sachs
und Morgan Stanley ist neben anderen Banken auch die Deutsche Bank ins
Visier geraten. Neben Goldman Sachs und Morgan Stanley wird nun auch gegen
die Deutsche Bank, UBS, Credit Suisse und Credit Agricole sowie Merrill
Lynch und die Citigroup ermittelt. ... " [heise
14.5.10]
-
"Paul Volcker befürchtet Auflösung der Euro-Zone. Der
Mann ist 82 Jahre alt - zu alt, um Rücksicht zu nehmen, zu alt, um
sich zu verstellen. Und so hat Paul Volcker auch am Donnerstag wieder in
seiner unnachahmlichen deutlichen Art unangenehme Dinge angesprochen: Er
schloss das Ende der Euro-Zone nicht mehr aus und forderte von den Regierungen
einen radikalen Umbau der Bankenbranche. ... " [HB
14.5.10]
-
"Zerreißprobe für Währungsunion. Ackermann und Volcker
prügeln Euro auf 19-Monatstief. 750 Mrd. Euro machen die Europäer
und der IWF zur Abwendung des Schuldenchaos locker. Den Euro stabilisiert
das dennoch nicht: Nach Aussagen von Ackermann und Obamas Berater Paul
Volcker, fällt die Gemeinschaftswährung unter 1,24 $. ...
" [ftd
14.5.10]
-
"Verhältnisse wie in Mexiko. Die Schuldenberge sind die nächste
Aufgabe für die EU. Staaten wie Griechenland droht ein verlorenes
Jahrzehnt. Das Beispiel Mexiko zeigt, dass Staaten auch pleitegehen können.
... " [taz
14.5.10]
-
"Kommunen in der Haushaltskrise Das gigantische Loch. Die Kommunen
steuern auf das größte Defizit seit Bestehen der Bundesrepublik
zu. Der Städtetag erwartet 15 Milliarden Euro Schulden - eine Verdoppelung
des bisherigen Negativrekords. ... " [SZ
14.5.10]
-
"„Wir laufen in eine große Depression“ Die Finanzmärkte
werden zusammenbrechen, die Europäische Währungsunion zerbrechen
und die Welt in eine große Depression schlittern. Ein düsteres
Untergangsszenario? Ganz und gar nicht, sagt Gerald Celente, Gründer
des Trends Research Institute in Kingston (USA). Im Interview mit dem Handelsblatt
erklärt der Querdenker, warum er mit dem Schlimmsten rechnet. ...
" [HB
14.5.2010]
-
"Wenn Frankreich, Italien und Spanien eine gemeinsame Euro-Front gegen
Deutschland machen ... " [jj
14.5.10]
-
"Polizei nimmt "Robin Hood"-Hacker fest. Er blamierte Regierungsmitglieder
und Bankenbosse, jetzt wurde seinem Treiben ein Ende gesetzt: Die Polizei
hat den Finanzdaten-Hacker Neo in Lettland geschnappt. Der 31-jährige
Mathematik-Student hatte über Monate hinweg brisante Daten aus dem
Finanzamt gestohlen, im Internet veröffentlicht und damit für
viel Aufruhr gesorgt. Nach der Festnahme des als modernen Robin Hood gefeierten
Hackers kam es in Riga zu Demonstrationen. ... " [TO
14.5.10]
-
"USA: 3,5 Milliarden Dollar für Lobbying ..." [DP
14.5.10]
13.05.2010
-
"Fricke - Wir zahlen fürs deutsche Europa. Die Deutschen
klagen gern, wie sehr sie unter Europa leiden müssen. Dabei hat kein
anderes Land die Euro-Politik seit Jahren so diktiert - und damit auch
zur Krise beigetragen. Jetzt kommt die Rechnung.... " [ftd
13.5.10]
-
"Vermögensverteilung in der Schweiz: 0,2 Prozent besitzen 1/4
des Vermögens! ... " [DIdM
13.5.10]
12.05.2010
-
"Die dritte Dimension. Banken stehen im Verdacht, vor der Staatsrettung
Gewinne ins Ausland verschoben zu haben. Schwerer Vorwurf gegen deutsche
Banken: Diese sollen Zweckgesellschaften in Steueroasen gegründet
haben, um leichter den Fiskus zu hintergehen.... " [ND
12.5.10]
11.05.2010
10.05.2010
-
"Märkte schwelgen im Übermut. Nach dem verheerenden Kurseinbruch
der vergangenen Woche, beginnt die neue Woche mit einer spektakulären
Erleichterungsrally. Der Euro kann davon allerdings nur bedingt profitieren.
... " [b.ard
10.5.10]
-
"Euro und US-Futures legen deutlich zu. Zum Schutz der europäischen
Gemeinschaftswährung schnürt die EU ein beispielloses Rettungspaket
und gibt die Griechenland-Hilfe frei. Die Börsen in Asien zeigen schon
mal, dass es wirkt. ... " [BO
10.5.10]
____
Aktuelle Sachlage 19. KW:
Schwarz-Gelb
wurde in NRW abgewählt. Das dürfte die deutschen Börsen
am Montag nicht erfreuen, insbesondere nicht die Energie- und Atomlobby.
Allerdings, so heißt es, haben politische Börsen nur kurze Beine.
Dies gilt aber nicht für den Euro. Ob es in Brüssel gelang oder
noch gelingt, bevor Tokio heute Nacht (dt. Zeit) aufmacht, ein wirkungsvolles
Paket zur Verteidigung des Euros und der EU-Defizitländer zu schnüren,
wird uns die Kursentwicklung des Euros und der Staatsanleihen der schwächsten
EU-Defizitländer bereits am Montag zeigen. Die Zocker gegen Euro und
die EU sind weiterhin völlig ungezügelt unterwegs. Dies zeigt
eindringlich, dass keinerlei Lehren aus der Finanzkrise gezogen wurden
und alles beim altem geblieben ist: die Bankster spekulieren hemmlungser
denn je u.a. mit dem Geld derer gegen die, die sie vor kurzem (mit) "gerettet"
haben.
Der Dow Jones stürzte am Donnerstag innerhalb weniger
Minuten um fast 1000 Punkte oder 9,2% ab, um, sich in kurzer Zeit wie durch
ein "Wunder" wieder um über 600 Punkte zu "erholen": [HB
7.5.10] ,BO
7.5.10] [youtube].
Dow Jones nach einer Aufzeichnung
der Börse Stuttgart am 6.5.2010.
Die Ursachen sind unklar. Von einem Eingabefehler
wurde gesprochen. Es können aber auch automatische Verkaufsprogramme,
nachdem kritische Schwellen aus unterschiedlichen Gründen unterschritten
waren, zusammengespielt und eine Kettenreaktion ausgelöst haben. Innerhalb
weniger Minuten wurden Zig Milliarden Börsenwerte vernichtet. Zufall?
Missgeschick? Absicht? Das wird wohl kaum jemals wirklich ans Licht kommen.
Einst steht allerdings fest: diese Zocker haben ihre verbrieften Kreditderivate
nicht verstanden und kontrollieren können und sie können auch
das Marktgeschehen und seine extremen Fehlermöglichkeiten nicht kontrollieren
und regulieren. Sie können anscheinend überhaupt nur folgendes
wirklich gut: chaotisieren, Kunden über den Tisch ziehen, die SteuerzahlerInnen
schröpfen und die eigenen Taschen vollstopfen.
> 1. Quartal 2010: 18,
17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
____
09.05.2010 " ... " []
-
"FTD-Insiderindex. Topmanager nutzen Turbulenzen
zum Kauf. Europas Führungskräfte haben sich nicht von dem
Ausverkauf an der Börse anstecken lassen und in den vergangenen Tagen
Aktien gekauft - ein Hinweis darauf, dass Insider den Einbruch der Börse
nicht überbewerten. _... " [ftd
9.5.10]
-
"Krisentreffen in Brüssel: Euro-Rettungsbeschluss soll Spekulanten
zähmen. Die Europäische Währungsunion hat in ihrem Existenzkampf
gegen die Finanzmärkte die Flucht nach vorn angetreten. Die Finanzminister
stemmen sich gegen einen Zerfall der Währungsunion. Das jetzt beschlossene
Hilfspaket könnte erstmals wirklich helfen. ... " [HB
9.5.10]
08.05.2010
-
"Dramatischer EU-Gipfel. Europas Generalmobilmachung. Gr[iechenland
war gestern. Während eines dramatischen EU-Gipfels sehen die Regierungschefs
die Eurozone als Ganzes bedroht und werfen zur Verteidigung ihrer Währung
die geltenden Regeln um. Bis Sonntagabend soll der Abwehrmechanismus gegen
den Euro-Angriff stehen. ... " [ftd
8.5.10]
-
"Professoren-Klage. Karlsruhe macht Weg für Griechenland-Hilfe
frei. Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe: Verfahren würde Rettungspaket
gefährden. Das Bundesverfassungsgericht hat den Eilantrag für
einen Stopp der Griechenland-Hilfe abgelehnt. Das Gericht begründete
dies am Samstag damit, dass ein Verschieben der deutschen Hilfen bis zu
einem endgültigen Urteil über die Klage das Rettungspaket insgesamt
gefährden könne. ... " [Spiegel
8.5.10]
-
"Sahra Wagenknecht - Sie sind zu feige, sich mit den Wirtschaftsmächtigen
anzulegen ... Die Währungsunion wird uns um die Ohren fliegen,
wenn Sie Zockerbanken und Hedgefonds weiter spekulieren lassen, wenn Sie
weiter zulassen, dass ganze Staaten in die Pleite spekuliert werden und
wenn Sie die aberwitzigen Finanzinstrumente, die das alles ermöglichen,
nicht endlich verbieten. ... " [FK
8.5.10]
-
"Kaum zu glauben, aber wahr: die bei Auskunfteien gespeicherten Daten
sind sehr häufig gar nicht korrekt. Das hat der Soziologe Dr.
Dieter Korczak im Rahmen einer Studie für das Bundesverbraucherministerium
aufgedeckt. Dr. Dieter Korczak, GP Forschungsgruppe München: "Wir
haben festgestellt, dass 45 % der gespeicherten Daten fehlerhaft,
unvollständig, nicht zutreffend waren. Das halten wir natürlich
nicht für tragbar. Wenn etwas gespeichert wird, dann kann der Bürger
erwarten, dass es auch korrekt und richtig gespeichert wird." ... [BR
8.5.10]
07.05.2010
-
""Wir werden regelrecht hinters Licht geführt" Der Wirtschaftswissenschaftler
Wilhelm Nölling hat gegen die Griechenland-Hilfe vor dem Verfassungsgericht
Klage eingereicht, da sie gegen den Maastrichter Vertrag verstoße.
Finanzminister Schäubles Darstellung, die Hilfe sei freiwillig und
daher erlaubt, werde Deutschland in einen Abgrund stürzen. Im Interview
mit tagesschau.de erklärt Nölling die Gründe für die
Klage, die von den drei Ökonomen Nölling, Hankel und Starbatty,
dem Staatsrechtler Schachtschneider und dem Manager Spethmann eingereicht
wird. ... " [TS
7.5.10]
-
"Schuldenkrise in Europa. Joseph Stiglitz - Wie der Euro noch zu retten
ist. Kommentar Die europäischen Defizitländer sollten nicht
gezwungen werden, sich zu Tode zu sparen. Es gibt drei weitere Möglichkeiten,
das Bestehen der Währungsunion zu sichern. ... Der vielleicht
vielversprechendste Ansatz ist der dritte: die Art von institutionellen
Reformen, die mit der Einführung des Euros hätten durchgeführt
werden sollen. Dazu gehört ein fiskalpolitischer Rahmen. ... " [ftd
7.5.10]
-
"Dow-Jones-Absturz: „Das war der klassische Domino-Effekt“. Gestern
wurde der Alptraum aller Händler war: Innerhalb weniger Sekunden stürzte
der Dow Jones um knapp neun Prozent ein, Panik brach aus. Offenbar hatte
ein Tippfehler eines Aktienhändlers den schlimmsten Kursabsturz der
US-Börsen seit 1987 ausgelöst. ... Es braucht eine weltweite
Regelung. Ansonsten droht der globale Crash, weil ein Händler einen
schlechten Tag hat.“ ... " [HB
7.5.10] RS: Wer weiß ob das stimmt, es ist genau derzeit
nicht auszuschließen, dass die Blase aus anderen Gründen platzte
und die FED eingriff, um das Schlimmste zu berhindern.
-
"Kampf der Algorithmen Computerhandel nach Kurseinbruch unter
Beschuss. In Picosekunden können moderne Handelssysteme Aktien
kaufen und verkaufen. Nach dem Einbruch der amerikanischen Börsen
fordert der Kongress härtere Vorschriften. Die Aufsicht ist bereits
aktiv. Die Branche weist die Schuld von sich. ... " [BO
7.5.10] RS: Klar, die Börsen-Bankster sind nie an etwas
schuld, das wäre noch schöner ...
06.05.2010 Kursturz um 9% in zwei Minuten
an der Wallstreet
-
"Wir zahlen nicht an Griechenland, sondern an die Großbanken.
Karten auf den Tisch! Selten ist soviel desinformiert, gelogen und getrickst
worden wie im Zusammenhang mit der Griechenland-Krise. Seit Monaten erleben
wir bei fast jeder Behauptung, jedem Statement, jeder Rede und jeder vorgetäuschten
Handlung sinnfreies Geschwätz für das gebeutelte und betrogene
Volk, pure Heuchelei und professionellen Zynismus. ... " [NRhZ
6.5.10]
-
"Kauf der Hypo Alpe Adria. BayernLB-Managern drohen Haftstrafen.
Der Skandalkauf der österreichischen Hypo Alpe Adria hat ein Nachspiel
für die BayernLB-Führung: Laut "Süddeutscher Zeitung" soll
gegen mehrere Manager der Landesbank Haftbefehl ergangen sein. Ihnen wird
vorgeworfen, den damaligen Kärntner Regierungschef Jörg Haider
bestochen zu haben. ... " [Spiegel
6.5.10]
-
"EU-Schuldenkrise. Rating-Riese Moody's warnt vor Banken-Crash.
Warnung vor dem Dominoeffekt: Die Rating-Agentur Moody's fürchtet
eine Ausweitung der europäischen Schuldenkrise auf die Bankenbranche.
Die Systeme hätten "sehr reale, gemeinsame Risiken". ... " [Spiegel
6.5.10] RS: Wenn eine Ratingsagentur gackert, sollte man sich
immer fragen, wem nutzte die Information, wenn sie denn stimmte?
-
"Bundesanwalt erhebt Anklage gegen Holenweger. Prozess gegen ehemaligen
Privatbankier wegen schwarzer Kassen ..." [NZZ
6.5.10]
05.05.2010
-
"Spaniens Banken werden komplett crashen!!! Spanien steht
vor einer schmerzhaften Wirtschaftsdepression, die sich für die Industrie
des Landes in einer permanent hohen Arbeitslosigkeit, einem weiteren Zusammenbruch
des lokalen Immobilienmarkts sowie bislang nicht prognostizierten Insolvenzen
unter den Banken manifestieren wird.... " [Wf
5.5.10]
-
"„Eine neue Balance aus Vertrauen und Kontrolle“. Die Lügen sollen
ein Ende haben: Das Statistikamt der EU will künftig Datenquellen
prüfen können ... " [TS
5.5.10]
-
"Griechenland-Hilfe der Banken nur Opium für Volk? Wolfgang
Gerke, Präsident des Bayerischen Finanzzentrums, hat die Beteiligung
der deutschen Banken als "Beruhigungspille für den Bürger" kritisiert.
Die Banken stehen auch nach der Zusage eines "spürbaren Beitrags"
zur Rettung Griechenlands in der Kritik. Der Präsident des Bayerischen
Finanzzentrums, Wolfgang Gerke, sagte der "Passauer Neuen Presse", die
Beteiligung der großen deutschen Banken und Versicherungskonzerne
sei nur "ein Feigenblatt, eine Beruhigungspille für den Bürger".
Die Banken hätten durch die staatliche Rettungsaktion ihr Hauptziel
erreicht, nämlich eine Umschuldung zu verhindern, bei der sie als
Gläubiger zumindest auf einen Teil ihrer Forderungen hätten verzichten
müssen, erklärte Gerke. ... " [stern
5.5.10]
-
"Schuldenseuche: Griechenland ist nur der Anfang. Die Furcht vor
der Ausbreitung der staatlichen Schuldenkrise sorgt für Nervosität
an den Finanzmärkten. Zurecht. Eine Studie über die grössten
Finanzkrisen der Geschichte zeigt, dass Staatsbankrotte nach einer Bankenkrise
ganz normal sind. ... " [cash
5.5.10]
-
"Spekulanten. Chef-Finanzaufseher spricht von "Angriffskrieg gegen Euro-Zone"
... " [Spiegel
5.5.10]
04.05.2010
-
Griechenlandhilfe: ""Milliardärsfamilien unmittelbar begünstigt"
... Die Staatsgarantien werden nicht reichen " [TS
4.5.10]
-
Griechenlandhilfe: "Münchau - Auf dem Weg in die nächste Lüge.
Der Mittelmeerstaat ist vorerst gerettet. Doch die europäische Politik
verschweigt der Öffentlichkeit wichtige Details der Griechenland-Hilfe.
