Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
(ISSN 1430-6972)
Abteilung Politische Psychologie,
Bereich Finanzen - Präambel
- Sprache -
IP-GIPT DAS=02.04.2012
Internet-Erstausgabe; letzte Änderung 10.7.12
Impressum:
Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
E-Mail:
sekretariat@sgipt.org
_ Zitierung
& Copyright
Anfang_Doku
Finanzkrise 6. Jg., 2. Quartal 2012_Service_
Überblick_
Relativ
Aktuelles_Rel.
Beständiges_
Titelblatt_
Konzept_
Archiv_
Region_
Wichtige
Hinweise zu Links und Empfehlungen
Willkommen in unserer Internet Publikation für Allgemeine
und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Bereich
Finanzen, Finanzpolitik und Finanzwissenschaft, und hier speziell zum Thema:
Doku Finanzkrise 2012, 6. Jahrgang, 2. Quartal
Ereignisse, Symptome, Therapie und Kommentare
zur Finanz- und Wirtschaftskrise - Beginn
8.2.2007 * Aktuelle
Sachlage Juni 2012
_
|
Wem die FED gehört, dem
gehört Amerika und die halbe Welt.
Ein Gutes hat die Finanzkrise: Es ist sehr klar geworden, dass im
Westen eine Plutokratie herrscht, die die Demokratie und die SteuerzahlerIn
perfekt zu instrumentalisieren weiß.
Echte Alternativen zeigte das Forum der Alternativen beim Bankentribunal
von attac auf.
Zur Erinnerung: Im Grundgesetz Artikel 14, Abs.
(2) heißt es: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich
dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Und die bayerische Verfassung erkennt
klipp und klar im Artikel 157 (1): „Kapitalbildung ist nicht Selbstzweck,
sondern Mittel zur Entfaltung der Volkswirtschaft.“ Und Artikel 158 setzt
noch nach: „Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit. Offenbarer
Missbrauch des Eigentums- oder Besitzrechts genießt keinen Rechtsschutz.“
> Gemeinwohl-Ökonomie. |
___
Zum Grundlagen Teil 1*
Doku
1. Quartal 2012 * Doku 4. Quartal 2011 *
Doku
3. Quartal 2011 * Doku 2. Quartal 2011
* Doku 1. Quartal 2011 * Doku
4. Quartal 2010 * Doku
3. Quartal 2010 * Doku_2.
Quartal 2010 * Doku_1. Quartal 2010 *
Doku
4. Quartal 2009 * Doku 3. Quartal 2009
* Chronik
der Symptome * Lit * Links
* Glossar * Querverweise
*
Kommentare in den Kalenderwochen: 2.
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von Rudolf Sponsel, Erlangen
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Finanzkrise in 8 Minuten erklärt: [youtube: 1|2|3|4]
* Der wahre Grund für die Finanzkrise [youtube 1,|2,]
Der Preis des Geldes - Thementag bei
3sat am 3./4.10.9.
Einige Quellen:
3sat
* Amnesty International *
H.-H.
von Arnim*
Aktiencheck
* ARD * arte
* Attac * Bayern
alpha * br * Bessere-Welt-Links
* {Bild, kritisch dazu BILDblog}
* Börse.ARD * Börse
Online * Börsenzeitung
* Capital * Clean-State
* Das linke Forum
* Das
politische Buch (br3) * Der
Aktionär * Der Spiegel
* Deutsches Aktien-Institut * Die
Linke * Die Welt * Die
Zeit * DM * Dr.Hankel
* Fakt * FAZ
* Finance watch
* Financial Times Deutschland *
Finanzkrise-Politik
* Focus * Frankfurter
Rundschau *
Frontal
21 * German China.org
* Greenpeace
* Hamburger Abend Blatt
* Handelsblatt
* Heise
* hr * Humanistische-Aktion
* Human Right Watch * immobetrug
* jjahnke*
Kapitalismusfehler
* KölnerStadtAnzeiger * Kontraste
* LobbyControl * Manager-Magazin
* MDR * mmnews
* Monitor * Münstlerländische
Volkszeitung * NachDenkSeiten
* NDR * Neue
Richter Vereinigung * Neues Deutschland
* Nürnberger Nachrichten *
NRZ*
ONVISTA
*Panorama * Phönix
*
Planet Wissen
*
plusminusQuarks&Co
* raum&zeit
* rbb * Report
Mainz *
Report
München * Jürgen Roth
* Werner Rügemer*
SachsenZeitung
* Sozialistische Zeitung * Spiegel
tv * Stern * Stuttgarter
Zeitung * Süddeutsche
Zeitung * swr * Tagesspiegel
*
taz
* Thüringische Landeszeitung * Transparency
* Urheberrecht bpb * Wallstreet
Online De *
WAZ = NRZ * wdr
* Wertpapier * Whistleblower
* Wirtschaftswoche * * Wirtschaftsverbrechen.de
* WISO
* ZDF * ZDF
Reporter * Zeit-Fragen *
Querverweise
und Daten: Wirtschaftstatsitik,
Schuldenstatistik: 2006, 2007,
2008,
2009,
2010,
2011,
2012, Überblick
PolitPsy, InKiR,
FiKri078,
Doku9_3,
Doku9_4,
Doku10_1(Standort),
Schulden,
Globalplayer,
Kartelle,
Deutschland
AG, Gagen,
Geldtabu,
Unrecht
im Namen des Rechts, Medienkritik:
2007,
2008,
2009,
2010.
Grundlagen:
Aristoteles
(Staatslehre),
Politikaxiome,
Gemeinwohl,
Parteien-Oligarchie,
Politiker,
Schuldentollwut,
Wirtschaftswerte,
Quellentexte
Ökonomie, Kriegsverbrechen,
Menschenrechte,
Vorbilder
und
Zivilcourage,
Der
Charakter und sein Preis,
Man
berücksichtige kritisch: Massenmedien
und Manipulation. * Bestellte
Wahrheiten – Lobby im Journalismus *
Müller, Leo (2010). Bankräuber. Wie kriminelle
Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben. Berlin: Econ
(Ullstein) u.v.a.m.:
_
Rating-Agenturen: Fitch
* Moody's * Standard
& Poors *
Wem die FED gehört,
dem gehört Amerika und die halbe Welt.
Die Lösung und Alternative heißt Monetative.
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
Juni 2012 Zur
aktuellen Sachlage der Finanzkrise im Juni 2012. * Pacta
sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel recht * Februar:
Übersicht Bankenrettungsmittel des Bundes (Soffin) PDF-NDS
* "Finanzmafia: Wieso Banker und Banditen ohne Strafe davonkommen
... " [westend]
__
| Aktuelle Sachlage 26. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal: Freier
Zugriff für die Banken auf das Geld von Europas SteuerzahlerInnen
und besonders auf die deutschen Sparbüchsen und Reserven. Merkel,
die, "solange sie lebe", nicht nachgeben wollte, ist umgefallen. Folgerichtig
feiern die Finanzmärkte. Der DAX stieg um über 4%.
> Zur
aktuellen Sachlage der Finanzkrise im Juni 2012.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
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01.07.2012 " ... " [ ]
-
"Bundesbank Keine Bank bei Zuspitzung der Krise vor Verlusten sicher.
Keine europäische Bank ist nach Ansicht von Bundesbank-Vizechefin
Sabine Lautenschläger bei einer Zuspitzung der Staatsschuldenkrise
vor erheblichen Verlusten geschützt. Dies gelte auch für die
deutschen Geldhäuser, sagte Lautenschläger dem Magazin 'Focus'.
... " [WS
1.7.12]
30.06.2012 " ... " [ ]
-
"Sarah Luzia Hassel-Reusings Verfassungsklage gegen ESM und Co.
Hiermit stellt die Bürger- und Menschenrechtlerin Sarah Luzia Hassel
Reusing, unsere Netzwerkpartnerin und Mitgestalterin unseres Gesetzentwurfs
zur Ausführung bundesweiter Volksentscheide, ihre Klage der Öffentlichkeit
zur Verfü- gung, diese zu downloaden und mit anderen evtl. noch veröffentlichten
Klagen abgleichen zu können.... " [nwve
1.7.12]
29.06.2012 " ... " [ ]
-
"Börsenreaktionen Märkte feiern Gipfel-Ergebnisse. Die
Börsen reagieren erleichtert auf die Beschlüsse des Euro-Gipfels.
Der Dax liegt deutlich im Plus, Euro und Bankaktien sind im Aufwind. Gute
Nachrichten auch für Spanien und Italien: Die hohen Renditen ihrer
Staatsanleihen sinken wieder.... " [Sp
29.6.12]
-
"EU-Sondergipfel schenkt Großbanken fast unbegrenzten Zugriff
auf Steuergelder. Wem die Einigung auf dem EU-Sondergipfel nützt,
zeigte sich unmittelbar nach den nächtlichen Beschlüssen: in
Asien – wo die Spekulationsmärkte aufgrund der Zeitverschiebung geöffnet
hatten – legten Aktien und Euro zu. Vorher hatten die EU-Regierungschefs
in dramatisierender Nachtsitzung weitere Steuergelder für Großbanken
und de facto gemeinsame Anleihen durchgesetzt. Zudem steht eine Haftungsgemeinschaft
unter Einschluß Deutschlands (wenn auch unter anderem Namen und unwesentlich
verschleiert) unmittelbar bevor. Kanzlerin Merkel bleibt das Vergnügen,
den Namen Euro-Bonds nicht in den Mund nehmen zu müssen.... " [BU
29.6.12]
-
"Brüsseler Gipfel Euro-Kritiker zerpflücken Rettungskompromiss.
Die
Euro-Kritiker in der schwarz-gelben Koalition sind entsetzt und sehen sich
durch den Gipfelbeschluss in ihrem skeptischen Kurs bestätigt. Mit
der direkten Bankenhilfe aus dem ESM-Rettungsfonds drohe eine europäische
Bad Bank zu entstehen, befürchtet CDU-Mann Willsch. ... " [Sp
29.6.12]
-
"Platzen der Immobilienblase Großreinemachen bei spanischen Banken
beginnt. Die EU stützt die spanischen Institute mit 100 Mrd. Euro
und verlangt im Gegenzug eine einschneidende Reform der Branche. Allein
das Beispiel Bankia macht aber klar, wie schwierig das wird. ... " [ftd
29.6.12]
-
"Rekordhohe Kapitalflucht. Investoren kehren Spanien den Rücken.
Vor allem ausländische Investoren ziehen ihr Kapital aus Spanien ab.
Allein im April sind 26,6 Mrd. € aus dem Land abgeflossen. Damit hat
die Kapitalflucht in den ersten vier Monaten des Jahres rekordhohe 121,9
Mrd. € erreicht. ... " [NZZ
29.6.12]
-
"Kundentäuschung Nächster Skandal trifft Londoner City.
Für die Geldhäuser des Vereinigten Königreichs kommt es
derzeit knüppeldick. Die britische Finanzaufsicht verpflichtet die
großen Banken zu hohen Schadenersatzzahlungen wegen des Verkaufs
bestimmter strukturierter Produkte. Die Frage ist, "was noch alles ausgegraben
wird". ... " [ftd
29.6.12]
28.06.2012 " ... " [ ]
-
"Umfrage: 90 Prozent der Deutschen halten Politiker-Gerede zur Krise
für Lügen. "Alternativlos", "Auf gutem Weg" - solche und
ähnliche Sprechblasen gehen den Deutschen richtig auf die Nerven.
Fast 90 Prozent der Menschen sind der Ansicht, dass Politiker die Wahrheit
zur Krise verschleiern, hat eine Studie von Universität Hohenheim
und der Bank ING-DiBa herausgefunden. Auch das Kapital schneidet nicht
viel besser ab: Nahezu 80 Prozent der Bürger meinen, die Unternehmen
lügen, wenn es um die Krise geht. Hinzu kommt: Über drei Viertel
der Menschen fühlen sich in der Euro- und Verschuldungskrise durch
die Politik mit ihren Interessen und Anliegen nicht vertreten. Bezogen
auf die Unternehmen sind dies 84 Prozent.... " [BU
28.6.12]
-
"Deutschland wird einen Euro-Austritt unter vielen anderen schlechten
Lösungen am Ende doch erwägen müssen. Von den Kunstwährungen
der Vergangenheit hat keine länger als ein paar Jahre oder maximal
Jahrzehnte überlebt. Selbst der Goldstandard ging am Ende in die Binsen.
Bei Standard Chartered wurden die letzten Fälle des Untergangs von
Währungsunionen untersucht, insbesondere die der Sowjetunion (Rubelblock),
der Tschechoslowakei und Argentiniens Union mit dem US-Dollar. In allen
drei Fällen stieg der stärkere Partner aus. ... " [jj
238.6.12]
27.06.2012 " ... " [ ]
-
"Die GfK-Mogelpackung "Konsumklima". Die Nürnberger Gesellschaft
für Konsumforschung (GfK) sollte "Gesellschaft für Konsum-Propaganda"
heißen. Denn sie versucht immer wieder, den Deutschen die heile Welt
des Konsumierens vorzutäuschen, obwohl die Realitäten ganz anders
aussehen. Nun beruht diese rosa Kunst, die mit "Forschung" wirklich nichts
zu tun hat, eh nur aus nicht nachprüfbaren Umfragen. Tatsächlich
stagniert der zuletzt umgefragte Wert für das Konsumklima im Juni
... " [jj 27.6.12]
26.06.2012 " ... " [ ]
-
"Rettungsschirme Deutschland haftet mit bis zu 310 Milliarden Euro.
Die Bundesrepublik haftet in der Euro-Krise mit Milliarden, nun wird erstmals
eine offizielle Summe bekannt: Laut "Handelsblatt" rechnet die Regierung
mit Verpflichtungen aus den Rettungsschirmen von bis zu 310 Milliarden
Euro. Ein Zerbrechen der Euro-Zone käme noch weitaus teurer. ..."
[Sp
26.6.12]
-
"Lasten der Euro-Krise Deutschland stopft Milliardenloch mit neuen Schulden.
Deutschland muss über Anleihen drei Milliarden Euro mehr Schulden
machen als geplant: Grund für die zusätzliche Kreditaufnahme
ist die Finanzierung der Euro-Krisenhilfen. Bereits im zweiten Quartal
hatte die Deutsche Finanzagentur das Volumen der Schuldpapiere erhöht....
" [Sp
26.6.12]
-
"Banca Monte dei Paschi Italien stützt strauchelnde Bank mit zwei
Milliarden Euro. Kreditinstitut Monte dei Paschi: Traditionsbank unter
Druck. Neue Milliardenhilfen für die älteste Bank der Welt: Nach
langem Zögern hat sich die Regierung in Rom dazu durchgerungen, der
strauchelnden Banca Monte dei Paschi weitere Unterstützung zu gewähren.
Mit der Finanzspritze soll das drittgrößte Geldinstitut Italiens
seine Eigenkapital-Quote verbessern.... " [Sp
26.6.12]
-
"Demos und PetitionenSo protestiert das Netz gegen ESM und Fiskalpakt.
Am Freitag stimmt der Bundestag über den Fiskalpakt und den Euro-Rettungsschirm
ab. Nicht alle sehen dem Tag gelassen entgegen, die Angst treibt viele
um in Deutschland. Auch im Netz regt sich Widerstand. ... " [HB
26.6.12]
25.06.2012 " ... " [ ]
-
"Statistisches Bundesamt Schulden steigen über die Grenze von zwei
Billionen Euro. Die Schulden der öffentlichen Haushalte sind im
ersten Quartal gestiegen. Besonders stark war die Zunahme bei den Gemeinden.
Die Kreditaufnahme des Bundes nahm dagegen nur leicht zu. ... " [HB
25.6.12] RS: Aha: der angebliche Musterschüler
Europas, das angeblich so reiche und tüchtige Deutschland kann es
also hinten und vorne nicht ... aber den andern den Marsch blasen ... Wo
man hinschaut Inkompetenz, Blasen, hilfloses Gestammel, Lügen, Nebelkerzen,
Geschwätz. Da kann man nur mit Adenauers
Standardspruch jammern: Mein Gott, was soll nur aus Deutschland werden!?
-
"Equilar-Studie Banker werden mit Geld überhäuft. Die
Finanzkrise scheint in der Welt des Geldes vergessen zu sein. Die Banker
kassieren zum zweiten Mal in Folge üppige Gehälter. Statt Bonuszahlungen
in bar - die im Visier der Aufsichtsbehörden sind - gibt's mehr Aktien
und Optionen. ... " [ftd
25.6.12]
-
"Private Betreiber vor Insolvenz Spaniens Maut-Autobahnen müssen
gerettet werden. In Spanien wurden viele mautpflichtige Autobahnen
mit EU-Geld finanziert. Jetzt bleiben die Mauteinnahmen weit hinter den
Prognosen zurück. Die Betreiber stehen vor der Pleite. ... "
[faz
25.6.12]
-
" ... " [ ]
_
| Aktuelle Sachlage 25. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal: Probleme,
die in 50 Jahren aufgebaut wurden, wie die hemmungslose und idiotische
Schuldenwirtschaft, Deregulierung, Globalisierung,
Abschaffung
des freien Marktes, Verantwortungslosigkeit, Raubbau der Ressourcen,
Verfall und Verwahrlosung der Eliten
(Bock-Gärtner-Antikulturen)
können
nicht schnell gelöst werden. Es ist absurd, wenn immerzu verlangt
wird, dass man die Krise schnell in den Griff kriegen müsse. Hier
geht gar nichts mehr schnell, man darf froh sein, wenn überhaupt Lösungen
gefunden werden. Die wichtigste wäre zweifellos die Beendigung der
Plutokratie und hier wäre am dringlichsten ein tragfähiges Konzept
einer Monetative, das die Banken von ihrer unsäglichen Rolle der Geldschöpfung
befreit. Die können einfach nichts außer Unheil, die Raffges
und die Verhältnisblödel,
die ihr eigenes Zockersystem nicht begreifen mit dem sie die Welt in ständige
Angst und Schrecken versetzen.
> Zur
aktuellen Sachlage der Finanzkrise im Juni 2012.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
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24.06.2012 " ... " [ ]
-
"Euro-Krise Länder geben Weg für Fiskalpakt frei. Im Streit
um eine Zustimmung zum Fiskalpakt ist die Bundesregierung auf die Länder
zugegangen. Für deren Ja schnürt der Bund ein milliardenschweres
Paket für Sozialausgaben. ... " [ftd
24.6.12]
-
"Zustimmung der Länder zu Fiskalpakt kostet Steuerzahler 4 Milliarden
Euro jährlich. Bund und Länder haben sich auf den Fiskalpakt
geeinigt. Der Preis: etwa 4 Milliarden Euro jährlich nimmt der Bund
von den Ländern an jährlichen Kosten ab. Die SPD ist enttäuscht
und will weiter kämpfen. Winfried Kretschmann sieht in der Eingung
eine Absicherung des "wackelnden" Hauses Europa. ... " [DMN
24.6.12]
-
"Griechenland: Ministerpräsident Samaras sagt Teilnahme an EU-Gipfel
ab. Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras und der
designierte Finanzminister Vassilis Rapanos nehmen nicht am EU-Gipfel nächste
Woche teil. Der offizielle Grund ist der Gesundheitszustand der beiden.
... " [DWN
24.6.12]
-
"Überraschung: Troika lässt Verhandlungen mit Griechenland
platzen. Die Troika hat überraschend die für Montag geplante
erste Verhandlungs-Runde mit Griechenland abgesagt. Offizieller Grund:
Regierungschef und der designierter Finanzminister sind krank. Es ist unklar,
ob die neuen radikalen Forderungen der Griechen der eigentlich Grund für
die Absage sind. ... " [DWN
24.6.12]
-
"Ringen um den FiskalpaktDie Bundesregierung blickt bang nach Karlsruhe.
Die nötige Mehrheit in Bundestag und Bundesrat für den Fiskalpakt
ist in sicheren Tüchern - auch wenn der Kompromiss teuer war. Nun
aber geht das Projekt nach Karlsruhe. Denn das letzte Wort haben die Verfassungsrichter.
... " [HB
24.6.12]
-
"Euro-Krise Alle Hoffnungen ruhen auf dem Plan der Vier. Spaniens
Banken müssen saniert werden, Griechenland will mehr Zeit für
seinen Sparkurs, Italien beginnt zu wackeln: Beim EU-Gipfel in Brüssel
diese Woche geht es - mal wieder - um akute Krisenbewältigung. Auf
dem Tisch liegt der nächste Reformplan, doch schon formiert sich Widerstand.
... " [Sp
24.6.12]
-
"Geldpolitik BIZ warnt vor Überlastung der Zentralbanken. Seit
fünf Jahren kämpfen die Zentralbanken mit einer ungewöhnlich
lockeren Geldpolitik gegen die Finanz- und Schuldenkrise. Jetzt spricht
die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich - die „Zentralbank
der Zentralbanken“ - von Grenzen der Belastbarkeit. ... " [faz
24.6.12]
23.06.2012 " ... " [ ]
-
"Euro-Krise Mogelpackung Fiskalpakt. Die bundesdeutsche Politik
hat sich endlich zusammengerauft und einen Kompromiss zum Fiskalpakt gefunden.
Sie erinnern sich: Mit diesem Vertragswerk soll, mal wieder, eine unumkehrbare
Stabilität in die Euro-Zone Einzug halten. Alle, die mitmachen, verpflichten
sich zu strenger Haushaltsdisziplin und unterwerfen sich entsprechenden
Sanktionen. Klingt gut, wird am Ende aber wieder nicht funktionieren. ...
" [WO
23-6-12]
22.06.2012 " ... " [ ]
-
"Euro-Krise Deutschland steht am Rand einer Rezession. Droht Deutschland
eine Rezession? Bislang hatten Ökonomen immerhin mit einem Miniwachstum
gerechnet. Doch der Absturz wichtiger Konjunkturbarometer lässt nun
Schlimmes befürchten. Die Wirtschaft verfällt in Schockstarre.
... " [HB
22.6.12]
-
"EZB senkt Sicherheitsanforderungen für Banken. Angeschlagene
Banken in der Euro-Zone kommen bald leichter an Zentralbankgeld. Die EZB
lockert die Sicherheiten für ihre Refinanzierungsgeschäfte. Damit
steigen die Risiken für sie. ... " [faz
22.6.12]
-
"Ifo-Index Deutsche Wirtschaft schreibt Rest von 2012 ab. Der Ifo-Index
sinkt den zweiten Monat in Folge. Zwar beurteilen die deutschen Unternehmen
die aktuelle Lage nicht wirklich schlecht. Sie gehen aber von einer deutlichen
Eintrübung im zweiten Halbjahr 2012 aus..... " [ftd
22.6.12 ]
-
"Vierer-Gipfel einig 130-Milliarden-Spritze für mehr Wachstum.
Bei ihrem Treffen haben sich Kanzlerin Merkel und ihre Amtskollegen aus
Frankreich, Spanien und Italien auf ein 130-Milliarden Euro schweres Wachstumspaket
geeinigt. Frankreichs Präsident Hollande will jedoch noch mehr.
... " [HB
22.6.12]
-
"EnBW-Affäre um Mappus und Notheis "Er kann Angela mit seinen Truppen
töten". Dirk Notheis, Chef der Bank Morgan Stanley, hat sich beim
EnBW-Milliardendeal blamiert. Er schickte dem damaligen Ministerpräsidenten
Mappus E-Mails, die tief blicken lassen. Insider vermuten, dass er seinen
Job bald los ist. ... " [SZ
22.6.12]
-
"Schmäh-Titelbilder Merkel - Hitler, Stiefmutter, Terminator.
Entblößte Brüste, Hakenkreuz auf dem Oberarm und jetzt
im Terminator-Look: Wenn es ums Bashing der Kanzlerin und Deutschland geht,
pfeifen einige Zeitungen in Europa auf das Niveau. Ein Überblick über
heftige Titelbilder. ... " [ftd
22.6.12]
21.06.2012 " ... " [ ]
-
"US-Notenbank Bernanke - zwischen Aktion und Abwarten. Die Fed-Entscheidung
zeigt: Ben Bernanke will als Stützer der US-Konjunktur erscheinen.
In Wirklichkeit aber wartet Amerikas Notenbankchef auf eine Bestätigung
seines pessimistischen Konjunkturausblicks - ehe er eine dritte Runde milliardenschwerer
Anleihekäufe startet..... " [fte
21.6.12]
-
"Eilantrag in Karlsruhe Linke will ESM und Fiskalpakt stoppen. Die
Linke macht ernst mit ihrer Ankündigung: Sie will den umstrittenen
Euro-Rettungsschirm und den EU-Fiskalpakt durch das Bundesverfassungsgericht
verhindern. Begründung: "Deutsche Politik darf nicht fremdbestimmt
werden." ... " [SZ
21.6.12]
-
"Moody's stuft Deutsche Bank um zwei Noten herab. Rundumschlag von
Moody's: Vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise hat die
Ratingagentur die Bonität von 15 großen Banken gesenkt, darunter
mehrere US-Häuser und die Deutsche Bank. ... " [stern
21.6.12]
-
"Griechenland Anleihen Commerzbank empfiehlt Schrottpapiere. Während
die Commerzbank 2011 griechische Staatsanleihen abstößt, verkauft
sie dieselben Anlagen an risikoscheue Privatkunden. Jetzt versucht die
Bank, die Sache unter den Tisch zu kehren. ... " [FR
21.6.12]
-
"Däubler-Gmelin: Zeitplan für ESM-Ratifizierung ist "absurd
und untragbar". Ex- Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin
fordert eine Verschiebung der Ratifizierung des ESM-Vertrages. "Angesichts
des am 19. Juni ergangenen Verfassungsgerichtsurteils, das die Mitwirkungsrechte
des Bundestages bei der Eurorettungspolitik stärkt, ist der Zeitplan
für den Beschluss von Eurorettungsschirm (ESM) und Fiskalpakt durch
Bundestag und Bundesrat absurd und untragbar". Däubler-Gmelin vertritt
gemeinsam mit dem Leipziger Staatsrechtler Christoph Degenhart das Bündnis
"Europa braucht mehr Demokratie". ... " [BU
21.6.12]
-
"Ist das das Ende des amerikanischen Traums? Brüchige Moral, Inkompetenz
und Kleptokratie: Zwei neue Bücher rechnen mit den US-Eliten ab.
Mit Bedenken schauen die Autoren auf die wachsende Distanz zwischen Elite
und dem Rest der Gesellschaft. ... " [DB
21.6.12]
-
"Belgien. Crash Alarm: Dexia braucht 220 Milliarden Euro von Steuerzahlern.
Der belgische Zentralbankchef erwartet, dass die Dexia Bank zusätzliches
Steuergeld benötigen wird. Ein ehemaliger Dexia-Banker traut der Bank
sogar zu, das Land im schlimmsten Fall in die Pleite treiben zu können.
... " [DWN
21.6.12]
20.06.2012 " ... " [ ]
-
"London Banker bekommen Berufsverbot. Die Londoner Finanzaufsicht
hat von April 2010 bis April 2011 so viele Banker wie nie zuvor mit einem
Berufsverbot belegt. Insgesamt wurden 71 Menschen aus der Banken- und Hypothekenbranche
ausgeschlossen. ... " [faz
20.6.12]
-
"WestLB wird Milliarden-Desaster für den Steuerzahler. Die
krisengeschüttelte WestLB erweist sich für die Steuerzahler als
Milliarden-Desaster. NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) bezifferte
die gesamten möglichen Belastungen seit 2005, einschließlich
der absehbaren künftigen Verluste, auf ein Volumen von 18 Milliarden
Euro. In der Summe enthalten seien alle Kosten von der Wertvernichtung
durch den Niedergang der Bank in den vergangenen Jahren über die Milliarden
für Staatsgarantien bis hin zu den Pensionslasten. Drei Milliarden
Euro davon entfielen auf den Bund und neun Milliarden auf das Land. Rund
sechs Milliarden Euro könnten auf die Sparkassen zukommen. ...
" [ TS 20.6.12]
-
"Schuldenkrise Italien: Krisenfonds sollen Staatsanleihen kaufen.
In der Schuldenkrise müssen angeschlagene Staaten immer höhere
Zinsen zahlen. Um die Kosten für die Kreditaufnahme in Grenzen zu
halten, will die italienische Regierung, dass die Euro-Krisenfonds EFSF
und ESM künftig Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen. ... " [faz
20.6.12]
-
"400 Milliarden Euro für Staatsanleihen: Monti will den EFSF plündern.
Beim G 20 Gipfel hat der italienische Premier vorgeschlagen, die noch im
EFSF lagernden 400 Milliarden Euro einfach zum Kauf von italienischen und
spanischen Bonds zu kaufen. Angela Merkel dementierte lauwarm, Francois
Hollande gab sich entrüstet über die Unverschämtheit der
Märkte. Statt Lösungen gab es Streit, während die Schuldenuhr
unerbittlich weitertickt. ... " [DWN
20.6.12]
-
"Deutschland gerät ins Visier von Hedgefonds. Die Rendite für
zehnjährige deutsche Staatsanleihen ist seit Monatsbeginn von 1,13
Prozent auf 1,53 Prozent gestiegen. Hedgefonds rechnen mit einer Verdoppelung
der Zinsen. ... " [dP
20.6.12]
-
"Ausbeutung mitten in Deutschland. Menschenhandel hat viele Gesichter.
Sexuelle Ausbeutung wird von Medien und Politik wahrgenommen, doch Menschenhandel
zum Zweck der Arbeitsausbeutung ist hier kein Thema. Erntehelfer erhalten
höchstens 1,20 Euro. Zu essen bekommen sie nichts als Erdbeeren. Und
das leider ist kein Einzelfall. ... " [fr
20.6.12]
19.06.2012 " ... " [ ]
-
"Prozess gegen Ex-Vorstand BayernLB kann nur auf wenig Schadensersatz
hoffen. Ungünstige Aussichten für die BayernLB: Der Landesbank
droht im 200-Millionen-Euro-Prozess gegen den gesamten früheren Vorstand
eine Schlappe. Nur zwei der acht Ex-Manager sollen möglicherweise
zahlen.... " [Sp
19.6.12]
-
"Auch in Krisenzeiten Club der Millionäre wächst. Daran
ändern alle Krisen nichts: Die Gruppe der Reichen wächst, immer
mehr Menschen haben Millionen im Depot - vor allem in Fernost. Doch die
alten Millionäre haben viel Geld verloren. ... " [faz
19.6.12]
-
"Steigende Zinsen Spanien taumelt Richtung Pleite. In Spanien verschärft
sich die Krise: Die Zinsen für Staatsanleihen schnellen in die Höhe,
die Löcher in den Bilanzen der Banken werden immer größer.
Dem Land droht die Zahlungsunfähigkeit - trotz der versprochenen Hilfen
von bis zu 100 Milliarden Euro. Muss die EU noch mal eingreifen? ... "
[Sp
19.6.12]
18.06.2012 " ... " [ ]
-
"Dieses Geheimgremium entscheidet über Ankauf von Staatsanleihen
mit deutschem Steuergeld. Wenn mit den Euro-Rettungsschirmen EFSF und
ESM weitere Milliarden für den Ankauf von Staatsanleihen fließen,
soll dies offenbar ohne lästige Beobachtung durch die Öffentlichkeit
gesehen. Vergangenen Donnerstag wählte der Bundestag zum zweiten Mal
ein Sondergremium – dort werden Geldzahlungen im Geheimen abgehandelt.
Ein erstes derartiges Gremium hatte das Bundesverfassungsgericht Ende letzten
Jahres gestoppt, daher wurde nun das entsprechende Gesetz geändert....
" [BU
18.6.12]
-
"Finance Watch antwortet zur Konsultation über Schattenbanken.
18. Juni 2012: Finance Watch hat letzte Woche seine Antwort zur Konsultation
der Europäischen Kommission über das Schattenbanksystem eingereicht.
Der Forschungsbeauftragte Frédéric Hache erklärt: “Es
ist entscheidend für die Stabilität des Finanzsystems, dass die
Schattenbanken und ihre Aktivitäten gleich reguliert werden wie Banken.
Wir freuen uns auf die Reichweite der Konsultation und warten schon neugierig
auf den zukünfigten Gesetzgebungsvorschlag der Kommission.” ..." [fw
18.6.12]
Aktuelle Sachlage 24. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal: "Vom
Euro-Krisenmanagement zu einer neuen politischen Architektur der EU?
Optionen einer sozialen und demokratischen Vertiefung des Integrationsprojekts
-
Die Krise (in) der Eurozone und das bisherige Krisenmanagement haben innerhalb
der Gesellschaften wie zwischen den Staaten der Europäischen Union
integrationsgeschichtlich beispiellose Spannungen und Konflikte hervorgebracht.
Das Integrationsprojekt verlangt nach neuen Antworten auf Fragen des demokratischen
und legitimen Regierens und der effektiven und nachhaltigen Problemlösung.
-
Jeglicher Reformdiskurs ist mit mehreren Dilemmata konfrontiert. Denn während
der Reformbedarf in Richtung »mehr Europa« wächst, schwinden
gleichzeitig die dafür erforderlichen Voraussetzungen einer breiten
bürgergesellschaftlichen Unterstützung und einer pro-integrativen
Haltung zahlreicher EU-Länder. Die EU weist nach den jüngsten
Erweiterungsrunden ein nie gekanntes Maß an Wohlstandsunterschieden
zwischen den Mitgliedstaaten und eine deutlich gewachsene Heterogenität
nationaler Produktions- und Verteilungsregime auf. Gemeinschaftliche Problemlösungen,
die eines Interessenausgleichs entlang einer ordnungspolitischen, einer
integrationspolitischen und einer verteilungspolitischen Konfliktachse
bedürfen, werden schwieriger.
-
Die diskutierten Reformoptionen zeigen, dass innerhalb des bestehenden
Vertragsrahmens einzelne über die bisherigen Weichenstellungen in
der Euro-Krise hinausführenden Problemlösungsstrategien möglich
wären, die EU aber letztlich einer erneuerten und erweiterten Vertragsgrundlage
bedarf. Demzufolge sollte ein neuer Konvent einberufen werden, der losgelöst
vom tagesaktuellen Krisenmanagement eine neue Kompetenz- und Entscheidungsarchitektur
der EU vorbereitet."
[Aus: HANS-WOLFGANG PLATZER Juni 2012 - Internationale Politikanalyse
FES: PDF]
> Zur
aktuellen Sachlage der Finanzkrise im Juni 2012.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
2. Quartal 2012: 26, 25,
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Quartal 2010: 13,
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3. Quartal 2009: 40,
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17.06.2012 " ... " []
-
"EU arbeitet an Euro-Bonds "light". In den Brüsseler EU-Institutionen
wird an einem neuen Modell für gemeinsame europäische Schuldanleihen
gearbeitet. Es geht um sogenannte Euro-Bills. Das sind gemeinsame europäische
Anleihen, die nur eine kurze Laufzeit haben und in der Summe begrenzt sind.
Jeder Staat dürfte sich danach bis zu einem bestimmten Prozentsatz
seiner Wirtschaftsleistung mittels Euro-Bills finanzieren. ... " [Sp
17.6.12]
16.06.2012 " ... " []
-
"Angst wird geschürt. Am Sonntag können die Griechen zwischen
SYRIZA und Nea Dimokratia wählen. Die Präferenzen von EU und
Bundesregierung sind klar ... Beide Favoriten beteuern, im Falle einer
Regierungsübernahme den Verbleib Griechenlands in der EU und der Euro-Zone
zu sichern, was dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Griechen
entspricht. In inländischen Medien und durch Äußerungen
aus den anderen EU-Mitgliedsstaaten wird allerdings suggeriert, daß
ein Verbleib Griechenlands in der Gemeinschaftswährung nur bei einem
Sieg der Nea Dimokratia gesichert sei. So erschien die Stimme des deutschen
Kapitals, Financial Times Deutschland, am Freitag mit einer zweisprachigen
Titelseite und empfahl den Griechen in ihrer Muttersprache sowie in deutscher
Übersetzung ausdrücklich, »der Demagogie von Alexis Tsipras
und seiner SYRIZA« zu widerstehen und Nea Dimokratia zu wählen.
... " [jw 16.6.12]
-
"Angst vor der Drachme Die Griechen fliegen ihr Geld aus. Viele
Griechen bunkern ihr Geld zuhause - unter dem Parkett oder in der Wäsche.
Wer es sich leisten kann, fliegt ins Ausland und bringt sein Geld „in Sicherheit“.
Die Angst der Griechen vor der Drachma scheint groß. ... " [HB
16.6.12]
-
"Griechen-Wahl und Euro-Rettung Italiens Premier Monti setzt sich von
Merkel ab. Krisengipfel am Telefon: Vor der Schicksalswahl in Griechenland
haben sich Angela Merkel und Frankreichs Präsident Hollande über
die Lage in dem angeschlagenen Euro-Land ausgetauscht. Italiens Ministerpräsident
Monti geht wegen des Krisenmanagements inzwischen auf Konfrontationskurs
zur Kanzlerin. ..." [Sp
16.6.12]
-
"Merkel: Griechen dürfen Europa nicht „am Nasenring durch die Manege
führen“. Angela Merkel setzt vor der morgigen Wahl in Griechenland
auf klare Worte: Europa sei nicht bereit,den Griechen weiter zu helfen,
wenn diese sich nicht an die Vereinbarungen halten. Merkel will mit den
harten Worten auch ein Zeichen in Richtung der Finanzmärkte setzen,
um die Kapitalflucht aus Europa zu stoppen. ... " [DMN
16.6.12]
-
"Parlamentswahl: "Griechen zeichnen Weg zur Hölle vor" Viele
Griechen sind ratlos, wie es weitergehen soll. Vor der Parlamentswahl versuchte
die linksradikale Syriza die Verzweifelten mit der Illusion zu ködern,
alles könne wieder so werden wie früher. ... " [dP
16.6.12]
-
"Europa blickt nervös nach Griechenland. Griechenland wählt,
die Welt schaut gebannt zu..Vor den Wahlen am Sonntag herrscht angespannte
Stimmung. Eurogruppen-Chef Juncker warnt die Griechen vor einem Euro-Austritt
... " [dS
16.6.12]
-
"«Der Schweizer Aktienmarkt würde abstürzen».
Der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann nennt drei Szenarien, wie es
nach den Wahlen in Griechenland weitergehen könnte. Und er erklärt,
warum die wirtschaftlichen Folgen in jedem Fall gravierend sein werden.
