Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
(ISSN 1430-6972)
Abteilung Politische Psychologie, Bereich Finanzen -  Präambel - Sprache -
IP-GIPT DAS=06.04.2010 Internet-Erstausgabe; letzte Änderung: 04.03.15
Impressum: Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel  Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
E-Mail: sekretariat@sgipt.org  _ Zitierung  &  Copyright

Anfang_Doku Finanzkrise 2010-2. Quartal_Service_ Überblick_ Relativ Aktuelles_Rel. Beständiges_ Titelblatt_ Konzept_ Archiv_ Region_ Wichtige Hinweise zu Links und Empfehlungen

Willkommen in unserer Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Bereich Finanzen, Finanzpolitik und Finanzwissenschaft, und hier speziell zum Thema:

Ereignisse, Symptome, Therapie und Kommentare
zur Finanz- und Wirtschaftskrise 2010 2.Quartal

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Wem die FED gehört, dem gehört Amerika und die halbe Welt.
Pacta sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel recht
Aktualisierung Schuldenporträt USA (17921-2014).

Ein Gutes hat die Finanzkrise: Es ist sehr klar geworden, dass im Westen eine Plutokratie herrscht, die die Demokratie und die SteuerzahlerIn perfekt zu instrumentalisieren weiß. 
Echte Alternativen zeigte das Forum der Alternativen beim Bankentribunal von attac auf.
    Zur Erinnerung: Im Grundgesetz Artikel 14, Abs. (2) heißt es: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Und die bayerische Verfassung erkennt klipp und klar im Artikel 157 (1): „Kapitalbildung ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zur Entfaltung der Volkswirtschaft.“ Und Artikel 158 setzt noch nach: „Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit. Offenbarer Missbrauch des Eigentums- oder Besitzrechts genießt keinen Rechtsschutz.“ > Gemeinwohl-Ökonomie

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von Rudolf  Sponsel, Erlangen
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Alle Insider wussten seit ca. 10 Jahren, was kommt.




