Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
(ISSN 1430-6972)
Abteilung Politische Psychologie,
Bereich Finanzen - Präambel
- Sprache -
IP-GIPT DAS=03.10.2011
Internet-Erstausgabe; letzte Änderung 8.1.12
Impressum:
Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
E-Mail:
sekretariat@sgipt.org
_ Zitierung
& Copyright
Anfang_Doku
Finanzkrise 5. Jg., 4. Quartal 2011_Service_
Überblick_
Relativ
Aktuelles_Rel.
Beständiges_
Titelblatt_
Konzept_
Archiv_
Region_
Wichtige
Hinweise zu Links und Empfehlungen
Willkommen in unserer Internet Publikation für Allgemeine
und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Bereich
Finanzen, Finanzpolitik und Finanzwissenschaft, und hier speziell zum Thema:
Doku Finanzkrise 2011, 5. Jahrgang, 4. Quartal
Ereignisse, Symptome, Therapie und Kommentare
zur Finanz- und Wirtschaftskrise - Beginn
8.2.2007 * Aktuelle
Sachlage Oktober 2011
_
|
Wem die FED gehört, dem
gehört Amerika und die halbe Welt.
Ein Gutes hat die Finanzkrise: Es ist sehr klar geworden, dass im
Westen eine Plutokratie herrscht, die die Demokratie und die SteuerzahlerIn
perfekt zu instrumentalisieren weiß.
Echte Alternativen zeigte das Forum der Alternativen beim Bankentribunal
von attac auf.
Zur Erinnerung: Im Grundgesetz Artikel 14, Abs.
(2) heißt es: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich
dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Und die bayerische Verfassung erkennt
klipp und klar im Artikel 157 (1): „Kapitalbildung ist nicht Selbstzweck,
sondern Mittel zur Entfaltung der Volkswirtschaft.“ Und Artikel 158 setzt
noch nach: „Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit. Offenbarer
Missbrauch des Eigentums- oder Besitzrechts genießt keinen Rechtsschutz.“
> Gemeinwohl-Ökonomie. |
___
Zum Grundlagen Teil 1*
Doku
1. Quartal 2012 * Doku 4. Quartal 2011
* Doku 3. Quartal 2011 * Doku
2. Quartal 2011 * Doku 1. Quartal 2011
* Doku 4. Quartal
2010 * Doku 3.
Quartal 2010 * Doku_2.
Quartal 2010 * Doku_1. Quartal 2010 *
Doku
4. Quartal 2009 * Doku 3. Quartal 2009
* Chronik
der Symptome * Lit * Links
* Glossar * Querverweise
*
Kommentare in den Kalenderwochen: 4.
Quartal 2011: ,52
,51 ,50
,49 ,48
,47 ,46
,45 , 44,
43,
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Quartal 2011: 39
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,36
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Quartal 2011: 26,
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18,
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Quartal 2011: 13,
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Quartal 2010: , 52,
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3.
Quartal 2010 39,
38,
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Quartals 2010 25,
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1.
Quartal 2010: 13,
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Quartal 2009: , 53,
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im
3. Quartal 2009: 40,
39,
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von Rudolf Sponsel, Erlangen
_
Finanzkrise in 8 Minuten erklärt: [youtube: 1|2|3|4]
* Der wahre Grund für die Finanzkrise [youtube 1,|2,]
Der Preis des Geldes - Thementag bei
3sat am 3./4.10.9.
Einige Quellen:
3sat
* Amnesty International *
H.-H.
von Arnim*
Aktiencheck
* ARD * arte
* Attac * Bayern
alpha * br * Bessere-Welt-Links
* {Bild, kritisch dazu BILDblog}
* Börse.ARD * Börse
Online * Börsenzeitung
* Capital * Clean-State
* Das linke Forum
* Das
politische Buch (br3) * Der
Aktionär * Der Spiegel
* Deutsches Aktien-Institut * Die
Linke * Die Welt * Die
Zeit * DM * Dr.Hankel
* Fakt * FAZ
* Financial Times Deutschland *
Finanzkrise-Politik
* Focus * Frankfurter
Rundschau *
Frontal
21 * German China.org
* Greenpeace
* Hamburger Abend Blatt
* Handelsblatt
* Heise
* hr * Humanistische-Aktion
* Human Right Watch * immobetrug
* jjahnke*
Kapital-Schaden
* Kapitalismusfehler
* KölnerStadtAnzeiger * Kontraste
* LobbyControl * Manager-Magazin
* MDR * mmnews
* Monitor * Münstlerländische
Volkszeitung * NachDenkSeiten
* NDR * Neue
Richter Vereinigung * Neues Deutschland
* Nürnberger Nachrichten *
NRZ*
ONVISTA
*Panorama * Phönix
*
Planet Wissen
*
plusminusQuarks&Co
* raum&zeit
* rbb * Report
Mainz *
Report
München * Jürgen Roth
* Werner Rügemer*
SachsenZeitung
* Sozialistische Zeitung * Spiegel
tv * Stern * Stuttgarter
Zeitung * Süddeutsche
Zeitung * swr * Tagesspiegel
*
taz
* Thüringische Landeszeitung * Transparency
* Urheberrecht bpb * Wallstreet
Online De *
WAZ = NRZ * wdr
* Wertpapier * Wertpapier-Schaden
* Whistleblower * Wirtschaftswoche
* * Wirtschaftsverbrechen.de
* WISO
* ZDF * ZDF
Reporter * Zeit-Fragen *
Querverweise
und Daten: Wirtschaftstatsitik,
Schuldenstatistik: 2006, 2007,
2008,
2009,
2010,
Überblick
PolitPsy, InKiR,
FiKri078,
Doku9_3,
Doku9_4,
Doku10_1(Standort),
Schulden,
Globalplayer,
Kartelle,
Deutschland
AG, Gagen,
Geldtabu,
Unrecht
im Namen des Rechts, Medienkritik:
2007,
2008,
2009,
2010.
Grundlagen:
Aristoteles
(Staatslehre),
Politikaxiome,
Gemeinwohl,
Parteien-Oligarchie,
Politiker,
Schuldentollwut,
Wirtschaftswerte,
Quellentexte
Ökonomie, Kriegsverbrechen,
Menschenrechte,
Vorbilder
und
Zivilcourage,
Der
Charakter und sein Preis,
Man
berücksichtige kritisch: Massenmedien
und Manipulation. * Bestellte
Wahrheiten – Lobby im Journalismus *
Müller, Leo (2010). Bankräuber. Wie kriminelle
Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben. Berlin: Econ
(Ullstein) u.v.a.m.:
_
Wem die FED gehört,
dem gehört Amerika und die halbe Welt.
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
Dezember 2011
"
... " [] Aktuelle
Sachlage Finanzkrise nach Daten Oktober 2011. * http://www.livestream.com/globalrevolution
* Mirror Wikileaks, Google,
* Die neuen Nebelkerzen heißen
Hebelkerzen * Monitor-Dossier
Eurokrise * Pacta sunt servanda -
manchmal hat sogar der Teufel recht * Info
zum ESM * Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen
__
Aktuelle Sachlage 52. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Ausblicke
auf 2012 - Medienstimmen. Die entscheidende Frage zur wirkungsvollen
Bekämpfung der Finanzkrise spielt bei den Ausblicken leider keine
besondere Rolle. Sie wurden in den Wochenkommentaren
dieser Doku immer wieder aufgegriffen. D.h. die vierte Gewalt, die öffentliche
Meinung scheint aufgegeben zu haben ... oder sie wird wie die meisten Regierungen
(Ausnahme Island) von den Plutokraten gelenkt ...
"Aussichten für 2012. Deutsche Wirtschaft
trotzt der Krise. Baustelle im Frankfurter Bankenviertel: Handwerk
robust, Banken mit Angst. Der Euro kriselt, die Konjunktur schwächelt
weltweit, die wirtschaftlichen Aussichten für 2012 sind also trübe.
Eigentlich. Denn die deutschen Unternehmen lassen sich nicht erschüttern:
Die meisten Branchen erwarten ein erfolgreiches Jahr. Einzig die Banker
sehen schwarz. ... " [Spiegel
27-12-11]
"Ausblick 2012 Die Konjunktur steht auf des Messers
Schneide .... Rosige Aussichten. Nicht nur bei den Autoproduzenten,
auch im Maschinen- und Anlagenbau sorgen volle Auftragsbücher für
gute Laune zum Weihnachtsfest. ... Die Frage ist nur: Reicht das,
um einen Abschwung der Weltwirtschaft ohne Blessuren zu überstehen?
Denn die Signale, dass die Weltkonjunktur rasant an Fahrt verliert, sind
unübersehbar. In Europa befinden sich viele Länder in der Rezession,
den Schwellenländern geht die Puste aus, in China droht die Immobilienblase
zu platzen, und die USA fallen als Lokomotive für die Weltkonjunktur
aus. „Der Aufschwung ist vorbei, 2012 wird kein erfreuliches Jahr“, sagt
Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
im WirtschaftsWoche-Streitgespräch. Möglicherweise kommt es noch
schlimmer. Vergangene Woche warnte die Chefin des Internationalen Währungsfonds
(IWF), Christine Lagarde, vor einem Absturz in eine Weltwirtschaftskrise
wie in den Dreißigerjahren. ... " [wiwo
27.12.11]
"Ausblick 2012. Autobauer nehmen den Fuß vom
Gas. Autoturm Wolfsburg: Nach einem Absatzrekord in 2011 stellt sich
Volkswagen für das kommenden Jahr auf verschiedene Szenarien ein.
2011 war für die deutschen Autobauer ein Rekordjahr. Doch bereits
jüngste Jubelmeldungen waren überschattet von der Furcht vor
dem Abschwung. Noch sind die Folgen der Euro-Schuldenkrise und einer Konjunkturabkühlung
unabsehbar, es könnte aber ungemütlich werden. ... " [mm
26.12.11]
"Ausblick 2012 Diät für Banken in Rekordzeit.
Neue Auflagen, alte Probleme: Wie kaum eine andere Branche stehen die Banken
im kommenden Jahr unter Druck, sich neu aufzustellen. Vor allem unter der
Last der Regulierung droht ihnen ein historischer Bedeutungsverlust als
Kreditgeber der Wirtschaft. ... " [ftd
19.12.11]
2012: "Anlagestrategie Die Stunde der Wahrsager. Die
Unsicherheit könnte kaum größer sein: Wegen der Schuldenkrise
in Europa wagt kaum ein Experte einen optimistischen Ausblick auf das kommende
Jahr. Einen Ratschlag für Anleger haben sie trotzdem parat.
... " [HB
27.12.11] 2011: "Reihenweise Fehleinschätzungen Weit daneben
ist auch vorbei. Alle Jahre wieder: Analysten geben Ende des Jahres ihre
Prognose für das kommende ab. Die Vorhersagen sind so verlässlich
wie das Horoskop in der Fernsehzeitschrift. In diesem Jahr lagen sie besonders
weit daneben. ... " [HB
27.12.11]
"Krisen-Ausblick 2012 Ökonomen warnen - Schäuble
beruhigt. Die Finanzkrise ist aus den Schlagzeilen verschwunden - das
muss nicht lange so sein, warnen deutsche Ökonomen und fordern die
Politik auf, die kommenden Wochen aggressiv zu nutzen. Finanzminister Schäuble
hat eine ganz andere Sicht auf die Lage. ... " [SZ
25.12.11]
"Branchenausblick 2012 Mehr Hoffen als Bangen.
Die meisten deutschen Unternehmen rechnen weiter mit Wachstum – wenn die
Finanzkrise nicht eskaliert. Ein Überblick ..." [Zeit
23.12.11]
"AUSBLICK 2012/ROUNDUP: Spediteure und Logistiker haben
das größte Pleiterisiko. Mit dem größten Pleiterisiko
aller Branchen müssen nach Einschätzung des Kreditversicherers
Euler Hermes im kommenden Jahr Speditions- und Logistikfirmen rechnen.
Demnach müssen 2012 voraussichtlich 25 von 1000 Transporteuren Insolvenz
anmelden. Die Branchen mit dem zweit- und dritthöchsten Pleiterisiko
2012 sind demnach die Kfz-Zulieferer und die Druckindustrie. ...
" [FN
25.12.11]
"Konjunkturprognose. Wirtschaftsforscher sehen schwarz
für 2012. Der deutschen Wirtschaft droht ein schlechtes Jahr:
Das Ifo-Institut hat seine Prognose für 2012 radikal gesenkt. Statt
einem satten Plus von 2,3 Prozent rechnen die Wirtschaftsforscher nur noch
mit 0,4 Prozent Wachstum. Und es könnte noch schlimmer kommen. ...
" [FR
14.12.11]
"Ausblick auf 2012. Europas Bosse warnen vor Krisenjahr.
Nicolas Sarkozy warnt die Franzosen, Kanzlerin Merkel rechnet 2012 mit
Rückschlägen bei der Euro-Rettung: Staats- und Regierungschefs
in Europa haben die Bürger in ihren Ansprachen auf harte Zeiten eingestimmt.
Sie sind sich einig, dass die Finanzkrise noch längst nicht ausgestanden
ist. ... " [Sp
1.1.12]
"Analysten-Prognose: So wird 2012 (Jahresendstand) [HB
30.12.11] * Dossier zum Euro [Tagesschau]
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut.* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM
*
4. Quartal 2011: , 51,
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12,
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01.01.2012 " ... " []
"Ausblick auf 2012. Europas Bosse warnen vor Krisenjahr. Nicolas
Sarkozy warnt die Franzosen, Kanzlerin Merkel rechnet 2012 mit Rückschlägen
bei der Euro-Rettung: Staats- und Regierungschefs in Europa haben die Bürger
in ihren Ansprachen auf harte Zeiten eingestimmt. Sie sind sich einig,
dass die Finanzkrise noch längst nicht ausgestanden ist. ... " [Sp
1.1.12]
-
"Frankreichs Zentralbankchef. Der Euro kann zur Weltwährung werden.
Christian Noyer: Frankreichs Notenbankchef glaubt an den Euro. Überraschende
Prognose des französischen Zentralbankchefs Christian Noyer: Der Euro
kann seiner Ansicht nach trotz der Schuldenkrise in zehn Jahren die "Währung
Nummer eins" auf der Welt sein. Die Staaten müssten sich dafür
aber auf eine gemeinsame Wirtschaftspolitik einigen. ... " [Sp
1.1.12]
-
"Spaniens Konservative brechen alle Wahlversprechen. Steuern werden
massiv erhöht und die angekündigte Rentenerhöhung stellt
sich als Kürzung heraus. ... " [heise
1.1.12]
31.12.2011 " ... " []
-
"Bund macht 2012 fast doppelt so viele Schulden wie im Vorjahr.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird 2012 rund 35 Milliarden
Euro an neuen Schulden aufnehmen müssen – fast doppelt so viel wie
2011. Ursache für den nochmaligen Anstieg ist die Bareinlage, die
Schäuble Mitte des Jahres in den permanenten europäischen Rettungsschirm
ESM einzahlen muss. ... " [Sp
31.12.11]
-
"Schuldentausch Athen zwingt Banken zu höherem Verzicht. Der
griechische Schuldentausch kommt Banken und Versicherer wohl noch teurer
als zunächst vermutet. Tatsächlich könnte sie die Umschuldung
bis zu 75 Prozent ihrer Forderungen kosten. ... " [faz
31.12.11]
-
"Bundesbank-Forderung. Briten sollen Beitrag zur Euro-Rettung leisten.
Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret: "Unterstützung durch die USA
keine Bedingung". Es geht auch ohne die USA - aber nicht ohne die Briten:
Bislang hatte die Bundesbank ihre Zustimmung für zusätzliche
Euro-Hilfen von einer Beteiligung großer Staaten abhängig gemacht.
Im SPIEGEL relativiert Vorstand Andreas Dombret nun diese Haltung. ...
" [Sp
31.12.11]
30.12.2011 " ... " []
-
"Serie zur Euro-Krise, Teil 4 "Unzureichend, contraproduktiv, unsolidarisch".
Die staatlichen Maßnahmen gegen die Euro-Krise sind unzureichend
und unsolidarisch, meint der Sozialethiker Hengsbach. Die Spardiktate,
die schwächeren EU-Mitgliedern auferlegt werden, beschleunigten die
finanzielle Umverteilung zugunsten des privaten Sektors und der Wohlhabenden.
... " [TS
30.12.11]
-
"Geldpolitik Geld führt derzeit kaum zu Kredit ... Die
sehr unterschiedliche Entwicklung der Geldbasis und der Geldmenge M3 hält
im Euroraum auch zum Jahreswechsel an und verdeutlicht das sehr schwierige
Umfeld, in dem sich die Europäische Zentralbank (EZB) bewegt. ...
" [faz
30.12.11]
-
"Bundesanleihen Deutschland wird nicht mehr so billig an Geld kommen.
Die Euro-Krise könnte 2012 in Deutschland ankommen. Die meisten Banken
und Investmenthäuser erwarten steigende Renditen für Bundesanleihen.
Das heißt: Die Bundesrepublik muss mehr für ihre Schulden zahlen.
... Spannend dürfte es am Rentenmarkt schon im Januar werden, denn
dann wird die Entscheidung der Ratingagentur Standard & Poor's erwartet,
ob sie nun wie angedroht, die Länder der Euro-Zone herunterstufen
wird oder nicht. ..." [HB
30.12.11]
-
"Ungarns Premier Orbán greift sich Notenbank. Das Gesetz
wurde mit 293 von 386 Abgeordneten verabschiedet. Budapest - Ungarn hat
trotz massiver Kritik der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen
Währungsfonds (IWF)das umstrittene Notenbank-Gesetz verabschiedet.
293 der 386 Abgeordneten stimmten für das Gesetz, vier dagegen. Die
oppositionellen Sozialisten und die grün-liberale LDP nahmen nicht
an der Abstimmung teil. ... " [dS
30.12.11]
29.12.2011 " ... " []
-
"Serie zur Euro-Krise, Teil 3 "Weiter so" könnte die teuerste
Lösung werden. Die falsche Krisenstrategie der Bundesregierung
ist die Hauptursache für die zunehmende Instabilität des Euroraums.
Nun müssen die Problemländer vor der Panik der Investoren geschützt
werden - am besten durch einen Schuldentilgungspakt. Sonst ist auch ein
Zusammenbruch nicht ausgeschlossen.... " [TS
29.12.11]
-
"Pleite-Griechen. Rücktritte – Athener Steuerfahnder geben auf.
Zwei Staatsanwälte, die zur Jagd auf große Steuersünder
angesetzt waren, treten zurück. Die Begründung: Es habe "Interventionen"
gegeben. ... " [WO
29.12.11]
-
"Schuldenkrise Griechen wollen mit EU-Geld 150.000 Jobs schaffen.
Die griechische Übergangsregierung will innerhalb der nächsten
drei Monate 150.000 neue Arbeitsplätze schaffen und die Sozialleistungen
stärken. Wie das Beschäftigungsprogramm genau aussehen soll,
ist unklar. Der größte Geldgeber hingegen steht schon fest.
... " [faz
29.12.11]
-
"Di Mauro warnt RegierungWirtschaftsweise hält Euro-Aus 2012 für
möglich. Beatrice Weder di Mauro sieht die Zukunft pessimistischer
als ihre männlichen Kollegen im deutschen Sachverständigenrat
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Wirtschaftsweise
Beatrice Weder di Mauro hat das Grundvertrauen in den Euro verloren. Alle
Anstrengungen der Politik reichten bislang nicht aus. Deshalb schließt
sie nicht aus, dass die Währung 2012 scheitert. ... " [foc
29.12.11]
-
"Schmiergeldaffäre auf dem Balkan. Telekom zahlt Millionen an US-Justiz.
Die Telekom legt eine Korruptionsaffäre mit einer Millionenzahlung
an die US-Justiz bei. Manager einer osteuropäischen Tochter sollen
Regierungsbeamte in Mazedonien und Montenegro bestochen haben - auch deutsche
Behörden ermittelten in dem Fall. ... " [Sp
29.12.11]
-
"Geldmengenvermehrung. US-Notenbank unterstützt EZB diskret beim
Gelddrucken. Durch Euro-Dollar-Tauschgeschäfte (Swaps) erwirbt
die Europäische Zentralbank bei der amerikanischen Notenbank Dollar-Kredite,
die sie den Banken zur Verfügung stellt. Über diesen Umweg können
die Banken wieder vermehrt Staatsanleihen kaufen – was die niedrigen Zinsen
bei den italienischen Papieren erklären könnte. Dies ist ein
gefährliches Spiel - ohne jede politische Legitimität.
... " [DMN
29.12.11]
-
"Krisenland. Portugal drückt Staatsdefizit mit Rentenkassen-Trick.
Portugiesisches Parlament in Lissabon: Ziele für 2012 bereits jetzt
erfüllt. Es wirkt wie eine gute Nachricht - aber nur auf den ersten
Blick: Portugal erfüllt seine Defizitziele und macht weit weniger
Schulden als im vergangenen Jahr. Möglich ist das aber nur mit einem
Trick. Der Staat leiht sich de facto Geld aus den Pensionskassen von Banken.
... " [Sp
29.12.11]
-
"Staatsanleihen. Ungarn-Auktion wird zum Fiasko. Ungarn versuchte
heute am Staatsanleihenmarkt über 138 Millionen Dollar zu ergattern.
Doch die Auktion scheiterte kläglich. Weniger als die Hälfte
wurde gekauft, Zinsen von bis zu 9,7 Prozent für langfristige Bonds
wurden fällig und eine Teil-Auktion musste abgesagt werden. ... "
[DMN
29.12.11]
-
"Irland setzt Kommission für Volksabstimmung über EU-Fiskalunion
ein. Wieder einmal könnte sich Irland als renitent gegenüber
Vorgaben der Europäischen Union erweisen. Nach den Beschlüssen
des EU-Krisengipfels zur Fiskalunion und damit dem faktischen Ende der
Haushalts-Souveränität setzte Premierminister Enda Kenny nun
eine Kommission für eine Volksabstimmung ein. Ob die Iren über
das Vorhaben tatsächlich in einem Referendum entscheiden ist aber
unklar. ... " [BU
29.12.11]
-
"Weitere Gehaltserhöhung: Jeder soll und muss Opfer bringen, außer
EU-Beamte! Skandalöses Benehmen der EU-Kommission und ihrer Funktionäre
... " [lp
29.12.11]
-
"Finanzkollaps in den USA. Pleitewelle erfasst US-Kommunen. Occupy-Proteste
in Harrisburg im Oktober: Die Hauptstadt des Bundesstaates Pennsylvania
ist pleite, überwältigt von mindestens einer halben Milliarde
Dollar Schulden. Während die US-Regierung Geld druckt, um einem Finanzkollaps
zu entgehen, reichen die schwer verschuldeten Bundesstaaten ihre Fiskalprobleme
an die Städte weiter. In immer mehr Rathäusern geht nichts mehr.
Unter den nächsten Pleitekandidaten: San Diego, Detroit und New York.
... " [mm
29.12.11]
-
"Immobilienfonds. DJE Real Estate wird aufgelöst. Und nun?
Offene Immobilienfonds schaffen es derzeit nicht aus den Schlagzeilen.
Die Krise der offenen Immobilienfonds zieht weitere Kreise, nun wird der
Dachfonds DJE Real Estate aufgelöst. Der Grund liegt auf der Hand
- der Fonds konnte die Rückgabewünsche seiner Kunden nicht erfüllen.
Der Druck auf die noch offenen Fonds steigt damit weiter. ... " [mm
29.12.11]
28.12.2011 " ... " []
-
"Finanzkrise Wie Goldman Sachs die Welt regiert. Es klingt wie eine
Verschwörungstheorie, ist aber leider wahr: Mit Lucas Papademos, Mario
Monti und dem neuen EZB-Chef Mario Draghi wird Europa von einem Klüngel
aus ehemaligen Goldman-Sachs-Männern gelenkt. Und die Drei sind längst
nicht die einzigen. ... " [news
28.12.11]
-
"S.P.O.N. - Die Spur des Geldes. Wir leben in einer Blase der Euphorie.
In regelmäßigen Abständen rufen Banker, Gelehrte und Europa-Politiker
das Ende der Krise aus. Das ist furchtbar naiv! Auch wenn es Deutschland
derzeit gutgeht: Europa steht noch immer am Abgrund. Dutzende EU-Gipfel
und hyperaktive Politik-Shows haben daran nichts geändert. ... Die
Realität wird uns einholen. Doch das wird nicht reichen. Mit Liquidiätsmaßnahmen
gewinnt man Zeit, löst aber keine Krisen. Börsianer wissen das,
deshalb gab es auch nicht, wie sonst üblich, ein sattes Kursplus zum
Jahresende. Die Maßnahmen der vergangenen Euro-Gipfel sind unzureichend,
der deutsche Aufschwung dürfte an Fahrt verlieren - all das sind Realitäten,
die uns bald einholen werden. Während des ganzen Jahres ist die Politik
der Krisenbewältigung trotz Hyperaktivität kein Stück weitergekommen.
Die EZB hat uns zu Weihnachten eine Verschnaufpause geschenkt, nicht mehr,
nicht weniger. Ich sehe nicht, dass irgendjemand in Berlin, Paris oder
Brüssel die Chance nutzen wird, ein Konzept für eine nachhaltige
Lösung dieser Krise vorzulegen. ... " [Sp
28.12.11]
-
"Serie zur Euro-Krise, Teil 2 Ein Dauerkredit durch die EZB ist keine
Lösung! Die Versorgung mit spottbilligem Kredit war lange Zeit
ein Garant für eine stabile Währungsunion. Die Euro-Krise verlangt
jedoch nach anderen Lösungen. Ein Dauerkredit der EZB für finanziell
angeschlagene Staaten kann nur kurzfristig helfen. Ansonsten würden
letztlich auch die Retter überfordert. ... " [TS
28.12.11]
-
"EZB: Bilanzsumme bei 2,733235 Billionen Euro. Heute veröffentlichte
die EZB ihren konsolidierten Ausweis des Eurosystems zum 23. Dezember 2011
mit dem integrierten Volumen der Long Term Refinancing Operation (LTRO)
und deren Auswirkungen auf die Bilanzsumme. Durch den LTRO mit einem Volumen
von 489,191 Mrd. Euro, mit 3-jähriger Laufzeit zu einem Zinssatz von
1,0%, wurde eine Netto-Liquidität von +239,429 Mrd. Euro zur Vorwoche
geschaffen. Die Bilanzsumme weitete sich auf 2,733235 Billionen Euro aus.
Dieser Anstieg dokumentiert den enormen Stress im europäischen Bankensystem.
Der Großteil des Anstieges ging mit +214,122 Mrd. Euro auf das Konto
der Forderungen der EZB in Euro aus geldpolitischen Operationen an Kreditinstitute
im Euro-Währungsgebiet (Pos. 5,0 im Wochenausweis). ... " [qs
28.12.11]
-
"Bericht: Krise treibt Hunderttausende Spanier in die Obdachlosigkeit.
Obdachlosenheere als Ausdruck der Krise – dieses Symptom droht derzeit
in Spanien. Nach dem Platzen der Immobilienblase können immer mehr
Spanier die Hypotheken für ihre Häuser nicht mehr bezahlen. Einem
Bericht der "Welt" zu Folge wurden in dem angeschlagenen Königreich
bereits 350.000 Zwangsvollstreckungen ausgesprochen. Rund 125.000 Familien
mußten ihre Häuser verlassen, während sich die Politik
um Milliarden-Liquidität für Banken sorgt. Beobachter fürchten
zudem, daß es sich nur um den Beginn einer ganzen Welle von Zwangsräumungen
handelt. ... " [BU
28.12.11]
27.12.2011 " ... " []
-
"Serie zur Euro-Krise, Teil 1 2012 - das Jahr der Euro-Stabilisierung.
Auch wenn die deutsche Wirtschaft ein rekordverdächtig erfolgreiches
Jahr hinter sich hat - die Euro-Zone steckt in ihrer tiefsten Krise. Über
den Ausweg sind sich vor allem Deutschland und die Angelsachsen uneins.
Aber am Ende wird nur eine Kombination ihrer Ansätze helfen können.
... " [TS
27.12.11]
-
"Banken parken Rekordsumme. Erst jüngst deckten sich die Banken
bei der Europäischen Zentralbank mit fast 500 Milliarden frischen
Euros ein. Jetzt legen sie mehr als 400 Milliarden dort wieder an: Die
sogenannte Vorsichtskasse ist also praller denn je gefüllt. ... "
[b.ard 27.12.11]
-
"... Die Inflation kommt. Deutschland dürfte nach Ansicht Mayers
dagegen relativ glimpflich davonkommen und von einem großen Abschwung
im kommenden Jahr verschont bleiben. Was aber den Bürgern nicht gefallen
dürfte: Abgetragen werden können die Schuldenberge der Staaten
nach Einschätzung des Experten wohl nur über einen Anstieg der
Preise. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde das Problem nur so
ähnlich lösen können wie die amerikanische Notenbank Fed,
prognostiziert Mayer. "Sie wird einen Teil der Schulden über die Jahre
weginflationieren." Im kommenden Jahr werde sich der Preisanstieg wegen
der Abkühlung der Wirtschaft zwar erst einmal abschwächen und
die EZB werde die Zinsen noch bis auf ein halbes Prozent senken. Mit dem
nächsten Aufschwung werde aber auch die Inflation zurückkehren.
... " [b.ard
27.12.11] > [ftd
25.12.11]
-
"Top-Ökonomen Simon Johnson - Hört auf, die Banken zu schonen.
In diesem Jahr ist der finanzielle Druck auf alle Staaten drastisch gewachsen
- dennoch tasten die Politiker die Verantwortlichen für die Krise
weiterhin nicht an. ... Dieselbe Situation zeigt sich zurzeit auch in Europa.
Dort ist die Lage noch schlimmer: Banken erhalten dort noch größere
Rettungspakete, während Länder, die sich Geld geliehen haben,
ihre Sozialleistungen kürzen und sich auf soziale Spannungen und politische
Instabilität einstellen müssen. Länder wie Griechenland,
Italien und wohl auch Portugal haben eine zu hohe Verschuldung, und ihren
Bürgern stehen nun harte Konsequenzen bevor. Aber die Bankmanager
müssen gar keine Konsequenzen befürchten, obwohl sie die hohe
Verschuldung mitzuverantworten haben. ..." [ftd
27.12.11]
-
"Öffentliche Schulden wie nieDeutschland tief in der Kreide. 2.275.000.000.000
Euro - das ist der aktuelle Schuldenstand für Deutschlands öffentlichen
Haushalte. Die höchsten Schulden hat der Bund. Nicht eingerechnet
sind die Schulden der kommunalen Zweckverbände sowie der gesetzlichen
Sozialversicherung. ..." [n-tv
27.12.11]
-
"Aussichten für 2012. Deutsche Wirtschaft trotzt der Krise.
Baustelle im Frankfurter Bankenviertel: Handwerk robust, Banken mit Angst.
Der Euro kriselt, die Konjunktur schwächelt weltweit, die wirtschaftlichen
Aussichten für 2012 sind also trübe. Eigentlich. Denn die deutschen
Unternehmen lassen sich nicht erschüttern: Die meisten Branchen erwarten
ein erfolgreiches Jahr. Einzig die Banker sehen schwarz. ... " [Sp
27-12-11]
-
"Ausblick 2012 Die Konjunktur steht auf des Messers Schneide ....
Rosige Aussichten. Nicht nur bei den Autoproduzenten, auch im Maschinen-
und Anlagenbau sorgen volle Auftragsbücher für gute Laune zum
Weihnachtsfest. ... Die Frage ist nur: Reicht das, um einen Abschwung
der Weltwirtschaft ohne Blessuren zu überstehen? Denn die Signale,
dass die Weltkonjunktur rasant an Fahrt verliert, sind unübersehbar.
In Europa befinden sich viele Länder in der Rezession, den Schwellenländern
geht die Puste aus, in China droht die Immobilienblase zu platzen, und
die USA fallen als Lokomotive für die Weltkonjunktur aus. „Der Aufschwung
ist vorbei, 2012 wird kein erfreuliches Jahr“, sagt Michael Hüther,
Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln im WirtschaftsWoche-Streitgespräch.
Möglicherweise kommt es noch schlimmer. Vergangene Woche warnte die
Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde,
vor einem Absturz in eine Weltwirtschaftskrise wie in den Dreißigerjahren.
... " [wiwo
27.12.11]
-
2012: "Anlagestrategie Die Stunde der Wahrsager. Die Unsicherheit
könnte kaum größer sein: Wegen der Schuldenkrise in Europa
wagt kaum ein Experte einen optimistischen Ausblick auf das kommende Jahr.