... " [baz
16.6.12]
-
"Bankenkrise. Spanische Banken werden deutlich mehr als 100 Milliarden
Euro brauchen. Im April hoben die Spanien über 60 Milliarden Euro
von ihren Banken ab, Tendenz steigend. Ein großes Risiko für
die angeschlagenen Banken, die bereits jetzt extrem abhängig von den
Krediten der EZB sind. Eine Erhebung der spanischen Zentralbank hat ergeben,
dass die im Bailout veranschlagten 100 Milliarden Euro nicht reichen werden,
um die Banken zu retten. ... " [DMN
16.6.12]
15.06.2012 " ... " []
-
"Fed verlieh 4 Billionen Dollar an eigene Mitglieder. Der
US-Senator Bernie Sanders kritisiert die nun offen gelegte, massive Verquickung
von Interessen des amerikanischen Federal Reserve Systems mit denen der
größten US-Banken und will dagegen vorgehen. ... " [gr
15.6.12]
-
"Notfallpläne für Griechenland-Wahl Die Stunden der Retter.
Es ist der Tag, den alle fürchten. Am Sonntag wählt Griechenland
ein neues Parlament - und stimmt dabei indirekt auch über den Verbleib
in der Euro-Zone ab. So bereiten sich Politik, Notenbanken und die Finanzbranche
auf die entscheidenden Stunden vor. ... " [Sp
15.6.12]
-
"Bankenkrise in Großbritannien Britische Notenbank wehrt sich
mit Geldflut gegen Euro-Krise. Rund 100 Mrd. Pfund aus der Zentralbank
sollen die britischen Banken vor der "schwarzen Wolke" der europäischen
Schuldenkrise schützen - so der Plan von Bank-of-England-Chef Mervyn
King. Bereits in wenigen Wochen soll so die Kreditvergabe angekurbelt werden.
... " [ftd
15.6.12]
-
"Steuerrazzia bei EnBW. EnBW hat derzeit an vielen Fronten Probleme
- jetzt kommt ein sehr unangenehmer Fall dazu: Die Steuerfahndung ermittelt
gegen drei Mitarbeiter des Unternehmens wegen Betrugs in Höhe von
46 Millionen Euro. ... " [HB
15.6.12]
14.06.2012 " ... " []
-
"Schneeballsystem Finanzbetrüger Stanford bekommt lebenslänglich.
Der Staatsanwalt wollte 230 Jahre Haft, das Gericht gab sich mit 110 Jahren
zufrieden: Der Finanzbetrüger Allen Stanford muss wegen seines milliardenschweres
Schneeballsystems für den Rest seines Lebens ins Gefängnis. ...
" [HB
14.6.12]
-
"Top-Ökonomen Barry Eichengreen - Amerika, arbeite kurz! Amerika
leidet unter einer Massenarbeitslosigkeit wie seit der großen Depression
der 30er-Jahre nicht mehr. Damals wurde das Problem mit Kurzarbeit gelöst.
Auch Deutschland ist hier ein gutes Vorbild.... " [ftd
14.6.12]
-
"Chefanalyst kritisiert Ratingagentur. "Die Herabstufung Spaniens ist
skandalös". Die Ratingagentur Moody's hat Spanien herabgestuft,
weil das Land den Euro-Rettungsschirm in Anspruch nimmt, um seine Banken
zu retten. Ein absolut unrealistischer Schritt, meint Folker Hellmeyer,
Chefanalyst der Bremer Landesbank, im Gespräch mit tagesschau.de.
... " [TS
14.6.12]
-
"Schuldenkrise. Das neue Europa kommt quasi als Notverordnung. Gerade
die aktuelle Notlage europäischer Staaten sollte Anlass genug sein,
bei der politischen Reform der EU genau hinzusehen. Damit Europa am Ende
auch tatsächlich demokratisch legitimiert ist. ... " [WO
14.6.12]
13.06.2012 " ... " []
-
"Folge der Finanzkrise USA stürzen zurück ins Jahr 1992.
Die Finanzkrise hat die US-Haushalte um 20 Jahre zurückgeworfen. US-Familien
büßten in den vergangenen drei Jahren vor allem durch den Einbruch
der Eigenheimpreise 40 Prozent ihrer Vermögen ein.... " [ftd
13.6.12]
-
"US-Haushaltsdefizit wächst weiter. Das US-Haushaltsdefizit
ist im Mai auf 124,6 Milliarden US-Dollar gewachsen. Wie das US-Finanzministerium
am Mittwoch mitteilt, liegt dieser Wert über dem Niveau des
Vorjahresmonats, als das Defizit bei 57,64 Milliarden Dollar lag. Trotz
einem rapiden Wachstum ist die Lage etwas besser als die Experten prognostiziert
hatten. Sie waren von 125 Milliarden Dollar Defizit ausgegangen.
... " [rian
13.6.12]
-
"Finanzkrise. Spekulanten nehmen sich Italien vor. Italiens Wirtschaft
schrumpft, die Reformen stocken. Die Stimmung im Land ist ungewohnt miserabel.
Der Risikoaufschlag für Staatsanleihen steigt stark. Benötigt
Italien als nächstes den Euro-Rettungsschirm? ... " [FR
13.6.12]
-
"Frankreich: Außenhandelsdaten – unhaltbare Ungleichgewichte.
Die französische Zollbehörde (Direction générale
des douanes et droits indirects) berichtete die Daten zum Außenhandel
bei Waren und Gütern Frankreichs für den Monat April 2012. Die
dort in der Pressemitteilung präsentierten Daten sind saisonbereinigt
und inklusive den Rüstungsgütern. Saisonbereinigt stiegen Export-
und Importvolumen leicht an und das Handelsbilanzdefizit schwoll auf saisonbereinigte
-5,801 Mrd. Euro im April. ... " [qs
13.6.12]
-
"Euro-Krise Moody's stuft Spanien und Zypern herab. Gerade wurden
den spanischen Banken 100 Milliarden Euro für die Sanierung zur Verfügung
gestellt - nach Ansicht von Moody's ist das schlecht für die Kreditwürdigkeit
der Regierung in Madrid. Die Rating-Agentur senkte die Bonitätsnote
Spaniens um drei Noten und stufte auch Zypern herunter. ... " [Sp
13.6.12]
12.06.2012 " ... " []
-
"Höchste Zeit für einen Euro-Untersuchungsausschuß.
Sehr viele Menschen in Deutschland haben jahrelang für ihr Alter und
alle Notfälle gespart, einiges wurde vom Munde weg gespart. Nun haben
sie große Ängste um diese Ersparnisse. Sie leben mit stark abgesenkter
Lebensqualität. In der Bevölkerung breitet sich die Angst aus.
Jeder Vierte der von der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group
(BCG) jetzt Befragten ist unsicher, ob er seinen Arbeitsplatz noch im kommenden
Jahr haben wird. Nur noch 13 % glauben, daß der Nachwuchs es einmal
besser haben wird als man selbst, was eigentlich der Wunsch der meisten
Eltern ist. Gleichzeitig geht mehr als jeder Zweite davon aus, daß
die Euro-Krise ihn persönlich treffen wird - oder gleich seine Kinder.
Dabei sind 59 % der Ansicht, die Bundesregierung trage Verantwortung für
die Krise.... " [jj
12.6.12]
-
"IWF Direktorin Christine Lagarde:
weniger als 3 Monate Zeit für Rettung des Euro? Alarmierende Schlagzeilen
über die Euro Krise und ihre Folgen in den besonders betroffenen Ländern
Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Italien, gab es in den letzten
Wochen und Monaten mehr als genug. Kurz vor der Wahl in Griechenland melden
sich nun weitere Ökonomen zu Wort, die eindringlich vor einem Austritt
Hellas aus dem Euro Raum warnen und einen möglichen Zusammenbruch
des Euro nicht mehr ausschließen. ... " [hum
12.6.12]
11.06.2012 " ... " []
-
"Spardiktat Spanien Griechenland. Geisel der Finanzmärkte.
Angela Merkels Zwangsdiät ist gescheitert. Und der Wachstumspakt droht
eine Mogelpackung zu werden. Das beste Wachstumsprogramm für Europa
sind ein Sparmoratorium und die Ablehnung des Fiskalpaktes. Ein Gastbeitrag.
... " [FR
11.6.12]
__ _
Aktuelle Sachlage 23. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal:Bailout
könnte zum (Un-) Wort de ersten Dekaden des 21. Jahrhunderts werden.
"Westliche Volkswirtschaften haben im Zuge der
im Jahr 2008 einsetzenden Schuldenkrise reagiert wie es auch geisteskranke
Menschen tun. Zu diesem Schluss kommt der britische Wissenschaftler
Mark Stein von der School of Management der Universität Leicester
http://bit.ly/Nm8Y62 . Banker, Ökonomen und Politiker haben zu Beginn
der Krise eine gewisse "manische Kultur" geteilt. Diese war von Leugnung,
Omipotenz und übertriebenem Triumphgefühl geprägt, weshalb
alle Warnungen in den Wind geworfen wurden. ... " [pt
9.6.12]
> Zur
aktuellen Sachlage der Finanzkrise im Juni 2012.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
2. Quartal 2012: 26, 25,
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10.06.2012 " ... " []
-
"Schuldenkrise in Spanien Rajoy windet sich um "Rettung". Spaniens
Premier Mariano Rajoy schickte am Samstag seinen Wirtschaftsminister vor,
nun spricht er doch selbst. Dabei vermeidet er das Wort, das ihm peinlich
ist. Stattdessen lobt er seine eigene Leistung. ... " [ftd
10.5.12]
-
"Spanien-Hilfe soll Kettenreaktion vorbeugen. Spaniens Banken brauchen
mindestens 40 Milliarden Euro - die Eurozone stellt nun einmal 100 Millarden
bereit. Spanien hielt sich bisher in Sachen Rettungsfonds zurück -
groß ist die Angst vor dem Spardiktat der Geldgeber. Mit der Bankenhilfe
für Madrid schwellen die Rettungszahlungen auf insgesamt 500 Milliarden
an. Gespanntes Warten auf Griechenland-Wahl ... " [dS
10.6.12]
-
"Pläne für Fiskalunion EU will Schulden verbieten können.
10.06.2012
· Die EU erarbeitet gerade Pläne für eine vertiefte
Union. Jetzt nehmen sie langsam Gestalt an: Offenbar will die EU den Mitgliedsstaaten
neue Schulden verbieten können. Im Gegenzug sollen die Schulden vergemeinschaftet
werden. ... " [faz
10.6.12]
09.06.2012 " ... " []
-
"EU stellt 100 Milliarden Euro für spanische Banken-Rettung bereit.
Am Morgen und frühen Nachmittag haben EU-Offizielle das Hilfspaket
für Spanien fertiggestellt: Die Spanien werden bis zu 100 Milliarden
Euro bekommen, wenn sie anrufen. Als Sicherheit reicht die Zusage des Wohlverhaltens,
Kontrollen wie für Griechenland oder Irland wird es nicht geben. ...
" [DWN
9.6.12]
-
"Rettungsschirm Spanien-Rettung mit fatalen Folgen. Der Rettungsschirm
für Spaniens Banken beschleunigt den Weg der Euro-Zone in die Transferunion.
Die Haftungssummen für Deutschland werden immer größer.
Damit steigt die Gefahr, dass die Währungsunion im kollektiven Staatsbankrott
oder in der Hyperinflation endet. ... " [wiwo
9.6.12]
-
"Euro-KriseDer Griff in die Kasse. In der Euro-Zone kommen immer
neue Ideen auf, wie man Deutschland dazu bewegen kann, gemeinsam für
Staatsschulden und marode Banken zu haften. Handelsblatt Online nimmt die
Optionen unter die Lupe. ... " [HB
9.6.12]
-
"Westliche Volkswirtschaften haben im Zuge der im Jahr 2008 einsetzenden
Schuldenkrise reagiert wie es auch geisteskranke Menschen tun. Zu diesem
Schluss kommt der britische Wissenschaftler Mark Stein von der School of
Management der Universität Leicester http://bit.ly/Nm8Y62 . Banker,
Ökonomen und Politiker haben zu Beginn der Krise eine gewisse "manische
Kultur" geteilt. Diese war von Leugnung, Omipotenz und übertriebenem
Triumphgefühl geprägt, weshalb alle Warnungen in den Wind geworfen
wurden. ... " [pt
9.6.12]
-
"Bailout. Finanzminister wollen Bailout
am Nachmittag beschließen. EZB: Spanien-Rettung steht unmittelbar
bevor. Der Vizepräsident der EZB rechnet mit dem Hilferuf Spaniens
am Samstag. Die Banken sollen direkt mit Geldern aus dem EFSF gerettet
werden. Den entsprechenden Beschluss dürften die Finanzminister bei
einer Telefonkonferenz am frühen Nachmittag fällen. ...
" [DMN 9.6.12]
-
"Griechischer Fahnder über Steuerflucht. „Unberührbare Eliten“.
Der Leiter der griechischen Steuerfahndungsbehörde schließt
sich der umstrittenen Kritik der IWF-Chefin Lagarde über die Steuermoral
seiner Landleute an. ... Die Steuerflucht in seinem Land belaufe sich auf
zwölf bis 15 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. „Wenn
wir davon auch nur die Hälfte eintreiben könnten, wäre Griechenlands
Problem gelöst.“ ..." [taz
9.6.12]
-
"Island-Banker sitzen ab jetzt auf Bank im Knast. Der ehemaliger
Vorsitzende der Byr Savings Bank Jon Jonsson Thorstein und Geschäftsführer
der Kreditabteilung Ragnar Zophonias Gudjonsson wurden am Donnerstag vom
Obersten Gerichtshof Islands in einigen Anklagepunkten wegen Betrug für
schuldig gesprochen.Das Gericht verhängte über die Angeklagten
eine Haftstrafe in Höhe von viereinhalb Jahren. ... " [ru
9.6.12]
08.06.2012 " ... " []
-
"Werner Rügemers Buch über Rating-Agenturen gibt Einblicke
in das organisierte Verbrechen mit dem feinen Image. Es zeigt, wie
verflochten die drei großen Rating-Agenturen mit Hedgefonds, privaten
Großvermögen und Investmentbanken sind, wie sie in den letzten
20 Jahren expandierten, wem sie gehören, wie sie mit den zu prüfenden
privaten Unternehmen verflochten sind, wie viele Länder sie prüfen
und wie sie ihre Macht über staatliche Entscheidungen ausgedehnt haben....
" [NDS 8.6.12]
-
"Millionenverluste durch Swap-Wetten – Riesas Finanzbürgermeister
suspendiert. Im sächsischen Riesa ist Finanzbürgermeister
Markus Mütsch (CDU) vom Dienst suspendiert worden. Bürgermeisterin
Gerti Töpfer (CDU) reagierte damit auf die Folgen spekulativer Zinswetten
Mütschs. Der Verlust aus den Geschäften soll sich mittlerweile
auf 33,3 Millionen Euro belaufen – nach einem Minus von drei Millionen
Ende 2011. Bei den sog. Swap-Geschäften ging es u.a. um Spekulationen
auf die Entwicklung ausländischer Währungen. ... " [BU
8.6.12]
-
"Kapitalzuflüsse treiben deutsche Banken zu hohen Risiken.
Während Griechenland einen Rückgang der Einlagen von rund 16
Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat April zu verzeichnen hat, steigen
die Einlagen in Deutschland weiter. Ausländische Banken versuchen
bereits, Kunden durch höhere Zinsen zu locken und die deutschen Banken
wissen nicht, wohin mit dem Geld. ... " [DWN
8.6.12]
-
"Sinkende Ausfuhren Euro-Krise würgt deutsche Exporte ab. Deutschlands
Wirtschaft verliert an Fahrt: Die Exporte sind im April deutlich gesunken.
Besonders stark gingen die Ausfuhren in andere europäische Länder
zurück. Die Aussichten für die kommenden Monate sind schlecht
- denn auch in wichtigen Absatzmärkten wie Indien und China schwächelt
die Konjunktur. ... " [Sp
8.6.12]
07.06.2012 " ... " []
-
"Signal aus Cherán. Es geht auch anders: Bewohner einer mexikanischen
Kleinstadt jagen Holzmafia und korrupte Staatsdiener zum Teufel...
Irgendwann 2011 jedoch kochte die Volkswut über. Kirchenglocken wurden
geläutet, die Einwohner versammelten sich. Erst flogen Feuerwerkskörper,
dann brannten die Holztransporter. Es folgten chaotische Tage und Wochen.
Straßensperren wurden errichtet, Mahnwachen abgehalten und eine Bürgerwehr
improvisiert. Die Menschen konnten sich zwar nur mit Macheten und Schaufeln
bewaffnen, doch gegen den Zorn der Bürger, die stets solidarisch zusammenhielten
und in Massen auftraten, war am Ende selbst die organisierte Kriminalität
machtlos. Die Banditen zogen ab und haben sich seither nicht mehr sehen
lassen. Danach verschwanden die illegalen Holzfäller, dann die Gemeindepolizei
und schließlich auch der Bürgermeister. Seither herrscht Friede,
und damit das auch so bleibt, wurde auch das politische System reformiert.
... " [jw 7.6.12]
-
"Fitch droht USA für 2013 mit Herabstufung. Glaubwürdiger
Plan wird gefordert. Die Ratingagentur Fitch hat erneut mit einer Herabstufung
der US-Kreditwürdigkeit gedroht. Sollte der Kongress keinen „glaubwürdigen“
Plan zur Haushaltskonsolidierung beschließen, könnten die Vereinigten
Staaten im kommenden Jahr die Bestnote „AAA“ verlieren, teilte Fitch am
Donnerstag mit. Von allen mit „AAA“ bewerteten Ländern hätten
nur die USA bisher keinen glaubwürdigen Plan zum Schuldenabbau beschlossen,
sagte ein Fitch-Analyst. ... " [be
7.6.12]
-
"Italiens Top-Banker stehen im Visier der Justiz. Sogar der Bankenverbandschef
steht unter Verdacht. Italiens Spitzenbanker verlieren an Image. Gleich
vier Top-Manager haben derzeit mit der Justiz zu tun. Bei dem vom Vatikan
kürzlich gefeuerten IOR-Bankchef Ettore Gotti Tedeschi hat die Polizei
jüngst eine Hausdurchsuchung vorgenommen und angeblich "wichtige Dokumente"
gefunden. ... " [dS
7.6.12]
-
"Appell in Brüssel Deutsche Autobauer fordern Reindustrialisierung
Europas. Zuviel Dienstleister, zu viel Finanzbranche: Wenn die Euro-Zone
zusammenbleiben soll, braucht es mehr Industrie. Das glauben zumindest
die deutschen Autohersteller und verlangen eine neue Industriepolitik.
... " [ftd
7.6.12]
06.06.2012 " ... " []
-
"Plan der EU-Kommission Europas Banken sollen sich selbst retten.
EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier: Weniger Haftung für SteuerzahlerZur
Großansicht. Die EU soll nicht mehr allein für milliardenschwere
Bankenpleiten einstehen: EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will künftig
die Banken selbst und deren Gläubiger in die Haftung nehmen. Die Steuerzahler
in Europa sollen dagegen geschont werden.... " [Sp
6.6.12]
-
"Schuldenkrise Ahnungslos in die Euro-Dämmerung. Die meisten
Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen:
Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union
oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg
sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich
längst zu spät. ... " [Sp
6.6.12]
-
"EZB garantiert Bankenprofite weiter mit Zinsen von 1 Prozent. Euro-Zinsen
bleiben unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt
bei ihrer Niedrig-Zinspolitik – und sichert damit nach Ansicht von Kritikern
vor allem den weiteren Profit von Banken, die das Geld zu hohen Zinsen
weiterverleihen. ... " [BU
6.6.12]
-
"Notenbankkredite EZB-Bilanz übersteigt drei Billionen Euro.
Mit Riesenkrediten will die EZB das Bankensystem in der Euro-Zone stabilisieren.
Davon machten die Geldinstitute gehörig Gebrauch. Erstmals schoss
die Bilanzsumme der Zentralbank auf über drei Billionen Euro.
... " [wiwo
6.6.12]
-
"Spanien: Industrieproduktion mit -8,2%. Ein weiteres Mal bestätigt
sich die Sicht, dass die gewählte Strategie der undifferenzierten
Austerität zur Behebung der Krise in der Eurozone, die Krise maximal
zuspitzt. Wie bei Querschuesse seit langem herausgearbeitet, die Austerität
führt eben nicht dazu, dass die Schuldentragfähigkeit steigt,
sondern sie sinkt weiter, denn Einkommen, Konsum, Investitionen und Wertschöpfung
schrumpfen Hand in Hand und dies maximiert die volkswirtschaftlichen Schäden
und dies generiert auch in den aufgeblasenen Bilanzen der spanischen Banken
Kreditausfälle ohne Ende. ... " [qs
6.6.12]
-
"Neue Milliarden gebilligt Dexia wird zum Fass ohne Boden. Die zerschlagene
Bank soll mehr Staatsgeld erhalten. Frankreich, Belgien und Luxemburg wollen
das Institut mit zehn Milliarden Euro zusätzlich stützen. Die
EU-Wettbewerbshüter geben grünes Licht - aber nur befristet.
... " [HB
6.6.12]
-
"Moody's stuft deutsche Banken herab. Moody's sieht nur begrenzte
Möglichkeiten der deutschen Banken, Verluste infolge der Schuldenkrise
aufzufangen. Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit mehrerer
deutscher Banken herabgestuft. ... Für die Commerzbank wurde die langfristige
Bonität um eine Stufe auf "A3" gesenkt und der Ausblick negativ bewertet.
Auch die DekaBank, die genossenschaftliche DZ Bank, die Deutsche Hypothekenbank
und die Landesbanken LBBW und Helaba sowie die deutsche Filiale der italienischen
Unicredit wurden um eine Note herabgestuft. Die Bonität der NordLB
wurde um zwei Stufen gesenkt. ... " [TS
6.6.12]
-
"Wem gehört der Dax?. Deutschlands größte Unternehmen
gehören mehrheitlich ausländischen Anlegern - Tendenz steigend.
Mit Blick auf die Besitzerstruktur verdient der „deutsche Aktienindex“
damit seinen Namen nicht mehr. Droht der Ausverkauf? ... " [HB
6.6.12]
05.06.2012 " ... " []
-
"Spanien kommt kaum noch an frisches Geld- "Tür zu den Märkten
steht uns nicht mehr offen". Der spanische Finanzminister Cristobal
Montoro hat zwei Tage vor einer weiteren Emission von Staatsanleihen eingeräumt,
bei den derzeitigen Zinsen sei der Finanzmarkt für sein Land de facto
nicht mehr zugänglich. "Die Tür zu den Märkten steht uns
derzeit nicht offen", sagte er dem Radiosender Onda Cero. Der Grund liege
in den hohen Zinsen, die Spanien für seine Staatsanleihen bieten müsse.
"Wir haben als Staat da ein Problem. ... " [TS
5.6.12]
-
"Spaltung Europas rückt auf die Tagesordnung. Im Geheimen wird
an neuen Plänen gearbeitet und der Griechenland-Ausstieg konkret vorbereitet.
Seit langem wird berichtet, dass zwischen Berlin und Paris schon an konkreten
Plänen für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten gebastelt wird.
Ausdrücklich wird in den Planungen auch das Risiko einer Aufspaltung
Europas in Kauf genommen. Nun wurde von einem geheimen Masterplan berichtet,
über den schon beim kommenden EU-Gipfel debattiert werden soll. Offen
schließt der neue französische Finanzminister den Austritt Griechenlands
aus der Eurozone nicht mehr aus. Berlin drängt Spanien derweil unter
den Rettungsschirm, doch das Land wehrt sich mit französischer Unterstützung.
... " [heise 5.6.12]
-
"Soros warnt vor deutschem Weltreich mit Südeuropa als Hinterland.George
Soros gibt der Euro-Zone drei Monate Zeit, um den Crash zu verhindern.
Er glaubt, dass Deutschland einlenken wird. Der Preis werde jedoch eine
deutsche Hegemonie sein, in der die Staaten der Peripherie nur noch die
Rolle des Hinterlands spielen. ... " [DMN
5.6.12]
-
"Vom Schwarzgeld zum Weißgeld. Lücken im Steuerabkommen.
In Zukunft wollen Schweizer Banken nur noch sogenanntes Weißgeld
- also versteuertes Geld - annehmen, so die offiziellen Verlautbarungen.
Wird das vor kurzem unterzeichnete deutsch-schweizerische Steuerabkommen
rechtskräftig, müssen Deutsche ab 2013 ihr Vermögen in der
Schweiz mit 21 bis 41 Prozent versteuern. Doch halten sich alle Beteiligten
an die neue Strategie des sauberen Geldes? Das wollten Frontal21-Reporter
herausfinden und drehten mit versteckter Kamera. ... " [F21
5.6.12]
04.06.2012 " ... " []
-
"Latsis profitiert von Euro-Rettungsschirm. Milliardenhilfen für
den Milliardär. Enorme Summen der Euro-Staaten sollen Griechenland
stützen und die Banken des Landes vor dem Kollaps bewahren. Jüngst
flossen 18 Milliarden Euro nach Athen. Davon profitiert auch der Milliardär
Latsis. Denn ihm gehört die Eurobank, an die 4,2 Milliarden Euro überwiesen
wurden. ... " [TS
4.6.12]
-
"Schuldenkrise Schwellenländer stoßen Euro ab. Spanien
steckt in der Bankenkrise, Griechenland droht der Euro-Austritt, jetzt
braucht offenbar auch Zypern Hilfen - die Lage in der Euro-Zone verschärft
sich. Das Misstrauen der Investoren wächst. Laut einem Bericht der
"Financial Times" trennen sich Schwellenländer von ihren Euro-Beständen.
... " [Sp
4.6.12]
-
"Die Schattenbanken sind kein Phantombegriff, sondern Wirklichkeit.
Und zwar eine Wirklichkeit, die uns gefährlich werden kann. In diese
Geldhäuser wurde alles ausgelagert, was die Finanzakrobaten dem
strengen Auge der Banken- und Börsenaufseher entziehen möchten.
Immerhin 46 Billionen Euro, rund das 90-fache der bundesdeutschen Steuereinnahmen
des Jahres 2010, werden dort verwaltet. Ein
Reporterteam aus Frankfurt und London hat diesen Geldströmen nachgespürt,
mit Verantwortlichen und ihren Kritikern gesprochen.
Darunter auch mit Elke König, der Chefin der deutschen Finanzaufsichtsbehörde,
kurz Bafin genannt. Sie sagt: "Wir können uns
mit der Regulierung der Schattenbanken keine Zeit mehr lassen." Ihr
Londoner Kollege Adair Turner sagt übrigens das Gleiche: "Wir müssen
sicherstellen, dass wir dieses Mal radikal genug sind." Dieser deutsch-britische
Gleichklang ist eine gute Nachricht. ... " [MorningBriefing HB 4.6.12]
-
"Risiko im Verborgenen Reich der Schattenbanken steht auf der Kippe.
Das Geschäft der Schattenbanken blüht auf, seitdem sich die Regeln
für Institute verschärft haben. Hier sammeln sich sämtliche
hochriskante Geschäfte. Nun soll Licht in das Reich des Verborgenen
gebracht werden. ... " [wiwo
4.6.12]
-
"Japanischer Aktienmarkt stürzt auf Jahrestief. Die schlechten
Job-Zahlen aus den USA zeigen auch nach dem Wochenende noch ihre Wirkung.
Japans Nikkei-Index verliert 1,7 Prozent. Der breiter gefasste Topix liegt
so so tief wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr. ... " [HB
4.6.12]
_
| Aktuelle Sachlage 22. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal: "IWF-Chefin
Lagarde zahlt keine Steuern. Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen
Währungsfonds (IWF), erhält ein Gehalt von 467.940 Dollar pro
Jahr plus 83.760 Dollar Aufwandentschädigung und bezahlt 0 Dollar
Steuern. Als internationale Beamtin ist sie von der Steuerpflicht freigestellt
– das Jahresgehalt von 380.000 Euro landet unversteuert auf ihrem Konto.
... " [aw
29.5.12]
> Zur
aktuellen Sachlage der Finanzkrise im Juni 2012.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
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03.06.2012 " ... " []
-
"Analyst erwartet die größte Banken-Krise der Weltgeschichte.
Raoul Pal geht davon aus, dass die Schuldenlast zu einem Crash des Weltfinanzsystems
in den Jahren 2012 oder 2013 führen wird. Der Grund: 700 Billionen
Dollar an Derivaten beruhen auf 70 Billionen Dollar Staatsschulden. ...
Pal: “Dabei sind die 70 Billionen Dollar an Staatsschulden weltweit noch
gar nicht das Problem. Das Problem sind die 700 Billionen Dollar an Derivaten,
die auf diesen Staatsschulden aufbauen. Diese Derivate machen 1.200% des
Bruttoinlandsprodukt der gesamten Weltwirtschaft aus.” ... " [DMN
3.6.12]
-
"Vertrauenskrise Das Ende der Immobilienfonds. Fondsmanager in Zeitnot
verramschen Immobilien. Anleger der Krisenfonds sehen trotzdem kaum Geld:
Erst einmal sind die Banken dran. Sie haben die Fonds mit Krediten aufgepumpt
und fordern ihre Milliarden zurück. ... " [HB
3.6.12]
02.06.2012 " ... " []
-
"Euro-Krise Allein. Die Währungsunion im Zerfall: Die Banken
des Nordens ziehen sich aus dem Süden zurück, der sich kaum noch
finanzieren kann. Alle warten auf Deutschland. ... " [Zeit
2.6.12]
01.06.2012 " ... " []
-
"Weltbankchef Zoellick Euro-Zone muss sich auf Griechenland-Austritt
vorbereiten. Paukenschlag zum Abschied: Kurz vor seinem Amtsende fordert
Weltbankchef Robert Zoellick Vorbereitungen für einen Euro-Austritt
Griechenlands. Merkel und Co. müssten sich mental auf diesen Schritt
einstellen. ... " [HB
1.6.12]
-
"Eurovisionen. Merkel zu Eurobonds, ESM als Bankenretter: „Keine Denkverbote!“.
Angela Merkel will gar nichts mehr ausschließen: Zu Eurobonds, ESM-Geld
für Banken und europäischer Bankenunion sagte sie am Donnerstag
in Stralsund, dass es keine Denkverbote geben dürfe. Die Südeuropäer,
die vor lauter Denken kaum noch zum Sparen kommen, werden die Signale gerne
aufnehmen. Ob die Deutschen dem Denken auch Taten folgen lassen werden,
ist indes ein andere Frage. ... " [DMN
1.6.12]
-
"Spanien blutet aus: 100 Milliarden Euro Kapitalflucht in drei Monaten.
Die spanische Bevölkerung und die Unternehmen des Landes beginnen,
immer schneller ihr Geld ins sichere Ausland zu schaffen. Im März
verließen doppelt so viele Euros das Land wie noch im Monat zuvor.
... " [DMN
1.6.12]
Mai 2012 Pacta
sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel recht * Februar:
Übersicht Bankenrettungsmittel des Bundes (Soffin) PDF-NDS
* "Finanzmafia: Wieso Banker und Banditen ohne Strafe davonkommen
... " [westend]
__
31.05.2012 " ... " []
-
"Schuldenkrise EZB will Blitzrettung maroder Banken. In Spanien
gerät die Bankenkrise außer Kontrolle. Die Europäische
Zentralbank fordert deshalb drastische Mittel: EZB-Chef Draghi möchte
den Geldinstituten mit Direkthilfen unter die Arme greifen. ... Um künftige
Krisen zu vermeiden, sollte Europa aus Sicht der EZB eine Bankenunion in
der Eurozone mit zentraler Aufsicht schaffen. Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied
Jörg Asmussen präzisierte die Pläne bei einer Veranstaltung
in Frankfurt. "Die direkteste Lösung wäre der Aufbau einer Aufsicht
für die Eurozone für die größten, systemisch wichtigen
Banken der Eurozone, vielleicht 25 oder so", sagte Asmussen. "Die übrigen
Banken würden unter nationaler Aufsicht bleiben." Die Behörden
müssten aber mehr Informationen austauschen. ... " [ftd
31.5.12]
-
"Dilettantismus oder Komplizenschaft? und “Das kleine Lexikon der ökonomischen
Sprachtäuschung” Ein kleines Büchlein erklärt uns die
Ursachen der Krise und wie sie überwunden werden könnte. ...
Zu viel Geld auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten: Eingangs seines
Buches stellt Prof. Moewes fest, die von vielen kritischen Wissenschaftlern
prophezeite Krise sei eingetroffen. „Die Regierungen und Notenbanken reagieren
eigenartig irrational. Anstatt sich bei denen Rat zu holen, die die Krise
und ihre Ursachen richtig prophezeit haben, suchen sie ausgerechnet bei
denen Rat, die sie verursacht haben und immer weiter verursachen, bei den
Finanzoligarchen.“ Wir werden beinahe täglich Zeuge dieses Irrsinns.
Der Autor führt uns die Primärursache der Krise vor Augen: „Das
angesammelte Spekulationskapital hatte infolge der exponentiellen Renditezuwächse
Größenordnungen erreicht, die von der Realwirtschaft nicht mehr
ohne weiteres aufgenommen werden konnten. Es fand keine Anlagemöglichkeiten
mehr und man musste sich welche ausdenken.“ US-Präsident Clinton etwa
sei da auf die ‘„sozial“ gemeinte Idee gekommen, mit diesen privaten Milliardenüberschüssen
doch einfach Einfamilienhäuschen für die US-Armen zu bauen.“
Wir können uns hoffentlich darin erinnern, wie das endete? ... " [RE
31.5.12]
30.05.2012 " ... " []
-
"Heiner Flassbeck: “Wie ist der EURO noch zu retten?” Vortrag vor
dem 62, Österreichischen Städtetag in Dornbirn ... " [öst
30.5.12] RS: Wesentliches Ergebnis: die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
der Euro-Länder muss ausgeglichen werden, d.h. in Deutschland müssen
die Löhne rauf und die harten Sparmaßnahmen in den Defizitländern
eingestellt werden: wenn alle gleichzeitig sparen (Staat, Wirtschaft, Verbraucher)
wird alles in den Abgrund fahren und Euroland auseinanderbrechen müssen.
Diese Argumentation erscheint schlüssig. Aber die Staatsschuldenfrage
scheint Flashbeck völlig falsch einzuschätzen und zu gründlich
bagatelliseren..
-
"Steuerabkommen: «Steuerhinterziehung leichter als zuvor»
Laut einem deutschen Steuerfahnder macht das Abkommen mit Deutschland die
Steuerhinterziehung noch einfacher als früher. Wie leicht das geht
und das Ganze funktioniert, zeigt die «Rundschau». ... " [sf
30.5.12]
-
"25 Hedgefonds in Deutschland zugelassen. In Deutschland waren Ende
vergangenen Jahres 25 Hedgefonds zugelassen. Das räumte die Bundesregierung
in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion ein.
Demnach beläuft sich das Fondsvermögen auf insgesamt 1.380 Millionen
Euro. ... " [BU
30.5.12]
-
"Wirtschaftspolitik Was die EU den Ländern empfiehlt. Die EU-Kommission
hat die Wirtschaftspolitik der Mitgliedsländer überprüft
und Empfehlungen abgegeben. Das Ergebnis: Deutschland sollte das Steuersystem
überholen und Frankreich mehr sparen. Spanien bekommt dafür mehr
Zeit - und für Griechenland schlägt die Kommission Alarm. Ein
Überblick. ... " [ftd
30.5.12]
-
"Geldprofi Felix Zulauf "Unendliches Leid über Europa". Griechenland
wird nicht das einzige Land sein, das wegen der wirtschaftlichen Depression
den Euro bald aufgeben muss, sagt der berühmte Finanzmarktexperte.
Wie Anleger ihr Kapital in dem drohenden Chaos über die Runden bringen.
... Bevor der Wachstumspakt überhaupt kommt, ist der Fiskalpakt also
de facto gestorben. Es werden Verträge geschlossen, die dann
jeweils wieder schnell gebrochen werden. Alle wichtigen Eckpunkte
des Grundvertrages zur Europäischen Währungsunion sind ja inzwischen
gebrochen worden, was die Verluderung unserer Rechtsstaaten
aufzeigt. An der verfahrenen Situation wird sich absolut nichts ändern.
... " [wiwo
30.5.12. fett-kursiv RS]
-
"
29.05.2012 " ... " []
-
"IWF-Chefin Lagarde zahlt keine Steuern. Christine Lagarde, die
Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), erhält ein Gehalt
von 467.940 Dollar pro Jahr plus 83.760 Dollar Aufwandentschädigung
und bezahlt 0 Dollar Steuern. Als internationale Beamtin ist sie von der
Steuerpflicht freigestellt – das Jahresgehalt von 380.000 Euro landet unversteuert
auf ihrem Konto. ... " [aw
29.5.12]
-
"Schuldenkrise Die Angst vor dem Bank-Run. Ein Rettungspaket soll
die griechischen Banken schützen und einen europaweiten Bank-Run verhindern.
Bislang gibt es für eine Massenflucht anderswo keine Hinweise. Ein
Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone könnte aber Panik auslösen.
Die Einzelheiten ... " [ftd
29.5.12]
-
"Riskanter Aktienhandel Koalition will Blitzhändler bremsen.
Ultraschnelle Börsengeschäfte sollen in Deutschland durchschaubarer
werden. Die Bundesregierung will Hochfrequenzhändler besser überwachen
und fordert Einblick in ihre Computercodes. Der Vorstoß könnte
für Ärger sorgen, weil er nicht mit der EU abgesprochen ist..
... " [Sp
29.5.12]
-
"Schuldenkrise Griechen stützen Banken mit EFSF-Milliarden.
Milliardenüberweisung gegen den Bank-Run: Athen hat den großen
Kreditinstituten des Landes Geld zur Verfügung gestellt, um "normal
zugunsten der echten Wirtschaft zu funktionieren". Es stammt aus dem EFSF-Hilfsprogramm.