... " [ftd
4.5.10]
03.05.2010
-
"Wie die Hypo in der Ukraine Federn ließ. Nicht die
Hühner, aber deren Massenunterkünfte muss die Hypo Alpe Adria
in der Ukraine verwerten: Millionen flossen in ein Leasinggeschäft
mit einem Geflügeloligarchen. Die Leasinggesellschaft der Kärntner
Hypo in der Ukraine hat zig Millionen in den Sand gesetzt... " [dS
3.5.10]
Aktuelle Sachlage 18. KW:
Den
plutokratischen Banditen und Bankstern, die immer noch - sogar gegen ganze
Staaten - frei schalten und walten können wie sie wollen - scheint
es zu gelingen, den Euro zu destabiliseren. Hm: könnte das das Ziel
sein? Doch wer profitierte davon? Soll der Dollar und das Staatsdefizit
der USA "gerettet" werden? Nach der Spanienabwertung stiegen die US-Bankenwerte
am Mittwoch: Bank of America gewannen 1,8% auf 17,78 USD und J.P.Morgan
erhöhten sich um 2,5% auf 43,46 USD. Daneben legten Goldman Sachs
um 2,6% auf 157,01 USD zu und die Aktien der Citigroup kletterten um 2,5%
auf 4,45 USD. Die deutschen Bankenwerte gaben im Schnitt 1,2%, die spanischen
über 4% nach. Die FED, der private Selbstbedienungsladen
der US-Plutokraten hat die Zinsen auf Rekord-Tief gelassen, damit ist klar:
die Börsen werden weiter steigen. Und so wird in einem einzigartigen
virtuellen Blasenspiel - die Krise ist vorbei - der nächste
Kladderadatsch längst angelegt.
> 1. Quartal 2010: 17,
16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_____
April
2010
30.04.2010
-
"Staatsschulden. Die gefährliche griechische Grippe. Gestern
waren die Regierungen noch die Retter in der Not, heute wachsen die Zweifel
an ihrer eigenen Bonität. Die rasant steigende Verschuldung beunruhigt
Investoren weltweit – Griechenland wird zum Menetekel. ... " [ftd
30.4.10]
-
"Kritik an Bonitätsprüfern Ratingagenturen: Weil
sie es nicht besser können. Seit der Finanzkrise scheint sich die
Einsicht breit gemacht zu haben, dass man mit Angriffen auf Ratingagenturen
immer richtig liegt. Doch diesmal sind einige der Vorwürfe ungerechtfertigt.
... " [wiwo
30.4.10]
-
"Städtetag: Wie die Kommunen den Finanzkollaps abwenden wollen
... " [HB
30.4.10]
29.04.2010
-
"Bluten für
die Banken : Steuerzahler in Geiselhaft der Finanzwelt Wenn derzeit
griechische Staatsanleihen als Ramsch eingestuft werden, reiben sich die
Banker schon die Hände. Denn sie kassieren hohe Zinsen, und wenn der
Staat die Kredite nicht zurückzahlen kann, springt eben die EU ein.
Das globale Finanzsystem sollte Lehman Brothers ein Denkmal setzen - denn
Spekulieren ist heute risikoloser denn je. Die Furcht vor einer neuen Finanzkrise
zwingt Regierungen weltweit, das Volksvermögen als Risikodeckung unkontrollierbarer
Finanzgeschäfte einzusetzen. Das bedeutet aber letztlich: Sterben
aus Angst vor dem Tod. ... " [quer
29.4.10; HP;
Podcast]
-
"Kommen die Banken davon? Griechenland wird geholfen, und die Finanzbranche
bleibt ungeschoren. So muss es nicht kommen. ZEIT ONLINE zeigt Szenarien,
in denen die Banken zahlen müssen. ... " [Zeit
29.4.10]
-
"Krisenprophet. Roubini sieht USA in Gefahr. Das Schuldenproblem
hat eine viel größere Dimension: "Das Risiko, dass den USA etwas
Ernstes passiert, ist erheblich." Diesen Satz sagt der berühmte Ökonom
Nouriel Roubini, der die Finanzkrise vorhersagte. ... " [cap
29.4.10]
28.04.2010
-
"Eine Bank unter päpstlicher Aufsicht. Korruption, Bestechung,
Geldwäsche. Das Istituto per le Opere di Religione (IOR), die
Vatikanbank in Rom, war in zahlreiche Finanzskandale verwickelt. Gianluigi
Nuzzi hat sie recherchiert. ... " [taz
28.4.10]
-
"Finanzkrise. Kostspielige Luftschlösser. Die HSH Nordbank
könnte erneut von ihrer Vergangenheit eingeholt werden: Aus dem Immobiliengeschäft
in den USA drohen ihr Abschreibungen in Milliardenhöhe. ...
" [taz
28.4.10]
-
"Die doppelte Euro-Fehlkalkulation des Helmut Kohl. Helmut
Kohl versprach uns einen Euro so hart wie die DM. Wenn der hervorragende
Deutschlandkenner David Marsh, der auch ein Buch zum Euro veröffentlicht
hat, korrekt informiert ist, dann soll Kohl 1991 angemerkt haben, der europäische
Währungsverbund werde ohne eine politische Union scheitern. Kohl erwartete
natürlich einen politischen Unterbau. Das war seine erste Fehlkalkulation.
Die zweite Fehlkalkulation war, daß er noch vor jedem Versuch, die
politische Union voranzubringen, genau die Entwicklung einleitete, die
dem Euro heute das Rückrat bricht, nämlich die Ost-Erweiterung
der EU. Das sind Länder, die nach dem Moskauer Diktat nicht in ein
solches von Brüssel kommen wollten und sich daher Großbritannien
im Widerstand gegen eine politische Union sofort anschlossen. Damit war
Kohls Traum von einem politischen Unter- oder Überbau zum Euro schon
ausgeträumt. ... " [jj
28.4.10]
-
"Bankenrettung. Die Rekordbilanz der Deutschen Bank alarmiert. Sie
beweist, dass Kontrolle und Regulierung der Banken seit dem Ausbruch der
Krise vor fast drei Jahren keinen entscheidenden Schritt vorangekommen
sind. Die Deutsche Bank profitiert sogar noch von der Bankenrettung. Der
Milliardenprofit im Investmentbanking geht zum Großteil auf die Flut
an flüssigen Mitteln zurück, mit der Regierungen weltweit die
Krise bekämpft haben und – denken wir an Griechenland – weiterhin
bekämpfen. ... " [ND
28.4.10]
27.04.2010
-
Commerzbankberater
erleichtern 90jährigen dementen Rentner um 180.000 Euro (BRISANT
27.4.10)
-
"Märkte im freien Fall. Tagelang haben die Anleger die Sorge
vor einer griechischen Staatspleite verdrängt. Doch nun sorgt eine
weitere Herabstufung der Anleihen des Landes für Panikstimmung. Auch
Portugal gerät zunehmend ins Visier der Finanzexperten. ...
" [b.ARD
27.4.10]
-
"Krise in Euro-Ländern. Jetzt brennt auch noch Portugal. Die
schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu erfüllen: Nach Griechenland
wird auch Portugal von der Schuldenkrise erfasst. S&P stuft beide Länder
herab, an den Märkten bricht Panik aus. Auf EU-Ebene wird hektisch
an Beschlüssen gearbeitet. Der Euro fällt. ... " [ftd
27.4.10]
-
"Risiko Umschuldung. Griechen-Krise bedroht deutsche Staatsbanken ... "
[Spiegel
27.4.10]
-
"Bernanke: US-Defizt könnte zu Zinsanstiegen und Konjunkturschwäche
führen ... In 2009 betrug das Haushaltsdefizit der US-Regierung
1,4 Billionen Dollar. Die entspricht gegenüber dem Bruttoinlandsprodukt
einem Anteil von 9,9 Prozent und repräsentiert den größten
Defizitanteil seit der Beendigung des zweiten Weltkriegs. Im laufenden
Jahr wird das Defizit Schätzungen zufolge auf einen weiteren Rekord
von 1,6 Billionen Dollar steigen. ... " [bg
27.4.10]
-
"Skandalbank. US-Abgeordnete fordern Ausweitung der Goldman-Ermittlungen.
Die Betrugsaffäre um Goldman Sachs weitet sich aus: Rund 60 US-Parlamentarier
verlangen in einem Brandbrief, weitere Transaktionen des Finanzhauses zu
überprüfen. Mehr als 20 zusätzliche Geschäfte sollen
verdächtig sein. ... " [Spiegel
27.4.10]
-
"Platzt die nächste Blase? Der bunte Schein trügt: In
Las Vegas stehen viele Hotels, Kasinos und Bürogebäude zum Verkauf.
Die jüngsten Milliardengewinne der amerikanischen Banken täuschen.
Denn neben den Jubelmeldungen gab es zuletzt auch Besorgnis erregende Hiobsbotschaften
aus Amerikas Bankenwelt: Erst gab die Investmentbank Morgan Stanley bekannt,
dass ihrem Immobilienfonds "Real Estate Fund VI" ein dramatischer Wertverlust
droht: Von den 8,8 Milliarden Dollar, die der Fonds zuvor wert war, sind
offenbar nur noch 3,4 Milliarden Euro übrig - ein Verlust von fast
zwei Dritteln. ... " [mz
27.4.10]
-
"S&P-Mann packt aus: Wie Banker Bonität beeinflussten.
Um Investoren für CDO zu finden, waren Finanzkonzerne auf gute Bewertungen
durch Ratingagenturen angewiesen. Für diese machten die Banken «so
ziemlich alles», wie ein ex-S&P-Mann nun sagt. ... " [cash
27.4.10]
-
"Die Gedächtnislücken des Hans-Olaf Henkel. Und er wusste
es doch: Entgegen früherer Aussagen war dem ehemaligen IKB-Aufsichtsrat
sehr wohl bekannt, dass die Krisenbank für Vorstände Villen gekauft
hatte. Aber: "Die Usancen haben sich ja geändert." Der ehemalige BDI-Präsident
Hans-Olaf Henkel hat im Prozess um die Beinahepleite der IKB-Bank zugeben
müssen, von bankeigenen Villen für die Vorstände gewusst
zu haben. Seine Aussage im Ermittlungsverfahren, er habe davon nichts gewusst,
weil er eine solche Praxis nicht akzeptiert hätte, sei "voreilig"
gewesen, sagte der 70-jährige Henkel am Dienstag als Zeuge vor dem
Düsseldorfer Landgericht. ... " [W
27.4.10]
-
""CSI Hypo": Chefjurist fordert Verhaftungen. Hausdurchsuchungen
gab es schon in der Causa Hypo Kärnten - der Anwalt der "CSI Hypo"
will mehr. Hypo-Anwalt Guido Held verlangt drastische Maßnahmen der
Justiz: Verhaftungen und Kontosperren. Ex-Banker und ihre Geschäftspartner
hätten dem Institut mehr als 100 Millionen Euro entzogen. ... " [DS
27.4.10]
-
"Die Bankenwelt steht Kopf. Es ist schon ein schönes Wirtschaftssystem,
in dem der Aktienmarkt als Indikation für die wirtschaftliche Situation
eines Landes herhalten muss. Die ein oder andere Kennzahl aus dem munteren
Reigen der Konjunkurdaten wird dann gerne als Garnierung nachgereicht,
vor allem in Form einer monatlichen Veränderungsrate, die mit der
Realität soviel zu tun hat wie „Maggi Fix für Salzkartoffeln“
mit Omas Sonntagsbraten. Aktienmärkte haben nun einmal die Eigenschaft,
sowohl nach oben als auch nach unten mehrere Meilen in den sinnfreien Bewertungsraum
wandern zu können. Je aggressiver die Marktteilnehmer auf die Möglichkeit
einer ambitionierten oder viel zu billigen Bewertung reagieren, desto näher
ist oft der Hoch- oder Tiefpunkt. Wir erinnern uns immer wieder gerne an
die legendäre „cash burn rate“ oder auch an Unternehmen, die keine
Schulden und die Taschen voller Cash hatten, deren Aktien aber trotzdem
nicht vom Fleck kamen. Geduld ist halt ein hohes Gut. ... " [BR
27.4.10]
26.04.2010
-
"Von “neuer Finanzmarktarchitektur” der G20 keine Spur - Attac fordert
nationale Kapitalverkehrskontrollen und Quellensteuern ... " [LSA
26.4.10]
-
»Die Bürgermeister aus den Rathäusern zerren«
ATTAC-Kampagne
gegen PPP-Projekte: Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen, Geheimverträge
offenlegen. Ein Gespräch mit Carl Waßmuth ... " [jw
26.4.10]
-
"Man fühlt sich an US-Spielfilme oder Vorgänge bei der Steuerfahndung
in Hessen erinnert: Von den Ermittlungen zur HSH Nordbank sind (angeblich
auf Druck der Staatsanwaltschaft) sämtliche Landeskriminalamt-Mitarbeiter
abgezogen worden. ... " [hh
26.4.10]
-
"Die Deutsche Bank hat zusammen mit Hedgefonds gegen die Düsseldorfer
IKB Aktie gewettet. ... " [ws
26.4.10]
-
"Vor der SteuerschätzungBis zu 9 Milliarden fehlen. Bis zur
Steuerschätzung Anfang Mai will die Bundesregierung nicht verraten,
wo gespart wird. Zufällig wird Anfang Mai auch in Nordrhein-Westfalen
gewählt. Klar ist allerdings jetzt schon, dass die Einnahmen des Staates
sinken werden. ... " [n-tv
26.4.10]
-
"IWF besorgt über Derivatenmarkt. Die Finanzkrise mag zwar
bei vielen Marktbeobachtern als weitgehend überwunden gelten, aber
aus Teilbereichen der Spekulationsblase ist die Luft noch lange nicht entwichen,
so Dr. Eberhardt Unger vom "fairesearch". ... " [ac
26.4.10]
_
Aktuelle Sachlage 17. KW: Es
läuft abermals gut für die Bankster, das Griechenlandrisiko trägt
die SteuerzahlerIn. Auch die Berichtssaison ergab bessere Ergebnisse als
erwartet. Es scheint, als würde sich die Wirtschaft weiterhin stabilisieren.
Die Börsen jedenfalls zeigen sich unbeeindruckt von Obamas Worten
und eine Einigung im G20 Rahmen zur Einbindung der Bankster in die Krisenkosten
gelang nicht. Die Bankster-Börsen sollten das weiterhin honorieren.
> 1. Quartal 2010: 16,
15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_____
25.04.2010
-
"Tricksen und kassieren. Goldman Sachs – Wie funktioniert die gefürchtetste
Bank der Welt? Sie sehen sich selbst als Bank Gottes: Die Banker von
Goldman Sachs frisieren Staatsrechnungen, spekulieren gegen ihre eigenen
Kunden, decken Verluste mit Steuergeldern – und verdienen Milliarden mitten
in der Krise. Wie funktioniert die gefürchtetste Bank der Welt?
... " [NZZ
25.4.10]
-
"IWF: Weitere Staatspleiten denkbar ... " [sn
25.4.10]
-
"Ex-Tyco-Chef Kozlowski. "Ich bin überrascht, dass kein Banker im
Gefängnis sitzt" ..." [ftd
25.4.10]
-
"Großbritannien. Krisengewinner 2009. Rekordzuwächse für
Britanniens Superreiche. Der reichste Mann auf der Insel: Stahlmagnat
Lakshmi Mittal verdoppelte sein Vermögen Großbritannien
Staatsfinanzen werden von der Rezession gebeutelt - aber die Superreichen
auf der Insel haben ihre Vermögen dennoch ausgebaut. Der Stahlmagnat
Lakshmi Mittal konnte das Familienvermögen sogar verdoppeln, berichtet
die "Sunday Times". ... " [Spiegel
25.4.10]
-
"Stoiber wusste angeblich früh von HGAA-Desaster ... Wie die
«Süddeutsche Zeitung» (Samstagausgabe) berichtete, erhielt
die Staatskanzlei im Juni 2007 eine erste Warnung aus dem Finanzministerium.
... " [OR
25.4.10]
-
"Konkurs von Grossbanken nicht mehr verhindern. Nationalbank-Vizepräsident
Jordan gegen faktische Staatsgarantie. Die Schweizer Grossbanken können
nicht mehr auf eine implizite Staatsgarantie zählen: Nationalbank-Vizepräsident
Thomas Jordan würde UBS und Credit Suisse bei einem nächsten
Mal Konkurs gehen lassen. ... " [NZZ
25.4.10]
-
"Angst vor der zweiten Krise. Kredite für US-Gewerbeimmobilien
fallen reihenweise aus. Banken geraten zunehmend in Insolvenzgefahr, auch
deutsche Institute sind betroffen. Die Parallelen zur ersten Immobilienkrise
vor zwei Jahren sind erschreckend ... " [WO
25.4.10]
24.04.2010
"Vorwürfe gegen Goldman Sachs wegen Mitschuld an Finanzkrise.
US-Bank setzte auf Verfall der Immobilienpreise. Die Vorwürfe gegen
die US-Bank Goldman Sachs, eine Mitverantwortung an der Finanzkrise zu
tragen, sind durch vom US-Senat veröffentlichte Dokumente erhärtet
worden. Goldman Sachs spekulierte nach den veröffentlichten Dokumenten
auf einen Verfall der Immobilienpreise. ... " [FP
24.4.10]
"Website weist aus, wie käuflich US-Politiker sind ...
" [NVB
24.4.10]
23.04.2010
-
" «Teuflische faktische Staatsgarantie» Banken-Professor
Urs Birchler kritisiert die Vorschläge der «Too big to fail»-Kommission.
... " [NZZ
23.4.10]
-
"Wer Athen in die Knie zwang - und wer bezahlt. Weil die Refinanzierung
auf den Finanzmärkten zu teuer geworden ist, muss Griechenland die
Waffen strecken und EU-Hilfen beantragen. Nicht nur die zerrütteten
Staatsfinanzen haben das Land so weit gebracht, auch Spekulanten haben
die Krise verschärft. Bezahlen muss das auch der deutsche Steuerzahler.