Juni  2010 " ... " []  > Zur Doku 3. Quartal 2010.
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30.06.2010 ... " []
29.06.2010 28.06.2010
Aktuelle Sachlage zum Ende des 2. Quartals 2010: Die plutokratische Lobby hat sich erwartungsgemäß auf G8 und G20 durchgesetzt. Es gibt keine Beteiligung der Finanzindustrie an der finanziellen Massenvernichtung, die sie angerichtet hat. Es gibt keine Finanztransaktionssteuer und es gibt keine Risikovorsorge und Regulierung. Es ist also schlimmer denn je. Das Gute am Schlechten: Nie wurde so deutlich, wer auf der Welt das Sagen hat. Merkel, die Ministerpräsidenten und ihre Regierungen, das sind im günstigsten Fall bloße Marionetten der Geldaristokratie und im schlimmsten, wahrscheinlichen Fall AgentInnen, sozusagen Auftragskiller des Gemeinwohls. 
   > 1. Quartal 201025, 24, 23, 22, 21, 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31,30,  * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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27.06.2010 " ... " [] 26.06.2010 " ... " []
25.06.2010 24.06.2010 " ... " [] 23.06.2010 22.06.2010 21.06.2010
Aktuelle Sachlage 25. KW: Transparanz und Regulierung sucht man allerorten vergebens. Die Geldschwemme und die Lobbyerfolge der Bankster haben an den Börsen wieder die Oberhand gewonnen und die Kurse nähern sich wieder den alten Höchstsständen vor der sog. "Staatschuldenkrise". In der Tat haben die Börsen Grund zum Feiern, denn auch diesee Krise zahlt die SteuerzahlerIn. Das Gerde von der Beteiligung der Bankster an ihrer gigantischen Geld- und Vermögens- vernichtung ist weitgehend Makulatur. Auerßdem fiel mir auf, dass die plutokratische Finanzindustrie die Politik in eine schizophrenoforme double bind Situation verstrickt: die Staaten sollen sparen für die Stabilität und gleichzeitig sollen die Staaten Geld ausgeben, sprich Schulden machen für das Wachstum (in Wahrheit natürlich als Geldschöpfungsquelle für die maßlosen Geldkraken und Bankster). Die maniforme Wachstumsidee und die paranoide Schuldenpolitik gehen Hand in Hand. Der eine Wahnsinn bedingt den anderen. Vernunft und Stabilität sind damit nicht nur nicht in Einklang zu bringen: es sind Gegensätze. Eine gute Analyse der "Rettungsverhältnisse" konnte man in der jungen welt lesen [17.6.] und gute Vorschläge findet man diese Woche bei der taz
   > 1. Quartal 201024, 23, 22, 21, 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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20.06.2010 19.06.2010 18.06.2010 17.06.2010 " ... " [] 16.06.2010 15.06.2010 14.06.2010
Aktuelle Sachlage 24. KW: "Globale Vermögensstudie. Reiche sind reicher als vor der Finanzkrise. Tschüs, Finanzkrise! 2009 gab es weltweit Vermögenswerte in Höhe von 111,5 Billionen Dollar - so viel wie 2007. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung BCG hervor. Von dem Plus profitieren vor allem die Reichen: So ist die Zahl der deutschen Millionärshaushalte stark gestiegen.... " [Spiegel 10.6.10]
     Alles auf Pump. Hintergrund. Seit beinahe 40 Jahren kann der Kapitalismus nur noch durch kreditfinanzierte Massennachfrage und rapide Staatsverschuldung überleben.... " [jw 12.6.10]  * 
    "Banken- und Verschuldungskrise im Juni 2010. „Erst die Krise deckte auf, was das innovativste und lukrativste Bankgeschäft der letzten 20 bis 25 Jahre in Wahrheit gewesen war:  der am besten organisierte Finanzschwindel aller Zeiten!“  (Prof. Dr. Wilhelm Hankel, 12.04.2010) - Könnte es sein, dass es sich nicht um die von Herrn Juncker beschriebene anonyme „weltweit organisierte Attacke gegen den Euro“ handelt, sondern um einen – nicht erklärten – Finanzkrieg der USA gegen Europa? ... " [mmn 13.6.10
   > 1. Quartal 201023, 22, 21, 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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13.06.2010     " ... " [] 12.06.2010       " ... " [] 11.06.2010       " ... " [] 10.06.2010       " ... " [] 09.06.2010       " ... " [] 08.06.2010     " ... " [] 07.06.2010      " ... " [] __
Aktuelle Sachlage 23. KW: Zum Wochenschluss purzelte die Wallstreet nachdem schlechte Daten vom Arbeitsmarkt und damit für den Konsum kamen. Mit solch schlechten Daten ist die jahrzehntelange Pseudowohlstands- und Schuldenwirtschaft der USA auf Kosten des "kleines Restes" der (Erden-) Welt bedroht. Das Problem heißt nicht Griechenland oder Spanien, sondern das Kernproblem heißt USA und deren grenzenloser Egosimus. 
   > 1. Quartal 201022, 21, 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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06.05.2010

05.06.2010 04.06.2010  ... " [] 03.06.2010 02.06.2010 01.06.2010 Mai 2010_httInvestoren oder Zocker von Heiner Flassbeck

31.05.2010

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  • Aktuelle Sachlage 22. KW: Man braucht sich nicht zu wundern, wies politische Führung, Aufsicht und Kontrolle so gründlich misslingen - siehe: "Warum Politiker dem Lockruf des Geldes erliegen  ..." [WO 26.5.10] "Ex-Politiker in der Wirtschaft": Schröder, Fischer, Clement, Merz, W.Müller, Bangemann, Koch, * Verheugen, Gerster, Späth, Scheuerle, v. Schoeler, Teltschik, Martini, Machnig, Röstel, Fiedler, [FAZ 7.7.4] * Spiegel 23.7.7: ... Lambsdorff, Rühe, Scharping, Schily, Tacke, Waigel, ... Politik-Heuschrecken. "Ohnmacht oder Naivität". Schröder bei Gasprom, Scharping und Rühe bei Cerberus: Immer mehr Politiker heuern in der Wirtschaft an. Sozialethiker Friedhelm Hengsbach erläutert im Interview, warum Gesellschaft und Unternehmen unter dieser Interessensvermischung leiden. Und deshalb wird es auch niemand überraschen, wenn er am 27.5. in der FTD liest: "Verbriefte Wertpapiere feiern Comeback. Geldmarktfonds leiden unter den niedrigen Zinsen. Mehr Rendite versprechen ABS-Produkte. Aber die haben seit der Finanzkrise einen schlechten Ruf. Sie waren zuletzt völlig verrufen, nun sollen sie nach dem Willen führender Fondsgesellschaften ein Comeback erleben: Fonds, die in forderungsbesicherte Wertpapiere (Asset-Backed Securities, ABS) investieren. In jene Papiere also, die für die Finanzkrise mitverantwortlich waren. ..." 