Einen Ratschlag für Anleger haben sie trotzdem parat. ... "
[HB
27.12.11] 2011: "Reihenweise Fehleinschätzungen Weit daneben
ist auch vorbei. Alle Jahre wieder: Analysten geben Ende des Jahres ihre
Prognose für das kommende ab. Die Vorhersagen sind so verlässlich
wie das Horoskop in der Fernsehzeitschrift. In diesem Jahr lagen sie besonders
weit daneben. ... " [HB
27.12.11]
26.12.2011 "
... " []
-
"Ausblick 2012. Autobauer nehmen den Fuß vom Gas. Autoturm
Wolfsburg: Nach einem Absatzrekord in 2011 stellt sich Volkswagen für
das kommenden Jahr auf verschiedene Szenarien ein. 2011 war für die
deutschen Autobauer ein Rekordjahr. Doch bereits jüngste Jubelmeldungen
waren überschattet von der Furcht vor dem Abschwung. Noch sind die
Folgen der Euro-Schuldenkrise und einer Konjunkturabkühlung unabsehbar,
es könnte aber ungemütlich werden. ... " [mm
26.12.11]
-
"HackerangriffAnonymous stiehlt Daten und verteilt Millionen. Wohltätigkeitsorganisationen
können sich über Spenden in Millionenhöhe freuen. Die Hackergruppe
Anonymous hat laut eigener Aussage bei einer Sicherheitsfirma Kreditkartendaten
erbeutet und hohe Summen umverteilt. ... " [HB
26.12.11]
__
| Aktuelle Sachlage 51. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Die
Geldflutung der Notenbanken hilft nicht. Vertrauen kann nur entstehen,
wenn Klarheit, Berechenbarkeit und damit Zuverlässigkeit der Bilanzposten,
insbesondere der faulen und risikobehafteten Wertpapiere durch die Gesetzgebung
erzwungen
wird. Die Banken misstrauen sich und sie wissen sicherlich auch ziemlich
genau warum. Die Politik hat es bislang nicht geschafft, das globale Bankstersystem
zur Transparenz ihrer faulen und toxischen Papiere zu zwingen. Dabei wäre
es ganz einfach: Geldgeschäfte darf in Europa nur tätigen, wer
seine Bilanzen klar, wertrealistisch und mit überprüfbarem Risiko
ausweist. Verstecken in Zweckgesellschaften und Steueroasen
wird nicht länger toleriert. Nur dann kann sich Vertrauen bilden und
nur dann wird die normale Geschäftstätigkeit des Interbankenhandels
wieder in Gang kommen und auch anhalten. Der Spuk der Verschleierung, des
Versteckens, des Tricksens und der Lügen muss radikal und ohne jedes
Zugeständnis beendet werden. Wer in Europa Bankgeschäfte machen
will, muss berechenbar und überprüfbar in seiner Solidität
und Risikostruktur sein. Die Geldflutung der Notenbanken ist hierzu kein
geeignetes Mittel, wie nun mehrfach überdeutlich bewiesen wurde -
durch das weiterhin anhaltende misstrauische Verhalten der Geldintsitute.
[TS
23.12.11; HB
23.12.11; DMN
24.12.11] [b.ard
27.12.11]
Schade, dass Großbritanniens Regierungschef Cameron,
der offenbar eine Marionette der Londoner City ist, den neuen EU-Regulierungskurs
nicht mitträgt. Wir schätzen die Briten und wir wünschten
sie uns nach Europa, aber nicht die Londoner City, den Finanzkraken
und Inbegriff des geistesgestörten Gierigbösen und folgen dem
britischen Wirtschaftsminister: "Cable schrieb in einem Gastbeitrag in
der Tageszeitung "Guardian", viele der in Brüssel diskutierten Regulierungen
seien sinnvoll und nötig. Das Londoner Finanzzentrum sei eine
"Quelle systemischer Instabilität, unersättlicher Gier und
Steuerhinterziehung im großen Stil". ... " [WO
22.12.11]
Dazu gehört natürlich auch die große Schwester
Wall-Street.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut.* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM
*
4. Quartal 2011: ,50
,49 ,48
,47 ,46
, 45,44
,43 ,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
___
25.12.2011
" ... " []
-
"Krisen-Ausblick 2012 Ökonomen warnen - Schäuble beruhigt.
Die Finanzkrise ist aus den Schlagzeilen verschwunden - das muss nicht
lange so sein, warnen deutsche Ökonomen und fordern die Politik auf,
die kommenden Wochen aggressiv zu nutzen. Finanzminister Schäuble
hat eine ganz andere Sicht auf die Lage. ... " [SZ
25.12.11]
-
"AUSBLICK 2012/ROUNDUP: Spediteure und Logistiker haben das größte
Pleiterisiko. Mit dem größten Pleiterisiko aller Branchen
müssen nach Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes
im kommenden Jahr Speditions- und Logistikfirmen rechnen. Demnach müssen
2012 voraussichtlich 25 von 1000 Transporteuren Insolvenz anmelden. Die
Branchen mit dem zweit- und dritthöchsten Pleiterisiko 2012 sind demnach
die Kfz-Zulieferer und die Druckindustrie. ... " [FN
25.12.11]
-
"Milliardengeschäft Spenden. "Viel Platz für Gauner und Abkassierer".
Spender mit Geldschein: "Im Charity-Bereich werden enorme Summen bewegt".
Fünf Milliarden Euro spenden die Deutschen jedes Jahr. Aber bei denen,
die das Geld dringend brauchen, kommt längst nicht alles an. In seinem
Buch warnt Wirtschaftsjournalist Stefan Loipfinger vor Gaunern und Abzockern
in der Spendenbranche - und das sind oft internationale Großorganisationen.
... " [Sp
25.12.11]
-
"BildungspleiteAmerikas Studenten stehen vor dem kollektiven Bankrott.
Schon
jetzt stecken die US-Studenten tiefer in den roten Zahlen als alle Kreditkarteninhaber
des Landes zusammen. Anbieter von Studienkrediten profitieren. Droht nach
der Immobilien- nun die Bildungsblase zu platzen? ... " [HB
25.12.11]
-
"Wertpapiere. Luxemburgs Notenbank beichtet Panne. Nutzen Banken
den Umweg über Luxemburg, um fragwürdige Sicherheiten bei der
EZB zu hinterlegen? Das Brisante: Die Luxemburger Notenbank bewertet Tausende
Papiere, die in Frankfurt am Main gegen frisches Geld eingetauscht werden
können. Die Verantwortlichen im Großherzogtum räumen nun
Fehler ein. ... " [Sp
25.12.11]
-
"Schuldenkrise Deutsche Bank erklärt Italien zur Euro-Schicksalsfrage.
Chefvolkswirt Thomas Mayer ist sich sicher: Wenn das Land nicht die Wende
schafft, zerfällt die Euro-Zone. "Die Griechen müssten eigenes
Geld drucken, um ihre Rechungen zu bezahlen." ..." [ftd
25.12.11] RS: Tja, was mag das wohl heißen, wenn die
deutsche Bank so was sagt ...
24.12.2011 " ...
" []
-
"Banken verweigern volle Transparenz. Die strengen Regeln für
das Kreditgeschäft würden weniger Kredite für Unternehmen
verursachen, sagen die Banken. Finazexperten hingegen mahnen zu weniger
Lobbismus und fordern mehr Transparenz von den Banken. ... " [DMN
24.12.11]
-
"Schrottimmobilien Außer den Käufern haben alle profitiert.Und
weg war er. Michael Braun, Kurzzeit-Senator für Justiz, stolperte
über sein umstrittenes Verhalten als Notar. Die Schrottimmobilien-Affäre
um den CDU-Politiker Michael Braun nimmt kein Ende. Nun plaudert ein Ex-Manager
aus dem Nähkästchen und spricht über windige Vertriebsfirmen
und skrupellose Banken. ..." [TS
24.12.11]
-
"Größter Konkurs eines Bezirks in der Geschichte der USA.
Der größte Konkurs eines US-Bezirks stellt die Glaubwürdigkeit
kommunaler Regierungen auf die Probe. Anleger könnten einer der sichersten
Geldanlagen der USA ihr Vertrauen entziehen. Dies würde die öffentlichen
Finanzen ins Wanken bringen. ... " [DMN
24.12.11]
-
"Chinesen bevorzugen es nicht mehr, in Immobilien zu investieren.
Der Wille von vielen Chinesen, Liegenschaften zu erwerben, ist auf den
niedrigsten Level seit 2008 gesunken, wie es in einem kürzlich erschienen
Bericht der chinesischen Zentralbank hieß. Auch seien Immobilien
nicht mehr die beliebteste Anlageart. Statistiken zeigen, dass 72,9 Prozent
der Chinesen das Gefühl haben, dass die Wohnungspreise "unakzeptabel
hoch" sind. Nur gerade 13,9 Prozent der Einwohner des Landes sind bereit,
in den kommenden drei Monaten eine Liegenschaft zu erwerben. Dies entspricht
gegenüber dem vergangenen Quartal einem Rückgang um 0,3 Prozent
und nähert sich dem Tiefpunkt vom dritten Quartal 2008 (13,2 Prozent).
... " [GCO
24.12.11]
23.12.2011 " ... " []
-
"Die neue politische Geschenkökonomie. Unser Problem ist nicht
das Fehlverhalten des Bundespräsidenten - sondern ein System aus Schattennetzwerken,
in dem politische Seilschaften und finanzstarke Unterstützer mehr
zählen als das Allgemeinwohl. ... " [TE
23.12.11]
-
"Misstrauen wächstBanken bunkern immer mehr Geld bei der EZB.
Europas Banken trauen einander nicht. Statt sich gegenseitig Geld zu leihen,
setzen sie auf Sicherheit und parken es lieber bei der Europäischen
Zentralbank (EZB). Das weckt Erinnerungen an die Folgen des Lehman-Crashs.
... " [HB
23.12.11]
-
"EZB-Kredite Ernüchterung nach der Milliardenspritze. Das neue
Jahr wird für die Banken hart, warnt EZB-Chef Mario Draghi. Die milliardenschwere
EZB-Aktion verpufft: Banken investieren zusätzliche Mittel nicht in
Anleihen der Euro-Krisenländer, wie Italien oder Spanien. ...
" [TS
23.12.11]
-
"EZB-Banker bringt Lockerung der Geldpolitik ins Spiel. Bini Smaghi
hält bei Deflation mehr Liquidität für nötig. Der scheidende
EZB-Spitzenbanker Lorenzo Bini Smaghi hat für den Fall einer Deflation
eine deutliche Lockerung der Geldpolitik ins Spiel gebracht. Bini Smaghi
deutete an, dass die Europäische Zentralbank bei einer stärkeren
Konjunkturflaute ein Programm zum Kauf von Staatsanleihen nach dem Vorbild
der US-Notenbank auflegen könnte. ..." [NZZ
23.12.11] RS: Dann wäre die FEDisierung
der EZB fast vollendet.
-
"Chefvolkswirt Der italienische Trick. EZB-Chef Mario Draghi pumpt fast
500 Milliarden in das Bankensystem. Das läuft auf eine Staatsfinanzierung
durch die Hintertür hinaus, warnt WiWo-Chefvolkswirt Malte Fischer.
... " [wiwo
23.12.11]
-
"Banken müssen weiter um ihr Rating bangen. Trotz der Finanzspritze
der EZB droht vielen europäischen Banken eine Herabstufung der Bonität
durch die Ratingagentur Standard & Poor's. Das Bonitätsurteil
für 15 Euro-Länder wird die Ratingagentur wohl erst im neuen
Jahr fällen. ... " [FR
23.12.11]
-
"Hilfe für Krisenstaaten. EZB fährt Anleihekäufe stark
zurück. EZB-Zentrale in Frankfurt: "Damit wird Zeit gekauft".
Nachdem sie eine halbe Billion in den Markt pumpte, hat die Europäische
Zentralbank ihre Käufe von Staatsanleihen drastisch reduziert. Die
Rating-Agentur Standard & Poor's warnt: Europas Banken drohten trotz
der EZB-Hilfen Herabstufungen. ... " [Sp
23.12.11]
-
"Branchenausblick 2012 Mehr Hoffen als Bangen. Die meisten deutschen
Unternehmen rechnen weiter mit Wachstum – wenn die Finanzkrise nicht eskaliert.
Ein Überblick ..." [Zeit
23.12.11]
-
"Lehman BrothersLehman-Banker sammeln wieder Geld ein. Lehman riss
das weltweite Bankensystem fast mit in den Abgrund. Die Bank ging pleite
– doch was wurde aus den Angestellten? Einer ist heute spanischer Wirtschaftsminister,
andere haben gerade eine Private-Equity-Gesellschaft gegründet und
legen einen Fonds auf. ... " [wiwo
23.12.11]
-
"Geschacher um Griechen-Anleihen. Die Verhandlungen des griechischen
Staates mit seinen Großgläubigern über den freiwilligen
Schuldenschnitt sind auf der Zielgeraden. Aber so einfach, wie von der
Politik bereits angekündigt, scheint es dann doch nicht zu werden.
Denn die Verhandlungspartner sind sich in wesentlichen Detailpunkten des
auf dem Brüsseler Euro-Gipfel vom 27. Oktober beschlossenen Umschuldungspakts
für Griechenland noch nicht einig. So streiten sie sich weiterhin
über so wichtige Punkte wie die Laufzeiten und den Zinssatz der neuen
Papiere. Auch über die fällige Rekapitalisierung des griechischen
Bankensystems wird weiter diskutiert. ... " [b.ard
23.12.11]
-
"Schuldendienst Spaniens Banken bedienen mit EZB-Geld Kredite. Mit
dem frischen Geld der EZB wollen die spanischen Banken 2012 vor allem Kredite
bedienen. Fast alle Institute des Landes haben an der Auktion am Mittwoch
teilgenommen. ... " [HB
23.12.11]
-
"Bankenrettung spanisch: Glaubt ihr Idioten, wir veröffentlichen
unsere Gehälter? Die spanischen Finanzinstitute, die öffentliche
Mittel, sprich Steuergelder kassiert haben um ihre Liquidität zu erhalten,
mussten sich im Gegenzug dazu verpflichten, die Gehälter, Boni, Gratifikationen
und Pensionsregeln ihrer Top-Manager bis zum Jahresende offen zu legen.
Dies ist bisher in keinem einzigen Fall geschehen! ... " [wp
23.12.11]
22.12.2011 " ... " []
-
"Steuerparadies Deutschland gehört abgeschafft. Das "Steuerparadies
Deutschland“ muss für die wirklich Reichen abgeschafft werden. Um
Länder und Gemeinden in die Lage zu versetzen, die Bedürfnisse
ihrer Bürger zu finanzieren, Sozial-, Bildungs- und Kulturabbau zu
verhindern. Dazu gibt es keine Alternative. ... " [FR
22.12.11]
-
""Das ist das System Maschmeyer" Der TV-Journalist Christoph Lütgert
hat gemeinsam Kollegen des NDR-Magazins Panorama den Film "Der Drückerkönig
und die Politik" produziert. Er schildert die Geschäftspraktiken von
Carsten Maschmeyer und dessen Finanzdienstleister AWD. ... " [FR
22.12.11]
-
"Zehn Jahre nach Bankrott: Argentinien boomt. Angesichts des ungewissen
Ausgangs der Euro-Krise stellen sich nicht wenige die Frage: Was passiert
eigentlich nach einer Staatspleite? Ein Blick nach Argentinien hilft: Dort
gibt es zehn Jahre nach dem Staatsbankrott chinesische Wachstumsraten.
... Im Vorspiel der Katastrophe spitzte eine starke Kapitalflucht die Situation
zu. Die Verweigerung eines neuen IWF-Kredits, weil die Regierung nicht
das angestrebte Null-Defizit erreicht hatte, gab den Anstoß zum Endspiel.
Wirtschaftsminister Domingo Cavallo ließ alle Bankkonten sperren,
Privatpersonen durften nur 250 Pesos (250 Dollar) pro Woche abheben.
... " [ZDF
22.12.11]
-
"Madoff-Skandal. Zwei Hedgefonds verklagen die Deutsche Bank. Die
Deutsche Bank wird erneut verklagt. Offenbar gibt es Streit über Forderungen
gegen den Finanzbetrüger Bernard Madoff.... " [WO
22.12.11]
-
"Verteilungskampf Amerikas Streit der Superreichen. Während
eine Fraktion um Warren Buffett Milliarden spendet und mehr Steuern für
Vermögende ordert, begehren andere gut Betuchte auf. Sie gehen öffentlich
gegen ihr mieses Image vor - und finden höhere Abgaben "zum Kotzen".
... " [ftd
22.12.11]
-
"Der britische Wirtschaftsminister Vince Cable galt schon jeher
als sehr streitbar. Jetzt fiel der Liberaldemokrat seinem konservativen
Premierminister David Cameron in den Rücken. Cameron hatte sich vor
zwei Wochen geweigert, den Stabilitätspakt der Euro-Zone zu unterschreiben.
Er hatte im Gegenzug einen stärkeren Schutz der Londoner Finanzwelt
vor neuen EU-Regulierungen gefordert. Diesen Schutz wollten ihm die EU-Mitglieder
jedoch nicht geben. Cable schrieb in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung
"Guardian", viele der in Brüssel diskutierten Regulierungen seien
sinnvoll und nötig. Das Londoner Finanzzentrum sei eine "Quelle systemischer
Instabilität, unersättlicher Gier und Steuerhinterziehung im
großen Stil". ... " [WO
22.12.11]
-
"Droht der Anleihen-Crash? Für die Anleihenmärkte brachte
2011 eine tiefe Zäsur: Staatsanleihen haben ihren Nimbus als sichere
Häfen endgültig verloren. Auch 2012 sehen die Perspektiven düster
aus. Experten raten zu Unternehmensanleihen als Alternative. ... " [b.ard
22.12.11]
-
"Drittes Quartal US-Wirtschaft wächst langsamer als erwartet.
Die Indikatoren zur Konjunktur in den USA sind uneinheitlich. Zwar wuchs
die Wirtschaft schwächer als erwartet. Dafür beantragten weniger
Menschen Arbeitslosenhilfe und auch die Kauflaune ist bestens. ...
" [HB
22.12.11]
-
"US-Daten sprechen für robustes viertes Quartal. Im dritten
Quartal hat sich das US-Wachstum verlangsamt, doch die aktuellen Daten
machen erneut Hoffnung auf einen neuen Schub zum Jahresende. Die Gefahr
einer Rezession in Übersee scheint gebannt. ... " [b.ard
22.12.11]
-
"Konjunkturelle Entwicklung in Asien Japan bangt vor Griechenland-Syndrom.
Schon bald könnte Japan in eine ähnliche Krise wie Griechenland
rutschen - davor warnte Japans ehemaliger Finanzminister Hirohisa Fujii.
Das Land ist mit 220 Prozent der eigenen Wirtschaftsleistung verschuldet
- und ein Ende der Misere ist nicht in Sicht. ... " [SZ
22.12.11]
-
"Schuldenkrise S&P stuft Ungarn auf "Ramsch". Die Ratingagentur
misstraut der Regierung um Viktor Orbán. Zudem alarmiert die Bonitätswächter
schlechte wirtschaftliche Bedingungen und ein Streit zwischen Ungarns Notenbank
und der Staatsführung. ... " [ftd
22.12.11]
21.12.2011 " ... " []
-
"Euro-KriseDer listige Plan der EZB. Fast 500 Milliarden Euro leihen
sich Banken für drei Jahre bei der Zentralbank. Der Geldregen ist
aber nicht nur ein Banken-Rettungspaket. Tatsächlich geht es der EZB
um die Schuldenstaaten. Und der Steuerzahler haftet. ... " [HB
21.12.11]
-
"Schuldenkrise in Europa. EZB erschafft halbe Billion Euro aus dem Nichts.
489 Milliarden Euro: Noch nie hat die EZB Banken auf einen Schlag so viel
Geld zur Verfügung gestellt. Ob diese Hilfe in der Krise aufgeht,
ist fraglich. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält mit einer
beispiellosen Geldspritze die europäischen Finanzhäuser flüssig.
Bis zum Morgen konnten die Institute ihre Gebote bei der Notenbank abgeben,
dann teilte die EZB den Banken eine gewaltige Summe zu: 489 Milliarden
Euro landeten auf den Konten von über 520 Geldhäusern, die Kreditlinie
läuft über drei Jahre. .... " [WO
21.12.11]
-
"Bankenhilfe der EZB. Draghis gefährlicher Geldzauber. EZB-Präsident
Mario Draghi: So schlimm wie seit Lehman nicht mehr. EZB-Präsident
Mario Draghi: So schlimm wie seit Lehman nicht mehr. Die Europäische
Zentralbank startet die größte Rettungsaktion ihrer Geschichte.
Für drei Jahre können sich Banken unbegrenzt Geld zu Minizinsen
leihen. Die Politik hofft, dass die Institute damit Staatsanleihen kaufen.
Doch Kritiker warnen: Der Plan sei ein Spiel mit dem Feuer. ... " [Sp
21.12.11]
-
"EZB-Chef Draghi kauft Europa nur etwas Zeit. Wer denkt, dass das
Fluten der Märkte durch die Zentralbanker eine Lösung für
Europas Krise ist, verkennt noch immer die gewaltige Dimension der Probleme.
..." [WO
21.12.11] "Armutsbericht. Experte warnt vor sozialen Unruhen im
Ruhrgebiet. In Deutschland gelten rund zwölf Millionen Menschen
als armutsgefährdet. Tief im Westen ist die Lage angeblich explosiv,
das Ruhrgebiet ein "kochender Kessel .... " [WO
21.12.11]
-
"Geldpolitik der Zentralbank Banken im Paradies. Es ist eine Notaktion
auf Zeit: Die EZB hat den Banken der Eurozone grenzenlos Geld zur Verfügung
gestellt. Das sichert ihnen womöglich das Überleben. Doch die
Geldhäuser sind süchtig nach diesen Finanzspritzen. Und der Entzug
droht schmerzhaft zu werden - denn er erfordert nicht weniger als die Lösung
der Schuldenkrise. ... " [SZ
21.12.11]
-
"Schuldenkrise Italien druckt Geld für seine Banken. Die Europäische
Zentralbank fordert für die Vergabe von Krediten an Geschäftsbanken
ein Pfand. Dafür reichen auch Schuldtitel der Geldhäuser selbst
- wenn der Staat dafür haftet. Auch, wenn dieser Staat selbst in Finanzierungsnöten
steckt. Die italienischen Banken haben sich die Sicherheiten für die
am Mittwoch vergebenen Dreijahreskredite der Europäischen Zentralbank
(EZB) selbst gebastelt. 14 Geldhäuser hätten am Dienstag Anleihen
im Volumen von fast 40 Mrd. Euro einzig allein zu dem Zweck aufgelegt,
die Papiere als Pfand bei der EZB zu hinterlegen, berichten mehrere Nachrichtenagenturen.
Die Anleihen wurden mit einer staatlichen Bürgschaft versehen, damit
die EZB sie annimmt. Die Zentralbank akzeptiert normalerweise keine unbesicherten
Anleihen als Pfand, die vom Kreditnehmer selbst emittiert wurden.
... " [ftd
21.12.11]
-
"Richter kritisiert Hilfe der Bank beim Betrug. Die Urteilsbegründung
des Landgerichts kann der Deutschen Bank nicht gefallen haben. Während
die sechs Angeklagten gestern in dem millionenschweren Steuerhinterziehungsprozess
in Frankfurt am Main zu Haftstrafen zwischen drei Jahren und sieben Jahren
und zehn Monaten verurteilt wurden, rügte der Vorsitzende Richter
Martin Bach die Rolle der Deutschen Bank. Ohne den "liquiden Abnehmer"
sei der weit verzweigte Betrug gar nicht möglich gewesen ...
" [MZ
21.12.11]
-
"Olympus-Skandal: Auch deutsche Banken beteiligt. Der Bilanz-Skandal
beim japanischen Kamera-Hersteller Olympus zieht weitere Konsequenzen nach
sich. Die Ermittlungsbehörden gehen gegen die Verursacher vor und
führten nun eine Hausdurchsuchungen in der Konzernzentrale, verschiedenen
weiteren Büros und in Privatwohnungen durch. ... " [wf
21.12.11]
-
"Großbank Investor verklagt Dexia wegen Irreführung.
Der Krisen-Bank Dexia droht neuer Ärger: Ein Investor wirft der Großbank
vor, Anleger getäuscht zu haben. Dexia-Chef Mariani habe die prekäre
Lage schon 2008 erkannt - die Aktionäre darüber aber nicht informiert.
... " [HB
21.12.11]
-
"Darlehen an Christian Wulff Ein Kredit mit "sehr vielen Unüblichkeiten"
Hätte jeder x-beliebige Hannoveraner einen solchen Kredit bekommen
wie Christian Wulff? Branchenkenner schütteln erstaunt die Köpfe
über die komfortablen Bedingungen, die die BW-Bank dem damaligen Ministerpräsidenten
zugestand. ... " [SZ
21.12.11]
20.12.2011 " ... " []
-
"WSJ: Europas Regierungen sind bei Bankenstützung kreativ.
Die europäischen Regierungen müssen den Kreditinstituten in ihren
Ländern frisches Kapital verschaffen. Dazu verwenden sie ungewöhnliche
Maßnahmen - das Wort "Bankenrettung" ist dabei aber tabu... Die italienische
Regierung zeigt sich derzeit am kreativsten, ... In Deutschland verhandelt
die Commerzbank ... Auch in Portugal plant die Regierung ein elegantes
Manöver, ... Die spanische Regierung nutzte unterdessen
... " [WSJ
20.12.11] RS: Wie man sieht, ist an an echten Lösungen
niemand interessiert. Und genau diese Einstellung, ist das Grundproblem.
-
"Kosovo Serben veruntreuten Milliarden Euro im Kosovo. Pristina/Belgrad
(dpa) - Große Teile der Milliardenhilfen Serbiens für Landsleute
im Kosovo sind nach Medienberichten veruntreut worden. Von den 6,2 Milliarden
Euro, die aus dem serbischen Staatshaushalt in den vergangenen zwölf
Jahren ins Kosovo geflossen seien, fehle oft jede Spur. ... " [Zeit
20.12.11]
-
"Die wachsende ökonomische Ungleichheit in den USA zerstört
die Grundlagen der Gesellschaft: Fairness und Gemeinsinn. von Joseph
Stiglitz. Es hat keinen Sinn, das Offensichtliche zu bestreiten. Ein Prozent
der Amerikaner bezieht heute fast ein Viertel des gesamten nationalen Einkommens.
Bei Rücklagen und Guthaben steht die Upper Class sogar noch besser
da, darf sie doch 40 Prozent dieser Mittel ihr eigen nennen. Die wenigen
haben enorme Zugewinne gemacht. Vor 25 Jahren belief sich ihr Anteil in
den genannten Kategorien auf 12 bzw. 33 Prozent. ... " [ZF
20.12.11]
19.12.2011 " ... " []
-
"Affäre um Bundespräsidenten. Maschmeyer zahlte Anzeigen für
Wulff-Buch. Bundespräsident Wulff: Von Zahlungen Maschmeyers nach
dem Wahlkampf nichts gewusst. Der Bundespräsident ist schon wegen
eines fragwürdigen Privatkredits in Bedrängnis - jetzt kommt
heraus, dass Versicherungsunternehmer Carsten Maschmeyer Anzeigenkosten
für ein Wulff-Buch bezahlt hat. Beide versichern, der damalige niedersächsische
Ministerpräsident habe davon nichts gewusst.... " [Sp
19.12.11]
-
"Ex-CDU-Generalsekretär Biedenkopf kritisiert Merkels Schuldenbremse.Kurt
Biedenkopf schaltet sich in die aktuelle Debatte um Lösungen der Schuldenkrise
ein. Der ehemalige CDU-Generalsekretär hält die Schuldenbremse
für unzureichend - und macht einen Gegenvorschlag. ... " [HB
19.12.11]
-
"Schrottimmobilien-Skandal. Anwalts-Funktionäre lassen Ämter
ruhen. Führende Funktionäre der Berliner Rechtsanwalts- und
Notarkammer lassen ihre Ämter wegen Vorwürfen im Zusammenhang
mit Schrottimmobilien ruhen. Sie sollen massenhaft Verträge beurkundet
haben, mit denen Anleger um ihr Geld gebracht wurden. ... " [Sp
19.12.11]
-
"Ausblick 2012 Diät für Banken in Rekordzeit. Neue Auflagen,
alte Probleme: Wie kaum eine andere Branche stehen die Banken im kommenden
Jahr unter Druck, sich neu aufzustellen. Vor allem unter der Last der Regulierung
droht ihnen ein historischer Bedeutungsverlust als Kreditgeber der Wirtschaft.
... " [ftd
19.12.11]
| Aktuelle
Sachlage 50. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Staatsverschuldung
und Wirtschaftswachstum (BIP) Haben die falschen Keynes recht:
rechnet sich "Deficit spending" oder führt es langfristig in die exponentielle
Katatstrophe?.
Erörtert am Musgrave-Stabilitätskriterium
mit den realen Daten der Bundesrepublik Deutschland 1950-2010.
Zum wirklichen Sparen, Haushalten und Wirtschaften
geht's hier.
Sparen
und Tilgung kommen im Glossar des Bundesfinanzministeriums nicht vor ...noch
Fragen?
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut.* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM
*
4. Quartal 2011: ,49
,48 ,47
,46 , 45,44
,43 ,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,32,
31,
30, |
___
18.12.2011 "
... " []
-
"Ende, Aus, Neustart. Das herrschende neoklassische Wirtschaftsdogma
ignoriert in seinen Modellen die Kreditgeldschöpfung durch die Banken.
Die Lösungsvorschläge der „Experten“ sind darum alle zum Scheitern
verurteilt und die Politik schlecht beraten. Steve Keen, Wirtschaftsprofessor
aus Australien, schlägt für die Schuldkrise folgende radikale
Lösung vor: Schuldabschreibung, Bankrott der Banken, Verstaatlichung
der Geldschöpfung, Neustart. Die Staatenlenker versuchen verzweifelt
der Über-Macht Finanzmarkt zu beweisen, dass man in der Lage ist,
die Zinsen der Schulden zahlen zu können, mit denen die Banken gerettet
werden mussten. Das ultimative Mittel hierzu ist die Aufhebung der Demokratie
zugunsten einer europäischen Wirtschaftsdiktatur. Es soll lieber der
europäische Sozialstaat zusammengestrichen werden, damit die Geldgeber
ihre Zinsen bekommen, als dass man die Banken Konkurs gehen lässt.
Man fragt sich: auf welcher Seite stehen unsere so genannten Volksvertreter
eigentlich? ... " [mmn
18.12.11]
-
"Wir wollen den totalen Finanz-Kollaps! Linker Quatsch: Die Sehnsucht
nach dem Zusammenbruch. Nicht nur Angst und Unsicherheit grassieren
in diesen Krisentagen, sondern auch eine eigentümliche Sehnsucht nach
dem Zusammenbruch: Soll er doch kommen, der Krach! Warum ist er noch immer
nicht eingetreten, der Krach? Bei den einen mischen sich Angst und Lust
zur Angstlust: Angst, gepaart mit elektrisierter, interessierter Spannung.
Andere wiederum sagen seit Jahren voraus, dass Kapitalismus oder das Geldsystem
als ganzes nicht funktionieren können, andere prophezeien jetzt schon
seit Jahr und Tag Hyperinflation - und wünschen sich sehnlich, dass
ihnen die Realität bitte schön endlich recht geben soll. Und
wieder andere glauben, dass nach dem Ende von Markt- und Geldgesellschaft
endlich ein menschlicheres Zeitalter anbrechen wird, ohne Stress und Karrieredenken,
dafür mit Tausch- und Solidarwirtschaft. ... " [dS
18.12.11]
17.12.2011
" ... " []
-
"EZB-Chefvolkswirt nennt politische Gründe für Rücktritt
...
In der aktuellen Krise sei der weitere Kauf von Staatsanleihen durch die
EZB keine Lösung. „Es sind rund 90 Prozent der selbst ernannten oder
wirklichen Experten rund um den Globus, die der EZB sagen, es geht jetzt
nur noch mit der großen Bazooka – und dabei wird die Politik der
US-Notenbank Fed als leuchtendes Beispiel hingestellt. Dahinter steckt
aber ein Unverständnis des institutionellen Rahmens, den wir hier
haben“, erklärte Stark. „Es ist eine fundamentale Ausrichtung dieser
Währungsunion, die monetäre Finanzierung von Staatsschulden durch
die EZB nicht zuzulassen. Ohne diese Regelung gäbe es diese Wirtschafts-
und Währungsunion nicht.“ Seit Mai 2010 habe die EZB bereits für
rund 210 Milliarden Euro Staatsanleihen gekauft. „Dieses Instrument ist
von Zeit und Volumen her begrenzt, wir können nicht unbegrenzt unsere
Bilanz ausweiten“, so der scheidende EZB-Chefvolkswirt. ... " [ww
17.12.11]
-
"„Die Staaten verpfänden die Luft und Banken atmen tief durch“.