... " [TS
23.4.10]
-
"Bankenkrise. WestLB-Tochter beantragt staatliche Bürgschaften.
Milliardenspritze als Verkaufshilfe: Die Westdeutsche Immobilienbank hat
hat Bürgschaften des staatlichen Rettungsfonds SoFFin beantragt. Die
finanzielle Garantie sei notwendig, um den Verkauf der WestImmo zu ermöglichen.
Ohne finanzielle Hilfe gilt ein Verkauf als äußerst schwierig.
... " [WO
23.4.10]
-
"Goldman-Sachs-Manager sind bei AIG versichert. Die Investmentbank
dürfte den Versicherer erneut teuer zu stehen kommen. Jetzt könnte
der Konzern in seiner Kerntätigkeit Industrieversicherung zur Kasse
gebeten werden. ... " [ftd
23.4.10]
-
" Derivate: Lizenz zum Töten. Der (ausserbörsliche) Derivatemarkt
ist heute über 600’000 Mrd. $ schwer. Unreguliert. Das Geheimnis
der Derivate ist, verdeckte Risiken zu übertragen. Wird ein Derivatekontrakt
in kleinere Teile zerlegt, ist jeder Teil eine Risikoart. Legt der Derivatehändler
beispielsweise 5 „AAA“ benotete Wertpapiere zugrunde, kann er durch Bündelung
und Zerlegung 15 Teile daraus verpacken, die ebenfalls „AAA“ Rating innehaben.
Das ist natürliche keine Finanzmathematik, sondern Finanzakrobatik.
... " [aa
23.4.10]
22.04.2010
-
"Sparkasse Flensburg: Ex-Chef angeklagt. Flensburg - Die Staatsanwaltschaft
Kiel hat gegen den früheren Vorstandschef der Flensburger Sparkasse,
Frerich Eilts, Anklage erhoben. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Manfred
Schulze-Ziffer am Mittwoch. Eilts werden Untreue, Bestechlichkeit und Beihilfe
zum Verstoß gegen das Kreditwesengesetz vorgeworfen. ... " [SZ
22.4.10]
21.04.2010
-
"Schrottpapiere. Skandal bei Goldman? Schaut auf die Deutsche Bank!
Hat
die Deutsche Bank den Zusammenbruch mitausgelöst? Deutsche Politiker
fallen über das US-Geldhaus Goldman Sachs her - weil es die Mittelstandsbank
IKB geprellt haben soll. Dabei ist das Ganze Heuchelei: Auch die Deutsche
Bank drehte der IKB verhängnisvolle Schrottpapiere an, ohne dass Berlin
dagegen vorgegangen wäre.... " [Spiegel
21.4.10]
-
"Dax-Aufsichtsräte. Top-Manager kassieren mit Multi-Mandaten ab.
Der
Job als Aufsichtsrat ist gut bezahlt. Richtig lukrativ wird er aber erst,
wenn man gleich mehrere Konzerne kontrolliert. Eine neue Studie des manager
magazins zeigt: Einige Mitglieder der deutschen Wirtschaftselite haben
dieses Prinzip perfektioniert - und kassieren Hunderttausende Euro im Jahr.
... " [Spiegel
21.4.10]
20.04.2010
-
"Goldman Sachs. Skandal an der Wall Street. Ein Jungstar von Goldman
Sachs und ein Hedge-Fonds-Milliardär sollen Anleger um eine Milliarde
Dollar betrogen haben. Lange hat Amerikas Börsenaufsicht geschwiegen
- jetzt erhebt sie Anklage. Auch andere Banken könnten bald zur Rechenschaft
gezogen werden.... " [FAZ
20.4.10]
-
"Madoff hat Nachspiel: Luxemburg verklagt US-Börsenaufsicht
... SEC und Finra hätten es versäumt, nach wiederholten Warnungen
dem Betrug einen Riegel vorzuschieben, heißt es in der Klagebegründung.
... " [WO
20.4.10]
-
"Deutsche Bank. "I'm short your house". Die Betrugsklage gegen Goldman
Sachs trifft auch andere Investmentbanken. Besonders der Deutschen Bank
gelten Vorwürfe wegen ähnlicher Wetten auf sinkende Hauspreise.
Konzernlenker Josef Ackermann muss hoffen, dass das US-Gericht die Beweislage
gegen Goldman zu dünn findet. ... Insgesamt stehe "nicht Goldman
Sachs vor Gericht, sondern das Investmentbanking als solches, mit der Galionsfigur
Goldman". ... " [mm
20.4.10]
-
"Zweifelhafte Zinsgeschäfte. Unternehmen und Kommunen als Bankenopfer.
Das Stuttgarter Oberlandesgericht (OLG) hat schwere Vorwürfe gegen
die Deutsche Bank erhoben und das Kreditinstitut zur Zahlung von mehr als
1,5 Millionen Euro Schadenersatz an ein großes mittelständisches
Unternehmen verurteilt. So handelt es sich nach Ansicht des OLG bei so
genannten Zinsswaps, die die Bank Kunden zur Zinsoptimierung empfohlen
hatte, um "eine Art von Glücksspiel". Hunderte von Unternehmen und
Kommunen sind betroffen. ... " [F21
20.4.10]
-
"FED sitzt auf gewaltigen Zinsänderungsrisiken. Interventionen
hielten bisher amerikanische Zinsen, Renditen und Volatilitäten tief.
Die amerikanische Zentralbank (FED) muss jedoch mit riesigen Kursverlusten
im eigenen Portfolio rechnen, sobald sie enden und die Renditen steigen.
... " [FAZ
20.4.10]
-
"Steigende Zinsen. IWF warnt vor "neuer Phase" der Kreditkrise.
Die Industrienationen türmen gigantische Schuldenberge auf, deshalb
fürchtet der Internationale Währungsfonds einen neuen Rückschlag
für die Konjunktur. Die Kreditkrise könne "in eine neue Phase"
eintreten, warnen die Experten. Ihre Sorge: Griechenland ist überall.
... " [Spiegel
20.4.10]
-
"Warum der Verkaufsdruck bei Banken extrem hoch bleibt. In der Finanzkrise
haben Kunden auch wegen schlechter Beratung viel Geld verloren. Die Banken
geloben Besserung, Kritiker halten die Versprechen für pure Kosmetik.
Wer hat recht? ... " [] RS: Was für eine Frage! Das
sind wirtschaftskriminelle Bankster, die vom Unrecht
im Namen des Rechts weitgehend gedeckt werden.
-
"'WSJ': Weber rechnet mit 80 Milliarden Euro-Hilfe für Griechenland
... " [FN
20.4.10]
-
"ROCO-Konkurs - Um Null Euro geht ROCO an Raiffeisen ... " [youtube
20.4.10]
19.04.2010
-
"Goldman-Betrugsaffäre: Ruf nach Ermittlungen gegen deutsche Banken.
Die
Wirtschaftspolitiker der Union können sich Schadensersatzklagen gegen
Goldman Sachs vorstellen. Den Grünen geht das nicht weit genug. Sie
fordern, auch zu prüfen, ob nicht auch bei deutschen Banken mit betrügerischen
Methoden gearbeitet wurde. ... " [HB
19.4.10]
-
"Goldman Sachs: ''Es wird zusammenbrechen''. Der Fall Goldman Sachs
spitzt sich weiter zu. Der US-Investmentbank steht eine Untersuchung
durch die britische Finanzaufsicht Financial Services Authority
bevor. Auch die deutsche Bafin hat nach Angaben eines Sprechers von Bundeskanzlerin
Angela Merkel bei der Börsenaufsicht SEC nähere Informationen
zu dem Fall angefragt. ... " [FN
19.4.10]
-
"Deutschland verstößt erneut gegen Stabilitätspakt.
1.762.000.000.000 Euro Staatsschulden. Die deutschen Staatsschulden
haben im vergangenen Jahr nach Berechnungen der Bundesbank ein Rekordhoch
erreicht. Demnach stieg der Betrag, der sich aus den Schulden von Bund,
Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen ergibt, Ende Dezember
auf 1,762 Billionen Euro an. Das waren 116 Milliarden Euro mehr als 2008.
Der Schuldenberg entspricht laut Bundesbank 73,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukt
(BIP). Damit verstößt Deutschland gegen die Maastricht-Kriterien,
die maximal 60 Prozent Schulden erlauben. ... " [TS
19.4.10] RS: Eine gute Meldung für den Bankster-Abschaum.
-
"Deutschland: Beschäftigung: -4,7%; Arbeitsstunden: -16%; Wertschöpfung:
-19,2%. Keine Rede von substantieller Erholung. Es liegen nun die Februar-Daten
des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland vor. Das ist im wesentliches
das, was man „Industrie“ nennt und was in Deutschland Vorzeigeobjekt ist.
Die Zahlen sind weiterhin schlecht. Von einer substantiellen Erholung kann
keine Rede sein.... " [BU
19.4.10]
____
Aktuelle Sachlage 16. KW:
Der
Bankenabschaum zeigt sich immer offen radikaler, sie schmieren sich, sie
decken sich, sie langen trotz extremer Fehlleistungen und Versagen
nicht minder kontraextrem in die Bonitaschen.
Sie schmieren und tricksen ihre Kunden aus, wie man tagtäglich
dem Sentimentindex entnehmen kann - Wie merkwürdig, dass doch der
Privatanleger immer falsch liegt. Hat das womöglich damit zu
tun, dass die Banken wissen, wie die Kunden disponieren und entsprechend
gegendisponieren? Natürlich völlig uneigennützig. Der Kunde
ist nun einmal seiner Natur nach ein Depp. -
Dass dieser Abschaum seine Kunden abzockt, wie und wo
es nur geht und damit völlig unverschämt und offen zeigt, was
er von Gemeinwohl und Verantwortung hält, das scheint Goldman Sachs
nun ein wenig übertrieben zu haben, wenn die US Börsenaufsicht
sich nunmehr sogar schon gezwungen sieht, ein Verfahren einzuleiten. So
kennt man diese Bankster: sich mit Leerverkäufen eindecken, dann den
Kunden die Riskopapiere andrehen, natürlich mit bestem Rating ausgestattet,
um sodann doppelt und dreifach Milliarden zu verdienen. Dieser Saustall
gehört gründlich und endgültig ausgemistet: weg mit diesen
egomanischen Kraken, denn sie taugen nicht nur nichts, es ist viel schlimmer,
sie sind der Untergang jeglicher Rechts-, Wirtschafts- und Finanzkultur.
> 1. Quartal 2010: 15,
14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_____
18.04.2010
-
""Goldman Sachs ist Abschaum". In einer Talk-Runde im französischen
Fernsehen zieht der amerikanische Finanzanalyst Max Keiser schonungslos
vom Leder. Lesen und sehen Sie, welche heftigen Vorwürfe der unabhängige
Journalist abseits der gerade erhoben SEC-Klage gegen Goldman Sachs erhebt.
... Das erst einmal grundsätzlich. Goldman Sachs hat die US-Regierung
und das Finanzministerium eingesetzt und sie bestimmen die Arbeit der Federal-Reserve.
Barack Obama tanzt zur Musik von Goldman Sachs", sagt der Finanz-Journalist
Max Keiser in einem Interview mit dem französischen Nachrichtensender
France 24. ... " [gs
18.4.10]
-
"Nobelpreisträger Stiglitz: Megabanken zerschlagen. Der Wirtschaftsexperte
kritisiert in seinem neuen Buch de facto insolvenzgeschützte Institute.
Er fordert ein radikales Umdenken in der Wirtschaftspolitik. ... " [DP
18.4.10]
-
"Klage gegen Goldman Sachs Die Wall Street bebt. Goldman Sachs am
Pranger, und die Bafin will ein Auskunftsersuchen an die SEC richten. Wurde
auch die IKB in die Irre geleitet? Die Bundesregierung erwägt rechtliche
Schritte gegen Goldman Sachs, nachdem die US-Börsenaufsicht SEC die
Investmentbank verklagt hat. Die SEC beschuldigt Goldman, bei einem Deal
mit verbrieften Hypothekenkrediten wichtige Informationen zurückgehalten
zu haben. Zu den Geschädigten gehört auch die deutsche Bank IKB,
diedem Sentiment-Index 2008 von der Bundesregierung gerettet werden musste.
... " [SZ
18.4.10]
-
"John Paulson: Goldman und der „King of Cash“. John Paulson hat
geahnt, dass die Immobilienblase platzt. Er bat Goldman Sachs um die Auflage
eines Kreditderivates, auf dessen Niedergang Investoren spekulieren konnten.
Das Papier stürzte ab, Paulson wurde zum Multimilliardär. Jetzt
gerät der Star der Hedge-Fonds-Branche ins Zwielicht. ... " [HB
18.4.10]
-
"Goldman Sachs, die Industriekreditbank (IKB) und jede Menge Schrottpapiere
...
Damit besteht der dringende Verdacht, dass Goldman Sachs seinen Kunden
diese Papiere regelrecht angedreht haben soll. Sollte dies tatsächlich
so abgelaufen sein, so hat das Bankhaus selbst nicht an den anhaltenden
Wert dieser Papiere geglaubt. In diesem Fall würde es sich dann um
Betrug handeln. ... " [sg
18.4.10]
-
"Deutsche Bank: Fonds gestützt Horrende Verluste für Investoren.
Gewerbeimmobilien in der Krise: Ein US-Immobilienfonds der Deutschen Bank
stand schon im Dezember vor der Pleite - und musste gerettet werden. ...
" [SZ 18.4.10]
-
"Der neue König von Wall Street. Laurence Fink ist der größte
Gewinner der Finanzkrise. Seine Investmentgesellschaft Blackrock verwaltet
die Resterampe von US-Banken, Unternehmen und Pensionsfonds. Zwölf
Billionen Dollar hat er unter Kontrolle. Doch unfehlbar ist auch er nicht
..." [WO
18.4.10]
17.04.2010
-
"USA: 8 Banken pleite. In den USA sind am Wochenende gleich 8 Banken
geschlossen worden. Niemals zuvor wurden an einem Tag so viele Banken dicht
gemacht. Damit erhöht sich die Zahl der Bankpleiten dieses Jahr auf
50 Institute. Einlagensicherungsfonds muss 1 Milliarde Dollar zahlen.
... " [mmn
17.4.10]
-
"Immobilienkrise. Deutsche Bank muss Wolkenkratzer-Fonds stützen.
Die Krise am Immobilienmarkt trifft auch die Deutsche Bank: Nach SPIEGEL-Informationen
rettete der Geldkonzern einen seiner Fonds im letzten Moment vor dem Zusammenbruch
mit Notkrediten. ... " [Spiegel
17.4.10]
-
"Millionen-Abschiedspaket für Ex-Chef Thomas Middelhoff. Interne
Papiere zeigen, wie sich der frühere Arcandor-Chef seinen Abschied
beim maroden Konzern vergolden ließ. ... " [wiwo
17.4.10]
-
"Der neue Neo-Kolonialismus in Afrika. Der Kauf von riesigen Flächen
zum Anbau durch reiche Länder, "Land Grabbing", ist eine Zeitbombe.
In Äthiopien sind derzeit fast 31% der Bevölkerung von Hunger
bedroht, wie die Welthungerhilfe kürzlich bekannt gab. Trotzdem hat
dieser Staat am Horn von Afrika in den vergangenen Jahren über 500.000
Quadratkilometer seines besten Ackerlandes verkauft oder verpachtet - an
potente Investoren aus Saudi-Arabien.... " [heise
17.4.10]
-
" Pensionslasten Finanzexperten: Belastungen durch Beamtenpensionen
explodieren. „Die Lage der Beamtenversorgung ist so alarmierend wie
die Finanzkrise“, warnt die Finanzexpertin Gisela Färber von der Deutschen
Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. ... " [wiwo
17.4.10]
-
"Der Fall Griechenland soll vor Gericht. Verfassungsrechtler und Ökonomen
wollen einen Eilantrag in Karlsruhe stellen, das Rettungspaket der EU für
die hochverschuldeten Griechen zu verhindern. ... " [TS
17.4.10]
-
Neuer Steuerskandal
in Hessen.
16.04.2010
-
"Fragwürdige Finanzprodukte. Börsenwächter klagen Goldman
Sachs wegen Betrugs an. Schwerer Schlag gegen Goldman Sachs: Die US-Börsenaufsicht
wirft der größten Wall-Street-Bank Anlegerbetrug im großen
Stil vor. Die Klage richtet sich auch gegen einen Vizepräsidenten
des Konzerns. Die Aktie stürzt um mehr als zehn Prozent ab - und zieht
deutsche Finanzwerte massiv mit nach unten.... " [Spiegel
16.4.10]
15.04.2010
-
"Krisen-Landesbank. HSH-Manager kassieren zehn Prozent mehr. Die
Bank macht auch im laufenden Jahr Verluste, trotzdem verdienen die Manager
mehr: Die Führung der HSH Nordbank hat ihre Bezüge 2009 um zehn
Prozent angehoben. Wie viel die einzelnen Vorstandsmitglieder bekommen,
verrät Bankchef Nonnenmacher nicht. ... " [Spiegel
15.4.10]
-
"Die «Tribune de Genève» titelt stolz: «Genf
wird Hauptstadt der Hedge-Funds». Dank massiven Steuergeschenken
ziehen die mächtigsten Hedge-Funds von London nach Genf. «Blue
Crest», «Jabre Capital» oder «Howard Brever»
sind schon da. Genfs grüner Finanzdirektor David Hiller wurde auf
der Liste «Alternative» von SP und Grünen in die Regierung
gewählt. Die Genfer SP findet die Hedge-Funds grossartig. Die Verwüstung
der Völker der Dritten Welt durch ebendiese Hedge-Funds kümmert
sie nicht. ... " [work
15.4.10]
-
"Gewerbeimmobilien-Crash bedroht deutsche Banken ... " [bg
15.4.10]
-
"HACKER-BOOM. Kampf den Spionen. Weltweit häufen sich Attacken,
die die Handschrift professioneller Geheimdienste tragen. ...