  •    > 1. Quartal 201021, 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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    30.05.2010  ... " [] 29.05.2010 28.05.2010 27.05.2010 26.05.2010 25.05.2010 24.05.2010
    Aktuelle Sachlage 21. KW: Ein völlig überraschender Sinneswandel zur Untersagung einiger Leerverkäufe und Lizenzierung von Hedgefond-ManagerInnen bei der Regierung und Bundeskanzlerin Merkel, die zum ersten Mal in der Finanzkrise seit 2007 Profil und Haltung zeigte, wirbelte diese Woche die beleidigten Bankster und Hedgefondsabschaum durcheinander: massiv knickten die Blasen-Märkte ein. Letztlich verdichtet sich der Eindruck, es findet ein Kampf zwischen den angelsächsischen Zocker-Bankstern und der EU statt, wer die Hauptzeche für die Finanzkrise zahlt, obwohl ja eigentlich längst klar ist, dass die absolt dümmsten Banker und ihre finanzpolitischen AgentInnen ihren Sitz in Deutschland haben. 
       Kursmanipulationen an der Wallstreet? Am Freitag stieg der Dow Jones kurz vor Schluss ohne besondere Nachrichten um rund 150 Punkte. Wer könnte diese konzertierte Aktion aus welchen Gründen zustande gebracht haben? Kurskosmetik zum Auslaufen Terminkontrakte und Optionen? In dieser Größenordnung? 
       Lehren aus Finanzkrise: Die Banker, die Finanzwissenschaftler und Volkswirtschaftler können es nicht. Die ganze Ansatz maniformer  Wachstums-, Konsum-, Schulden- und Geldschwemmenwirtschaft ist neben den vielen unverstandenen und gemeinwohlgefährlichen Derivatprodukten ein einzigartiges Desaster echter Inkometenz.  Und die Poltiker, die einen Rettungsschirm nach dem andern verabschieden, ohne die Gesetzestexte überhaupt zu kennen und zu verstehen - und sich obdendrein noch selbst entmächtigen  - passen hierzu voll ins System. 
       > 1. Quartal 201020, 19, 18, 17, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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    23.05.2010 22.05.2010 21.05.2010 20.05.2010 19.05.2010 18.05.2010  ... " [] 17.05.2010 ____
    Aktuelle Sachlage 20. KW: Ein interessantes Thema - nicht nur in diesen Tagen, wo mit Flüsterpropaganda Milliarden bewegt werden: "Massenmedien und Manipulation. Die Massenmedien sind das wichtigste Werkzeug der herrschenden Elite um die Massen zu manipulieren. Sie formen Meinungen und Einstellungen und definieren was in unserer Gesellschaft als „normal“ gilt. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Arbeit der Massenmedien im Hinblick auf die Theorien großer Denker, ihrer Machtstruktur und welche Manipulationstechniken  angewendet werden. ... " [KS]
       > 1. Quartal 201019, 18, 17, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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    16.05.2010 15.05.2010  ... " [] 14.05.2010 13.05.2010 12.05.2010 11.05.2010 10.05.2010 ____
    Aktuelle Sachlage 19. KW: Schwarz-Gelb wurde in NRW abgewählt. Das dürfte die deutschen Börsen am Montag nicht erfreuen, insbesondere nicht die Energie- und Atomlobby. Allerdings, so heißt es, haben politische Börsen nur kurze Beine. Dies gilt aber nicht für den Euro. Ob es in Brüssel gelang oder noch gelingt, bevor Tokio heute Nacht (dt. Zeit) aufmacht, ein wirkungsvolles Paket zur Verteidigung des Euros und der EU-Defizitländer zu schnüren, wird uns die Kursentwicklung des Euros und der Staatsanleihen der schwächsten EU-Defizitländer bereits am Montag zeigen. Die Zocker gegen Euro und die EU sind weiterhin völlig ungezügelt unterwegs. Dies zeigt eindringlich, dass keinerlei Lehren aus der Finanzkrise gezogen wurden und alles beim altem geblieben ist: die Bankster spekulieren hemmlungser denn je u.a. mit dem Geld derer gegen die, die sie vor kurzem (mit) "gerettet" haben. 
       Der Dow Jones stürzte am Donnerstag innerhalb weniger Minuten um fast 1000 Punkte oder 9,2% ab, um, sich in kurzer Zeit wie durch ein "Wunder" wieder um über 600 Punkte zu "erholen":  [HB 7.5.10] ,BO 7.5.10] [youtube]. 