Im Handelsblatt-Interview spricht der Philosoph Peter Sloterdijk über
den Schuldenschlamassel, die linke Bankenkritik und die Suche nach einer
neuen Ethik in Zeiten der globalen Vertrauenskrise. ..." [HB
17.12.11]
-
"Schattenbanken: Das nächste Pyramidenspiel. In der unregulierten
und undurchsichtigen Welt der Schattenbanken lauert ein bisher unbekanntes
Monster: Die exotischen "Mehrfachhypotheken" versprechen schnelles Geld.
Aber jetzt droht die Pyramide einzustürzen. ... " [dP
17.12.11]
-
"Steigende Armut in Griechenland. Rund 20 Prozent mehr Obdachlose
in der Hauptstadt Athen. Wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise leben im
hoch verschuldeten Griechenland nach Angaben von Politikern und Sozialverbänden
immer mehr Menschen in Arbeitslosigkeit und Armut. ... " [NZZ
17.12.11]
16.12.2011 " ...
" []
-
""Fitch schickt Kurse auf Talfahrt. Die Entscheidung der Ratingagentur
Fitch, den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Frankreichs von
"stabil" auf "negativ" zu senken hat die Kurse am Freitagabend unter Druck
gesetzt. Auch in New York dreht die Börse zeitweise ins Minus....
" [b.ard
16.12.11]
-
""Wachstum des Schattenbanken-Systems ist logische Folge". Die schärfere
Regulierung der Bankenbranche hat mitunter paradoxe Konsequenzen. So führen
die jüngsten Kapitalauflagen für die europäischen Institute
ausgerechnet zur Stärkung eines bislang unregulierten Finanzbereichs
- der so genannten "Schattenbanken". ... " [WB
16.12.11]
-
"Wer sind die Schattenbanken? Man zählt all jene dazu, die
im weitesten Sinne am Kreditvergabeprozess mitwirken, ohne der Bankenregulierung
zu unterliegen. 60 Billionen Euro sollen sie bewegen. Berlin - Politiker
weltweit wollen sie regulieren - die Schattenbanken. Die umstrittenen Firmen
haben die Finanzkrise von 2007/2008 mitverursacht und sollen künftig
an die Kette gelegt werden. Neben Hedgefonds tummeln sich auch andere Finanzmarktakteure
im "Shadow Banking" außerhalb der Aufsicht. Dies hat allgemein anerkannte
Vorteile für die gesamte Wirtschaft, birgt aber auch systemische Risiken.
... " [dS
16.12.11]
-
"SEC verklagt halbes Dutzend Bankmanager. US-Börsenaufsicht
setzt ihren Feldzug gegen Verursacher der Finanzkrise fort. Muss sich verantworten:
Daniel Mudd, ehemaliger Chef von Fannie Mae. Die US-Börsenaufsicht
SEC setzt ihren Feldzug gegen die Verursacher der Finanzkrise fort. Die
Behörde reichte am Freitag Klage gegen sechs ehemalige Spitzenmanager
der mittlerweile verstaatlichten US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und
Freddie Mac ein. Die fünf Männer und eine Frau hätten bewusst
verschwiegen, wie risikoreich ihre Hypothekengeschäfte gewesen seien,
begründete die SEC ihr Vorgehen. Der Vorwurf lautet auf Wertpapierbetrug.
... " [mc 16.12.11]
-
"Deutschland verschärft Geldwäschegesetz. Bis zu 60 Milliarden
Euro kriminellen Ursprungs werden im Jahr rein gewaschen. Deutschland rüstet
auf im Kampf gegen Geldwäsche. Der Bundesrat stimmt heute über
ein neues Gesetz ab, demzufolge Unternehmen außerhalb des Finanzsektors
ebenfalls bestimmte Melde- und Sorgfaltspflichten beachten müssen.
Für die Wirtschaft hätte es aber noch schlimmer kommen können.
... " [mm
16.12.11]
-
"Wie Staaten diskret ihre Schulden loswerden. Forscher warnen: Die "finanzielle
Repression" kommt zurück. Wie in der Nachkriegszeit entschulden
sich Staaten über negative Realzinsen. Das heimliche Mittel dazu:
Regulierung durch Aufsichtsbehörden. ... Der Staat sorgt nämlich
selbst dafür, dass seine Schuldtitel gekauft werden und die Zinsen
darauf niedrig bleiben. Denn Gesetze schreiben den Banken vor, dass sie
einen großen Teil ihres Kapitals in „sicheren Anlagen“ zu halten
haben.
15.12.2011 " ...
" []
-
"EU-Vertrag: Monti kündigt überraschend Eurobonds an.
Das Thema Eurobonds ist während des EU-Gipfels diskutiert worden und
wird im März präsentiert werden. Angela Merkel hatte davon nichts
in ihrer Regierungserklärung erwähnt. ... " [DMN
15.12.11]
-
"Aufschwung beendet. Bric-Implosion gefährdet deutsche Wirtschaft.
Europa nahe der Rezession, die USA dümpeln vor sich hin, jetzt bremsen
auch noch die gerühmten Bric-Staaten aus Brasilien, Russland, Indien
und China die Konjunktur scharf ab. Für die deutsche Wirtschaft und
den hiesigen Jobmarkt kommt die Implosion des Wachstumsbollwerks zur ungünstigsten
Zeit.... " [mm
15.12.11]
-
"Gipfelergebnis verwässert EU kuscht bei Fiskalunion vor den Briten.
Der geplante Vertrag zur Europäischen Fiskalunion wird aufgeweicht.
Der Grund: Niemand will eine Klage Großbritanniens riskieren.
... " [ftd
15.12.11]
-
"Euro-Rettung IWF erhöht Risiko für Deutschland. Die Euro-Rettung
kann für den Steuerzahler teuer werden. Die Bundesbank warnt: Eine
stärkere Beteiligung des Währungsfonds könne das Ausfallrisiko
deutscher Garantien erhöhen. ... " [ftd
15.12.11]
-
"Geänderte Kriterien S&P stuft zehn spanische Banken herab.
Auf einen Schlag hat die Ratingagentur Standard & Poor's zehn spanische
Banken herabgestuft. Grund dafür seien geänderte Bewertungskriterien.
Weitere Abstufungen können laut S&P noch folgen. ... " [HB
15.12.11]
-
"Barcelona-Tausende Beamte gehen auf die Straße-Protest gegen
Lohnkürzungen. Tausende Beamte haben am gestrigen Mittwoch in
den Straßen Kataloniens gegen Gehalts-und Personaleinsparung protestiert.
Die höchste Konzentration gab es in Barcelona mit 30.000 Mitarbeiter
der Polizei, Feuerwehr, sowie allen Abteilungen der Beamten, und auch das
Gefängnispersonal. Auch in Tarragona protestierten mehr als 4.000
Beamte und in Girona waren es mehr als 2.000 Polizeibeamte. ... "
[SL
15.12.11]
-
"Mitarbeiterbefragung der Commerzbank Misstrauensvotum gegen Blessing.
Nur ein Drittel der Mitarbeiter empfiehlt die Commerzbank im privaten Umfeld
weiter. Auch die restlichen Ergebnisse einer Umfrage sind unerfreulich.
... " [faz
15.12.11]
-
"Millionen ins Ausland geschafft Griechische Skandalbank betrog die
EZB. Im Skandal um die griechische Proton Bank kommen immer mehr Details
ans Licht. Offenbar stammt das veruntreute Geld von der EZB. Ein angeklagter
Proton-Manager findet das nicht verwerflich. Er kann die Aufregung nicht
verstehen. ... " [foc
15.12.11]
14.12.2011 " ... " []
-
"Konjunkturprognose. Wirtschaftsforscher sehen schwarz für 2012.
Der deutschen Wirtschaft droht ein schlechtes Jahr: Das Ifo-Institut hat
seine Prognose für 2012 radikal gesenkt. Statt einem satten Plus von
2,3 Prozent rechnen die Wirtschaftsforscher nur noch mit 0,4 Prozent Wachstum.
Und es könnte noch schlimmer kommen. ... " [FR
14.12.11]
-
"Bankenrettungsfonds SoFFin wird reaktiviert. Ein Jahr nach seiner
Stilllegung soll der deutsche Bankenrettungsfonds SoFFin wieder aktiviert
werden. Für manche Banken kommt das gerade recht, denn Druck bekommen
sie im Moment von allen Seiten. Die Bundesregierung hat am Mittwoch (14.12.2011)
langer Debatte die Wiederbelebung des Bankenrettungsfonds SoFFin auf dem
Weg gebracht. Damit können sich deutsche Kreditinstitute schon bald
wieder frisches Kapital beim Staat besorgen. Einige haben das offenbar
bitter nötig. Die Politik fordert die Erhöhung der Eigenkapitalquote
auf neun Prozent von 2019 auf Mitte 2012 vorzuziehen. Da die Europäische
Bankenaufsicht (EBA) ihnen das nicht zutraut, lässt sie die Banken
im jüngsten Stresstest reihenweise durchfallen. ... " [DW
14.2.11]
-
"EU: Widerstand gegen neuen Vertrag wächst. In mehreren EU-Ländern
formiert sich der Widerstand gegen weitreichende Vertragsänderungen.
Einige Regierungschefs zweifeln, dass sie die von Deutschland und Frankreich
geforderte Abtretung der Budget-Hoheit durch ihre Parlamente bringen können.
... " [DMN
14.12.11]
-
"Börse TokioFed-Entscheidung belastet asiatischen Markt. Die
Mitteilung der US-Notenbank, keine weiteren Schritte zur Wirtschaftsbelebung
einzuleiten, hat neben der New Yorker auch die Tokioter Börse auf
Talfahrt geschickt. Für Spannung sorgt der größte Börsengang
des Jahres. ... " [HB
14.12.11]
13.12.2011 " ... " []
-
"Die US-Zentralbank ließ ihre geldpolitischen Instrumente und
den Leitzins unangetastet. Der weniger wichtige Diskontsatz verharrte
bei 0,75%. Manche Experten hatten eine Senkung um 25 Basispunkte erwartet.
Die Federal Reserve behält sich zwar alle Optionen offen, kurzfristig
sind aber keine Schritte zur Stützung der Konjunktur geplant. Genau
dieser Umstand wurde am Markt mit Enttäuschung aufgenommen. "Es findet
sich in den Aussagen nichts Überraschendes. Eine dritte Runde quantitativer
Lockerungen (QE3) ist nicht in Sicht", kommentierte Marktstratege Ben Schwartz
von Lightspeed Financial. Der Markt benötige die Gewissheit, dass
der QE3-Pfeil bei einer Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise
im Köcher ist, ergänzte ein Händler. ..." [SB
13.12.11]
-
"Schuldenkrise Merkel drückt Euro auf Elfmonatstief. Die Kanzlerin
soll in einer Fraktionssitzung eine Aufstockung des Euro-Rettungsfonds
ESM ausgeschlossen haben. Die Gemeinschaftswährung stürzt ab.
Auch Aktienkäufern verdirbt die Nachricht die Stimmung. ... " [ftd
13.12.11]
-
"Euro-Rettungsschirm. Bundesbank stellt Schäuble Bedingungen für
IWF-Hilfe. Bundesbank-Chef Weidmann: Genauer Blick auf andere Zentralbanken.
Die Bundesbank sträubt sich gegen Milliardenkredite des Internationalen
Währungsfonds für klamme EU-Länder. Nach dem Segen des Bundestags
fordern die Währungshüter eine Beteiligung der gesamten EU und
nicht-europäischer Länder. Doch in Tschechien und den USA regt
sich bereits Widerstand.... " [Sp
13.12.11]
-
"ZEW: Abwärtstrend gestoppt. Die deutsche Wirtschaft wird einen
Abwärtsknick erleiden, steuert aber nicht auf eine tiefe Rezession
zu. So lassen sich die neuen Konjunkturerwartungen des ZEW deuten. Die
Börsen reagieren wenig euphorisch. ... " [b.ard
13.12.11]
-
"Das Kapital Ein unfassbar erfolgreiches Minusgeschäft. Premium
Geld für keine Leistung zu bezahlen ist schon bizarr. Aber Geld dafür
zu bezahlen, dass man schlechter gestellt wird, klingt völlig abstrus.
Doch genau davon leben Fondsindustrie und Vermögensverwalter seit
Jahrzehnten prächtig. ... " [ftd
13.12.11]
-
"Lobbyismus. Revolte gegen Scheckbuchmacht der US-Firmen. Einfluss
per Scheckbuch: Wie US-Konzerne die Demokratie verbiegen. Sie drohen mit
Verlegung der Firmenzentrale, wenn ihnen die Steuern zu hoch sind. Sie
zahlen oft mehr an Lobbyisten als an das Finanzamt. Häufig schreiben
sie die Gesetze selbst, die Abgeordnete dann sogar verabschieden. Die Macht
der US-Konzerne ist gewaltig - und provoziert jetzt Gegenreaktionen. ...
" [mm
13.12.11]
-
"Pleite-Griechen. Athen spart wieder nicht wie EU und IWF versprochen.
Steuerbehörden funktionieren nicht, Reformen werden verschlampt, die
Wirtschaft bricht ein. Die Regierung warnt Bürger vor betrügerischen
Leihhäusern. ... " [WO
13.12.11]
-
"Verluste in der Krise. Skandalbank IKB muss Anleger entschädigen.
IKB-Zentrale in Düsseldorf: Noch laufen Klagen über zehn Millionen
Euro. Hoffnung für IKB-Aktionäre: Laut einem Grundsatzurteil
des Bundesgerichtshofs steht einem Aktienbesitzer Schadenersatz zu, weil
die Bank in der Finanzkrise ihre Probleme verharmloste. Der Kläger
muss aber noch beweisen, dass er die Aktien nur wegen einer irreführenden
Mitteilung kaufte. ... " [Sp
13.12.11]
-
"Banken Schlusslicht beim Verbrauchervertrauen. Nach der Wirtschafts-
und Finanzkrise hat der frühere Vertrauensbonus von Banken und Versicherungen
in Deutschland weiter gelitten. Nur 36 Prozent der Bundesbürger schenkten
den Finanzdienstleistern ihr Vertrauen, wie eine Studie des GfK-Vereins
ergab. ... " [stern
13.12.11] RS: Das sind 36% zu viel.
12.12.2011 " ... " []
-
"Bericht: EZB muß schon wieder Staatsanleihen stützen.
Wenige Tage nach dem EU-Krisengipfel mußte die Europäische Zentralbank
(EZB) nach Medienberichten bereits wieder mit Notkäufen Zinsen für
italienische Staatsanleihen dämpfen. Rom hatte am Montag Papiere im
Umfang von 7 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von 10 Jahren angeboten.
Die zunächst geforderten Zinsen lagen mit 6,56 Prozent jedoch sogar
leicht über den 6,35 Prozent vor einer Woche. Nach Medienberichten
konnten die Zinsen nur durch Käufe der EZB am Sekundärmarkt auf
5,95 Prozent gesenkt werden, berichten die Medien unter Berufung auf die
Agentur Reuters. ... " [BU
12.12.11]
-
"Verschmutzungsrechte Ermittler gibt Deutscher Bank Mitschuld im CO2-Skandal.
Ohne die Deutsche Bank hätten mit Hilfe von CO2-Zertifikaten nicht
Hunderte Millionen Euro an Steuern hinterzogen werden können. Davon
ist der Frankfurter Oberstaatsanwalt Gonder überzeugt. ... " [ftd
12.12.11]
-
"Kirch-Prozess Deutsche-Bank-Analyst belastet Breuer schwer. Ein
früherer Kreditanalyst der Deutschen Bank belastet Rolf Breuer im
Prozess um die Kirch-Pleite schwer. Der ehemalige Bank-Chef Breuer sei
über den Kredit für den verstorbenen Medienunternehmer informiert
gewesen. ... " [HB
12.12.11]
-
"Bericht: Großbanken verkaufen Kreditausfallversicherungen gegen
europäische Staaten. Mehrere europäische Großbanken
wollen offenbar mit dem finanziellen Zusammenbruch ihrer eigenen Staaten
noch Kasse machen. Einem Medienbericht zu Folge haben sie mit dem Verkauf
von entsprechenden Kreditausfallversicherungen, sog CDS, begonnen, die
im Falle eines Staatsbankrotts eintreten. ... " [BU
12.12.11]
Aktuelle Sachlage 49. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Das
kapitalistische Finanzsysten steckt in einer grundlegenden systemischen
Krise. Die lässt sich nicht schnell oder einfach so lösen.
Das Gesamte Banken-, Geld- und Finanzierungssystem ist an seine Grenzen
gestoßen. Auch die extremen Betrügereien, Fälschereien,
Versteckereien, Nebelkerzen, Verschleierungen, Lügen der letzten Jahre
scheinen ausgereizt. Bei nüchterner Betrachtung steht der Offenbarungseid
an. Aber unseren etilE-Trotteln fällt nichts
anderes ein als freies unbegrenztes Gelddrucken der Notenbanken - in dieser
oder jener Form. Also noch mehr Deregulierung, noch mehr Vertragsbrüche,
noch weniger Motivation für eine grundlegende, solide Finanz- und
Haushaltspolitik der Einsicht: dass man nämlich auf Dauer nicht mehr
ausgeben kann als man einnimmt, ohne in der exponentiellen Schuldenfalle
zu landen, und dass man in guten Zeiten Rücklagen bilden muss, damit
man in schlechten Zeiten etwas hat, womit man helfen und fördern kann.
Was jeder durchschnittlich intelligente Mensch weiß und versteht,
das versteht die Finanz- und Volkswirtschaft offensichtlich nicht. Deshalb
gehörte dieser Paradigmenwechsel in die Verfassung hineingeschrieben
und rigoros angestrebt > Zur Therapie der Schuldentollwut.
*
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht.* Bürger
- Banker - Banditen - Bonzen:
"1) Viele Akteure auf den internationalen Finanzmärkten
und in Investmentbanken sind Versager, weil sie zwischen ihren eigenen
Bereicherungsambitionen und den objektiven Realitäten des Wirtschaftslebens
nicht mehr unterscheiden können oder noch nie dazu in der Lage waren.
2) In Rating-Agenturen, Banken, Wirtschaftsunternehmen, Parlamenten
und Behörden haben sich Netzwerke etabliert, durch die auch in krimineller
Weise dem Gemeinwesen Schaden zugefügt worden ist. Etliche der dort
Handelnden stehen unter einem entsprechenden Verdacht, der bis jetzt nicht
annähernd aufgearbeitet ist."
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut.* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM
*
4. Quartal 2011: ,48
,47 ,46
, 45,44
,43 ,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
___
11.12.2011 " ...
" []
-
"Das Krisen-Ensemble Stellt endlich die Systemfrage! Brüssel,
Durban, Klima, Geld: Probleme werden auf Krisengipfeln breitgetreten, aber
nicht gelöst. Wer den Ärger angerichtet hat, muss sich dort nicht
stellen. Wie lange noch? ... Schon der zart geäußerte Wille
einer Finanzmarktregulierung, schon der Sarkozy-Spruch, die Finanztransaktionssteuer
sei „moralisch zwingend“, war für die britische Regierung nicht zum
Aushalten - und es wäre mit einer New-Labour-Regierung übrigens
kaum anders gewesen. ..." [faz
11.12.11]
10.12.2011 " ... " []
-
"Merkels Geisterfahrt. Gastkommentar: Krisenpolitik der Kanzlerin
Von Sahra Wagenknecht. Die deutsche Regierung hat sich durchgesetzt: Schuldenbremsen,
Sparkommissare, automatische Sanktionen für sogenannte »Defizitsünder«
– diese Politik soll jetzt in Stein gemeißelt, in Verfassungen und
EU-Verträgen verankert werden. Statt zu überlegen, wie man die
Euro-Staaten aus dem Würgegriff der Finanzmafia befreien kann, setzt
Merkel weiterhin auf die »disziplinierende Wirkung« der Finanzmärkte,
an die sich eine »marktkonforme Demokratie« anzupassen habe.
Eine verhängnisvolle Realitätsverweigerung in einer Situation,
in der selbst Italien auf einen Bankrott zusteuert, die Bankenkrise sich
erneut zuspitzt und die Euro-Zone am Konflikt über die Verteilung
der Krisenkosten zu zerreißen droht.... " [jw
10.12.11]
09.12.2011 " ... " []
-
"Ergebnisse des EU-Gipfels So sieht der Weg zur Fiskalunion aus.
Der Rettungsschirm bleibt länger aufgespannt, Euro-Bonds sind vom
Tisch, Schuldenstaaten müssen ein Stück ihrer Haushaltshoheit
abtreten. Die Ergebnisse des Euro-Gipfels. ... " [ftd
9.12.11]
-
"Schuldengipfel Europa spaltet Briten ab. Der Krisengipfel soll
den Weg bereiten für eine Rückkehr zur Haushaltsdisziplin. Einig
sind sich 23 von 27 EU-Staaten über die Grundzüge einer Fiskalunion.
Nicht an Bord sind die Briten, die nur lapidar kommentieren: "Alles Gute."
... " [ftd
9.12.11] RS: Nicht die Briten, die Londoner City, die der
Regierung sagt, was sie tun und lassen soll, hat sich abgespalten. Und
das ist gut so. So weit kommt es noch, dass das imkompetente, skrupel-
und verantwortungslose Bankstersyndikat die euorpäische Politik durch
Veto bestimmt.
-
"Nach dem StresstestWie die Banken ihre Kapitallöcher stopfen wollen.
Europas Geldinstitute müssen ihre Rücklagen noch stärker
aufstocken. Einige haben bereits damit begonnen. Manche verscherbeln ihr
Tafelsilber, andere setzen auf komplexe Finanzinstrumente. Ein Überblick.
... " [HB
9.12.11]
-
"Griechische Wirtschaft schrumpft um fünf Prozent. Das Sorgenkind
steckt tief in der Rezession, wenigstens bleibt der Rückgang hinter
den Erwartungen der Volkswirte. Die Briten sind sicher, sie "fliegen nicht
aus dem Club" - dafür stößt ein neues Mitglied dazu. ...
" [ftd
9.12.11]
-
"Finanzprodukte Promis haften für schlechten Rat. Was ein Ex-Bundesminister
oder ein Tatortkommissar für die Geldanlage raten, ist doch sicher
verlässlich? Viele Anleger wissen, dass das nicht immer stimmt. Jetzt
haften auch Promis für ihre schlechten Ratschläge. ... BGH-Urteil
vom 17. November, AZ: III ZR 103/10 ... " [HB
9.12.11]
08.12.2011 " ... " []
-
"Leitzins gesenkt Draghi gibt Banken unbegrenzten Kredit. Im Kampf
gegen die Euro-Krise öffnet die Europäische Zentralbank die Schleusen.
Die Senkung des Leitzinses ist nur der Anfang. EZB-Präsident Draghi
kündigt weitere drastische Maßnahmen an, um Europas Banken zu
retten. ... " [HB
8.12.11]
-
"Neue Studie. OECD hält Griechenland für völlig reformunfähig.
Loukas Papademos: Der Premier verpasst seinem Land eine Radikalkur. Beamte,
die nicht miteinander sprechen, Ausgabenpläne nach Gutdünken,
fehlende Datenbanken - zwei Jahre nach Beginn der Griechen-Krise bescheinigt
die OECD dem Regierungsapparat komplettes Versagen. Laut OECD fehlt jede
Form von Kontrolle, die Experten drängen nun auf eine "Big-Bang-Reform".
... " [Sp
8.12.11]
-
"Deutsche fürchten massive Geldentwertung. Die Deutschen sind
verunsichert: Die Furcht vor Inflation wächst, das Vertrauen in den
Euro bröckelt. Aktien und Anleihen büßen an Beliebtheit
ein. Gefragt sind vor allem Klassiker. ... " [HB
8.12.11]
-
"Geldmangel. Sechs deutsche Banken rasseln durch Stresstest. Bankenhochhäuser
in Frankfurt am Main: Deutschen Instituten fehlen Milliarden. Es ist ein
verheerendes Zeugnis für die deutschen Banken: Die europäische
Finanzaufsicht hat beim Blitz-Stresstest eine Kapitallücke von 13,1
Milliarden Euro aufgedeckt. Die Hälfte der getesteten Institute muss
sich nun schnell frisches Geld besorgen - darunter Deutsche Bank und Commerzbank.
... " [Sp
8.12.11]
-
"Zweifelhafte Sicherheiten. Krisenstaaten bürden EZB neue Milliardenrisiken
auf. Die EZB-Risiken sind sehr viel höher als bislang bekannt.
Vor allem Italien bedient sich mit staatlich garantierten Bankanleihen
bei der Notenbank. ... " [WO
8.12.11]
07.12.2011 " ... " []
-
Zwischen Gipfel-Hoffnungen und Euro-Apokalypse. Untergangsszenarien,
die an Stammtischen und auf Kleinanleger-Konferenzen beschworen werden,
machen sich inzwischen auch in Banken breit. Kurz vor dem EU-Gipfel halten
zahlreiche Chefvolkswirte den Zerfall des Euro für möglich. Verhindern
können das womöglich nur noch die EZB - und die Bundesbank. ...
"Euro wird böses Ende nehmen"
Unter Finanzwissenschaftlern ist die Skepsis indes noch viel größer.
"Der Euro wird ein böses Ende nehmen", prophezeit seit Monaten Stefan
Homburg, einer der herausragenden Ökonomen in Deutschland. Ein Kollaps
der Währungsunion erscheine kaum noch abwendbar. Die Politik und die
EZB würden das Ende des Euro durch ihre Manöver so lange hinauszögern
wie möglich, Bundeskanzlerin Angela Merkel schüre nur Illusionen.
Er zieht Parallelen zu März 1948: Damals "glaubten die meisten Menschen,
ihre Sparguthaben seien sicher, da war die neue D-Mark längst gedruckt".
... " [b.ard
7.12.11]
-
"Konzertierte Notenbank-Aktion zeigt Wirkung. Banken holen sich 50 Milliarden
Dollar. Frankfurt. Beim ersten Dollar-Tender der EZB nach der konzertierten
Notenbank-Aktion der Vorwoche haben sich europäische Geldhäuser
mehr US-Dollar geborgt als von Analysten erwartet. Das Volumen der Zuteilung
lag mit mehr als 50 Mrd. Dollar (37,3 Mrd. Euro) um ein Vielfaches über
der durchschnittlichen Prognose von zehn Mrd. Dollar. "Diese Vorhersagen
waren viel zu niedrig angesetzt", sagte ein Disponent. ... " [WZ
7.12.11]
-
"Studie: Bundesbank kann Euro-System nicht mehr lange finanzieren.
In der Diskussion um die Zukunft des Euro haben zwei Ökonomen jetzt
eine in deutlicher Sprache gehaltene Studie vorgelegt. Aaron Tornell (UCLA)
und Frank Westermann (Universität Osnabrück) stellen in einem
am Dienstag im Onlinemagazin VoxEU veröffentlichten Aufsatz dar, daß
die Notfinanzierungen der Krisenstaaten bislang weitgehend über die
Deutsche Bundesbank erfolgt. Deren Reserven würden jedoch zur Neige
gehen. ... " [BU
7.12.11]
-
"Schulden-Ranking. In dieser Bilanz steht Italien in Europa am besten
da. Rechnet man zu den Staatsschulden die verdeckten Schulden hinzu,
ist der Krisenstaat Italien besser als jedes Land der Euro-Zone aufgestellt.
Italien hui, Luxemburg pfui – auf diese Formel bringt Bernd Raffelhüschen
das erstaunliche Ergebnis seines europäischen Schulden-Rankings. Der
Freiburger Finanzwissenschaftler hat im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft
berechnet, wie groß der Konsolidierungsbedarf der einzelnen Euro-Länder
ist, wenn neben der ausgewiesenen Staatsverschuldung auch die verdeckten
Schulden einbezogen werden, wie etwa die Ansprüche an das Renten-
oder Gesundheitssystem. ... " [WO
7.12.11]
-
"Merkels und Sarkozys Rettungsplan. Es wird ungemütlich in Europa.
Der deutsch-französische Rettungsplan ist nicht die Lösung, im
Gegenteil: Er droht Europa zu spalten. Die geplanten Vertragsänderungen
lassen sich nur mit rechtlichen Tricks durchsetzen. Noch gefährlicher
sind die ökonomischen Konsequenzen - denn die Strategie basiert auf
einer Fehldiagnose. ... Mit Ausnahme von Griechenland haben wir es im Kern
auch nicht mit einer Krise unsoliden Haushaltens zu tun, wie es immer wieder
von fast allen behauptet wird. Die Ursachen sind vielschichtiger. Die Krisen
Spaniens, Portugals und Irlands entstanden durch die Überschuldung
privater Haushalte und durch zu schwache Banken. Italiens Probleme sind
Erblasten und geringes Wachstum." [Sp
7.12.11]
-
"Merkels Ex-Berater wechselt zur US-Bank JP Morgan. Bis zu seiner
Pensionierung im Mai dieses Jahres war Bernd Pfaffenbach "Chefökonom"
der Bundesregierung. Mitten in der Euro-Krise heuert er nun bei einer US-Bank
an. ... " [WO
7.12.11]
-
"Studie zu Lobbyarbeit. Lobbyisten gefährden die Demokratie.
Kantaktpflege: Der Wildwuchs ist systemisch. Eine Studie fordert Transparenzregister
für Interessenvertreter im Bundestag und Grenzen für Politiker-Nebenjobs.
"Der Wildwuchs ist systemisch bedingt", sagen die Experten. Unterdessen
geht die "Lobbykratie-Medaille 2011" an keinen Geringeren als Deutsche-Bank-Chef
Ackermann. ... " [FR
7.12.11]
-
"Allianz wird bescheidener. Für Kunden von Allianz-Lebensversicherungen
wachsen die Bäume künftig nicht mehr so hoch. Die niedrigen Marktzinsen
fordern ihren Tribut, die Verzinsung der Policen wird gesenkt. ... " [b.ard
7.12.11]
06.12.2011 " ... " []
-
"Max Otte: „Wir befinden uns im Wirtschaftskrieg USA gegen Europa“.
Die aktuelle Androhung der Massen-Herabstufung europäischer Staaten
durch Standard & Poor’s ist für den Wirtschaftsexperten Max Otte
ein weiterer Beleg eines Wirtschaftskrieges, der zwischen Europa und den
USA ausgebrochen ist. Otte hält im Interview mit den Deutschen Mittelstands
Nachrichten einen amerikanischen Bankencrash für wahrscheinlicher
als einen in Europa. ... " [DMN
6.12.11]
-
"Drohende Herabstufung Deutschlands S&P wird zum Serientäter.
Wieder droht die Ratingagentur Standard & Poor's mit einer Herabstufung:
Diesmal betrifft es 15 Euro-Staaten, darunter Deutschland. Dass die Informationen
vorab durchsickerten, ist ein Skandal. ... " [Stern
6.12.11]
-
"Vor der Ratssitzung EZB steht vor Ausweitung der Krisenhilfen.
Für die Ratssitzung der EZB zeichnen sich weitreichende Entscheidungen
ab: Erwartet wird nicht nur eine Zinssenkung auf ein Prozent, sondern auch
eine Ankündigung weiterer Nothilfen für Banken. ... " [faz
6.12.11]
05.12.2011 " ... " []
-
"Bankenkrise. EZB bereitet sich auf Bankenrettung vor. Die Kapitalflucht
aus Europa veranlasst die Europäische Zentralbank offenbar, in der
kommenden Woche weitere Gelder für die Banken zur Verfügung zu
stellen. Bei den Banken herrscht offenbar die nackte Panik.
... " [DMN
5.12.11]
-
"Nächste Bankenrettung: 45 Milliarden Euro für Dexia.
Mit der belgisch-französischen Dexia Bank wird erneut eine Großbank
durch Steuergelder gerettet. Wie das Finanzhaus am Montag in einer Presserklärung
mitteilte, werden Belgien, Frankreich und Luxemburg mit 45 Milliarden Euro
für die Bank garantieren. Das Hilfsprogramm sei in dieser Form bis
31. Mai 2012 begrenzt. Dabei übernehmen die drei beteiligten Länder
jeweils 60.5, 36.5 und 3 Prozent; das zuletzt unter steigenden Zinsen leidende
Belgien hatte seinen Anteil nach Zeitungsberichten zunächst reduzieren
wollen. Nach Angaben des Online-Lexikons Wikipedia bürgt der Staat
Luxemburg inzwischen für vier Milliarden Euro für Dexia, was
9,6 Prozent des Luxemburger Bruttoinlandprodukts im Jahre 2010 entspreche.