" [RM
15.4.10]
14.04.2010
-
"Die Billionen-Bombe. Die alte Gier ist wieder da und die alte Hybris
auch. An den Finanzmärkten hat sich schon wieder eine Spekulationsblase
gebildet. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann sie platzt. Die Rede ist
von der dramatischen Entwicklung auf dem Gewerbeimmobilienmarkt.
... " [HB
14.4.10]
-
"Inside Wall StreetHedgefonds schmieren überall. Dunkle Wolken
über der Wall Street: Die Finanzmarktreform kommt. In letzter Minute
versuchen die Hedgefonds, das Ruder herumzureißen. Wie? Indem sie
jede Menge Geld in verschiedene Taschen fließen lassen, berichtet
Lars Halter. ... " [n-tv
14.4.10]
-
"Immobilienverluste: Morgan Stanley schockt Fondsanleger. Die Immobilienkrise
in den USA sorgt für einen weiteren traurigen Höhepunkt. Der
Immobilienarm von Morgan Stanley musste Investoren eines milliardenschweren
Fonds jetzt erklären, dass fast zwei Drittel des Fondsvermögens
weg sind. Insgesamt belaufen sich die Verluste auf 5,4 Mrd. Dollar. Einen
solch massiven Verlust hat es in der Immobilienwelt noch nie gegeben. ...
" [HB
14.4.10]
-
"Finanzkrise abgehakt. US-Großbank scheffelt wieder Milliarden.
Die Finanzkrise ist vorbei - zumindest für JP Morgan: Die US-Großbank
hat im ersten Quartal einen Gewinn von 3,3 Milliarden Dollar eingefahren,
ein Plus von fast 60 Prozent. Konzernchef Dimon spricht bereits von einem
dauerhaften Aufschwung, der Aktienkurs springt nach oben. ... " [Spiegel
14.4.10]
-
"Das US-Handelsbilanzdefizit stieg im Februar 2010 um +7,45% auf
-39,704 Mrd. Dollar, nach -36,952 Mrd. Dollar im Januar und nach -26,504
Mrd. Dollar im Vorjahresmonat (+49,8%)! Damit manifestieren sich die wirtschaftlichen
Ungleichgewichte im Welthandel kräftig weiter ... " [wqs
14.4.10]
13.04.2010
-
"Vertuschung an Wall Street: Fall Magnetar ... " [AA
13.4.10]
-
"Debatte über Unternehmenskultur. Die fiesen Rituale der Business-Elite.
Die Hälfte des deutschen Top-Managements stammt aus den reichsten
Familien des Landes - und benimmt sich auch so. Dabei zeigt die Bankenkrise,
dass jeder Imbissbudenbesitzer den Job genauso gut machen könnte.
Wenn die Unternehmen fairer arbeiten wollen, brauchen sie eine Kulturrevolution.
... " [Spiegel
13.4.10]
-
"IWF stockt Krisenbudget auf 550 Milliarden auf. Der Internationale
Währungsfonds will mit deutlich mehr Budget flexibler im Umgang mit
Finanz- und Währungskrisen werden ... " [dS
13.4.10]
-
"WestLB. Staatsanwaltschaft will Banker vor Gericht stellen. WestLB:
Landesbank mit immensen Spekulationsverlusten. Die Staatsanwaltschaft
Düsseldorf will gegen mehrere Banker der WestLB Anklage erheben -
wegen immenser Spekulationsverluste. Die Ermittler sehen den Verdacht der
Untreue, der Marktmanipulation, der Verletzung des Aktiengesetzes und der
Insider-Geschäfte als erhärtet an. ... " [Spiegel
13.4.10]
-
"US-Bank. Lehman wickelte riskante Geschäfte offenbar über
Strohmänner ab ... " [Spiegel
13.4.10]
12.04.2010
-
"Was für Banken braucht der Mensch? ... " [ZF
12.4.10]
-
"Dax-Konzerne. Renten der Topmanager steigen massiv. Frankfurt a.M.
Die Topmanager bauen ihre Altersversorgung kräftig aus: Die Konzerne
haben ihre Pensionsbeiträge teils zweistellig aufgestockt. Das ergibt
eine Auswertung der Vergütungsberichte der 30 Dax-Unternehmen. Bei
den gesetzlichen Renten stehen dagegen im laufenden und voraussichtlich
auch im kommenden Jahr Nullrunden an. ... " [FR
12.4.10]
_
| Aktuelle Sachlage 15. KW:
Gute
Nachrichten für die Börse: "US-Investoren. Hedgefonds-Krösus
kassiert 4.000.000.000 Dollar im Jahr. Amerikas Hedgefonds-Manager machen
wieder gigantische Gewinne: Vier Milliarden Dollar verdiente der Spitzenreiter
im vergangenen Jahr laut "New York Times". Die 25 Top-Verdiener kassierten
im Schnitt eine Milliarde pro Kopf - so viel wie noch nie. ...
" [Spiegel
1.4.10]
Und die gute Nachricht für die kritischen Anständigen: das
Bankentribunal
von attac analysiert, klagt an und schlägt echte und wirkungsvolle
Alternativen für die Zukunft vor: Flyer,
Anklage,
Reader,Urteil,
> 1. Quartal 2010: 14,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
______
11.04.2010
-
Die Richter des Bankentribunals
von attac verkünden um 10.00 Uhr ihr Urteil (Life Übertragung
aus dem Internet; Urteil-PDF), anschließend
Diskussion mit dem Forum der Alternativen. Ich war im Nachbarschafthaus
in Nürnberg Gostenhof mit dabei: Der Saal war voll, die meisten begeistert.
10.04.2010
-
Das Bankentribunal
von attac wird mit der Beweisaufnahme fortgesetzt [Kurzfilme:
HRS, Deregulierung, Filz & Lobbyismus, "Innovationen"]
09.04.2010
-
"Das Bankentribunal
[flyer] von attac beginnt in Berlin.
Anklageschrift.
-
"Rezension: Mythen der Krise – Einsprüche gegen falsche Lehren aus
dem großen Crash ..." [NDS
9.4.10]
-
"Geldsystem: Die letzten Zuckungen? Prof. Joseph Huber: „Wir haben ein
Geldsystem, das faktische außer Kontrolle geraten ist. Das System
ist auch unter Inflationsaspekten de fakto nicht mehr kontrollierbar.“-
Huber im Interview mit MMnews. ... " [mmn
9.4.10]
-
"Experten empfehlen den Staatsbankrott. Die Griechenlandkrise und
kein Ende: Mittlerweile sehen immer mehr Fachleute in einem Staatsbankrott
die Lösung. Doch selbst in diesem Fall verbleiben beachtliche Risiken.
... " [BZ
9.4.10]
-
"Fragwürdige Bilanzierungspraxis kratzt Vertrauen an. Es wird
zunehmend schwer, den Quartals- und Jahresberichten der großen Unternehmen
glauben zu schenken. Neuester Tiefschlag ist ein Bericht des Wall Street
Journal, der zeigt, wie Großbanken in den USA 2009 den Grad ihrer
Verschuldung regelmäßig vor dem Quartalsende gesenkt haben.
Das mag legal sein, erinnert aber fatal an Operationen bei der später
kollabierten Investmentbank Lehman Brothers aus dem Jahr 2008. ...
" [HB
9.4.10]
08.04.2010
-
"Soziale Gerechtigkeit. Die Mittelschicht betrügt sich selbst.
Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber
immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst:
Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden
- und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
... " [Spiegel
8.4.10]
-
"Vermögensverteilung: Die Reichen schneiden sich ein immer
größeres Stück aus einem stagnierenden Kuchen ... " [jj
8.4.10]
-
"Staatsschulden. Je grösser die Angst, desto fetter der Gewinn.
Die Angst vor dem Staatsbankrott ist ein Gespenst – dennoch lassen sich
in Europa mit dieser Angst gut neoliberale Reformen durchdrücken.
Auch den Banken versprechen Staatsschulden ein hervorragendes Geschäft.
... " [WOZ
8.4.10]
07.04.2010
"Das Bankentribunal … weil die Krise System hat. Vom 9. bis
11. April findet ein von attac organisiertes Bankentribunal in der Volksbühne
in Berlin statt. Lesen Sie die zivilgesellschaftliche Anklageschrift.
... " [dF
7.4.10]
-
"Bankentribunal. Wir brauchen eine Steuer auf Finanztransaktionen.
... " [FR
7.4.10]
06.04.2010
-
"Anleihen auf Talfahrt: Märkte verlieren das Vertrauen in Griechenland.
Die Hoffnung für Griechenland währte nur kurz. Gerade einmal
zwei Wochen, nachdem die EU ein Hilfspaket für Griechenland geschnürt
hat, sollen die Griechen Medien zufolge bereits Nachbesserungen fordern.
Die Märkte reagieren entsetzt: Griechische Staatsanleihen rauschen
in die Tiefe und auch der Euro sackt einmal mehr ab. ... " [HB
6.4.10]
-
"Schwindendes Vertrauen Griechenland-Angst erreicht neuen
Höhepunkt ... " [ftd
6.4.10]
-
"Umfrage: Arbeitsmarktpolitik Die Mehrheit denkt neoliberal. Contra
Konjunkturprogramme und pro Schuldenabbau - die Mehrheit der Deutschen
favorisiert neoliberale Wirtschaftsrezepte zur Stützung des Arbeitsmarktes.
... " [SZ
6.4.10]
05.04.2010
-
"Deutschland spekuliert. Wir retten die Griechen und verdienen Milliarden!...
" [faz
5.4.10]
-
"Banken sitzen auf Immo-Krediten von 115 Mrd. €. Eine DTZ-Studie
warnt vor einem Finanzierungsloch in der europäischen Gewerbe-Immo-Branche.
... " [WB
5.4.10]
-
"Dax-Konzerne schütten trotz Jobabbaus Milliarden aus. Die
großen deutschen Konzerne schütten offenbar in diesem Jahr rund
20 Milliarden Euro an ihre Aktionäre aus. Dabei seien die Gewinne
vieler Unternehmen gesunken, die meisten hätten sogar Stellen gestrichen,
meldete "Spiegel Online" unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter den
30 Dax-Unternehmen. ... " [n24
5.4.10]
___
Aktuelle Sachlage 14. KW:
Das erste Quartal 2010 war für die Börsen ziemlich gut. Inzwischen
liest man immer öfter: "Krise, welche Krise?" Man tut so, als wäre
alles vorbei. Aber es ist nichts vorbei. Der Zusammenbruch wurde nur mühsam
abgefangen und eine echte Veränderung mit der Hoffnung auf dauerhafte
Stabilisierung des Weltfinanzsystems ist nirgendwo in Sicht. Eine
Gutes hat die Finanzkrise: Es ist sehr klar geworden, dass im Westen eine
Plutokratie herrscht, die die Demokratie und die SteuerzahlerIn perfekt
zu instrumentalisieren weiß. Und besonders gut funktioniert dies
Zentralparadies der Plutokratie: in den USA (> Sammelklage
gegen Ratingagenturen abgewiesen). Wie man sieht klappt das Zusammenspiel
zwischen Politik, Geld und Justiz perfekt. Das sollte die neuen Kursblasen
weiter beflügeln
> 1. Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
> 4.Q. 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,30, |
___
04.04.2010
-
"Haiti-Spenden: Milliarden versickert. SOS-Kinderdörfer-Chef:
Für Haiti wurden 2,5 Milliarden Euro gespendet – ein Drittel davon
versickert. ... " [mmn
4.4.10] RS: Wo man hinschaut, wenn Geld im Spiel ist: Abschaum.
03.04.2010
-
"Bankentribunal. Politik lädt zur neuen Runde im Casino. Nach
der groß angelegten Rettung des Finanzsystems kommt die Regulierung
nicht voran, sagt Conrad Schuhler, Leiter des Instituts für sozial-ökologische
Wirtschaftsforschung, auf FR-online.de.... " [FR
3.4.10 lÄ]
02.04.2010
-
"Sammelklage gegen Ratingagenturen abgewiesen. Ein Bundesgericht
in Manhattan hat eine Sammelklage gegen die Ratingagenturen Moody's und
Standard & Poor's im Zusammenhang mit der Bewertung von milliardenschweren
Hypothekenschulden abgewiesen. Der zuständige Richter teilte mit,
die Abweisung der Klage erst später begründen zu wollen. Geklagt
hatte ein Pensionsfonds öffentlich Bediensteter in Mississippi, der
sich von den Ratingagenturen betrogen fühlt. ... " [money
2.4.10] RS: Das Zusammenspiel zwischen Politik, Geld und Justiz klappt
perfekt. Das sollte die neuen Kursblasen weiter beflügeln.
-
"Der Banken-Putsch. Sind Banken wirklich „systemrelevant“ oder täuschen
sie dies nur vor, um sich ihre Verluste von Staaten ersetzen zu lassen?
„Banken erpressen Staaten“, resümiert Prof. Wilhelm Hankel in einem
Interview mit MMnews. Am Ende steht der Staatsbankrott oder die Währungsreform.
... " [mmn
2.4.10]
"Drastischer Pleitenanstieg in den USA. Ein Fünftel mehr als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres ... " [DS
2.4.10]
-
"Fiskus ließ Zins-Milliarden liegen. Sieben Millionen Anträge
blieben liegen. Dem Fiskus könnten viele Millionen durch die Lappen
gegangen sein. Der Grund: Das Bundeszentralamt für Steuern hat Meldungen
über Zinseinkünfte im Ausland nicht an Behörden weitergegeben.
Von sieben Millionen liegengebliebenen Anträgen ist die Rede. ...
" [ZDF
2.4.10]
-
""CMBS-Kreditausfälle steigen weiter" Auch wenn sich die Preise
am gewerblichen Immobilienmarkt in den USA leicht erholen, die Kreditausfälle
steigen munter weiter. Die Zahlungsausfälle bei den Kreditverbriefungen
für gewerbliche Immobilien Commercial Mortgage Backed Securities (CMBS)
steigen im Februar 2010 auf ein neues Hoch... " [qs
2.4.10]
-
"Geldwäsche-Verdacht gegen Hypo Alpe Adria in Montenegro ... " [KZ
2.4.10]
01.04.2010
-
"US-Investoren. Hedgefonds-Krösus kassiert 4.000.000.000 Dollar
im Jahr. Amerikas Hedgefonds-Manager machen wieder gigantische Gewinne:
Vier Milliarden Dollar verdiente der Spitzenreiter im vergangenen Jahr
laut "New York Times". Die 25 Top-Verdiener kassierten im Schnitt eine
Milliarde pro Kopf - so viel wie noch nie. ... " [Spiegel
1.4.10]
-
"Hinter den Kulissen von Lehman. Wie bei der US-Investmentbank Risiken
verdrängt und versteckt wurden. Lehman hat bis zuletzt an seiner
Hochrisiko-Strategie festgehalten und die Bücher in vielerlei Hinsicht
geschönt. Dies geht aus dem unlängst veröffentlichten Untersuchungsbericht
hervor. Partnerbanken wie die UBS sollen davon einiges gewusst haben. ...
" [NZZ
1.4.10]
-
Wie die Banken die Politik über den Tisch zogen (Video). Die ZDF-Dokumentation
“Gier und Größenwahn – Wie die Banken die Politik über
den Tisch zogen“ enthüllt brisante Hintergründe die im Jahr
2008 zur Rettung der verstaatlichten Hypothekenbank Hypo Real Estate geführt
haben. ... " [gb
1.4.10]
-
"Skandal um Hypo Alpe Adria Kärntner Klüngel. 57 Prozent Rendite:
Die Familie des einstigen österreichischen Finanzministers Karl-Heinz
Grasser verdiente kräftig mit am fehlgeschlagenen Engagement der BayernLB
bei der Hypo Alpe Adria. ... " [SZ
1.4.10]
-
"Deutschland nimmt die UBS genauer unter die Lupe ... " [TA
1.4.10]
-
"Schwarzbuch Deutsche Bahn: Was man wissen sollte, bevor man in die Bahn
steigt ... " [LIZ
1.4.10]
Literatur (Auswahl) ... " [] ...
" [] ... " [] [Eifel
Zeitung]
Links (Auswahl: beachte)
> Querverweise.
Externe Links (Auswahl: beachte)
>
Querverweise.
Glossar,
Anmerkungen und Endnoten:
GIPT =
General and Integrative
Psychotherapy,
internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
___
100 Milliarden Euro
* Allgemeines zum
Staatsverschuldungs-Syndrom, Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch?, Wann
wird Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich?
* Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung * Antizyklische
Wirtschaftspolitik * Bear Stearns *
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP) * Demokratien
* Etile, Das Peter-Prinzip,
Das
Parkinsonsche Gesetz, Selbstbediener
* Euphemismus * FED * Geldmenge
USA * Globalisierung, Globale
Enteignung der Städte * Hollyvoodoo.