... " [ftd
29.5.12]
-
"SchuldenkriseGriechenland geht das Geld aus. Die Steuereinnahmen
sind im Mai um fast ein Drittel eingebrochen, die Wirtschaft schrumpft
weiter. Doch so lange der Machtkampf tobt, bekommt Griechenland keine neuen
Hilfskredite. Das Geld reicht noch bis Ende Juni. ... " [HB
29.5.12]
-
"Griechenlands Sparprogramm – ein Papiertiger. Lippenbekenntnisse der
Politiker im Vorfeld der Wahlen. Der Unwille, die Verpflichtungen des
Sparprogramms zu erfüllen, zeigt sich immer wieder. Dimitris Avramopoulos,
der Vizepräsident der konservativen Partei ND, steht angeblich hinter
dem Programm. Doch schlägt er jetzt vor, alle Beschlüsse auf
Eis zu legen, die eine allgemeine Senkung des Lohnniveaus zur Folge hätten.
Zwei Tage zuvor hatten der Industrieverband und der Gewerkschaftsverband
Verhandlungen aufgenommen, um die umstrittenen Bestimmungen ausser Kraft
zu setzen. Die Bestimmungen zu Mindestlöhnen und dergleichen bilden
den Kern der «inneren Abwertung», von der sich der Internationale
Währungsfonds (IMF) eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
Griechenlands verspricht. ... " [NZZ
29.5.12]
-
"Spanien: reale Einzelhandelsumsätze mit kräftigen -11,3%.
Heute Morgen berichtete das spanische Statistikamt INE die Daten zu den
realen Einzelhandelsumsätzen für den Monat April 2012. Auch im
April 2012 ging es weiter kräftig abwärts, den 22. Monat in Folge
im Vergleich zum Vorjahresmonat, um unbereinigte reale -11,3%. Die realen
Einzelhandelsumsätze notieren in der saisonbereinigten Reihe auf einem
Niveau von Mitte 1998. Der private Konsum gemessen an den Einzelhandelsumsätzen
schwächelt ungebrochen weiter und wird wohl auch im Verlauf der nächsten
Monate weitere neue Tiefs markieren. ... " [qs
29.5.12]
-
"Sanierungsfall Garantie bewahrt Valovis Bank vor der Schließung.
Nur durch eine Garantie des Bankenverbandes ist die Valovis Bank ihrer
Schließung entgangen. Der Sanierungsfall steht nun zum Verkauf. Die
aus der früheren KarstadtQuelle Bank hervorgegangene Valovis Bank
ist wegen der Staatschuldenkrise zum Sanierungsfall geworden. ... " [ftd
29.5.12]
-
"Die Macht der Rating-Agenturen. Interview mit Werner Rügemer.
Teil 1. Anhand von drei Buchstaben heben oder senken die drei mächtigsten
Rating-Agenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch ihre Daumen über
Unternehmen, Banken bis hin zu ganzen Staatswesen und beeinflussen damit
weltweit maßgeblich das Wirtschaftsgeschehen. Darüber aber,
warum diese Rating-Agenturen überhaupt soviel Macht besitzen wird
in der Öffentlichkeit wenig debattiert. Auch sind bislang die Informationen
über die Akteure, die hinter den Rating-Agenturen stehen äußerst
dürftig. Ein Gespräch mit dem Privatisierungsexperten Werner
Rügemer über sein neues Buch Rating-Agenturen. Einblicke in die
Kapitalmacht der Gegenwart. ... " [heise
29.5.12]
28.05.2012 " ... " []
-
"Irland: „Geistersiedlungen“ als Mahnmale. Während der Boomjahre
explodierten auf der Insel die Immobilienpreise, weshalb tausende Häuser
gebaut wurden. Viele von ihnen stehen nun als Symbole des Exzesses, der
Irland an den Rand des Ruins brachte, leer. ... " [dP
28.5.12]
-
"Eurokrise. Bank-Run nun auch in Frankreich, Belgien und Italien.
Offizielle Daten zeigen: Auch in Frankreich, Belgien und Italien wurde
im vergangenen Jahr ungewöhnlich viel Geld abgehoben. In Griechenland
fand in der vergangenen Woche ein zwei Jahre dauernder Bankrun einen neuen
Höhepunkt. ... " [DWN
28.5.12]
-
"Schuldenkrise Deutsche Banken haben in Spanien hohe Risiken. Nach
dem Platzen der Immobilienblase haben die deutschen Banken ihr Engagement
in Spanien zwar reduziert, stehen aber weiterhin mit 112 Milliarden Euro
im Feuer. Die meisten ausstehenden Kredite weist die Deutsche Bank auf.
Auch der deutsche Staat wäre von der Krise in Spanien getroffen.
... " [faz
28.5.12]
-
"Bankenkrise. Der geplante europäische Rettungsschirm ESM könnten
zu spät kommen, um Spanien vor einer Pleite zu bewahren. Daher
will der spanische Premierminister, dass die EZB spanische Staatsanleihen
kauft. Die EZB sieht jetzt allerdings die Politik am Zug. ... " [DWN
28.5.12]
-
"Schuldenkrise Europa will Spanien zwangsbeschirmen. Trotz des Milliardendebakels
der teilverstaatlichten Bankia verweigert der spanische Regierungschef
jedwede Hilfe aus Europa. Die Zinsen für spanische Staatsanleihen
klettern auf einen Rekordwert. ... " [ftd
28.5.12]
__
Aktuelle Sachlage 21. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal: Die
Schuldenwirtschaft ist eine grundlegende Verirrung und das Bankensystem
gehört gründlich reformiert. Das Geldsystem wird ganz offensichtlich
von skrupellosen und inkompetenten Gemeinwohlverbrechern regiert. Sie scheinen
unverändert zu bestimmen, was die Politik zu tun hat. Man hat den
überhaus lukrativen Steuerzahlerjackpott entdeckt und schlachtet ihn
hemmungslos aus. Die Schuldenkrise lässt sich allerdings nicht allein
auf die Finanz- und Bankenkrise zurückführen. Maßgebliche
Verantwortung tragen Politik, Finanzwissenschaft, Volkswirtschaftslehre,
Medien und ein unkritischer, anspruchsvoller Verbraucher mit der ihm ankonditionierten
Losung: ich konsumiere, kaufe, pumpe - also
bin ich.
"BUBA: Bilanz des Wahnsinns. Heute veröffentlichte
die Deutsche Bundesbank (BUBA) ihren Monatsbericht und damit auch die Daten
zur Bilanz für den Monat April und diese Daten sind wieder ein Highlight
für jeden kritischen Beobachter. Die Bilanzsumme der BUBA stieg im
April 2012 auf 1,0313 Billionen Euro, eine seit Monaten ungeheure Bilanzausweitung,
vor allem als Produkt der Ausweitung der Target2 Forderungen. Im Gegenzug
ertrinkt das deutsche Bankensystem in Liquidität und bunkert diese
fleißig in der Einlagefazilität der BUBA. Die BUBA wird immer
größerer Nettoschuldner des deutschen Bankensystems, während
auf der anderen Seite der Bilanz der BUBA die Vermögenswerte (Aktiva)
immer fragwürdiger werden. ... " [qs
23.5.12]
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
2. Quartal 2012: 26, 25,
24. 23, 22, 21, 20, 19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2012: , 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2011: ,52
,51
,50
,49
,48
,47 ,46
,45
, 44,
43,
42
, 41,
40,
3.
Quartal 2011: ,39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,25
, 24,23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im
3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
___
27.05.2012 " ...
" []
-
"Transport-Firmen Logistiker haben Angst vor dem Euro-Kollaps. Bei
den Auftraggebern sinken die Wirtschaftserwartungen und die Preise für
Transportleistungen gehen bereits zurück. Trotzdem bauen Logistikanbieter
weiter Kapazitäten aus. Das aber könnte sich bald ändern.
... " [HB
27.5.12]
-
"Venizelos: IWF-Chefin beleidigt Griechenland. Die Chefin des Internationalen
Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat gefordert, dass die
Griechen ihre Steuern zahlen. ... Lagarde hatte die Bürger im
hoch verschuldeten Griechenland in einem am Samstag im britischen "Guardian"
veröffentlichten Interview aufgefordert, ihre Steuern zu zahlen, um
das Land aus der Krise zu führen. Am späten Samstag erklärte
Lagarde den Griechen zwar ihr Mitgefühl angesichts der einschneidenden
Sparmaßnahmen. Zugleich verwies sie aber auf die Notwendigkeit einer
gerechten Lastenverteilung in der Krise. Insbesondere reiche Griechen rief
sie zur Einhaltung ihrer steuerlichen Pflichten auf. ... " [dP
27.5.12]
26.05.2012 " ... " []
-
"Euro-Krise. Banken ziehen Spanien in den Abgrund. Die marode Sparkasse
Bankia braucht weitere 19 Milliarden vom spanischen Staaten. Der Bankensektor
auf der iberischen Halbinsel könnte nicht nur die spanischen Finanzen,
sondern die der gesamten Euro-Zone ins Strudeln bringen.... " [FR
26.5.12]
-
"Kommunen bremsen Merkels Liebling. Auch Länder befürchten
finanzielle Belastungen durch den EU-Fiskalpakt. Bei den deutschen Kommunen
wächst die Besorgnis angesichts drohender neuer Belastungen durch
den geplanten europäischen Fiskalpakt. ... " [ND
26.5.12]
25.05.2012 " ... " []
-
"JP Morgans 100-Mrd.-Dollar-Wette. Seit Wochen rätseln Experten
über die Ursachen des Handelsverlusts der US-Bank JP Morgan. Untersuchungen
der Notenbank Fed bestätigen die wildesten Vermutungen. ... Die Zahlen
beziehen sich auf Geschäfte mit Kreditausfallderivaten (CDS) ...
Nur ein Teil dieser Summe war durch Gegengeschäfte abgesichert, netto
belief sich das Risiko der Bank auf 84 Mrd. Dollar. Bezieht man neben Investment-Grade-CDS
weitere Kreditausfallderivate ein, hatte JP Morgan Ende März sogar
148 Mrd. Dollar im Feuer. ..." [ftd
25.5.12].
-
"Die 100-Milliarden-Dollar-Wette JP Morgan dreht das große Rad.
Das Ausmaß der Zockerei von JP Morgan wird immer erschreckender.
Die eingeräumten Verluste von 2 Milliarden Dollar nehmen sich gegen
den Einsatz der Bank, mit dem sie am Markt für Kreditausfallrisiken
aktiv war, geradezu lächerlich aus. Das geht aus Daten der US-Notenbank
Fed hervor. ... " [tb
25.5.12]
-
"Verstaatlichte Sparkasse Bankia braucht 15 Milliarden Euro von Spanien.
Dass die verstaatlichte Sparkasse Bankia eine kräftige Finanzspritze
benötigt, war schon vor wenigen Tagen klar. Doch der Bedarf ist größer
als bisher angenommen. 15 Milliarden Euro braucht Bankia. ... " [HB
25.5.12]
-
"Übergangsregierung in Athen Griechenland kommt zum Erliegen. Die
Versprechen sind erst wenige Monate alt und schon wieder hinfällig:
Die griechische Übergangsregierung kann Reformen nicht umsetzen, die
verängstigten Bürger zahlen keine Steuern mehr, die Unternehmen
kämpfen mit der Rezession. Ob sich das nach den geplanten Neuwahlen
ändern wird, ist völlig offen - die Partner wappnen sich für
Athens Austritt aus dem Euroraum. ... " [SZ
25.5.12]
-
"Eine italienische Ehe. Für welche Lösung der Eurokrise wird
sich Deutschland stark machen? Kopflosigkeit. Das ist das treffendste
Wort, um den gegenwärtigen Zustand in der Politlandschaft der Eurozone
zu beschreiben. Völlig unkoordiniert wird hier über Austerität
und dort über Wachstumsimpulse geplappert, während – einmal mehr
– die Peripheriestaaten und mit ihnen das europäische Finanzsystem
auf den Abgrund zurauschen. In Ländern wie Griechenland und Spanien
findet ein Bank Run statt, ihr Bankensystem verliert Liquidität: eine
enorm gefährliche Situation. ... " [BZ
25.5.12]
-
"Sechs-Punkte-Wachstumsplan Bundesregierung will Sonderwirtschaftszonen
für Europa. Dunkle Wolken über der Akropolis: Sechs-Punkte-Plan
für mehr WachstumZur Großansicht. Deutschland reagiert auf die
Rufe aus der EU: Die Bundesregierung hat nach SPIEGEL-Informationen einen
Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. So sollen
Krisenstaaten wie Griechenland steuerliche Vorteile bekommen. Zudem sollen
EU-Länder ihren Arbeitsmarkt reformieren - nach deutschem Vorbild.
..." [Sp
25.5.12]
-
"Neuer Chef der Deutschen Bank. Der Schrotthändler. Die Deutsche
Bank hat Fonds verkauft, die nach Ansicht eines ihrer Top-Händler
„crap“ enthielten. Der neue Bankchef Anshu Jain war persönlich daran
beteiligt. ... " [taz
25.5.12]
-
"Ermittlungen zum Wall-Street-Drama SEC kapituliert vor Lehmans Bilanztricks.
Die US-Börsenaufsicht SEC will die Ermittlungen zur Pleite der Investmentbank
Lehman Brothers offenbar einstellen. Die Bilanztricks der Bank bleiben
wohl ungesühnt. Damit dürfte auch ein Verfahren gegen den Wirtschaftsprüfer
Ernst & Young im Sande verlaufen. ... " [ftd
25.5.12]
24.05.2012 " ... " []
-
"Krisenbanken Bilanz-Alchemie nervt Investoren. Bis Ende Juni müssen
Europas größte Banken mehr als 100 Mrd. Euro frisches Eigenkapital
auftreiben. Weil ihnen die Aktionäre kaum noch Geld anvertrauen, schrauben
die Institute ihre Bilanzsummen herunter, um die Auflagen zu erfüllen.
Die Bilanz-Alchemie macht immer mehr Investoren misstrauisch. Eigentlich
gilt Commerzbank-Chef Martin Blessing als besonders clever. Er hat die
5,3 Mrd. Euro großen Eigenkapitallücke, die Europas Bankenaufsicht
EBA seinem Haus attestiert, auch dadurch stopfen können, dass er seine
riskanten Bilanzposten neu berechnet. 1 Mrd. Euro, so Blessings Rechnung,
wird allein dadurch freigesetzt, dass die Commerzbank für Kredite
niedrigere Risiken ansetzt als bisher und sie diese Darlehen mit weniger
Eigenkapital gegen einen Ausfall absichern muss - mit Genehmigung der deutschen
Finanzaufsicht übrigens. ... " [ftd
24.5.12]
-
"Euro-Krise Hollande sucht die Konfrontation mit Merkel. Beim EU-Gipfel
präsentierte sich Frankreichs neuer Präsident, Francois Hollande,
als Anwalt südeuropäischer Interessen. Dabei gab es nicht nur
beim Thema Euro-Bonds erhebliche Meinungsunterschiede mit Kanzlerin Merkel.
... " [HB 24.5.12]
-
Commerzbank: "Die privaten Anteilseigner der Commerzbank haben die Hauptversammlung
für harsche Kritik genutzt: Sie beanstandeten den Ausfall der
Dividende und die drastische Erhöhung der Vorstandsgehälter.
Da die zweitgrößte deutsche Bank den Großteil ihrer Staatshilfen
zurückgezahlt hat, erhält Vorstandschef Martin Blessing nun 1,3
Millionen Euro Gehalt im Jahr. Blessing konnte die im Saal Anwesenden mit
seinem Auftritt nicht so recht überzeugen, war aber dank des 25-Prozent-Staatsanteils
nie in Gefahr, niedergestimmt zu werden. Der neue Staatskapitalismus hat
auch seine Vorteile - zumindest für das Management. ... " [MorningBriefing
HB 24.5.12]
-
"Mehrjährige unbedingte Haft für Ex-Hypo-Manager. Drei
beziehungsweise vier Jahre für Ex-Vorstände Kulterer und Striedinger
- 4,5 Jahre für Gabriel und vier Jahre für Kucher. Klagenfurt
- Im Geschworenensaal des Landesgerichts Klagenfurt herrschte Schockstarre.
Richterin Sabine Roßmann kam nach der einstündigen Pause im
Anschluss an die Plädoyers von Staatsanwalt und Verteidigern sofort
zum Punkt: "Schuldig der Untreue im Sinne der Anklage" ... " [dS
24.5.12]
23.05.2012 " ... " []
-
"BUBA: Bilanz des Wahnsinns. Heute veröffentlichte die Deutsche
Bundesbank (BUBA) ihren Monatsbericht und damit auch die Daten zur Bilanz
für den Monat April und diese Daten sind wieder ein Highlight für
jeden kritischen Beobachter. Die Bilanzsumme der BUBA stieg im April 2012
auf 1,0313 Billionen Euro, eine seit Monaten ungeheure Bilanzausweitung,
vor allem als Produkt der Ausweitung der Target2 Forderungen. Im Gegenzug
ertrinkt das deutsche Bankensystem in Liquidität und bunkert diese
fleißig in der Einlagefazilität der BUBA. Die BUBA wird immer
größerer Nettoschuldner des deutschen Bankensystems, während
auf der anderen Seite der Bilanz der BUBA die Vermögenswerte (Aktiva)
immer fragwürdiger werden. ... " [qs
23.5.12]
-
""Eurobonds könnten den Reformwillen untergraben". Die Debatte
über gemeinsame Staatsanleihen entzweit die Eurozone. Solche Eurobonds
seien ein starkes Signal, beruhigen die Märkte aber nur kurzfristig,
sagt der Ökonom Henning Vöpel vom HWWI im Interview mit tagesschau.de.
Sie könnten zugleich den Reformwillen hoch verschuldeter Staaten untergraben.
... " [TS
23.5.12]
-
Commerzbank HV: "Endgültig auf die Palme bringt die Aktionäre,
dass der Vorstand trotzdem in diesem Jahr wieder ein höheres Gehalt
einstreicht: Blessing kassiert statt 500 000 Euro ein Festgehalt von 1,3
Millionen Euro - plus eventuelle Boni ... " [ard
23.5.12]
22.05.2012 " ... " []
-
"Verstaatlichte Skandalbank HRE-Gewinn bricht um 93 Prozent ein.
Deutsche Pfandbriefbank: Der Kern der HRE soll privatisiert werden. Die
verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate kommt nicht aus der Krise.
Im ersten Quartal des Jahres brach der Gewinn vor Steuern um 93 Prozent
ein. Die geplante Privatisierung rückt damit in weite Ferne. ... "
[Sp
22.5.12]
-
"Massives Finanzloch Spaniens Banken entwickeln sich zum Fass ohne Boden.
Der Internationale Bankenverband malt ein düsteres Bild für Spaniens
Banken. Die Institute könnten weitere 76 Milliarden Euro für
Kreditausfälle brauchen, rechnet der IIF vor. Weitere Staatshilfe
sei unvermeidbar. ... " [HB
22.5.12]
-
"Handelsskandal von JP Morgan Chase Ärger für die Aufseher.
Der Handelsskandal bei JP Morgan Chase hat nicht nur für die Großbank
Konsequenzen. In Washington wird jetzt auch erbittert darüber gestritten,
ob eine der wichtigsten Aufsichtsbehörden des Landes ihre Aufgaben
richtig wahrnimmt. ... " [ftd
22.5.12]
-
"Pensionskassen machen erstmals seit 2008 wieder Verlust. Die Pensionskassen
in der Schweiz haben 2011 die erforderlichen Renditen nicht erreicht. Statt
einem Gewinn, verbuchten sie im Schnitt gar eine Negativrendite. ... "
[BZ
22.5.12]
21.05.2012 " ... " []
-
"Verzockt - und verklagt. Die guten Geschäfte der Deutschen Bank.
Zehn Jahre lang hat Josef Ackermann die Deutsche Bank geführt und
zu einer Investmentbank umgebaut, die mit Zockermethoden Milliarden verdiente.
Am 31. Mai 2012 geht die Ära Ackermann nun zu Ende. Zurück bleiben
etliche Kunden, die sich von der Deutschen Bank geprellt fühlen: Kommunen,
Landesbanken und Privatkunden. Deutschlands Vorzeigebank steht vor Prozessrisiken
in Milliardenhöhe. ... " [ARD
21.5.12] RS: Und nicht das. Der Angeber Ackermann hat das Tafelsilber
pulverisisert und die Aktienkurs halbiert. Auch das hätte aufgenommen
gehört.
-
"Verdacht auf Börsenbetrug Ramsch-Aktie stieg um 1000 Prozent.
Es
war ein beispielloser Hype: Der Aktienkurs von De Beira Goldfields war
um 1000 Prozent in die Höhe geschnellt. Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft
Stuttgart gegen vier Männer Anklage. Sie sollen die Bewertung künstlich
nach oben getrieben und kräftig abkassiert haben. ... " [Sp
21.5.12]
-
"Bankensystem. Wegen Schrottpapieren: JP Morgan-Krise droht europäische
Banken mitzureißen. Steigt JP Morgan aus dem Geschäft mit
faulen Krediten in Europa aus, würden europäische Banken auf
ihren Schrottpapieren sitzen bleiben. Dies ist ein großes Problem,
weil die Banken immer noch zu viele Schrottpapiere halten. ... " [DWN
21.5.12]
-
"Debatte um zweite Währung Deutsche Bank will den Geuro für
Griechenland. Griechenland kämpft ums Überleben in der Euro-Zone,
die meisten Krisenpolitiker wollen das Land jedoch im Währungsraum
halten. Nun macht der Chefvolkswirt der Deutschen Bank einen ungewöhnlichen
Vorschlag: Das Land soll einfach zwei Währungen parallel nutzen -
den Euro und den Geuro. ... " [Sp
21.5.12]
-
"Euro in der Krise. Geldgeber ziehen sich aus Europa zurück.
Der Markt der Einheitswährung galt lange als sicher. Das hat sich
drastisch geändert: Noch steht der Euro - aus Sicht der Finanzmärkte
ist die Euro-Zone aber bereits zerfallen. ... " [FR
21.5.12]
-
"Stimmt es dass, ...Kann Spanien dem Abwärtsstrudel nicht mehr
entrinnen? Das Vertrauen von Anlegern in die Kreditwürdigkeit
Spaniens sinkt. Die Sparbemühungen von Staat und Unternehmen tun ihr
übriges. Dennoch: Das Land kann aus seiner Abwärtsspirale ausbrechen.
Es gibt zwei Möglichkeiten. ... " [HB
21.5.12]
___
Aktuelle Sachlage 20. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal: "Die
Wachhunde der Machtelite: Noam Chomskys
Kritik der Intellektuellen. Für Noam Chomsky haben die Intellektuellen
die Verantwortung, die Wahrheit zu sagen und Lügen aufzudecken. Diese
Verantwortung der Intellektuellen leitet sich aus der politischen Freiheit,
dem Zugang zu Informationen und der Redefreiheit her. Aber nach Chomsky
zeigt die historische Erfahrung, dass Intellektuelle diesen privilegierten
Status nicht für das Sagen der Wahrheit nutzen, sondern vielmehr ihre
Fähigkeiten in den Dienst für die Interessen und Privilegien
der Machtelite stellen. Diese Machtelite entscheidet darüber, was
in der Gesellschaft passiert, weil sie über den dafür notwendigen
Reichtum besitzt. ... " [NDS
16.5.12]
Was kostet der Austritt Griechenlands
und was kostet es, wenn Griechenland bleibt ? Die Wirtschaftswoche
(12.5.12)
schätzte: "Euro-Austritt Griechenlands kostet Deutschland 77 Milliarden
Euro.Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone, verbunden mit der Einstellung
des Schuldendienstes, würde die Euro-Länder 276 Milliarden Euro
kosten." Glaubt man Sarrazin bei Jauch heute abend, so ist dieses Geld
bereits weg und wird auch nicht mehr wiederkehren. Denkt man 5, 10, 20
Jahre weiter, so sieht es nach einem unendlich anmutenden Fass ohne Boden
aus. Denn es ist ja nicht nur Griechenland, die Schuldenwirtschaft betrifft
im Grunde alle, wenn auch am härtesten derzeit die südlichen
Länder. Wir haben zwei große Grundprobleme: Erstens: Verträge
werden nicht eingehalten. Zweitens: Wachstum wird mit ständiger Staatsneuverschuldung
verbunden. So lange es keine wirksame Therapie gegen diese beiden fatalen
Fehlhaltungen gibt, muss das Modell Europa scheitern. Interessanter Weise
hatten die Griechen, genauer Spartaner einst eine Lösung für
das erste Grundproblem: die Ephoren.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
2. Quartal 2012: 26, 25,
24. 23, 22, 21, 20, 19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2012: , 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2011: ,52
,51
,50
,49
,48
,47 ,46
,45
, 44,
43,
42
, 41,
40,
3.
Quartal 2011: ,39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,25
, 24,23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
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3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
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2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
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14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,07,
06,
05,04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
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43,
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im
3. Quartal 2009: 40,39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
___
20.05.2012 " ...
" []
-
"Eurobonds Der Name der Rettung. Vielleicht muss man die Dinger
einfach nur anders nennen. Wenn Eurobonds nicht mehr Eurobonds hießen,
sondern, sagen wir mal, "EU-Konsolidierungspakt" oder auch "Währungsverkehrsprojekt
europäische Einheit" zum Beispiel, vielleicht könnte Bundeskanzlerin
Angela Merkel dann endlich ihren Widerstand aufgeben. ... " [ftd
20.5.12]
-
"G8-Gipfel in Camp David Merkel gegen den Rest der Welt. Europa
ist der gefährlichste Krisenherd der Weltwirtschaft. Aus Sicht der
wichtigsten Verbündeten kann die Lösung nur aus Deutschland kommen,
Merkels Sparkurs gilt als massiver Fehler. Der G8-Gipfel zeigt, wie sehr
die Kanzlerin nun international isoliert ist. ... " [SZ
20.5.12]
-
"G8-Gipfel Hollande fordert Merkel heraus. Machte François
Hollande nur Wahlkampfgeklingel oder geht er wirklich auf Konfrontation
zum Kurs der Kanzlerin? Darauf gibt es beim G8-Gipfel eine Antwort: Die
Franzosen wollen Eurobonds und direkte EZB-Kredite für Griechenland.
... " [ftd
20.5.12]
-
"G8-GipfelDer Westen wirkt abgekämpft. Die führenden Staatenlenker
der Welt haben im Jahr vier der Finanz- und Bankenkrise die bittere Gewissheit,
dass es keine schnellen Lösungen für die Weltprobleme gibt. Eine
gewisse Ermattung des Westens ist unübersehbar. ... Die führenden
Staatenlenker der Welt haben im Jahr vier der Finanz- und Bankenkrise die
bittere Gewissheit, dass es keine Patentrezepte und schnelle Lösungen
gibt. Die Wortwahl ist zwar unverblümt, doch der Schwung ist weg -
es macht sich eine gewisse Ermattung breit. ... " [HB
20.5.12]
-
"Zukunft des Euro Ökonom Krugman hält Griechen-Austritt für
unvermeidbar. Paul Krugman: Die Griechen müssen sich vom Euro
verabschieden. Kann Griechenland im Euro bleiben? Nein, befindet der US-Volkswirt
Paul Krugman in einem Interview mit dem SPIEGEL. Doch er sagt auch: Die
Folgen eines Austritts werden "fürchterlich" sein. Mit der Politik
der Bundesregierung geht der Wirtschaftsnobelpreisträger hart ins
Gericht.
-
"Thilo Sarrazin „Europa könnte auch ganz gut ohne den Euro leben“.
In dieser Woche erscheint das neue Buch des ehemaligen Bundesbankvorstandes
Thilo Sarrazin. Darin legt er sich mit großen Teilen der politischen
Szene an. Auch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erhebt er schwere
Vorwürfe gegen deutsche Politiker. ... " [faz
20.5.12]
-
"Jeder druckt für sich allein. Eigentlich soll die Europäische
Zentralbank kontrollieren können, welche Banken wie viel Geld bekommen.
Doch nebenbei werfen nationale Notenbanken die Notenpresse an, um eigene
Nothilfen zu vergeben. So entsteht ein Risiko in Milliardenhöhe -
auch für den deutschen Steuerzahler ... " [WO
20.5.12]
-
"Blockupy Frankfurt. Spottgesänge für die Polizei. Mindestens
25.000 Menschen ziehen am Samstag zum Abschluss der Blockupy-Tage friedlich
durch Frankfurt. Die Polizei verteidigt danach das Großaufgebot.
Das Blockupy-Bündnis fordert dagegen die Rücktritte von Frank,
Rhein und Roth sowie Polizeivizepräsident Gerhard Bereswill.
... " [FR
20.5.12]
-
"Haushaltsdefizit 2011 Spanien korrigiert Defizit zum dritten Mal nach
oben. Es scheint ziemlich schwierig zu sein, das spanische Haushaltsdefizit
für das vergangene Jahr auszurechnen: Ministerpräsident Rajoy
hat nun die Korrektur der Korrektur der Korrektur bekannt gegeben. Jedesmal
fielen die Schulden höher aus als zuvor. ... " [faz
20.5.12]
-
"Frankreich – Analyse. Ein Grundpfeiler der französischen Wirtschaft
ist der private Konsum, ganz im Gegensatz zu Deutschland zeichnet z.B.
der reale Umsatz im Einzelhandel in Frankreich eine stetige Entwicklung
nach oben und diese ist unterlegt durch einen stetigen Anstieg der Summe
aller realen Arbeitnehmerentgelte (Kaufkraft) und von einem kräftigen
Anstieg der Verschuldung der privaten Haushalte. Die Staatsverschuldung
Frankreichs betrug in Q4 2011 bereits fortgeschrittene 85,8% des nominalen
BIPs bzw. 1,7173 Billionen Euro. Stellt sich also die Frage, ob ein Abweichen
von einer potentiellen Austeritäts-Agenda hin zu mehr Wachstum und
Investitionen noch eine reale Option ist bzw. ob bereits das Ender der
Fahnenstange beim Verschuldungsgrad erreicht ist. ... " [qs
20.5.12]
19.05.2012 " ... " []
-
"Krise in Italien Montis Misere. Widerstand gegen Reformen: Italien
bremst Monti aus. Er trat an als Retter Italiens, doch nach sechs Monaten
im Amt hat Mario Monti einen schweren Stand. Der Premier muss um die kleinsten
Reformschritte hart kämpfen, das Land kommt nicht voran. Montis Krampf
zeigt das Dilemma der Euro-Krise.... " [Sp
19.5.12]
-
"Goldman Sachs soll spanische Banken beraten. Um das Vertrauen der
Finanzmärkte wieder zu erlangen, soll Goldman Sachs die Bücher
der Problembank Bankia prüfen. Goldman Sachs erhält so Einblicke
in die Interna der Banken – genau die richtigen Informationen, um weiter
Wetten gegen Europa anzubieten. Zusätzlich dazu soll auch der ganze
spanische Bankensektor von zwei amerikanischen Wirtschaftsprüfern
untersucht werden. ... " [DMN
19.5.12]
-
"Es lebe die Inflation. Der neue französische Präsident
zwingt Europa auf Inflationskurs. Die Bürger spüren das längst
und stellen sich darauf ein. ... Aber vorher sollte man die Inflation lieben
lernen, sich ins Unvermeidliche fügen: Genießt den Euro und
die Staatsschuldenkrise, die Lösung wird fürchterlich.
... " [wiwo
19.5.12]
-
"Bricht der Euro wegen Spanien? Ifo Sinn: Das Hauptproblem ist Spanien.
Die private und öffentliche Auslandsverschuldung Spaniens ist größer
als die von Griechenland, Portugal, Irland und Italien zusammen genommen.
- Die Ersparnisse der Deutschen sind zu 16.000 Euro in bloße Ausgleichsforderungen
gegen die EZB verwandelt worden. Niemand weiß, was diese Forderungen
noch wert sind, sollte die Eurozone zerbrechen. ... " [mmn
19.5.12]
18.05.2012 " ... " []
-
"Italien: Auftragseingang mit -14,3% zum Vorjahresmonat. Das italienische
Statistikamt ISTAT berichtete heute von einem schwachen Auftragseingang
der Industrie für März 2012. Beim gesamten unbereinigten Auftragseingang
ging es im März um -14,3% zum Vorjahresmonat abwärts. Vor allem
die Inlandsaufträge schmierten ab, um -16,5% zum Vorjahresmonat. Die
Auslandsaufträge sanken ebenfalls unbereinigt um -11,0% zum Vorjahresmonat.
Damit manifestieren sich in der italienischen Industrie weiter die rezessiven
Tendenzen, die durch die Austeritätsmaßnahmen, wie in den anderen
Ländern der Südperipherie verstärkt werden und vor allem
die Binnennachfrage abwürgen, wie die schrumpfenden Inlandsaufträge
im Griechenland-Style zeigen.... " [qs
18.5.12]
17.05.2012 " ... " []
-
"Es riecht nach Panik. Update. Während "die Politik" so tut,
als sei die Weltwirtschaftskrise etwas, das mit politischen/staatlichen
Mitteln gesteuert werden kann, wenn man nur die "richtigen Instrumente"
einsetzt, bewegt sich eben dieses "Krisenmanagement" beständig an
den Grenzen seiner Möglichkeiten. Gigantische Geldsummen werden erfunden,
Geld wird in einem Ausmass "geschöpft", das vor dem Ausbruch der Krise
als unvorstellbar galt - aber alle "Rettungsmanöver" verpuffen in
kurzer Zeit, ohne dass die Krise "gelöst" oder auch nur gemindert
wird. Immerhin ist mit diesen Manövern Zeit gewonnen und ist der Kollaps
hinausgeschoben worden, sind die Kosten der Lohnarbeit und deren Pflege
mit "Sozialpolitik" enorm vermindert worden. Aber all das reicht nicht
hin. ... " [km
17.2.12]
-
"Spekulationsskandal JP Morgan verzockt weitere Milliarde. Bankchef
Jamie Dimon: Die Verluste könnten noch größer werden. Es
war ein Schock für die Finanzwelt, als die US-Bank JP Morgan vor einer
Woche einen Spekulationsverlust von zwei Milliarden Dollar eingestand.
Doch nun kommt es offenbar noch schlimmer: Laut einem Pressebericht hat
das Institut innerhalb weniger Tage mindestens eine weitere Milliarde verloren.
... " [Sp
17.5.12]
16.05.2012 " ... " []
-
"Die Wachhunde der Machtelite: Noam Chomskys Kritik der Intellektuellen.
Für Noam Chomsky haben die Intellektuellen die Verantwortung, die
Wahrheit zu sagen und Lügen aufzudecken. Diese Verantwortung der Intellektuellen
leitet sich aus der politischen Freiheit, dem Zugang zu Informationen und
der Redefreiheit her. Aber nach Chomsky zeigt die historische Erfahrung,
dass Intellektuelle diesen privilegierten Status nicht für das Sagen
der Wahrheit nutzen, sondern vielmehr ihre Fähigkeiten in den Dienst
für die Interessen und Privilegien der Machtelite stellen. Diese Machtelite
entscheidet darüber, was in der Gesellschaft passiert, weil sie über
den dafür notwendigen Reichtum besitzt. ... " [NDS
16.5.12]
-
"Vermeintliche Volksaktie Kleinaktionäre gehen im Telekom-Prozess
leer aus. War der Börsenverkaufsprospekt der Telekom aus dem Jahr
2000 fehlerhaft? Viele Privatanleger meinten: Ja, denn sie verloren mit
der T-Aktie viel Geld. Doch das Oberlandesgericht Frankfurt ist anderer
Meinung als die Kleinanleger. ... " [ftd
16.5.12]
-
Das T-Saster mit der T-Aktie [Dossier
b.ard 16.5.12]
-
"Börse Frankfurt Griechen stürzen Dax in die Tiefe. Die
Finanzmärkte kommen nicht zur Ruhe und schuld daran ist Griechenland.
Das dortige Chaos um die Regierungsbildung sorgt an den Börsen für
Nervosität. Selbst das sonst als Krisenwährung bekannte Gold
gibt nach. ... " [HB
16.05.12] RS: "schuld" ist ein moralischer Begriff
und daher falsch. Verantwortlich ist bestenfalls die EU, die sich in jeder
Hinsicht von Anfang an völlig unfähig gezeigt hat bis auf den
heutigen Tag (>Pacta sunt servanda).
-
"Als Roosevelt am 5. März 1933 die Banken schliessen liess. Die Griechen
fürchten um ihr Erspartes und ziehen vermehrt Geld vom Bankkonto ab.
Im
grossen Stil nennt sich das dann Bank Run – und ist extrem gefährlich.
Siehe die USA in der Vorkriegszeit. ... " [BZ
16.5.12]
-
"Staatsdefizit Deutschland hat ein Schuldenproblem. Bund, Länder
und Gemeinden sind höchst verschuldet: 2000 Mrd. Euro Miese haben
sie inzwischen angehäuft. Die Politik schreit nach Konsolidierung
- um Wege aus der Schuldenfalle wird allerdings gestritten. ... " [ftd
16.5.12]
-
"Italien: Anarchisten drohen Monti. "... In Italien wächst
die Sorge vor terroristischen Anschlägen. DieTageszeitung "Calabria
Ora" und "Gazzetta del Sud" haben am Mittwoch einen Brief mit Drohungen
gegen Italiens Premier Mario Monti und die Steuereinzugsgesellschaft Equitalia
erhalten. Das Schreiben wurde von der Anarchistengruppe FAI unterzeichnet.
... " [dP
16.5.12]
15.05.2012 " ... " []
-
"Bankberatung weiter "jämmerlich". Die Anlageberatung bei Banken
ist nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest in vielen Fällen
"jämmerlich". Wenige Monate nach Einführung der neuen Regeln
für die Beratung von Bankkunden testete die Stiftung in insgesamt
146 Beratungsgesprächen 21 Geldhäuser. Fazit: Sechs Mal schnitten
die Institute mit einem "mangelhaft" ab, die Note "gut" wurde gar nicht
vergeben. Als beste Note verteilten die Prüfer der Zeitschrift "Finanztest"
eine 3,1. ... Noch schlechter als im vergangenen Jahr ... Versteckte Kosten,
zu hohes Risiko ... " [TS
15.5.12]
-
"Euro-Krise In Frankreich sterben die Fabriken weg. Auf den neuen
Präsident François Hollande wartet viel Arbeit, denn die französischen
Unternehmen sind kaum noch wettbewerbsfähig. Etwa in der Autoindustrie.