    Dow Jones nach einer Aufzeichnung der Börse Stuttgart am 6.5.2010.

        Die Ursachen sind unklar. Von einem Eingabefehler wurde gesprochen. Es können aber auch automatische Verkaufsprogramme, nachdem kritische Schwellen aus unterschiedlichen Gründen unterschritten waren, zusammengespielt und eine Kettenreaktion ausgelöst haben. Innerhalb weniger Minuten wurden Zig Milliarden Börsenwerte vernichtet. Zufall? Missgeschick? Absicht? Das wird wohl kaum jemals wirklich ans Licht kommen. Einst steht allerdings fest: diese Zocker haben ihre verbrieften Kreditderivate nicht verstanden und kontrollieren können und sie können auch das Marktgeschehen und seine extremen Fehlermöglichkeiten nicht kontrollieren und regulieren. Sie können anscheinend überhaupt nur folgendes wirklich gut: chaotisieren, Kunden über den Tisch ziehen, die SteuerzahlerInnen schröpfen und die eigenen Taschen vollstopfen. 
       > 1. Quartal 201018, 17, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30,
    * Alle Kommentare 2007-aktuell *

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    09.05.2010  " ... " [] 08.05.2010 07.05.2010 06.05.2010  Kursturz um 9% in zwei Minuten an der Wallstreet 05.05.2010 04.05.2010 03.05.2010
    Aktuelle Sachlage 18. KW: Den plutokratischen Banditen und Bankstern, die immer noch - sogar gegen ganze Staaten - frei schalten und walten können wie sie wollen - scheint es zu gelingen, den Euro zu destabiliseren. Hm: könnte das das Ziel sein? Doch wer profitierte davon? Soll der Dollar und das Staatsdefizit der USA "gerettet" werden? Nach der Spanienabwertung stiegen die US-Bankenwerte am Mittwoch: Bank of America gewannen 1,8% auf 17,78 USD und J.P.Morgan erhöhten sich um 2,5% auf 43,46 USD. Daneben legten Goldman Sachs um 2,6% auf 157,01 USD zu und die Aktien der Citigroup kletterten um 2,5% auf 4,45 USD. Die deutschen Bankenwerte gaben im Schnitt 1,2%, die spanischen über 4% nach. Die FED, der private Selbstbedienungsladen der US-Plutokraten hat die Zinsen auf Rekord-Tief gelassen, damit ist klar: die Börsen werden weiter steigen. Und so wird in einem einzigartigen virtuellen Blasenspiel - die Krise ist vorbei - der nächste Kladderadatsch längst angelegt. 
       > 1. Quartal 201017, 16, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30,
    * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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    April 2010

    30.04.2010

    29.04.2010 28.04.2010 27.04.2010 26.04.2010 _
    Aktuelle Sachlage 17. KW: Es läuft abermals gut für die Bankster, das Griechenlandrisiko trägt die SteuerzahlerIn. Auch die Berichtssaison ergab bessere Ergebnisse als erwartet. Es scheint, als würde sich die Wirtschaft weiterhin stabilisieren. Die Börsen jedenfalls zeigen sich unbeeindruckt von Obamas Worten und eine Einigung im G20 Rahmen zur Einbindung der Bankster in die Krisenkosten gelang nicht. Die Bankster-Börsen sollten das weiterhin honorieren. 
        > 1. Quartal 201016, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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    25.04.2010 24.04.2010 23.04.2010 22.04.2010 21.04.2010 20.04.2010 19.04.2010