* homo oeconomicus. * Daten
zu: Konsum-Animation, Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus
* Ich pumpe, also bin ich * Kapitalismus
* supra-nationale Egoismen (EU)
* Plutokratie * Zur
Therapie der "Schuldentollwut" *
___
100 Milliarden Euro. Stand
24.3.8. Nach Auskunft eines Kundigen seien allein die Landesbanken mit
ca. 90 Milliarden betroffen. Bei den privaten Banken ist die Lage insofern
unübersichtlich als ihr Verlustengagement in ausländischen Institutionen
und Organisationen verborgen ist oder sein kann. Weltweit dürften
die Abschreibungsschäden in die Billionen gehen. Für diese gigantische
Wertvernichtung, die die Wall-Street-Banker geschickt über die ganze
Welt verteilt haben, wurden insgesamt seit 2002 rund 137 Milliarden Prämien
an die Wall-Street Bosse ausbezahlt: "Nach Angaben der Aufsichtsbehörde
von New York State haben in New York City ansässige Unternehmen der
Wertpapierbranche zwischen 2002 und 2007 Mitarbeiterprämien im Volumen
von insgesamt 137 Milliarden Dollar ausgezahlt. Im Jahr 2002 kassierten
die Bosse der Wall-Street-Unternehmen Prämien in Höhe von 9,8
Milliarden Dollar, 2003 waren es 15,8 Milliarden Dollar, 2004 18,6 Milliarden
Dollar, 2005 25,7 Milliarden Dollar, 2006 33,9 Milliarden Dollar und 2007
33,2 Milliarden Dollar." [Chris
Farrell 20.3.8 BusinessWeek Online / F.A.Z.]. Man sieht also abermals:
Misswirtschaft lohnt sich: Wer Mist macht auf höherer Ebene, wird
gnadenlos belohnt.
___
Allgemeines
zum Staatsverschuldungs-Syndrom: Das Schuldenproblem hat seinen Ursprung
in einer
expansiven
und verfehlten maniformen
Grundeinstellung: mehr, immer mehr und noch viel mehr. Diese grundlegende
Fehleinstellung wird von der plutokratischen Wirtschaft und ihrer falschen
Philosophie des homo oeconomicus, die
ihre pseudowissenschaftliche Rechtfertigung in den amerikanischen
etilE-Universitäten (Harvard,
Princeton,
Yale,
Stanford)
findet, sehr unterstützt. Wachstum
über alles, Wachstum um jeden Preis, Konsum, Konsum, kaufen, kaufen
(wozu letztlich auch die Globalisierung erfunden
wurde, weil die heimischen Märkte grundgesättigt sind). Der Mensch
interessiert nicht oder nur als Konsummaschine, als konditionierte Kaufratte.
Stabilität interessiert nicht. Gerechtigkeitinteressiert
nicht. Es geht darum, dass eine kleine radikale Minderheit von Millionären
und Milliardären mehr, noch mehr und noch viel mehr anhäufen
kann. Die Nationalökonomie und Wirtschaftspolitik wird vollkommen
beherrscht von einer plutokratischen
Pseudo-Elite, die weder vom Menschen noch von der Wirtschaft wirklich
etwas verstehen, nur vom in die eigene Tasche raffen, Bilanzfälschungen,
vom Schulden machen, von Börsenspekulation, Luft- und Seifenblasen,
globalem Zocken und einer verantwortungs- und hemmungslosen Manipulation
durch Werbung, Falschinformation und ihrer hollywoodgerechten Aufbereitung
mit Hilfe gewissenloser Medien. Denn dass Deutschland so an den Rand des
finanziellen Ruins getrieben werden konnte, ist wesentlich mit das Werk
seiner unkritischen und willfährigen
WirtschaftswissenschaftlerInnen
und der wirtschaftspolitischen Medien, die das Problem seit ca. 35 Jahren
nicht nur verharmlosen und falsch darstellen, sondern an der finanzpolitischen
Verwahrlosung und Verblödung dieses Landes wesentlich Mitschuld haben.
Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch ? Schulden erfordern einen
Kapitaldienst, d.h. die Begleichung bei Fälligkeit und die Zahlung
der Zinsen. Derzeit belaufen sich nach der Zinsuhr des Bundes für
SteuerzahlerInnen die Zinsen wie hier
ausgewiesen. Am 5.11.6, gegen 14 Uhr, waren dies über 57 Milliarden
Euro. Der Bundeshaushalt für 2006 sieht Ausgaben in Höhe von
261,6 Milliarden Euro vor [siehe].
Auf das Gesamtjahr hochgerechnet, ergeben sich rund 66 Milliarden Euro
Zinslast für den Bund. Das sind 25,2% der gesamten Ausgaben im Bundeshaushalt
allein für Zinszahlungen. Dieses Geld fehlt nicht nur für sinnvolle
Ausgaben, aufgrund der Zinseszins- und Wachstumseffekte droht dieser Anteil
immer größer zu werden.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet unmittelbar, dass über die
Verhältnisse gelebt und mehr verbraucht als erwirtschaftet und geleistet
wird, was über längere Zeiten oder gar auf Dauer geldwirtschaftlich
und staatspolitisch als krankhaft zu bewerten ist.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet dann in der Folge, dass der Staat
immer weniger Geld für sinnvolle Investitionen und Leistungen zur
Verfügung hat, weil immer mehr Geld für Zinsen aufgewendet werden
muss.
-
Fragt man, wer in den Genuss des Kapitaldienstes kommt, so wird man feststellen,
dass zusätzlich eine Umverteilung von arm nach reich eintritt: die
Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.
-
Die Risiken und Instabilitäten werden immer größer, weil
sie nicht durch Rücklagen aufgefangen werden können, sondern
die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treiben.
-
Am Ende steht Zusammenbruch, Geldentwertung und Währungsreform, was
extreme soziale Verwerfungen, Elend, Aufstände, Bürgerkriegs-
und Kriegsgefahren begünstigt. Kriegsgefahren auch deshalb, um abzulenken,
die unerträglichen Spannungen zu lösen, einen Sündenbock
zu finden oder sogar in der Hoffnung auf Ausgleich durch Kriegsgewinne
und Ausbeutung der Verlierer.
Anmerkung: So schreibt
David Rapoport (1971, Part II.) in "Primitive War - Its Practise and Concepts"
von zwei großen Motivsystemen: sozio-psychologischen und ökonomischen.
Zu den ganz großen sozio-psychologischen gehören:
"A very profound motive for going to war is to resolve
life's tensions, to escape from unhappiness caused by frustration in other
realms of existence. War is one of the most effective devices ever invented
for this cathartic purpose. Life at best is full of frustration, thwarted
ambitions, unfulfilled wishes — all of the sorrows and disappointments
with which humanity is only too familiar. People become involved in personal
dislikes which develop into hatreds, often irrational ones. ..."
(Ein sehr grundlegendes Motiv für Kriege führen
ist die Lösung von Spannungen, um dem Kummer durch die Frustration
der Existenz anderer Reiche zu entgehen. Krieg ist eines der wirksamsten
Instrumente, die jemals erfunden wurden, um Katharsis [= die Seele von
Spannung, Frustration und Unglücklichsein zu 'reinigen'] herbeizuführen.
Auch ein gutes Leben ist voll von Frustration, durchkreuzten Bestrebungen,
unerfüllten Wünschen - alle Sorgen und Enttäuschungen mit
denen die Menschheit nur zu vertraut ist. Menschen widerfahren persönliche
Missgeschicke, die sich zu Hass, oft zu irrationalem Hass, entwickeln.)
historische Entschuldungen.
Den Mechanismen historischer Entschuldung über Inflation, Währungsreform,
Ermordung der Gläubiger und Kriege bzw. Kriegsfolgen werde ich im
Schuldenporträt der Stadt Nürnberg
1298-2005 erstmals etwas ausführlicher nachspüren. So zynisch
und absonderlich es sich auch anhören mag: die sehr wünschenswerte
und ungewöhnlich lange Friedenszeit in Europa und die Kontrolle der
Notenbanken der Inflation lassen die Schuldenprobleme immer stärker
werden. So wird ein Umdenken nicht etwa durch Einsicht kommen, sondern
weil die Grenzen der Bezahlbarkeit der Zinsen, der Preis für die Ware
Geld, dies erzwingen.
Finanzpolitisches
Fazit und Vorbeugung: Schon Kant hat in seinem Ewigen
Frieden ausgeführt, daß es moralisch nicht zulässig
sein darf, Kriege über Schulden zu finanzieren. Ich denke, wir müssen
weiter gehen: die Schuldenmacherei muß grundsätzlich und zwingend
begrenzt werden. Wir brauchen eine völlig neue Verfassung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch das Eingeständnis, nicht vernünftig
und angemessen haushalten und wirtschaften zu können oder zu wollen
und ist damit Ausdruck einer tiefgreifenden [egozentrisch-maniformen]
Fehlhaltung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch versteckte vorgezogene Steuererhöhungen
zu Lasten späterer Generationen; sie verbergen aktuelle Konflikte
und verlagern sie auf später ("Nach uns die Sintflut"). Das ist unfair,
ungerecht, intransparent, feige und letztlich verantwortungslos.
Wann wird
Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich - wann ist
sie vertretbar, vernünftig, ja sogar gerecht und geboten ?
> Stabilitätsbedingung
für ein Finanzsystem: Wirtschaftswachstumsrate >= Schulden-Wachstums-Rateund,
verallgemeinert: Gefährlich
wird es, wenn die Problemgrößen schneller wachsen als die Ressourcengrößen.
Verschuldung steht durchaus im Dienste der Generationengerechtigkeit, wenn
von Investitionen über die Jahre hinweg die Menschen in einer Gebietskörperschaft
(Gemeinde, Bezirk, Land, Bund) einen Nutzen haben. Etwa Infrastruktur:
Verkehr, Kanalisation, Wasser- und Energieversorgung, Kindergärten,
Schulen und Bildung, Kultur-, Umwelt- und Heimatpflege. Vielfach passt
es daher auch zum Prinzip der Generationengerechtigkeit, wenn das Geld
für bestimmte Projekte durch Kreditaufnahmen beschafft werden muss.
Gefährlich wird es wiederum, wenn Kreditaufnahme zu einem allumfassenden
und fortgesetzt wachsenden Phänomen wird, das genaue Wirtschaftlichkeits-,
Folgekostenüberlegungen, realistische Tilgungspläne und genaue
Begründungen auch für die Generationengerechtigkeit ausser Acht
lässt.
___
Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung.
"Mit Beschluss vom 27. Januar 2000 hat der Deutsche Bundestag
die Bundesregierung aufgefordert, regelmäßig einen Armuts- und
Reichtumsbericht zu erstatten. Am 25. April 2001 hat die Bundesregierung
den ersten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt [Erster,
Anlagen].
Der Bericht und die zeitgleiche Vorlage des "Nationalen Aktionsplanes zur
Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2001-2003" (NAP-incl)
bei der EU-Kommission waren der Beginn einer kontinuierlichen Berichterstattung
über Fragen der sozialen Integration und der Wohlstandsverteilung
in Deutschland. Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung basiert auf
dem Leitgedanken, dass eine detaillierte Analyse der sozialen Lage die
notwendige Basis für eine Politik zur Stärkung sozialer Gerechtigkeit
und zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe ist. Am 19. Oktober 2001
hat der Deutsche Bundestag die Verstetigung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung
beschlossen und die Bundesregierung aufgefordert, jeweils zur Mitte einer
Wahlperiode einen entsprechenden Bericht vorzulegen. Dem kommt die Bundesregierung
mit der Vorlage des Berichts "Lebenslagen in Deutschland - Der 2. Armuts-
und Reichtumsbericht der Bundesregierung" nach. Der Bericht beschreibt
die Lebenslagen der Menschen in Deutschland auf der Basis statistischer
Daten etwa zu Einkommen, Vermögen, Erwerbstätigkeit, Bildungsbeteiligung.
Stand: Februar 2005. PDF-Bericht
(1.79 MB) 370 Seiten., Anhänge."
___
Antizyklische Wirtschaftspolitik:
Jede antizyklische Finanz- und Wirtschafts-Politiksetzt voraus,
dass in schlechten Zeiten das eingesetzt wird, was in guten Zeiten
zur
Seite gelegt wurde. Antizyklisch kann niemals heißen: wir
machen immer Schulden und in schlechten Zeiten ganz besonders viele.
Das scheint in Deutschland und in den plutokratischen
Hollyvoodookratien
noch nie einer richtig begriffen zu haben. Es sei daher noch einmal an
das erinnert, worum es John Meynard Keynes (1936,
S. 314) letztlich und wirklich ging:
"Die hervorstechenden Fehler der wirtschaftlichen Gesellschaft,
in der wir leben, sind ihr Versagen, für Vollbeschäftigung Vorkehrung
zu treffen und ihre willkürliche und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen."
Antizyklische Haushaltspolitik steht nach Keynes also unter dem Ziel der
Vollbeschäftigung,
Stabilität
und die sie ermöglichende soziale
Gerechtigkeit.
___
Bad Bank. Die Regierungen, Bundesbanker
und Finanzexperten lassen bislang keinerlei Anstalten erkennen, die Probleme
bei den Wurzeln anzupacken. Viele haben allerdings auch keine Ahnung von
den Wurzeln. Die einzigen Maßnahmen, die bislang ergriffen wurden,
um die Folgen der globalen finanzökonomischen Inkompetenz aufzufangen
gehen sämtlich auf Steuerzahlerkosten. Die bislang hilfloseste und
verrückteste Idee besteht in der Schaffung einer sog. "Bad Bank",
einer Bank, die keine andere Funktion hat als die faulen Kredite aufzukaufen
und zu verwalten. Selbstredend, dass eine solche "Bad Bank" eine Staats-,
sprich Steuerzahler-Bank sein muss. Das verwundert umso mehr als mit der
Gründung der Hypo Real Estate ja schon eine Bad Bank gegründet
wurde. Sie wurde nur nicht so genannt. Vermutlich steht die Gründung
der Hypo Real Estate (HRE) als erste heimlich geplante Bad Bank mit dem
geheimen
Krisengipfel 2003 beim damaligen Bundeskanzler Schröder im Zusammenhang.
Alles, was verbockt, verzockt und verbrannt wurde, soll dieser "Bad Bank"
zugeschoben werden, vermutlich zu irrealen Traumpreisen, damit noch mehr
Boni an vollkommen unfähige Bankmanager gezahlt werden können.
Die Idee einer Bad Bank ist ebenso unsinnig und verrückt, wie die
Idee marode oder insolvente Banken zu verstaatlichen, wie es Bundesfinanzminister
Steinbrück für die Hypo Real Estate überlegt. Sein etwas
debiles Argument: man könne doch nicht ewig in die unendlich schwarzen
Löcher einer solchen maroden Bank Geld pumpen. Wenn die Hypo Real
Estate marode und im Grunde praktisch insolvent ist, dann ändert sich
an dieser Situation nicht dadurch etwas, dass der Halter wechselt. Marode
ist marode, egal wer diese Bad Bank besitzt. Es gibt nur eine marktgerechte
und marktbereinigende Lösung: das Schlechte, Marode, Inkompetente,
die MisswirtschaftlerInnen müssen untergehen und ihre verantwortlichen
Vorstände, Aufsichtsräte und Manager in die Vermögenshaftung
genommen werden. So lange Misswirtschaft durch Traumgagen, Boni und Abfindungen
belohnt wird, also das Leistungsprinzip völlig pervertiert auf den
Kopf gestellt wird, kann sich gar nichts ändern. Meinungen:
-
Egon W. Kreutzer (29.1.9)
Wenn Banken Baden geh'n Bad Bank ...
___
Bear Stearns. "Bear Stearns war
die Liquidität Ende vergangener Woche weitgehend ausgegangen und sie
musste eilig von JP Morgan Chase und der regionalen Notenbank von New York
gestützt werden. Die Aktien waren daraufhin am Freitag um 45,88 Prozent
auf 30,85 Dollar eingebrochen. Bear Stearns ist die kleinste der fünf
großen New Yorker Investmentbanken." [Q]
___
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP): s.a.
Überblick
(Datenquellen) ...
-
Statistisches Bundesamt: Fachserie 14, Reihe 5: Schulden
der Öffentlichen Haushalte (2180140047005.xls), Verschuldung des Bundes
Tabelle 1.1.1, Verschuldung der Länder Tabelle 1.3 und
Fachserie 18 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen. * Statistik
shop destatis.
-
BIP Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen Länder 1970….:
http://www.vgrdl.de/Arbeitskreis_VGR/tab01.asp.
Zu den Daten wurde mitgeteilt: "Der Arbeitskreis VGR d L hat im Jahr 1999
nach einer Verordnung der Europäischen Union seine Rechnungen auf
das neue Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
(ESVG 1995) umgestellt. Es liegen Rückrechnungsergebnisse nach dem
neuen System nur bis 1970 vor. ... Beide Systeme sind nicht vergleichbar!
Nach der Umstellung der VGR auf das Europäische System Volkswirtschaftlicher
Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) wurden die Länderergebnisse nur
bis 1970 zurückgerechnet. Für die Vorjahre sind lediglich Daten
nach dem alten deutschen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
vorhanden. Diese Daten sind aufgrund zahlreicher methodischer und konzeptioneller
Unterschiede nicht mit den aktuellen Daten nach dem Europäischen System
Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) vergleichbar und
dürfen keinesfalls an diese Daten angehängt werden." Anmerkung:
Hier ist natürlich zu wünschen, daß die Daten weiter zurückgerechnet
oder Schätzformeln mitgeteilt werden, wie die Vergleichbarkeit verbessert
werden kann.
-
Deutsche Bundesbank (1998). 50 Jahre Deutsche Mark. Monetäre
Statistiken 1948-1997. CD ROM Verlage C.H.Beck & Vahlen (erfordert
unter XP im System MFCUIA32.dll)
___
Demokratien. Die meisten westlichen
Demokratien sind vom Hollyvoodoo-Typ,
also Oligarchien,
meist plutokratische Medien- und Hollywooddemokratien.