Die Folge: Westlich des Rheins sterben die Fabriken weg. ... " [wiwo
15.5.12]
14.05.2012 " ... " []
-
"... Prinzip Verschuldung. Um eine Staatsschuldenkrise handelt es
sich, wenn die Banken und andere Investoren einem Staat kein Geld mehr
leihen, wenn sie ihm neue Papiere nicht mehr abkaufen. Dann muß der
Staat nicht etwa mit dem auskommen, was er sonst einnimmt, sondern ist
pleite. Warum? Weil er die neuen Schulden machen muß, um alte zur
Fälligkeit abzulösen; d.h. weil er nicht irgendwann einmal in
einer Sonderlage Schulden macht, sondern dies die immerwährende Normalität
ist. Wenn er bei den Banken keine neuen Kredite bekommt, dann fehlt ihm
nicht nur Geld für Ausgaben, die er tätigen möchte, sondern
für Zahlungen, die er leisten muß. Diese universelle Schuldenfinanzierung
des Staates belegt der Bankrott, der eintritt, sobald ihm keine Darlehen
mehr gewährt werden. Also unterscheiden sich erfolgreiche von erfolglosen
Staaten nicht darin, in welchem Ausmaß sie in der Kreide stehen,
und ob sie sie zurückzahlen können oder nicht – das könnte
keiner! –, sondern darin, ob ihnen die Geldkapitalisten erlauben, bei ihnen
immer neue Schulden zu machen. ... " [jw
14.5.12]
-
"Italiens Schulden kratzen an der 2-Billionen-Marke. Schuldenkrise.
Italien hat mit seinen Staatsschulden im März einen neuen Rekordstand
in Höhe von 1,946 Billionen Euro erreicht. ... " [WB
14.5.12]
-
"Griechenland geht seine Strukturprobleme an Wenn die Therapie schmerzt.
Es ist unseriös, die miserablen Wirtschaftsdaten in Griechenland als
Beleg dafür heranzuziehen, dass das Hilfemodell der Euro-Staaten gescheitert
sei. Was Heilung bringen soll, sorgt manchmal dafür, dass die Beschwerden
erst einmal zunehmen - diesen Mechanismus gibt es auch in der Wirtschaftspolitik.
... " [SZ
14.5.12]
-
"Niederlande: Dramatischer Einbruch der Industrieproduktion. Die
Industrieproduktion ist im März in den Niederlanden deutlich gegenüber
dem Vormonat zurückgegangen und auch im Jahresvergleich gab es einen
starken Rückgang. In der Eurozone ging die Industrieproduktion um
0,3 Prozent im Vergleich zum Februar zurück – Ökonomen hatten
mit einem Wachstum gerechnet. ... " [DWN
14.5.12]
-
"Topmanager verlassen nach Zockerdebakel JPMorgan. Die verzockten
JPMorgan-Milliarden bleiben nicht ohne Folgen. US-Medien berichten von
der Demission dreier hochrangiger Banker. Darunter soll auch eine der mächtigsten
Frauen der Wall Street sein. ... " [WO
14.5.12]
-
"In der Commerzbank rumort es. Das Gehaltsplus des Vorstandes, das
Martin Blessing wieder in die Liga der Einkommensmillionäre katapultiert,
stößt bei Beschäftigten, Politikern und Aktionärsvereinigungen
auf Befremden. Ob Blessing verdient, was er verdient, muss der Aufsichtsrat
beurteilen. Ob es klug war, angesichts einer Nullrunde für die Eigentümer
der Bank, die Bezüge der Top-Manager derart kräftig anzuheben,
muss allerdings bezweifelt werden. ... " [MorningBriefing
HB 14.5.12]
___
-
Aktuelle Sachlage 19. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal: Es
hat sich nichts geändert. Gar nichts. Commerzbank: "alle
Welt redet von der Begrenzung der Vorstandsgehälter, der Chef der
Commerzbank nicht. Sein Gehalt steigt in diesem Jahr um märchenhafte
160 Prozent - von bisher 500.000 auf nunmehr 1,3 Millionen Euro, wie unser
Frankfurter Bankenteam herausfand. Der Aufsichtsrat des noch immer zu 25
Prozent in Staatsbesitz befindlichen Geldhauses hat ihm diesen XXL-Schluck
aus der Pulle genehmigt. Das Ganze ist legal. Aber ist es auch legitim?
Wenn Sie sich für die Details der wundersamen Gehaltsvermehrung interessieren,
kann ich Ihnen unsere heutige Titelgeschichte "Das Ende der Bescheidenheit"
nur empfehlen. ... " [HB
11.5.12] Hierzu passt besonders gut: "Quartalsgewinn bricht ein
Commerzbank muss Boni in Millionenhöhe nachzahlen. Die Erwartungen
waren ohnehin schon niedrig, doch die Commerzbank hat sie noch einmal unterboten:
Um fast zwei Drittel ist der Gewinn des teilverstaatlichten Geldinstituts
eingebrochen. Dazu kommt ein Urteil aus London: Die Bank muss mehr Boni
ausschütten. ... " [SZ
9.5.12]
"Nach JP Morgan-Debakel: Angst vor Banken-Crash
in Amerika. Die Wall Street ist geschockt: Ausgerechnet JP Morgan meldet
einen Milliardenverlust - und das im laufenden Quartal. Die Angst vor einem
systemischen Crash geht um. ... In der Investment-Abteilung (CIO) der Bank
wurde im laufenden Quartal ein Verlust von 2 Milliarden Dollar mit synthetischen
Papieren (Wetten) erzielt. ... " [DMN
11.5.12]
"Die gefährliche Sekte der Ökonomen.
Jahrelang haben uns die Vertreter des akademischen ökonomischen Establishments
mit ihren Ratschlägen versorgt. Die "hochseriösen Experten" haben
uns Deregulierung der Märkte empfohlen und "Strukturreformen", um
die Kräfte der Märkte zu entfesseln. Das Ergebnis war der Kollaps
der globalen Finanzmärkte. Die "hochseriösen Experten" haben
die Effizienz freier Märkte "bewiesen", das Ergebnis war ein steiler
Anstieg der Ungleichheiten. Und dann haben uns die "hochseriösen Experten"
gesagt, nur mit Austeriätspolitik könne die Krise bekämpft
und das "Vertrauen der Märkte" wiedergewonnen werden. Das Resultat
ist eine Existenzkrise der Eurozone. Wann immer man also Ratschläge
der "hochseriösen Experten" befolgt, fliegen einem hinterher mit großer
Wahrscheinlichkeit die Trümmer um die Ohren. Woher nehmen eigentlich
diese "hochseriösen Experten" das Selbstbewusstsein, uns angesichts
dieser katastrophalen Bilanz immer noch mit dem Gestus professoraler Aufgeblasenheit
mit ihren fatalen Ratschlägen zu behelligen?... " [dS
13.5.12]
"Bankenschwindel. Wie aus der Finanz- eine Schuldenkrise
gemacht wurde. Es ist der wohl größte PR-Coup der Geschichte:
Die Banken haben sich aus der Schusslinie genommen, indem sie aus der Finanz-
eine Staatsschuldenkrise machten. Die Politik zieht daraus die falschen
Schlüsse. Jetzt aber wird die Kritik an Merkels Spardiktat immer lauter
... " [Cic
12.5.12]
"Die
Erklärung der Menschen vom Neptunbrunnen.
Wir sind Menschen.
Wir sind wie du und ich: Wir wollen essen, ein Dach über dem Kopf
haben, uns sicher und geborgen fühlen, wollen gesund sein, uns bilden
können, eine Aufgabe haben, Zeit mit unseren Familien und Freunden
verbringen und nicht einsam sein.
Einige von uns bezeichnen sich als fortschrittlich,
andere als konservativ.
Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht.
Einige von uns sind seit langem politisch aktiv,
andere hielten sich bis vor kurzem zurück.
Unsere gemeinsame Erklärung heute hebt diese Unterschiede nicht
auf, wir bleiben ein bunter Haufen aus einzigartigen Individuen.
Wir respektieren und schätzen diese Vielfältigkeit
der Menschen in dieser Bewegung.
Uns eint, dass wir alle besorgt, wütend und zornig sind, aufgrund
der herrschenden Verhältnisse.
Deshalb sind wir heute auf am Neptunbrunnen in Berlin
zusammengekommen, um diesen Gefühlen eine Ausdrucksform zu geben.
Wir betrachten uns als Teil einer globalen Bewegung,
denn globalisierte Probleme erfordern globale Lösungen. Zeitgleich
mit uns versammeln sich auf der ganzen Welt Menschen um gemeinsam zu protestieren
und um nach Lösungen zu suchen.
Wenn wir uns alle zusammen tun, können wir etwas bewegen.
Es wird Zeit, dass wir alle gemeinsam und miteinander
eine lebenswertere Gesellschaft gestalten.
Wir kommen heute zusammen, um zu zeigen, dass wir uns durch die Politik,
durch die repräsentative Demokratie nicht mehr vertreten fühlen.
Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass wirtschaftliche
Interessen über das Wohlergehen von uns Menschen gestellt wird.
Das bezieht sich nicht nur auf uns Menschen hier in Berlin oder Deutschland,
sondern wir wollen, dass die Rechte der Menschen auf der ganzen Welt gleichermaßen
geachtet werden.
Wir wehren uns gegen die Herrschaft der EU-Kommission,
EZB und IWF die als Troika fernab jeglicher demokratischer Legitimation
die Politik, beispielsweise in Griechenland, diktiert.
Wir solidarisieren uns mit den Protesten und
dem Widerstand gegen solche unterdrückerische Herrschaft, egal ob
sie durch supranationale Institutionen oder nationale Regime ausgeübt
wird.
Wir sind der Meinung, dass – neben Herrschaft -, vor allem
die Logik des kapitalistischen Wirtschaftens Ungerechtigkeiten hervorruft
und deshalb überwunden werden muss.
Wir sind der Überzeugung, dass es genug für
alle gibt, und es vor allem gilt, Verteilungsgerechtigkeit zu erreichen.
Wir werden es nicht länger hinnehmen, dass alle Lebensbereiche
zu Märkten umfunktioniert werden. Wir sind keine Waren, kein Humankapital
und keine Maschinen. Wir sind freie Menschen, die mit ihrer Gesundheit,
ihrer Bildung und ihrer Kultur keinen Handel treiben wollen.
Wir werden uns das Recht auf friedlichen Protest
nicht nehmen lassen, selbst wenn wir gegen Gesetzte und Verordnungen der
Ordnungsmacht verstoßen müssen, obwohl wir noch nicht genau
wissen, wie wir uns organisieren wollen.
In diesem Sinne werden wir weiter daran arbeiten, Werte wie ‘echte
Demokratie’, Menschenrechte, globale Gerechtigkeit und Naturschutz ebenso
wie Frieden und Freiheit und nicht zuletzt Solidarität mit Inhalten
zu füllen und zu Zielen unseres Engagement zu machen.
Wir werden also weiterhin fragend vorranschreiten,
weil für uns fest steht: Eine andere Welt ist nötig und möglich.
Diese Erklärung ist inspiriert vom ‚Spanischen
Manifest’, sie wurde in einem vierwöchigen Prozess von rund 50 Menschen
vorbereitet und hunderte stimmten ihr heute am Neptunbrunnen zu.
Auch wenn dieses Prozedere unseren eigenen Ansprüchen
an ‚echte Demokratie’ noch lange nicht genügt, und wir inhaltlich
noch vage bleiben, konnten wir uns so immerhin gemeinsam erklären.
Wir verstehen dies als einen Anfang, miteinander
in direkten Kontakt zu treten und gemeinsame Verständigungsprozesse
einzuüben.
Für unsere zukünftigen Zusammenkünfte arbeiten wir daran,
noch breitere, offenere partizipative Verfahren zu entwickeln, und konkretere
Alternativen benennen zu können.
Lasst uns heute damit beginnen !" [Der
Freitag 13.5.12]
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
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2. Quartal 2012: 26, 25,
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Quartal 2011: ,39
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21,
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19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im
3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
___
13.05.2012 " ...
" []
-
"Die gefährliche Sekte der Ökonomen. Jahrelang haben uns
die Vertreter des akademischen ökonomischen Establishments mit ihren
Ratschlägen versorgt. Die "hochseriösen Experten" haben uns Deregulierung
der Märkte empfohlen und "Strukturreformen", um die Kräfte der
Märkte zu entfesseln. Das Ergebnis war der Kollaps der globalen Finanzmärkte.
Die "hochseriösen Experten" haben die Effizienz freier Märkte
"bewiesen", das Ergebnis war ein steiler Anstieg der Ungleichheiten. Und
dann haben uns die "hochseriösen Experten" gesagt, nur mit Austeriätspolitik
könne die Krise bekämpft und das "Vertrauen der Märkte"
wiedergewonnen werden. Das Resultat ist eine Existenzkrise der Eurozone.
Wann immer man also Ratschläge der "hochseriösen Experten" befolgt,
fliegen einem hinterher mit großer Wahrscheinlichkeit die Trümmer
um die Ohren. Woher nehmen eigentlich diese "hochseriösen Experten"
das Selbstbewusstsein, uns angesichts dieser katastrophalen Bilanz immer
noch mit dem Gestus professoraler Aufgeblasenheit mit ihren fatalen Ratschlägen
zu behelligen?... " [dS
13.5.12]
-
"Milliarden für Athen auch bei Euro-Austritt. Die europäischen
Partner stellen sich auf einen Griechenland-Exit aus der Eurozone ein,
in Athen drohen im Juni wieder Neuwahlen. Die Folgen eines Austritts wären
„katastrophal“, warnte OECD-Chefvolkswirt Pier Carlo Padoan. ... " [dP
13.5.12]
-
"US-Industrie Schluss mit rostig. Die Erholung der US-Wirtschaft erreicht
die alten Industriegebiete. Für Präsident Obama ist das ein Hoffnungszeichen
- just zum Beginn des Wahlkampfs. ... " [HB
13.5.12]
12.05.2012 " ... " []
-
"Sorge um Athen Euro-Gruppen-Chef fordert Geduld mit Griechenland.
Euro-Gruppen-Chef Juncker: "Wir sollten die Griechen selbst entscheiden
lassen". Der Regierungspoker in Athen gerät zur Farce - und der Unmut
in Europa wächst. Nun hat der Chef der Euro-Gruppe dringend vor zu
viel Druck auf Griechenland gewarnt. Die Europäer müssten ihren
Zeitplan überprüfen und die Verträge notfalls nachbessern,
so Jean-Claude Juncker.... " [Sp
12.5.12]
-
"Bankenschwindel. Wie aus der Finanz- eine Schuldenkrise gemacht wurde.
Es ist der wohl größte PR-Coup der Geschichte: Die Banken haben
sich aus der Schusslinie genommen, indem sie aus der Finanz- eine Staatsschuldenkrise
machten. Die Politik zieht daraus die falschen Schlüsse. Jetzt aber
wird die Kritik an Merkels Spardiktat immer lauter ... " [Cic
12.5.12]
11.05.2012 " ... " []
-
Commerzbank: "alle Welt redet von der Begrenzung der Vorstandsgehälter,
der Chef der Commerzbank nicht. Sein Gehalt steigt in diesem Jahr um
märchenhafte 160 Prozent - von bisher 500.000 auf nunmehr 1,3 Millionen
Euro, wie unser Frankfurter Bankenteam herausfand. Der Aufsichtsrat des
noch immer zu 25 Prozent in Staatsbesitz befindlichen Geldhauses hat ihm
diesen XXL-Schluck aus der Pulle genehmigt. Das Ganze ist legal. Aber ist
es auch legitim? Wenn Sie sich für die Details der wundersamen Gehaltsvermehrung
interessieren, kann ich Ihnen unsere heutige Titelgeschichte "Das Ende
der Bescheidenheit" nur empfehlen. ... " [HB
11.5.12] Hierzu passt besonders gut: "Quartalsgewinn bricht ein
Commerzbank muss Boni in Millionenhöhe nachzahlen. Die Erwartungen
waren ohnehin schon niedrig, doch die Commerzbank hat sie noch einmal unterboten:
Um fast zwei Drittel ist der Gewinn des teilverstaatlichten Geldinstituts
eingebrochen. Dazu kommt ein Urteil aus London: Die Bank muss mehr Boni
ausschütten. ... " [SZ
9.5.12]
-
"Nach JP Morgan-Debakel: Angst vor Banken-Crash in Amerika. Die
Wall Street ist geschockt: Ausgerechnet JP Morgan meldet einen Milliardenverlust
- und das im laufenden Quartal. Die Angst vor einem systemischen Crash
geht um. ... In der Investment-Abteilung (CIO) der Bank wurde im laufenden
Quartal ein Verlust von 2 Milliarden Dollar mit synthetischen Papieren
(Wetten) erzielt. ... " [DMN
11.5.12]
-
"Schäuble: Euro-Austritt Griechenlands verkraftbar. Der deutsche
Finanzminister warnt vor "Wachstumspolitik auf Pump" und meint, man sei
Griechenland schon genug entgegen gekommen. Der Euro-Raum sei stark genug,
um einen Austritt zu verkraften. ... " [dP
11.5.12]
-
"Tichys Totale Die unregierbaren Griechen. Warum der griechische
Staatsbankrott ein Thema ist, das Deutschland nicht erschrecken muss und
Griechenland gut beraten wäre, aus der Eurozone auszutreten. ..."
[wiwo
11.5.12]
-
"Drohende Herabstufungen Rating-Agentur warnt vor Euro-Aus in Griechenland.
Acht Ländern droht eine Herabstufung. Seit dem Linksruck in Griechenland
häufen sich Spekulationen über einen Austritt des Landes aus
der Euro-Zone. Darunter könnten laut der Rating-Agentur Fitch auch
die anderen Mitglieder des Währungsraumes leiden - sämtliche
Bonitätsnoten wären in Gefahr. ... " [Sp
11.5.12]
-
"Kapitalmarkt Das Kölner Spiel ist aus. Wie ein Investmentkünstler,
ein Banker und Stadtoffizielle die Metropole arm machten. In Köln
kann man dieser Tage ein Wunderwesen des Wirtschaftslebens entschlüsseln.
Das Wesen heißt Fonds, mit männlichem Artikel, der Fonds. Er
ist eines der Werkzeuge des modernen Finanzkapitalismus, so viel ist sicher.
Strittiger ist die Frage, ob dieses Werkzeug für die Allgemeinheit
in erster Linie nützlich ist oder auch teuflisch sein kann. In Köln
ist die Sache ganz klar. Hier hat das Wunderwesen Milliarden aufgefressen.
... " [Zeit 11.5.12]
10.05.2012 " ...
" []
-
"... Bofinger: Die Europäische Bankenaufsicht EBA reicht nicht
aus, weil sie keine eigenen Daten hat. Sie kann immer nur Vorschläge
machen, sie kann aber keinen einzelnen Banken Vorgaben machen, all das
fehlt. Eine europäische Institution würde eine Situation wie
in Irland verhindern, wo die Bankbehörden mit der Industrie so eng
verflochten war, dass niemand dem anderen auf die Füße getreten
ist. Die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass die nationale Bankenaufsicht
keine gute Lösung für eine Währungsunion ist. Die EZB ist
die einzige handlungsfähige Institution gewesen. Wenn die Zentralbank
die Banken in den Problemländern nicht refinanzieren würde, hätten
diese schon zumachen müssen ... " [dS
10.5.12]
-
"Geldpolitische Kehrtwende Bundesbank duldet höhere Inflation.
Bislang galt die deutsche Notenbank als Hort der Stabilität in einem
Ozean aus europäischen Schulden. Doch künftig nehmen auch die
Bundesbanker in Kauf, dass die Teuerung in Deutschland etwas höher
ausfällt. ... " [ftd
10.5.12]
-
"Strafanzeige in Sache Target2. Die Erklärung zum Beitritt des
Bundes der Steuerzahler in Bayern e.V. zur Strafanzeige vom 11.04.2012
– Aktenzeichen 7590 Js 217826/12 WI – des Herrn Prof. Dr. Bernd Schünemann
gegen die Vorstände der Deutschen Bundesbank im Zusammenhang mit den
Target2-Operationen ... 1. Seit Monaten warnt der Bund
der Steuerzahler in Bayern e.V. die Bundesbank vergeblich vor den unüberschaubaren
Risiken der Target-2-Operationen und deren endloser Ausweitung, die im
Ergebnis zu katastrophalen finanziellen Folgen für Deutschland führen
können und schon jetzt dazu geführt haben, dass solide Forderungen
gegen deutsche Banken durch Forderungen gegen die völlig unterkapitalisierte
EZB ersetzt wurden. Es geht inzwischen um über € 600 Milliarden
Euro. ... " [qs
10.5.12]
-
"US-Haushalt Die Schuldenmacher legen Pause ein. Dank höherer
Steuereinnahmen haben die USA erstmals seit 42 Monaten wieder einen monatlichen
Haushaltsüberschuss eingefahren. Die Zahlen deuten allerdings nicht
auf eine Trendumkehr bei der massiven US-Verschuldung hin. ... " [HB
10.5.12]
-
"Millionenstreit um US-Hypotheken Deutsche Bank büßt für
Tricksereien. Der Vergleich kostet mehr als 200 Millionen Dollar: Die
Deutsche Bank muss für zwielichtige Hypotheken-Geschäfte einer
Tochtergesellschaft in den USA geradestehen. Die Mitarbeiter der Immobilienfirma
MortgageIt hatten jahrelang Kredite geschönt. ... " [Sp
10.5.12]
-
"Agenda Eine Stadt schafft sich ab. Es wäre das Ende des öffentlichen
Lebens, wie wir es kennen: In den Pleitestädten von NRW kursieren
Giftlisten mit radikalen Sparvorschlägen. Zum ersten Mal erfahren
die Menschen, was es heißt, für Schulden zu büßen.
Ein Besuch in Bergneustadt. ... " [ftd
10.5.12]
-
"Schuldenkrise Banken sind Spaniens gefährliche Hypothek. Dramatische
Rettungsaktion in Spanien: Das Land verstaatlicht kurzerhand das viertgrößte
Kreditinstitut des Landes. Es ist der jüngste Höhepunkt in einer
Bankenkrise, die seit langem schwelt - und mit der Immobilienblase begann.
... " [Sp
10.5.12]
09.05.2012 " ... " []
-
"Willkommen in Weimar. Das Chaos bei der Regierungssuche in Athen zeigt:
Griechenland
steht heute dort, wo sich die Weimarer Republik 1930 befand. Die Sparpolitik
und die Bindung an den Euro verhindern eine wirtschaftliche Erholung. Auf
Dauer gefährden sie die Demokratie.... " [Sp
9.5.12]
-
"Quartalsgewinn bricht ein Commerzbank muss Boni in Millionenhöhe
nachzahlen. Die Erwartungen waren ohnehin schon niedrig, doch die Commerzbank
hat sie noch einmal unterboten: Um fast zwei Drittel ist der Gewinn des
teilverstaatlichten Geldinstituts eingebrochen. Dazu kommt ein Urteil aus
London: Die Bank muss mehr Boni ausschütten. ... " [SZ
9.5.12]
08.05.2012 " ... " []
-
"IWF-Bericht über Deutschland Gemischtes Zeugnis für den Klassenbesten.
Der Internationale Währungsfonds sieht Deutschland bei Haushaltskonsolidierung
und Wirtschaftsentwicklung auf einem guten Weg - bemängelt allerdings,
dass die Bundesregierung noch deutlich mehr tun könnte: mehr Strukturreformen
durchsetzen zum Beispiel, und die Binnennachfrage stärken. ... " [Sp
8.5.12]
-
"Top-Ökonomen DeLong - Schwere Zeiten für Friedmans Erben.
Kommentar Einst galt die Lehre vom schlanken Staat als Wundermittel für
wirtschaftliche Stabilität und Wohlstand. Heute zeigt sich, dass die
zugrunde liegenden Annahmen eindeutig falsch sind. ... " [ftd
8.5.12]
07.05.2012 " ... " []
http://demonocracy.info/infographics/usa/derivatives/bank_exposure.html
-
"Nervöse Märkte nach Wahlen in Griechenland und Frankreich.
Die Wahlergebnisse in Griechenland und Frankreich haben die Anleger am
Montag in Atem gehalten. Nachdem Euro und Aktienmärkte zunächst
massiv unter Druck gerieten, beruhigte sich die Lage im weiteren Handelsverlauf.
... " [Foc
7.5.12]
-
USA: "Falschberatung Banken büßen für Verkauf von Zockerpapieren.
Vier große Institute haben komplexe Hebelprodukte an Kleinanleger
vertickt - darunter ein Mann über 90. Die US-Finanzaufsicht verdonnert
sie zu einer Strafzahlung. ... Zu den düpierten Kunden zählte
laut den von der Finra veröffentlichten Unterlagen ein 65-Jähriger
mit einem Nettovermögen von weniger als 50.000 Dollar, der mit einem
ETF 25.000 Dollar Verlust machte. Gekauft hatte er das Produkt bei der
US-Bank Wells Fargo, die auch einem 92-Jährigen einen riskanten Indexfonds
andrehte. Das Geldhaus wurde von der Finra am härtesten bestraft:
Neben einer Geldbuße von 2,1 Mio. Dollar muss es 641.000 Dollar an
Entschädigungsleistungen zahlen. ..." [ftd
7.5.12]
__
| Aktuelle Sachlage 18. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal: Es
fehlt rundum an grundlegend neuen tragfähigen Konzepten. Schuldenwirtschaft
und Vetternwirtschaft haben die soziale Marktwirtschaft längst abgelöst.
Es fehlt an soliden, nachhaltigen, stabilen Konzepten auf allen Ebenen:
im angefaulten Rechtswesen wie in der weitgehend verfaulten Politik. Mit
am schlimmsten ist allerdings der Zustand der Nationalökonomie und
Volkswirtschaftsleere. Wo man hinschaut: kaum ein Schimmer Hoffnung. Hochkonjunktur
für Extremisten und Untergangsszenarios. Was dringend gebraucht wird,
ist Wirtschaftsvernunft, Demokratievernunft, Rechtsvernunft, Konsumvernunft,
also eine Zeitenwende der Aufklärung
auf allen gesellschaftlichen Ebenen - und neue, echte Eliten, die das glaubwürdig
vertreten können - es ist allerdings zu befürchten, dass solche
nicht mehrheitsfähig sind.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
2. Quartal 2012: 26, 25,
24. 23, 22, 21, 20, 19, 18, 17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2012: , 13,
12,
11,
10,09,
08,
07,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2011: ,52
,51,50
,49
,48
,47 ,46
,45
, 44,
43,
42
, 41,
40,
3.
Quartal 2011: ,39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,25
, 24,23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im
3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
___
06.05.2012 " ...
" []
-
"Wahlerfolge für ExtremistenPolitisches Erdbeben in Griechenland.
Die Griechen haben bei der Parlamentswahl ihrem Frust freien Lauf gelassen.
Das Ergebnis ist ein politisches Chaos: Stalinisten, Neonazis und Ultra-Nationalisten
sitzen im neuen Parlament. ... " [HB
6.5.12]
-
"Machtwechsel in Frankreich Hollande vertreibt Sarkozy aus dem Élysée-Palast.
Frankreich erlebt einen Linksrutsch. Die Ära von Nicolas Sarkozy ist
beendet. Der Noch-Amtsinhaber räumt seine Niederlage ein. Kanzlerin
Merkel und die anderen Euro-Retter müssen sich auf den Sozialisten
Hollande einstellen. ... " [ftd
6.5.12]
-
"Wahl in Schleswig-HolsteinKopf-an-Kopf-Rennen in Kiel - Liberale über
acht Prozent. Überraschung in Schleswig-Holstein: Die CDU führt
in den Hochrechungen hauchdünn vor der SPD. Die Grünen kommen
auf mehr als 13 Prozent, die Piraten über 8. Gewinner des Abends sind
die Liberalen: Sie schaffen klar den Wiedereinzug in den Kieler Landtag....
" [Sp
6.5.12]
-
"USA. Hohe Arbeitslosigkeit überschattet Obama-Kampagne. Am
Samstag startete Barack Obama seine Kampagne zur Wiederwahl. Sein größtes
Problem: Die Amerikaner haben immer noch nicht genug Jobs, und die die
geschönten Statistiken über einen Aufschwung können kaum
noch jemand überzeugen. ... " [DMN
6.5.12]
-
"Discounter Aldi sackt seit Jahren staatliche Subventionen ein.
Nach Informationen des SPIEGEL erhält der milliardenschwere Großkonzern
Aldi seit Jahren Subventionen aus Steuergeldern. Die Zuschüsse aus
der Staatskasse werden für Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter
verwendet. Die Regierung schweigt dazu bisher, die Opposition ist empört.
... " [Sp
6.5.12]
05.05.2012 " ... " []
-
"Schuldenkrise Europa glaubt nicht mehr an das Sparen. Die Stimmung
in Europa kippt: Die Rosskur für die Schuldenländer macht alles
nur noch schlimmer, sagen die Gegner des Sparens. Und empfehlen üppige
Ausgabenprogramme. ... Für Euroland wäre das ein Paradigmenwechsel:
Die Akteure der Rettungsaktionen stellen sich auf die neue Lage vorsorglich
jetzt schon ein. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel lässt durchsickern,
sie könne sich eine „Ergänzung“ der Sparprogramme durch eine
Wachstumskomponente vorstellen. Der Brüsseler Währungskommissar
Olli Rehn kündigte am Samstag einen „Europäischen Investitionspakt“
an. Und der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF),
Olivier Blanchard, warnte: „Sparen allein kann die Probleme nicht lösen.“
" [faz
5.5.12]
04.05.2012 " ... " []
-
"Schuldenkrise Die Trickkiste der Gelddrucker. Die Geldflut der
EZB verfehlt ihre Wirkung. Folgt jetzt der Griff in die Trickkiste? Jede
nationale Notenbank der Eurozone kann eigenständig Geld schöpfen
und muss darüber nicht einmal berichten. ... " [wiwo
4.5.12]
-
"Die Basel-Regeln sind keine Hilfe dabei, finanziell schwache Banken
von den gesunden Instituten zu unterscheiden. Große Banken werden
auch in Zukunft zu wenig Kapital halten und zu große Risiken eingehen.
Um die Mängel der Basel-Regelungen zu beheben, braucht es einen Drei-Punkte-Plan.
... " [ftd
4.5.12]
-
"Konjunktur US-Arbeitsmarkt erholt sich unerwartet langsam. Ungewöhnlich
wenige Jobs wurden im April in den USA geschaffen. Die Stagnation auf dem
Arbeitsmarkt könnte für Obama zum Problem im Präsidentschaftswahlkampf
werden. ... " [Zeit
4.5.12]
-
"Zeitung: Dispozinsen in Deutschland so hoch wie in Griechenland.
Die Banken in Deutschland kassieren bei ihren Kunden offenbar genauso hohe
Dispozinsen ab wie die angeschlagenen Geldinstitute im Euro-Krisenstaat
Griechenland. Wie die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf das
Bundesfinanzministerium berichtet, mussten im Februar dieses Jahres deutsche
Privat-Kunden einen durchschnittlichen Dispozins von 10,24 Prozent bezahlen,
wenn sie ihr Konto überzogen hatten. Im notleidenden Griechenland
lag der Zinssatz mit 10,96 Prozent nur marginal höher. ... "
[BU
4.5.12]
-
"Blockupy" Frankfurt will Anti-Banken-Proteste verbieten. In Frankfurt
eskaliert der Streit zwischen Regierung und Aktivisten: Die Stadt will
mehrtägige Demonstrationen gegen Banken verbieten. Die Aktion überschreite
bei weitem das, was "den Menschen in Frankfurt am Main zugemutet werden
kann". Die Protestierer wollen nun vor Gericht ziehen. ... " [Sp
4.5.12]
-
"Royal Bank of Scotland gibt Staatsgarantien zurück. Die britische
Bank bleibt aber mehrheitlich in Staatsbesitz. Operativ meldet das Institut
erhebliche Fortschritte. Sonderbelastungen drücken das Ergebnis dennoch
tief ins Minus. ... " [ftd
4.5.12]
03.05.2012 " ... " []
-
"Schuldenkrise EZB belässt Leitzins auf Rekordtief. Die Europäische
Zentralbank hält an ihrer Niedrigzinspolitik fest. Der Leitzins bleibt
bei 1,0 Prozent, teilte die Notenbank mit. Weitere Krisenmaßnahmen,
wie aus Frankreich gefordert, gibt es aber zunächst nicht.... " [Sp
3.5.12]
-
"Euro-Zone kann sich keine deutschen Maschinen mehr leisten. Die
Aufträge im deutschen Maschinenbau sind im März deutlich zurückgegangen.
Besonders die Bestellungen aus dem Euroraum gingen stark zurück: Sie
fielen um 17 Prozent. Nur die außereuropäischen Kunden federten
einen größeren Einbruch ab. ... " [DMN
3.5.12]
-
"Untergetauchter Depfa-Chef Auf der Spur des Phantom-Bankers. Gerhard
Bruckermann vor seinem Verschwinden: "Ich lebe nicht, um zu arbeiten".
Er war einer der bestverdienenden deutschen Banker - und machte sich aus
dem Staub, bevor seine Geschäfte das Land in die Krise stürzten.
Gerhard Bruckermann gilt als einer der Hauptschuldigen für das Desaster
der Hypo Real Estate. Seitdem ist er verschwunden. Seine Spur führt
um die halbe Welt. ... " [Sp
3.5.12]
02.05.2012 " ...
" []
-
Die Lügen der Banken bei der Geldanlage: "Optimierungslüge,
Gesetzeslüge, Rentenlüge, Sicherheitslüge, Garantielüge,
Kein-Verlust-Lüge, Verbesserungslüge, Termindruck-Lüge,
Zinslüge, Termindrucklüge. Schritt für Schritt: Wie bekomme
ich, was ich wirklich brauche?". Ein verdienstvoller Artikel bei Capital
(auch bei Börse
Online).
-
"Spanien-Krise stellt EZB vor Zerreißprobe. "Se vende" - Schilder
mit dieser Aufschrift sieht man derzeit überall in Spanien. Nicht
nur im tiefsten Andalusien, sondern auch im hippen Marbella an der Costa
del Sol oder in den Nobelorten Mallorcas. "Se vende" heißt "zu verkaufen"
und ist zum Ausdruck der spanischen Immobilien- und Wirtschaftskrise geworden.
Sie hat sich in den letzten Wochen so dramatisch zugespritzt, dass in der
Europäischen Zentralbank (EZB) die roten Warnlampen blinken. Denn
jeder weiß: Wenn Spanien fällt, ist der Euro kaum noch zu retten.
... " [TS
2.5.12]
-
"Wenn die USA kollabieren, muss Europa zahlen. Amerika geht es nicht
gut. Nicht mehr lange, dann wird es die Frage der Lastenverteilung stellen
und sich auf eine Koalition der Zahlungswilligen stützen, glaubt der
Politologe Josef Braml. ... " [WO
2.5.12]
01.05.2012
" ... " []
-
"US-Autor Taibbi rechnet mit Wall Street abLizenz zum Pöbeln ... Taibbis
Diagnose: Das System ist kaputt. Millionen Amerikaner haben ihr Heim
verloren und subventionieren mit Steuern Banken. Doch anstatt jene vermeintlich
kriminelle Finanzoligarchie zur Rechenschaft zu ziehen, die nach der Krise
2008 straflos davonkam, beschäftige sich Amerika mit absurdem Wahlkampfgetöse
à la "Ist Obama Moslem?".... " [SZ
1.5.12]
-
"Euro-Krise„Bürger werden Vertrauen in Papiergeld verlieren“.
Die Schuldenkrise sei längst noch nicht ausgestanden, erklärt
Degussa-Chefökonom Thorsten Polleit. Im Interview warnt er vor Hyperinflation
durch die Europäische Zentralbank und prophezeit das Ende des Papiergeldes.
... " [HB
1.5.12]
_
April 2012 Pacta
sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel recht * Februar:
Übersicht Bankenrettungsmittel des Bundes (Soffin) PDF-NDS
* "Finanzmafia: Wieso Banker und Banditen ohne Strafe davonkommen
... " [westend]
__
30.04.2012
" ... " []
-
"Der Europäische Stabilitätsmechanismus oder wie Goldman Sachs
Europa übernahm. Der Putsch von Goldman Sachs, der in Amerika
scheiterte, ist in Europa schon fast gelungen – ein permanenter, unwiderruflicher,
unanfechtbarer Bailout für die Banken, garantiert von den Steuerzahlern.
...Bis Dezember 2011 war der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario
Draghi, ehemaliger Vizepräsident von Goldman Sachs Europa, in der
Lage, ein 500-Milliarden-Euro-Rettungspaket für die europäischen
Banken zu genehmigen, ohne irgend jemanden um Erlaubnis zu fragen. Und
im Januar 2012 wurde bei Nacht und Nebel eine – Europäischer Stabilitäts-Mechanismus
(ESM) genannte – permanente Unterstützungsregelung (ein Rettungsschirm)
verabschiedet, die in der Presse kaum Erwähnung fand. Der ESM zwingt
den EU-Mitgliedsregierungen eine unbegrenzte Schuld auf und nimmt die Steuerzahler
für alle Forderungen der eurokratischen Aufpasser des ESM in die Pflicht.
...Heute ist die Emission von Geld und Kredit zum privaten Recht von vampirartigen
Couponschneidern geworden, die es dazu nutzen, den Lebenssaft aus den Volkswirtschaften
zu saugen. Dieses Recht muss an die souveränen Regierungen zurückgegeben
werden. Kredit sollte ein öffentlicher Nutzen sein, der zum Wohle
des Volkes ausgegeben und gehandhabt wird. ... " [ZF
30.4.12]
-
"Jobkrise. Europas verlorene Generation. Protest: Im Krisenland
Spanien fordert die Jugend Perspektiven für sich. In Spanien beträgt
die Jugendarbeitslosigkeit 52 Prozent. Auch Uniabsolventen haben keine
Chance. Nicht nur zum Tag der Arbeit fordert die junge Generation in ganz
Europa eine Perspektive für ihre Zukunft.... " [FR
30.4.12]
-
"10 Millionen vom Steuerzahler: EU-Vertreter reisen ab sofort mit dem
Privat-Jet. Die Chefs der EU-Institutionen müssen sich ab morgen
nicht mehr mit den Unannehmlichkeiten von Linienflügen herumärgern.
Eine Rahmenvereinbarung mit einem belgischen Anbieter erlaubt es Barroso,
Rompuy und Ashton, ihre Reisen mit künftig im Privat-Jet zu absolvieren.