... " [BU
7.12.11]
-
"Soziale Ungleichheit. Deutschland wird amerikanischer. Das oberste
Zehntel der Bevölkerung verdient achtmal so viel wie das unterste:
Laut
einer OECD-Studie haben die Einkommensunterschiede in Deutschland so stark
zugenommen wie in kaum einem anderen Industrieland. Die soziale Kluft nähert
sich damit den Verhältnissen in den USA an.... " [Sp
5.12.11] RS: Ich halte diese Zahlen für weit untertrieben
zu Gunsten der Reichen.
-
"Europäische Banken bunkern über Nacht Geld bei EZB. Auch
das Öffnen der Geldschleusen nützt nichts. Die Banken misstrauen
sich weiter und deponierten zuletzt 333 Milliarden Euro bei der Europäischen
Zentralbank. ... " [dP
5.12.11]
-
"Commerzbank kämpft um Unabhängigkeit. Das darf doch nicht
wahr sein: Während die Commerzbank noch damit beschäftigt ist,
die Staatsgelder aus der letzten Finanzkrise zurückzuzahlen, droht
ein erneuter Rückschlag – von viel größerem Ausmaß.
... " [b.ard
5.12.11] RS: Wie man solche Murkser und Pfuscher mit Gagen bis
zu 500.000 Euro alljährlich belohnen kann, versteht kein Mensch -
außer den Bankstern.
-
"Krise nach der Krisensitzung. Die italienische Regierung hat ein drastisches
Sparprogramm verabschiedet, das grosse Opfer von der Bevölkerung
verlangt. An der Pressekonferenz brach die Arbeitsministerin Elsa Fornero
in Tränen aus. ... " [BaZ
5.12.11]
-
"Die Euro-Zone und der Marathon ... Merkel und Sarkozy wollen die Voraussetzungen
für eine Fiskalunion schaffen. Künftig soll genauer darauf
geachtet werden, ob die Staaten der Euro-Zone die Defizitkriterien des
Maastrichter Vertrages (Haushaltsdefizit von weniger als 3 Prozent des
Bruttoinlandproduktes und ein Schuldenstand von weniger als 60 Prozent)
auch einhalten werden. Es soll ein automatischer Sanktionsmechanismus geschaffen
werden. Dafür wollen Deutschland und Frankreich die EU-Verträge
abändern, was einstimmig geschehen muss. Deswegen ist noch offen,
ob eine Vertragsänderung für die gesamten 27 EU-Länder oder
nur für die 17 Länder der Euro-Zone im Bereich des Machbaren
liegt.... " [NZZ
5.12.11]
__
Aktuelle Sachlage 48. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Konzertierte
Geldflutung der Notenbanken - und das Dilemma der etilE.
Finanzfachleute übernehmen Staaten und die Politik. Also genau die,
die schon mehrfach eindringlich bewiesen haben, dass sie
weder eine Ahnung davon haben, was sie tun und für Risiken eingehen
noch dass es sie auch gar nicht schert, was sie einrichten, denn Risiken
sind für die SteuerzahlerInnen, Boni für die Bankster. Inzwischen
liegt das Augenmerk auf den allenthalben unfähig bewerteten PolitikerInnen.
Fast die gesamte etilE
taugt keinen Schuss Pulver, sie können nicht wirklich etwas, was man
am Zustand der Welt ohne jeden Zweifel tagtäglich eindrucksvoll vorgeführt
bekommt. Sie haben weder die richtigen Ideen noch die Kraft und den Willen,
richtige Ideen anzuwenden. Die PolitikerInnen erscheinen als bloße
kopflose Marionetten und Kasperlefiguren der Finanzoligarchen. Auch jetzt
wieder wird mit mehr
desselben - Geldflutung ohne jede Vernunft und Grenzen - agiert.
Diese falsche Strategie hat schon Watzlawick in seinem Problemlösungsbuch
trefflich gegeißelt. Was wir brauchen ist vollständige Transparenz,
vollständige Bilanzklarheit, vollständige Risikoklarheit, vollständige
Regulierung aller realwirtschaftlich unnötigen Finanzgeschäfte
(Derivate) bis zum Verbot der finanziellen Massenvernichtsungswaffen.
Daran hat das angloamerikanische Bankstersyndikat nicht das geringste Interesse.
Ihre Strategie von ihren eigenen fundamentalen Problemen, die die wahre
Ursache der Weltfinanzkrise sind, abzulenken und auch noch daran zu verdienen,
funktioniert derzeit vorzüglich. Der einzige politische Fels in der
Brandung scheint derzeit - wie lange noch - tatsächlich die Kanzlerin
zu sein.
Fehlt "DEN MÄRKTEN" wirklich das Vertrauen? "Was geschehen
ist und geschieht, IST das Werk "DER MÄRKTE" Was also geschehen ist,
geschieht und geschehen wird, das wollen "DIE "MÄRKTE". Der
Kapitalismus ist mit seinem Finanzsystem am Zusammenbrechen und jetzt geht
es nur noch darum, rette sich wer kann und es wird wohl kommen: jeder gegen
jeden.
*
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut.
* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM *
*
4. Quartal 2011: ,47
,46 , 45,44
,43 ,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
04.12.2011 " ... " []
-
"Euro-Krise. Am deutschen Wesen könnte die Währungsunion scheitern.
Der geldpolitische Dogmatismus der Merkel-Regierung und ihr Programm zur
Schrumpfung der Staatshaushalte zeugen von Ignoranz und Heuchelei. Sie
gefährdet damit den Euro - und mehr. ... Gleichzeitig verweigern
sich Merkel und ihre Strategen blindlings der Forderung, dass die EZB dem
Vorbild der Notenbanken in den USA, Japan und Großbritannien folgt
und als „Kreditgeber der letzten Instanz“ für die Staaten der Eurozone
fungieren soll. Und das, obwohl es mit ihrem Flickwerk in Form des Rettungsfonds
EFSF ganz offenkundig nicht gelingt, die dramatische Vertrauenskrise am
Anleihemarkt zu bewältigen. Mittels ihres elektronisch geschöpften
Geldes könnte die EZB dagegen Staatsanleihen in beliebiger Menge über
den EFSF kaufen lassen und somit klarstellen, dass – mit Ausnahme des überschuldeten
Griechenland – alle Euroländer ihre Anleihen bedienen werden. ..."
[TS
4.12.11]
-
"FED-Studie: Griechenland sollte US-Dollar als Landeswährung einführen
(kein Scherz!). Laut dem griechischen Magazin "Epikaira"
gibt es eine FED-Studie, die vorschlägt, Griechenland solle für
eine Übergangszeit den US-Dollar als Landeswährung einführen,
sollte es aus dem Euro aussteigen. ... " [dgf
4.12.11]
-
"Firmen-Bonds vor grössten Verlusten seit 2008. Anleihen von
Morgan Stanley gehörten im November zu den grössten Verlierern.
Bei Unternehmenspapieren aus Industrie und dem Finanzsektor zeichnen sich
in diesem Monat die grössten Verluste seit dem Zusammenbruch der US-Investmentbank
Lehman Brothers vor drei Jahren ab. ... " [cash
4.12.11]
03.12.2011 " ... " []
-
"Anleger ziehen ihr Geld ab Unsichtbarer Aderlass bedroht Europas Banken.
Nicht nur in Griechenland, auch andernorts hat ein unsichtbarer "Bank Run"
eingesetzt: Die Kunden sind verunsichert, ziehen gewaltige Summen aus südeuropäischen
Banken ab - und parken das Kapital in Skandinavien. Geldhäuser und
Staaten stecken in einem Teufelskreis. ... " [SZ
3.12.11]
-
"Oligarchie der Finanz Der Krieg der Banken gegen das Volk. Es gibt einen
Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen
Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet
worden sind: Geld drucken. ... " [faz
3.12.11] RS: Einfach so? Man muss sich also keine Gedanken machen,
wie gewirtschaftet wird, insbesondere wie schuldengewirtschaftet wird?
02.12.2011 " ... " []
-
"Politik und Finanz Was sind Schulden? Die Weltgeschichte beweist: Interessen
von Gläubigern sind nicht die der Demokratie. Bankenrettungen führen
in die Oligarchie. Der Finanzsektor betreibt eine neue Art der Kriegsführung.
... Schlicht und einfach gesagt: Das Ergebnis ist eine Ramsch-Ökonomie,
deren Ziel es ist, staatliche Kontrolle unmöglich zu machen und die
Planungsgewalt in die Hände der Hochfinanz zu legen, weil das angeblich
effizienter sei als eine staatliche Regulierung. ... " [faz
3.12.11]
-
"WSJ: Banken umgehen im Ausland verschärfte Kapitalvorschriften.
Europas Banken umgehen außerhalb ihrer Heimatländer gerne die
neuen Regulierungsmaßnahmen, die zur Bewältigung der Krise verschärft
worden sind. In den USA, in Großbritannien und in Portugal gibt es
Beispiele dafür, wie einzelne Großbanken lokale Strukturen verändern
oder Geschäfte zwischen Tochtergesellschaften verschoben haben, um
den härteren Auflagen zu entgehen. ... " [MA
2.12.11]
-
"Morgan Stanley: Nach dem 9. Dezember droht massiver Bank Run. In
einer Analyse der Investmentbank Morgan Stanley werden für Europa
nur noch zwei mögliche Szenarien aufgezeigt: Entweder kommt die EU
beim nächsten Gipfel am 9. Dezember mit einer überzeugenden Lösung
zu einer umfassenden Fiskalunion, oder wir erleben einen echten Bank Run.
... " [DMN
2.12.11] RS: Wenn eine anglomaerkinasches Bankst etwas
von sich gibt, empfiehlt sich mindestens zwei mal zu lesen und zu überlegen:
warum sagen die das, wozu, wer hätte was davon, wenn es denn so einträte
...?
-
"Neue Zweckgesellschaft könnte besicherte Anleihen ausgeben.
Euro-Krise: Zwangshypothek als letzte Ausfahrt? Die Politik findet in der
Euro-Krise keine Lösung. Weil dem Rettungsmechanismus EFSF Investoren
fehlen und das Vertrauen der Finanzmärkte binnen kürzester Zeit
ganz zu verschwinden droht, könnte eine radikale Maßnahme anstehen.
Mit einer neuen Zwangshypothek könnte das deutsche Immobilienvermögen
als Sicherheit für die Staatsschulden Europas dienen. ... " [24bp
2.12.11]
-
"'Kreise: EZB könnte 200 Milliarden Euro an Krediten über
IWF ausreichen. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte
einem Medienbericht nach bis zu 200 Milliarden Euro an Krediten über
den Internationalen Währungsfonds (IWF) an Krisenländer vergeben.
Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" mit Bezug auf zwei mit den Verhandlungen
vertraute Personen meldet, soll EZB-Präsident Mario Draghi bereits
grünes Licht für einen entsprechenden Plan gegeben haben. ..."
... " [fn
2.12.11] RS: Ein ordentlicher Tropfen auf die vielen heißen
Billionen Steine.
-
"Die falsche Furcht vor der Inflation. Die Notenbanken fluten die Märkte
mit Dollar, um den Kollaps zu verzögern. Derweil fürchtet sich
Deutschland vor Inflation. Dabei ist Deflation die eigentliche Gefahr.
Die ganze Welt – und hier ist Welt ausnahmsweise mal nicht übertrieben
– bedrängt die Kanzlerin, in der Euro-Krise endlich Vernunft anzunehmen
und nicht mehr auf die deutschen Volkswirte und die Bundesbank zu hören.
Es ist grotesk, wie es die tonangebenden deutschen Ökonomen schaffen,
permanent die falschen Debatten zu führen. Zugleich ist es bewundernswert,
wie erfolgreich sie dabei in der Bevölkerung sind. Die ganze Welt
– und hier ist Welt ausnahmsweise mal nicht übertrieben – bedrängt
die Kanzlerin, in der Euro-Krise endlich Vernunft anzunehmen und nicht
mehr auf die deutschen Volkswirte und die Bundesbank zu hören; das
internationale Bankensystem steht am Rande des Kollapses und befindet sich
fast in der gleichen schlimmen Situation wie nach dem Zusammenbruch der
US-Investmentbank Lehman Brothers vor drei Jahren; die Weltkonjunktur gerät
schon ins Stocken – und was macht Deutschland? Diskutiert über Inflation.
Das ist irre. Das ist vollkommen plemplem. ..." [FR
2.12.11]
-
"Falsche Diagnose der Finanzkrise? Der Chefvolkswirt der UNCTAD,
Heiner Flassbeck, ist erstaunt, dass die Aktienmärkte auf das Fluten
der Geldmärkte euphorisch reagieren. Der Chefvolkswirt der Konferenz
der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), Heiner
Flassbeck, hält nichts von der verbreiteten Krisenanalyse, dass die
Staatsschulden für die Krise verantwortlich sind. Er sieht im Auseinanderdriften
der Wettbewerbsfähigkeit das Hauptproblem. Dass die Staatsschulden
nicht zwingend ein Problem sind, zeigt sich am Beispiel von Großbritannien
und den USA. Beide Länder erhalten von Ratingagenturen die Bestnote.
..." [heise 2.12.11]
RS:
Es ist kein Gütezeichen, wenn ein Chefvolkswirt und Kenner der Lage
sich auf ein Urteil von Ratingagenturen beruft. Das sind die engsten Komplizen
des angloamerikanisches Bankstersyndikats.
-
"Spaniens Zentralbank schließt Bad Bank-Gründung nicht aus.
Was private Geldhäuser schon praktizieren, will nun offenbar auch
die spanische Zentralbank nicht mehr ausschließen: die Gründung
einer sog Bad Bank. Darin sollen die Finanzen des Landes offenbar ihre
belastenden Kredittitel auslagern und dadurch die eigenen Bilanzen verbessern
können. Wie die Agentur Reuters meldet, schloß Zentralbankchef
Miguel Angel Fernandez Ordonez einen solchen Schritt nicht mehr aus. ...
" [BU
2.12.11]
01.12.2011 " ... " []
-
"Konzertierte Notenbank-Aktion Nr. 2: Liquidität für alle!
– Dope statt Entzug, Börsenparty gegen die Krise. Gerade einmal
elf Wochen sind vergangen, seit der letzten konzertierten Aktion der Notenbanken.
Auch damals, am 15. September, ging es darum, dem Vertrauensverlust der
Banken untereinander zu begegnen und ihnen unbegrenzte Liquidität
zuzusichern. Auch damals waren die Dollars knapp geworden. Das hat offensichtlich
nicht ausgereicht. Jetzt haben die Notenbanken nachgelegt und untereinander
gleich die Dollar-Swap-Geschäfte neu geregelt sowie billiger gemacht,
um die Märkte noch leichter mit Geld versorgen zu können. Zudem
wurden weitere Tauschgeschäfte vereinbart, um für den Notfall
gerüstet zu sein.... Die Notenbankaktion ist folglich
nichts Geringeres als ein Offenbarungseid. Denn die Aktion zeigt, dass
bis heute kein Weg gefunden wurde, den Banken wenigstens die Risiken auszutreiben,
die mit dem Etikett „Crash-Garantie“ versehen sind. Diese „Garantie“ verstehen
die Banker allerdings anders, nämlich dass man sie hinterher nicht
für den Schaden einstehen lässt. Dabei wäre Vorbeugung –
die ja von den Politikern auch vollmundig versprochen wurde – der beste
Weg gewesen. Jetzt ist es also wieder zu spät für Vorbeugung.
Es ist hohe Zeit für hektische Feuerwehraktionen. Zu allem Übel
kann es aber außerdem noch als eine Tatsache gelten, dass die Politik
des vielen, billigen Geldes erst in die Finanzmarktkrise geführt hat.
Und zwischenzeitlich haben auch einige Experten explizit und eindringlich
darauf hingewiesen – z. B. Steve Keen (4) (5), der ebenso wie etwa auch
Nouriel Roubini vor der Finanzmarktkrise gewarnt hatte -, dass dieses Geld,
anders als vom ökonomischen Mainstream und Notenbankern wie Ben Bernanke
angenommen, größtenteils eben nicht in die Realwirtschaft fließt,
sondern in das Finanzmarkt-Casino – und das ist jetzt scheinbar erneut
„crashreif“. Das anhaltend vor sich hin dümpelnde Wirtschaftswachstum
und die prekäre Arbeitsmarktsituation in den USA belegen jedenfalls
nur allzu deutlich, wohin das viele Geld nicht geflossen ist. ... " [qs
1.12.11]
-
"Euro-Rettung EZB-Chef Draghi warnt Politik vor Vertragsbruch. Die
Hilflosigkeit der Politik in der Krise sorgt für Unmut in der EZB.
Zentralbankchef Draghi fürchtet, dass die Regierungen den Bogen überspannen.
Die Notenbanken wollen nicht auf Dauer die Feuerwehr spielen. ... " [HB
1.12.11] RS: Absurdes Theater: Die bricht ja den Vertrag,
Draghi ist jetzt allein verantwortlich für die Vertragsbruch, marode
Staatsanleihern aufzukaufen. Das Statement ist also ein einziger
Hohn:
Pacta sunt servanda - manchmal
hat sogar der Teufel recht.
-
"Eingreifen der Notenbanken Führt die Schuldenkrise zur Kreditklemme?
Die wichtigsten Zentralbanken der Welt haben den Banken den Zugang zum
Dollar verbilligt. Sie sorgen sich wegen der stockenden Bargeldversorgung
und befürchten deshalb eine Kreditklemme. Doch es gibt noch ein ganz
anderes Problem. Die Angst vor der Kreditklemme geht um. Sie hat vor allem
zwei Ursachen: Zum einen die europäische Staatschuldenkrise und zum
anderen die neuen Eigenkapitalrichtlinie für Banken. Beide Geschichten
drehen sich um ein Kernthema: Den Zugang der Banken zu frischem Geld. Kriegen
die Institute kein Kapital, können sie es auch nicht weitergeben....
" [ftd
1.12.11] RS: Sie parken doch derzeit fast 300 Mrd. bei der EZB.
Was
soll also das Gerede, sie hätten kein Kapital?
-
"Euro-Rettung Die blockierten Politiker. Die Notenbanken haben vor
allem eines bewiesen: Handlungsfähigkeit. Davon sind Merkel, Sarkozy
und Barroso weit entfernt – sie blockieren sich gegenseitig. Die Zentralbanken
helfen, die Politik ist hilflos. ..." [HB
1.12.11] RS: FALSCH. Die Zentralbanken löschen mit Brandbeschleunigern
- noch mehr desselben:
Geldflut. (siehe bitte oben).
_
November 2011
"
... " [] Aktuelle
Sachlage Finanzkrise nach Daten Oktober 2011 * Pacta
sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel recht
30.11.2011 " ...
" []
-
"Schuldenkrise Notenbanken machen das Geld weltweit billiger. Auf
allen Kontinenten fürchten Staaten eine Rezession, weil Europa sein
Schuldendesaster nicht in den Griff bekommt. Fed-Präsident Bernanke
und EZB-Chef Draghi reagieren. Sie öffnen die Schleusen am Geldmarkt.
Der DAX steigt um mehr als fünf Prozent. Im Kampf gegen die Schuldenkrise
gehen die wichtigsten Notenbanken der Welt gemeinsam in die Offensive.
Die Europäische Zentralbank (EZB), die Federal Reserve in den USA
sowie die Notenbanken Großbritanniens, Japans, Kanadas und der Schweiz
kündigten am Mittwoch überraschend eine konzertierte Aktion an
in der Absicht, die Banken und andere Wirtschaftsbereiche mit ausreichend
frischem Geld zu versorgen. Erklärtes Ziel ist, ein Abgleiten in die
Rezession zu verhindern. Sie lösten damit ein Kursfeuerwerk aus.
... " [ftd
30.11.11]
-
"Italien: Monti wandelt Finanzministerium in Bank um. Das italienische
Finanzministerium will nun aktiv in den Geldmarkt eingreifen und rief ein
neues System für Auktionen ins Leben. Damit will es Geld leihen und
verleihen und kann so den Druck von den immens hohen Zinsraten auf Staatsanleihen
nehmen. ... " [DMN
30.11.11]
-
"Schuldenkrise. Italien spricht mit IWF über 400-Milliarden-Notpaket.
Italiens Regierungschef Monti: Seit Wochen soll es Gespräche mit dem
IWF geben. Der Internationale Währungsfonds könnte dem angeschlagenen
Euro-Schwergewicht Italien mit einem Notpaket beispringen - Gespräche
darüber sollen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge bereits seit
Wochen laufen. Laut den Plänen würden drei Viertel der Gesamtsumme
einfach gedruckt werden. ... " [Sp
30.11.11]
-
"Bericht: Fed-Chef Bernanke soll wegen Geheimkrediten vor Parlamentsausschuß.
Der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, wird möglicherweise vor
ein Sonderkommitee des Repräsentantenhauses bestellt. Eine entsprechende
Forderung das Kommitee-Mitglied der Demokraten, Elijah Cummings, in einem
Brief an den Ausschußvorsitzenden Darrill Issa. Hintergrund sind
mutmaßliche Geheimkredite an US-Banken im Jahre 2008. Nach Angaben
der Nachrichtenagentur Bloomberg habe die Fed US-amerikanischen Banken
Anfang Dezember 2008 insgesamt 1,2 Billionen Dollar an Krediten ausgereicht.
Die Gelder stammten demnach nicht aus öffentlichen Notprogrammen und
seien äußerst gering verzinst gewesen. Allein die Großbanken
JP Morgan, Citigroup, Wells Fargo, Goldman Sachs, Bank of America, Morgan
Stanley sollen 460 Milliarden Dollar erhalten haben. Die Vorgänge
seien erst bekannt geworden, nachdem die Fed aufgrund des Freedom of Information
Act 29.000 Seiten Akten zugänglich machen mußte. ... " [BU
30.11.11]
-
"Schuldenkrise. Großkonzerne bereiten sich auf mögliches
Euro-Aus vor. EU-Kommission in Brüssel: Zweifel an Fähigkeit
der europäischen Politik. Die Furcht vor einem Auseinanderbrechen
der Euro-Zone hat Industrie und Handel erreicht: Der "Financial Times"
zufolge spielen internationale Konzerne Szenarien für den Fall des
Endes der Gemeinschaftswährung durch - und prüfen konkrete Maßnahmen.
... " [Sp
30.11.11]
-
"Standard & Poor's. Rating-Riese droht Deutscher Bank mit Abstufung.
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main: Herabstufung wahrscheinlicher
geworden. Standard & Poor's holt zum Rundumschlag aus: Die Rating-Agentur
hat die Kreditwürdigkeit von 15 Großbanken herabgestuft, vor
allem in den USA. Die Kreditinstitute in der Bundesrepublik behalten vorerst
ihre Bonitätsnoten. Doch den Ausblick für die Deutsche Bank senkte
S&P. ... " [Sp
30.11.11]
29.11.2011 " ... " []
-
"Nun finanziert die EZB Schulden über die Notenpresse. Die
Währungshüter können ihre Anleihekäufe nicht wie geplant
neutralisieren. Jetzt begleicht die EZB mit der Notenpresse Staatsschulden.
..." [WO
29.11.11]
-
"Schuldenkrise Notenbanken im Kaufrausch. Die Rufe nach der Europäischen
Zentralbank werden in der Schuldenkrise immer lauter. Prominente Ökonomen
fordern die Währungshüter auf, mit massiven Anleihenläufen
die Renditen der Euroländer zu stabilisieren. International ist dies
eine gängige Praxis. ... " [wiwo
29.11.11]
-
"Inflation Zehn Jahre Teuro. Wie der angeblich so stabile Euro zu einer
Inflationswährung wurde – und die Deutschen Milliarden an Kaufkraft
gekostet hat. Ein Rückblick auf Versprechungen, Lügen und die
bittere Realität. ... Seltsame Berechnungen
Eine besondere Würdigung verdient auch das Wirken des Statistischen
Bundesamtes. Zwar räumen inzwischen sogar die Wiesbadener Inflations-Abwiegler
ein, dass die Preise deutlich steigen – sie messen zwischen Oktober 2010
und 2011 eine 5,3-prozentige Teuerung für Verbrauchsgüter. Das
Bundesamt ist aber weiterhin nicht bereit, sich von seinem ebenso veralteten
wie seltsamen „Warenkorb“ zu trennen.
...." [Foc
29.11.11]
-
"Moody's prüft neun heimische Banken auf Abwertung. Insgesamt
sind 87 europäische Banken betroffen. Die Ratingagentur zweifelt
daran, dass die Regierungen angeschlagene Geldinstitute retten. ... " [dP
29.11.11]
-
"Wirtschaftsexperte Hankel erwartet Scheitern des Euro-Rettungsschirms.
Der Wirtschaftswissenschaftler und Euro-Kritiker Wilhelm Hankel glaubt
nicht an einen Erfolg des Euro-Rettungsschirms EFSF. "Der so genannte Rettungsfonds
soll mit einem Eigenkapital von 28 Millionen Euro an einem Ausleihungsvolumen
von 400 Milliarden Euro funktionieren. Das wäre eine Haftungsquote
von 0,007 Prozent", sagte er in einem Interview mit dem Online-Auftritt
des Kopp-Verlages. "Die ersten Quittungen hat er ja schon bekommen: Weder
werden seine Anleihen zügig gekauft, noch zu deutschen Zinssätzen.
Der Fonds musste erst kürzlich das Doppelte des vergleichbaren deutschen
Zinssatzes zahlen." ... " [BU
29.11.11]
-
"Commerzbank-Tochter Eurohypo Nur weg damit. Niemand will der Commerzbank
die Eurohypo abkaufen. Neugeschäft macht die Problemtochter eh
nicht mehr, dafür ordentlich Verlust. Wäre sie selbständig,
wäre sie womöglich genauso pleite wie die Hypo Real Estate. Denkbar
ist nun, dass der Steuerzahler die Eurohypo der Commerzbank abnimmt.
... " [SZ
29.11.11]
-
"Fitch. Weitere Schocks gefährden Großbritanniens Top-Rating.
Die Ratingagentur Fitch erhöht den Druck auf Großbritannien.
Die Fähigkeit des Königreichs, weitere wirtschaftliche Schocks
zu verkraften und dabei sein Top-Rating AAA zu verteidigen, sei weitgehend
erschöpft, teilte Fitch am Dienstag mit. Einziger Ausweg seien weitere
Maßnahmen zur Senkung der Schulden. ... " [dS
39.11.11]
28.11.2011 " ... " []
-
"Schuldenkrise Moody's warnt vor Zerfall der Euro-Zone. Die Ratingagentur
verbindet ihr düsteres Szenario mit einer Art Ultimatum an die Politik:
Sie soll schnell eine Lösung präsentieren. Andernfalls wollen
die Bonitätswächter die Kreditwürdigkeit sämtlicher
Euro-Staaten auf den Prüfstand stellen. ... " [ftd
28.11.11] RS: Ob dieser offenbar positiven Nachricht, machen
die Börsen ein Freundensprung von bald 5%.
-
"Schuldenkrise Das letzte Gefecht der Euro-Ritter. Es wäre
der Notfallplan: Angeblich wollen sich die solideren Euro-Länder in
die Burg zurückziehen und gemeinsame Anleihen ausgeben. Die Euro-Zone
würde gespalten - und die Schuldenländer schutzlos dem Markt
ausgeliefert. ... " [HB
28.11.11]
-
"Schuldenkrise in EU und USA. OECD warnt vor weltweiter Rezession.
Börsenhändler in Sorge: Die Euro-Krise könnte die ganze
Weltwirtschaft treffen. Die Schuldenkrise in Europa und den USA droht die
gesamte Welt in eine Rezession zu stürzen - das berichtet die OECD
in ihrem neuen Wirtschaftsausblick. Laut den Experten sind die Risiken
enorm, unverblümt schreiben sie von einer möglichen "Katastrophe".
... " [Sp
28.11.11]
-
"Kreditengpass Finanzkrise erreicht Kommunen. Die Krise der Staatsfinanzen
kommt auch in den Bundesländern an: Die Gemeinden sorgen sich um ihre
Kreditversorgung - und die Deutsche Bank warnt vor steigenden Zinsen. ...
" [ftd
28.11.11]
-
"IKB im Abwärtsstrudel der Schuldenkrise. Die Halbjahresbilanz
der Krisenbank ist tiefrot, noch röter als zuvor. Wie so viele Banken
leidet auch die IKB unter der Staatsschuldenkrise in Europa. Die IKB leidet
aber besonders schlimm und türmt immer höhere Verluste auf. ..."
[b.ard 28.11.11]
-
"Anleiheemissionen Die Woche der Wahrheit für die Schuldenstaaten.
Gleich vier europäische Schuldenstaaten geben diese Woche neue Anleihen
aus - und das nach einer Reihe von misstrauischen Signalen von Anlegern
wie Ratingagenturen. ... " [HB
28.11.11]
-
"Umstrittene Haushaltsplanung Volkswirte verteidigen Schäubles
Schuldenkurs. Opposition und Bundesbank kritisieren die schwarz-gelben
Pläne zur Neuverschuldung scharf. Doch Ökonomen springen dem
Finanzminister bei: Sie halten den Bundesetat 2012 wegen der hohen Konjunkturrisiken
für akzeptabel und sehen die Schuldenbremse nicht verletzt. ... "
[ftd
28.11.11]
_
| Aktuelle Sachlage 47. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Woran
krankt die Politik im Innersten und weshalb kann es keine Lösung geben
- für Europa und die Welt? Verträge und Vereinbarungen
gelten nichts. Wenn Regierungen, Parlamente und oberste Gerichte sich nicht
an die Gesetze halten, ist im Grunde alles verloren. Ethik und Moral sind
- wie der Rechtsstaat mit Biss - verloren gegangen. Der Welt fehlen Ephoren.
Allenthalben herrscht die vierköpfige Hydra
und die Lobby der etilEn. Wer Mist macht auf höherer
Ebene wird gnadenlos belohnt. > Pacta
sunt servanda - manchmal hat sogar der Teufel recht.
Bundesregierung und Bundestag haben beschlossen, neue Schulden
um sagenhafte 26,1 Milliarden anzuheben. Bei einem Haushalt
von 306,2 Milliarden sind das angesicht sprudelnder Steuereinnahmen und
Schuldenkrise unverantwortliche 9,32% [= {26,1 / (306,2-26,1}*100]
von den regulären Einnahmen. 40 Milliarden muss der Bund allein für
die Zinsen seiner unermüdlich aufgebauten Schulden zahlen, das sind
14,28%
der regulären Einnahmen [={40 / (306,2-26,1}*100 )]. Eine solche Erhöhung
in dieser welt- und europapolitischen Finanzsituation kann nur als völlig
abgebrüht oder verhältnisblödsinnig
bewertet werden.
*
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen * Zur
Therapie der Schuldentollwut.
* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM *
*
4. Quartal 2011: ,46
, 45 ,44
,43 ,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
27.11.2011 " ... " []
-
"Euro-Krise Merkel und Sarkozy legen neues Konzept für Euro-Rettung
vor. Die Bundesregierung wird gemeinsam mit Frankreich darauf drängen,
dass die einzelnen Euro-Staaten ihre Planung zur Schuldenbegrenzung in
Zukunft der EU-Kommission zur Genehmigung vorlegen müssen. Die Bundesregierung
macht Vorschläge zur Änderung der EU-Verträge. Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble möchte die Euro-Zone zu einer Stabilitätsunion
auszubauen. ... " [TS
27.11.11]
-
"Eurokrise: IWF sucht 600 Milliarden Euro für Italien. Der
Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank
erkaufen dem verschuldeten Italien Zeit. Unterdessen planen Berlin und
Paris angeblich die rasche Einführung eines neuen Euro-Stabilitätspakts.
... " [dP
27.11.11]
-
"Die vier Optionen Europas. Die EU steht am Wendepunkt. Die Banken
ahnen das schon. Sie bereiten sich auf den Zerfall oder gar das Ende der
Eurozone vor. Wenn das eintritt, liegt das gesamte europäische Projekt
in Trümmern. ... " [dP
27.11.11]
-
"Gesetzeslücke. Amazon beschäftigt massenhaft Arbeitslose
ohne Vergütung. Eine Gesetzeslücke macht es möglich:
Amazon beschäftigt nach Informationen des SPIEGEL Tausende Arbeitslose,
die zuvor eine sogenannte "Maßnahme zur Aktivierung und berufliche
Eingliederung" absolvieren müssen. Die Arbeitsagentur spricht von
einem Fehler, "der korrigiert werden muss". ... " [Sp
27.11.11]
26.11.2011 " ... " []
-
"Niederlande für EZB-Intervention. Amsterdam. Die niederländische
Regierung hält eine aktivere Rolle der Europäischen Zentralbank
(EZB) in der Schuldenkrise für möglich. »In einer Krise
sollte nichts von vornherein ausgeschlossen werden«, sagte Finanzminister
Jan Kees De Jager am Donnerstag im Haager Parlament. ... " [jw
26.11.11]
25.11.2011 " ... " []
-
"Euro-Krise Schuldenpolitik der Industrieländer ist am Ende.