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    Aktuelle Sachlage 16. KW: Der Bankenabschaum zeigt sich immer offen radikaler, sie schmieren sich, sie decken sich, sie  langen trotz extremer Fehlleistungen und Versagen nicht minder kontraextrem in die Bonitaschen. 
       Sie schmieren und tricksen ihre Kunden aus, wie man tagtäglich dem Sentimentindex entnehmen kann - Wie merkwürdig, dass doch der Privatanleger immer falsch liegt. Hat das womöglich damit zu tun, dass die Banken wissen, wie die Kunden disponieren und entsprechend gegendisponieren? Natürlich völlig uneigennützig. Der Kunde ist nun einmal seiner Natur nach ein Depp. - 
       Dass dieser Abschaum seine Kunden abzockt, wie und wo es nur geht und damit völlig unverschämt und offen zeigt, was er von Gemeinwohl und Verantwortung hält, das scheint Goldman Sachs nun ein wenig übertrieben zu haben, wenn die US Börsenaufsicht sich nunmehr sogar schon gezwungen sieht, ein Verfahren einzuleiten. So kennt man diese Bankster: sich mit Leerverkäufen eindecken, dann den Kunden die Riskopapiere andrehen, natürlich mit bestem Rating ausgestattet, um sodann doppelt und dreifach Milliarden zu verdienen. Dieser Saustall gehört gründlich und endgültig ausgemistet: weg mit diesen egomanischen Kraken, denn sie taugen nicht nur nichts, es ist viel schlimmer, sie sind der Untergang jeglicher Rechts-, Wirtschafts- und Finanzkultur. 

        > 1. Quartal 201015, 14, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *

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    18.04.2010

    17.04.2010 16.04.2010 15.04.2010 14.04.2010 13.04.2010 12.04.2010


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    Aktuelle Sachlage 15. KW: Gute Nachrichten für die Börse: "US-Investoren. Hedgefonds-Krösus kassiert 4.000.000.000 Dollar im Jahr. Amerikas Hedgefonds-Manager machen wieder gigantische Gewinne: Vier Milliarden Dollar verdiente der Spitzenreiter im vergangenen Jahr laut "New York Times". Die 25 Top-Verdiener kassierten im Schnitt eine Milliarde pro Kopf - so viel wie noch nie.  ... " [Spiegel 1.4.10

    Und die gute Nachricht für die kritischen Anständigen: das Bankentribunal von attac analysiert, klagt an und schlägt echte und wirkungsvolle Alternativen für die Zukunft vor: Flyer, Anklage, Reader,Urteil

        > 1. Quartal 201014, 13, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31, 30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *

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    11.04.2010

    10.04.2010 09.04.2010 08.04.2010 07.04.2010 06.04.2010 05.04.2010  ___
    Aktuelle Sachlage 14. KW:  Das erste Quartal 2010 war für die Börsen ziemlich gut. Inzwischen liest man immer öfter: "Krise, welche Krise?" Man tut so, als wäre alles vorbei. Aber es ist nichts vorbei. Der Zusammenbruch wurde nur mühsam  abgefangen und eine echte Veränderung mit der Hoffnung auf dauerhafte Stabilisierung des Weltfinanzsystems ist nirgendwo in Sicht.  Eine Gutes hat die Finanzkrise: Es ist sehr klar geworden, dass im Westen eine Plutokratie herrscht, die die Demokratie und die SteuerzahlerIn perfekt zu instrumentalisieren weiß. Und besonders gut funktioniert dies Zentralparadies der Plutokratie: in den USA (> Sammelklage gegen Ratingagenturen abgewiesen). Wie man sieht klappt das Zusammenspiel zwischen Politik, Geld und Justiz perfekt. Das sollte die neuen Kursblasen weiter beflügeln
        > 1. Quartal 201013, 12, 11, 10, 09, 08, 07, 06, 05, 04, 03 ,02, 01,  > 4.Q. 2009: , 53, 52, 51, 50, 49, 48, 47, 46, 45, 44, 43, 42, 41, im 3. Quartal: 40, 39, 38, 37, 36, 35, 34, 33, 32, 31,30, * Alle Kommentare 2007-aktuell *
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    04.04.2010 03.04.2010 02.04.2010 01.04.2010




    Literatur (Auswahl)  ... " [] ... " [] ... " []




    Links (Auswahl: beachte) > Querverweise.


    Externe Links (Auswahl: beachte) > Querverweise.