___
Der Preis des Geldes. Thementag
bei 3sat am 3./4.10.2009 [Quelle abgerufen am 5.10.9]
___
Etile = Elite rückwärts e t i
l E, womit ausgedrückt wird, dass die vermeintlichen - in Wahrheit
plutokratischen - "Elite"- Universitäten keine echten, gemeinwohlorientierten
Eliten heranbilden, sondern das Gegenteil: Anti-Elite =: Etile. Die Analyse
der Schuldentollwut zeigt ganz klar, dass die Eliten hinten und vorne nicht
stimmen, wenn man sie mit ihrem eigenen Maß misst: Wirtschaftskompetenz
und Umgang mit Geld. Schaut man nämlich genau hin, also auf die zwei
wichtigsten Zahlen, die Schulden-
und die Wirtschaftswachstumsrate, stellt man ebenso erstaunt wie ernüchtert
fest, dass wir es meist mit Gauklern, Hochstaplern,
Schwätzern,
Dünnbrettbohrern,
Selbstbedienern
und Tartüffs zu tun haben. In Wahrheit gilt also die Umkehrfunktion:
die Kompetenz ist umso geringer je höher die Funktion und je größer
das Einflussgebiet. Und je etilärer das Niveau, desto größer
auch der Schaden, der angerichtet wird. Parkinsonund
noch mehr das Peter-Prinzip feiern hier ein Dauerfest.
Und es passt auch alles hervorragend zusammen: ein einzigartig etilärer
Filz aus Politik, Justiz, Banken, Wirtschaft und Wissenschaft (vornehmlich
die maniforme
Variante der Wachstumsfetischistenin
der Volkswirtschaft).
Interne Links zum Elite-Problem: Generalkritik
an der "Elite" * Elite-Meßverfahren*
Was
sind und wozu brauchen wir "Eliten" (Elite-Universitäten)? * Was
bieten amerikanische etilE-Universitäten am Beispiel Wirtschaft?.
* Wirtschaftlich
motivierte "Elite"-Kritik * Wirtschaftselite
in Deutschland * plutokratischer
etilE-Papagei Peter Glotz *
Das Peter-Prinzip: "Mir kam
der Verdacht, daß meine Schulbehörde in puncto Unfähigkeit
kein Monopolbetrieb war. Als ich mich umsah, stellt ich fest, daß
es in jeder Organisation eine Anzahl Menschen gab, die unfähig waren,
ihrer Arbeit gerecht zu werden." (S. 15). Ein universales Phänomen:
"Berufliche Unfähigkeit gibt es überall" (S. 16) "In einer Hierarchie
neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit
aufzusteigen" (S. 19) "Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die
ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben." (S. 20)." [mehr:
PKW3-04,
Überblick
Bürokratie,
]
Dr. Laurence J.
Peter, 1919 in Vancouver/Kanada geboren; Studium der Pädagogik an
der Washingtoner State University; Tätigkeit als Lehrer, Erziehungs-
und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Universitätsprofessor;
Veröffentlichung zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften; Erfinder
und Autor des «Peter-Prinzips», der «Peter-Pyramide»
(rororo sachbuch Nr. 8715) und des «Peter-Programms» (rororo
sachbuch 6947) sowie von «Schlimmer geht's nimmer. Das Peter-Prinzip
im Lichte neuerer Forschung» (Wunderlich Verlag, Reinbek bei Hamburg
1985). Laurence J. Peter starb 1990 in Kalifornien.
Das Parkinsonsche Gesetz::
"1. »Jeder Beamte oder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen,
nicht aber die Zahl seiner Rivalen zu vergrössern.« 2.
»Beamte oder Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit.«
(die Bürokratie bläht sich eigendynamisch auf)." [mehr]
Selbstbediener. Die Selbstbedienungsmentalität
wird seit Jahrzehnten gut dokumentiert durch die Schriften von Arnims.
___
Euphemismus. Sprachliche Schönfärberei,
beschönigende Darstellung. Gr. "eu" = gut, wohl; phem = sagen,
also wörtlich gut sagen. Beispiele: heimgehen für sterben, seine
soldatische Pflicht tun für morden; jdn. lächerlich machen als
Späßchen deklarieren; wenn Diktaturen z.B. "präsidiale
Staaten" genannt werden. Rein sachlich bedeutet Euphemismus eine falsch
positive Darstellung, besonders üblich im diplomatischen Dienst, in
der Politik, Kirche und in "höheren" Kreisen (Aristokratie).
___
FED Eine Gruppe von Privatbanken, die
- unter dem irreführenden Namen Federal Reserve Board - eine
"unabhängige" USA Bundesbank mimen und sich damit das Geld drucken,
im Wert steigen oder fallen lassen können, wie sie es gern hätten.
Video: Wer
steckt hinter dem Zentralbanksystem - Interessantes Video am Beispiel FED.
Ebenfalls sehr interessant: Video: Wie
Banken Geld aus Schulden schaffen.
___
Finanzderivate. Ein Derivat ist
ein Abkömmling oder Kunstprodukt aus zugrundeliegenden Basisgrößen,
dessen Handhabung (Rechte, Pflichten, Gültigkeit, Kauf, Verkauf [Einlösung]
...) durch sog. Zertifikate (Wertpapier) in einer Prospektbeschreibung
festgelegt ist.
___
Geldmenge. So wie es sich seit
Jahrzehnten abzeichnet nimmt die Geldmenge extrem zu, ohne dass das Geld
für realwirtschaftliche Leistungen gebraucht oder verwendet würde.
Das Geldsystem "ernährt" und vervielfacht sich selbst für sich
selbst. Im wesentlichen geht diese perverse finanzökonomische Entwicklung
von den USA und hier besonders von der seltsamen Konstruktion der privaten
FED aus. Die Banken gehören wie die Energieversorgung und
grundlegende Infrastruktur verstaatlicht. Informationen zur Geldmengenentwicklung:
-
[DBB: M3)
-
Geldmenge
USA innerhalb eines Jahres verdoppelt.
-
"Geldmenge im Euroraum nimmt drastisch zu. Berlin: (hib/HLE) Die
Geldmenge "M3" im Euro-Raum ist seit Beginn des Jahres 1999 um jahresdurchschnittlich
7,5 Prozent gewachsen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort
(16/12362) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/12161) nach der
Stabilität des Euro mit. Trotz der Zinserhöhungen von Dezember
2005 bis Juli 2008 habe die Geldmenge "M3" in den letzten Jahren sogar
zweistellige Jahreswachstumsraten erreicht. Diese Rate habe in der Spitze
im Oktober 2007 bei 12 Prozent gelegen. Derzeit habe sich der Zuwachs der
Geldmenge deutlich abgeschwächt und im Januar dieses Jahres bei 5,9
Prozent gelegen. ... " [DBT
30.3.9]
-
Geldmenge USA aktuell: Die FTD berichtet
am 19.3.8:
"Die FED wird mächtig nachlegen
müssen. Die Fed ist mittlerweile so aggressiv, dass eine Wende von
Konjunktur und Finanzmärkten zum Greifen nahe scheint. Sie wird ausbleiben,
weswegen sich auch die zweistelligen Kursgewinne der US-Broker als Zwischenerholung
erweisen werden. Am Ende wird die FED
daher geradezu rasend werden. ... das weithin als stabilste erachtete US-Geldmengenaggregat
"Money of Zero Maturity" liegt um 16 Prozent über dem Vorjahr. Über
die vergangenen sechs Monate ist es aufs Jahr hochgerechnet um 19,5 Prozent
gestiegen, über die vergangenen drei Monate um 25 Prozent. ... Die
Fed gibt ihr Geld jetzt auch direkt an Institute heraus, die nicht ihrer
Kontrolle unterliegen, und akzeptiert dabei allen Ramsch als Sicherheit."
Siehe auch Geldmengenentwicklung
in den USA und Schulden-Porträt USA(1791-aktuell).
___
Globalisierung. Definition,
Globalplayer,
Erfindung und Sinn der GlobalisierungI,
II,
III,
IV,
V.,
Schwarzbuch,
Begriffe,
Grundprobleme
der Menschheit,
Vorbilder und Alternativen.
* Preisabsprachen, Kartelle und Oligopole
*
___
Globale Enteignung
der Städte. [1,2,3,4,]
Ein lesenswerter Artikel in den Nürnberger Nachrichten (6.7.4,
S.13) über das Buch von Werner Rügemer
(2004). Cross Border Leasing - Ein Lehrstück zur globalen Enteignung
der Städte. Münster:
Westfälisches
Dampfboot.
| "Seit 1995 haben Hunderte Städte und öffentliche
Unternehmen in Deutschland und Europa ihre Großanlagen wie Klär-
und Wasserwerke, Straßenbahnen, Schulen und Messehallen an US-Investoren
verkauft und zurückgemietet. Erst durch Rundfunksendungen von Werner
Rügemer wurde »Cross Border Leasing« seit 2002 zu einem
öffentlichen Thema. Er schildert die Entstehung und Struktur dieses
Finanzprodukts der »New Economy« in den USA, ihre Verwandtschaft
mit anderen Formen öffentlicher Enteignung, ihr Ausmaß in den
wichtigsten europäischen Staaten sowie die Arbeitsmethoden der Leasing-branche.
Erstmalig legt er jetzt die bisher geheimen Vertragsinhalte dieser Konstrukte
fiktiver Kapitalbildung in vollem Umfang offen." (Rückumschlag
/ Info
mit Inhaltsverzeichnis.). Bestellung: Westfälisches
Dampfboot. |
___
Hollyvoodoo. Eine Wortschöpfung
aus Hollywood ("Traumfabrik") und Voodoo (Zauber), das meist im Zusammenhang
Voodoo-Tod (Tod durch Glauben, die Überzeugung durch einen Bann oder
Fluch sterben zu müssen) gebraucht wird, womit zum Ausdruck gebracht
werden soll, dass die Amerikanisierung der Welt auf Schein ("Hollywoodisierung")
beruht und für viele in den Tod führt. Obwohl die radikal-
islamistischen Mullahs natürlich so wenig eine Alternative
sind wie die Kommunisten oder Faschisten, haben sie doch etwas Richtiges
und Kritisches erkannt: dieses Amerika hat
etwas Tödlich-Teuflisches an sich. Die globale Hollyvoodookratie,
der global-grenzenlose Konsum- und Wachstumsterror, führt die
ganze Menschheit in den Ruin.
___
homo oeconomicus. Die westlichen
Gesellschaften werden vollkommen beherrscht vom homo
oeconomicus, d.h. der Mensch wird weitgehend als Wirtschaftsobjekt
missbraucht und als Konsummaschine gezüchtet bzw. konditioniert. Das
ist an sich familien- und kinderfeindlich und daher ist auch
völlig klar, weshalb in sog. Marktwirtschaften und Wohlstandsgesellschaften
die Geburtenrate
abnehmen muss. Die übermächtige share holder value Ideologie
der Plutokraten
trägt wesentlich mit zu einer einseitig überalterten, damit
kinderreduzierten Gesellschaft und zur Unmenschlichkeit der Sozialsysteme
bei. Die Zerschlagung der Großfamilie und ihrer zahlreichen 'kostenlos'
erbrachten sozialen Leistungen führt zu immer gigantischeren Kosten
eines sog. professionellen Sozialsystems, das zunehmend weniger bezahlbar
und zugleich unmenschlicher wird. Das ist die Saat und Frucht
der absoluten Herrschaft des homo oeconomicus, made in USA.
Die Aufrechterhaltung dieser Systeme erfordert die ständige Ausbeutung
und Unterdrückung der nicht-westlichen Welt, der Armen und Schwachen
und fördert damit auch den Kampf der Kulturen, Hass, Krieg und den
Kampf aller gegen alle und erzwingt unvorstellbare und gigantische Aufwendungen
für die Machtapparate (Militär, Waffen, Geheimdienste, Polizei,
Medien:
Hollyvoodoo).
Mephisto zum Homo
oeconomicus:
"Krieg,
Handel, Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen ..."
(Faust II, A V, Palast, Mephisto Vers 11187)
|
Konsum-Animation,
Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus.
Das maniforme
System des globalen Wachstumsrausches
verlangt immer mehr und mehr und noch viel mehr. Im Dienste der Animation,
Konditionierung und der Verführung stehen die Werbung,
leichter Geldzugang und Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr - flankiert
und gestützt von einer willfährigen Justiz.
2000 BVerG erklärt Werbung mit schockierenden
Bildern (ölverschmierten Enten, Kinderarbeit oder Aids-Kranken) für
nicht verfassungswidrig und damit erlaubt. [Q]
1999 Homebanking und Interneteinkauf.
1996 Erneute Liberalisierung des Ladenschluss
1989 Liberalisierung Ladenschluss
1982 Einführung der Geldautomaten.
1972 EC-Karte
1952 Kaufkredit (Ratenkredit)
1949 Bildung von Diners Club.
Das Hamburger Abendblatt (4.1.7)
hat die Öffnungszeiten in der deutschen Geschichte dargestellt: "Die
Ladenöffnungszeiten - wie im Bild die längeren Öffnungen
bei Ikea - sind in Deutschland seit gut hundert Jahren gesetzlich geregelt.
Im Kaiserreich durften die Läden durchgehend öffnen und viele
hatten sogar bis 23 Uhr geöffnet. Danach gab es Schlusszeiten, die
die Öffnung auf 5 bis 21 Uhr begrenzten. Allerdings gab es Ausnahmen,
und auf dem Land war die Kontrolle des Gesetzes nur unterentwickelt. Die
Regulierung wurde während der NS-Zeit beibehalten. Nach dem Krieg
herrschte zunächst eine uneinheitliche Regelung, im Süden schlossen
die Läden später als im Norden. Für die Verbraucher war
dieser Wirrwarr unpraktisch, sodass das Ladenschlussgesetz 1956 auf die
Planbarkeit von Einkäufen abzielte. Liberalisiert wurde es dann noch
einmal 1989 und 1996."
___
Hypo Real Estate (HRE).
Zur Geschichte aus der Himepage (Abruf 8.3.9):
"Die Hypo Real Estate Group ist aus der Abspaltung von Teilen des gewerblichen
Immobilienfinanzierungsgeschäfts der HVB Group entstanden. Dies erfolgte
rechtstechnisch durch eine so genannte Abspaltung zur Neugründung
nach dem Umwandlungsgesetz, nachdem der Aufsichtsrat der HVB AG am 26.
März 2003 und die Hauptversammlung am 14. Mai 2003 diesen Maßnahmen
zugestimmt hatten. Die Abspaltung von der HVB AG wurde mit Eintragung in
das Handelsregister am 29. September 2003 rechtswirksam. Nach Eintragung
der Abspaltung erhielten die Aktionäre der HVB AG für je 4 ihrer
HVB AG Stamm- bzw. Vorzugsaktien gattungsbezogen je 1 Stamm- bzw. Vorzugsaktie
der Hypo Real Estate Holding AG zugeteilt. Die Aktie der Hypo Real Estate
Holding AG ist seit dem 6. Oktober 2003 börsennotiert und wurde gut
zwei Jahre nach ihrer Gründung mit Wirkung zum 19. Dezember 2005 in
den DAX 30 Index aufgenommen. Seit dem 22.12.2008 ist die Aktie im MDAX
gelistet. Mit der am 2. Oktober 2007 erfolgten Übernahme der DEPFA
ist die Hypo Real Estate Gruppe auch zu einem Banking-Spezialist für
den öffentlichen Sektor geworden."
Unternehmenskultur HRE (Abruf
8.3.9)
Soziale Verantwortung
und Nachhaltigkeit HRE (Abruf
8.3.9)
___
Ich pumpe, also bin ich.
Die
Formel ist Descartes
berühmter Formel nachgebildet, die hier allerdings eher das Gegenteil
repräsentiert. Dem entspricht das Credo Ich kaufe, also bin
ich des homo oeconomicus.
___
Kapitalismus: Der Kapitalismus taugt
so wenig wie der diktatorische Kommunismus (> "Hollyvoodoo").
Er wird beherrscht von den fossilen Neandertalerprinzipien: Gewinne privatisieren,
Verluste sozialisieren, Steuern minimieren - und nach uns die Sintflut.
Und im Zeitalter "der" Globalisierunggibt
es noch nicht einmal mehr richtige Märkte, so dass sich inzwischen
der einzige ökonomische Vorteil des Kapitalismus - optimale Leistung
durch freien Wettbewerb und Konkurrenz - weitgehend selbst aufhebt [Kartelle,
Geschwätz
von der freien Marktwirtschaft]. Die sog. Finanzkompetenz des Kapitalismus
besteht in erster Linie darin, die ganze Welt in ein Casino zu verwandeln,
wo mit einer irrsinnig durch Schuldentollwut aufgeblähten
Geldmenge ein maniformes
Schneeballsystem von Geld-, Luft- und Seifenblasenwirtschaftswachstum immer
seltsamere und katastrophalere Blüten treibt. In ihrer Not fallen
viele KommunalpolitikerInnen auf die Heilsversprechen der Banken (PPP)
herein. Aber die Banken haben nur eines Sinn: Kapitalrenditen von 25%,
wie der Deutsche Bank Chef die Branchenprimus Parole ausgegeben hat. Und
wenn diese Kapitalrendite erreicht sein wird, wollen sie noch mehr, bis
wir wieder bei der Wucherzinsen
im Mittelalter angelangt sind oder bis sie alles haben, vom Grashalm bis
zum letzten Dachziegel. Da kann der Staat, die Gemeinde nicht gewinnen.