Der Käuferstreik bei Staatspapieren zwingt Staaten, sich in Zukunft
anders zu finanzieren. In Betracht kommen Zwangsanleihen und Steuern, denen
sich die Bürger nur schwer entziehen können. ... "Die Haushaltspolitik
muss sich grundsätzlich ändern", sagt der Ökonom Clemens
Fuest von der Universität Oxford. Er gehört zum wissenschaftlichen
Beraterkreis von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). "Der Spielraum
für Defizite wird immer geringer. Die Staaten brauchen ausgeglichene
Haushalte. ... " [ftd
25.11.11]
-
"Haushalt 2012 26 Milliarden Euro neue Schulden. Der Bundestag hat
den Bundeshaushalt 2012 beschlossen. Trotz Schuldenkrise und sprudelnder
Steuereinnahmen will sich die Bundesregierung im kommenden Jahr wieder
mehr frisches Geld borgen als 2011. ... Mit Abstand
größter Einzelposten ist der Etat für Arbeit und Soziales,
der allein Ausgaben von 126,5 Milliarden Euro vorsieht. Zweitgrößter
Einzeletat ist die Bundesschuld. Für Zinsen sind 38,3 Milliarden Euro
vorgesehen. ..." [faz
25.11.11]
-
"Ausgaben in Millionenhöhe Fast 21 000 tote Griechen bekommen noch
Rente. Für Griechenlands desaströse Finanzlage gibt es viele
Ursachen. Eine davon ist Sozialbetrug. Und der nimmt bisweilen makabre
Züge an: Schätzungen zufolge kassieren Zehntausende Griechen
die Altersbezüge ihrer toten Verwandten. ... " [Foc 25.11.11]
24.11.2011 " ... " []
-
"Schuldenkrise Großbritannien rüstet sich für Zusammenbruch
der Euro-Zone. Auf der Insel ist schon länger laute Kritik an
der europäischen Krisenpolitik zu hören. Vertreter der Notenbank
und der Finanzaufsicht fordern die Banken auf, sich auf ein Auseinanderbrechen
der Währungsunion vorzubereiten. ... " [ftd
24.11.11]
-
"Fitch wertet Rating abPortugal wehrt sich gegen die „internationale
Finanzanarchie“. Die Gewerkschaften lehnen sich mit einem Generalstreik
gegen den harten Sparkurs der Regierung auf. Der Ratingagentur Fitch geht
die Sanierung des Landes dagegen nicht weit genug - und stuft Portugal
als „Ramsch“ ein. ... " [HB
24.11.11]
-
"Streit über Euro-Bonds. "Die Deutschen werden einknicken".Die
Euro-Krise geht in die Endphase: Mit Italien und Spanien stehen große
Volkswirtschaften am Abgrund, die im Ernstfall kaum gerettet werden können.
Anlage-Profi Stefan Hofrichter erklärt im Interview, warum kein Weg
an einer gemeinsamen Schuldenpolitik vorbeiführt - und was das Deutschland
kostet. ... " [Sp
24.11.11]
23.11.2011
-
"Interbanken-Markt trockengelegt. Am Interbankenmarkt schrillen die
Alarmglocken: Die Banken misstrauen sich untereinander zunehmend und
pumpen verstärkt die Europäische Zentralbank um Geld an. Die
Situation sei schlimmer als kurz nach der Lehman-Pleite 2008. ..." [b.ard
23.11.11]
-
"EZB: Für 254 Milliarden Euro Schrott gekauft – und nichts erreicht.
Der Ruf nach Eurobonds hat einen handfesten Grund: Die EZB hat seit August
gigantische Mengen an Schrottpapieren gekauft. Den verheerenden Anstieg
der Zinsen für Papiere aus Italien und Spanien hat sie nicht einmal
in Ansätzen gestoppt. Die EU will Deutschland in die Schuldenunion
zwingen. ... " [DMN
23.11.11]
-
"Und wieder ein Tag mit Verlusten. Die Unsicherheit über den
Ausgang der Schuldenkrise hat dem Dax auch heute, den achten Handelstag
in Folge, Verluste beschert. Diesmal ist es ein Misstrauensvotum gegen
Deutschland, das die Anleger verunsichert hat. ..." [b.ard
23.11.11]
-
"Viele Städte kurz vor der Pleite. Bäder und Bibliotheken
schließen. Ganz Europa spricht von der Krise, dabei stehen auch bei
uns viele Städte kurz vor der Pleite. In Westdeutschland haben manche
Kommunen so viele Schulden, dass Banken ihnen kein Geld mehr leihen. Leidtragende
sind die Bürger. Bäder und Bibliotheken werden geschlossen, Straßen
nicht mehr repariert. ..." [rtl
23.11.11]
-
"Aufstand gegen die Finanzmacht. 850.000-Dollar-Plan. Lobbyisten wollen
Occupy-Bewegung killen. Für schlappe 850.000 Dollar wollen sie
die Glaubwürdigkeit einer globalen Bewegung zerstören: Eine US-Lobbyfirma
bietet amerikanischen Banken Hilfe bei der Demontage der Occupy-Protestler
an. Die Aktivsten gelten in Washington als ernsthafte politische Bedrohung.
... " [Sp
23.11.11]
-
"Raus aus Euro-Land. Europas Geldadel flieht nach Singapur. Die
Euro-Schuldenkrise vertreibt Investoren. Reiche Europäer gehen raus
aus der Gemeinschaftswährung und legen ihr Geld stattdessen in Asien
an. Einige ihrer Investmentfavoriten sind auch für Nicht-Millionäre
verfügbar. ... " [mm
23.11.11]
22.11.2011 " ... " []
-
"Europäische Schuldenkrise. Banken ruinieren Kommunen. Griechenland
liegt mitten in Deutschland. Im ganzen Land kämpfen Bürgermeister
gegen die Pleite, müssen Personal entlassen, Schwimmbäder schließen,
an allen Ecken sparen. Viele Kommunen haben mit komplizierten Zinssicherungsgeschäften
versucht, ihre Zinslast zu reduzieren und dabei den Banken vertraut. Nun
drohen millionenschwere Verluste.... " ... [F21
22.11.11]
-
"Pleitestaat. Griechischer Schuldenberg erreicht neue Rekordhöhe.
Griechischer Regierungschef Loukas Papademos: Mammutaufgaben zu lösen.
Seit 18 Monaten versucht Griechenland zu sparen, doch gebracht hat es wenig:
Der gigantische Schuldenberg ist auf 360 Milliarden Euro angestiegen. Laut
einer Rating-Agentur hat das Land inzwischen "jegliche Kreditwürdigkeit"
verloren. ... " [Sp
22.11.11]
-
"EtatberatungenMerkel täuscht das Sparen nur vor. In Deutschland
ist von Haushaltsdiziplin in der Realität wenig zu sehen: Die Koalition
arbeitet nicht mehr am Abbau der Neuverschuldung, stattdessen gibt es wieder
Weihnachtsgeld für die Beamten. ... Die Frage, woher denn noch Wachstum
kommen soll, wenn die gesamte Euro-Zone die Ausgaben senkt, ist mit Blick
auf die Konjunkturprognosen für die Euro-Zone mehr als berechtigt.
Doch die Antwort, die Merkel auf diese Frage gibt, ist nicht überzeugend.
Sie lautet: Wer ohnehin tief in der Rezession steckt, soll noch weniger
ausgeben. Und wer einen Aufschwung genießt, soll diesen noch befeuern.
Dies verkehrt die Lehren für Konjunkturpolitik in ihr Gegenteil, nach
denen der Staat Wachstumsimpulse im Abschwung setzen und den Aufschwung
zum Schuldenabbau nutzen sollte. ..." [HB
22.11.11]
-
"Ökonom: USA werden der nächste Krisenherd nach Europa.
Das Scheitern des „Super-Komitees“ bei der Bekämpfung des US-Haushaltslochs
wird die USA langfristig in gewaltige Probleme stürzen, sagt der ehemalige
Chefvolkswirt des IWF. Die Gründe für das US-Desaster: Die Kombination
von exzessiver Kriegsführung und Steuersenkungen. ... " [DMN
22.11.11]
-
"Finanzkrise: US-Trendforscher rechnet mit Bankenschließungen
ab Weihnachten. Angesichts der sich zuspitzenden Finanzkrise hält
der US-amerikanische Trendforscher Gerald Celente Bankschließungen
in den USA und europäischen Staaten um die Weihnachtszeit für
realistisch. "Ich glaube, sie stützen noch bis Weihnachten, um all
die Doofen noch dazu zu bringen, mit Geld, was sie nicht haben, allen möglichen
Weihnachts-Müll zu kaufen, den sie nicht brauchen. Danach kracht es
zusammen, denn das internationale Finanzsystem bricht gerade zusammen",
so Celente in einem Rundfunkinterview mit der Alex Jones Show. ... " [BU
22.11.11]
21.11.2011 " ... " []
-
"FTD-Serie: Amerikas Schuldenkrise. Was das Scheitern der Supersparer
für die USA bedeutet. Die Schulden-Schallmauer von sagenhaften
15.000 Mrd. Dollar haben die USA gerade erst durchbrochen - doch die Politik
findet keine Lösung für das Riesenproblem: Das von Präsident
Barack Obama im September eingesetzte Superkomitee zur Ausarbeitung einer
überparteilichen Einigung zum Defizitabbau stellt seine Arbeit ohne
Ergebnis ein. Den Amerikanern blüht nun ein bitterer Kampf um jeden
Dollar - mit unabsehbaren Folgen. "Nichts ist daran super", resümiert
die Zeitung "The Philadelphia Inquirer" wütend. FTD.de wagt einen
Blick auf die Schuldenproblematik. .... " [ftd
21.11.11]
-
"Finanzkrise. Die breite Masse hat verloren. Laut Fed-Studie hält
das Top-Prozent der US-Bevölkerung ein Drittel des Vermögens.
Für "Occupy Wallstreet" sind die Fronten klar: 99 Prozent der Bevölkerung
würden vom superreichen und gierigen Top-Prozent gegängelt. ...
Das Top-Hundertstel hält nach wie vor ein Drittel des gesamten amerikanischen
Vermögens (inklusive Immobilien), das Top-Zehntel steigerte seinen
Anteil sogar auf 72,6 Prozent. ... " [dS
21.11.11]
-
"Kritik der Bundesbank an Steuersenkungsbeschluss von Schwarz-Gelb.
Schuldenabbau statt neuer Ausgaben - die Bundesbank hat sich kritisch zu
den Beschlüssen der schwarz-gelben Regierungskoalition zu Steuersenkungen
und Betreuungsgeld geäußert. Die deutsche Haushaltspolitik müsse
"auf einen zeitnahen Defizitabbau ausgerichtet sein", schrieb die Zentralbank
in ihrem am Montag in Frankfurt am Main veröffentlichten Monatsbericht
November 2011. Steuermehreinnahmen sollten nicht für neue Ausgaben
genutzt werden, sondern um "das Mittelfristziel eines strukturell (annähernd)
ausgeglichen Staatshaushalts früher zu erreichen". ... " [nt
21.11.11]
-
"Spaniens Banken sitzen auf einer 30-Mrd.-Euro-Immobilien-Bombe.
Immobilienboom brachte Spaniens Banken Kreditschwemme. Viele Gebäude
und Grundstücke wurden nun von den Instituten übernommen, da
Kreditraten nicht bezahlt wurden. Ein guter Teil ist aber de facto „wertlos“.
... " [dP
21.11.11]
Aktuelle Sachlage 46. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Worum
geht es wirklich bei der Forderung, die EZB solle marode Staatsanleihen
aufkaufen? Hier werden die hohen und kaum bezahlbaren Zinsen (>
7% das derzeitige Kriterium) der Schuldenstaaten als Argument vorgeschoben,
um die EZB zu nötigen, die Staatsanleihen dieser Länder (Irland,
Portugal, Spanien, Italien, Belgien, ...) anzukaufen - obwohl sie das nach
ihren Statuten gar nicht darf. Wem nutzte dies? Das kann nur den Misswirtschaftenden,
die in ihrer Misswirtschaft bestärkt und belohnt würden, und
dem Bankstersystem dienen, die einerseits ihre marode eingeschätzten
Papiere los werden wollen und andererseits Geld brauchen. Stiege die EZB
in die direkte fortgesetzte Staatsfinanzierung wie die FED ein - was unter
bestimmten, hier nicht erfüllten Bedingungen, Sinn machen könnte
- wäre ein wichtiges Ziel, nämlich die FEDisierung
der EZB und die Veramerikanisierung Europas erreicht. Das Spiel könnte
aber beliebig weiter gespielt werden. Und danach sieht es es ja derzeit
auch aus. "DIE" Märkte sind nicht nicht zu beruhigen, wenn "SIE" es
nicht wollen. Und warum sollten "SIE", "DIE Märkte, daran interessiert
sein, dass in Euroland, in Europa Ruhe einkehrt? So lange es in Europa
so rund geht, wird von den USA und ihrem Bankstersystem abgelenkt. Außerdem
lässt sich mit den extremen Schaukelbörsen, die von der Wallstreet
getaktet werden, wie man tagtäglich beobachten kann, gut Geld verdienen
und die Anleger schröpfen, wie man tagtäglich den Sentiment-Indizes
(z.B. Euwax)
an den Börsen entnehmen kann.
Die für jedermann offensichtliche Wahrheit ist doch:
Schieden
die maroden und am schlimmsten misswirtschaftenden Staatsschuldenländer
aus dem Euro aus, könnte ihn dies nur stärken. Daran
kann die faktisch bankrotte USA mit 15 Billionen Dollar Schulden (fast
100% des BIP) kein Interesse haben - und: das Bankstersyndikat, das den
Hofnarren und Kasperlefiguren der Regierungen sagt, was zu tun ist, säße
auf den maroden Staatsanleihen. Hier ist natürlich erneut die SteuerzahlerIn
gefordert, Misswirtschaft, Dummheit,. Inkompetenz, Verantworungslosigkeit,
Zockermentalität und hemmungslose Gier zu "retten". Wenn das anhält,
sind wir wirklich nicht mehr zu "retten". > Zur
Therapie der Schuldentollwut.
Harald
Lesch: Das perfekte Kapitalverbrechen
* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM * Pacta sunt servanda - manchmal
hat sogar der Teufel recht *
*
4. Quartal 2011: , 45
,44 ,43
,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
20.11.2011 "
... " []
-
"Goldman Sachs rät Angela Merkel zum Gelddrucken. Goldman erwartet
keine Inflation, wenn die EZB unbegrenzt Geld druckt. Die Begründung
der Investmentbank: Das Geld komme ja niemals bei der realen Wirtschaft
an, sondern geht direkt an die Banken, die seit Jahren mit Schrottpapieren
spekulieren. Solange der eiserne Sparkurs eingehalten werde und die Wirtschaft
nicht wachse, bestünden keine Einwände von Goldman.
... " [DMN
20.11.11]
-
"Nobelpreisträger Stiglitz über die Krise. Sparen schadet.
Bildungseinrichtungen dürfen nicht unter dem Sparwahn leiden.
Statt ihre Haushalte zu konsolidieren, sollten Europa und die USA in Bildung,
Gesundheit und Energieeffizienz investieren und die wachsende Ungleichheit
bekämpfen ...Dabei folgt das Rezept für die Genesung der Weltwirtschaft
direkt aus der Diagnose: Höhere Staatsausgaben müssen darauf
abzielen, die Umstrukturierung zu erleichtern, Energiesparen zu fördern
und die Ungleichheit zu verringern sowie das Finanzsystem zu reformieren,
um eine Alternative zur Anhäufung von Reserven zu schaffen. Die Frage
ist nur: Wie viel Leid werden wir noch ertragen müssen, bis die Politik
das verstanden hat? ... " [Cic
20.11.11]
-
"Irland: Hausbesitzer planen Hypotheken-Streik. Im „Austerity“-Musterland
Irland formiert sich der Widerstand: In einer neuen Bewegung haben sich
irische Hausbesitzer organisiert, die sich weigern, ihre Hypotheken-Darlehen
zu bezahlen. Mit der Bewegung „Neuanfang“ (New Beginning) wollen die irischen
Hausbesitzer den Banken mit organisiertem Widerstand entgegentreten. Ross
Maguire, einer der Aktivisten, sagte dem „Guardian“, dass die Iren nun
die „nukleare Waffe“ gegen die Banken einsetzen wollen: Einen Streik bei
der Bezahlung von Hypotheken-Darlehen. Maguire: „Wir als Schuldner müssen
geschlossen auftreten. Wir sagen, dass wir nicht bezahlen, bis wir faire
und nachhaltige Konditionen für unsere Darlehen haben.“ Dies sei die
einzige Möglichkeit, sich gegen die harten Kreditbedingungen der Banken
durchzusetzen. ... " [DMN
20.11.11]
-
"Konjunktur: Britische Wirtschaft im Abwärtsstrudel. Großbritannien
stürzt immer tiefer in die Krise. Jeder fünfte Jugendliche ist
ohne Arbeit, die Inflation verharrt auf hohem Niveau. Nun sollen Anleihenkäufe
Abhilfe schaffen – eine höchst umstrittene Maßnahme. ...
" [dP
20.11.11]
19.11.2011 " ...
" []
-
"Kapitalflucht. Nun erschüttert die Schuldenkrise auch Osteuropa.
An den Börsen in Warschau, Prag und Budapest geht das große
Zittern um. Mehrere Aktienindizes sind bis zu einem Drittel abgestürzt.
... " [WO
19.11.11]
-
"Über 67 Milliarden Euro in ungesicherten Bankpapieren. Deutsche
Lebensversicherer haben nach Informationen der WirtschaftsWoche mindestens
neun Prozent ihrer gesamten Kapitalanlagen in nicht gesicherte Bankpapiere
investiert. ... " [ww
19.11.11]
-
"Der Euro-Rettungsschirm wirkt nicht mehr. Er sollte die Wunderwaffe
für Europa werden. Doch selbst ein voll funktionstüchtiger Rettungsschirm
wird die Probleme der Euro-Zone nicht mehr richten. ... Weltweit
wird der Ruf laut, die Europäische Zentralbank (EZB) müsse als
letzte Rettungsinstanz einspringen. Nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed
soll sie Staatsschulden mit der Notenpresse finanzieren. Sie könnte
im großen Stil die Anleihen der Euro-Wackelkandidaten aufkaufen und
damit die Liquiditätsklemme überbrücken. Nur Deutschland
– gebrannt von den Erfahrungen der Hyperinflation 1923 – ist dagegen. Die
Bundesregierung verweigert sich. ... " [WO
19.11.11]
-
"Europäische Zentralbank Der letzte Gläubiger. Die Krisenländer
betteln bei der Europäischen Zentralbank um Geld. Wird sie weich,
ist die nächste Krise programmiert. ... " [faz
19.11.11]
-
"USA lassen bei kooperativen Banken Milde walten. Die US-Justiz
will Banker mit milden Strafen zu Aussagen über Steuerbetrüger
anstiften. Sie zieht so auch das Netz über den Schweizer Banken immer
enger zusammen. ... " [TA
19.11.11]
18.11.2011 " ...
" []
-
"Michael Mayo. Engagierter Nestbeschmutzer. Die Finanzbranche hat aus
den vergangenen Krisen wenig gelernt, schimpft der Staranalyst. Er
fordert harte Einschnitte und ein besseres Management. Seit Kurzem sympathisiert
Mayo offen mit der Occupy-Bewegung. ... "Ich bin wütend wie die Leute
im Zuccotti Park, wenn ich mir die Gehälter des Führungspersonals
der Banken ansehe, die Millionen kassieren, während ihr Aktienkurs
fällt", schimpft Mayo. "Das ist nicht Kapitalismus, sondern Anspruchsdenken."
" [Cap
18.11.11]
-
"Britische Banken proben Crash der Eurozone. Kreditinstitute in
Großbrittanien starten ihre Vorbereitungen zur Simulation eines Zerfalls
der Eurozone. So werden am kommenden Wochenende mögliche Finanzszenarien
beim Austritt von EU-Ländern aus der Eurozone durchgespielt.
... " [DFW
18.11.11]
-
"Bürokratie. Mitten in der Krise: EU-Kommission will 550 Millionen
Euro mehr. Die Verhandlungen für das EU-Budget sind am Freitag
in eine Sackgasse geraten. Hauptproblem: Die EU-Kommission will eine ungewöhnlich
hohe Aufstockung, weil sie nach eigener Aussage sonst nicht mehr in der
Lage ist, ihre Rechnungen zu bezahlen. ... " [DMN
18.11.11]
-
"Für die Landesbanken wird es allmählich eng. Die drastische
Abstufung ihrer Bonität durch Moody’s erhöht den Druck auf sechs
Landesbanken,
sich endlich auf die Realität einzustellen. Dafür müsste
man den Ratingagenturen eigentlich dankbar sein. Viele Landesbanken
sind im Grunde staatliche Geldvernichtungsanstalten. " ... "
[MorningBriefing Handelsblatt 18.11.11]
-
"Zinsgeschäfte sind sittenwidrig. Bergkamen. Als hoch spekulativ,
sittenwidrig und auch aus vielen anderen Gründen unwirksam sind in
den Augen des Münchner Anwalts Dr. Jochen Weck zwei der insgesamt
15 Zinsgeschäfte der Stadt, die die Stadt Bergkamen auf Anraten der
WestLB eingegangen ist. ... " [DW
18.11.11]
-
"Die EZB in der Schuldenkrise Draghi erbost über die Langsamkeit
der Politik. Europäische Zentralbank und Bundesbank wehren sich
gegen den wachsenden Druck zu einer Lösung der Schuldenkrise mithilfe
der Notenpresse. EZB-Chef Draghi forderte stattdessen die zügige Umsetzung
der Beschlüsse zum Rettungsfonds. ... " [faz
18.11.11]
-
"Schuldenlast in neuem Licht. Die Reserven der Schuldenländer.
Die Staaten sitzen auf erheblichen Finanzvermögen. Im Falle Österreichs
sind es 100 Milliarden, die in Wohnbaudarlehen und Staatsbeteiligungen
liegen. Wien - Die Schuldenquoten der EU-Länder werden von den Finanzmärkten
und Ratingagenturen seit Monaten mit Argusaugen beobachtet. Nicht ganz
zu Unrecht: Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2007 werden allein die Euroländer
2012 rund 2700 Milliarden Euro mehr an Schulden angehäuft haben. Was
dabei aber bisher wenig beachtet wurde: Die Länder haben auf der anderen
Seite auch noch - zum Teil erhebliches - staatliches Finanzvermögen,
das bei der Schuldenquote nicht berücksichtigt wird. Darauf macht
die Europäische Zentralbank (EZB) in einer Analyse aufmerksam.
... " [dS
18.11.11]
-
"Die Ratingagentur geht um. Experten der Agentur Moody's zeigen sich
bei ihrer aktuellen Prüfung der Kreditwürdigkeit Österreichs
besorgt: Die Banken, Gemeinden und die Länder könnten die
Bonitäts-Bestnote gefährden. ... " [dP
18.11.11]
-
"Immobilien-Spekulation Häuserkampf in Madrid. Viele Hausbesitzer
in Spanien können ihre Kredite nicht mehr bezahlen und werden auf
die Straße gesetzt. Doch die "Empörten" organisieren den Widerstand.
... " [Zeit
18.11.11]
-
"Italiens Haushalte sind die Reichsten. Der Griff in die Taschen
der italienischen Bürger werde wohl jene Art der "finanziellen Repression"
sein, die die neue italienische Regierung unter Premier Mario Monti am
ehesten ausüben dürfte, heißt es in einer aktuellen Analyse
der Investmentbank Morgan Stanley. Mit einem Nettovermögen von 8,7
Billionen Euro - das entspricht 340.000 Euro pro Haushalt - verfügten
die italienischen Haushalte im Schnitt über mehr Mittel als jedes
andere Land unter den reichsten sieben Industrieländern. Das Nettovermögen
entspreche auch einem vielfachen der Staatsverschuldung. ... " [WB
18.11.11]
-
Schwellenländer: "EdelmetalleNotenbanken kaufen massiv Gold.
Das Vertrauen in Papiergeld sinkt. Das haben die Zentralbanken in den Schwellenländern
längst erkannt. Sie horten Gold, um ihre Reserven abzusichern. ...
" [HB
18.11.11]
17.11.2011 " ... " []
Ein beachtenswerter Kommentar von S.
Gottlieb
-
Ein beachtenswerter Kommentar
in den Tagesthemen von Sigmund Gottlieb (BR) zum Kurs der Europäischen
Zentralbank
-
"Ermittlung des Kapitalbedarfs Deutschen Banken droht neues Milliardenloch.
Nach dem Stresstest ist vor dem Stresstest: Europas Bankenaufsicht hat
den Kapitalbedarf der Geldhäuser neu berechnet. Ergebnis: Heimische
Institute brauchen doppelt so viel wie bisher prognostiziert. Der Gang
zum Staat wird immer wahrscheinlicher. ... " [ftd
17.11.11]
-
"Missbrauch von EU-Hilfen Griechische Bank unterschlägt 700 Millionen
Euro. Bis zu 700 Millionen Euro soll die griechische Privatbank Proton
unterschlagen haben. Besonders brisant ist das, weil die Bank kürzlich
mit 900 Millionen Euro vom griechischen Staat gerettet werden musste -
Geld, das von EU-Partnern stammt. Und nun explodierte in Athen auch noch
eine Ladung Dynamit, die offenbar als Warnung gedacht war. Die Staatsanwaltschaft
ermittelt. ... " [SZ
17.11.11]
-
"Steuerbetrug. Griechen schulden ihrem Staat 60 Milliarden Euro.
Selbst die Gerichte in Griechenland sind nicht in der Lage, die Steuern
einzutreiben. Die EU-Taskforce will die Griechen beim Umbau der Behörden
unterstützen. ... " []
-
"Schuldenkrise. Das Märchen vom deutschen Sparweltmeister.
Die Bundesregierung verkauft Deutschland in der Krise als Hort der Stabilität
- und die Finanzmärkte glauben ihr das sogar. Doch in Wahrheit stehen
wir kaum besser da als die meisten anderen Länder. Die öffentliche
Zuchtmeisterrolle ist arrogant und gefährlich. ... " [Sp
17.11.11]
-
"Fitch-Warnung Mal wieder eine absurde Marktreaktion. Eine Ratingagentur
weist auf ein allgemein bekanntes Problem hin und Anleger drehen fast durch.
Wenn das so weiter geht, ist die Schuldenkrise wirklich nicht zu lösen.
Wieder war es eine Ratingagentur, die den Startschuss für Börsenturbulenzen
gab. Kaum veröffentlichte Fitch eine Mitteilung, dass die europäische
Schuldenkrise auch die US-Banken treffen könnte, rauschten die Kurse
an der Wall Street ab. Die Verunsicherung nahm solche Ausmaße an,
dass sich der Chef der Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard,
genötigt fühlte, in einem Interview zu betonen, dass das Engagement
von US-Banken in Europa nicht sehr groß sei, jedoch eine gewisse
Unklarheit bei Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps, CDS)
existiere. ... " [ftd
17.11.11]
-
Gezielte Katastrophenpropaganda
durch: "Citi-Chefvolkswirt: „Pleite von Spanien oder Italien
innerhalb von Tagen möglich“. Willem Buiter sieht die „Zeit schnell
ablaufen“: Es bestehe das „materielle Risiko“ einer ungeordneten Staatspleite
von Italien oder Spanien innerhalb weniger Tage. Wenn die EZB nicht interveniert,
so der Chefvolkswirt, bedeute dies das Ende der Eurozone. ... " [DMN
17.11.11]
-
"Pulverfass Osteuropa. Faule Franken-Kredite bedrohen Banken: Auch
die BayernLB hat Probleme mit ihrer ungarischen Tochter MKB.
Immobilienkrise Teil 2: Die BayernLB fuhr wegen Belastungen ihrer ungarischen
Tochter MKB einen Verlust im dritten Quartal ein. Die aus den Fugen geratenen
Finanzmärkte setzen den Banken immer stärker zu. Nach den Schuldenstaaten
der Euro-Zone entwickelt sich nun Osteuropa für einige Häuser
zu einem möglichen Pulverfass. Jahrelang haben sie dort vor allem
Häuserkredite in Fremdwährungen – besonders in Schweizer Franken
– ausgegeben. Jetzt sind die leichtfertig vergebenen Darlehen in Gefahr.
... " [MP
17.11.11]
16.11.2011 " ... " []
-
"Umfrage Leistung lohnt sich nicht. Leistung lohnt sich nicht: Dieser
Ansicht sind einer Umfrage zufolge zwei von drei Deutschen. Dieses Ergebnis
veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch in Gütersloh.
... " [faz
16.11.11]
RS: Das stimmt nur für die unteren Schichten, nicht
für die
etilE, der dort gilt das Prinzip: Wer
Mist macht auf höherer Ebene wird gnadenlos belohnt.
-
"Finanzkrise in Fernost. In den Fängen der Schattenbanker.
Finanzexperten fürchten den Kredit-Crash. Jahrelang hat China seine
Wirtschaft mit billigem Geld gepäppelt - und dabei eine gewaltige
Kreditblase geschaffen. Nun wollen die roten Machthaber die Gefahr entschärfen.
Ein riskantes Manöver, im schlimmsten Fall droht dem Finanzsystem
der Kollaps.... " [Sp
16.11.11]
-
"Moody’s stuft zehn deutsche Landesbanken herunter. Die Ratingagentur
Moody's stuft zehn deutsche Landesbanken wie die BayernLB und die Deutsche
Hypothekenbank herab. Der Grund: Die Banken laufen Gefahr, den Eigenkapitalvorschriften
der EU nicht zu genügen und könnten wieder Kapital vom Staat
brauchen. ... " [DMN
16.11.11]
-
""Systemische Krise". Euro-Krise könnte 100.000 Banker den Job
kosten. Die Euro-Krise hat Europas Banken infiziert: Die Geldhäuser
parken Milliarden bei der EZB, hunderttausend Banker bangen um ihre Jobs.
... " [WO
16.11.11]
-
"Deutschland: Nicht alle kurzfristigen Staatsanleihen konnten verkauft
werden. Deutschland war es heute nicht möglich, seine Staatsanleihen
wie angestrebt zu verkaufen. Der Zinssatz für diese sank erneut. Dank
massiver Käufe durch die EZB schossen die Zinsen für italienische
und spanische Bonds mit längeren Laufzeiten heute nicht so stark wie
gestern in die Höhe. ... " [DMN
16.11.11]
-
"HRE Kein Versehen, sondern Absicht. Der spektakuläre 55-Milliarden-Rechenfehler
bei der Bad Bank der Hypo Real Estate entpuppt sich als Bilanzkosmetik.
... Der vermeintliche Bilanzfehler hat mit Finanzwetten zu tun. Mit ihnen
sollen die Vermögensanlagen der Bank gegen Turbulenzen abgesichert
werden, zum Beispiel gegen stark steigende oder fallende Zinsen oder abrupte
Veränderungen der Wechselkurse. Üblicherweise müssen die
Institute bei diesen Deals Sicherheiten stellen – wie ein Mieter, der eine
Kaution hinterlegt. ... " [Zeit
16.11.11]
15.11.2011 " ... " []
-
"Occupy-Bewegung in den USA Polizei räumt New Yorker Protest-Camps.
Kurz nach Mitternacht rückten die Polizisten an: In New York wird
das Lager der "Occupy"-Bewegung im Zuccotti-Park geräumt. Wer nicht
freiwillig geht, wird festgenommen, drohen die Einsatzkräfte. Bis
zum Morgen soll die Aktion beendet sein. ... " [SZ
15.11.11]
-
"Politische Krise in Europa. Was vom Demos übrig bleibt. Die politischen
Machteliten in der EU beugen sich allzu willig den Vorgaben der Banken.
Offenbart die Krise des Euro eine Krise der Demokratie? ..." [taz
15.11.11]
-
"Währungskrieg. Jouyet: „Bürger werden gegen Diktatur der
Finanzmärke revoltieren“. Der Leiter des Französischen Finanzmarktaufsicht
AMF, Pierre Jouyet, erwartet eine Revolution der Bürger gegen die
Finanzmärkte. Der Verlust des Triple A für Frankreich wäre
das finanzpolitische „Stalingrad“ für den Euro. ... " [DMN
15.11.11]
-
"Hohe Zinsen. Spekulanten wetten gegen Spanien, Belgien, Frankreich.
Börse in Madrid: Spanien muss Investoren höhere Zinsen bieten.
Italiens Lage ist schon kritisch - nun zweifeln Anleger auch an Frankreich
und Belgien: Die Zinsen für Schulden dieser Staaten steigen auf ein
neues Hoch, bedenklich ist die Lage auch in Spanien. Die Deutsche Bank
fordert eine radikale Rettungsaktion der Europäischen Zentralbank.