Die EU-Granden hätten ihren moralischen Kompass verloren, tobt ein
britischer Abgeordneter. ... " [DWN
30.4.12]
-
"Kreditvergabe lahmt trotz Geldspritzen der EZB. Laut EZB ist die
geringe Kreditvergabe nicht die Ursache sondern die Folge der wirtschaftlichen
Schwäche des Euroraums. ... " [dP
30.4.12]
__
Aktuelle Sachlage 17. KW, 2012, 6. Jg., 2. Quartal:Die
große Illusion: Wachstum durch Staatsverschuldung. Zu den stärksten
Vertretern einer Staatsschuldenpolitik meist unter falscher Berufung auf
Keynes gehören die Gewerkschaften. Ihr populistischer Kampfbegriff
heißt "kaputtsparen".
Tatsächlich scheinen die Gewerkschaftsökonomen aber nicht so
verbohrt zu sein, dass die Staatsfinanz- und Schuldenwirklichkeit
völlig an ihnen vorbeizieht, wie man dem interessanten Buch
"Wirtschaft
und Soziale Demokratie" der Friedrich Ebertstiftung entnehmen kann:
"Ab Mitte der 1970er Jahre geriet der Keynesianismus jedoch in eine Krise.
Einerseits funktionierte die antizyklische Haushaltspolitik nicht wie von
Keynes konzipiert. Es wurden zwar in Krisenzeiten die Ausgaben erhöht,
aber die Haushaltsschulden in wirtschaftlich besseren Jahren nicht zurückgezahlt.
Dadurch häuften sich die öffentlichen Schulden an und der Spielraum
für Defizitausgaben sank von Krise zu Krise." (S. 27 f) Und:
„Als Ausweg aus der Krise wurden Lohnsteigerungen und öffentliche
Konjunkturprogramme gefordert (Horn 2005). Es treten allerdings zwei Probleme
bei der Nachfragepolitik auf: Erstens hat es sich in der Praxis als schwer
durchsetzbar erwiesen, dass die Schulden der öffentlichen Haushalte
in wirtschaftlich günstigeren Zeiten auch tatsächlich zurückgezahlt
werden. Unter anderem deshalb ist die Schuldenlast der öffentlichen
Haushalte immer weiter gestiegen. Letztlich wird der Spielraum für
Konjunkturprogramme und politische Gestaltung immer enger." (S. 33 f).
Die Wirtschaft kann nur durch günstige Rahmen- und Strukturbedingungen
gefördert werden, aber der Staat hat es nicht in der Hand, echtes
und nachhaltiges Wachstum zu erzeugen - außer durch den Schuldenirrwitz,
der, wie sich jetzt zeigt, alle Werte selbst zu vernichten droht. Das hätte
man spätestens seit dem Staatsverschuldungsirrsinn Helmut
Schmidts wissen müssen. Wenn die kapitalistische Marktwirtschaft
mit Hilfe von Technik und Wissenschaft nicht in der Lage ist, ein vernünftiges,
nachhaltiges und stabiles Wachstum zu erzeugen, dann ist die kapitalistische
Marktwirtschaft ungeeignet und muss überwunden werden, aber nicht
in Richtung des neoliberalen Abschaums, sondern in Richtung gemeinwohlorientierte
Ökonomie.
Illusionäres Wachstum durch Brücken und Autobahnen,
Häfen und Kanäle, Flugplätze und Straßen, die kaum
genutzt oder gebraucht werden, ist sicher der ganz falsche Weg. Unser wichtigstes
"Kapital" war immer Bildung, (FacharbeiterInnen-) Ausbildung, ein verantwortungsvoller
Mittelstand, solides Handwerk und ein hohes Niveau von Wissenschaft und
Technik. Das brauchen wir auch, weil wir wenig Rohstoffe haben. Doch was
ist nun? Der Irrsinn der "Bildungsmissreform" von Bologna nimmt uns eine
unserer wertvollsten Ressourcen. Einst hatten wir einen weltweit gesuchten
und überall akzeptierten Diplom-Ingenieur ...und jetzt? Monitor (26.4.12)
brachte es auf den Punkt: "Nullnummer statt Turbo-Abschluss: der Bachelor.
"Wenn Eltern sich mit ihren Kindern übers Studium unterhalten, dann
sind das zwei Welten: Goldene Erinnerungen an damals, als unsereins selbstständig
lernte, sich gerne engagierte, viel Freiheit und auch Zeit hatte. Heute
klagen die Jungen, nur noch Lernroboter zu sein und im Zweifel eher zum
Uni-Psychologen zu gehen als auf eine Demo. Der Bachelor-Abschluss: sechs
Semester Turbo-Studium und dann fit für den Job. Ein Abschluss, der
global gültig ist. Das war der Ehrgeiz der so genannten Bologna-Reform.
Heute startet in Bukarest die Nachfolgekonferenz. Bildungspolitiker aus
ganz Europa diskutieren darüber, wie die Umstellung auf den Bachelor
funktioniert hat. Nikolaus Steiner, Isabel Schayani und Lena Brochhagen
über eine der wichtigsten Reformen unserer Epoche. Und sie fragen:
Was ist dieser Abschluss wert?"
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Finanzhaien der Kapitalmärkte.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
2. Quartal 2012: 26, 25,
24. 23, 22, 21, 20, 19, 18, 17, 16,
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, 24,23,
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Quartal 2011: 13,
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Quartal 2010 39,
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Quartal 2010 27,
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Quartal 2010: 13,
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Quartal 2009: , 53,
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3. Quartal 2009: 40,
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29.04.2012
" ... " []
-
"Schuldenkrise. Spanische Regierung: „Lage der EU ist wie auf der Titanic“.
Die hohen Arbeitslosenzahlen haben die Spanier geschockt. Außenminister
Margallo sagte, die EU befinde sich in einer ähnlichen Lage wie die
Titanic. Finanzminister de Guindos kündigte eine Erhöhung der
Mehrwertsteuer an, um das Defizit zu senken. ... " [DMN
29.4.12]
-
"Krise: 100 Mrd. Euro Kapitallücke bei Spaniens Banken. Die
jüngste Herabstufung Spaniens rückt den Bankensektor erneut in
den Fokus der Öffentlichkeit. Berechnungen der spanischen Notenbank
zufolge beträgt der zusätzliche Kapitalbedarf der Geldhäuser
knapp 54 Mrd. Euro. ... " [dP
29.4.12]
-
"Italien und Spanien: Viele Kreditnehmer kapitulieren. Italienische
und spanische Banken melden eine deutliche Zunahme an faulen Krediten von
Privatleuten. Die Ausfallsquote ist so hoch wie seit 2000 nicht mehr. ...
" [DMN
29.4.12]
-
"Passive Aufsicht: BaFin geht mit Banken offenbar sehr nachsichtig um.
Der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Gerhard Schick, hat anlässlich
des zehnjährigen BaFin-Bestehens der deutschen Bankenaufsicht am 1.
Mai deutliche Kritik geübt. "Die Aufsicht ist in vielen Punkten einfach
zu passiv. ... " [nt
29.4.12]
"Budgetschwierigkeiten. Bankenrettung macht Zypern große
Probleme. Regierung soll die angeschlagene Popular Bank auffangen, die
offenbar 2,5 Milliarden Euro braucht ... " [dP 29.4.12]
28.04.2012 " ...
" []
-
"Troika: Irland hat gespart und kommt trotzdem nicht auf die Beine.
Die Troika hat geprüft, ob Irland die Voraussetzungen für weitere
Unterstützung durch die EU und den Internationalen Währungsfonds
erfüllt hat. Trotz Fortschritten macht sie sich Sorgen über die
Entwicklung des Landes. ... " [DMN
28.4.12]
-
"Arbeitsmarkt.USA: Jeder zweite Schulabgänger findet keinen Job.
Mehr als die Hälfte der Bachelor-Absolventen in den USA ist arbeitslos
oder unterbeschäftigt. Viele von ihnen sehen die einzige Möglichkeit
in einer Übergangslösung. Für die meisten bleibt das allerdings
lange die einzige Einkommensquelle, denn die Chancen am Arbeitsmarkt sehen
schlecht aus. Harvard-Ökonom Richard Freeman warnt deshalb vor der
Schuldenblase, die durch die hohen Bildungskredite entstehen kann. ...
" [DMN
28.4.12]
27.04.2012 " ...
" []
-
"Milliardendeal. Deutsche Bank kauft US-Giftpapiere. Neue Lust auf
Risiko: Fünf Jahre nach dem Kollaps des US-Immobilienmarkts kauft
die Deutsche Bank ein milliardenschweres Paket amerikanischer Hypotheken.
Das Institut kann die Giftpapiere nun stückeln und weiterreichen -
als
hätte es die Finanzkrise nicht gegeben.... Verkäufer war
die amerikanische Notenbank Fed. Sie hatte AIG auf dem Höhepunkt der
Finanzkrise 2008 vor dem Ruin gerettet und die damals praktisch wertlosen
Papiere übernommen." [Sp
27.4.12]
-
"Soffin Bankenrettungsfonds bilanziert tiefrot. Die Umschuldung
Griechenlands sorgt auch beim Bankenrettungsfonds Soffin für deftige
Buchverluste. Müsste der Staat den Fehlbetrag sofort ausgleichen,
wären mehr als 20 Mrd. Euro fällig. ... " [ftd
27.4.12]
-
"Die Sparkasse als Finanzcasino. Sparkassen geben sich gegenüber
den Kunden gerne seriöser als andere Banken. Doch Anlegeranwälte
berichten von Betrug, Nötigung und Untreue. Die Klagen häufen
sich. Was einige Sparkassen ihren Kunden zumuten. ... " [HB
27.4.12]
"Nach Rücktritt der Regierung. Niederländisches Parlament
stimmte doch für Sparpaket. EU-Budgetkriterien sollen eingehalten
werden - Zurückgetretene Minderheitsregierung bekam Mehrheit zusammen.
... " [dS
27.4.12]
-
"Land Grabbing Wie reiche Investoren die Ressourcen Afrikas zu Geld
machen. Eine Datenbank zum globalen Land-Geschäft bestätigt:
Investoren zielen auf arme Staaten mit schwachen Institutionen. Ihr Profit
geht zumeist auf Kosten der Einheimischen.Der globale Landrausch hält
an – und es gibt starke Indizien dafür, dass Investitionen in die
fruchtbaren Böden der Entwicklungsländer tatsächlich zu
Lasten der lokalen, kleinbäuerlichen Bevölkerung gehen. ... "
[Zeit 27.4.12]
-
"Eurokrise zurück - Spanien durch Rating-Abstufung in Bedrängnis.
Spanien rutscht tiefer und tiefer in den Krisenstrudel. Die mächtige
US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) senkte die Kreditwürdigkeit
des Euro-Sorgenkindes gleich um zwei Stufen und setzte den Ausblick auf
"negativ". Damit droht eine weitere Herabstufung. Vor diesem Hintergrund
dürfte es für die viertgrößte Volkswirtschaft der
Eurozone immer teurer und schwieriger werden, sich Geld von Investoren
zu besorgen. ... Schlechte Nachrichten auch vom spanischen Arbeitsmarkt:
Die Arbeitslosenquote stieg im April auf den höchsten Stand seit 18
Jahren. Sie schnellte von 22,9 Prozent im Vormonat auf 24,44 Prozent nach
oben, wie die Statistikbehörde INE in Madrid mitteilte. Volkswirte
hatten lediglich mit einem Anstieg auf 23,80 Prozent gerechnet. Das unter
der Schuldenkrise leidende Land hat die höchste Arbeitslosenquote
in der Eurozone." [ftd
27.4.12]
-
"SchuldenkriseIst die europäische Idee am Ende? Acht von 17
Euro-Ländern haben seit dem Ausbruch der Schuldenkrise ihre Regierungen
ausgetauscht. Die Extremen am rechten und linken Rand haben enormen Zulauf.
Hat Europa noch eine Perspektive? ... " [wiwo
27.4.12]
-
"Gehälter gegen Dividende. Anleger und Manager ringen um Millionen.
Die Millionengagen der Topmanager
sorgen derzeit wieder für Aufregung. Eine Analyse zeigt: Während
Dax-Chefs zuletzt Rekordsummen verdienten, gaben sich Firmenlenker aus
der zweiten Reihe bescheidener. Im MDax gab es weniger für die Chefs
- aber stattdessen mehr Geld für die Anleger. ... " [Sp
27.4.12]
26.04.2012 " ...
" []
-
"Milliardenschwerer Derivatemarkt Ein Grafiker, neun Banken und 228 720
Milliarden Dollar. Mit dem Wort "Derivatemarkt" können die meisten
Leute nichts oder wenig anfangen. Dabei verbergen sich unvorstellbare Summen
hinter dem Begriff - und ebenso hohe Risiken. Der amerikanische Grafiker
Oto Godfrey sorgt dafür, dass die Beträge Gestalt annehmen. ...
" [ftd
26.4.12] [Orig]
Bank of New York Mellon .... 1.375 Billionen (europäisch,
US Trillions)
State Street Financial ..... 1.390 Billionen (europäisch,
US Trillions)
Morgan Stanley ............. 1.722 Billionen (europäisch,
US Trillions)
Wells Fargo ................ 3.332 Billionen (europäisch,
US Trillions)
HSBC (Hong Kong) ........... 4.321 Billionen (europäisch,
US Trillions)
Goldman Sachs ............. 44.192 Billionen (europäisch,
US Trillions)
Bank of America ........... 50.135 Billionen (europäisch,
US Trillions)
Citibank .................. 52.102 Billionen (europäisch,
US Trillions)
JP Morgan Chase ........... 70.151 Billionen (europäisch,
US Trillions)
-
"Niederländischer Rechnungshof: ESM hat schwere rechtliche Mängel.
Der niederländische Rechnungshof kritisiert die Intransparenz des
Euro-Rettungsschirms ESM. Die mangelnde Verantwortlichkeit der Organe des
ESM sei inakzeptabel. Der große Aufwand an öffentlichen Geldern
sei in dieser Form nicht zu rechtfertigen. ... " [DMN
26.4.12]
-
"Spanien-Krise. Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen.
Die Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht
prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute
über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen
soll es erste Vorschläge geben - obwohl Deutschland strikt dagegen
ist.... " [Sp
26.4.12]
-
"Nobelpreisträger. Stiglitz sieht Europa am Rande des Selbstmords.
Extremer Sparkurs und Vorgaben durch Eurozone "tödliche Kombination".
Es müssten wieder mehr Kredite vergeben werden ... Europa brauche
Wachstum und für dieses Wachstum müsse eine Reihe von steuerlichen
und wirtschaftspolitischen Aktivitäten sorgen: "Es gibt aber kein
Allheilmittel." Die Vorschläge von Stiglitz reichten von einer Kapitalaufstockung
für die Europäische Investitionsbank (EIB) bis hin zu zu einer
Stärkung der Nachfrage, auch über Kredit. Als Lehre der Krise
sollten die Banken aber einen geringeren Kredithebel verwenden, transparenter
sein und weniger Risiken nehmen, meinte der frühere Ökonom des
Weltwährungsfonds (IWF). " [dS
26.4.12]
-
"Fiskalpakt. Pakt nur auf den ersten Blick streng. Bund der Steuerzahler:
Fiskalpakt wird keine Spar-Disziplin bringen. Der Bund der Steuerzahler
Bayern kritisiert den europäischen Fiskalpakt, weil er die Spardisziplin
aushöhle. Damit auch jeder Abgeordnete wirklich begreift, worum es
geht, hat der Bund nun eine Volks-Version des Pakts vorgelegt. ...
" [DMN 26.4.12]
25.04.2012 " ...
" []
-
"Fed will Nullzinspolitik bis Ende 2014 beibehalten. Die US-Notenbank
Fed setzt weiter auf historisch niedrige Zinssätze, sieht die Wirtschaft
des Landes aber auf moderatem Wachstumskurs. Am ausserordentlich tiefen
Zinsniveau will sie bis mindestens Ende 2014 festhalten.... " [n.ch
25.4.12]
-
"Das eigentliche Europroblem: Deutsche Lohnstückkosten seit 2000
um 20 % weniger gestiegen als französische. Das Statistische Bundesamt
macht heute mit der etwas irreführenden Meldung auf, das Arbeitskostenniveau
habe in Deutschland innerhalb der Europäischen Union (EU) auf Rang
sieben gelegen und Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft hätten
32 % mehr für eine Stunde Arbeit als im Durchschnitt der EU gezahlt.
Und prompt vermeldet auch SPIEGEL-online, die Arbeit sei hierzulande weiterhin
teurer als im Durchschnitt der EU. Dabei sind einerseits in diesem Durchschnitt
die vielen osteuropäischen Länder mit vergleichsweise viel niedrigerer
Produktivität enthalten. Tatsächlich liegen die deutschen Lohnkosten
in Westeuropa etwa gleichauf mit Österreich und Finnland vor Ländern,
die alle zur derzeitigen Eurokrisenzone zählen, sowie Großbritannien.
Sie sind dagegen um etwa 30 % höher in Belgien, Schweden und Dänemark
sowie um 14 % höher in Frankreich. ... " [jj
25.4.12]
24.04.2012 " ...
" []
-
"„Verschleppungstaktik"Griechenland stürzt noch tiefer ab.
Der Notenbankchef rechnet mit Athens Regierung ab: „Schludrigkeiten und
Verschleierungen“ seien für den Absturz verantwortlich. Nach der Wahl
im Mai müssten die Reformen verschärft werden. Danach sehe es
aber nicht aus. ... " [HB
24.4.12]
-
"Ausstiegsszenario Aufseher setzen Banken auf weichen Entzug. Mit
1000 Mrd. Euro billigen Geldes stützte die EZB die europäischen
Banken. Nun befragt die Bankenaufsicht EBA die Institute, wie sie ohne
günstiges Notenbankgeld auskommen wollen. ... " [ftd
24.4.12]
-
"EU: 670 Millionen Euro Verschwendung durch überflüssige Organisationen.
Im Beritt der EU sind fragwürdige Organisationen wie die Pilze aus
der Erde geschossen. Sie verwenden Unsummen an Steuergeldern, um Häuserfassaden
für 5 Monate mit Grünpflanzen zu überziehen, ihre eigene
Medienstrategie zu reflektieren oder sich der Geschlechtergerechtigkeit
zu widmen. Ihre sofortige Auflösung würde keinerlei Lücken
hinterlassen, sagt der Think Tank Open Europe. ... " [DMN
24.4.12]
23.04.2012 " ... " []
-
"Zentralbank: Spanien nun offiziell in einer Rezession. Die spanische
Wirtschaft ist in den ersten drei Monaten des Jahres in eine Rezession
gerutscht, erklärt die spanische Zentralbank. Das Wachstum ist erneut
stark zurückgegangen. Die Situation für das Land verschlechtert
sich. ... " [DMN
23.4.12]
-
"Gerichtsurteil. Islands Ex-Premier ist mitschuldig an Finanzkrise.
Islands Ex-Ministerpräsident Geir Haarde: Sondergericht verhängt
keine Strafe. Ein Sondergericht in Reykjavík hat den isländischen
Ex-Ministerpräsident Geir Haarde für mitschuldig am Zusammenbruch
des Finanzsektors in seinem Land erklärt. In vier von fünf Anklagepunkten
wurde der frühere Regierungschef allerdings freigesprochen - auch
eine Strafe erwartet ihn nicht. ... " [Sp
23.4.12]
-
"Müller-Brot Desaströse Bilanz. Das Insolvenzgutachten belegt:
Die
Großbäckerei Müller-Brot war viel höher verschuldet
als
bislang bekannt. Das Gutachten zeigt auch, wie Müller-Brot in den
vergangenen Jahren in die roten Zahlen rutschte. ... " [SZ
23.4.12]
__
| Aktuelle Sachlage 16 KW, 2012, 6. Jg., 2.Quartal: Unfähig
zu ausgeglichenem Haushalt - trotz: "Deutsche zahlen so viele Steuern
wie noch nie. Die Deutschen haben im ersten Quartal mehr als 130 Milliarden
Euro an die Finanzämter überwiesen. Die Summe bricht alle Rekorde:
Noch nie zuvor gab es im selben Zeitraum so hohe Steuereinnahmen. ... "
[WO
20.4.12]. Aber die Regierung ist vollkommen unfähig aus der hervorragenden,
glücklichen Situation heraus, auch nur einen ausgeglichenen Haushalt
vorzubringen mit dem Ziel einer Staatshaushaltgleichung
der Vernunft: E =A + R. Aber anderen Ländern, die viel schlechter
dastehen und extreme Probleme haben, mit der Schuldenlast angesichts ihrer
Arbeitslosenzahlen und Wirtschaftswachstumsraten fertig zu werden, Sparknebelvorschriften
reinzuwürgen. Es bleibt zu fürchten, dass diese geballte Kombination
aus Hybris, Dummheit und Unvermögen eines Tages zurückschlägt
... Der Kapitalismus taugt nichts und seine Hollyvoodoodemokratie
auch nicht viel.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
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22.04.2012 " ... " []
-
"Dax-Unternehmen legen über 600 Millionen Euro für Pensionen
der Vorstände zurück. Die Vorstände von Dax-Konzernen
haben sich Pensionsansprüche in riesiger Größenordnung
gesichert. Nach einer Berechnung des Hamburger Nachrichten-Magazins DER
SPIEGEL haben allein die 30 Dax-Konzerne für ihre amtierenden Vorstände
mehr als 637 Millionen Euro für Pensionszahlungen zurückgestellt.
... " [Sp
22.4.12]
-
"Kirch-Prozess "Das ist der Killer für die Deutsche Bank".
Ein geheimes Protokoll könnte die Deutsche Bank im Streit mit den
Erben des Medienunternehmers Kirch in Erklärungsnot bringen. Für
das Geldhaus wird womöglich die langjährige Auseinandersetzung
mit dem ehemaligen Medienkonzern also doch noch teuer. ... " [SZ
22.4.12]
-
"Hollande will die Reichen schröpfen. Der Sozialist François
Hollande will als Präsident den maroden Staat sanieren, indem er Wohlhabende
drastisch besteuert. "Ich mag die Reichen nicht", sagt Hollande. Kann so
einer Präsident werden? ... " [wiwo
22.4.12]
21.04.2012 " ... " []
-
"ESM. Verfassungsrechtler kritisiert Gauck: ESM-Aussagen „problematisch“.
Der Verfassungsjurist Christoph Degenhart kritisiert die vorschnelle Approbation
der ESM-Gesetze durch Bundespräsident Joachim Gauck. Er glaube nicht,
dass Gauck das Gesetz schon kenne. Degenhart vertraut auf die Unabhängigkeit
des Bundesverfassungsgerichts. ... " [DMN
21.4.12]
-
"Zu viele kritische Fragen: Dänische Banken feuern Moody’s.
Die Ratingagentur Moody’s war mit der Form nicht einverstanden, wie die
dänischen Banken bestimmter Risiken bewerten. Die Banken reagieren
spektakulär: Sie feuern die Agentur und beenden die Zusammenarbeit.
Doch Moody’s Warnungen sind alles andere als unbegründet. ...
" [DMN
21.4.12]
20.04.2012 " ... " []
-
"Eurokrise. Das Volk wird zum Störfaktor. Auf den Finanzmärkten
geht ein Gespenst um: Was, wenn das Heer von Arbeitslosen und Armen die
Politik der Mächtigen nicht mehr abnickt? Allzu viel Demokratie wollen
deshalb weder Politiker noch Wirtschaftsbosse wagen. Die Euro-Krise schläft,
der Billionen-Kredit der Europäischen Zentralbank hat die Lage beruhigt.
In Spanien ist fast jeder zweite Jugendliche arbeitslos. Was, wenn sie
keine Lust haben auf vernünftige Politik?
Doch an den Finanzmärkten hat man eine neue Gefahr ausgemacht:
die Demokratie. „Die Wahlen in Frankreich und Griechenland wie auch die
Volksbefragung in Irland“, so Elga Bartsch von der US-Investmentbank Morgan
Stanley, „ lösen Sorgen bei den Investoren, Unternehmen und Konsumenten
aus.“ Alle Gefahr, so scheint es, geht derzeit vom Volke aus. ... " [FR
20.4.12]
-
"Der ökonomische Putsch. oder: Was hinter den Finanzkrisen steckt.
Gezielte Spekulationsattacken auf ganze Volkswirtschaften, unantastbare
Finanzagenturen, die Regierungen in die Knie zwingen, und ohnmächtige
Politiker, die gebetsmühlenartig wiederholen, es gäbe keine Alternative:
Europa befindet sich im Wirtschaftskrieg. ... " [wdr
20.3.12; PDF]
-
"Krise da, Management fehlt. IWF schließt Staatsbankrott oder
Zusammenbruch der Eurozone nicht mehr aus. Bei der Frühjahrstagung
von IWF und Weltbank in Washington ist die Eurokrise das Hauptthema. Auch
die Ausrichtung des frisch gekürten Präsidenten der Weltbank,
Jim-Yong Kim, beschäftigt die Gemüter. ... " [ND
20.4.12]
-
"Deutsche zahlen so viele Steuern wie noch nie. Die Deutschen haben
im ersten Quartal mehr als 130 Milliarden Euro an die Finanzämter
überwiesen. Die Summe bricht alle Rekorde: Noch nie zuvor gab es im
selben Zeitraum so hohe Steuereinnahmen. ... " [WO
20.4.12]
-
"Kosten für CDS auf Deutschland schnellen um 40 Prozent hoch.
Die Prämien für Ausfallversicherungen auf deutsche Staatsanleihen
sind innerhalb einer Woche um 40 Prozent gestiegen. Das meldet der Branchendienst
Goldreporter. Demnach rangierten die Credit Default Swaps (CDS) bei 75,14
Basispunkten. ... " [BU
20.4.12]
-
"S&P-Konkurrent Der Rating-Rebell und die SEC-Verschwörung.
Die Ratingagentur Egan-Jones wagte es als erste, den USA das "AAA" zu entziehen.
Nun ermittelt die Börsenaufsicht SEC gegen das Unternehmen. Chef Sean
Eagan wittert eine Kampagne, um ihn zum Schweigen zu bringen ...
" [ftd
20.4.12]
-
"SchuldenkriseG20 erhöhen Schlagkraft des IWF. Der internationale
Währungsfonds erhält mehr Mittel zur Bekämpfung der Schuldenkrise.
An dem zweiten Billionen-Dollar-Rettungsschirm beteiligen sich auch die
Schwellenländer. ... Die G20-Länder sind größte Geldgeber
und Anteilseigner des IWF. Mit der Mittelaufstockung wird das Volumen möglicher
Notkredite der Finanzfeuerwehr für angeschlagene Länder von zuletzt
380 Milliarden Dollar etwa verdoppelt. Einschließlich verplanter
Hilfen erhöht ich damit der globale IWF-Schutzwall auf mehr als eine
Billion Dollar. ..." [HB
20.4.12]
-
"Der Kulturkampf der Notenbanker ist entbrannt. Zwischen der Europäischen
und der Zentralbank Bundesbankliegen derzeit Welten. Während sich
die einen als Krisenmanager sehen, fühlen sich die anderen als Stabilitätshüter.
Langsam bricht ein Kulturkampf aus. ... " [HB
20.4.12]
-
"Frühjahrsgutachten. Wirtschaftsforscher: In Deutschland droht
Immobilienblase. Die deutschen Wirtschaftsforscher sehen die reale
Gefahr einer Immobilienblase in Deutschland. Außerdem warnen sie
vor einer steigenden Inflation. ... " [DMN
20.4.12]
19.04.2012 " ... " []
-
"US-Auslandsschulen bei 5,1 Billionen Dollar. Die Auslandsverschuldung
der USA ist im vergangenen Februar auf 5,1 Billionen US-Dollar gestiegen.
Das geht aus Zahlen des Finanzministeriums in Washington hervor. Ein Jahr
zuvor erreichten die Verbindlichkeiten noch eine Höhe von 4,47 Billionen
Dollar. In den Angaben sind alle US-Staatsanleihen aufgelistet, die von
ausländischen Gläubigern gehalten werden. Den größten
Anteil hat dabei weiterhin China mit Papieren im Umfang von 1,178 Billionen
Dollar. Damit baute die Volksrepublik ihre Bestände an US-Anleihen
etwas ab, im vergangenen Sommer hielt sie zeitweise 1,3 Billionen. Auf
Rang 2 der Gläubiger rangiert Japan mit einer Billion. Mit großem
Abstand folgen die "Öl-Exporteure" - so die Bezeichnung in der Übersicht
– mit 264 Milliarden, sowie Brasilien mit 225 Milliarden Dollar. Deutsche
Gläubiger halten US-Anleihen im Wert von 64 Milliarden Dollar. ...
" [BU
19.4.12]
-
"Wegen Verlust mit Hypothekenpapieren BayernLB verklagt Deutsche Bank.
Die
Landesbank wirft der Deutschen Bank vor, falsche Angaben beim Verkauf von
verbrieften Häuserkrediten gemacht zu haben. Damit startet die BayernLB
eine Klagewelle: Auch gegen die US-Großbanken JPMorgan und Morgan
Stanley gehen die Münchner vor. ... " [ftd
19.4.12]
-
"Der Immobilienboom ist vorbei. In vielen Ländern Europas gibt
es Warnungen vor einem Platzen der Immobilienblase. Falls diese platzt,
stehen den Banken immense Abschreibungen bevor. In Österreich sieht
die Nationalbank dafür keinen Grund. ... " [dP
19.4.12]
-
"Bond-Käufe der Peripherie verlagern Risiko auf den Steuerzahler.
Spanische, italienische und portugiesische Banken häufen von ihren
Ländern begebene Staatsanleihen an. Durch diesen Schritt wird das
Risiko eines Zahlungsausfall eines Landes stärker von den privaten
Gläubigern auf die europäischen Steuerzahler verlagert. ... "
[WO
19.4.12]
-
"Der stille soziale Wandel. Armut in Frankreich. Leben wie Gott
in Frankreich, das können immer mehr Franzosen nicht mehr. Die Armut
nimmt stetig zu, auch die Arbeitslosigkeit scheint unaufhörlich zu
steigen. Hunderttausende können sich nur noch mit Hilfe von Suppenküchen
und Lebensmittelgutscheinen ernähren. ... " [wdr
19.4.12]
18.04.2012 " ... " []
-
"Dramatische Zuspitzung. Südeuropas Notenbanken schlittern in Schulden-Drama.
Es ist ein schrilles Alarmzeichen: Die Zentralbanker in Spanien und Italien
müssen sich immer mehr und mehr Geld bei den anderen Notenbanken in
der Euro-Zone leihen. Die geborgte Summe ist im März geradezu durch
die Decke geschossen - mit gefährlichen Folgen.... " [mm
18.4.12]
-
"Neue Armut in Spanien Suppenküchen für den Mittelstand.
Spaniens Wirtschaftsaussichten sind verheerend, das Vertrauen der Finanzmärkte
schwindet. Nun strebt die Klasse der „neuen Armen“ verzweifelt nach Sichtbarkeit.
... " [faz
18.4.12]
-
"IWF und John Paulson. Die Wetten gegen Deutschland beginnen. Deutschland
beeindruckt durch robustes Wachstum, trotzdem warnt der IWF vor einem allzu
rigiden Sparkurs. Grund zur Sorge ist auch, dass ein berüchtigter
Hedgefonds-Manager gegen Deutschland wettet. Es ist derselbe Unglücksbote,
der die letzte Krise kommen sah. ... " [FR
18.4.12]
-
"IWF schließt erstmals Zerfall der Euro-Zone nicht aus. Der
aktuelle IWF-Bericht zur Lage der Weltwirtschaft hält erstmals ein
Auseinanderbrechen der Euro-Zone für möglich. Der IWF malt das
Bild einer Schockwelle, die ähnliche Auswirkungen wie die Depression
von 1930 haben könnte. ... " [DMN
18.4.12]
-
"Europas Banken droht Bilanzschrumpfung um 2,9 Bill. EU - IWF. Die
Banken Europas könnten gezwungen sein, bis 2013 Aktiva in Höhe
von bis zu 2,9 Billionen Euro abzustoßen, warnt der Internationale
Währungsfonds IWF. Außerdem könnten die Kreditinstitute
gezwungen sein, weniger Kredite zu vergeben, wenn die Staaten ihre Zusagen
für die Eindämmung der Schuldenkrise nicht einhielten oder die
Region von einem Schock getroffen werde, den der Schutzwall der Staaten
nicht abhalten könne, hieß es weiter. Unter diesen Umständen
würde das Bruttoinlandsprodukt der 17 Länder der Eurozone nach
zwei Jahren um 1,4 Prozent niedriger ausfallen als derzeit erwartet wird,
prognostiziert der IWF in seinem am Mittwoch veröffentlichten Global
Financial Stability Report. Auch im Basis-Szenario erwartet der IWF einen
Rückgang der Bankbilanzen um bis zu zwei Billionen Euro. Die Studie
untersuchte 58 Kreditinstitute, darunter BNP Paribas SA und Deutsche Bank
AG ... " [WO
18.4.12]
-
"Deutsche Funktionselite will noch mehr Macht für EU. Die bundesrepublikanische
Führungsschicht hält unverbrüchlich an der Europäischen
Union fest. Auch einen weiteren Machtzuwachs Brüssels begrüßt
die Funktionselite nahezu einhellig, ergab das am Mittwoch vorgestellte
"Capital Elite-Panel" des Instituts für Demoskopie Allensbach. Dabei
kalkulieren Top-Manager, Ministerpräsidenten, Fraktionschefs und hohe
Verwaltungs-Leiter offenbar auch größeren Widerstand der Bevölkerung
locker mit ein. ... " [BU
18.4.12]
17.04.2012 " ... " []
-
"Milliardenrisiken Bundesbank wegen „Target“ angezeigt. Seit
Wochen warnen einige Ökonomen vor Milliarden-Risiken in der Bilanz
der Deutschen Bundesbank im Rahmen des Zahlungsverkehrssystems Target.
Jetzt hat ein Jurist den Vorstand der Bundesbank wegen Untreue angezeigt....
" [faz
17.4.12]
-
"Problem
Niedrigzinsen. Lebensversicherer rütteln an den Garantien. Garantiert
und langfristig: So soll sich das Geld von Lebensversicherten über
die Zeit vermehren. Doch viele Unternehmen haben Probleme. Lebensversicherte
spüren die Folgen der Niedrigzinsen empfindlich, die Ablaufleistungen
ihrer Verträge fallen weiter. Einzelne Anbieter verabschieden sich
von der klassischen Garantie, andere weichen sie weiter auf. Einziger Trost:
Noch sind es nur die schwächeren Lebensversicherer. ... " [mm
17.4.12]
16.04.2012 " ... " []
-
"Deutsche Bank 1: Deutschlands größtes Geldhaus findet
wieder Gefallen an den Wertpapieren, die die Finanzkrise mit auslösten.
Zuverlässigen Informationen meiner Kollegen in Frankfurt und New York
zufolge bietet die Bank in den USA gemeinsam mit mindestens fünf anderen
Großinstituten für strukturierte Kreditversicherungen (CDOs),
die von der US-Notenbank Fed verkauft werden. Diese Kreditversicherungen
hatten 2008 den damals weltgrößten Versicherer AIG fast kollabieren
lassen. Wir lernen: Die Krisensymptome klingen ab, der Risikoappetit
steigt.... " [MorningBriefing HB 16.4.12]
-
"Wege aus der Schuldenkrise? Während sich die "starken" Eurozonenstaaten
durch "Financial Repression" entschulden könnten, werden die "schwachen"
zu radikaleren Maßnahmen greifen müssen. Jaime Caruana, Generalmanager
der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), hat es gerade
erst klar ausgesprochen: In vielen Ländern sind die Bilanzen einzelner
oder mehrerer Wirtschaftssektoren so sehr aus dem Ruder gelaufen, dass
sie nun jedenfalls saniert werden müssten. Die westliche Welt befindet
sich folglich nicht in einem normalen zyklischen Abschwung sondern in einer
Bilanzrezession, was laut Caruana "mit permanenten Output-Verlusten und
sich lange hinziehenden Stagnationsphasen verbunden" sei. Immerhin hat
sich in kaum einem Land die relative Gesamtsverschuldung seit den 1990er
Jahren nicht mehr als verdoppelt, was nun korrigiert werden muss.... "
[heise 16.4.12]
-
"Ökonomie in der KriseDie größten Irrtümer der
Volkswirtschaftslehre. Die Finanzkrise hat viele alte Glaubenssätze
der Volkswirtschaftslehre weggespült. Klare Alternativen sind jedoch
noch nicht absehbar. Immerhin sind sich die Ökonomen mehr und mehr
darüber einig, wo sie falsch lagen. ... " [HB
16.4.12]
-
"Steigende Zinsen. Spanien rutscht tiefer in die Krise. Für
Spanien wird es an den Finanzmärkten immer enger. Die Zinsen, die
das Land seinen Gläubigern bieten muss, sind erstmals in diesem Jahr
wieder über sechs Prozent gestiegen. Die Regierung in Madrid meldet,
die Wirtschaft sei wieder in die Rezession gerutscht. ... " [Sp
16.4.12]
-
"«Bad Bank» der WestLB mit tiefroten Zahlen. Die «Bad
Bank» der WestLB hat 2011 durch die Staatsschuldenkrise in Europa
tiefrote Zahlen geschrieben. Die Erste Abwicklungsanstalt, wie der offizielle
Name lautet, verzeichnete einen Verlust von 878 Millionen Euro. Der Fehlbetrag
gehe maßgeblich auf Abschreibungen bei griechischen Anleihen (848
Mio Euro) zurück, teilte der Vorstand am Montag in Düsseldorf
mit. Die «Bad Bank» beteiligte sich inzwischen an dem Schuldenschnitt
für Griechenland. Schon im Jahr 2010 hatte die «Bad Bank»
der WestLB mit einem Verlust von insgesamt 1,65 Milliarden Euro tiefrote
Zahlen geschrieben. ... " [WK
16.4.12]
__
| Aktuelle Sachlage 15 KW, 2012, 6. Jg., 2.Quartal: EU
Staatsschuldenschnitt: Im Grunde ungeheuerlich. Die EU ist bei Lichte
und nüchtern betrachtet durch den Staatsschuldenschnitt von Griechenland
auf drittes Weltniveau mit Tendenz zur Bananenrepublikgemeinschaft gefallen.
Wenn Staatsschulden nicht mehr sicher für Gläubiger sind, dann
gibt es langfristig ein Riesenproblem und das gesamte kapitalistische Finanzsystem
hängt in der Luft, insbesondere die Sozialversicherungssyteme, die
Renten und Pensionen (>mm).