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    Zur Therapie der "Schuldentollwut": Das psychologische Grundproblem liegt sicher in der falschenEinstellung und in der Folgenlosigkeit maßlosen Wirtschaftens. Staatsverschuldunghat eine jahrtausende alte Geschichte und Tradition über fast alle Kulturen und Epochen, geht über alle Herrschaftssysteme, über alle politischen Verwaltungsebenen (Gemeinden, Städte, Kreise, Bezirke, Länder, Bund, Nationen) und über alle Parteien hinweg. Sie ist ein grundsätzliches und strukturelles Problem (historisch oft durch Inflationen, Währungsreformen und Kriege entschuldet), das nur durch grundlegende strukturelle Veränderungen lösbar ist:

    Strukturelle Therapie des Schuldenproblems.

    Das Struktur-Problem Schuldenspirale ist langfristig nur lösbar, wenn echte Stabilitätsbedingungen in die Verfassung so eingebaut werden, dass VerletzerInnen automatisch amtsenthoben, für eine Zeit lang von Wahlen ausgeschlossen und nicht durch Abfindungen oder andere Vergünstigungen belohnt werden dürfen. Außerdem sollten PolitikerInnen als Minimalbedingung einen zu schaffenden Facharbeiterbrief in Politik nachweisen, der fortwährend qualitätszusichern ist. Schulden dürfen auch nur dann gemacht werden, wenn zugleich ein Investitions-Kostenfolge- und Tilgungsplan vorgelegt wird, der von Ephorenüberwacht wird. Für die Verfassungsgerichte müssen neue Besetzungs- und Kontrollstrukturen gefunden werden.
        Hierzu bedarf es eines starken öffentlichen Problem-Bewußtseins und einer tiefgreifenden Konditionierungder politischen Massenhirne. Schulden machen, das muss Gefühle wie Scheiße in der Zahncreme hervorrufen: Abscheu und Ekel.
       Und man muss sich von falschen Eliten (Etilen) und besonders von den Irrlehren der US-etilE-Universitäten  lösen - die sind in erster Linie für sich selber da - wie man auch begreifen muss, dass die USA ganz andere natürliche Wachstumsbedingungen haben als Deutschland (Bevölkerungswachstum und Arbeitsplatzentwicklung). Die USA sind weder real noch normativ oder ideal ein Weltmodell, das sollten die USA und wir Europäer und Deutsche möglichst schnell begreifen und akzeptieren. Die Ausbeutung und Zerstörung der Landwirtschaftsbasis der Dritten Welt durch die Globalisierung und die supra-nationalen Egoismen (EU) ist ein politisches Wirtschaftsverbrechen gegen die Menschlichkeit und die Regierungen der führenden Industrienationen gehörten dafür vor ein internationales Tribunal gestellt.
      Als allererstes sollte bei PolitikerInnen das Geldtabu aufgehoben und radikale finanzielle Transparenz herbeigeführt werden und vielleicht wäre es eine gute Qualitätssicherungsmaßnahme, wenn JuristInnen und BeamtInnen wenigstens eine Quotenbegrenzung bei Wahlen erhielten, um das Allerschlimmste zu verhüten.

    Kognitive Therapie des Schuldenproblems.