... " [Sp
15.11.11]
-
"Schuldenkrise Reloaded - Risikoaufschläge für Anleihen steigen.
Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen im Euro-Raum steigen
weiter rasant. Spanien muss Rekordaufschläge zahlen, Italiens Anleihen
werden mit Zinssätzen versehen, die das Land in die Pleite führen
könnten. Und auch die Aufschläge für AAA-Staaten wie Niederlande
oder Österreich steigen. Der Aktienmarkt gerät angesichts dieser
Meldungen unter Druck. Was setzt den Euro-Staaten derart zu? Welche Gefahren
entstehen und warum steigen die Aufschläge gerade jetzt wieder - wo
doch am Wochenende erste politische Lösungen umgesetzt wurden? (Samir
Ibrahim, hr) (b.ard
15.11.11)
-
"Standard & Poor’s War Frankreichs Herabstufung ein Test und kein
Fehler? Standard & Poor’s erklärt die irrtümliche Herabstufung
Frankreichs mit einem Computerfehler. Doch einzelne Analysten argwöhnen,
dass die Agentur die Marktreaktion testen wollte. S&P bleibt Antworten
schuldig. ... " [HB
15.11.11] Hierzu auch: "S&P, Moody's, FitchEU will Ratingagenturen
an die Kette legen. EU-Finanzmarktkommissar Barnier nimmt erneut Anlauf:
Er will viel strengere Regeln für die Bonitätsprüfer. Die
Rating-Riesen laufen Sturm - dabei wird der Franzose ihnen die größte
Bürde wahrscheinlich ersparen. ... " [HB
15.11.11]
-
"Europas Banken fehlen bis zu 2,5 Billionen€ - Lösung gesucht.
Angesichts des gewaltigen Restrukturierungsbedarfs der europäischen
Großbanken fordern immer mehr Experten in Polen die Renationalisierung
der Banken. ... " [WB
15.11.11]
-
"Widriges Marktumfeld Gewinn der HRE-Kernbank bricht ein. Die operativen
Einnahmen der Deutschen Pfandbriefbank halbieren sich - vor allem wegen
des schlechten Zinsgeschäfts. Doch trotz Schuldenkrise macht die Kernbank
der HRE Gewinn. Die großen Risiken trägt der Steuerzahler.
... " [ftd
15.11.11]
-
"ZEW-Prognose Finanzexperten rechnen mit Konjunkturdelle. Auf die
positiven Zahlen des Statistischen Bundesamtes folgt prompt der Dämpfer:
Finanzexperten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung
rechnen mit einer noch schwächeren Entwicklung der Wirtschaft als
bisher. ... " [HB
15.11.11]
14.11.2011 " ... " []
-
"Wie ein kleines Volk am Polarkreis der EU trotzte und mit den Banken
kurzen Prozess machte. «Die Moral von der Geschicht': Weil Island
nicht in der Euro-Zone war, konnte die Krone abwerten, und die Handelsbilanz
samt Dienstleistungen ist längst wieder im Plus. Auch die Wirtschaft
wächst wieder (ganz anders als in Griechenland). Und weil Island immer
noch nicht in der EU ist, bewahrte es seine Selbständigkeit, seine
Demokratie und seine Würde.» ... " [ZF
14.11.11]
-
"EZB am Scheideweg. Mit Italien als neuem Brandherd der EU ist der
Streit um die Rolle der EZB neu entflammt. Mehrere Ökonomen und Politiker
fordern, dass die Notenbank die Geldpresse anwirft und zum "letzten Kreditgeber"
wird. Dagegen gibt es heftigen Widerstand aus Deutschland und von der EZB
selbst. ... " [b.ard
14.11.11]
-
"Am Bondmarkt ist Portugal nur noch «CCC» Dramatisch
gefallene Kreditwürdigkeit: Portugal.Dramatisch gefallene Kreditwürdigkeit:
Am Anleihenmarkt wird die Kreditwürdigkeit von Portugal um mindestens
sechs Stufen niedriger eingeschätzt als von den Rating-Agenturen Moody’s
und Standard & Poor’s.... " [cash
14.11.11]
-
"EFSF ERWIRBT ANGEBLICH EIGENE ANLEIHEN. Wie englischsprachige Medien
berichten, soll der EFSF bei einer Anleihen-Auktion selbst Anteile erstanden
haben. Ja, richtig. Der EFSF stellt sich selbst „Rettungsgelder” zur Verfügung.
Leiht sich, beleiht sich. Monatelang wurde verhandelt, gestrittenund abgestimmt
(Slowakei!), bis man diesen EFSF als Heilsbringer vorstellen konnte. Jetzt
wird die Geschichte zunehmend bizarrer. Noch bezieht man sich einheitlich
auf einen Artikel des Sunday Telegraph. Dort hat man die letzte Auktion
einmal durchgerechnet und festgestellt, dass EFSF-Gelder flossen, um Kaufbereitschaft
zu demonstrieren, damit auch andere Käufer aufträten. Quasi zur
Stimulation. Es ging um drei Milliarden Euro, zehn Jahre Laufzeit. Ob man
das Vertrauen der Märkte so zurückholen wird? Offiziell wurde
die Meldung dementiert. ... " [cashkurs
14.11.11]
-
"Kirch-Prozess Durchsuchung bei Ackermann. Das Milliardenverfahren
um die Aufarbeitung der Kirch-Pleite erreicht einen neuen Höhepunkt:
Büros von Deutsche-Bank-Vorständen wurden durchsucht. Der Vorwurf
lautet: versuchter Prozessbetrug. Das Unternehmen kontert mit einem Befangenheitsantrag
gegen die Richter. ... " [ftd
14.11.11]
-
"Hypo Real Estate Verschollen im Bermudadreieck. Das Institut und
seine Bad Bank behindern sich beim Abbau des gigantischen Problemportfolios
gegenseitig. Auf die Steuerzahler kommen neue Schocknachrichten zu.
... " [ww
14.11.11]
-
"Unicredit braucht 7,5 Milliarden. Nach einem verheerenden Verlust
von 10,6 Milliarden Euro im dritten Quartal will sich die italienische
Großbank Unicredit 7,5 Milliarden Euro frisches Geld besorgen. Die
europäische Bankenaufsicht EBA hatte zuletzt bei den Italienern einen
Kapitalbedarf von 7,4 Milliarden Euro ausgemacht. Die übrigen Institute
in Europa haben bislang angekündigt, den geforderten Kapitalpuffer
aus eigener Kraft zu schaffen. Die Aktie der Unicredit sackt um mehr als
fünf Prozent ab. ... " [b.ard
14.11.11]
__
Aktuelle Sachlage 45. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: "Finanzmärkte
regulieren und Einkommen gerecht verteilen. Die öffentliche Diskussion
um die „Schuldenkrise“ vor allem in Griechenland, aber auch Irland, Portugal,
Spanien und Italien geht von einer falschen Diagnose aus und kommt so zu
einer Therapie, die das Problem verschärft und nicht beseitigt. Es
war keineswegs die Prasserei der öffentlichen Hand, die zu den aktuellen
Zahlungsschwierigkeiten der Länder des Euro-Raums geführt hat.
Ursache des hohen Schuldenstandes war die Finanzmarkt-
und Wirtschaftskrise, die vergleichsweise harmlos als Hypotheken-Kredikrise
2007 in den USA begann, sich dann aber zu einer globalen Krise von historischem
Ausmaß weiterentwickelt hat. Es handelt sich dabei um eine Krise
des finanzmarktgetriebenen Kapitalismus, der auf spekulativen Blasen beruht,
die zwangsläufig irgendwann platzen müssen. Als es soweit war,
waren die Banken von Insolvenz bedroht und die Staaten eilten ihnen mit
Milliardenkrediten und Bürgschaften zur Hilfe. Gleichzeitig führte
die Kreditklemme der Banken zu einer Rezession, wie man sie seit 1949 nicht
mehr erlebt hatte. Damit stiegen die Ausgaben der Staaten extrem und die
Einnahmen brachen weg. Die „Schuldenkrise“ ist also keine neue Krise, sondern
die Fortsetzung der globalen Finanzkrise. Dazu kommt das Problem, dass
der Eurozone eine einheitliche Sozial-, Steuer- und Lohnpolitik fehlt,
weil die marktradikale Ideologie trotz einheitlicher Währung an der
Konkurrenz der Euro-Staaten auf den Weltfinanzmärkten festhielt.
Die von der EU verordneten Kürzungsprogramme
haben in den betroffenen Ländern das Gegenteil von dem bewirkt, was
sie erreichen sollten. Nicht nur die Wirtschaftskrise wurde verschärft,
sondern auch noch die Schuldenkrise selbst. Die betroffenen Länder
werden systematisch in die Rezession getrieben. Schuldenbremsen und Stabilitätsversprechen
sind in einer solchen Situation reine Augenwischerei.
Dagegen wurde das Prinzip des finanzmarktgetriebenen Kapitalismus
nicht angetastet. Die angebliche Regulierung der Finanzmärkte durch
neue EU-Gesetze folgte dem Irrglauben, Transparenz der Märkte führe
zu erhöhter Sicherheit. Die Banken-Stresstests erweisen sich als Fata
Morgana – tatsächlich würden die Banken eine Griechenlandpleite
nicht überleben und deshalb sollen jetzt wieder die Staaten nach dem
Willen der EU frisches Geld zur Verfügung stellen. Das Prinzip der
Kapitalverkehrsfreiheit wurde nicht angetastet, die Finanzmärkte bleiben
unreguliert, und die Banken und Anteilseigner streichen weiter, ohne selbst
Leistung erbringen zu müssen, hohe Gewinne ein.
Europa steht vor der Wahl, in der Krise auseinander zu
fallen oder Wege zu einem anderen Wirtschaftsmodell einzuschlagen. Erste
Schritte auf diesem Weg müssen in der Entmachtung der „Finanzindustrie“
durch eine scharfe Regulierung und die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen
bestehen. Der Anteil leistungsloser Einkommen am Volkseinkommen ist drastisch
zu senken, indem z.B. Spekulationsgewinne hoch besteuert werden und eine
Finanztransaktionssteuer eingeführt wird, die die Finanzmärkte
deutlich entschleunigt. Gleichzeitig sind z.B. über Mindestlöhne
die Einkommen der arbeitenden Menschen zu erhöhen. Ein Schuldenschnitt
ist unvermeidbar, es kommt aber dabei darauf an, wie er gestaltet wird.
Es braucht ein Verfahren, das es ausschließt, dass weiter die Gewinne
privatisiert und die Kosten sozialisiert werden. Das Hoffen auf eine freiwillige
Beteiligung der Finanzindustrie ist müßig. Die Banken müssen
einer gesellschaftlichen Kontrolle unterworfen werden, große Vermögen
müssen durch die Einführung einer Vermögenssteuer an den
Kosten der Krise beteiligt werden.
Das ist das Gegenteil der vorherrschenden Krisenpolitik,
einer Krisenpolitik, die hoffnungslos delegitimiert ist. Die Menschen empören
sich darüber, dass die Politik die Interessen der 99% ignoriert und
die Demokratie dem sog. freien Markt unterordnet. Mit der Occupy-Bewegung
entsteht weltweit Widerstand gegen diese Politik. Wir rufen alle Bürgerinnen
und Bürger auf, sich der Bewegung anzuschließen." [Stellungnahme
zur Krisenpolitik - 50 Wissenschaftler; Wer
wir sind]
Apropos Papademos. Das wird
also einer gefeiert, der von den ganzen Lügen, Frisuren, Tricks, Täuschungen
und Betrügereien der Griechen bestens Bescheid wissen musste, ein
Vizepräsident der EZB, der es nicht nötig hatte, bei Zeiten zu
warnen. Da bleibt einem selbst als Atheist nur der verzweifelte Ausruf:
Herr Gott, wie blöde sind diese Medien und dieses Europa nur ...
.
* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM * Pacta sunt servanda - manchmal
hat sogar der Teufel recht *
*
4. Quartal 2011: ,44
,43 ,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
13.11.2011 " ... " []
-
"18000 fordern in Berlin und Frankfurt: "Banken in die Schranken!"
Insgesamt 18.000 Menschen haben am Samstag, den 12. November das Berliner
Regierungsviertel und das Bankenzentrum in Frankfurt am Main umzingelt.
Um kurz nach 14 Uhr waren die Menschenketten in beiden Städten gleichzeitig
geschlossen – in Berlin mit 8.000 Teilnehmer_innen, in Frankfurt beteiligten
sich 10.000 Menschen. ... " [attac
13.11.11]
-
"Rechtsgutachten der Bundesbank gegen den IWF. Die Bundesbank wehrt
sich mit einem Rechtsgutachten gegen die Kaperung ihrer Währungsreserven
durch den Internationalen Währungsfonds. Der IWF will Währungsreserven
wie die sogenannten Sonderziehungsrechte als Garantien für seine Kredite
an europäische Krisenländer verwenden. ... " [Sp
13.11.11]
-
"Weltweites Privatvermögen wächst. Allen Weltwirtschafts-
und Finanzkrisen zum Trotz wächst das Vermögen der Privathaushalte
stetig an. Waren es im Jahr 2000 noch 114 Billionen Dollar, sind es bereits
Mitte 2011 mehr als das Doppelte: Rund 231 Billionen Dollar (=167 Bio.
€) befinden sich bei den Privatbürgern "auf der hohen Kante".
... " [np
13.11.11]
-
"Problembank. Ende der WestLB kostet Steuerzahler Milliarden. Die
Abwicklung der angeschlagenen WestLB wird immer teurer. Der Steuerzahler
muss dafür bluten, weil sich die Sparkassen zurückziehen.
... " [WO
13.11.11]
-
"Die Räuberbank von Kabul. Mit dem Segen der US-Schutzmacht
gründete ein Pokerchampion 2004 Afghanistans erste Privatbank. Er
bekam eine Lizenz zum größtmöglichen Betrug. ... " [taz
13.11.11]
-
"Weltbank. USA bei kriminellen Geldern ganz vorne. Weltbank-Studie
untersucht 150 Korruptionsfälle - Schweizer Banken haben bei Schwarzgeld
oft die Finger im Spiel. Wien - Welche Länder sind besonders anfällig
für das Vestecken von Schwarzgeldern - von der einfachen Steuerhinterziehung
bis hin zu Drogendelikten? Die Weltbank liefert in einer neuen Studie Ergebnisse,
die das verbreitete Bild nicht so ganz bestätigen. Zwar steigen in
der Untersuchung Steueroasen wie Virgin Islands oder Liechtenstein schlecht
ab, abgehängt werden sie aber deutlich von den USA. ... " [dS
13.11.11]
12.11.2011 " ... " []
-
"Gefährliche Markt-Logik. Wie sich der Börsenkapitalismus
zu Tode siegt. Absurd, diese Woche: Zu erleben war zum einen die immer
größere Macht der Finanzmärkte, die inzwischen sogar Regierungen
stürzen oder deren Kurs dominieren - und zum anderen die aberwitzige,
folgenschwere Fehler-Anfälligkeit derselben Finanzmärkte samt
ihrer teils offenbar kaum mehr zu steuernden Apparaturen. Die Rating-Agenturen
sind, mit Sicherheit höchst unfreiwillig, drauf und dran, selbst die
stärksten Antreiber einer strengeren Regulierung der Finanzmärkte
zu werden. Sie spielen den Doktor Allwissend - und leisten sich gröbste
Schnitzer: Vor drei, vier Jahren stellten sie den diversen Schrott-Papieren,
die mitten hinein in die US-Immobilien- und Finanzkrise führten, bedenkenlos
Top-Noten aus. ... " [NN 12.11.11, S.2]
-
"Staatsanleihen Fehlen nur noch 1.000 Milliarden. Wie die Regierungen
der Euro-Zone die Käufer von Staatsanleihen beruhigen wollen. ...Deutschland
und Frankreich haben damit einen Grundpfeiler der Währungsunion verschoben.
Bislang war der Euro gedacht als Bund für die Ewigkeit. Jetzt ist
er ein Arrangement auf Zeit. Wer sich nicht an die Regeln hält, der
muss gehen. Auch in Berlin bereitet man sich inzwischen insgeheim auf eine
Zukunft ohne Krisenstaaten vor. Es geht nicht mehr um eine Rettung aller
um jeden Preis, sondern um den Schutz des Kerns der Währungsunion.
Eine gewaltige Brandmauer soll die Ausbreitung der Krise verhindern – allein,
die Arbeiten kommen nicht voran. ... Für die potenziellen Käufer
von europäischen Staatsanleihen bedeutet das: Ihnen droht nicht nur
ein Schuldenschnitt, sondern obendrein auch noch eine Währungsreform.
Laut Joachim Fels, Chefvolkswirt der US-Investmentbank Morgan Stanley,
haben die Europäer die »Büchse der Pandora« geöffnet.
... " [Zeit 12.11.11]
-
"Misstrauen gegen Sparwillen. Berlin rechnet griechisches Euro-Aus durch.
Lange galt dieser Schritt als unvorstellbar - doch nun trifft Deutschland
Vorkehrungen: Nach SPIEGEL-Informationen stellt sich die Bundesregierung
auf einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion ein. Sie lässt
drei Szenarien durchspielen - darunter ein besonders negatives. ... " [Sp
12.11.11]
-
"Schuldenfalle. Großbritannien: Explosion der Schulden auf Kreditkarten.
Die nächste Schuldenfalle: Arbeitslosigkeit und Inflation treiben
die Briten immer weiter in die Schuldenfalle. Allein im September lieh
sich die britische Bevölkerung 629 Millionen Pfund über ihre
Kreditkarten. ... " [DMN
12.11.11]
11.11.2011 " ... " []
-
"Schuldenkrise An Italien hängt das Weltfinanzsystem. Die Welt
bangt um Rom: Schaffen die Südeuropäer die Kehrtwende und können
eine Staatspleite abwenden? Sie müssen, denn sollten sie es nicht
schaffen, könnte das globale Finanzmarktgefüge implodieren. Eine
Analyse. ... Dieser Hinweis deutet ein weiteres Problem an, warum
die Amerikaner besorgter nach Europa schauen, als sie es bei der Griechenland-Krise
tun mussten. US-Banken haben in der ersten Jahreshälfte 2011 eine
große Zahl an CDS für griechische, portugiesische, irische,
spanische und italienische Anleihen verkauft. Laut Daten der Bank für
Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) beträgt das von US-Instituten
garantierte Volumen an Anleihen von Staaten, Banken und Unternehmen in
diesen fünf Ländern knapp 518 Mrd. Dollar. Marktteilnehmer
schätzen, das Problem der Kreditausfallversicherungen sei beherrschbar.
" [ftd
11.11.11]
-
"Meldungen. Technische Panne S&P macht Märkte närrisch
mit "AAA"-Wirrwarr um Frankreich. Zuerst teilt die US-Ratingagentur
eine Änderung von Frankreichs Bewertung mit - fälschlicherweise.
Der Fehler zwingt S&P zur Richtigstellung, was die Märkte erneut
verwirrt. ... " [BO
11.11.11]
-
"Deutsche Bundesbank 465 Milliarden Euro Risiken. Die Deutsche Bundesbank
wird immer mehr zum Gläubiger der Euro-Krisenländer. Der sogenannte
Target-2-Saldo ist per Ende Oktober gegenüber dem Vormonat um 15,9
Milliarden Euro gestiegen. ... " [faz
11.11.11]
-
"Vergleich bei Zinswetten. Deutsche Bank zahlt eine Million an Kunden.
Schadensersatz für Kunden. Die Deutsche Bank muss erneut wegen spekulativer
Zinswetten Entschädigung an Kunden zahlen. Vier Kommunen bekommen
von dem Institut insgesamt fast eine Million Euro. Sie sind nicht die ersten,
die mit ihrer Forderung Erfolg haben. ... " [Sp
11.11.11]
-
"Max Otte: Erdrückende Schulden - Wird unsere Zukunft verhökert?
Seit Beginn der Finanzkrise wird jede Menge Geld in diverse Rettungsschirme
gesteckt. Dafür ist Geld da. Derweil mangelt es in Deutschland nach
wie vor an Geld für Bildung und Kitas. Die Schere zwischen Arm und
Reich wird immer größer, prekäre Beschäftigungsverhältnisse
nehmen zu -- und das trotz Wirtschaftswachstum und sinkender Arbeitslosenzahlen.
Die aktuellen Protestbewegungen von Frankfurt bis zur Wallstreet zeigen,
dass der Unmut über Politik und Finanzwelt wächst. Die soziale
Frage bestimmt zunehmend die Sorgen der Menschen. ... " [ab
11.11.11]
-
"Auch der EFSF-Chef zweifelt nun am Hebel. Klaus Regling glaubt
nicht mehr, dass der erweiterte Rettungsschirm EFSF die gewünschte
Hebelwirkung erzielen kann: Die Investoren zögerten aufgrund der Wirtschaftslage.
Die EFSF-Manager hoffen nun, sich mit kurzfristigen Anleihen mehr Feuerkraft
zu beschaffen – ein riskantes Spiel. ... " [DMN
11.11.11]
-
"Paul Krugman „Die EZB muss sehr radikale Dinge tun“. Die Euro-Krise
ist eine "Extremlage", der sich auch die EZB nicht entziehen kann, ist
Nobelpreisträger Krugman überzeugt. Deshalb muss sie sich vom
Primat der Preisstabilität lösen und Staatsfinanzierer werden.
... " [HB
11.11.11] RS: Offenbar unterstützt das Handelsblatt die
FEDisierung
der EZB. Die Politik hat in der Schuldenfrage die letzten 50 Jahre
wie auch noch früher versagt. Was wird erst werden, wenn sie direkt
an billiges Geld herankann? Gesetze und Verträge nützen
ja nichts, wie uns jüngst der Teufel
belehrte. Käme es zu wirkungsvoller Aufsicht, die ordentliches Wirtschaften
und Haushalten erzwingen könnte, wäre dies vielleicht ein diskutabler
Weg. (> "Einführung und Kritik
der Plutokratie der "Deutschland AG").
-
"Gewinneinbruch Schuldenkrise verhagelt Allianz das Geschäft.
Der Versicherer steckt mit Milliardenkrediten in den wackelnden Eurostaaten.
Auch Hellas-Bonds und Probleme im operativen Geschäft verunsichern
die Münchner. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern einen
deutlichen Gewinnrückgang - und in den Büchern schlummern noch
massig Italien-Gefahren. ... " [ftd
11.11.11]
-
"Ex-AWD-Manager: "Das ganze ist ein System." Ein ehemaliger hochrangiger
Manager des AWD sieht aber nicht nur die Kunden als Opfer von Strukturvertrieben,
sondern auch die einfachen Vermittler. Sie würden in eine Schuldenspirale
gedrängt, was einen Ausstieg de facto unmöglich mache. Schlagworte
wie „mafiös" und „Sekten" fallen. ... " [WB
11.11.11]
10.11.2011 " ... " []
-
"Es spricht einiges dafür, dass wir gestern den Anfang vom Ende
der Euro-Zone gesehen haben. Der Anstieg der Risikoaufschläge
für italienische Staatsanleihen von einst drei auf nunmehr 7,46 Prozent
ist ein Alarmsignal der schrillen Art. Damit ist Europas drittgrößte
Volkswirtschaft de facto vom freien Kapitalmarkt ausgeschlossen. Bliebe
es bei dieser Zinsbelastung, würden zusätzliche Kreditkosten
für die kommenden zehn Jahre in Höhe von 600 Milliarden Euro
entstehen. Alternativen gibt es derzeit keine. Die Refinanzierung der 1,6
Billionen Euro Staatsschuld durch den Euro-Rettungsschirm ist undenkbar.
Der einzige Ausweg wäre ein Wachstums-, Spar- und Restrukturierungsprogramm,
wie es Europa noch nie gesehen hat. Dann wäre Italien aus Sicht der
Investoren wieder gesund. Nur: Italien wäre dann nicht mehr Italien.
"Finanzmärkte starten Schocktherapie", haben wir unsere Titelgeschichte
überschrieben. Dazu gibt es ein Klartext-Interview mit Italiens Starbanker
Alessandro Profumo. Wer sich einen Rest an Europaromantik bewahren will,
sollte diesen Komplex überblättern. ..."[MorningBriefing HB 10.11.11]
-
"EILMELDUNG: Bundesbank warnt vor deutschem Banken-Crash. Der Finanzstabilitätsbericht
2011 der Deutschen Bundesbank warnt vor dem Kollaps des heimischen Finanzsystems.
"Risiken für das deutsche Finanzsystem nehmen deutlich zu – belastend
wirken vor allem die sich ausweitende Staatsschuldenkrise und der damit
einhergehende Vertrauensverlust im europäischen Bankensystem“, schreibt
die Bundesbank, und: „In dem schwieriger werdenden Umfeld zeigt der Finanzstabilitätsbericht
der Bundesbank für das deutsche Bankensystem neue Belastungen auf“.
Damit scheint das Risiko offiziell: Die Krise schwappt auf Deutschland
über. Empfehlung der Bundesbank an die Adresse von Angela Merkel:
Auch systemrelevante Banken sollten im Notfall Pleite gehen dürfen.
... " [LG
10.11.11]
-
"EZB hat bereits 970 Milliarden Euro in die Euro-Rettung gesteckt.
Die EZB hat nach Berechnungen von JP Morgan bereist 970 Milliarden Euro
zur Bekämpfung der Eurokrise eingesetzt. Entgegen allen Beteuerungen
hat bereits eine dramatische Erhöhung der Geldmenge stattgefunden.
Der Beitrag des IWF ist dagegen überschaubar. ... " [DMN
10.11.11]
-
"Eurokrise Die EZB als letzte Rettung. Die große Angst der
Europäer ist Realität geworden: Italien hat sich angesteckt,
weitere Schwergewichte zittern. Der Euro-Rettungsschirm ist zu klein, der
Ruf nach der einzig wirklich effektiven Finanzfeuerwehr wird laut. ...
" [HB
10.11.11] RS: Das wird sicher auch nichts nutzen. Nach Italien
kommt das nächste Land. Man sollte lieber mal nachschauen, welchen
Anteil das Zocken der Wallstreet gegen den Euro an der US-Leistungsbilanzaufwertung
hat.
-
"Das Krisenglossar Teil 7. Sonderziehungsrechte. Sonderziehungsrechte
sind eine vom IWF geschaffene Kunstwährung, die schon bald den Dollar
als Leit- und Reservewährung ablösen könnte. ... " [taz
10.11.11]
-
"Staatsanleihen. Fällt Italien, dann fallen auch die Banken.
Italiens Finanzhäuser brauchen dringend mehr Kapital. Die Bundesbank
fürchtet schon Auswirkungen auf die Stabilität in Deutschland.
... " [WO
10.11.11]
-
"China: Immobilienpreise stürzen ins Bodenlose. In China platzt
die Immobilienblase: Die Preise stürzen ins Bodenlose, Bauunternehmer
stehen vor dem Aus. Käufer von Immobilien machen bereits Verluste,
bevor sie überhaupt in ihre neuen Häuser eingezogen sind. ...
" [DMN
10.11.11]
-
"Konkursanmeldung Jefferson County ist die größte Pleite
einer US-Kommune. Der Verwaltungsbezirk Jefferson County im US-Bundesstaat
Alabama ist pleite. Es ist die größte Konkursanmeldung einer
Kommune in der Geschichte der Vereinigten Staaten. ... " [HB
10.11.11]
09.11.2011 " ... " []
-
"Finanzmärkte
regulieren und Einkommen gerecht verteilen" – unter diesem Titel
haben mehr als 50 Wissenschaftler verschiedener Disziplinen am heutigen
Mittwoch eine gemeinsame Stellungnahme zur Finanz- und Eurokrise veröffentlicht.
In dem Text kritisieren sie die aktuelle Krisenpolitik scharf und fordern
die Bürger dazu auf, die Occupy-Bewegung aktiv zu unterstützen.
"Die Krisenpolitik der EU ist eine politische Bankrott-Erklärung.
Es handelt sich um eine destruktive Rezessionspolitik, die zum Scheitern
verurteilt ist. Diese Politik verschärft die Krise nur weiter und
löst zudem eine tiefe soziale und demokratische Krise aus", sagte
Andreas Fisahn, Professor für Öffentliches Recht an der Universität
Bielefeld. Stattdessen notwendig wäre nach Ansicht der Wissenschaftler
als erster Schritt die Entmachtung der Finanzindustrie. Dazu Christoph
Butterwegge, Professor für Politikwissenschaft an der Universität
zu Köln: "Wer diese Krise ernsthaft bekämpfen will, muss das
Problem an den Wurzeln anpacken. Das bedeutet unter anderem, die Finanzmärkte
streng zu regulieren sowie Einkommen und Vermögen von oben nach unten
umzuverteilen." Beispiele für notwendige konkrete Maßnahmen
seien Kapitalverkehrskontrollen und eine Wiedererhebung der Vermögenssteuer.
... " [BU
9.11.11]
-
"Blick auf die Leistungsbilanzen. Der Krise in der Eurozone liegt grundsätzlich
die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften zu Grunde,
eine Leistungsfähigkeit die sich seit dem Bestehen des Währungsraumes
in einer immer größeren Divergenz dokumentiert und dadurch für
die schwachen Volkswirtschaften eine immer umfangreicherer Finanzierung
der Leistungsbilanz- und Staatshaushaltsdefiziten erforderte. Die aktuelle
Staatschuldenkrise ist nichts anderes als das privates Kapital die Defizite
der Südperipherie nicht mehr finanziert und diesen Part nun die nationalen
Notenbanken im Eurosystem mit Zentralbankgeld übernehmen. Die Austeritätsmaßnahmen
sind im Gegenzug der Versuch die Defizite einzudämmen, führen
aber zu einer Kontraktion der wirtschaftlichen Aktivität und konterkarieren
damit das eigentliche Ziel. In der Sache selbst, der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
gibt es kaum Fortschritte, der Output der Industrie der Südperipherie
verharrt auf einem erbärmlichen Niveau von 1994 bis 1997. Auch die
Leistungsbilanzdefizite bauen sich nicht genügend ab, so dass es auch
von dieser Seite keine wirkliche Entlastung gibt: ... " [qs
9.11.11]
-
"Wikileaks-Dokument. US-Papier enthüllt deutsche Euro-Fehleinschätzung.
Ahnungslosigkeit und ein interessantes Politikverständnis: Als die
Griechenlandkrise losbrach, war die Bundesregierung froh, den Deutschen
die Wahrheit verschweigen zu können. ... " [WO
9.11.11] siehe auch: "Wiki-Leaks/Euro,EU,-Merkel und die Bundesregierung
belügen Deutschland massiv seit 2009! ..." [MZ
9.11.11]
-
"Banken-Krise erreicht Indien. Die Ratingagentur Moody’s hat den
Ausblick für das indische Bankensystem gesenkt. Der Wachstum flaut
ab, und die globalen Turbulenzen an den Finanzmärkten wirken sich
nun auch auf negativ auf die indischen Banken aus. ... " [DMN
9.11.11]
-
"Man kann Ratingagenturen und Finanzinvestoren weiter beschimpfen. Man
könnte sie aber auch loben: Sie sorgen mit brutaler Härte für
die Umsetzung jener Prinzipien, die in diversen Stabilitätspakten
und auch im Maastricht-Vertrag fixiert und danach gebrochen wurden. Den
Verlust des Politischen haben die Politiker selbst zu verantworten. Sie
haben sich - nicht nur in Italien und Griechenland - mit ihrer Kreditsucht
in die Hände der Dealer begeben. Nun werden sie von ihnen auf Entzug
gesetzt. Es ist derzeit so und nicht anders: Die Ratingagenturen nehmen
jenes heilige Budgetrecht wahr, das den Parlamentariern zusteht, das sie
aber nicht wahrgenommen haben. Die Ereignisse geben allen Recht, die schon
immer für Maßhalten plädiert haben. Kein Wunder also, dass
Bundeschef Jens Weidmann immer mutiger wird. Er kritisiert mittlerweile
auch seine Ex-Chefin Angela Merkel, die uns Wähler mit einer auf Pump
finanzierten Steuerentlastung beglücken will. Er würde der Regierung
raten, die Haushaltsdisziplin nicht zu schwächen, sagte er gestern.
Besonders trostlos ist die gerade beschlossene Steuerreform auch deshalb,
weil sie den Staat zwar Milliarden kostet, dem Einzelnen aber nur ein paar
Euro einbringt. Die beste Schlagzeile stammt daher von der alternativen
"Tageszeitung" aus Berlin: "Danke für Nichts". ..." [MorningBriefing
HB 09.11.11]
-
"81 Prozent der Kredite fließen an Banken und Euroländer
zurück. Griechenland sieht von Hilfszahlungen wenig. Zins- und
Tilgungszahlungen übersteigen klar Abdeckung des Defizits. Die griechischen
Hilfszahlungen von Euroländern und IWF sind keineswegs selbstlos.