Eine solide Finanzpolitik - an der bislang allerdings niemand interessiert
war, weder die Ökonomen noch die
Banken
und schon gar die Gewerkschaften und die Politik,
ist eine unverzichtbare Grundbedingung für Stabilität und vernünftiges,
nachhaltiges Wachstum. Schulden machen auf Teufel komm raus (> Schuldentollwut),
ohne Sinn und Verstand, wie es die letzten 60 Jahre in Deutschland und
anderswo, am schlimmsten in Großbritannien und in den USA üblich
war, ist die finanzökonomische Ursünde. Hier hilft kein Zeit
gewinnen, hier helfen keine Phrasen, hier hilft kein Wegschauen und Bagatellisieren,
hier hilft nur eines: das Deppen- und Zockerpack auf allen Ebenen davonjagen,
am besten nach Plutopiaoutsourcen,
wo sie unter sich ihre irrwitzigen virtuellen Billionen-Spiele treiben
mögen. Doch wer wollte oder könnte das tun ...?
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
2. Quartal 2012: 26, 25,
24. 23, 22, 21, 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14,
1.
Quartal 2012: , 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2011: ,52
,51
,50
,49
,48
,47 ,46
,45
, 44,
43,
42
, 41,
40,
3.
Quartal 2011: ,39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,25
, 24,23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im
3. Quartal 2009: 40,39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
___
15.04.2012 " ...
" []
-
"Der Schein trügt. Macht uns Geld am Ende arm? Staaten in Not
und Bürger in Panik: Seit Monaten hält uns die Finanz- und Schuldenkrise
in Atem. Trotz milliardenschwerer Hilfspakete stehen die Zeichen auf Sturm.
Und beklommen fragen wir uns, welchen Wert das Geld überhaupt hat,
das in virtuellen Transaktionen um die Welt zirkuliert. Längst haben
wir uns einem Finanzsystem unterworfen, dessen Logik unseren Alltag durchdringt
und das doch kaum einer begreift. Und über allem steht das Prinzip
des stetigen Wachstums, ohne das die Vermehrung des Geldes durch Zins und
Zinseszins nicht funktionieren würde. ... " [wdr
15.4.12]
-
"Experte hält Frankreich für tickende Euro-Zeitbombe. Die
Finanzmärkte haben sich auf Spanien und Italien eingeschossen, doch
laut Experten ist Frankreich das wahre Euro-Sorgenkind. Publizist Baverez
fürchtet einen "Crash gegen die Schuldenwand". ... " [WO
15.4.12]
-
"Facta: US-Steuerbehörden wollen Zugriff auf Daten in allen Banken
der Welt. Um weltweit Schwarzgeldkonten von US-Bürgern aufdecken
zu können, will die amerikanische Steuerbehörde alle Banken dazu
zwingen, die Daten von Kunden aus den USA bekanntzugeben. Sollte ein ausländisches
Institut nicht mit den US-Behörden kooperieren, soll es satte Strafsteuer
zahlen. ... " [DMN
15.4.12]
-
"Bericht vom internationalen Finanzmarkt Das große Auf und Ab
der Gefühle. Ein schwächeres Wirtschaftswachstum in China
und ein schlechterer Arbeitsmarktbericht in Amerika - schon weicht die
Euphorie tiefer Verunsicherung. Die Korrektur an den Finanzmärkten
dürfte aber nicht von Dauer sein. ... " [faz
15.4.12]
-
"Angst vorm Crash: Globale Krise erreicht China. In China wächst
die Angst vor einer harten Landung. Die weltweit gesunkene Nachfrage aus
Europa und den USA kann durch die Binnennachfrage nicht ausgeglichen werden.
Die chinesische Wirtschaft wächst deutlich langsamer als erwartet.
... " [DMN
15.4.12]
14.04.2012 " ... " []
-
"Kfz-Branche und Baugewerbe mit vielen Insolvenzen. Im Januar gab
es in Deutschland zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder einen Anstieg
der Firmenpleiten gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr gesamte
Jahr 2012 wird mit 32.000 Pleiten gerechnet. ... " [DMN
14.4.12]
-
"Goldman-Sachs-Chef bekommt 16,2 Mio. Dollar. Die Chefs der großen
Banken können sich über einen ordentlichen Verdienst für
das Jahr 2011 freuen. Am meisten bekam JP-Morgan-Chef Jamie Dimon. Doch
mit seinen 23. Mio. Dollar steht er immer noch nicht so gut da wie seine
Kollegen bei den Ölmultis ... " [ftd
14.4.12]
-
"Warum sich Finanzkrisen selbst verstärken. Eine der Ursachen
der Finanzkrise war die Tatsache, dass das gesamte System dazu neigt, das
Auf und Ab der Märkte noch künstlich zu verstärken. Allein
die EZB stemmt sich gegen die Ungleichgewichte. ... " [HB
14.4.12]
-
"Derivate auf ein langes Leben. Internationaler Währungsfonds schürt
Alterungspanik und empfiehlt riskante Finanzprodukte. Pensionsfonds
verwalten ein Vermögen von rund 2,3 Billionen US-Dollar. Laut einem
aktuellen Bericht sollen sie sich finanziell besser auf die steigende Lebenserwartung
einstellen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die weltweit
steigende Lebenserwartung als Bedrohung für das internationale Finanzsystem
ausgemacht. In einer am Mittwoch veröffentlichten Internet-Vorabversion
des »Finanzstabilitätsberichts 2012« wird eindringlich
vor den Folgen zu erwartender »Langlebigkeitsschocks« gewarnt.
Regierungen, Rentenversicherungen und private Investoren hätten das
Tempo des demographischen Wandels und somit die »finanziellen Folgen
des Alterns« zu niedrig angesetzt, heißt es darin. Für
die nächsten Jahre und Jahrzehnte werden »nicht nachhaltige«
Finanzierungslücken für öffentliche Haushalte und Pensionsfonds
befürchtet, was die ohnehin laufenden Konsolidierungsanstrengungen
verkompliziert. ... " [ND
14.4.12]
-
"Dax-Ausblick Das Zittern vor der großen Korrektur. Der Dax
musste wieder herbe Verluste hinnehmen. Auch in der kommenden Woche rechnen
Experten mit deutlichen Kursschwankungen. Vor allem die Angst um die Konjunktur
und die Euro-Krise belasten die Märkte. ... " [HB
14.4.12]
-
"Wechselkurs des Yuan. China lockert Währungspolitik. Kurz
vor der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank lockert China seine Währungspolitik
und geht einen weiteren Schritt auf den Westen zu. Aber Peking will den
Yuan auch als Weltwährung ins Spiel bringen. ... " [FR
14.4.12]
-
"Überwindung der Ungleichgewichte in der Eurozone durch interne
Abwertung funktioniert nicht. Die Ökonomen und Politiker setzen
ihre Hoffnung für eine Überwindung der die Eurozone zerstörenden
Ungleichgewichte in den Warenströmen auf eine Veränderung der
Inflationsraten mit einer internen Abwertung durch niedrige Inflation in
den Krisenländern kombiniert mit einer internen Aufwertung durch höhere
Inflation in den Überschußländern, vor allem in Deutschland.
Im Ergebnis würden sich die deutschen Überschüsse automatisch
abbauen. ... " [jj
14.4.12]
-
"Transparenz. EU-Kommission will Geheimhaltung über Brüsseler
Entscheidungen verschärfen. Die EU-Kommission plant, den Zugang
zu wichtigen Dokumenten über Vertragsverletzungen, Wettbewerbsentscheidungen
und Gerichtsverfahren massiv einzuschränken. Bürgerrechtler schlagen
Alarm und fordern von der dänischen Ratspräsidentschaft die Aufgabe
dieses Pläne. ... " [DWN
14.4.12]
13.04.2012 " ... " []
-
"EZB: Bedrohung der Stabilität der Euro-Zone durch verdeckte Verschuldung.
Die EZB warnt. Äusserst bedenklich für die "Euro-Retter". Genau
deshalb haben wir diese auch immer mit Anführungsstrichen tituliert.
Während viele Kollegen von der Presse das Hohelied auf diese Damen
und Herren gesungen haben. Ausgerechnet die EZB, die zweifelhafte Anlagen
aufkauft und Zombie-Banken noch mit Geld flutet, warnt vor den möglichen
Gefahren, die aus den Rettungsmaßnahmen entstehen! ... " [mo
13.4.12]
-
"Großbanken fehlen Milliarden für Basel III. So
manches Großinstitut hat hinsichtlich des neuen Regelwerks noch die
eine oder andere Baustelle zu bereinigen. Lücke von 500 Milliarden:
Die größten Banken weltweit müssen sich noch erheblich
strecken, um die neuen Kapitalvorschriften zu erfüllen... " [dS
13.4.12]
-
"US-Banken JP Morgan und Wells Fargo legen die Latte hoch. Die Quartalssaison
bei den großen US-Banken ist eröffnet. JP Morgan und Wells Fargo
präsentieren ihre Zahlen für das erste Jahresviertel und schnitten
besser ab als erwartet. Sie erzielen Rekordergebnisse oder blieben nur
knapp unter der Bestmarke. ... " [ftd
13.4.12]
-
"Spanische Banken leihen Rekordsumme von EZB. Aus Spanien kommen
wieder Signale, die auf eine Verschärfung der Wirtschaftskrise hinweisen.
Die Zweifel wachsen, dass das Land sein Defizit unter Kontrolle bekommt.
... " [Zeit
13.4.12]
-
Österreich: "Amtsmissbrauch-Affäre um Steuerprüfer dehnt
sich aus. Neue Hausdurchsuchungen und Beschuldigte in Vorarlberg -
Gildemeister droht Steuernachzahlung. In Vorarlberg weitet sich eine seit
längerem brodelnde Affäre aus. Die Hauptrollen spielen dabei
ein ehemaliger Chef der Großbetriebsprüfung, eine europaweit
führende Kommunikationsagentur mit gutem Draht nach Liechtenstein
sowie der deutsche Gildemeister-Konzern, der eine Subholding im Ländle
unterhält. ... " [dS
13.4.12]
-
"Währungspolitik Wie China den Yuan zur Leitwährung machen
will. China macht den nächsten Schritt, um den Dollar als Leitwährung
abzulösen. Noch ist es dahin ein weiter Weg, doch Peking folgt einem
klaren Plan. ... " [wiwo
13.4.12]
-
"Eichelburg: Goldpreis-Manipulation ist gezielte Aktion der Zentralbanken.
Der Goldexperte Walter Eichelburg ist überzeugt, dass der fallende
Goldpreis auf gezielte Interventionen der Zentralbanken zurückzuführen
ist. Unterstützt werden diese dabei von den großen angelsächsischen
Investment-Banken, insbesondere JP Morgan und HSBC. ... Man muss
folgende Player am Markt unterscheiden: a) das Goldkartell, also die Preisdrücker
aus westlichen Zentralbanken und Investmentbanken; b) Langfrist-Investoren,
dazu gehören auch nicht-westliche Zentralbanken, die aus Papiergeld
in Gold/Silber flüchten; c) Die zittrigen Kleininvestoren: diese kaufen
dann in Panik, wenn wieder einmal der Euro vor dem Untergang ist, sonst
kaum; d) Die Trader und Spekulanten, diese operieren meist mit Papier-Gold
wie COMEX-Futures, man bringt sie leicht durch Preisdrückungen raus.
..." [DMN
13.4.12]
12.04.2012 " ... " []
-
"Wenn die Bank des Bankers Steuerschuld begleicht. Er ist ohnehin
schon das Gesicht des bösen Bankers, nun sorgt ein Sonder-Bonus für
Bob Diamond für Wirbel: Barclays bezahlte seinem Chef Millionen an
Steuerschulden. Die Bank verteidigt den Vorgang, doch erste Aktionäre
begehren auf. ... " [SZ
12.4.12]
-
"Abgaben für Arbeitnehmer steigen auf Rekordhoch. Deutsche
Arbeitnehmer zahlen im Schnitt immer höhere Abgaben: Laut einem Bericht
der "Bild"-Zeitung ist das Aufkommen für Lohnsteuer und Sozialversicherung
im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit 17 Jahren nicht mehr. ...
" [Sp
12.4.12]
-
"Trotz Schuldenkrise. Griechische Notenbank schüttet Millionen
an Aktionäre aus. Griechenlands Zentralbank in Athen: Auch 2011
Profit erwirtschaftet. Das Land hängt am Tropf der Euro-Partner, seine
Zentralbank hat gewaltige Schulden bei anderen Notenbanken. Dennoch gönnt
die Bank of Greece ihren Aktionären weiterhin eine Dividende. Insgesamt
schüttet sie fast hundert Millionen Euro aus. ... " [Sp
12.4.12]
-
"Märkte trauen Monti nicht: Italienische Zinsen steigen weiter. Die
Unsicherheit der Investoren dominierte auch am Donnerstag wieder den Staatsanleihenmarkt.
Bei einer Auktion italienischer Bonds zog die Rendite erneut an. Offenbar
erwartet niemand mehr, dass die Maßnahmen der EZB noch greifen.
... " [DMN
13.4.12]
-
"EU-Unterstützer klagen gegen ESM und Fiskalpakt. Noch liegt
der endgültige Vertragstext für den umstrittenen Euro-Rettungsschirm
ESM gar nicht vor. Am Donnerstag kündigte ein Bündnis um den
Verein Mehr Demokratie e.V., bereits eine Verfassungsbeschwerde gegen ESM
und Fiskalpakt an. Prominent vertreten wird die Klage von der früheren
Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und dem Leipziger Staatsrechtler
Christoph Degenhart. Eine Klage, die – wie beide wiederholt betonten –
sich politisch nicht gegen die Europäische Union richtet. ... " [BU
12.4.12]
-
"Top-Ökonomen Simon Tilford - Die Dreistigkeit der Euro-Zone.
Die europäischen Staatschefs drehen die Tatsachen, wie es ihnen gerade
passt: Gerne präsentieren sie den Währungsraum als höchst
erfolgreiche Gemeinschaft - nur dann nicht, wenn der Rest der Welt ihn
retten soll. ... " [ftd
12.4.12]
11.04.2012 " ... " []
-
"Euro-Krise. Die Rückkehr der spanischen Grippe. Protest gegen
Sparprogramm Ende März: Spaniens Zukunft steht wieder in Frage. Die
Unsicherheit ist zurück: Die Zinsen für spanische Anleihen steigen,
die Regierung muss neue Einschnitte verkünden, den Banken geht das
Geld aus. Nun wächst die Sorge vor griechischen Verhältnissen
auf der iberischen Halbinsel - die Euro-Fieberkurve steigt wieder. ...
" [Sp
11.4.12]
-
"IWF warnt: Der Welt gehen die sicheren Finanzanlagen aus. Der Internationale
Währungsfonds spricht heute eine Warnung aus, die man sich auf der
Zunge zergehen lassen sollte. Trotz oder gerade wegen den vielen Billionen,
die man in die Finanzmärkte gepumpt hat, warnt der IWF davor, das
der Welt die sicheren Anlagen zur Investition ausgehen würden. ...
" [11.4.12]
10.04.2012 " ... " []
-
"Finanzkrise Schattenbanken - Risiken im Dunkeln. Über Zweckgesellschaften
wie die der Mittelstandsbank IKB wurden die Risiken der Schattenbanken
mit voller Wucht sichtbar. Ein großer Teil der globalen Finanzgeschäfte
läuft über Schattenbanken. Wer sich dahinter verbirgt und wo
die Gefahr liegt. ... Dabei hat sich das Volumen des weltweiten Schattenbanken-Systems
weiter erhöht: auf gigantische 46 Billionen Euro. Diese Zahl steht
im gerade veröffentlichten Grünbuch der EU zum Schattenbankwesen.
In nur acht Jahren hat sich das Volumen der Schattenbanken mehr als verdoppelt.
Sie wickeln mittlerweile 25 bis 30 Prozent der Geschäfte des weltweiten
Finanzsystems ab. In den USA soll der Anteil sogar bei 40 Prozent liegen,
in Großbritannien bei 13, in Deutschland soll er nur etwa fünf
Prozent betragen. ... " [TS
10.4.12]
-
"Zurückgepfiffen. Gefährden Steuerfahnder den Wirtschaftsstandort?
Weil
sie ihren Job allzu gut machten, verloren hoch qualifizierte Frankfurter
Steuerfahnder ihren Arbeitsplatz. Sie hatten eine Großbank bei der
Steuerhinterziehung ertappt und entdeckt, dass einige Banken vermögenden
Kunden beim Steuerbetrug halfen, sie fanden verdeckte Parteispenden großer
Wirtschaftsunternehmen und entdeckten den hessischen Nukleartransfer nach
Pakistan. ... " [dlf
10.4.12]
09.04.2012 " ... " []
-
"Griechenland: Parteien genehmigen sich Millionen-Sonderzahlung aus
der Staatskasse. Noch bevor im Mai gewählt wird, wollen sich die
großen Parteien PASOK und „Neue Demokratie“ Vorauszahlungen aus der
Staatskasse genehmigen. Der Grund: Umfragen sagen den beiden Parteien voraus,
dass sie halbiert werden. Entsprechend geringer wäre dann ihr Anteil
an der Parteienfinanzierung. Schon heute schulden die beiden den Banken
250 Millionen Euro. " ... " [DMN
9.4.12]
-
"Schub bei Preissteigerung. Inflation und mattes Wachstum plagen Chinesen.
Das Leben wird schwieriger für Chinas gewachsene Mittelschicht. Entgegen
den Erwartungen ist die Inflation jetzt wieder markant gestiegen - Hauptursache
war ein Schub bei den Lebensmittelpreisen. Zugleich deuten Daten auf ein
Nachlassen des Wirtschaftswachstums hin. ... " [Sp
9.4.12]
-
"Bankenbranche: EZB borgt Portugals Banken so viel wie nie zuvor.
Die Banken des Euro-Krisenlandes Portugal haben sich die Rekordsumme von
56 Milliarden Euro bei der EZB geliehen, ein Anstieg um dramatische 18
Prozent. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Portugiesische
Banken haben sich von der Europäischen Zentralbank so viel Geld geliehen
wie noch nie. Im März borgten sie sich 56,3 Milliarden Euro, wie die
Notenbank des hoch verschuldeten Landes bekanntgab. Das sind 18 Prozent
mehr als im Februar und 15 Prozent mehr als die frühere Höchstsumme
aus dem August 2010 von 49,1 Milliarden Euro.Eine Erklärung für
den Anstieg gab die portugiesische Zentralbank nicht, zumal die EZB erst
Ende Februar den Banken der Euro-Zone erneut eine riesige Summe billigen
Geldes zur Verfügung stellte. Insgesamt holten sich die Banken bei
zwei Tendern rund eine Billion Euro. ... " [WO
9.4.12]
___
| Aktuelle Sachlage 14 KW, 2012, 6. Jg., 2.Quartal: Staatsschulden
und verantwortliches Haushalten und Wirtschaften. Die größte
Mär der Kapitalisten besteht darin, dass sie uns weismachen wollen,
sie verstünden etwas von der Wirtschaft. Alles, was sie können,
ist Schulden machen, zocken ohne Sinn und Verstand und ohne Netz, die eigenen
Taschen vollstopfen ohne jedes Maß und Verträge
brechen, wo es gerade nutzt und opportun ist. Wissenschaft, Medien,
Vorstandsetagen sind voll von diesen Egomanen. Doch nicht ihre Gier muss
man ernsthaft fürchten, am schlimmsten und gefährlichsten ist
vielmehr ihre Inkompetenz ihr damit verbundener Verhältnisblödsinn
- von dem die Bankster am meisten heimgesucht scheinen. Vom richtigen,
nachhaltigen und verantwortlichen Haushalten und Wirtschaften verstehen
sie leider gar nichts: Zum wirklichen Sparen,
Haushalten und Wirtschaften geht's hier. Dort finden Sie auch die Staatshaushaltgleichung
der Vernunft, Verantwortung und Sicherheit: E = A + R. Mit Orientierung
an dieser, würden diese Staaten weitestgehend unabhängig von
den Kapitalmärkten.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut. * Monitor-Dossier
Eurokrise *
Info zum ESM
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
2. Quartal 2012: 26, 25,
24. 23, 22, 21, 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14, 1. Quartal 2012:
, 13,
12,
11,10,
09,
08,
07,06,
05,
04,
03,
02,01,
4.
Quartal 2011: ,52,51
,50
,49
,48
,47 ,46
,45
, 44,
43,
42
, 41,
40,
3.
Quartal 2011: ,39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,25
, 24,23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,10,
09,
08,07,06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im
3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,31,
30, |
___
08.04.2012 " ...
" []
07.04.2012 " ... " []
-
"Die Notengeber der Weltwirtschaft. Hintergrund: Woher die Ratingagenturen
ihre globale Macht haben, wie sie die Macht ausüben und warum
das zur Enteignung von Unternehmen, Staaten und Bürgern führt...
Die Credit Rating Agencies, wie sie richtig heißen, wurden in der
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in New York gegründet. Sie
waren als kleine Familienverlage spezialisiert auf die Beobachtung der
damals zahlreich gegründeten Aktiengesellschaften, die den Aufbau
von Eisenbahnen wie von Textil- und Stahlunternehmen finanzierten.
... 1971 stellte zuerst Moody’s den Bezahlmodus um: nicht mehr die interessierten
Aktien- und Wertpapierkäufer zahlten für die Informationen. Moody’s
ließ sich nun von den Verkäufern der Aktien und Wertpapiere
bezahlen, also von den sogenannten Emittenden, den Banken und Aktiengesellschafen
selbst. Die anderen beiden Agenturen zogen nach. ... Die Benotung
von Unternehmen, Banken, Städten, Staaten, Aktien und Wertpapieren
wurde zu einer staatlichen Aufgabe. In mehreren Gesetzen wurde verankert,
daß sich die Kreditkonditionen nach dem Rating richten: je besser
das Rating, desto niedriger der Zins für die Kreditnehmer. Je besser
das Rating, desto teurer läßt sich eine Aktie oder ein sonstiges
Wertpapier verkaufen. Pensions- und Investmentfonds wurde vorgeschrieben,
in welche Wertpapiere sie die Gelder der Pensionäre und Anleger investieren
durften, abhängig vom Rating. Die dritte Festlegung war: Nur solche
Ratingagenturen üben diese hoheitliche Funktion aus, die von
der SEC eine Lizenz erhalten – und das waren die an der Wall Street beliebtesten
Agenturen Standard&Poor’s, Moody’s und Fitch. Seit 1975 bilden sie
ein Oligopol: Es beherrscht heute 97 Prozent des westlichen Ratinggeschäfts,
an erster Stelle Standard&Poor’s mit 47 Prozent, Moody’s mit 36 Prozent
und die kleinste Agentur Fitch mit 14 Prozent. Sie sind private Aktiengesellschaften
und verdienen sehr gut: Ein Rating kostet heute je nach Komplexität
zwischen 50000 und anderthalb Millionen Dollar. ... " [jw
7.4.12]
06.04.2012 " ...
" []
-
"Griechenland: Eltern können ihre Kinder nicht mehr ernähren.
Infolge der griechischen Wirtschaftskrise stehen viele Familien vor dem
finanziellen Ruin. Erst ersuchten sie das Sozialamt für finanzielle
Unterstützung – nun bitten sie um Obhut für ihre Kinder. Wohlfahrtsorganisationen
warnen vor Bedingungen der dritten Welt. ... " [DMN
6.4.12]
-
"Griechenland und die Schuldenkrise Venizelos sieht Deutschland als
Profiteur der Euro-Krise. Der griechische Ex-Finanzminister hält
die Berliner Hilfsmilliarden für eine gute Geldanlage zum Vorteil
der Bundesrepublik. "Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren bereits
rund 400 Mio. Euro an uns verdient", sagt er. ... " [ftd
6.4.12]
-
"Citigroup & Co.US-Gericht segnet Hypothekenvergleich ab. Im
Immobilienstreit zwischen den Bundesstaaten und mehreren Großbanken
hat ein US-Gericht nun einem Hypothekenvergleich über 25 Milliarden
Dollar zugestimmt. Doch nicht alle sind mit der Gerichtsentscheidung zufrieden.
... " [HB
6.4.12]
-
"Nicolas Sarkozy Wie Frankreich den Euro retten will. Ist Frankreich
das nächste Euroland, das die gemeinsame Währung in Gefahr bringt?
Staatspräsident Nicolas Sarkozy will das mit aller Kraft verhindern
und im Falle seines Wahlsieges den Haushalt sanieren. Doch sein Plan könnte
sich schon bald als müder Zahlenzauber erweisen. ... " [wiwo
6.4.12]
-
"Gespart wird später. Teurer Strukturwandel, hohe Personalkosten,
mutlose Politiker: Nordrhein-Westfalen türmt seit Jahren Schulden
auf – egal, wer regiert. ... Die Haushaltslage hat sich zur Gretchenfrage
der Landespolitik in Nordrhein-Westfalen entwickelt: Sie bestimmt den Wahlkampf,
an ihr scheiterte vor wenigen Wochen die rot-grüne Minderheitsregierung.
Über 131 Milliarden Euro Schulden hat das Bundesland mittlerweile
angehäuft. Drei Milliarden Euro kamen allein im vergangenen Jahr hinzu,
mehr als in jedem anderen Bundesland. Viereinhalb Milliarden muss Nordrhein-Westfalen
allein jedes Jahr für die Zinsen aufbringen, mehr als elf Cent von
jedem eingenommenen Steuer-Euro. ... " [Zeit
6.4.12]
05.04.2012 " ...
" []
-
"Neues Wall-Street-Gesetz. Obama lässt die Zocker von der Leine.
Mit großem Pomp hat US-Präsident Obama ein neues Wall-Street-Gesetz
unterzeichnet. Es soll Startups und Börsengänge fördern.
Doch zugleich lockert die neue Regelung Schutzregeln für Investoren.
Kritiker fürchten eine Betrugswelle an der Wall Street.... " [Sp
5.4.12] RS: So kennt man den Blender und Pseudodemokraten.
-
"Weiterhin Lobbyisten in Ministerien tätig. Die Bundesregierung
lässt weiterhin Lobbyisten direkt in den Ministerien mitarbeiten.
Das zeigt der aktuelle Bericht über sogenannte “externe Mitarbeiter”
in den Bundesbehörden für das zweite Halbjahr 2011. Besonders
brisant sind zwei Mitarbeiter des Bundesverbands der Deutschen Industrie
(BDI), die im Auswärtigen Amt und im Entwicklungsministerium eingesetzt
werden. ... " [LC
5.4.12]
-
"UK: Bruttostaatsschulden 2011 bei 1,250 Billionen GBP. Im Windschatten
der Eurozonenkrise häuft Großbritannien ungestört Staatsschulden
auf. Wie das britische Statistikamt ONS berichtete, meldet UK für
2011 einen konsolidierten Bruttostaatschuldenstand von 1,250345 Billionen
britische Pfund (GBP) nach Brüssel, gemäß Maastricht-Definitionen.
Dies entspricht 82,9% des nominalen BIPs von UK im Jahr 2011. Die Neuverschuldung
betrug 2011 124,582 Mrd. GBP, relevante 8,3% des nominalen BIPs. Ob bei
Neuverschuldung (8,3%) oder Bruttoschuldenstand (82,9%), im Verhältnis
zum BIP, es werden beide Maastrichtkriterien 3% und 60% mehr als klar gerissen,
trotzdem bleibt UK vom Interesse der Öffentlichkeit weitgehend verschont.
... " [qs
5.4.12]
-
"Widerstand gegen das Sparen: Regionen wollen gegen Madrid vor Gericht
ziehen. Der Haushaltsentwurf der spanischen Regierung stößt
immer stärker auf Kritik aus verschiedenen Regionen. Diese wollen
entweder die Steuer-Amnestie nicht mittragen oder teilweise sogar vor Gericht
ziehen. ... " [DMN
5.4.12]
-
"EU-Beamter stellt Portugal teilweisen Schuldenschnitt in Aussicht.
Die Troika sieht weitere Risiken für Portugal und Währungskommissar
Olli Rehn rechnet mit einer weiteren Hilfe für das Land. Nun hat ein
EU-Beamter einen teilweisen Schuldenschnitt für Portugal in Aussicht
gestellt. Auch der Vizepräsident der EZB hat mittlerweile ein weiteres
Rettungspaket in Aussicht gestellt. ... " [DMN
5.4.12]
04.04.2012 " ...
" []
-
"Ist die Staatsschuldenkrise eine Folge der Bankenkrise?. Kritiker
der öffentlichen Miesen verweisen reflexhaft auf stetig ansteigende
Schulden seit den 50er Jahren. Doch das überzeugt nur begrenzt, denn
seitdem ist die Wirtschaft gewachsen und die Währung im Wert gesunken.
... " [HB
4.4.12]
-
"USA: weiter über 46 Millionen Food Stamps Bezieher. Laut den
offiziellen Daten des US-Landwirtschaftsministerium (United States Department
of Agriculture) von Montag sank die Zahl der Food Stamps Bezieher im Januar
2012 leicht um -64’307, auf 46,449850 Millionen, nach 46,514157 Millionen
im Vormonat. Diese nur gering sinkende Zahl wirft ein bezeichnendes Licht
auf die miese Qualität der bisherigen wirtschaftlichen Erholung. Diese
Daten reflektieren weiter die schwache Entwicklung am US-Arbeitsmarkt,
die in der Summe nur einen Stellenaufbau unterhalb des Zuwachses der arbeitsfähigen
Bevölkerung generiert und somit auch keine nennenswerte positive Auswirkungen
auf die Zahl derjenigen ausstrahlt, die in Armut leben und auf staatliche
Lebensmittelhilfen angewiesen sind. ... " [qs
4.4.12]
-
"Europäische Union. Europa sucht Wege aus der Krise. Die Euro-Finanzkrise
beherrscht weiterhin die Schlagzeilen, aber die Europäische Union
steht noch vor weiteren großen Problemen. Und deren Lösung wird
nicht einfacher. Nach zahlreichen Krisengipfeln, Treffen auf Ministerebene
und Erweiterungen der Rettungsschirme scheint es so, als ob zumindest die
schlimmste Phase der Finanzkrise in der Europäischen Union (EU) überwunden
ist. Entsprechend vorsichtig optimistisch äußerten sich Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble und der Präsident der Europäischen Zentralbank
(EZB) Mario Draghi. Dennoch gibt es für die EU keine Entwarnung. Viele
Politiker und EU-Experten sind sich bewusst, dass nach der aktuellen Krise
vor der nächsten Krise ist.... " [DW
4.4.12]
-
"Früherer EZB-Chef Trichet kümmert sich auch weiter um die
Krise. Der frühere EZB-Chef wird künftig für das Brüsseler
Institut Bruegel arbeiten. Dort will er sich um die Ursachen der Finanz-
und Schuldenkrise kümmern. Der deutschen Reformpolitik sprach Trichet
indes ein Lob aus. ... " [HB
4.4.12]
-
"Aufarbeitung der Finanzkrise: JP Morgan zahlt Millionenbuße für
Lehman-Pleite. Eine US-Aufsichtsbehörde wirft dem Branchenprimus
Missbrauch von Kundeneinlagen der Pleitebank vor. JP Morgan muss 20 Mio.
Dollar Strafe zahlen. Die Entscheidung liefert neue Munition für einen
laufenden Prozess gegen die größte US-Bank. ... " [fn
4.4.12] RS: Da werden die aber sehr beeindruckt sein ...
03.04.2012 " ...
" []
-
"Warnung vor Hütchenspielern. Maastricht-Vertrag? Reihenweise verletzt.
Schuldenbremse? Ohne Zugkraft. Fiskalpakt? Schon jetzt unhaltbar. Nach
Meinung von n-tv Börsenkommentator Friedhelm Busch hat das Prinzip
gebrochener Versprechen in der Politik System - und der Bürger nimmt
es nur noch achselzuckend zur Kenntnis.... " [n-tv 3.4.12]
-
"Umfrage: Europäische Banken auch 2015 noch auf EZB-Kredite angewiesen.
Europäische Banken werden auch in drei Jahren noch auf die Bereitstellung
von Krediten der Europäischen Zentralbank (EZB) zwingend angewiesen
sein. Dies ist laut "Handelsblatt“ (HB) ein zentrales Ergebnis einer Umfrage
unter rund 850 institutionellen Investoren auf einer Konferenz der US-Bank
Morgan Stanley ... " [bg
3.4.12]
-
"Spaniens Regierung bleibt "kein Raum für Fehler". Die spanische
Regierung hat ein drakonisches Sparpaket durchgesetzt. Doch das ist nicht
ohne Risiko. Getrieben von den Märkten muss Wirtschaftsminister de
Guindos steigende Staatsschulden zugeben.... " [WO
3.4.12]
-
"Portugal auf Griechenland-Kurs oder: die EU und der Eisberg. Arbeitslosigkeit
auf 15 Prozent gestiegen, Jugendarbeitslosigkeit auf rund 35 Prozent, 150.000
Menschen haben 2011 mangels Jobperspektive das Land verlassen, laut Prognosen
wird die Wirtschaft dieses Jahr um über drei Prozent schrumpfen, Unternehmens-
und Privatinsolvenzen nehmen zu. Das ist nicht die Beschreibung der Wirtschaftslage
Griechenlands. Nein, es ist die Beschreibung der Situation in Portugal,
das zwar ebenso wie Griechenland Finanzhilfen der EU und des Internationalen
Währungsfonds in Anspruch nehmen musste, das aber ganz eindeutig keine
Misswirtschaft betrieben hat, kein gravierendes Korruptionsproblem und
zudem auch eine bessere wirtschaftliche Substanz als Griechenland hat.
Wieso also steuert Portugal auf dieselben Probleme zu? So wie Griechenland
wurde auch Portugal zu einem drastischen Sparkurs verpflichtet und zwar
mit dem Ziel, den Staatshaushalt zu sanieren. Tatsächlich hat sich
die wirtschaftliche Lage in beiden Staaten dramatisch verschlechtert –
zuerst in Griechenland, jetzt in Portugal. Dasselbe spielt sich aber auch
anderswo ab, etwa in Spanien, wo die Haushaltsmisere gleichfalls mit drastischen
Sparmaßnahmen bekämpft wird, obwohl das Land (noch) keine Finanzhilfen
benötigt und insofern nicht unter einem vergleichbaren Sparzwang von
außen steht. ... " [qs
3.4.12]
-
"Royal Bank of Canada in den USA angeklagt. Die Royal Bank of Canada
ist ins Visier der US-Aufsicht geraten. Die Aufsicht wirft der Bank vor,
ein illegales Handelssystem zugelassen und koordiniert zu haben. Die Bank
wies die Vorwürfe als „absurd“ zurück. ... " [HB
3.4.12]
-
"Sparkassen-FondsdienstleisterDekabank in schweren Turbulenzen.
Überraschend hat die Dekabank gestern ihren Chef Franz Waas vor die
Tür gesetzt. Heute hat der Fondsdienstleister der Sparkassen schwache
Zahlen für 2011 vorgelegt. Einen Ausblick für dieses Jahr wagt
er nicht. ... " [HB
3.4.12]
-
"Der Abgesang auf die soziale Marktwirtschaft. Die Arbeitgeber verabschieden
sich vom Konzept der existenzsichernden Löhne. Das erfolgreiche Schweizer
Modell der Marktwirtschaft gerät in Gefahr. ... " [BZ
3.4.12]
-
"Geleakte Unterlagen So wollen Lobbyisten Gesetze ändern. Teile
der Baubranche befürchten, durch eine Gesetzesreform Einbußen
zu erleiden. Sie schalten daher eine Agentur ein, die auf 19 Seiten erklärt,
wie die Politik beeinflusst werden soll. Aus Versehen wurde das Papier
an den falschen Empfänger verschickt - und zeigt, wie die PR-Industrie
arbeitet. ... " [SZ
3.4.12]
-
"OLG München: Geldwäsche bei der Commerzbank. Das Oberlandesgericht
(OLG) München hat die Commerzbank AG verurteilt, an zwei geschlossene
Immobilienfonds wegen „sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung“
400.000 Euro zurückzuzahlen (Az. 17 U 1924/11). "Faktisch fand ein
Vorgang der Geldwäsche statt“, so das OLG München in seiner Urteilsbegründung.
Das berichtet aktuell der Düsseldorfer Brancheninformationsdienst
?kapital-markt intern’. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die
Commerzbank hat Nichtzulassungsbeschwerde zum BGH eingelegt (Az. VI ZR
124/12). ... " [mi
3.4.12]
02.04.2012 " ...
" []
-
"Die Grosse Illusion. Hielt es nie für zulässig, den Finanzsektor
in den ökonomischen Modellen zu ignorieren: Ökonom Hyman Minsky.
Schulden,
Schulden, Schulden. Täglich dominieren die schiefen Staatsfinanzen
der Euro-Länder sowie der USA die Schlagzeilen. Man mag es kaum mehr
hören. Dabei ist das, was wir heute sehen, nur der Ausläufer
einer gigantischen Entwicklung, einer wirtschaftshistorischen Anomalie,
die sich zwischen 1982 und 2007 abgespielt hat: Weite Teile der entwickelten
Welt durchliefen in dieser Phase den grössten Schuldenaufbau aller
Zeiten. Die Staatsschulden sind dabei bloss der kleinere Teil der Geschichte:
Der weitaus grösste Aufbau spielte sich nicht im öffentlichen,
sondern im privaten Sektor ab. Dort sorgte er während fast drei Jahrzehnten
für erhöhte Wirtschaftswachstumsraten. ... " [TA
2.4.12]
-
"Kunstgriff erleichtert Irland um Schulden. Milliardenzahlung um 13
Jahre verschoben. Ein Etappensieg für Irland oder doch für
die Europäische Zentralbank (EZB)? Die irischen Kommentatoren sind
sich nicht ganz sicher. Fest steht nur eines: Unbemerkt von der Weltöffentlichkeit
hat die irische Regierung am Wochenende einen Zahlungsaufschub für
Schulden in Höhe von knapp über drei Milliarden Euro erreicht....
" [dS
2.4.12]
-
"Geschädigte Anleger siegen gegen Commerzbank. Zum ersten Mal
haben Sparer, die mit offenen Immobilienfonds viel Geld verloren haben,
vor Gericht gegen die Anbieter gewonnen. Anlegerschützer warnen aber
vor übereilten Klagen gegen Banken.... " [WO
2.4.12]
-
"Streit um Millionen-Boni. Dekabank-Chef wird überraschend entlassen.