Sie kann nur noch mehr verlieren und am Ende alles. Zur richtigen Therapie
gehts hier.
___
KFW.
Die
Versager-Etile der Nation (NN
19.9.8 "Deutschlands dümmste Bank"), die ein lebenslanges Funktionsverbot
als Aufsichtsräte in Finanzangelegenheiten für ihre unglaubliche
Fehlleistung erhalten sollten, stellen sich mit Abruf 19.9.8 wie folgt
dar:
KfW-Vorstand:
Dr. Ulrich Schröder, Dr. Günther Bräunig, Dr. Peter Fleischer,
Dr. Norbert Kloppenburg, Wolfgang Kroh, Detlef Leinberger, Ingrid Matthäus-Maier.
KfW-Verwaltungsrat
(~"Aufsichtsrat", besser Inkompetenz- und Abkassierunrat):
-
Vorsitzender des Verwaltungsrats: Michael Glos, Bundesminister für
Wirtschaft und Technologie
-
Stellvertretender Vorsitzender: Peer Steinbrück, Bundesminister der
Finanzen.
-
Dr. Günter Baumann, Mitglied des Vorstands des DIHK Deutscher Industrie-
und Handelskammertag
-
Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen
Groß- und Außenhandels e.V.
-
Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages
-
Frank Bsirske, Vorsitzender der ver.di - Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft
-
Professor Dr. Ingolf Deubel, Minister der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz
-
Professor Dr. Kurt Faltlhauser, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums
der Finanzen a.D.
-
Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
-
Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
-
Gerhard Hofmann, Mitglied des Vorstands des Bundesverbands der Deutschen
Volksbanken und Raiffeisenbanken
-
Peter Jacoby, Minister der Finanzen des Saarlandes
-
Dr. Siegfried Jaschinski, Vorsitzender des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg
-
Bartholomäus Kalb, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Roland Koch, Ministerpräsident des Landes Hessen
-
Jürgen Koppelin, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Oskar Lafontaine, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Waltraud Lehn, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Dr. Helmut Linssen, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
-
Claus Matecki, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes
des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Dr. Michael Meister, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
-
Hartmut Möllring, Minister der Finanzen des Landes Niedersachsen
-
Klaus-Peter Müller, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
e.V.
-
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
-
Alexander Rychter, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
-
Christine Scheel, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des
Deutschen Handwerks
-
Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
-
Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Gerhard Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V.
-
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen
-
Ludwig Stiegler, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Jürgen R. Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen
Industrie e.V.
-
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
-
Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung
-
N.N., Vertreter des Industriekredits
Analyse
der Zusammensetzung der Verwaltungsräte der KfW:
-
Finanzminister .............. 16.7% (6)
-
Minister/ Ministerpräsidenten 38.9% (14)
-
Politiker (insgesamt) ....... 61.1% (22)
-
Banker ...................... 11.1% (4)
-
Industrie/ Wirtschaft ....... 16.7% (6)
-
Gewerkschafter .............. 11.1% (4)
___
Freiwillige Ausschaltung
staatlicher Kontrolle. [Quelle]
Im § 6 Rekapitalisierung wird ausgeführt: "Die §§ 65
bis 69 der Bundeshaushaltsordnung finden keine Anwendung.":
In der Bundeshaushaltsordnung
regeln
die §§ 65-69 [Quelle]
die Kontrollaufgaben und Kontrollmöglichkeiten des Bundes:
§
65 Beteiligung an privatrechtlichen Unternehmen
(1) Der Bund soll sich, außer in den Fällen des Absatzes
5, an der Gründung eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten
Rechts oder an einem bestehenden Unternehmen in einer solchen Rechtsform
nur beteiligen, wenn
1. ein wichtiges Interesse des Bundes vorliegt und
sich der vom Bund angestrebte Zweck nicht besser und wirtschaftlicher auf
andere Weise erreichen läßt,
2. die Einzahlungsverpflichtung des Bundes auf einen
bestimmten Betrag begrenzt ist,
3. der Bund einen angemessenen Einfluß, insbesondere
im Aufsichtsrat oder in einem entsprechenden Überwachungsorgan erhält,
4. gewährleistet ist, daß der Jahresabschluß
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften
gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, in entsprechender
Anwendung der Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs für
große Kapitalgesellschaften aufgestellt und geprüft werden.
(2) Das zuständige Bundesministerium hat die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständigen
Bundesministerium zu beteiligen, bevor der Bund Anteile an einem Unternehmen
erwirbt, seine Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Entsprechendes gilt bei einer Änderung des Nennkapitals oder des Gegenstandes
des Unternehmens oder bei einer Änderung des Einflusses des Bundes.
Das Bundesministerium der Finanzen ist an den Verhandlungen zu beteiligen.
(3) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
ein Unternehmen, an dem der Bund unmittelbar oder mittelbar mit Mehrheit
beteiligt ist, nur mit seiner Zustimmung eine Beteiligung von mehr als
dem vierten Teil der Anteile eines anderen Unternehmens erwirbt, eine solche
Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Es hat vor Erteilung seiner Zustimmung die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständige
Bundesministerium zu beteiligen. Die Grundsätze des Absatzes 1 Nr.
3 und 4 sowie des Absatzes 2 Satz 2 gelten entsprechend.
(4) Das Bundesministerium der Finanzen und das für das Bundesvermögen
zuständige Bundesministerium können auf die Ausübung der
Befugnisse nach den Absätzen 2 und 3 verzichten.
(5) An einer Genossenschaft soll sich der Bund nur beteiligen, wenn
die Haftpflicht der Mitglieder für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft
dieser gegenüber im voraus auf eine bestimmte Summe beschränkt
ist. Die Beteiligung des Bundes an einer Genossenschaft bedarf der Einwilligung
des Bundesministeriums der Finanzen.
(6) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
die auf Veranlassung des Bundes gewählten oder entsandten Mitglieder
der Aufsichtsorgane der Unternehmen bei ihrer Tätigkeit auch die besonderen
Interessen des Bundes berücksichtigen.
(7) Haben Anteile an Unternehmen besondere Bedeutung und ist deren Veräußerung
im Haushaltsplan nicht vorgesehen, so dürfen sie nur mit Einwilligung
des Bundestages und des Bundesrates veräußert werden, soweit
nicht aus zwingenden Gründen eine Ausnahme geboten ist. Ist die Zustimmung
nicht eingeholt worden, so sind der Bundestag und der Bundesrat alsbald
von der Veräußerung zu unterrichten.
§
66 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Besteht eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so hat das zuständige Bundesministerium darauf hinzuwirken, daß
dem Bundesrechnungshof die in § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
bestimmten Befugnisse eingeräumt werden.
§ 67 Prüfungsrecht
durch Vereinbarung
Besteht keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so soll das zuständige Bundesministerium, soweit das Interesse des
Bundes dies erfordert, bei Unternehmen, die nicht Aktiengesellschaften,
Kommanditgesellschaften auf Aktien oder Genossenschaften sind, darauf hinwirken,
daß dem Bund in der Satzung oder im Gesellschaftsvertrag die Befugnisse
nach den §§ 53 und 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt
werden. Bei mittelbaren Beteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung
den vierten Teil der Anteile übersteigt und einem Unternehmen zusteht,
an dem der Bund allein oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften
mit Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltgrundsätzegesetzes
beteiligt ist.
§ 68 Zuständigkeitsregelungen
(1) Die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
übt das für die Beteiligung zuständige Bundesministerium
aus. Bei der Wahl oder Bestellung der Prüfer nach § 53 Abs. 1
Nr. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes übt das zuständige
Bundesministerium die Rechte des Bundes im Einvernehmen mit dem Bundesrechnungshof
aus.
(2) Einen Verzicht auf die Ausübung der Rechte des § 53 Abs.
1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes erklärt das zuständige
Bundesministerium im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen,
dem für das Bundesvermögen zuständigen Bundesministerium
und dem Präsidenten des Bundesrechnungshofes.
§
69 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Das zuständige Bundesministerium übersendet dem Bundesrechnungshof
innerhalb von drei Monaten nach der Haupt- oder Gesellschafterversammlung,
die den Jahresabschluß für das abgelaufene Geschäftsjahr
entgegennimmt oder festzustellen hat,
1. die Unterlagen, die dem Bund als Aktionär oder Gesellschafter
zugänglich sind,
2. die Berichte, welche die auf seine Veranlassung gewählten oder
entsandten Mitglieder des Überwachungsorgans unter Beifügung
aller ihnen über das Unternehmen zur Verfügung stehenden Unterlagen
zu erstatten haben,
3. die ihm nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes und
nach § 67 zu übersendenden Prüfungsberichte. Es teilt dabei
das Ergebnis seiner Prüfung mit.
___
ökonomisch
stablie Gesellschaften. Die politischen Grundlagen und Rahmenbedingungen
hat schon Aristoteles in seiner Staatstheorie
herausgearbeitet, so u.a. auch das wichtige Rotationsprinzip 2300 Jahre
vor den Grünen. Ökonomisch stabil bedeutet, daß es wenig
Reiche und Arme und eine starke finanzökonomische Mitte gibt, was
man ethisch zusätzlich mit der Idee sozialer
Gerechtigkeit motivieren kann (aber nicht braucht). In diesem Sinne
hat auch Keynes seine Lehre motiviert: "Die hervorstechenden Fehler der
wirtschaftlichen Gesellschaft, in der wir leben, sind ihr Versagen, für
Vollbeschäftigung Vorkehrung zu treffen und ihre willkürliche
und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen." Die extrem pathologische Förderung
der Umverteilung der Vermögen hat in den letzten Dekaden dazu geführt,
dass Geld hauptsächlich zum - teilweise hochriskanten - Spekulieren
und nicht für realwirtschaftliche und vernünftig fundierte Investitionen
verwandt wurde. Und damit ging auch eine völlig ungesunde Ausweitung
der Geldmenge einher. Geldvermehrung demutierte zum gemeinwohl-dekadenten
Selbstzweck. Das alles wurde mit Hilfe der Politik, Justiz und der Medien
ermöglicht und gefördert.
___
OTS. Office
of Thrift Supervision.
___
Plutokratie Thema in der IP-GIPT:
___
Ratingagenturen. Die Ratingagenturen
sind Bock-Gärtner-Agenturen der plutokratischen Finanzindustrie und
wesentlich mitschuld an der Finanzkrise, weil sie den Banken ermöglichten,
ihre faulen Kredite zu verstecken und dennoch reihenweise Tripel a Qualitätszertifizierungen
vergaben. Bei Lichte und vernünftig betrachtet sind das Betrügereien
bei dem offensichtlich keine Prospekthaftung greift. .
Einige Medienstimmen: Die Welt Online Finanzen vom
2.8.7
kritisiert: " Bonitätsprüfer geben ein schlechtes Bild ab. Die
US-Hypothekenkrise hat die Ratingagenturen wieder einmal ins Gerede gebracht.
Schließlich haben Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch nach Einschätzung
von Experten zu spät vor den Risiken gewarnt und damit zur Eskalation
der Krise beigetragen. Keiner der drei maßgeblichen Bonitätsprüfer
hatte vor Bekanntwerden der Milliardenverluste die rote Flagge gehisst.
Bereits bei früheren Verwerfungen auf den Märkten, etwa der Asienkrise
oder dem Enron-Skandal, hatten sie zu spät gehandelt. "
Und weiter im Falle der IKB: "Noch im Mai hatte
etwa Moody’s an der IKB die „umsichtigen Kreditvergabepraktiken, das effiziente
Risikomanagement und die damit einhergehende relative Immunität gegen
Marktrisiken“ gelobt. Dies rechtfertige das vierthöchste Rating (Aa3)
in einem System von 19 Bonitätsnoten. Erst einen Tag nach der Gewinnwarnung
zu Wochenbeginn wurde das Rating mit dem Zusatz „Herabstufung möglich“
versehen. Die anderen beiden Agenturen sahen überhaupt keine Veranlassung,
ihr Rating für das Institut zu senken. Fitch bestätigte die Bonitätsnote.
Der Ausblick bleibe stabil."
NZZ
12.8.7 * Die FTD berichtet am 17.08.
07: "Bundesregierung schließt sich Kritik an Rating-Agenturen
an. Die Bundesregierung unterstützt den Vorstoß der EU zu gesetzlichen
Regelungen für Rating-Agenturen. Ein Sondertreffen rechtfertige die
derzeitige Hypothekenkrise aber noch nicht. ..."
___
Rettunsplan-Text (New York Times20.9.2008):
| Text of Draft Proposal for Bailout Plan. Published: September
20, 2008
LEGISLATIVE PROPOSAL FOR TREASURY AUTHORITY
TO PURCHASE MORTGAGE-RELATED ASSETS
Section 1. Short Title.
This Act may be cited as ____________________.
Sec. 2. Purchases
of Mortgage-Related Assets.
(a) Authority to Purchase.--The Secretary is authorized to purchase,
and to make and fund commitments to purchase, on such terms and conditions
as determined by the Secretary, mortgage-related assets from any financial
institution having its headquarters in the United States.
(b) Necessary Actions.--The Secretary is authorized to take such actions
as the Secretary deems necessary to carry out the authorities in this Act,
including, without limitation:
(1) appointing such employees as may be required to carry out the authorities
in this Act and defining their duties;
(2) entering into contracts, including contracts for services authorized
by section 3109 of title 5, United States Code, without regard to any other
provision of law regarding public contracts;
(3) designating financial institutions as financial agents of the Government,
and they shall perform all such reasonable duties related to this Act as
financial agents of the Government as may be required of them;
(4) establishing vehicles that are authorized, subject to supervision
by the Secretary, to purchase mortgage-related assets and issue obligations;
and
(5) issuing such regulations and other guidance as may be necessary
or appropriate to define terms or carry out the authorities of this Act.
Sec. 3. Considerations.
In exercising the authorities granted in this Act, the Secretary shall
take into consideration means for--
(1) providing stability or preventing disruption to the financial markets
or banking system; and
(2) protecting the taxpayer.
Sec. 4. Reports to Congress.
Within three months of the first exercise of the authority granted
in section 2(a), and semiannually thereafter, the Secretary shall report
to the Committees on the Budget, Financial Services, and Ways and Means
of the House of Representatives and the Committees on the Budget, Finance,
and Banking, Housing, and Urban Affairs of the Senate with respect to the
authorities exercised under this Act and the considerations required by
section 3.
Sec. 5. Rights;
Management; Sale of Mortgage-Related Assets.
(a) Exercise of Rights.--The Secretary may, at any time, exercise any
rights received in connection with mortgage-related assets purchased under
this Act.
(b) Management of Mortgage-Related Assets.--The Secretary shall have
authority to manage mortgage-related assets purchased under this Act, including
revenues and portfolio risks therefrom.
(c) Sale of Mortgage-Related Assets.--The Secretary may, at any time,
upon terms and conditions and at prices determined by the Secretary, sell,
or enter into securities loans, repurchase transactions or other financial
transactions in regard to, any mortgage-related asset purchased under this
Act.
(d) Application of Sunset to Mortgage-Related Assets.--The authority
of the Secretary to hold any mortgage-related asset purchased under this
Act before the termination date in section 9, or to purchase or fund the
purchase of a mortgage-related asset under a commitment entered into before
the termination date in section 9, is not subject to the provisions of
section 9.
Sec. 6. Maximum
Amount of Authorized Purchases.
The Secretary’s authority to purchase mortgage-related assets under
this Act shall be limited to $700,000,000,000 outstanding at any one time
Sec. 7. Funding.
For the purpose of the authorities granted in this Act, and for the
costs of administering those authorities, the Secretary may use the proceeds
of the sale of any securities issued under chapter 31 of title 31, United
States Code, and the purposes for which securities may be issued under
chapter 31 of title 31, United States Code, are extended to include actions
authorized by this Act, including the payment of administrative expenses.
Any funds expended for actions authorized by this Act, including the payment
of administrative expenses, shall be deemed appropriated at the time of
such expenditure.
Sec. 8. Review.
Decisions by the Secretary pursuant to the authority of this Act are
non-reviewable and committed to agency discretion, and may not be reviewed
by any court of law or any administrative agency.
Sec. 9. Termination of Authority.
The authorities under this Act, with the exception of authorities granted
in sections 2(b)(5), 5 and 7, shall terminate two years from the date of
enactment of this Act.
Sec.
10. Increase in Statutory Limit on the Public Debt.
Subsection (b) of section 3101 of title 31, United States Code, is
amended by striking out the dollar limitation contained in such subsection
and inserting in lieu thereof $11,315,000,000,000.
Sec. 11. Credit Reform.
The costs of purchases of mortgage-related assets made under section
2(a) of this Act shall be determined as provided under the Federal Credit
Reform Act of 1990, as applicable.
Sec. 12. Definitions.
For purposes of this section, the following definitions shall apply:
(1) Mortgage-Related Assets.--The term “mortgage-related assets” means
residential or commercial mortgages and any securities, obligations, or
other instruments that are based on or related to such mortgages, that
in each case was originated or issued on or before September 17, 2008.
(2) Secretary.--The term “Secretary” means the Secretary of the Treasury.
(3) United States.--The term “United States” means the States, territories,
and possessions of the United States and the District of Columbia.
|
___
supra-nationale Egoismen
(EU). Es ist ein ungeheurer Vorgang, wenn die subventionierte Landwirtschaft
der Europäischen Union z.B. die afrikanische Landwirtschaft zerstört,
indem sie ihre Überschuss- und Überflussprodukte dorthin "billiger"
exportieren als die einheimischen landwirtschaftlichen Erzeuger produzieren
können.
-
Afrika und die drei Wellen der Globalisierung [Q].