Vier Fünftel der Kredite, die die Eurostaaten und der IWF nach Griechenland
rollen lassen, fließen umgehend wieder in die Taschen der Gläubiger
für Zins- und Tilgungszahlungen zurück. Nur etwa ein Fünftel
der Hilfssummen wird dazu verwendet, das laufende Budgetdefizit zu finanzieren.
Zu diesem Ergebnis kommt die auf Kreditmärkte spezialisierte US-Beratungsfirma
TF Market Advisors (TFMA) in einem aktuellen Bericht. ... " [WZ
9.11.11]
-
"Griechen "plündern" die Banken: fünf Milliarden abgehoben.
Verängstigte Griechen haben in den vergangenen sieben Tagen wegen
der sich vertiefenden politischen Krise und der Angst vor einem Euro-Ausstieg
Sparguthaben in Milliardenhöhe abgehoben, teilten Banken-Kreise am
Mittwoch mit. ... " [WB
9.11.11] RS: Die Formulierung ist Unsinn. Jeder hat das Recht,
SEIN Geld abzuheben. Noch dazu in einer solchen Situation. Die Banken plündern
ihre Kunden - so wird eher ein Schuh draus, weil sie auf einem wackligen
Casinosumpf ihr Geschäft errichtet haben.
-
"Windige Hypotheken-Deals. Goldman Sachs droht Milliarden-Klage.
Goldman-Sachs-Zentrale in New York: Rechtstreitigkeiten in Milliardenhöhe.
Neuer Ärger für Goldman Sachs: Die US-Investmentbank rechnet
damit, wegen dubioser Geschäfte während der großen Finanzkrise
verklagt zu werden. Es geht um insgesamt 15,8 Milliarden Dollar - 30 Mal
mehr, als noch vor drei Monaten vermutet wurde. ... " [Sp
9.11.11]
-
""Irrsinn, zweiter Teil. Nach der Rente wird die Pflege privatisiert.
Bei der FDP knallen die Sektkorken, und das aus gutem Grund: Beim Koalitionsgipfel
sind die Liberalen mit ihrem Lieblingsprojekt „Wir deformieren den Sozialstaat“
ein gutes Stück vorangekommen. Nach der von Rot-Grün beschlossenen
Teilprivatisierung der Rente kann jetzt die „Verriesterung“ der Pflege
beginnen. ... " [NN
09.11.11]
-
"Ärger mit Geldanlagen Zockt die Commerzbank Rentner ab? Irmgard
Greiner fühlt sich betrogen: Ihre Bank hatte der 91-Jährigen
empfohlen, in geschlossene Fonds zu investieren. Nun kommt sie erst 2027
an ihr Geld – mit 107. Kein Einzelfall. ... " [stern
9.11.11]
-
"US-Hypothekenfinanzierer bittet Regierung um 7,8 Milliarden Dollar.
Fannie Mae braucht wieder Milliarden vom Staat. Seit 2008 faktisch
unter staatlicher Kontrolle. Der US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae hat
schon 100 Milliarden Dollar vom Staat erhalten - und benötigt noch
mehr. Der in der Finanzkrise verstaatlichte Hypothekenkonzern Fannie Mae
hat die US-Regierung erneut um Staatshilfen gebeten. Das Unternehmen benötigt
nach eigenen Angaben vom Dienstag weitere 7,8 Milliarden Dollar an Steuergeldern.
Die Staatshilfen für das Unternehmen belaufen sich insgesamt bereits
auf mehr als 100 Milliarden Dollar. Für das dritte Quartal verbuchte
Fannie Mae ein Minus von 5,1 Milliarden Dollar. ... " [WZ
9.11.11]
-
"Roubini: Euro-Zone zerbricht, auch Italien und Spanien fliegen raus.
Nouriel Roubini bezeichnet die Euro-Krise als ein Zugunglück in Zeitlupe.
Weil in den peripheren Staaten kein Wachstum herrscht und Deutschland sich
gegen das Gelddrucken sperrt, wird die Euro-Zone auseinanderbrechen.
... " [DMN
9.11.11]
08.11.2011 ... " []
-
"Skandal um Kamerahersteller Olympus gibt Bilanzfälschung zu.
Die Zukunft ist "extrem düster", ein Ausschluss von der Tokioter Börse
droht: Der japanische Konzern räumt ein, durch Wertpapierinvestitionen
erlittene Verluste verheimlicht zu haben. Die Vorfälle reichen bis
in die 1990er-Jahre zurück. ... " [BO
8.11.11]
-
"Schuldenkrise EFSF-Anleihen sind keine Renner. Der europäische
Rettungsfonds EFSF hat es schwer, Anleger für seine Anleihen zu finden.
Die durch die Schuldenkrisen geprägte unsichere Marktlage lässt
Investoren zurückschrecken. ... " [faz
8.11.11]
-
"„Der Euro überlebt, die EU nicht“ Der Historiker Niall Ferguson
warnt vor einem Zerfall der Europäischen Union: Den Euro werde es
auch in Zukunft geben, aber seine Krise spalte die Gemeinschaft, argumentiert
Ferguson im Gespräch mit dem Handelsblatt. ... " [HB
8.11.11]
-
"Geschäft mit der Angst: Abzocke bei der Altersvorsorge. Sie
versprechen Traumrenditen und ködern ihre Kunden mit der Angst vor
Altersarmut. Egal ob bei Banken, Versicherungen oder auf dem freien Kapitalmarkt
- die Berater haben in erster Linie nicht den Kunden, sondern die eigene
Provision im Blick. Und die Politik? Befördert das Geschäft mit
dem Rückzug aus der Altersvorsorge und schützt den Verbraucher
nicht vor Abzocke. ... " [RM
8.11.11]
-
"Dirk Müller - Occupy-Bewegung, Zukunftsaussichten, Wirtschaftsethik
... " [ab
8.11.11] oder [youtube]
07.11.2011 " ... " []
-
"Bankenkrise. Europas Banken: Altlasten von 386 Milliarden Euro in den
Büchern. Jetzt kommt raus: Das Problem der europäischen Banken
sind gar nicht die Staatsanleihen von Wackel-Staaten. Vielmehr haben die
Banken gigantische Mengen von Schrottpapieren aus der Zeit vor 2008 in
ihren Bilanzen versteckt. Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen,
um die Boni der Banker zu sichern. ... " [DMN
7.11.11]
-
"Neuordnung des Finanzsektors Grüne machen ernst mit Plänen
für Banken-Zerschlagung. exklusiv Das Bundesfinanzministerium
hatte sich jüngst offen für eine Neuordnung des Bankenwesens
gezeigt. Den Grünen sind Lippenbekenntnisse aber zu wenig. Sie drücken
aufs Tempo - mit drastischen Vorschlägen. ... Die Grünen wollen
laut ihrem Antrag gesetzlich verankern, dass Staatshilfen bei Bankschieflagen
künftig nur noch das klassische Einlagen- und Kreditgeschäft
stützen und das riskante Investmentbanking von einer staatlichen Rettung
ausgegrenzt wird. ..." [HB
7.11.11]
-
"Anleger zittern um Italien. Den Anlegern ist nach den Geschehnissen
der vergangenen Tage die Risikofreude gründlich ausgetrieben worden.
Noch immer richten sie ein Auge auf Griechenland, aber der nächste
Wackelkandidat zieht schon die Aufmerksamkeit auf sich. ... " [b.ard
7.11.11]
-
"Schlechter Start für den EFSF-Fonds Investoren verschmähen
neue Euro-Papiere. Der Rettungsfonds EFSF, der die Zukunft der Gemeinschaftswährung
sichern soll, wird selbst zum Pflegefall. Die EU tut sich schwer, Käufer
zu finden, vielen Investoren ist der Fonds mittlerweile zu kompliziert
- und in den Hinterzimmern munkeln die Bonitätswächter bereits
über einen Entzug des Spitzenratings. ... " [SZ
7.11.11]
-
"Aufsichtsratsvergütungen fehlt es an Nachhaltigkeit. Gerade
einmal 13 Prozent der wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland
setzen bei der Vergütung ihrer Aufsichtsräte auf langfristige
Anreizkomponenten. Noch weniger Firmen orientieren sich an der langfristigen
Entwicklung des Aktienkurses. Zu diesem Ergebnis kommen Wirtschaftswissenschaftler
aus Marburg und Göttingen in ihrer Studie „Vergütung deutscher
Aufsichtsratsorgane 2011 – Analyse der Unternehmen des deutschen Prime
Standards von 2005 bis 2010“, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift
"Der Aufsichtsrat" vorgestellt wird. ... " [idw
7.11.11]
_
Aktuelle Sachlage 44. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal:Verhindert
das US-Kartell des CDS-Schneeballsystems
in den USA, dass die Marktwirtschaft nicht marktwirtschaftlich handeln
darf ? 300 Milliarden Euro griechische Schulden sind im Verhältnis
zu den verbratenen und verbrannten Billionen nur ein saftiger Klacks. Es
gibt nur eine vernünftige Erklärung dafür, dass Griechenland
mit aller Macht für das globale Bankstersyndikat gehalten werden muss:
das sind die CDS der CDS
der CDS der CDS
der CDS ..., vermutlich Billionenbeträge
an Schneeballversicherungen,
deren Versicherungsfall als Kreditereignis nicht eintreten darf, damit
das marode, dekadent-perverse Finanzsystem nicht tatsächlich endgültig
kollabiert - bevor alle SteuerzahlerInnenschäfchen ins Trockene "gerettet"
wurden. Auf das CDS-Risiko der US-Banken
wies jüngst die Welt
und bereits ein Spiegelartikel vom 26.6.11
hin, wobei die versteckten und womöglich extrem gefährlichen
Schattenbankwetten im Dunkeln bleiben: "Auf den ersten Blick sind die amerikanischen
Banken dieses Mal fein raus: Lediglich 1,5 Milliarden Dollar an griechischen
Staatsanleihen hielten sie laut BIZ-Statistik Ende 2010 - und zwar zusammengenommen.
Doch der erste Eindruck täuscht. Denn ein paar Zeilen weiter zeigt
dieselbe Statistik, dass sich in den USA auch dieses Mal wieder ein Risiko
ballen könnte: 34 Milliarden Dollar "andere potentielle Engagements"
amerikanischer Banken in Griechenland sind dort aufgelistet, der mit weitem
Abstand höchste Wert aller Staaten. Dahinter dürften sich zum
großen Teil Credit Default Swaps (CDS)
verstecken. Diese von Investorenlegende Warren Buffet einst als "finanzielle
Massenvernichtungswaffen" bezeichneten Papiere sind Kreditversicherungen,
mit denen Großbanken sich zum Beispiel gegen den Ausfall von Staatsanleihen
oder direkten Darlehen absichern. Die Bank, die den CDS
ausgegeben hat, ersetzt der Bank, die den CDS
gekauft hat, den Schaden, den diese wegen des Ausfalls eines Schuldners
erlitten hat."
Papandreous Schritt ist nicht nur verständlich
und richtig: in solchen Schicksalsfragen einer Nation muss das Volk gefragt
werden. Es spricht also für die griechische Demokratie und
für Papandreou, wenngleich man sich vielleicht mehr Abstimmung gewünscht
hätte. Was "die Märkte" von Demokratie halten wissen wir längst.
Und so haben sie sich gegeben, was sie verdienen. Das Irrsinns-System verlangt
nach grundlegender, unbeirrbar konsequenter Regulierung und vollständiger
Transparenz des strikt nach Plutokratia outzusourcenden
Schattenbanksystems.
Europa und Deutschland halten weder die vielgepriesenen
Regeln der Marktwirtschaft noch ihre Vereinbarungen oder ihre Verträge
ein:
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht. Zwischen unseren Regierungen und der Mafia
scheint daher kein grundsätzlicher Unterschied mehr: Lügen, Tricks,
Verschleierungen, Vernebelungen, Betrug, Selbstbedienung, Intransparenz,
Rechtsbeugung
wo man hinsieht. Zählte man die Toten, die der supra-nationale
Egoismus Europas z.B. in Afrika auf dem Gewissen hat, erscheint
demgegenüber die Mafia wie ein harmloser Pfadfinderclub.
Draghi scheint der richtige Mann für die weitere FEDisierung
der EZB, wie seine unsinnige Zinssenkung eindrucksvoll beweist. Nun ja,
wir wissen Inflation ist gut für die Schulden und Zinssenkungen -
von denen Wirtschaft und Konsumenten gewöhnlich nichts sehen - und
hauptsächlich gut für das Bankstersyndikat. Und mit dem sind
die meisten Banker und offenbar besonders die Notenbanker sehr verbunden:
man muss nur sehen wo sie herkommen und wo sie hingehen.
Der Presseclub beschäftigte sich am heutigen Sonntag verdienstvoll
mit dem 7. Milliardsten Menschen, also mit der Bevölkerungsentwicklung
auf dieser Erde. Hierbei wurde u.a. festgestellt, dass die Erde nur
ausgestattet sei, um etwa 1,4 Milliarden Menschen mit amerikanischen Lebensstil
zu versorgen (Europa für 2.1 und selbst Ägypten oder Thailand
auch nur 6.4).
.
* Monitor-Dossier
Eurokrise * Info
zum ESM * Pacta sunt servanda - manchmal
hat sogar der Teufel recht *
*
4. Quartal 2011: ,43
,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
07.11.2011 " ...
" []
-
"9,5 Milliarden Euro in Bonds investiert. EZB kauft unter Draghi deutlich
mehr Staatsanleihen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in
der ersten Woche unter ihrem neuen Präsidenten Mario Draghi deutlich
mehr Staatsanleihen von Krisenländern gekauft. Sie habe Papiere im
Wert von 9,5 Milliarden Euro am Sekundärmarkt erworben, teilte die
EZB mit. In der Woche zuvor waren es rund vier Milliarden Euro gewesen.
Seit Mai 2010 hat die Zentralbank damit Bonds im Gesamtwert von 183 Milliarden
Euro aufgekauft. Die EZB begründet die Käufe mit der Stützung
der Märkte, drückt aber mit der Intervention die Zinskosten von
Euro-Problemländern wie Italien und Spanien. ... " [TS
7.11.11]
-
"Hans-Olaf Henkel warnt die Liberalen: In diesen Tagen sind die Parteimitglieder
der FDP in einer privilegierten Situation. Im Gegensatz zu allen anderen
Bürgern können sie darüber abstimmen, ob sie für oder
gegen den „ESM“, also die „Verstetigung“ der Euro-Rettungsorgien sind.
Den Antrag hat der Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler eingereicht
und wohl begründet: Verschuldete Staaten sollten für ihre
Verbindlichkeiten selbst haften, Kreditgeber sollten ihre Risiken nicht
auf die Steuerzahler abwälzen, Staaten sollten auf Wunsch oder auf
Verlangen aus der Währungsunion austreten können, die Strategie,
mit neuen Schulden Zeit zu kaufen, müsste beendet werden. ...
" [aw 7.11.11]
-
"Schuldenkrise Anleger fiebern Berlusconis Ende entgegen. Italien
kämpft um das Vertrauen der Investoren und will raus aus den Schulden.
Regierungschef Berlusconi gilt dabei aber immer weniger als Garant. Rücktrittsgerüchte
lassen Investoren hoffen. Doch der "Cavaliere" dementiert. ... "
[ftd
7.11.11]
-
"Staatsschulden. US-Verschuldung: In Kürze fast 100 Prozent des
BIP. In spätestens zwei Monaten erreichen die USA eine Verschuldung
von 100 Prozent gemessen am BIP. Damit sind die Amerikaner auf einem Niveau
mit Belgien, Portugal und Irland. Die Ratingagenturen rechnen mit weiteren
Herabstufungen. ... " [DMN
7.11.11]
06.11.2011 " ...
" []
-
"Der Presseclub beschäftigte sich am heutigen Sonntag verdienstvoll
mit dem 7. Milliardsten Menschen, also mit der Bevölkerungsentwicklung
auf dieser Erde. Hierbei wurde u.a. festgestellt, dass die Erde nur
ausgestattet sei, um etwa 1,4 Milliarden Menschen mit amerikanischen Lebensstil
zu versorgen (Europa für 2..1 und selbst Ägypten oder Thailand
auch nur 6.4). ... " [PC
6.11.11] Hierzu: "Konsumkultur Friss und stirb. Der private Konsum
steigt immer weiter. Es werden mehr Ressourcen verbraucht, als wieder gebildet
werden können. Einer neuen Studie zufolge verträgt die Welt nur
1,4 Milliarden Menschen – wenn sie so leben wie die Amerikaner heute. ..."
[TSp
14.1.10]
-
"Gutachten. Stromkonzerne sollen Daten manipuliert haben. Die vier
großen Stromkonzerne sollen dem Bundeskartellamt nach Informationen
des SPIEGEL massiv falsche Informationen geliefert haben. So wollten E.on,
RWE, EnBW und Vattenfall offenbar drohende Sanktionen verhindern. Die Firmen
weisen die Vorwürfe zurück.. ... " [Sp
6.11.11]
-
"Berufsrechtliches Verfahren gegen PwC-Prüfer. Die Wirtschaftsprüferkammer
hat ein berufsrechtliches Verfahren gegen die Abschlussprüfer der
FMS Wertmanagement, der Bad Bank der Hypo Real Estate, eingeleitet.Den
Prüfern von PwC, die den Jahresabschluss 2010 der FMSW testiert hatten,
war der Buchungsfehler über 55,5 Milliarden Euro nicht aufgefallen.
... " [Sp
6.11.11]
-
"Griechenland Referendum - der verpasste Befreiungsschlag. Kommentar
Im Schlingerkurs der griechischen Politik ist das geplante Referendum über
die Sanierung der Staatsfinanzen untergegangen. Das ist ärgerlich.
Denn dessen Verheißung war bestechend: Es bot die beste Chance auf
ein Ende des Chaos. ... " [ftd
6.11.11]
-
"Entsorgung teurer als gedacht. Akw-Abriss dauert 75 Jahre. Der
Abriss des Akws Rheinsberg wird noch Jahrzehnte dauern. Die Kosten liegen
schon um die Hälfte höher, als einst vorgesehen war: nämlich
bei 600 Millionen Euro. ... " [taz
6.11.11]
-
"Eurokrise Kanada ist gegen IWF-Hilfen für Europa. Für
den kanadischen Finanzminister ist der IWF dazu da, finanzschwachen Staaten
in der Not zu helfen. Europas Länder seien für diese Hilfen aber
zu reich. Zur Bewältigung der Eurokrise empfahl er die USA als Vorbild.
... " [HB
6.11.11]
-
"Berkshire Hathaway. Massenvernichtungswaffen detonieren in Buffetts
Depot. Diese Derivate sind sicher, dachte sich die Investorenlegende
beim Kauf der Wertpapiere. Das dritte Quartal von Berkshire Hathaway zeigt:
Sie sind es nicht. Basis seines Geschäftserfolgs bleiben seine klassisch-überraschenden
Engagements. ... " [ftd
6.11.11]
-
"Euro-Krise. Schwere Zeiten für Hedge-Fonds. Die Welt diskutiert
über mehr Regulierung für Schattenbanken und Hedge-Fonds. Doch
die Branche hat ganz andere Sorgen, wie die schlechten Zahlen des Marktführers
Man Group zeigen. Und es droht noch mehr Ungemach. ... " [HB
6.11.11]
05.11.2011 " ...
" []
-
"Schuldenkrise. Euro-Retter wollten Bundesbank-Reserven anzapfen.
Die Euro-Krise ist um eine Wende reicher. Auf dem G-20-Gipfel kursierte
ein Vorschlag, mit dem Deutschlands Haftung für den Rettungsfonds
EFSF um mehrere Milliarden Euro erhöht werden sollte - am Bundestag
vorbei und gegen den Willen der Bundesbank. Inzwischen scheint die Idee
vom Tisch.... " [Sp
5.11.11]
-
"Video-News „Occupy”-Proteste in Frankfurt und Berlin. Sie marschieren
weiter - Mehr als 1000 Menschen sind auch an diesem Samstag durch die
Frankfurter Innenstadt gezogen. In der deutschen Hauptstadt waren es deutlich
weniger. Doch demonstriert und gecampt wird auch hier. ... " [ww
5.11.11]
-
"Merkel stimmt auf langen Weg aus der Schuldenkrise ein. Bundeskanzlerin
Angela Merkel rechnet mit einem langen und mühsamen Weg der Europäer
aus der Schuldenkrise. In ihrer wöchentlichen Videobotschaft sprach
sie am Samstag von einem Zeitraum von rund zehn Jahren. Sie rief zu Disziplin
bei der Überwindung der Krise auf. ... " [ch
5.11.11]
-
"ifo-Chef: "Die Griechen müssen austreten und abwerten". Experte
Sinn empfiehlt Griechenland den Austritt aus der Euro-Zone. Dazu müsse
man das ganze Land abschotten, sagt Uni-Professor Neumann. ... " [dP
5.11.11]
04.11.2011 " ... " []
-
"G20-BeschlussWeltgrößte Banken müssen für Krisenfall
vorsorgen. Die weltweit größten Banken können nicht
mehr darauf vertrauen, dass sie im Krisenfall vom Steuerzahler gestützt
werden. Institute wie die Commerzbank müssen sich nach dem Willen
der G20-Staaten künftig selbst helfen. ... " [HB
4.11.11]
-
Chefvolkswirt Malte Fischer zur Bankenrettung 2.0. "Die Euro-Regierungen
wollen den Banken staatliche Eigenkapitalspritzen verpassen. Für die
Steuerzahler wird das teuer, warnt WiWo-Chefvolkswirt Malte Fischer." [ww-video
4.11.11]
-
"Mittelstandsbank, besenrein, zu verkaufen. Finanzierung: Mit der
Beinahepleite der IKB schwappte im Juli 2007 die Finanzkrise nach
Deutschland. Dank Milliardenhilfen des Staates und treuer Kunden schaffte
es die IKB im vergangenen Geschäftsjahr unter dem neuen Eigentümer
Lone Star in die schwarzen Zahlen. Doch der Verkauf des Traditionsinstituts
stockt – ein Porträt. ... " [VDI
4.11.11]
-
"Viel Spielraum bei der Anleihen-Bilanzierung. Die Bewertung von
Staatspapieren in Banken-Bilanzen ist ein Dauerthema. Wie viel Sprengstoff
in den Depots schlummert, ist oft nur schwer nachvollziehbar. Die Bewertungsmöglichkeiten
sind vielfältig und können den Ernst der Lage verschleiern. ...
So schlummern wohl noch lange Euro-Staatsanleihen im Wert von vielen Milliarden
Euro in den Bilanzen. Welche Abwertungs-Überraschungen dabei noch
entstehen könnten, bleibt unklar. Nicht nur die betroffenen Banken
dürften hoffen, dass die Schuldner weiterhin ihren Zahlungsverpflichtungen
nachkommen - am besten bis zum Ende der Laufzeit. ..." [b.ard
4.11.11]
03.11.2011 " ... " []
-
"Kreditausfallversicherungen. Wall Street haftet mit halber Billion
Euro für Europäer. Die Schuldenkrise ist nicht nur ein Problem
für den Euro und die hiesigen Steuerzahler. Auch US-Banken teilen
gigantische Risiken mit der alten Welt. ... " [WO
3.11.11] RS: Ich glaube nicht, dass das reicht.
-
"Verhandlungen über Übergangsregierung in Athen. Papandreou
will auf Referendum verzichten. Griechenlands Ministerpräsident
Giorgos Papandreou hat seine umstrittenen Pläne für ein Referendum
zur Rettung vor dem Staatsbankrott kassiert. Stattdessen will er Gespräche
zur Bildung einer Übergangsregierung aufnehmen. Die Absage sei die
Voraussetzung dafür gewesen, dass die Gespräche mit der oppositionellen
Partei Nea Dimokratia (ND) zur Bildung einer Übergangsregierung zustande
kommen. "Ich werde mit dem Chef der Nea Dimokratia sprechen", sagte Papandreou.
... " [TS
3.11.11]
-
"Leitzins-Senkung. Oberster Euro-Banker warnt vor Konjunktur-Crash.
EZB-Präsident
Draghi: "Hohe Unsicherheit an den Märkten". Mario Draghi ist erst
wenige Tage im Amt, schon warnt der neue Präsident der Europäischen
Zentralbank vor einer Rezession. Um gegenzusteuern, senken die Währungshüter
überraschend den Leitzins - vorerst mit Erfolg: Die Aktienkurse schießen
nach oben. ... " [Sp
3.11.11]
-
"Europäische Zentralbank - 140 Milliarden Euro in Gefahr. Die
Europäische Zentralbank (EZB) hat nach Schätzungen von Analysten
griechische Staatsanleihen im Umfang von 50 Milliarden Euro gekauft. Außerdem
refinanzierten sich griechische Banken bei ihr mit 90 Milliarden Euro.
In Höhe dieses Betrages mussten sie Wertpapiere bei der Notenbank
hinterlegen. Sollte Griechenland zahlungsunfähig werden, sind bei
der EZB also etwa 140 Milliarden Euro in Gefahr. ... " [SZ
3.11.11]
-
"Auch die Glaubwürdigkeit der EZB wackelt. Trotz steigender
Inflationsraten sinken die Leitzinsen. Die wichtigste Zielvorgabe der Währungshüter
– die Geldwertstabilität – könnte auf dem Altar der Schuldenkrise
geopfert werden. Der neue EZB-Chef Mario Draghi reagiert, wie er sagt,
auf Rezessionsgefahr. Das ist Konjunkturpolitik à la Federal Reserve.
... " [b.ard 3.11.11]
-
"Nach Krisengespräch in Cannes. Euro-Staaten stoppen Hilfskredite
für Athen. Wegen der geplanten Volksabstimmung über die europäischen
Hilfskredite und die damit verbundenen Sparauflagen erhöhen die Euro-Staaten
den Druck auf Griechenland: Die bereits gebilligte Auszahlung der nächsten
Kredittranche von acht Milliarden Euro aus dem ersten Rettungspaket wird
vorerst gestoppt. "Wir können das Geld des europäischen Steuerzahlers
nur einsetzen, wenn gewisse Regeln, auf die man sich einstimmig geeinigt
hat beim Brüsseler Euro-Gipfel am 27. Oktober, auch eingehalten werden",
sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy nach einem Treffen
mit Bundeskanzlerin Angel Merkel und dem griechischen Ministerpräsidenten
Giorgos Papandreou in Cannes. Falls Griechenland diese Regeln nicht einhalte,
"dann kann weder Europa noch der IWF auch nur einen Cent auszahlen", warnte
Sarkozy.... " [TS
3.11.11]
-
"G-20-Gipfel. Obama blockiert Sondersteuer für Finanzkonzerne.
G-20-Gipfel in Cannes: Schaulaufen gegen die Krise. Das große Ziel
der Europäer ist vorerst gescheitert - eine weltweite Abgabe für
Finanzkonzerne wird es wohl nicht geben. Auf dem G-20-Gipfel ist die Transaktionssteuer
vom Tisch, offenbar auf Druck der Amerikaner. Grundsätzlich sollen
sich die Banken aber an den Krisenkosten beteiligen. ... " [Sp
3.11.11] RS: Der erste Hofnarr der USA hat seine Hausaufgabe
für das Bankstersyndikat erfült.
02.11.2011 " ... " []
-
"Finanzmarktregulierung Schluss mit globalen Lösungen! Seit
dem Ausbruch der Finanzkrise müht sich die Politik um eine global
abgestimmte Krisenprävention. Ein Fehler – nationale Lösungen
wären besser. ... " [Zeit
4.11.11]
-
"'Ab 2013 kommt die große Inflation'. Vermögensverwalter
Jens Ehrhardt über Geldanlagen in Krisenzeiten, das Positive an einer
Inflation und die Einführung des Euro als Grundstein für die
aktuelle Krise. ... Dass Deutschland vom Euro profitiert hätte, ist
ein Ammenmärchen. Die deutsche Binnenkonjunktur hat durch den Euro
enorm gelitten. Ohne Euro hätte sie sich viel besser entwickeln können.
Und eine funktionierende Binnenkonjunktur ist für eine Volkswirtschaft
viel gesünder und besser, denn die lässt sich viel leichter steuern.
Der Export dagegen ist stark von der nicht beeinflussbaren Weltkonjunktur
abhängig. Wie gefährlich das ist, haben wir 2009 gesehen, als
die Konjunktur in Deutschland aufgrund dieser Abhängigkeit viel stärker
eingebrochen ist als in anderen Ländern. ... " [FR
2.11.11]
01.11.2011 " ... " []
-
"An der Bank vorbei. Die Industrie hat aus der Finanzkrise 2008 gelernt
und will nicht mehr von der Kreditbranche abhängen. Konzerne eröffnen
daher zunehmend Geldhäuser. Dax-Unternehmen wie Siemens, Volkswagen,
BMW und Daimler zum Beispiel haben bereits die eigene Bank im Haus. ...
" [WO
1.11.11]
-
"Erstes US-Opfer der Euro-Schuldenkrise. Drei Jahre nach dem Untergang
von Lehman ist erneut eine prominente Wall-Street-Firma pleite: der Wertpapierhändler
MF Global meldete Insolvenz an. Das Unternehmen hat sich mit Wetten auf
eu-ropäische Staatsanleihen verhoben.
... " [b.ard
1.1.11] RS: Opfer?
-
"Volksabstimmung in Griechenland Was der Euro-Zone droht. Ein Schuldenschnitt
für Griechenland, ein Sparversprechen Italiens, höhere Kapitalanforderungen
für Banken, kein Auslösen der Kreditversicherungen: Nach dem
Gipfel von Brüssel schien Europa seine akutesten Probleme los. Das
alles gerät ins Wanken. FTD.de dröselt die Details auf. ... "
[ftd
1.11.11]
-
"Referendum in Griechenland. Rückendeckung für Papandreou.
Die geplante griechische Volksabstimmung über die Beschlüsse
des Euro-Gipfels und die damit verbundenen Sparauflagen hat die internationale
Politik und Finanzwelt in Aufregung versetzt. Das griechische Kabinett
gab Ministerpräsident Giorgos Papandreou hingegen Rückendeckung.
... " [TS
1.11.11]
-
"Griechisches Referendum. Europa zittert vor dem Nein. Der Premier
geht voll auf Risiko: Georgios Papandreou lässt die Griechen über
das EU-Hilfspaket abstimmen und erschüttert schon allein mit der Ankündigung
die Märkte. Sagt sein Volk ja, könnte sich sein Pokerspiel auszahlen.
Doch ein Scheitern droht Europa ins Chaos zu stürzen. ... "
[Sp
1.11.11]
-
"Der griechische Weg Demokratie ist Ramsch. Wer das Volk fragt, wird
zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit
vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des
Republikanischen. ... " [faz
1.11.11]
-
"Übersichtlicher Auftakt zu G-20-Protesten. Schwieriges Pflaster
Cote d'Azur. Gegen den G-20-Gipfel in Cannes protestierten in Nizza knapp
10.000 Menschen – weniger als von den Veranstaltern zunächst gehofft.
Bis zum Abend blieb es friedlich. ... " [taz
1.11.11]
-
"G20-Gipfel Kampf für den Finanzplatz London. Einsatz für
United 'Kingdom: Bei der Bankenregulierung ist Großbritannien vorne
mit dabei. Die Finanztransaktionssteuer und eine Verschärfung der
Finanzmarktregeln wollen die Briten allerdings unbedingt stoppen. ... "
[ww
1.11.11]
-
"Ex-Minister Eichel klagt auf 6350 Euro mehr Pension. Der ehemalige
Bundesfinanzminister Hans Eichel war auch Beamter und Oberbürgermeister
von Kassel. Dafür will der Ruheständler – zusätzlich zur
Ministerpension – Geld. ... " [WO
1.11.11]
-
"Die Banken machen in der Krise mit der Euro-Angst Geschäfte.
Die Krise macht Angst. Viele Menschen lassen sich anlocken. Mit einer Immobilie,
angepriesen als vermeintlich sichere und inflationsgeschützte Anlage.
Vermarktet werden dabei häufig Wohnungen im großen Stil von
Strukturvertrieben, die den Kleinanlegern gleich auch noch einen Bankkredit
vermitteln. ... " [RM
1.11.11]
Oktober 2011
"
... " [] Aktuelle
Sachlage Finanzkrise nach Daten Oktober 2011. * http://www.livestream.com/globalrevolution
* Mirror Wikileaks, Google,
* Die neuen Nebelkerzen heißen
Hebelkerzen *
31.10.2011 " ... " []
-
"Marktbericht Griechisches Drama erschüttert die Börsen.