Der Chef des Sparkassen-Fondsdienstleisters Dekabank, Franz Waas, muss
gehen - Grund ist ein Streit um Geld: Er forderte offenbar rückwirkend
Boni in Millionenhöhe. Der Zoff konnte nicht gelöst werden, jetzt
setzte der Verwaltungsrat den 51-jährigen Manager fristlos vor die
Tür. ..." [Sp
2.4.12]
__
01.04.2012
> 1. Quartal 2012.
Literatur (Auswahl) ... " [] ...
" [] ... " []
Links (Auswahl: beachte)
> Querverweise.
Externe Links (Auswahl: beachte)
>Querverweise.
Glossar,
Anmerkungen und Endnoten:
GIPT =
General and Integrative
Psychotherapy,
internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
___
100 Milliarden Euro
* Allgemeines zum
Staatsverschuldungs-Syndrom,
Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch?, Wann
wird Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich?*
Bundespräsident
Herzog 1999 zur Staatsverschuldung * Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung * Antizyklische
Wirtschaftspolitik * Bear Stearns *
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP) * Demokratien
* Etile, Das Peter-Prinzip,
Das
Parkinsonsche Gesetz, Selbstbediener
* Euphemismus * FED * Geldmenge
USA * Globalisierung, Globale
Enteignung der Städte * Hollyvoodoo.
*
homo oeconomicus. * Daten
zu: Konsum-Animation, Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus
* Ich pumpe, also bin ich * Kapitalismus*
supra-nationale
Egoismen (EU) *
Plutokratie * Zur
Therapie der "Schuldentollwut" *
___
100 Milliarden Euro. Stand
24.3.8. Nach Auskunft eines Kundigen seien allein die Landesbanken mit
ca. 90 Milliarden betroffen. Bei den privaten Banken ist die Lage insofern
unübersichtlich als ihr Verlustengagement in ausländischen Institutionen
und Organisationen verborgen ist oder sein kann. Weltweit dürften
die Abschreibungsschäden in die Billionen gehen. Für diese gigantische
Wertvernichtung, die die Wall-Street-Banker geschickt über die ganze
Welt verteilt haben, wurden insgesamt seit 2002 rund 137 Milliarden Prämien
an die Wall-Street Bosse ausbezahlt: "Nach Angaben der Aufsichtsbehörde
von New York State haben in New York City ansässige Unternehmen der
Wertpapierbranche zwischen 2002 und 2007 Mitarbeiterprämien im Volumen
von insgesamt 137 Milliarden Dollar ausgezahlt. Im Jahr 2002 kassierten
die Bosse der Wall-Street-Unternehmen Prämien in Höhe von 9,8
Milliarden Dollar, 2003 waren es 15,8 Milliarden Dollar, 2004 18,6 Milliarden
Dollar, 2005 25,7 Milliarden Dollar, 2006 33,9 Milliarden Dollar und 2007
33,2 Milliarden Dollar." [Chris
Farrell 20.3.8 BusinessWeek Online / F.A.Z.]. Man sieht also abermals:
Misswirtschaft lohnt sich: Wer Mist macht auf höherer Ebene, wird
gnadenlos belohnt.
___
Allgemeines
zum Staatsverschuldungs-Syndrom: Das Schuldenproblem hat seinen Ursprung
in einer
expansiven
und verfehlten maniformenGrundeinstellung:
mehr, immer mehr und noch viel mehr. Diese grundlegende Fehleinstellung
wird von der plutokratischen Wirtschaft und ihrer falschen Philosophie
des homo oeconomicus, die ihre pseudowissenschaftliche
Rechtfertigung in den amerikanischen
etilE-Universitäten (Harvard,
Princeton,
Yale,Stanford)
findet, sehr unterstützt. Wachstum
über alles, Wachstum um jeden Preis, Konsum, Konsum, kaufen, kaufen
(wozu letztlich auch die Globalisierung erfunden
wurde, weil die heimischen Märkte grundgesättigt sind). Der Mensch
interessiert nicht oder nur als Konsummaschine, als konditionierte Kaufratte.
Stabilität interessiert nicht. Gerechtigkeitinteressiert
nicht. Es geht darum, dass eine kleine radikale Minderheit von Millionären
und Milliardären mehr, noch mehr und noch viel mehr anhäufen
kann. Die Nationalökonomie und Wirtschaftspolitik wird vollkommen
beherrscht von einer plutokratischen
Pseudo-Elite, die weder vom Menschen noch von der Wirtschaft wirklich
etwas verstehen, nur vom in die eigene Tasche raffen, Bilanzfälschungen,
vom Schulden machen, von Börsenspekulation, Luft- und Seifenblasen,
globalem Zocken und einer verantwortungs- und hemmungslosen Manipulation
durch Werbung, Falschinformation und ihrer hollywoodgerechten Aufbereitung
mit Hilfe gewissenloser Medien. Denn dass Deutschland so an den Rand des
finanziellen Ruins getrieben werden konnte, ist wesentlich mit das Werk
seiner unkritischen und willfährigen
WirtschaftswissenschaftlerInnen
und der wirtschaftspolitischen Medien, die das Problem seit ca. 35 Jahren
nicht nur verharmlosen und falsch darstellen, sondern an der finanzpolitischen
Verwahrlosung und Verblödung dieses Landes wesentlich Mitschuld haben.
Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch ? Schulden erfordern einen
Kapitaldienst, d.h. die Begleichung bei Fälligkeit und die Zahlung
der Zinsen. Derzeit belaufen sich nach der Zinsuhr des Bundes für
SteuerzahlerInnen die Zinsen wie hier
ausgewiesen. Am 5.11.6, gegen 14 Uhr, waren dies über 57 Milliarden
Euro. Der Bundeshaushalt für 2006 sieht Ausgaben in Höhe von
261,6 Milliarden Euro vor [siehe].
Auf das Gesamtjahr hochgerechnet, ergeben sich rund 66 Milliarden Euro
Zinslast für den Bund. Das sind 25,2% der gesamten Ausgaben im Bundeshaushalt
allein für Zinszahlungen. Dieses Geld fehlt nicht nur für sinnvolle
Ausgaben, aufgrund der Zinseszins- und Wachstumseffekte droht dieser Anteil
immer größer zu werden.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet unmittelbar, dass über die
Verhältnisse gelebt und mehr verbraucht als erwirtschaftet und geleistet
wird, was über längere Zeiten oder gar auf Dauer geldwirtschaftlich
und staatspolitisch als krankhaft zu bewerten ist.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet dann in der Folge, dass der Staat
immer weniger Geld für sinnvolle Investitionen und Leistungen zur
Verfügung hat, weil immer mehr Geld für Zinsen aufgewendet werden
muss.
-
Fragt man, wer in den Genuss des Kapitaldienstes kommt, so wird man feststellen,
dass zusätzlich eine Umverteilung von arm nach reich eintritt: die
Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.
-
Die Risiken und Instabilitäten werden immer größer, weil
sie nicht durch Rücklagen aufgefangen werden können, sondern
die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treiben.
-
Am Ende steht Zusammenbruch, Geldentwertung und Währungsreform, was
extreme soziale Verwerfungen, Elend, Aufstände, Bürgerkriegs-
und Kriegsgefahren begünstigt. Kriegsgefahren auch deshalb, um abzulenken,
die unerträglichen Spannungen zu lösen, einen Sündenbock
zu finden oder sogar in der Hoffnung auf Ausgleich durch Kriegsgewinne
und Ausbeutung der Verlierer.
Anmerkung: So schreibt
David Rapoport (1971, Part II.) in "Primitive War - Its Practise and Concepts"
von zwei großen Motivsystemen: sozio-psychologischen und ökonomischen.
Zu den ganz großen sozio-psychologischen gehören:
"A very profound motive for going to war is to resolve
life's tensions, to escape from unhappiness caused by frustration in other
realms of existence. War is one of the most effective devices ever invented
for this cathartic purpose. Life at best is full of frustration, thwarted
ambitions, unfulfilled wishes — all of the sorrows and disappointments
with which humanity is only too familiar. People become involved in personal
dislikes which develop into hatreds, often irrational ones. ..."
(Ein sehr grundlegendes Motiv für Kriege führen
ist die Lösung von Spannungen, um dem Kummer durch die Frustration
der Existenz anderer Reiche zu entgehen. Krieg ist eines der wirksamsten
Instrumente, die jemals erfunden wurden, um Katharsis [= die Seele von
Spannung, Frustration und Unglücklichsein zu 'reinigen'] herbeizuführen.
Auch ein gutes Leben ist voll von Frustration, durchkreuzten Bestrebungen,
unerfüllten Wünschen - alle Sorgen und Enttäuschungen mit
denen die Menschheit nur zu vertraut ist. Menschen widerfahren persönliche
Missgeschicke, die sich zu Hass, oft zu irrationalem Hass, entwickeln.)
historische Entschuldungen.
Den Mechanismen historischer Entschuldung über Inflation, Währungsreform,
Ermordung der Gläubiger und Kriege bzw. Kriegsfolgen werde ich im
Schuldenporträt der Stadt Nürnberg
1298-2005 erstmals etwas ausführlicher nachspüren. So zynisch
und absonderlich es sich auch anhören mag: die sehr wünschenswerte
und ungewöhnlich lange Friedenszeit in Europa und die Kontrolle der
Notenbanken der Inflation lassen die Schuldenprobleme immer stärker
werden. So wird ein Umdenken nicht etwa durch Einsicht kommen, sondern
weil die Grenzen der Bezahlbarkeit der Zinsen, der Preis für die Ware
Geld, dies erzwingen.
Finanzpolitisches
Fazit und Vorbeugung: Schon Kant hat in seinem Ewigen
Frieden ausgeführt, daß es moralisch nicht zulässig
sein darf, Kriege über Schulden zu finanzieren. Ich denke, wir müssen
weiter gehen: die Schuldenmacherei muß grundsätzlich und zwingend
begrenzt werden. Wir brauchen eine völlig neue Verfassung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch das Eingeständnis, nicht vernünftig
und angemessen haushalten und wirtschaften zu können oder zu wollen
und ist damit Ausdruck einer tiefgreifenden [egozentrisch-maniformen]
Fehlhaltung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch versteckte vorgezogene Steuererhöhungen
zu Lasten späterer Generationen; sie verbergen aktuelle Konflikte
und verlagern sie auf später ("Nach uns die Sintflut"). Das ist unfair,
ungerecht, intransparent, feige und letztlich verantwortungslos.
Wann wird
Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich - wann ist
sie vertretbar, vernünftig, ja sogar gerecht und geboten ?
> Stabilitätsbedingung
für ein Finanzsystem: Wirtschaftswachstumsrate >= Schulden-Wachstums-Rateund,
verallgemeinert:
Gefährlich
wird es, wenn die Problemgrößen schneller wachsen als die Ressourcengrößen.
Verschuldung steht durchaus im Dienste der Generationengerechtigkeit, wenn
von Investitionen über die Jahre hinweg die Menschen in einer Gebietskörperschaft
(Gemeinde, Bezirk, Land, Bund) einen Nutzen haben. Etwa Infrastruktur:
Verkehr, Kanalisation, Wasser- und Energieversorgung, Kindergärten,
Schulen und Bildung, Kultur-, Umwelt- und Heimatpflege. Vielfach passt
es daher auch zum Prinzip der Generationengerechtigkeit, wenn das Geld
für bestimmte Projekte durch Kreditaufnahmen beschafft werden muss.
Gefährlich wird es wiederum, wenn Kreditaufnahme zu einem allumfassenden
und fortgesetzt wachsenden Phänomen wird, das genaue Wirtschaftlichkeits-,
Folgekostenüberlegungen, realistische Tilgungspläne und genaue
Begründungen auch für die Generationengerechtigkeit ausser Acht
lässt.
Bundespräsident
Roman Herzog 1999 zur Staatsverschuldung [Lahnstein-Kandel
et
al. 1999, S. 113]
"Staatsverschuldung wird sogar von Ökonomen, zu deren Berufsbild
nicht gerade der Selbstzweifel gehört, als Terra incognita [RS: unbekanntes
Gebiet] der Wirtschaftswissenschaft bezeichnet. Eigentlich überrascht
es, daß die Wirtschaftstheorie bislang nicht in der Lage war, eindeutige
Aussagen zu machen, bis zu welchem Grad der Staat sich verschulden sollte
oder verschulden darf. Überraschend ist das auch insofern, als es
die öffentliche Verschuldung gibt, seit es Volkswirtschaften gibt.
...
Als Jurist habe ich immer das Bemühen der Ökonomen
bewundert, für jede Strategie, für jede ökonomisch relevante
Quote oder Kennziffer ein Optimum zu definieren. Eine optimale Schuldenquote
oder Defizitquote zu finden, ist der Wirtschaftstheorie nach ihrem eigenen
Eingeständnis offenbar nicht gelungen."
Quelle: Lahnstein-Kandel,
Sonja & Göring, Michael (1999, Hrsg.). Staatsverschuldung. In:
Der soziale Zusammenhalt in den Staaten der triade USA, Japan, Europa,
111-239. Baden-Baden: Nomos.
Anmerkung: Der international bekannte deutsch-amerikanische
Ökonom Musgrave hat allerdings ein handfestes
und klares Kriterium geliefert: Die Wirtschaftswachstumsrate muss
- im Mittel, auf lange Sivcht - größer-gleich der Schuldenwachstumsrate
sein.
___
Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung.
"Mit Beschluss vom 27. Januar 2000 hat der Deutsche Bundestag
die Bundesregierung aufgefordert, regelmäßig einen Armuts- und
Reichtumsbericht zu erstatten. Am 25. April 2001 hat die Bundesregierung
den ersten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt [Erster,
Anlagen].
Der Bericht und die zeitgleiche Vorlage des "Nationalen Aktionsplanes zur
Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2001-2003" (NAP-incl)
bei der EU-Kommission waren der Beginn einer kontinuierlichen Berichterstattung
über Fragen der sozialen Integration und der Wohlstandsverteilung
in Deutschland. Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung basiert auf
dem Leitgedanken, dass eine detaillierte Analyse der sozialen Lage die
notwendige Basis für eine Politik zur Stärkung sozialer Gerechtigkeit
und zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe ist. Am 19. Oktober 2001
hat der Deutsche Bundestag die Verstetigung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung
beschlossen und die Bundesregierung aufgefordert, jeweils zur Mitte einer
Wahlperiode einen entsprechenden Bericht vorzulegen. Dem kommt die Bundesregierung
mit der Vorlage des Berichts "Lebenslagen in Deutschland - Der 2. Armuts-
und Reichtumsbericht der Bundesregierung" nach. Der Bericht beschreibt
die Lebenslagen der Menschen in Deutschland auf der Basis statistischer
Daten etwa zu Einkommen, Vermögen, Erwerbstätigkeit, Bildungsbeteiligung.
Stand: Februar 2005. PDF-Bericht
(1.79 MB) 370 Seiten., Anhänge."
___
Antizyklische Wirtschaftspolitik:
Jede antizyklische Finanz- und Wirtschafts-Politiksetzt voraus,
dass in schlechten Zeiten das eingesetzt wird, was in guten Zeiten
zur
Seite gelegt wurde. Antizyklisch kann niemals heißen: wir
machen immer Schulden und in schlechten Zeiten ganz besonders viele.
Das scheint in Deutschland und in den plutokratischen
Hollyvoodookratien
noch nie einer richtig begriffen zu haben. Es sei daher noch einmal an
das erinnert, worum es John Meynard Keynes (1936,
S. 314) letztlich und wirklich ging:
"Die hervorstechenden Fehler der wirtschaftlichen Gesellschaft,
in der wir leben, sind ihr Versagen, für Vollbeschäftigung Vorkehrung
zu treffen und ihre willkürliche und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen."
Antizyklische Haushaltspolitik steht nach Keynes also unter dem Ziel der
Vollbeschäftigung,
Stabilität
und die sie ermöglichende sozialeGerechtigkeit.
___
Bad Bank. Die Regierungen, Bundesbanker
und Finanzexperten lassen bislang keinerlei Anstalten erkennen, die Probleme
bei den Wurzeln anzupacken. Viele haben allerdings auch keine Ahnung von
den Wurzeln. Die einzigen Maßnahmen, die bislang ergriffen wurden,
um die Folgen der globalen finanzökonomischen Inkompetenz aufzufangen
gehen sämtlich auf Steuerzahlerkosten. Die bislang hilfloseste und
verrückteste Idee besteht in der Schaffung einer sog. "Bad Bank",
einer Bank, die keine andere Funktion hat als die faulen Kredite aufzukaufen
und zu verwalten. Selbstredend, dass eine solche "Bad Bank" eine Staats-,
sprich Steuerzahler-Bank sein muss. Das verwundert umso mehr als mit der
Gründung der Hypo Real Estate ja schon eine Bad Bank gegründet
wurde. Sie wurde nur nicht so genannt. Vermutlich steht die Gründung
der Hypo Real Estate (HRE) als erste heimlich geplante Bad Bank mit dem
geheimen
Krisengipfel 2003 beim damaligen Bundeskanzler Schröder im Zusammenhang.
Alles, was verbockt, verzockt und verbrannt wurde, soll dieser "Bad Bank"
zugeschoben werden, vermutlich zu irrealen Traumpreisen, damit noch mehr
Boni an vollkommen unfähige Bankmanager gezahlt werden können.
Die Idee einer Bad Bank ist ebenso unsinnig und verrückt, wie die
Idee marode oder insolvente Banken zu verstaatlichen, wie es Bundesfinanzminister
Steinbrück für die Hypo Real Estate überlegt. Sein etwas
debiles Argument: man könne doch nicht ewig in die unendlich schwarzen
Löcher einer solchen maroden Bank Geld pumpen. Wenn die Hypo Real
Estate marode und im Grunde praktisch insolvent ist, dann ändert sich
an dieser Situation nicht dadurch etwas, dass der Halter wechselt. Marode
ist marode, egal wer diese Bad Bank besitzt. Es gibt nur eine marktgerechte
und marktbereinigende Lösung: das Schlechte, Marode, Inkompetente,
die MisswirtschaftlerInnen müssen untergehen und ihre verantwortlichen
Vorstände, Aufsichtsräte und Manager in die Vermögenshaftung
genommen werden. So lange Misswirtschaft durch Traumgagen, Boni und Abfindungen
belohnt wird, also das Leistungsprinzip völlig pervertiert auf den
Kopf gestellt wird, kann sich gar nichts ändern. Meinungen:
-
Egon W. Kreutzer (29.1.9)
Wenn Banken Baden geh'n Bad Bank ...
___
Bear Stearns. "Bear Stearns war
die Liquidität Ende vergangener Woche weitgehend ausgegangen und sie
musste eilig von JP Morgan Chase und der regionalen Notenbank von New York
gestützt werden. Die Aktien waren daraufhin am Freitag um 45,88 Prozent
auf 30,85 Dollar eingebrochen. Bear Stearns ist die kleinste der fünf
großen New Yorker Investmentbanken." [Q]
___
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP): s.a.
Überblick
(Datenquellen) ...
-
Statistisches Bundesamt: Fachserie 14, Reihe 5: Schulden
der Öffentlichen Haushalte (2180140047005.xls), Verschuldung des Bundes
Tabelle 1.1.1, Verschuldung der Länder Tabelle 1.3 und
Fachserie 18 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen. * Statistik
shop destatis.
-
BIP Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen Länder 1970….:
http://www.vgrdl.de/Arbeitskreis_VGR/tab01.asp.
Zu den Daten wurde mitgeteilt: "Der Arbeitskreis VGR d L hat im Jahr 1999
nach einer Verordnung der Europäischen Union seine Rechnungen auf
das neue Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
(ESVG 1995) umgestellt. Es liegen Rückrechnungsergebnisse nach dem
neuen System nur bis 1970 vor. ... Beide Systeme sind nicht vergleichbar!
Nach der Umstellung der VGR auf das Europäische System Volkswirtschaftlicher
Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) wurden die Länderergebnisse nur
bis 1970 zurückgerechnet. Für die Vorjahre sind lediglich Daten
nach dem alten deutschen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
vorhanden. Diese Daten sind aufgrund zahlreicher methodischer und konzeptioneller
Unterschiede nicht mit den aktuellen Daten nach dem Europäischen System
Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) vergleichbar und
dürfen keinesfalls an diese Daten angehängt werden." Anmerkung:
Hier ist natürlich zu wünschen, daß die Daten weiter zurückgerechnet
oder Schätzformeln mitgeteilt werden, wie die Vergleichbarkeit verbessert
werden kann.
-
Deutsche Bundesbank (1998). 50 Jahre Deutsche Mark. Monetäre
Statistiken 1948-1997. CD ROM Verlage C.H.Beck & Vahlen (erfordert
unter XP im System MFCUIA32.dll)
___
Demokratien. Die meisten westlichen
Demokratien sind vom Hollyvoodoo-Typ,
also
Oligarchien,
meist plutokratische Medien- und Hollywooddemokratien.
___
Der Preis des Geldes. Thementag
bei 3sat am 3./4.10.2009 [Quelle abgerufen am 5.10.9]
___
Etile = Elite rückwärts e t i
l E, womit ausgedrückt wird, dass die vermeintlichen - in Wahrheit
plutokratischen - "Elite"- Universitäten keine echten, gemeinwohlorientierten
Eliten heranbilden, sondern das Gegenteil: Anti-Elite =: Etile. Die Analyse
der Schuldentollwut zeigt ganz klar, dass die Eliten hinten und vorne nicht
stimmen, wenn man sie mit ihrem eigenen Maß misst: Wirtschaftskompetenz
und Umgang mit Geld. Schaut man nämlich genau hin, also auf die zwei
wichtigsten Zahlen, die Schulden-
und die Wirtschaftswachstumsrate, stellt man ebenso erstaunt wie ernüchtert
fest, dass wir es meist mit Gauklern, Hochstaplern,
Schwätzern,
Dünnbrettbohrern,
Selbstbedienern
und Tartüffs zu tun haben. In Wahrheit gilt also die Umkehrfunktion:
die Kompetenz ist umso geringer je höher die Funktion und je größer
das Einflussgebiet. Und je etilärer das Niveau, desto größer
auch der Schaden, der angerichtet wird. Parkinsonund
noch mehr das Peter-Prinzip feiern hier ein Dauerfest.
Und es passt auch alles hervorragend zusammen: ein einzigartig etilärer
Filz aus Politik, Justiz, Banken, Wirtschaft und Wissenschaft (vornehmlich
die maniformeVariante
der
Wachstumsfetischistenin
der Volkswirtschaft).
Interne Links zum Elite-Problem: Generalkritik
an der "Elite" * Elite-Meßverfahren*
Was
sind und wozu brauchen wir "Eliten" (Elite-Universitäten)? * Was
bieten amerikanische etilE-Universitäten am Beispiel Wirtschaft?.
* Wirtschaftlich
motivierte "Elite"-Kritik * Wirtschaftselite
in Deutschland * plutokratischer
etilE-Papagei Peter Glotz *
Das Peter-Prinzip: "Mir kam
der Verdacht, daß meine Schulbehörde in puncto Unfähigkeit
kein Monopolbetrieb war. Als ich mich umsah, stellt ich fest, daß
es in jeder Organisation eine Anzahl Menschen gab, die unfähig waren,
ihrer Arbeit gerecht zu werden." (S. 15). Ein universales Phänomen:
"Berufliche Unfähigkeit gibt es überall" (S. 16) "In einer Hierarchie
neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit
aufzusteigen" (S. 19) "Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die
ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben." (S. 20)." [mehr:
PKW3-04,
Überblick
Bürokratie,
]
Dr. Laurence J.
Peter, 1919 in Vancouver/Kanada geboren; Studium der Pädagogik an
der Washingtoner State University; Tätigkeit als Lehrer, Erziehungs-
und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Universitätsprofessor;
Veröffentlichung zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften; Erfinder
und Autor des «Peter-Prinzips», der «Peter-Pyramide»
(rororo sachbuch Nr. 8715) und des «Peter-Programms» (rororo
sachbuch 6947) sowie von «Schlimmer geht's nimmer. Das Peter-Prinzip
im Lichte neuerer Forschung» (Wunderlich Verlag, Reinbek bei Hamburg
1985). Laurence J. Peter starb 1990 in Kalifornien.
Das Parkinsonsche Gesetz::
"1. »Jeder Beamte oder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen,
nicht aber die Zahl seiner Rivalen zu vergrössern.« 2.
»Beamte oder Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit.«
(die Bürokratie bläht sich eigendynamisch auf)." [mehr]
Selbstbediener. Die Selbstbedienungsmentalität
wird seit Jahrzehnten gut dokumentiert durch die Schriften von Arnims.
[Biblio],
Auswahl]
___
Euphemismus. Sprachliche Schönfärberei,
beschönigende Darstellung. Gr. "eu" = gut, wohl; phem = sagen,
also wörtlich gut sagen. Beispiele: heimgehen für sterben, seine
soldatische Pflicht tun für morden; jdn. lächerlich machen als
Späßchen deklarieren; wenn Diktaturen z.B. "präsidiale
Staaten" genannt werden. Rein sachlich bedeutet Euphemismus eine falsch
positive Darstellung, besonders üblich im diplomatischen Dienst, in
der Politik, Kirche und in "höheren" Kreisen (Aristokratie).
___
FED Eine Gruppe von Privatbanken, die
- unter dem irreführenden Namen Federal Reserve Board - eine
"unabhängige" USA Bundesbank mimen und sich damit das Geld drucken,
im Wert steigen oder fallen lassen können, wie sie es gern hätten.
Video: Wer
steckt hinter dem Zentralbanksystem - Interessantes Video am Beispiel FED.
Ebenfalls sehr interessant: Video: Wie
Banken Geld aus Schulden schaffen.
Wichtige kritische
Veröffentlichungen zur FED:



Zum direkten Bestellen bitte das jeweilige Titelbild anklicken. Präsentationen
finden Sie unter den Links:
-
Brown, Ellen Hodgson (dt. 2009). Der
Dollar-Crash. Was Banker Ihnen nicht erzählen. Die schockierende
Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie
wir uns von ihm befreien können. Rottenburg: Kopp-Verlag.
-
Griffin, G. Edward (dt. 2011, 3.A.). Die
Kreatur von Jekyll Island. Die US-Notenbank FEDERAL RESERVE. Das schrecklichste
Ungeheuer, das die Hochfinanz je schuf. Rottenburg: Kopp Verlag.
-
Henderson, Dean (dt. 2011). Das Kartell
der Federal Reserve. Acht Familien beherrschen die Welt. Rottenburg:
Kopp-Verlag.
-
Paul, Ron (dt. 2010). Befreit die
Welt von der US-Notenbank! Rottenburg: Kopp-Verlag.
-
US-Notenbank. Der mächtigste Geheimbund der Welt. Geld-Magazin Extra
der Wiener Zeitung 04/2009 (PDF)
-
Komprimiert
und kritisch:: Die Entstehungsgeschichte der vermeintlich staatlichen
US- Zentralbank "Federal Reserve System", kurz FED.
___
Finanzderivate. Ein Derivat ist
ein Abkömmling oder Kunstprodukt aus zugrundeliegenden Basisgrößen,
dessen Handhabung (Rechte, Pflichten, Gültigkeit, Kauf, Verkauf [Einlösung]
...) durch sog. Zertifikate (Wertpapier) in einer Prospektbeschreibung
festgelegt ist.
___
Geldmenge. So wie es sich seit
Jahrzehnten abzeichnet nimmt die Geldmenge extrem zu, ohne dass das Geld
für realwirtschaftliche Leistungen gebraucht oder verwendet würde.
Das Geldsystem "ernährt" und vervielfacht sich selbst für sich
selbst. Im wesentlichen geht diese perverse finanzökonomische Entwicklung
von den USA und hier besonders von der seltsamen Konstruktion der privaten
FED aus. Die Banken gehören wie die Energieversorgung und
grundlegende Infrastruktur verstaatlicht. Informationen zur Geldmengenentwicklung:
-
[DBB: M3)
-
Geldmenge
USA innerhalb eines Jahres verdoppelt.
-
"Geldmenge im Euroraum nimmt drastisch zu. Berlin: (hib/HLE) Die
Geldmenge "M3" im Euro-Raum ist seit Beginn des Jahres 1999 um jahresdurchschnittlich
7,5 Prozent gewachsen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort
(16/12362) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/12161) nach der
Stabilität des Euro mit. Trotz der Zinserhöhungen von Dezember
2005 bis Juli 2008 habe die Geldmenge "M3" in den letzten Jahren sogar
zweistellige Jahreswachstumsraten erreicht. Diese Rate habe in der Spitze
im Oktober 2007 bei 12 Prozent gelegen. Derzeit habe sich der Zuwachs der
Geldmenge deutlich abgeschwächt und im Januar dieses Jahres bei 5,9
Prozent gelegen. ... " [DBT
30.3.9]
-
Geldmenge USA aktuell: Die FTD berichtet
am 19.3.8:
"Die FED wird mächtig nachlegen müssen.
Die Fed ist mittlerweile so aggressiv, dass eine Wende von Konjunktur und
Finanzmärkten zum Greifen nahe scheint. Sie wird ausbleiben, weswegen
sich auch die zweistelligen Kursgewinne der US-Broker als Zwischenerholung
erweisen werden. Am Ende wird die FED daher
geradezu rasend werden. ... das weithin als stabilste erachtete US-Geldmengenaggregat
"Money of Zero Maturity" liegt um 16 Prozent über dem Vorjahr. Über
die vergangenen sechs Monate ist es aufs Jahr hochgerechnet um 19,5 Prozent
gestiegen, über die vergangenen drei Monate um 25 Prozent. ... Die
Fed gibt ihr Geld jetzt auch direkt an Institute heraus, die nicht ihrer
Kontrolle unterliegen, und akzeptiert dabei allen Ramsch als Sicherheit."
Siehe auch
Geldmengenentwicklung
in den USA und Schulden-Porträt
USA(1791-aktuell).
-
Welche Gelder
tatsächlich über den Erdball laufen, kann einer Plusminus-Graphik
anschaulich entnommen werden. Eine ähnliche Graphik auf Dollarbasis
findet sich auch in Der Spiegel 34, Gelduntergang. Die zerstörerische
Kraft der Finanzmärkte, 22.8.2011, "Märkte außer Kontrolle",
S. 60. Ein lesenwerter Artikel, der einiges auf den Punkt bringt - ähnlich
Hankels
Analyse.

___
Globalisierung. Definition,
Globalplayer,
Erfindung und Sinn der GlobalisierungI,
II,
III,
IV,V.,
Schwarzbuch,
Begriffe,
Grundprobleme
der Menschheit,
Vorbilder und Alternativen.
* Preisabsprachen, Kartelle und Oligopole
*
___
Globale Enteignung
der Städte. [1,2,3,4,]
Ein lesenswerter Artikel in den Nürnberger Nachrichten (6.7.4,
S.13) über das Buch von Werner Rügemer
(2004). Cross Border Leasing - Ein Lehrstück zur globalen Enteignung
der Städte. Münster:
Westfälisches
Dampfboot.
| "Seit 1995 haben Hunderte Städte und öffentliche
Unternehmen in Deutschland und Europa ihre Großanlagen wie Klär-
und Wasserwerke, Straßenbahnen, Schulen und Messehallen an US-Investoren
verkauft und zurückgemietet. Erst durch Rundfunksendungen von Werner
Rügemer wurde »Cross Border Leasing« seit 2002 zu einem
öffentlichen Thema. Er schildert die Entstehung und Struktur dieses
Finanzprodukts der »New Economy« in den USA, ihre Verwandtschaft
mit anderen Formen öffentlicher Enteignung, ihr Ausmaß in den
wichtigsten europäischen Staaten sowie die Arbeitsmethoden der Leasing-branche.
Erstmalig legt er jetzt die bisher geheimen Vertragsinhalte dieser Konstrukte
fiktiver Kapitalbildung in vollem Umfang offen." (Rückumschlag
/ Info
mit Inhaltsverzeichnis.). Bestellung: Westfälisches
Dampfboot. |
___
Hollyvoodoo. Eine Wortschöpfung
aus Hollywood ("Traumfabrik") und Voodoo (Zauber), das meist im Zusammenhang
Voodoo-Tod (Tod durch Glauben, die Überzeugung durch einen Bann oder
Fluch sterben zu müssen) gebraucht wird, womit zum Ausdruck gebracht
werden soll, dass die Amerikanisierung der Welt auf Schein ("Hollywoodisierung")
beruht und für viele in den Tod führt. Obwohl die radikal-
islamistischen Mullahs natürlich so wenig eine Alternativesind
wie die Kommunisten oder Faschisten, haben sie doch etwas Richtiges und
Kritisches erkannt: dieses Amerika hat etwas
Tödlich-Teuflisches an sich. Die globale Hollyvoodookratie, der global-grenzenlose
Konsum- und Wachstumsterror, führt die ganze Menschheit in den
Ruin.
___
homo oeconomicus. Die westlichen
Gesellschaften werden vollkommen beherrscht vom homo
oeconomicus, d.h. der Mensch wird weitgehend als Wirtschaftsobjekt
missbraucht und als Konsummaschine gezüchtet bzw. konditioniert. Das
ist an sich familien- und kinderfeindlich und daher ist auch
völlig klar, weshalb in sog. Marktwirtschaften und Wohlstandsgesellschaften
die Geburtenrate
abnehmen muss. Die übermächtige share holder value Ideologie
der Plutokraten
trägt wesentlich mit zu einer einseitig überalterten, damit
kinderreduzierten Gesellschaft und zur Unmenschlichkeit der Sozialsysteme
bei. Die Zerschlagung der Großfamilie und ihrer zahlreichen 'kostenlos'
erbrachten sozialen Leistungen führt zu immer gigantischeren Kosten
eines sog. professionellen Sozialsystems, das zunehmend weniger bezahlbar
und
zugleich unmenschlicher wird. Das ist die Saat und Frucht
der absoluten Herrschaft des homo oeconomicus, made in USA.
Die Aufrechterhaltung dieser Systeme erfordert die ständige Ausbeutung
und Unterdrückung der nicht-westlichen Welt, der Armen und Schwachen
und fördert damit auch den Kampf der Kulturen, Hass, Krieg und den
Kampf aller gegen alle und erzwingt unvorstellbare und gigantische Aufwendungen
für die Machtapparate (Militär, Waffen, Geheimdienste, Polizei,
Medien:
Hollyvoodoo).
Mephisto zum Homo
oeconomicus:
"Krieg,
Handel, Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen ..."
(Faust II, A V, Palast, Mephisto Vers 11187)
|
Konsum-Animation,
Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus.
Das maniforme
System des globalen Wachstumsrausches
verlangt immer mehr und mehr und noch viel mehr. Im Dienste der Animation,
Konditionierung und der Verführung stehen die Werbung,
leichter Geldzugang und Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr - flankiert
und gestützt von einer willfährigen Justiz.
2000 BVerG erklärt Werbung mit schockierenden
Bildern (ölverschmierten Enten, Kinderarbeit oder Aids-Kranken) für
nicht verfassungswidrig und damit erlaubt. [Q]
1999 Homebanking und Interneteinkauf.
1996 Erneute Liberalisierung des Ladenschluss
1989 Liberalisierung Ladenschluss
1982 Einführung der Geldautomaten.
1972 EC-Karte
1952 Kaufkredit (Ratenkredit)
1949 Bildung von Diners Club.
Das Hamburger Abendblatt (4.1.7)
hat die Öffnungszeiten in der deutschen Geschichte dargestellt: "Die
Ladenöffnungszeiten - wie im Bild die längeren Öffnungen
bei Ikea - sind in Deutschland seit gut hundert Jahren gesetzlich geregelt.
Im Kaiserreich durften die Läden durchgehend öffnen und viele
hatten sogar bis 23 Uhr geöffnet. Danach gab es Schlusszeiten, die
die Öffnung auf 5 bis 21 Uhr begrenzten. Allerdings gab es Ausnahmen,
und auf dem Land war die Kontrolle des Gesetzes nur unterentwickelt. Die
Regulierung wurde während der NS-Zeit beibehalten. Nach dem Krieg
herrschte zunächst eine uneinheitliche Regelung, im Süden schlossen
die Läden später als im Norden. Für die Verbraucher war
dieser Wirrwarr unpraktisch, sodass das Ladenschlussgesetz 1956 auf die
Planbarkeit von Einkäufen abzielte. Liberalisiert wurde es dann noch
einmal 1989 und 1996."
___
Hypo Real Estate (HRE).
Zur Geschichte aus der Himepage (Abruf 8.3.9):
"Die Hypo Real Estate Group ist aus der Abspaltung von Teilen des gewerblichen
Immobilienfinanzierungsgeschäfts der HVB Group entstanden. Dies erfolgte
rechtstechnisch durch eine so genannte Abspaltung zur Neugründung
nach dem Umwandlungsgesetz, nachdem der Aufsichtsrat der HVB AG am 26.
März 2003 und die Hauptversammlung am 14. Mai 2003 diesen Maßnahmen
zugestimmt hatten. Die Abspaltung von der HVB AG wurde mit Eintragung in
das Handelsregister am 29. September 2003 rechtswirksam. Nach Eintragung
der Abspaltung erhielten die Aktionäre der HVB AG für je 4 ihrer
HVB AG Stamm- bzw. Vorzugsaktien gattungsbezogen je 1 Stamm- bzw. Vorzugsaktie
der Hypo Real Estate Holding AG zugeteilt. Die Aktie der Hypo Real Estate
Holding AG ist seit dem 6. Oktober 2003 börsennotiert und wurde gut
zwei Jahre nach ihrer Gründung mit Wirkung zum 19. Dezember 2005 in
den DAX 30 Index aufgenommen. Seit dem 22.12.2008 ist die Aktie im MDAX
gelistet. Mit der am 2. Oktober 2007 erfolgten Übernahme der DEPFA
ist die Hypo Real Estate Gruppe auch zu einem Banking-Spezialist für
den öffentlichen Sektor geworden."
Unternehmenskultur HRE (Abruf
8.3.9)
Soziale Verantwortung
und Nachhaltigkeit HRE (Abruf
8.3.9)
___
Ich pumpe, also bin ich.
Die
Formel ist Descartes
berühmter Formel nachgebildet, die hier allerdings eher das Gegenteil
repräsentiert. Dem entspricht das Credo Ich kaufe, also bin
ich des homo oeconomicus.