-
EU und USA zahlen 13 Milliarden Dollar illegaler Agrar-Subventionen
[Q]
Hieraus: "Die EU zahlt Oxfam zufolge 300 Mio. Euro im Jahr an Tomatenverarbeiter
vor allem in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal - was 65% des
Wertes der Tomatenernte ausmacht und es ihnen ermöglicht, der weltgrößte
Exporteur von Tomatenmark zu sein. Produzenten in Südafrika, Chile
und Tunesien hingegen gehören zu den Verlierern. Die EU subventioniere
ihre Fruchtsaft-Industrie, vor allem in Spanien und Italien, zu über
300%, heißt es in dem Bericht, mit 250 Mio. Euro pro Jahr. Produzenten
in Argentinien, Brasilien, Costa Rica und Südafrika könnten jährlich
40 Mio. US$ mehr verdienen, wenn die EU ihre Subventionen abschaffte. Außerdem
schütze die EU ihre Milchindustrie vor Wettbewerb und subventioniere
die Hersteller von Molkereiprodukten mit 1,5 Mrd. Euro im Jahr. Argentinien,
Brasilien und Uruguay könnten Butter exportieren, wenn nicht die EU-Exportsubventionen
den Weltmarktpreis drücken würden. EU-Butter wird zu Dumpingpreisen
direkt in Ägypten, Marokko und Südafrika eingeführt."
___
Sponsel, Rudolf. Jahrgang 1944,
Psychologe und Psychotherapeut in Erlangen; Politische Psychologie als
"Hobby". Geboren in Markt-Erlbach,
aufgewachsen in Wilhermsdorf,
Utrecht
und Nürnberg
(Schweinau, Deutschherrenwiese, Erlenstegen), später in Wertheim
a. M., Stockholm
[W], Stuttgart
und seit 1971 in Erlangen. Früher
politisch links-alternativ orientiert und engagiert, inzwischen zu einem
"Weißen"
entwickelt.
Politikaxiome. Weltanschaulich:
metaphysisch
liberaler Freidenker. Grundsätze: integratives
Manifest, integratives
Menschenbild. Künstlerische Aktivitäten: Der
Charakter und sein Preis, Hegel-Bilder,
Offenes
Atelier,
Porträts. -
Berufsfachbiographisches.
___
TARP. Troubled Asset Relief Programm.
[QR July 21, 2009; PDF]

___
Wirtschaftsprüfungen.
Die Wirtschaftsprüfungskonzeption in Deutschland ist - wie viele "Kontroll"einrichtungen
in Deutschland - eine grundsätzliche Fehlkonstruktion, weil
die beauftragte Wirtschaftsprüfungsfirma natürlich ihren Auftraggeber
nicht verlieren möchte und daher kaum jemals zu negativen Beanstandungen
motiviert ist. Nicht selten handelt es sich um Pseudo-Prüfungen, die
lediglich den Schein von Solidität erwecken sollen, um Kunden zu blenden
und in die Irre zu führen. Und wenn schon keine Krähe einer
andern ein Auge aushackt, dann erst recht keine abhängige Krähe.
Das Thema wurde von plusminis am 9.9.8
(Video)
unter dem Titel "Wirtschaftsprüfer. Testate sagen manchmal wenig"
kritisch aufbereitet:
"Die internationale Finanzkrise hat bereits vielen Unternehmen
schwer geschadet. Wie hoch Risiken wirklich sind, ist jedoch Bilanzen kaum
anzusehen. Daran ändern auch die Testate namhafter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
wenig. Die müssen ihren Kunden zwar auf den Zahn fühlen, doch
zu optimistisch sollte man nach wie vor lieber nicht sein.
-
Flowtex – Scheingeschäfte mit nicht vorhandenen Bohrgeräten.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: KPMG. Schaden: rund 2 Milliarden
Euro.
-
Phoenix - Ein Schneeballsystem. Angebliche Millionenguthaben
existieren nicht. Prüfer: Ernst & Young. Pleite. Anleger-Schaden:
mindestens 600 Millionen Euro.
-
Sachsen-LB: Investitionen in dubiose Immobilienfonds. Prüfer:
PriceWaterhouseCoopers. Abschreibungsbedarf in dreistelliger Millionen-Höhe.
Herbert Meyer ist eine Art Bilanzpolizist, Chef der Deutschen
Prüfstelle für Rechnungslegung. Mit seinen 25 Mitarbeitern überprüft
er Jahresabschlüsse, die vorher bereits von Wirtschaftsprüfern
abgesegnet wurden. Das Ergebnis ist erschreckend.
Herbert Meyer, Präsident Deutsche
Prüfstelle für Rechnungslegung: "Etwa jede vierte Bilanz, die
wir untersucht haben, ist fehlerhaft. Es sind wesentliche Abweichungen
von den Bilanzierungs-Standards, und wesentlich heißt, wenn der Anleger
am Kapitalmarkt die richtige Information gehabt hätte, hätte
er seine Anlage-Entscheidung möglicherweise anders getroffen."
Auch Gabriele Zobel hatte zunächst
dem Testat der Prüfer vertraut, also der Unterschrift unter dem Jahresabschluss.
40.000,- € hat sie verloren. Mit ihrem Anwalt will sie jetzt das Geld
zurückholen. Sie war von den Angeboten der Privatbank BFI mit hochverzinstem
Festgeld angelockt worden. Prüfer der Bank war die KPMG.
Gabriele Zobel, geschädigte BFI-Anlegerin:
"Wir haben das als sehr seriös angesehen, weil es ging ja damals,
dass KPMG eines der renommiertesten Wirtschafts-Institute überhaupt
ist, und wenn so ein renommiertes Institut ein Prüfsiegel gibt, ist
das für uns ein absolutes Kriterium für die Seriosität einer
Bank."
Die BFI Bank hatte Geld der Anleger
aus der Bank abgezogen. Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber deckte den
Skandal auf. Aus internen Unterlagen, die PLUSMINUS vorliegen, geht hervor:
Es gab mehrere Hinweise, dass in der Bank einiges nicht korrekt läuft.
Trotzdem stellte KPMG immer wieder uneingeschränkte Testate aus.
Medard Fuchsgruber, Bund der Kapitalanleger:
"Bei der BFI-Bank war es sogar so auffällig, dass die Luxemburger
Aufsicht schon eingeschaltet wurde. Selbst die kam zu dem Punkt, dass hier
eventuell der Verdacht von Geldwäsche vorliegen könnte. Nichts
davon steht irgendwo im Bericht. Wie blind muss eigentlich ein solcher
Prüfer sein?"
Ein Insider, der in der BFI-Bank in
leitender Funktion tätig war und anonym bleiben möchte, geht
da weiter. Wir erfahren am Telefon: Der Eigentümer und die Wirtschaftsprüfer
kannten sich gut: "Heute würde ich ganz klar und deutlich sagen, ja,
die haben was erkennen müssen und die haben auch was erkannt. So ein
Bankhaus kann sich normalerweise keine Klüngeleien leisten. Da war
ich fest von ausgegangen und hab mir das auch nicht vorstellen können,
dass so was überhaupt im Hintergrund passiert."
In den nächsten Tagen werden
Frau Zobel und weitere Geschädigte Klage gegen KPMG einreichen. KPMG
will sich vor der Kamera nicht äußern, hält die Vorwürfe
jedoch für abwegig. Schriftlich teilt man uns mit: Man habe die „Grundsätze
ordnungsgemäßer Buchführung“ beachtet. "Für uns als
Abschlussprüfer bestand [...] die Verpflichtung zur Erteilung uneingeschränkter
Bestätigungsvermerke."
Für Karlheinz Küting werden
viel zu viele Jahresabschlüsse uneingeschränkt testiert. Der
Professor unterrichtet Rechnungslegung und Bilanzanalyse und hat über
16.000 Jahresabschlüsse ausgewertet.
Prof. Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Es wurden mehr als 99 Prozent uneingeschränkte
Testate erteilt, das heißt auch, nur ein Prozent der Bilanzen wiesen
Fehler auf. Ich stelle persönlich die These auf, es sind bedeutend
mehr Bilanzen, die Fehler enthalten, und daraus folgere ich, dass die Messlatte
für ein uneingeschränktes Testat bedeutend höher gelegt
werden muss."
Sind Prüfer zu unkritisch ? Bezahlt
werden sie vom Unternehmen, das sie prüfen. Diesen Auftrag will keiner
verlieren. Außerdem: Oft kommen noch andere Beratungsleistungen hinzu.
Der Berufsstand sieht da keine Gefahr.
Professor Norbert Pfitzer, Wirtschaftsprüferkammer:
"Der beratende Prüfer ist ein besserer Prüfer, weil er das Unternehmen
besser kennen lernt und insofern wirksamer und wirtschaftlicher prüfen
kann."
Professor Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Besteht zwischen einem Sonderauftrag und der Jahresabschlussprüfung
irgendein Zusammenhang, dann muss eine Trennung der Prüfung erfolgen.
Aber diese Trennlinie ist nicht scharf. Es gibt Überlappungen. Es
finden sich meist auch Wege, dass man die Sonderaufgaben trotzdem wahrnimmt."
Viel zu tun für Herbert Meyer
und seine Bilanzpolizei. Bleibt zu hoffen, dass ihre Arbeit die Wirtschaftsprüfer
in Zukunft vorsichtiger macht."
___
Zur Therapie der "Schuldentollwut":
Das psychologische Grundproblem liegt sicher in der
falschenEinstellung
und
in der Folgenlosigkeit maßlosen Wirtschaftens.
Staatsverschuldunghat
eine jahrtausende alte Geschichte und Tradition über
fast alle Kulturen und Epochen, geht über alle Herrschaftssysteme,
über alle politischen Verwaltungsebenen (Gemeinden,
Städte, Kreise, Bezirke, Länder, Bund, Nationen) und über
alle
Parteien hinweg. Sie ist ein grundsätzliches und
strukturelles
Problem (historisch oft durch
Inflationen, Währungsreformen und Kriege entschuldet), das nur durch
grundlegende strukturelle Veränderungen lösbar ist:
Strukturelle
Therapie des Schuldenproblems.
Das Struktur-Problem Schuldenspirale ist langfristig nur lösbar, wenn
echte Stabilitätsbedingungen in die Verfassung so eingebaut werden,
dass VerletzerInnen automatisch amtsenthoben, für eine
Zeit
lang von Wahlen ausgeschlossen und nicht durch Abfindungen
oder andere Vergünstigungen
belohnt werden dürfen.
Außerdem sollten PolitikerInnen
als Minimalbedingung einen zu schaffenden Facharbeiterbrief in Politik
nachweisen, der fortwährend qualitätszusichern
ist. Schulden dürfen auch nur dann gemacht werden, wenn
zugleich
ein Investitions-Kostenfolge- und Tilgungsplan vorgelegt wird,
der von Ephorenüberwacht
wird. Für die Verfassungsgerichte müssen neue Besetzungs-
und Kontrollstrukturen gefunden werden.
Hierzu bedarf es eines starken öffentlichen
Problem-Bewußtseins und einer tiefgreifenden Konditionierungder
politischen Massenhirne. Schulden machen, das muss Gefühle
wie Scheiße in der Zahncreme hervorrufen: Abscheu und Ekel.
Und man muss sich von falschen Eliten (Etilen)
und besonders von den Irrlehren der US-etilE-Universitäten
lösen - die sind in erster Linie für sich selber da - wie man
auch begreifen muss, dass die USA ganz andere natürliche Wachstumsbedingungen
haben als Deutschland (Bevölkerungswachstum und Arbeitsplatzentwicklung).
Die USA sind weder real noch normativ oder
ideal ein Weltmodell, das sollten die USA und wir Europäer und Deutsche
möglichst schnell begreifen und akzeptieren. Die Ausbeutung und Zerstörung
der Landwirtschaftsbasis der Dritten Welt durch die Globalisierung
und die supra-nationalen Egoismen (EU)
ist ein politisches Wirtschaftsverbrechen gegen die Menschlichkeit
und die Regierungen der führenden Industrienationen gehörten
dafür vor ein internationales Tribunal gestellt.
Als allererstes sollte bei PolitikerInnen das Geldtabu
aufgehoben und radikale finanzielle Transparenz herbeigeführt werden
und vielleicht wäre es eine gute Qualitätssicherungsmaßnahme,
wenn JuristInnen und BeamtInnen wenigstens eine Quotenbegrenzung bei Wahlen
erhielten, um das Allerschlimmste zu verhüten.
Kognitive
Therapie des Schuldenproblems.
Wie fast
immer beginnt die Problemlösung
mit der Problemwahrnehmung. Doch was ist hier das Grundproblem?
Wie wir aus der Psychotherapie wissen, setzt eine VerhaltensänderungLeidensdruck,
Motivation oder / und Einsicht voraus. Am Beginn
einer Verhaltensänderung steht oft eine veränderte, neue Einstellung.
Wie wichtig Einstellungen für Verhaltensänderungen sind, weiß
man aus der "Küchenpsychologie": Gibt man irrtümlicherweise die
Buntwäsche in das Kochwäscheprogramm, dann erfährt man ziemlich
schnell, was eine falsche Einstellung der Waschmaschine für Folgen
hat hinsichtlich der Buntwäsche (sie geht ein, verblasst und verfärbt).
Die elementar notwendige Grundstellung für
eine dauerhaft verantwortliche, solide und vernünftige Haushaltswirtschaft
ist:
(1) man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt,
ohne früher oder später in der exponentiellen Schuldenfalle zu
landen (>Eingangsgraphik,
was
bedeutet ...? );
(2) man muss in guten Zeiten Rücklagen bilden, damit man in schlechten
Zeiten darauf zurückgreifen kann (> Antizyklische
Finanzhaushaltung).
Diese elementaren und banalen Binsenweisheiten - für deren Realisation
und Beherzigung ein Studium anscheinend eher hinderlich ist - wollen viele
Kämmerer, Finanz"fach"leute und PolitikerInnen nicht einsehen oder
es ist ihnen egal. Wir werden daher überwiegend von finanzökonomisch
uneinsichtigen Dummköpfen oder von Nach-mir-die-Sintflut-Verwahrlosten
- oder von einer besonders ungesunden Mischung aus beiden - regiert. Dummerweise
wählen wir diese Leute auch immer noch, so dass man wohl sagen muss:
es geschieht uns nicht besser. Doch daraus folgt fatalerweise, dass es
wahrscheinlich auch keine Problemlösung (höchstens
einer ungewöhnlichen höheren Ordnung) gibt: Denn wenn die
grosse Masse der soziologisch-statistisch betrachtet Normalen - inhaltlich
betrachtet - die Verrückten sind, dann sind die Verrückten die
Normalen und bestimmen, was normal ist. Hier sind zwei paradoxe Erscheinungen
beobachtbar: a) Je verantwortlicher, desto verantwortungsloser und, auf
gut fränkisch, b) Je g'scheiter, desto blöder. Dies bestätigt
sich auch durch eine Analyse der schuldenfreien
Gemeinden in Deutschland. Insgesamt dürften diese vernünftig,
verantwortlich und solide Wirtschaftenden nicht einmal die 5%-Hürde
schaffen. Eine Änderung ist also ziemlich unwahrscheinlich - bis es
wirklich nicht mehr geht und alles zusammenkracht. Bei einigen Gemeinden
und Ländern scheint dieser Grenzbereich inzwischen recht nahe zu sein
(Berlin,
Bremen,
München),
so dass im Zusammenhang damit, dass es einige wenige Prozent ja wollen
und können und der faktischen Pleitesituation vieler anderer vielleicht
ein wenig Hoffnung gibt, wenn auch der begonnene Ausverkauf
der öffentlichen Vermögenswerte noch viel Schlimmeres befürchten
lässt. Wann wird ihnen einfallen, den Kölner Dom, die Berliner
Luft oder die bayerischen Alpen an "Investoren" - am besten gleich mehrfach
- zu verleasen, um für ein paar wenige Millionen, ein paar Tröpfchen
auf den heißen Stein für kurze Zeit ihre Zahlungsunfähigkeit
hinauszuschieben?
Hinweis: Zur Erkundung des Wissens, des BürgermeisterInnen-Profils
und worauf es nach Meinung der kompetenten und erfolgreichen PraktikerInnen
ankommt, habe ich einen "Fragebogen KommunalpolitikerInnen (fast) schuldenfreier
Gemeinden" entwickelt, der sich derzeit in der Erprobungsphase befindet.
Wer mitmachen möchte, melde
sich bitte. Gesucht werden für die Kontrollgruppe auch
BürgermeisterInnen und KommunalpolitikerInnen von Gemeinden, die noch
stärker in den Schulden stecken.
Mehr zur politischen Krankheit der "Schuldentollwut".
___
Querverweise
Standort: Doku Finanzkrise 2. Quartal 2010.
Zum Grundlagen Teil 1
*
Videospot attac
zur Einstellung unserer Banken
Wirtschafts-KriTicker*
Manager
Porträt Michael Kemmer (HRE, BLB)
*
* Die
Midas-Falle nach Ovid. in: Neid,
Mißgunst, Gerechtigkeit, Gier und Vernunft. * Das
Pyramiden-Modell oligarcher Systementwicklung am Beispiel multipler Überschuldung.
* Geldtabu. * Einführung
und Kritik der Plutokratie der "Deutschland AG" * Überblick
Mißwirtschaft D-AG * Eliten
& etilE *
Die
Politische Krankheit der Schuldentollwut. * Globalplayer
* Kartelle *
Überblick Staatsverschuldung._
Überblick Programm Politische Psychologie
in der IP-GIPT.
*
*
Dienstleistungs-Info.
*