    Wie fast immer beginnt die Problemlösung mit der Problemwahrnehmung. Doch was ist hier das Grundproblem? Wie wir aus der Psychotherapie wissen, setzt eine VerhaltensänderungLeidensdruck, Motivation oder / und Einsicht voraus. Am Beginn einer Verhaltensänderung steht oft eine veränderte, neue Einstellung. Wie wichtig Einstellungen für Verhaltensänderungen sind, weiß man aus der "Küchenpsychologie": Gibt man irrtümlicherweise die Buntwäsche in das Kochwäscheprogramm, dann erfährt man ziemlich schnell, was eine falsche Einstellung der Waschmaschine für Folgen hat hinsichtlich der Buntwäsche (sie geht ein, verblasst und verfärbt).
        Die elementar notwendige Grundstellung für eine dauerhaft verantwortliche, solide und vernünftige Haushaltswirtschaft ist:
    (1) man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt, ohne früher oder später in der exponentiellen Schuldenfalle zu landen (>Eingangsgraphik, was bedeutet ...? );
    (2) man muss in guten Zeiten Rücklagen bilden, damit man in schlechten Zeiten darauf zurückgreifen kann (> Antizyklische Finanzhaushaltung).
    Diese elementaren und banalen Binsenweisheiten - für deren Realisation und Beherzigung ein Studium anscheinend eher hinderlich ist - wollen viele Kämmerer, Finanz"fach"leute und PolitikerInnen nicht einsehen oder es ist ihnen egal. Wir werden daher überwiegend von finanzökonomisch uneinsichtigen Dummköpfen oder von Nach-mir-die-Sintflut-Verwahrlosten - oder von einer besonders ungesunden Mischung aus beiden - regiert. Dummerweise wählen wir diese Leute auch immer noch, so dass man wohl sagen muss: es geschieht uns nicht besser. Doch daraus folgt fatalerweise, dass es wahrscheinlich auch keine Problemlösung (höchstens einer ungewöhnlichen höheren Ordnung) gibt: Denn wenn die grosse Masse der soziologisch-statistisch betrachtet Normalen - inhaltlich betrachtet - die Verrückten sind, dann sind die Verrückten die Normalen und bestimmen, was normal ist. Hier sind zwei paradoxe Erscheinungen beobachtbar: a) Je verantwortlicher, desto verantwortungsloser und, auf gut fränkisch,  b) Je g'scheiter, desto blöder. Dies bestätigt sich auch durch eine Analyse der schuldenfreien Gemeinden in Deutschland. Insgesamt dürften diese vernünftig, verantwortlich und solide Wirtschaftenden nicht einmal die 5%-Hürde schaffen. Eine Änderung ist also ziemlich unwahrscheinlich - bis es wirklich nicht mehr geht und alles zusammenkracht. Bei einigen Gemeinden und Ländern scheint dieser Grenzbereich inzwischen recht nahe zu sein (Berlin, Bremen, München), so dass im Zusammenhang damit, dass es einige wenige Prozent ja wollen und können und der faktischen Pleitesituation vieler anderer vielleicht ein wenig Hoffnung gibt, wenn auch der begonnene Ausverkauf der öffentlichen Vermögenswerte noch viel Schlimmeres befürchten lässt. Wann wird ihnen einfallen, den Kölner Dom, die Berliner Luft oder die bayerischen Alpen an "Investoren" - am besten gleich mehrfach  - zu verleasen, um für ein paar wenige Millionen, ein paar Tröpfchen auf den heißen Stein für kurze Zeit ihre Zahlungsunfähigkeit hinauszuschieben?

    Hinweis: Zur Erkundung des Wissens, des BürgermeisterInnen-Profils und worauf es nach Meinung der kompetenten und erfolgreichen PraktikerInnen ankommt, habe ich einen "Fragebogen KommunalpolitikerInnen (fast) schuldenfreier Gemeinden" entwickelt, der sich derzeit in der Erprobungsphase befindet. Wer mitmachen möchte, melde sich bitte. Gesucht werden für die Kontrollgruppe auch BürgermeisterInnen und KommunalpolitikerInnen von Gemeinden, die noch stärker in den Schulden stecken.

    Mehr zur politischen Krankheit der "Schuldentollwut".

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    Querverweise
    Standort: Doku Finanzkrise 2. Quartal 2010.
    Zum Grundlagen Teil 1
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    Videospot attac zur Einstellung unserer Banken
    Wirtschafts-KriTicker* Manager Porträt Michael Kemmer (HRE, BLB) *
    Die Midas-Falle nach Ovid. in: Neid, Mißgunst, Gerechtigkeit, Gier und Vernunft.Das Pyramiden-Modell oligarcher Systementwicklung am Beispiel multipler Überschuldung. * Geldtabu. * Einführung und Kritik der Plutokratie der "Deutschland AG" * Überblick Mißwirtschaft D-AG * Eliten & etilE * Die Politische Krankheit der Schuldentollwut. * Globalplayer * Kartelle *
    Überblick Staatsverschuldung._
    Überblick Programm Politische Psychologie in der IP-GIPT.
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    Suchen in der IP-GIPT, z.B. mit Hilfe von "google": <suchbegriff> site:www.sgipt.org
    z.B. Finanzen site:www.sgipt.org.* Staatsverschuldung site:www.sgipt.org *
    Geld +Geschichte site:www.sgipt.org * Psychopathologie des Geldes site:www.sgipt.org *
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