___
Kapitalismus: Der Kapitalismus taugt
so wenig wie der diktatorische Kommunismus (> "Hollyvoodoo").
Er wird beherrscht von den fossilen Neandertalerprinzipien: Gewinne privatisieren,
Verluste sozialisieren, Steuern minimieren - und nach uns die Sintflut.
Und im Zeitalter "der" Globalisierunggibt
es noch nicht einmal mehr richtige Märkte, so dass sich inzwischen
der einzige ökonomische Vorteil des Kapitalismus - optimale Leistung
durch freien Wettbewerb und Konkurrenz - weitgehend selbst aufhebt [Kartelle,
Geschwätz
von der freien Marktwirtschaft]. Die sog. Finanzkompetenz des Kapitalismus
besteht in erster Linie darin, die ganze Welt in ein Casino zu verwandeln,
wo mit einer irrsinnig durch Schuldentollwut aufgeblähten
Geldmenge ein maniformes
Schneeballsystem von Geld-, Luft- und Seifenblasenwirtschaftswachstum immer
seltsamere und katastrophalere Blüten treibt. In ihrer Not fallen
viele KommunalpolitikerInnen auf die Heilsversprechen der Banken (PPP)
herein. Aber die Banken haben nur eines Sinn: Kapitalrenditen von 25%,
wie der Deutsche Bank Chef die Branchenprimus Parole ausgegeben hat. Und
wenn diese Kapitalrendite erreicht sein wird, wollen sie noch mehr, bis
wir wieder bei der Wucherzinsen
im Mittelalter angelangt sind oder bis sie alles haben, vom Grashalm bis
zum letzten Dachziegel. Da kann der Staat, die Gemeinde nicht gewinnen.
Sie kann nur noch mehr verlieren und am Ende alles. Zur richtigen Therapie
gehtshier.
___
KFW.Die
Versager-Etile der Nation (NN
19.9.8 "Deutschlands dümmste Bank"), die ein lebenslanges Funktionsverbot
als Aufsichtsräte in Finanzangelegenheiten für ihre unglaubliche
Fehlleistung erhalten sollten, stellen sich mit Abruf 19.9.8 wie folgt
dar:
KfW-Vorstand:
Dr. Ulrich Schröder, Dr. Günther Bräunig, Dr. Peter Fleischer,
Dr. Norbert Kloppenburg, Wolfgang Kroh, Detlef Leinberger, Ingrid Matthäus-Maier.
KfW-Verwaltungsrat
(~"Aufsichtsrat", besser Inkompetenz- und Abkassierunrat):
-
Vorsitzender des Verwaltungsrats: Michael Glos, Bundesminister für
Wirtschaft und Technologie
-
Stellvertretender Vorsitzender: Peer Steinbrück, Bundesminister der
Finanzen.
-
Dr. Günter Baumann, Mitglied des Vorstands des DIHK Deutscher Industrie-
und Handelskammertag
-
Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen
Groß- und Außenhandels e.V.
-
Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages
-
Frank Bsirske, Vorsitzender der ver.di - Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft
-
Professor Dr. Ingolf Deubel, Minister der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz
-
Professor Dr. Kurt Faltlhauser, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums
der Finanzen a.D.
-
Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
-
Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
-
Gerhard Hofmann, Mitglied des Vorstands des Bundesverbands der Deutschen
Volksbanken und Raiffeisenbanken
-
Peter Jacoby, Minister der Finanzen des Saarlandes
-
Dr. Siegfried Jaschinski, Vorsitzender des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg
-
Bartholomäus Kalb, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Roland Koch, Ministerpräsident des Landes Hessen
-
Jürgen Koppelin, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Oskar Lafontaine, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Waltraud Lehn, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Dr. Helmut Linssen, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
-
Claus Matecki, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes
des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Dr. Michael Meister, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
-
Hartmut Möllring, Minister der Finanzen des Landes Niedersachsen
-
Klaus-Peter Müller, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
e.V.
-
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
-
Alexander Rychter, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
-
Christine Scheel, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des
Deutschen Handwerks
-
Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
-
Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Gerhard Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V.
-
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen
-
Ludwig Stiegler, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Jürgen R. Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen
Industrie e.V.
-
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
-
Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung
-
N.N., Vertreter des Industriekredits
Analyse
der Zusammensetzung der Verwaltungsräte der KfW:
-
Finanzminister .............. 16.7% (6)
-
Minister/ Ministerpräsidenten 38.9% (14)
-
Politiker (insgesamt) ....... 61.1% (22)
-
Banker ...................... 11.1% (4)
-
Industrie/ Wirtschaft ....... 16.7% (6)
-
Gewerkschafter .............. 11.1% (4)
___
Freiwillige Ausschaltung
staatlicher Kontrolle. [Quelle]
Im § 6 Rekapitalisierung wird ausgeführt: "Die §§ 65
bis 69 der Bundeshaushaltsordnung finden keine Anwendung.":
In der Bundeshaushaltsordnung
regeln
die §§ 65-69 [Quelle]
die Kontrollaufgaben und Kontrollmöglichkeiten des Bundes:
§
65 Beteiligung an privatrechtlichen Unternehmen
(1) Der Bund soll sich, außer in den Fällen des Absatzes
5, an der Gründung eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten
Rechts oder an einem bestehenden Unternehmen in einer solchen Rechtsform
nur beteiligen, wenn
1. ein wichtiges Interesse des Bundes vorliegt und
sich der vom Bund angestrebte Zweck nicht besser und wirtschaftlicher auf
andere Weise erreichen läßt,
2. die Einzahlungsverpflichtung des Bundes auf einen
bestimmten Betrag begrenzt ist,
3. der Bund einen angemessenen Einfluß, insbesondere
im Aufsichtsrat oder in einem entsprechenden Überwachungsorgan erhält,
4. gewährleistet ist, daß der Jahresabschluß
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften
gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, in entsprechender
Anwendung der Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs für
große Kapitalgesellschaften aufgestellt und geprüft werden.
(2) Das zuständige Bundesministerium hat die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständigen
Bundesministerium zu beteiligen, bevor der Bund Anteile an einem Unternehmen
erwirbt, seine Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Entsprechendes gilt bei einer Änderung des Nennkapitals oder des Gegenstandes
des Unternehmens oder bei einer Änderung des Einflusses des Bundes.
Das Bundesministerium der Finanzen ist an den Verhandlungen zu beteiligen.
(3) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
ein Unternehmen, an dem der Bund unmittelbar oder mittelbar mit Mehrheit
beteiligt ist, nur mit seiner Zustimmung eine Beteiligung von mehr als
dem vierten Teil der Anteile eines anderen Unternehmens erwirbt, eine solche
Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Es hat vor Erteilung seiner Zustimmung die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständige
Bundesministerium zu beteiligen. Die Grundsätze des Absatzes 1 Nr.
3 und 4 sowie des Absatzes 2 Satz 2 gelten entsprechend.
(4) Das Bundesministerium der Finanzen und das für das Bundesvermögen
zuständige Bundesministerium können auf die Ausübung der
Befugnisse nach den Absätzen 2 und 3 verzichten.
(5) An einer Genossenschaft soll sich der Bund nur beteiligen, wenn
die Haftpflicht der Mitglieder für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft
dieser gegenüber im voraus auf eine bestimmte Summe beschränkt
ist. Die Beteiligung des Bundes an einer Genossenschaft bedarf der Einwilligung
des Bundesministeriums der Finanzen.
(6) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
die auf Veranlassung des Bundes gewählten oder entsandten Mitglieder
der Aufsichtsorgane der Unternehmen bei ihrer Tätigkeit auch die besonderen
Interessen des Bundes berücksichtigen.
(7) Haben Anteile an Unternehmen besondere Bedeutung und ist deren Veräußerung
im Haushaltsplan nicht vorgesehen, so dürfen sie nur mit Einwilligung
des Bundestages und des Bundesrates veräußert werden, soweit
nicht aus zwingenden Gründen eine Ausnahme geboten ist. Ist die Zustimmung
nicht eingeholt worden, so sind der Bundestag und der Bundesrat alsbald
von der Veräußerung zu unterrichten.
§
66 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Besteht eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so hat das zuständige Bundesministerium darauf hinzuwirken, daß
dem Bundesrechnungshof die in § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
bestimmten Befugnisse eingeräumt werden.
§ 67 Prüfungsrecht
durch Vereinbarung
Besteht keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so soll das zuständige Bundesministerium, soweit das Interesse des
Bundes dies erfordert, bei Unternehmen, die nicht Aktiengesellschaften,
Kommanditgesellschaften auf Aktien oder Genossenschaften sind, darauf hinwirken,
daß dem Bund in der Satzung oder im Gesellschaftsvertrag die Befugnisse
nach den §§ 53 und 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt
werden. Bei mittelbaren Beteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung
den vierten Teil der Anteile übersteigt und einem Unternehmen zusteht,
an dem der Bund allein oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften
mit Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltgrundsätzegesetzes
beteiligt ist.
§ 68 Zuständigkeitsregelungen
(1) Die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
übt das für die Beteiligung zuständige Bundesministerium
aus. Bei der Wahl oder Bestellung der Prüfer nach § 53 Abs. 1
Nr. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes übt das zuständige
Bundesministerium die Rechte des Bundes im Einvernehmen mit dem Bundesrechnungshof
aus.
(2) Einen Verzicht auf die Ausübung der Rechte des § 53 Abs.
1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes erklärt das zuständige
Bundesministerium im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen,
dem für das Bundesvermögen zuständigen Bundesministerium
und dem Präsidenten des Bundesrechnungshofes.
§
69 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Das zuständige Bundesministerium übersendet dem Bundesrechnungshof
innerhalb von drei Monaten nach der Haupt- oder Gesellschafterversammlung,
die den Jahresabschluß für das abgelaufene Geschäftsjahr
entgegennimmt oder festzustellen hat,
1. die Unterlagen, die dem Bund als Aktionär oder Gesellschafter
zugänglich sind,
2. die Berichte, welche die auf seine Veranlassung gewählten oder
entsandten Mitglieder des Überwachungsorgans unter Beifügung
aller ihnen über das Unternehmen zur Verfügung stehenden Unterlagen
zu erstatten haben,
3. die ihm nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes und
nach § 67 zu übersendenden Prüfungsberichte. Es teilt dabei
das Ergebnis seiner Prüfung mit.
___
ökonomisch
stablie Gesellschaften. Die politischen Grundlagen und Rahmenbedingungen
hat schon Aristoteles in seiner Staatstheorie
herausgearbeitet, so u.a. auch das wichtige Rotationsprinzip 2300 Jahre
vor den Grünen. Ökonomisch stabil bedeutet, daß es wenig
Reiche und Arme und eine starke finanzökonomische Mitte gibt, was
man ethisch zusätzlich mit der Idee sozialer
Gerechtigkeit motivieren kann (aber nicht braucht). In diesem Sinne
hat auch Keynes seine Lehre motiviert: "Die hervorstechenden Fehler der
wirtschaftlichen Gesellschaft, in der wir leben, sind ihr Versagen, für
Vollbeschäftigung Vorkehrung zu treffen und ihre willkürliche
und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen." Die extrem pathologische Förderung
der Umverteilung der Vermögen hat in den letzten Dekaden dazu geführt,
dass Geld hauptsächlich zum - teilweise hochriskanten - Spekulieren
und nicht für realwirtschaftliche und vernünftig fundierte Investitionen
verwandt wurde. Und damit ging auch eine völlig ungesunde Ausweitung
der Geldmenge einher. Geldvermehrung demutierte zum gemeinwohl-dekadenten
Selbstzweck. Das alles wurde mit Hilfe der Politik, Justiz und der Medien
ermöglicht und gefördert.
___
OTS. Office
of Thrift Supervision.
___
Plutokratie Thema in der IP-GIPT:
___
Ratingagenturen. Die Ratingagenturen
sind Bock-Gärtner-Agenturen
der plutokratischen Finanzindustrie und wesentlich mitschuld an der Finanzkrise,
weil sie den Banken ermöglichten, ihre faulen Kredite zu verstecken
und dennoch reihenweise Tripel a Qualitätszertifizierungen vergaben.
Bei Lichte und vernünftig betrachtet sind das Betrügereien bei
dem offensichtlich keine Prospekthaftung greift. .
Einige Medienstimmen: Die Welt Online Finanzen vom
2.8.7
kritisiert: " Bonitätsprüfer geben ein schlechtes Bild ab. Die
US-Hypothekenkrise hat die Ratingagenturen wieder einmal ins Gerede gebracht.
Schließlich haben Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch nach Einschätzung
von Experten zu spät vor den Risiken gewarnt und damit zur Eskalation
der Krise beigetragen. Keiner der drei maßgeblichen Bonitätsprüfer
hatte vor Bekanntwerden der Milliardenverluste die rote Flagge gehisst.
Bereits bei früheren Verwerfungen auf den Märkten, etwa der Asienkrise
oder dem Enron-Skandal, hatten sie zu spät gehandelt. "
Und weiter im Falle der IKB: "Noch im Mai hatte
etwa Moody’s an der IKB die „umsichtigen Kreditvergabepraktiken, das effiziente
Risikomanagement und die damit einhergehende relative Immunität gegen
Marktrisiken“ gelobt. Dies rechtfertige das vierthöchste Rating (Aa3)
in einem System von 19 Bonitätsnoten. Erst einen Tag nach der Gewinnwarnung
zu Wochenbeginn wurde das Rating mit dem Zusatz „Herabstufung möglich“
versehen. Die anderen beiden Agenturen sahen überhaupt keine Veranlassung,
ihr Rating für das Institut zu senken. Fitch bestätigte die Bonitätsnote.
Der Ausblick bleibe stabil."
"Enge Verquickung an der Wall Street Raus aus der
Ratingagentur, rein in die Bank. Unabhängigkeit sieht anders aus:
Schon seit langem kritisieren Beobachter eine zu enge Verbindung zwischen
den Ratingagenturen und den Unternehmen, die sie bewerten. Nun zeigt eine
neue Studie, dass viele Mitarbeiter ausgerechnet zu den Firmen wechseln,
die vorher von ihrer Agentur benotet wurden. ..." [SZ
2.12.11]
NZZ
12.8.7 * Die FTD berichtet am 17.08.
07: "Bundesregierung schließt sich Kritik an Rating-Agenturen
an. Die Bundesregierung unterstützt den Vorstoß der EU zu gesetzlichen
Regelungen für Rating-Agenturen. Ein Sondertreffen rechtfertige die
derzeitige Hypothekenkrise aber noch nicht. ..."
___
Rettunsplan-Text (New York Times20.9.2008):
| Text of Draft Proposal for Bailout Plan. Published: September
20, 2008
LEGISLATIVE PROPOSAL FOR TREASURY AUTHORITY
TO PURCHASE MORTGAGE-RELATED ASSETS
Section 1. Short Title.
This Act may be cited as ____________________.
Sec. 2. Purchases
of Mortgage-Related Assets.
(a) Authority to Purchase.--The Secretary is authorized to purchase,
and to make and fund commitments to purchase, on such terms and conditions
as determined by the Secretary, mortgage-related assets from any financial
institution having its headquarters in the United States.
(b) Necessary Actions.--The Secretary is authorized to take such actions
as the Secretary deems necessary to carry out the authorities in this Act,
including, without limitation:
(1) appointing such employees as may be required to carry out the authorities
in this Act and defining their duties;
(2) entering into contracts, including contracts for services authorized
by section 3109 of title 5, United States Code, without regard to any other
provision of law regarding public contracts;
(3) designating financial institutions as financial agents of the Government,
and they shall perform all such reasonable duties related to this Act as
financial agents of the Government as may be required of them;
(4) establishing vehicles that are authorized, subject to supervision
by the Secretary, to purchase mortgage-related assets and issue obligations;
and
(5) issuing such regulations and other guidance as may be necessary
or appropriate to define terms or carry out the authorities of this Act.
Sec. 3. Considerations.
In exercising the authorities granted in this Act, the Secretary shall
take into consideration means for--
(1) providing stability or preventing disruption to the financial markets
or banking system; and
(2) protecting the taxpayer.
Sec. 4. Reports to Congress.
Within three months of the first exercise of the authority granted
in section 2(a), and semiannually thereafter, the Secretary shall report
to the Committees on the Budget, Financial Services, and Ways and Means
of the House of Representatives and the Committees on the Budget, Finance,
and Banking, Housing, and Urban Affairs of the Senate with respect to the
authorities exercised under this Act and the considerations required by
section 3.
Sec. 5. Rights;
Management; Sale of Mortgage-Related Assets.
(a) Exercise of Rights.--The Secretary may, at any time, exercise any
rights received in connection with mortgage-related assets purchased under
this Act.
(b) Management of Mortgage-Related Assets.--The Secretary shall have
authority to manage mortgage-related assets purchased under this Act, including
revenues and portfolio risks therefrom.
(c) Sale of Mortgage-Related Assets.--The Secretary may, at any time,
upon terms and conditions and at prices determined by the Secretary, sell,
or enter into securities loans, repurchase transactions or other financial
transactions in regard to, any mortgage-related asset purchased under this
Act.
(d) Application of Sunset to Mortgage-Related Assets.--The authority
of the Secretary to hold any mortgage-related asset purchased under this
Act before the termination date in section 9, or to purchase or fund the
purchase of a mortgage-related asset under a commitment entered into before
the termination date in section 9, is not subject to the provisions of
section 9.
Sec. 6. Maximum
Amount of Authorized Purchases.
The Secretary’s authority to purchase mortgage-related assets under
this Act shall be limited to $700,000,000,000 outstanding at any one time
Sec. 7. Funding.
For the purpose of the authorities granted in this Act, and for the
costs of administering those authorities, the Secretary may use the proceeds
of the sale of any securities issued under chapter 31 of title 31, United
States Code, and the purposes for which securities may be issued under
chapter 31 of title 31, United States Code, are extended to include actions
authorized by this Act, including the payment of administrative expenses.
Any funds expended for actions authorized by this Act, including the payment
of administrative expenses, shall be deemed appropriated at the time of
such expenditure.
Sec. 8. Review.
Decisions by the Secretary pursuant to the authority of this Act are
non-reviewable and committed to agency discretion, and may not be reviewed
by any court of law or any administrative agency.
Sec. 9. Termination of Authority.
The authorities under this Act, with the exception of authorities granted
in sections 2(b)(5), 5 and 7, shall terminate two years from the date of
enactment of this Act.
Sec.
10. Increase in Statutory Limit on the Public Debt.
Subsection (b) of section 3101 of title 31, United States Code, is
amended by striking out the dollar limitation contained in such subsection
and inserting in lieu thereof $11,315,000,000,000.
Sec. 11. Credit Reform.
The costs of purchases of mortgage-related assets made under section
2(a) of this Act shall be determined as provided under the Federal Credit
Reform Act of 1990, as applicable.
Sec. 12. Definitions.
For purposes of this section, the following definitions shall apply:
(1) Mortgage-Related Assets.--The term “mortgage-related assets” means
residential or commercial mortgages and any securities, obligations, or
other instruments that are based on or related to such mortgages, that
in each case was originated or issued on or before September 17, 2008.
(2) Secretary.--The term “Secretary” means the Secretary of the Treasury.
(3) United States.--The term “United States” means the States, territories,
and possessions of the United States and the District of Columbia.
|
___
Schwarmintelligenz.
Die Grundidee der Schwarmintelligenz besteht darin, daß geordnetes,
zielgerichtetes Verhalten von Schwarmelementen nicht unbedingt auf eine
Zentraleinheit zurückzuführen ist, sondern auch ohne zentrale
Kommunikationseinheit so funktionieren kann als gäbe es eine
- wie es von außen gesehen erscheint.
Ein großer Irrtum der Anti-Kartell-Bemühungen
ist daher der vollkommen falsche rechtliche Ansatz, man müsse Kartellen
Absprachen nachweisen. Das ist insofern grober Unfug, weil zum Kartellhandeln
überhaupt keine Absprachen nötig sind - und es sie oft auch gar
nicht gibt. Es genügt, dass ein Mitglied des oligarchen
Schwarms, ein Signal gibt. Hierzu muss weder telefoniert noch eine geheime
Absprache erfolgen. Und so verhält es sich auch mit den vielen Elementen
der Bankstersyndikate. Eine wirkungsvolle Kartellgesetzgebung muss sich
von Nachweisen über Absprachen - die es vielfach gar nicht gibt, weil
unnötig - lösen und sich stattdessen auf das Ergebnis schwarmhaften,
operational fassbaren Wirtschaftsverhaltens, nämlich z.B. konzertierten
Serien von Preiserhöhungen berufen. Die Preistreiber müssen nachweisen,
nicht die zahnlose Tigerattrappe Kartellamt.
___
supra-nationale Egoismen
(EU). Es ist ein ungeheurer Vorgang, wenn die subventionierte Landwirtschaft
der Europäischen Union z.B. die afrikanische Landwirtschaft zerstört,
indem sie ihre Überschuss- und Überflussprodukte dorthin "billiger"
exportieren als die einheimischen landwirtschaftlichen Erzeuger produzieren
können.
-
Afrika und die drei Wellen der Globalisierung [Q].
-
EU und USA zahlen 13 Milliarden Dollar illegaler Agrar-Subventionen
[Q]
Hieraus: "Die EU zahlt Oxfam zufolge 300 Mio. Euro im Jahr an Tomatenverarbeiter
vor allem in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal - was 65% des
Wertes der Tomatenernte ausmacht und es ihnen ermöglicht, der weltgrößte
Exporteur von Tomatenmark zu sein. Produzenten in Südafrika, Chile
und Tunesien hingegen gehören zu den Verlierern. Die EU subventioniere
ihre Fruchtsaft-Industrie, vor allem in Spanien und Italien, zu über
300%, heißt es in dem Bericht, mit 250 Mio. Euro pro Jahr. Produzenten
in Argentinien, Brasilien, Costa Rica und Südafrika könnten jährlich
40 Mio. US$ mehr verdienen, wenn die EU ihre Subventionen abschaffte. Außerdem
schütze die EU ihre Milchindustrie vor Wettbewerb und subventioniere
die Hersteller von Molkereiprodukten mit 1,5 Mrd. Euro im Jahr. Argentinien,
Brasilien und Uruguay könnten Butter exportieren, wenn nicht die EU-Exportsubventionen
den Weltmarktpreis drücken würden. EU-Butter wird zu Dumpingpreisen
direkt in Ägypten, Marokko und Südafrika eingeführt."
___
Sponsel, Rudolf. Jahrgang 1944,
Psychologe und Psychotherapeut in Erlangen; Politische Psychologie als
"Hobby". Geboren in Markt-Erlbach,
aufgewachsen in Wilhermsdorf,
Utrecht
und Nürnberg
(Schweinau, Deutschherrenwiese, Erlenstegen), später in Wertheim
a. M., Stockholm
[W], Stuttgart
und seit 1971 in Erlangen. Früher
politisch links-alternativ orientiert und engagiert, inzwischen zu einem
"Weißen"
entwickelt.
Politikaxiome. Weltanschaulich:metaphysischliberaler
Freidenker. Grundsätze: integratives
Manifest, integratives
Menschenbild. Künstlerische Aktivitäten: Der
Charakter und sein Preis, Hegel-Bilder,
Offenes
Atelier,
Porträts. -
Berufsfachbiographisches.
___
TARP. Troubled Asset Relief Programm.
[QR July 21, 2009; PDF]

___
Wirtschaftsprüfungen.
Die Wirtschaftsprüfungskonzeption in Deutschland ist - wie viele "Kontroll"einrichtungen
in Deutschland - eine grundsätzliche Fehlkonstruktion, weil
die beauftragte Wirtschaftsprüfungsfirma natürlich ihren Auftraggeber
nicht verlieren möchte und daher kaum jemals zu negativen Beanstandungen
motiviert ist. Nicht selten handelt es sich um Pseudo-Prüfungen, die
lediglich den Schein von Solidität erwecken sollen, um Kunden zu blenden
und in die Irre zu führen. Und wenn schon keine Krähe einer
andern ein Auge aushackt, dann erst recht keine abhängige Krähe.
Das Thema wurde von plusminis am 9.9.8(Video)
unter dem Titel "Wirtschaftsprüfer. Testate sagen manchmal wenig"
kritisch aufbereitet:
"Die internationale Finanzkrise hat bereits vielen Unternehmen
schwer geschadet. Wie hoch Risiken wirklich sind, ist jedoch Bilanzen kaum
anzusehen. Daran ändern auch die Testate namhafter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
wenig. Die müssen ihren Kunden zwar auf den Zahn fühlen, doch
zu optimistisch sollte man nach wie vor lieber nicht sein.
-
Flowtex – Scheingeschäfte mit nicht vorhandenen Bohrgeräten.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: KPMG. Schaden: rund 2 Milliarden
Euro.
-
Phoenix - Ein Schneeballsystem. Angebliche Millionenguthaben
existieren nicht. Prüfer: Ernst & Young. Pleite. Anleger-Schaden:
mindestens 600 Millionen Euro.
-
Sachsen-LB: Investitionen in dubiose Immobilienfonds. Prüfer:
PriceWaterhouseCoopers. Abschreibungsbedarf in dreistelliger Millionen-Höhe.
Herbert Meyer ist eine Art Bilanzpolizist, Chef der Deutschen
Prüfstelle für Rechnungslegung. Mit seinen 25 Mitarbeitern überprüft
er Jahresabschlüsse, die vorher bereits von Wirtschaftsprüfern
abgesegnet wurden. Das Ergebnis ist erschreckend.
Herbert Meyer, Präsident Deutsche
Prüfstelle für Rechnungslegung: "Etwa jede vierte Bilanz, die
wir untersucht haben, ist fehlerhaft. Es sind wesentliche Abweichungen
von den Bilanzierungs-Standards, und wesentlich heißt, wenn der Anleger
am Kapitalmarkt die richtige Information gehabt hätte, hätte
er seine Anlage-Entscheidung möglicherweise anders getroffen."
Auch Gabriele Zobel hatte zunächst
dem Testat der Prüfer vertraut, also der Unterschrift unter dem Jahresabschluss.
40.000,- € hat sie verloren. Mit ihrem Anwalt will sie jetzt das Geld
zurückholen. Sie war von den Angeboten der Privatbank BFI mit hochverzinstem
Festgeld angelockt worden. Prüfer der Bank war die KPMG.
Gabriele Zobel, geschädigte BFI-Anlegerin:
"Wir haben das als sehr seriös angesehen, weil es ging ja damals,
dass KPMG eines der renommiertesten Wirtschafts-Institute überhaupt
ist, und wenn so ein renommiertes Institut ein Prüfsiegel gibt, ist
das für uns ein absolutes Kriterium für die Seriosität einer
Bank."
Die BFI Bank hatte Geld der Anleger
aus der Bank abgezogen. Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber deckte den
Skandal auf. Aus internen Unterlagen, die PLUSMINUS vorliegen, geht hervor:
Es gab mehrere Hinweise, dass in der Bank einiges nicht korrekt läuft.
Trotzdem stellte KPMG immer wieder uneingeschränkte Testate aus.
Medard Fuchsgruber, Bund der Kapitalanleger:
"Bei der BFI-Bank war es sogar so auffällig, dass die Luxemburger
Aufsicht schon eingeschaltet wurde. Selbst die kam zu dem Punkt, dass hier
eventuell der Verdacht von Geldwäsche vorliegen könnte. Nichts
davon steht irgendwo im Bericht. Wie blind muss eigentlich ein solcher
Prüfer sein?"
Ein Insider, der in der BFI-Bank in
leitender Funktion tätig war und anonym bleiben möchte, geht
da weiter. Wir erfahren am Telefon: Der Eigentümer und die Wirtschaftsprüfer
kannten sich gut: "Heute würde ich ganz klar und deutlich sagen, ja,
die haben was erkennen müssen und die haben auch was erkannt. So ein
Bankhaus kann sich normalerweise keine Klüngeleien leisten. Da war
ich fest von ausgegangen und hab mir das auch nicht vorstellen können,
dass so was überhaupt im Hintergrund passiert."
In den nächsten Tagen werden
Frau Zobel und weitere Geschädigte Klage gegen KPMG einreichen. KPMG
will sich vor der Kamera nicht äußern, hält die Vorwürfe
jedoch für abwegig. Schriftlich teilt man uns mit: Man habe die „Grundsätze
ordnungsgemäßer Buchführung“ beachtet. "Für uns als
Abschlussprüfer bestand [...] die Verpflichtung zur Erteilung uneingeschränkter
Bestätigungsvermerke."
Für Karlheinz Küting werden
viel zu viele Jahresabschlüsse uneingeschränkt testiert. Der
Professor unterrichtet Rechnungslegung und Bilanzanalyse und hat über
16.000 Jahresabschlüsse ausgewertet.
Prof. Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Es wurden mehr als 99 Prozent uneingeschränkte
Testate erteilt, das heißt auch, nur ein Prozent der Bilanzen wiesen
Fehler auf. Ich stelle persönlich die These auf, es sind bedeutend
mehr Bilanzen, die Fehler enthalten, und daraus folgere ich, dass die Messlatte
für ein uneingeschränktes Testat bedeutend höher gelegt
werden muss."
Sind Prüfer zu unkritisch ? Bezahlt
werden sie vom Unternehmen, das sie prüfen. Diesen Auftrag will keiner
verlieren. Außerdem: Oft kommen noch andere Beratungsleistungen hinzu.
Der Berufsstand sieht da keine Gefahr.
Professor Norbert Pfitzer, Wirtschaftsprüferkammer:
"Der beratende Prüfer ist ein besserer Prüfer, weil er das Unternehmen
besser kennen lernt und insofern wirksamer und wirtschaftlicher prüfen
kann."
Professor Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Besteht zwischen einem Sonderauftrag und der Jahresabschlussprüfung
irgendein Zusammenhang, dann muss eine Trennung der Prüfung erfolgen.
Aber diese Trennlinie ist nicht scharf. Es gibt Überlappungen. Es
finden sich meist auch Wege, dass man die Sonderaufgaben trotzdem wahrnimmt."
Viel zu tun für Herbert Meyer
und seine Bilanzpolizei. Bleibt zu hoffen, dass ihre Arbeit die Wirtschaftsprüfer
in Zukunft vorsichtiger macht."
___
Zur Therapie der "Schuldentollwut":
Das psychologische Grundproblem liegt sicher in der
falschenEinstellung
und
in der Folgenlosigkeit maßlosen Wirtschaftens.
Staatsverschuldunghat
eine jahrtausende alte Geschichte und Tradition über
fast alle Kulturen und Epochen, geht über alle Herrschaftssysteme,
über
alle politischen Verwaltungsebenen (Gemeinden,
Städte, Kreise, Bezirke, Länder, Bund, Nationen) und über
alle
Parteien hinweg. Sie ist ein grundsätzliches und
strukturelles
Problem (historisch oft durch
Inflationen, Währungsreformen und Kriege entschuldet), das nur durch
grundlegende strukturelle Veränderungen lösbar ist:
Strukturelle
Therapie des Schuldenproblems.
Das Struktur-Problem Schuldenspirale ist langfristig nur lösbar, wenn
echte Stabilitätsbedingungen in die Verfassung so eingebaut werden,
dass VerletzerInnen automatisch amtsenthoben, für eine
Zeit
lang von Wahlen ausgeschlossen und nicht durch Abfindungen
oder andere Vergünstigungenbelohnt werden dürfen.
Außerdem sollten PolitikerInnen
als Minimalbedingung einen zu schaffenden Facharbeiterbrief in Politik
nachweisen, der fortwährend qualitätszusichernist.
Schulden dürfen auch nur dann gemacht werden, wennzugleich ein
Investitions-Kostenfolge- und Tilgungsplan vorgelegt wird, der
von
Ephorenüberwacht
wird. Für die Verfassungsgerichte müssen neue Besetzungs-
und Kontrollstrukturen gefunden werden.
Hierzu bedarf es eines starken öffentlichen
Problem-Bewußtseins und einer tiefgreifenden Konditionierungder
politischen Massenhirne. Schulden machen, das muss Gefühle
wie Scheiße in der Zahncreme hervorrufen: Abscheu und Ekel.
Und man muss sich von falschen Eliten (Etilen)
und besonders von den Irrlehren der US-etilE-Universitäten
lösen - die sind in erster Linie für sich selber da - wie man
auch begreifen muss, dass die USA ganz andere natürliche Wachstumsbedingungen
haben als Deutschland (Bevölkerungswachstum und Arbeitsplatzentwicklung).
Die USA sind weder real noch normativ oder
ideal ein Weltmodell, das sollten die USA und wir Europäer und Deutsche
möglichst schnell begreifen und akzeptieren. Die Ausbeutung und Zerstörung
der Landwirtschaftsbasis der Dritten Welt durch die Globalisierungund
die supra-nationalen Egoismen (EU)
ist ein politisches Wirtschaftsverbrechen gegen die Menschlichkeit
und die Regierungen der führenden Industrienationen gehörten
dafür vor ein internationales Tribunal gestellt.
Als allererstes sollte bei PolitikerInnen das Geldtabu
aufgehoben und radikale finanzielle Transparenz herbeigeführt werden
und vielleicht wäre es eine gute Qualitätssicherungsmaßnahme,
wenn JuristInnen und BeamtInnen wenigstens eine Quotenbegrenzung bei Wahlen
erhielten, um das Allerschlimmste zu verhüten.
Kognitive
Therapie des Schuldenproblems.
Wie fast
immer beginnt die Problemlösung
mit der Problemwahrnehmung. Doch was ist hier das Grundproblem?
Wie wir aus der Psychotherapie wissen, setzt eine VerhaltensänderungLeidensdruck,
Motivation oder / und Einsicht voraus. Am Beginn
einer Verhaltensänderung steht oft eine veränderte, neue Einstellung.
Wie wichtig Einstellungen für Verhaltensänderungen sind, weiß
man aus der "Küchenpsychologie": Gibt man irrtümlicherweise die
Buntwäsche in das Kochwäscheprogramm, dann erfährt man ziemlich
schnell, was eine falsche Einstellung der Waschmaschine für Folgen
hat hinsichtlich der Buntwäsche (sie geht ein, verblasst und verfärbt).
Die elementar notwendige Grundstellung für
eine dauerhaft verantwortliche, solide und vernünftige Haushaltswirtschaft
ist:
(1) man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt,
ohne früher oder später in der exponentiellen Schuldenfalle zu
landen (>Eingangsgraphik,
was
bedeutet ...? );
(2) man muss in guten Zeiten Rücklagen bilden, damit man in schlechten
Zeiten darauf zurückgreifen kann (> Antizyklische
Finanzhaushaltung).
Diese elementaren und banalen Binsenweisheiten - für deren Realisation
und Beherzigung ein Studium anscheinend eher hinderlich ist - wollen viele
Kämmerer, Finanz"fach"leute und PolitikerInnen nicht einsehen oder
es ist ihnen egal. Wir werden daher überwiegend von finanzökonomisch
uneinsichtigen Dummköpfen oder von Nach-mir-die-Sintflut-Verwahrlosten
- oder von einer besonders ungesunden Mischung aus beiden - regiert. Dummerweise
wählen wir diese Leute auch immer noch, so dass man wohl sagen muss:
es geschieht uns nicht besser. Doch daraus folgt fatalerweise, dass es
wahrscheinlich auch keine Problemlösung (höchstens
einer ungewöhnlichen höheren Ordnung) gibt: Denn wenn die
grosse Masse der soziologisch-statistisch betrachtet Normalen - inhaltlich
betrachtet - die Verrückten sind, dann sind die Verrückten die
Normalen und bestimmen, was normal ist. Hier sind zwei paradoxe Erscheinungen
beobachtbar: a) Je verantwortlicher, desto verantwortungsloser und, auf
gut fränkisch, b) Je g'scheiter, desto blöder. Dies bestätigt
sich auch durch eine Analyse der schuldenfreien
Gemeinden in Deutschland. Insgesamt dürften diese vernünftig,
verantwortlich und solide Wirtschaftenden nicht einmal die 5%-Hürde
schaffen. Eine Änderung ist also ziemlich unwahrscheinlich - bis es
wirklich nicht mehr geht und alles zusammenkracht. Bei einigen Gemeinden
und Ländern scheint dieser Grenzbereich inzwischen recht nahe zu sein
(Berlin,
Bremen,
München),
so dass im Zusammenhang damit, dass es einige wenige Prozent ja wollen
und können und der faktischen Pleitesituation vieler anderer vielleicht
ein wenig Hoffnung gibt, wenn auch der begonnene Ausverkauf
der öffentlichen Vermögenswerte noch viel Schlimmeres befürchten
lässt. Wann wird ihnen einfallen, den Kölner Dom, die Berliner
Luft oder die bayerischen Alpen an "Investoren" - am besten gleich mehrfach
- zu verleasen, um für ein paar wenige Millionen, ein paar Tröpfchen
auf den heißen Stein für kurze Zeit ihre Zahlungsunfähigkeit
hinauszuschieben?
Hinweis: Zur Erkundung des Wissens, des BürgermeisterInnen-Profils
und worauf es nach Meinung der kompetenten und erfolgreichen PraktikerInnen
ankommt, habe ich einen "Fragebogen KommunalpolitikerInnen (fast) schuldenfreier
Gemeinden" entwickelt, der sich derzeit in der Erprobungsphase befindet.
Wer mitmachen möchte, melde
sich bitte. Gesucht werden für die Kontrollgruppe auch
BürgermeisterInnen und KommunalpolitikerInnen von Gemeinden, die noch
stärker in den Schulden stecken.
Mehr zur politischen Krankheit der "Schuldentollwut".
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Querverweise
Standort: Doku Finanzkrise 2. Quartal 2012.
Zum Grundlagen Teil 1
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Videospot attac
zur Einstellung unserer Banken
Wirtschafts-KriTicker*
Manager
Porträt Michael Kemmer (HRE, BLB)
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* Die
Midas-Falle nach Ovid. in: Neid,
Mißgunst, Gerechtigkeit, Gier und Vernunft. * Das
Pyramiden-Modell oligarcher Systementwicklung am Beispiel multipler Überschuldung.
* Geldtabu. * Einführung
und Kritik der Plutokratie der "Deutschland AG" * Überblick
Mißwirtschaft D-AG * Eliten
& etilE *
Die
Politische Krankheit der Schuldentollwut. * Globalplayer
* Kartelle *
Überblick Staatsverschuldung._
Überblick Programm Politische Psychologie
in der IP-GIPT.
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Dienstleistungs-Info.
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