Die Ankündigung einer Volksabstimmung durch Ministerpräsident
Papandreou löst an den Märkten Entsetzen aus. Der DAX fällt
unter 6000 Punkte. Finanztitel reißen auch die übrigen europäischen
Indizes in die Tiefe. ... " [BO
1.11.11]
-
"Pinocchio des Tages Erwischt ... bei den kleinen und den großen
Lügen: Wir überprüfen Aussagen von Politikern und Top-Managern
auf ihren Wahrheitsgehalt. Halten sie dem Faktencheck stand? Oder wächst
bei Pinocchio die Nase? ... " [HB
31.10.11]
-
"Milliardenschaden in einem Jahrzehnt. Rente an verstorbene Griechen gezahlt.
Der
größte griechische Rentenfonds hat im vergangenen Jahrzehnt
bis zu acht Milliarden Euro für Tote überwiesen. Dies räumte
der Direktor des staatlichen Versicherers IKA, Rovertos Spyropoulos, ein.
... " [TS
31.10.11]
Aktuelle Sachlage 43.
KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Der Eurogipfel hat offenbar gebracht,
was "die Märkte", sprich die Börsen oder trefflicher, das Bankstersyndikat
wollte. Aber die Beruhigung wird nur kurz währen. Der nächste
Wackelkandidat - auf dem Weg der FEDisierung der EZB
- der Ratingagenturen, der allerdings in der Europa League spielt, heißt
Italien. Die USA können so gut
von ihren Problemen ablenken und ihr Bankstersyndikat kann dabei auch noch
sehr gut verdienen - so eine Art Ersatz-Leistungsbilanzausgleich. Denn
die Schuldentollwut in dieser exzessiven
Ausprägung ist ihre ureigendste Erfindung. Globalisierung, Deregulierung,
Schattenbankwirtschaft, Steueroasen, Hedgefonds, Derivate, Luft- und Seifenblasenfinanzwirtschaften
heißen die neuen Krebsgeschwüre und Geiseln der Menschheit.
Und nicht vergessen: Hebel
heißt gewöhnlich, dass man mit einer kleinen Größe
eine große bewegt, wobei im allgemeinen das Risiko direkt proportional
zu seinem Faktorwert steigt: Formel: Hebel * Haftungsbasiswert
= Haftungsrisikogesamtwert. So bewirkt ein Hebel von 4 bei einem Basiswert
von 211 Mlliarden einen Haftungsrisikogesamtwert von 4 * 211 = 844 Milliarden.Wird
der Hebel mit einem Prozentwert angegeben, errechnet sich der Hebelwert
= 100 / Prozentwert. Werden also z.B. 30% von 100% (Basiswert) gesichert,
dann lässt sich damit ein Kapital von 100/30 = 3,333 * Basiswert bilden.
Das Hebelrisiko möchte Euroland nun gerne an "Investoren" abgeben.
Gesucht werden also Dumme; hierzu zählt China sicher nicht, aber die
faktisch wehrlose SteuerzahlerIn. So bleibt natürlich die Frage: weshalb
sollten Investoren marode und geringgesicherte Staatsanleihen kaufen, wenn
sie auch solide und gut gesicherte Staatsanleihen kaufen können? Investoren,
auch China, haben nichts zu verschenken. Sie setzen auf Sicherheit (und
viele Versicherer sind sogar zu Recht dazu verpflichtet), Gewinn
oder andere Vorteile. Denn: In der Lebenspsychologie gilt der Grundsatz:
Man
muss im Leben für fast alles bezahlen, aber unsere Freiheit besteht
darin, dass wir uns die "Währung"(anstrengen, gestalten, zocken,
schleimen, anpassen, revoltieren, unterordnen, mitschwimmen in der Masse,
Depressionen, Angstzustände, Magengeschwüre, Geld, Anerkennung,
Ausgrenzung, kämpfen, ...) aussuchen können.
Und die Währung jedes Hebels heißt Risiko - wie immer man es
auch drehen und wenden, schön oder wirr reden und vernebeln mag. Im
übrigen sollte selbst der Unkundigste ahnen können: die Schuldenprobleme,
die in den letzten 50 Jahren aufgebaut wurden, lassen sich weder schnell
noch einfach ändern. Es wird ein langer und schmerzhafter Prozess,
wenn er denn überhaupt zustande kommt, zu verinnerlichen: Man
kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt. Jede "Oma",
also jeder mit gesundem Menschenverstand, weiß das, nur unsere akademisch
scheingebildeten Ökonomiedandys und ihre politischen Hofnarren und
Marionetten nicht. Das schreit geradezu nach Musgrave.
.
* Monitor-Dossier
Eurokrise *
"Zu lasch, zu spät, zu harmlos: Europas gefährlicher Weg
der Bankenrettung" (PDF)
*
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
*
4. Quartal 2011: ,42,
41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
30.10.2011 ... "
[]
-
"Milliardensegen wegen Fehlbuchung Finanzausschuss will gegen Bankmanager
vorgehen. Ein Buchungsfehler bei der FMS Wertmanagement, der Bad Bank
der Hypo Real Estate, senkt die deutsche Staatsverschuldung deutlich. Der
Finanzausschuss fordert eine lückenlose Aufklärung. Die SPD sieht
Finanzminister Schäuble in der Verantwortung. ... " [ftd
30.10.11]
-
"Strenge Vorschriften. G-20-Staaten sagen Finanzmärkten den Kampf
an. Es soll Schluss sein mit Gezocke und absurd hohen Bonuszahlungen:
Die Industrie- und Schwellenländer wehren sich gegen die Macht der
Geldhäuser und Börsenplätze. Bei ihrem Treffen in Cannes
wollen die G20 nach SPIEGEL-Informationen umfassende Reformen für
die Finanzmärkte beschließen. ... " [Sp
30.10.11]
-
"Vor G20-Gipfel in Cannes Und jetzt sind mal die anderen dran. Die
EU denkt, sie habe genug geliefert - und fordert, dass sich an der weiteren
Eindämmung der Krise auch andere Länder beteiligen. Kommissionschef
Barroso und Ratspräsident Van Rompuy drängen in einem in einem
offenen Brief auf eine weltweite Finanztransaktionssteuer und sehen insbesondere
China in der Pflicht. ... " [SZ
30.10.11]
-
"Letzter Ausweg Kredithai Krise der Schattenbanken beunruhigt
Chinas Regierung. Nicht nur Europa und die USA haben eine Schuldenkrise.
Auch China hat eine Finanzkrise zu bewältigen. Während im offiziellen
Bankwesen die faulen Kredite wachsen, gerät der graue Kreditmarkt
durch Spekulationen, den globalen Abschwung und Pleiten ins Schlingern.
... " [ftd
30.10.11]
-
"Occupy-Bewegung. Commerzbank-Chef fordert Nachdenken über Finanzmarktprodukte.
Occupy-Demonstranten: Proteste haben Nachdenklichkeit ausgelöst. Die
Occupy-Frankfurt-Bewegung bringt auch Topmanager zum Grübeln. In einem
SPIEGEL-Streitgespräch gibt Commerzbank-Chef Martin Blessing zu, dass
die Protestierenden in vielen Punkten Recht haben. ... " [Sp
30.10.11]
-
"Kämpfer für die Kernkraft Wie die Atomlobby versuchte, eine
Wahl zu beeinflussen. Pro-Atom-Beiträge von Prominenten, wissenschaftliche
Studien und versuchte Einflussnahme sogar in Frauenzeitschriften: Erstmals
werden Details bekannt, wie sich die Atomlobby vor der Wahl 2009 bemühte,
die Stimmung zu drehen. Viele Medien fielen darauf rein. ... " [ftd
30.10.11]
29.10.2011 ... " []
-
"Trotz Schuldenschnitts. Griechenland steht schlechter da als vor der
Krise. Trotz des Rettungspaketes und des Schuldenschnitts wird die
Verschuldung Athens noch im Jahr 2020 höher liegen als 2009.... "
[WO
29.10.11]
-
"Supermacht geht das Geld ausUSA streichen Unterrichtstage. US-Präsident
Obama will klammen Staaten durch ein neues Gesetz mit zusätzlichen
Geldern für Arbeitsplätze im Bildungswesen unter die Arme greifen.
Er scheitert damit aber am Widerstand der oppositionellen Republikaner.
In der Folge müssen immer mehr Schulbezirke einen Unterrichtstag streichen,
weil sie ihre Lehrer nicht mehr bezahlen können. ... " [ntv
29.10.11]
-
"Bürger gegen Banken - Wut und Angst im Euroland. Gerald Hörhan:
Warum ihr schuftet und wir reich werden. Leben in einem überholten,
korrupten System:Die Soziale Marktwirtschaft ist vom Kapitalismus verdrängt
worden.1979 sagten über 80% der Bevölkerung:
"Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es auch mir gut". Heutzutage
sind es nur noch 17% (!)... ... " [ab
29.10.11]
-
"Kernenergie. Wie die Atomlobby den Ausstieg vom Ausstieg vorbereiten
ließ. Aufwendige Pressereisen, inszenierte Festreden, Einfluss
auf Wissenschaftler: Die Atomlobby bereitete die Laufzeitverlängerung
durch die schwarz-gelbe Regierung Jahre im Voraus minutiös vor. Die
"taz" veröffentlicht nun interne Dokumente der für die Kampagne
zuständigen Agentur. ... " [Sp
29.10.11]
-
"Interne Dokumente der Atomlobby. Professor Dankeschön. Die
Papiere der Atomlobby verraten viele Stories. Eine ist die eines Professors,
an den für eine Studie 135.000 Euro fließen sollten - über
das Konto der Frau. ... " [taz
29.10.11]
28.10.11 ... " []
-
"Anleger halten inne. Mehr als sechs Prozent hat der Dax dank der gestrigen
Freude über den Euro-Gipfel zugelegt. Vor dem Wochenende gingen
einige Investoren aber lieber auf Nummer sicher und machten Kasse. Der
Dax hat den letzten Tag der Woche nur mit moderaten Gewinnen beendet. Zum
Handelsschluss rückte der Leitindex um 0,13 Prozent auf 6.346 Punkte
vor. Am Abend büßt der Leitindex sogar ein paar Punkte ein.
Auf Wochensicht schafft der Dax, vor allem dank des kräftigen Anstiegs
um 5,35 Prozent gestern, ein kräftiges Plus von 6,28 Prozent. Am Vormittag
sah es sogar danach aus, als ob die Erleichterungsrally vom Vortag weiter
gehen werde. Der Index kletterte in der Spitze auf 6.430 Punkte und markierte
damit ein neues 12-Wochen-Hoch. ... " [b.ard
28.10.11]
-
"Das Risiko liegt beim Steuerzahler ... Für ein Engagement
der Investoren sprechen aber die guten Gewinnchancen bei relativ geringem
Risiko. Denn für Anleihen eines Landes wie Portugal werden die Investoren
eine ordentliche Rendite erhalten und gleichzeitig bei einem Kreditausfall
des Schuldenstaates ihre Einlagen vor denen des Rettungsfonds erhalten.
Im Klartext: Einen großen Teil des Risikos des chinesischen Investments
übernimmt der europäische Steuerzahler. ... " [FR
28.10.11]
-
"Die deutschen Banken drehen ein gefährlich großes Rad.
Die europäischen Banken haben über die letzten Jahrzehnte bei
relativ wenig Eigenkapital (Abb. 16282) ihre Bilanzen immer mehr durch
Hebelung über immer mehr Kreditaufnahme aufgeblasen. Das Verhältnis
zwischen der Bilanzsumme, die dem der Anlagen der Banken entspricht, und
der jährlichen Wirtschaftsleistung der EU stieg auf das 3,4-Fache.
... " [jj 28.10.11]
-
"Spanien stürzt weiter ab. Fast 5 Millionen Menschen sind arbeitslos,
der Kapitalbedarf spanischer Banken liegt bei mindestens 26 Milliarden.
Die Horrornachrichten für Spanien reißen nicht ab. Heute hat
die Nationale Statistikbehörde (INE) die "Studie zur erwerbstätigen
Bevölkerung" (EPA) vorgelegt. Sie zeigt, dass im dritten Quartal 2011,
also mitten in der Ferienzeit in dem Urlaubsland, die Arbeitslosigkeitsquote
auf einen neuen Rekordwert gestiegen ist. Zum 31. September waren fast
5 Millionen Menschen ohne Job. Das sind 21,52% der aktiven Bevölkerung.
Besonders krass ist, dass nun in fast 1,425 Millionen Familien alle Mitglieder
arbeitslos sind und viele meist nicht einmal mehr Anrecht auf das Sozialgeld
haben von noch 400 Euro. ... " [heise
28.10.11]
-
"Fitch: 50%-Schuldenschnitt ist Staatsbankrott Griechenlands. Die
US-Ratingagentur wird voraussichtlich den von der EU geplanten Schuldenschnitt
für Griechenland als „technische Zahlungsunfähigkeit“ werten.
Auch danach erwartet Fitch harte Zeiten für die Griechen. ...
" [DMN
28.10.11]
-
"Bilanzkorrektur senkt deutsche Schuldenquote. HRE-Bad-Bank verrechnet
sich um 55 Milliarden. Buchungsfehler der Bilanzexperten bei der Bad
Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE) haben Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble eine unerwartete Absenkung der deutschen Staatsschuldenquote
beschert. Sein Ministerium bestätigte entsprechende Informationen
von "stern.de". Damit falle die deutsche Schuldenquote für 2010 mit
83,2 Prozent um einen Punkt niedriger aus als noch im September der EU-Kommission
übermittelt. Und für 2011 sei nun mit einem gesamtstaatlichen
Schuldenstand von 81,1 Prozent zu rechnen - 2,6 Punkte weniger als in der
letzten Maastricht-Mitteilung an Brüssel erwartet. ... " [TS
28.10.11]
-
"Derivatezauber - 75 Billionen allein bei einem US-Bankkonzern?
Ich habe nicht schlecht gestaunt... ... über die Meldung bei Bloomberg.
Man musste den Artikel schon sehr aufmerksam lesen, um über die Zahlen
zu stolpern. Darin heißt es im Abschnitt The Normal Course: „Bank
of America’s holding company -- the parent of both the retail bank and
the Merrill Lynch securities unit -- held almost $75 trillion of derivatives
at the end of June,…“ Quelle: BofA Said to Split Regulators Over Moving
Merrill Derivatives to Bank Unit von Bob Ivry, Hugh Son und Christine Harper
auf Bloomberg.com am 18.10.2011. Da ist tatsächlich von Trillionen
US-Dollar die Rede, also Billionen Dollars in unserem Sprachgebrauch. Eine
gewaltige Summe, wohlgemerkt bei nur einem Institut. ... " [fn
28.10.11]
-
"Bank of America Die Zeitbombe. Noch in der Krise kaufte die Bank of
America kräftig zu – heute ist sie die gefährlichste Bank der
Welt.... »Die Bank of America ist geradezu die Definition einer
systemisch relevanten Finanzinstitution«, sagt William Black. »Ein
Kollaps würde Lehman Brothers wie ein Schlagloch aussehen lassen.
Wenn die B of A fällt, gehen wir alle über die Klippe.«
Der Forscher weiß, wovon er redet. Als Regulierer räumte er
den großen US-Sparkassenskandal der neunziger Jahre mit auf.
... " [Zeit 28.10.11]
-
"30 Dollar pro Woche - Immer mehr US-Bürger leben von Essensmarken.
Fast 46 Millionen Menschen in den USA sind inzwischen von Essensmarken
abhängig - ein historischer Rekord. Durchschnittlich 30 Dollar pro
Woche sind die Bons für Lebensmittel wert, mit denen immer mehr Bedürftige
über die Runden kommen müssen. Hilfsorganisationen schlagen Alarm.
... " [ab
28.10.11]
27.10.2011 ... " []
-
"Euro-Rettung Gipfel-Party an den Börsen. Die Hoffnung auf
eine Lösung der Euro-Krise beschert vor allem Finanztiteln kräftige
Kursgewinne. Der Euro klettert über 1,40 Dollar. Auch die Kurse griechischer
Staatsanleihen drehen nach dem ersten Schreck über den Schuldenschnitt
ins Plus. ... " [ftd
27.10.11] RS: Dann weiß man ja, wem diese Euro-"Rettung"
wirklich dient.
-
"Riskanter Hebeltrick ..." [ww
27.10.11]
-
Griechenland: "Selten haben Finanzexperten eine Staatspleite so schön
gerechnet: Erst sollten 107 Milliarden zur Gesundung reichen, laut
Troika. Im Juli 2011 waren es doppelt so viel. Und jetzt drohten nochmal
so viel. Die Zeit verging, und das sollte sie auch. Banken und Versicherungen
hatten zwei Jahre Zeit, um ihre Risiken zu verkleinern. Sie verkauften
ihre griechischen Staatsanleihen. Zum Beispiel an die Europäische
Zentralbank. Heute halten die deutschen Privatbanken nur noch Staatsanleihen
im Wert von ca. 5,2 Milliarden Euro. Und mindestens 40 Milliarden liegen
inzwischen beim deutschen Steuerzahler. ..." [M
27.10.11]
-
... "Mittel des Rettungsschirms werden gehebelt.Die
Staats- und Regierungsschefs beschlossen zudem, die Schlagkraft des EFSF
durch eine Hebelwirkung deutlich zu vergrößern. Dem Rettungsschirm
stehen weiter die bislang vereinbarten 440 Milliarden Euro zur Verfügung,
wovon etwa 250 Milliarden noch nicht verplant sind. Dieses Geld soll aber
künftig nicht direkt in Kredithilfen oder den Aufkauf von Staatsanleihen
verschuldeter Staaten der Eurozone fließen. Stattdessen soll es vor
allem so eingesetzt werden, dass private Investoren angelockt werden, ihr
Geld für die Unterstützung von Euro-Ländern bereitzustellen.
Dadurch kommt die Hebelwirkung zustande. Merkel zufolge sollen die noch
nicht verplanten 250 Milliarden Euro auf das Vier- bis Fünffache gehebelt
werden - und damit auf etwa eine Billion Euro. ... " [TS
27.10.11]
-
"Das große Würfchen. Die Politik liefert – die Märkte
jubeln. Doch das Ende der Schuldenkrise ist damit nicht eingeläutet.
Der nächste Krisengipfel kommt bestimmt. ... " [b.ard
27.10.11]
-
"Altlasten der Hypo Real EstateMilliarden-Rechnung für die Steuerzahler.
Der Euro scheint vorerst gerettet, doch dem deutschen Steuerzahler drohen
Milliardenkosten. Der Grund: Die Bad Bank der Hypo Real Estate hält
noch viele Griechenland-Papiere. Und muss nach dem Schuldenschnitt wohl
hohe Verluste verbuchen. ... " [Foc 27.10.11] RS: Das ist sicherlich
ein weiterer guter Grund für die Börsen und die Bankster zu jubeln,
weil sie ihren Schrott in Badbanks / EZB weitgehend entsorgen konnten.
-
"EU-Gipfel: Neue Steuer-Milliarden versprochen, keine feste Zusagen
der Banken erhalten. Der gefeierte Beschluß des EU-Gipfels in
der Nacht auf Donnerstag bedeutet wohl vor allem eins: erneut fließen
Dutzende Milliarden öffentlicher Gelder in die Stabilisierung von
Banken und der EU-Gemeinschaftswährung. Zudem scheint nicht ausgeschlossen,
daß die Beschlüsse Bankkunden teuer zu stehen kommen. Ob die
Entscheidung überhaupt umgesetzt werden, ist derzeit aber offenbar
noch völlig unklar. ... " [BU
27.10.11]
-
"SEC US-Aufsicht knickt bei Hedge-Fonds-Regeln ein. Die SEC will
doch von weniger Gesellschaften Informationen über Risikoinvestitionen
sammeln. Das ist ein Lobbysieg für die Branchenvertreter. ...
" [ftd
27.10.11]
-
"Ölmultis im Milliardenrausch. Die Gewinne von Shell, Exxon
Mobil & Co. aus dem dritten Quartal lassen die Kassen der Konzerne
beinahe bersten. Dank wieder gestiegener Preise für Gas und Öl
konnten die Unternehmen auch die Analystenerwartungen übertrumpfen....
" [b.ard
27.10.11]
-
"Hintergrund: Athen mit höchstem Reallohn-Plus. Bei der Diskussion
über die Ursachen für die Misere Griechenlands wird die dortige
Lohnpolitik eher am Rande genannt. Dabei haben die Griechen durch die massive
Steigerung ihrer Reallöhne im vergangenen Jahrzehnt ihre Wettbewerbsfähigkeit
deutlich verschlechtert. Wie aus Berechnungen der EU-Kommission und der
gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf hervorgeht,
konnten sich die griechischen Beschäftigten über die höchsten
Reallohn-Steigerungen aller Arbeitnehmer in den 15 «alten»
EU-Staaten freuen. Zwischen 2000 und 2008 stiegen die Reallöhne in
Griechenland demnach um 39,6 Prozent. In Deutschland waren die Reallöhne
im gleichen Zeitraum mit minus 0,8 Prozent rückläufig.
Nirgendwo sonst in der EU wurde laut der Statistik so wenig Lohn-Zurückhaltung
an den Tag gelegt wie in Griechenland, nirgendwo so viel wie in Deutschland.
... " [SZ 27.10.11]
26.10.2011 ... " []
-
"Falsche Versprechen Die haltlosen Euro-Zusagen der Politiker und Zentralbanker.
Egal,
welche Versprechen die Staatschef auf dem EU-Gipfel geben: das Vertrauen
in sie ist erschüttert. Denn die Eurorettung ist auch eine Chronik
der gebrochenen Worte. ... " [HB
26.10.11]
-
Der Tag der gebrochenen Versprechen: "Heute nun soll ein weiterer
EU-Gipfel die Rettung bringen. Mal wieder! Doch der Tag der vermeintlichen
Rettung ist zugleich der Tag der gebrochenen Versprechen: Der Schuldenschnitt
kommt, der Rettungsfonds mitsamt eines Superhebels auch, das Primat der
Politik wurde an die Finanzmärkte abgegeben. Unsere Titelgeschichte
"Der Tag der gebrochenen Versprechen" benennt, was den Wählern, Investoren
und Bankern in den vergangenen Monaten zugesagt wurde, aber nicht gehalten
wurde. Nicht diese Versprechen, ihr Bruch ist der Fehler. ...
" [MorningBriefing Handelsblatt 26.10.11]
-
"Bankenregulierung Wie die Finanzlobby Politik macht. Sie haben
exklusiven Zugang zu höchsten Politikerzirkeln - auch beim Gipfel,
der über die Zukunft der Euro-Zone entscheidet. Sie schreiben Abgeordneten
Gesetzestexte vor. Und wenn alles nichts hilft, brüllen sie schon
mal Notenbankchefs zusammen. Wenige Lobbyisten kommen so nah an die Schaltstellen
der Macht wie die der Finanzbranche. Aufseher wollen die Märkte regulieren,
aber Banken und andere Finanzfirmen kämpfen um ihre Freiheit - eine
Freiheit, die viele als Gefahr für die Gesellschaft empfinden. ...
" [SZ
26.10.11]
-
"Weltbrand droht: Bank of America wälzt 75 Billionen Dollar-Risiko
auf US Rettungsschirm und Steuerzahler ab. Billionen Dollar-Skandal
der Bank of America. Während US Ratinagenturen die Bonität europäischer
Banken und Staaten systematisch abstufen und US Präsident Obama an
die Europäer appelliert, Maßnahmen gegen die Finanzkrise zu
unternehmen, bahnt sich in den USA ein Bankenskandal an, der alles bisher
Geschehene in den Schatten stellt. Die fünf großen US Invetsmentbanken
jonglieren mit ca 250 Billionen US Dollar und dieser Wert übersteigt
nicht nur den Wert der Banken um das Vielfache sondern auch den Wert aller
Volkswirtschaften in der Welt zusammen bei weitem . Geschäftsbanken
in den USA hielten im zweiten Quartal „Wettscheine“ auf Zinsen, Devisen,
Gold und andere Asset-Klassen im Wert der vierfachen Weltwirtschaftsleistung.
... Ist es Zufall, dass in derselben Zeit, in der die Bank of America diesen
„Transfer“ vollzog, die US-Rating-Agenturen serienweise europäische
Staaten und Banken herabstuften? Oder war das ein gezieltes Ablenkungsmanöver,
damit die Medien nur darüber berichteten? Spielt Präsident Obama
mit? ..." [IZ
26.10.11]
-
"Schattenbanken bedrohen Finanzsystem weiterhin. Völlig unreguliert
hantieren Fonds und Finanzgesellschaften mit Unsummen. Schattenbanken bedrohen
Europa. Wien. Wenn nun Banken stärker beaufsichtigt werden und auch
mehr hartes Eigenkapital halten müssen, so soll das der Stabilisierung
des Finanzsystems dienen. Doch es gibt neben den lizenzierten Banken ein
"Schattenbanken-Wesen", das nach Meinung des früheren Chefs der deutschen
Bundesbank, Axel Weber, eine mindestens ebenso große Bedrohung darstellt.
"Welchen Sinn hat es, einen Deich zu errichten und den Ozean im Rücken
zu haben?", fragte er zuletzt in Washington bei der Jahrestagung des Internationalen
Währungsfonds. In der Tat sind diese Hedgefonds, Geldmarktfonds, auch
Versicherungen und Finanzgesellschaften so groß geworden, dass sie
für kreditgebende oder haftende Banken zum Risiko werden können.
In den USA beispielsweise schätzt die US-Notenbank die Verbindlichkeiten
der "shadow banks" auf mehr als 16.000 Milliarden Dollar. Das ist mehr
als das reguläre Bankensystem dort, das auf 13.000 Milliarden kommt.
In Europa hat die Erfassung dieser Finanz-Gesellschaften erst begonnen.
Die Europäische Zentralbank schätzte das Vermögen solcher
"Special Purpose Vehicles" auf 2300 Milliarden. ... " [WZ
26.10.11]
-
"Langfrist-Tender EZB startet neue Runde der Bankenhilfen. Die Banken
trauen einander nicht mehr – doch bevor der Kreditmarkt einfriert, eilt
die EZB zur Hilfe. Es ist ein Schritt, den die EZB zuletzt zum Höhepunkt
der Finanzkrise getan hat. ... " [HB
26.10.11]
-
"Umstrittene Anleihenkäufe. EZB-Chef warnt vor dramatischer Lage
in Italien. Kommender EZB-Chef Draghi: "Signifikantes Risiko". Bislang
hat er sich zurückgehalten, doch nun spricht der künftige EZB-Präsident
Klartext: Mario Draghi hat angekündigt, den umstrittenen Kurs seines
Vorgängers Trichet fortzusetzen - und weiter Staatsanleihen von Krisenländern
zu kaufen. Grund ist vor allem die "dramatische Lage" in seiner Heimat.
... " [Sp
26.10.11]
-
"Insiderhandel Ex-Goldman-Direktor Gupta festgenommen. Der ehemalige
Goldman-Sachs-Direktor Rajat Gupta wurde wegen Betrug und Verschwörung
festgenommen. Er soll 2008 Insider-Informationen an den bereits verurteilten
Hedgefonds-Manager Rajaratnam weitergegeben haben. ... " [HB
26.10.11]
-
"Axel Weber darf zur UBS – wenig Verständnis in Deutschland.
Der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank wird zur UBS wechseln
können. Sein ehemaliger Arbeitgeber hat ihm die Genehmigung erteilt,
unter klaren Auflagen. Aus Berlin hagelt es bereits Kritik. ... Kritik
an Weber übte der finanzpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag,
Gerhard Schick. «Aus seiner Zeit als Bundesbankchef nimmt Axel Weber
sensible Insider-Informationen über die deutsche Konkurrenz mit zu
seiner künftigen UBS-Beratertätigkeit», sagte er der Zeitung.
Schliesslich habe die Bundesbank als Finanzaufsicht und Krisenmanager wichtige
Einblicke in Geschäftsgeheimnisse von deutschen Banken erhalten. «Insofern
ist nicht auszuschliessen, dass Webers Wechsel zum Schaden des Finanzplatzes
Deutschland sein wird. ... " [TS
26.10.11]
-
"Ex-CDU-Wirtschaftsminister „Das Risiko beim Euro-Schirm ist nicht mehr
kalkulierbar“. Gelingt der Befreiungsschlag im Kampf gegen die Schuldenkrise?
Mit einem Mandat des Bundestages soll Merkel heute in Brüssel für
die Euro-Rettung sorgen. Kritiker haben daran große Zweifel, selbst
in der CDU. ... " [HB
26.10.11]
-
"Krise der offenen Immobilienfonds Ein Debakel für die deutsche
Fondsbranche. Die Krise der offenen Immobilienfonds erschüttert
das Vertrauen in das gesamte Investmentgeschäft. Ein gutes Ende ist
nicht in Sicht. ... " [faz
26.10.11]
-
"Pro & Contra „Der Glaube versetzt keine Schuldenberge" Die
Euro-Rettung spaltet das bürgerliche Lager. Die CDU-Bundestagsabgeordneten
Peter Altmaier und Klaus-Peter Willsch über gebrochene Versprechen
und versprochene Besserung. ... " [HB
26.10.11]
-
"Wohlstandsstudie. In USA herrscht ein dramatisches Wohlstandsgefälle.
Das Einkommen der Reichsten ist in dreißig Jahren um 275 Prozent
gestiegen – das des ärmsten Fünftel dagegen nur um 18 Prozent.
... " [WO
26.10.11]
-
"Schuldenstaat Der italienische Patient. Italien entwickelt sich zum
größten Problem der Euro-Zone: Der Schuldenberg ist riesig,
die Bereitschaft für Reformen winzig. Der Regierungschef ist schwer
angeschlagen, Rücktrittsgerüchte machen die Runde. ... " [HB
26.10.11]
25.10.2011 ... " []
-
"Nobelpreisträger Yunus"Die Finanzkrise war ein Weckruf" Nobelpreisträger
Yunus war nach Frankfurt gekommen, um über Mikrokredite zu reden.
Stattdessen sprach er über die Finanzkrise - denn er fürchtet,
dass die Industrienationen nicht die richtigen Lehren gezogen haben.
... " [HB
25.10.11]
-
"Studie. Top-Manager verursachen Großteil der Wirtschaftskriminalität.
Korruption und Diebstähle kommen deutsche Konzerne teuer zu stehen:
Auf 8,4 Millionen Euro beziffern Unternehmen durchschnittlich den Schaden,
der ihnen durch Wirtschaftskriminalität entsteht. Ein Großteil
der Täter kommt aus dem Top-Management. ... " [Sp
25.10.11]
-
"Blitz-Stresstest Kein Staatsgeld für deutsche Institute. Die
europäische Bankenaufsicht signalisiert den deutschen Geldhäusern
eine solide Kapitalausstattung. Um die Bewertung von Staatsanleihen ist
unter den Euro-Ländern ein Streit entbrannt. ... " [ftd
25.10.11] RS: Die Frage ist allerdings, was von Stresstests
der Banksterzunft zu halten ist ...
-
"Schuldenkrise Griechenland macht Bad Banks zum Milliardenrisiko.
Ein Schuldenschnitt für Griechenland hängt wie ein Damoklesschwert
über den Bad Banks. Allein die Abwicklungsanstalt der verstaatlichten
HRE sitzt auf Milliarden an Griechenland-Papieren. Neue Ausfälle
drohen. ... " [HB
25.10.11]
-
"Bankenkrise. Fonds wollen Sicherheiten: Banken in der Kreditklemme.
Immer mehr Investoren wolle handfeste Sicherheiten für ihre Investments
in notleidende europäische Banken. Nun stellt sich heraus: Viele Banken
haben keine attraktiven Sicherheiten mehr. Damit könnten für
einige auch kurzfristige Hilfskredite von der EZB gefährdet sein.
... " [DMN
25.10.11]
24.10.2011 ... " []
-
"Eurozone 7,8 Billionen Euro Staatsschulden. Seit dem Beginn der
Wirtschafts- und Finanzkrise steigt die Staatsschuldenquote im Euroraum.
Für das laufende Jahr prognostiziert der Internationalen Währungsfonds
ein düsteres Bild. Die öffentlichen Schulden in Europa steigen
weiter mit hohem Tempo, wenngleich der Zuwachs etwas langsamer wird. Im
Jahr 2010 lag das Staatshaushaltsdefizit im Durchschnitt der 17 Länder
der Eurozone bei 6,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nach dem Negativrekord
von 6,4 Prozent im Vorjahr. Der Gesamtschuldenstand erhöhte sich von
7,1 auf 7,8 Billionen Euro, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Damit
erhöhte sich die Staatsschuldenquote des Euroraums von 79,8 auf 85,4
Prozent. Die im Maastricht-Vertag festgeschriebenen Obergrenzen von 3 Prozent
Defizit und 60 Prozent Schuldenquote sind weit überschritten. 2007,
vor Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise, lag die Schuldenquote bei
gut 66 Prozent. ... " [faz
24.10.11]
-
"Verfahren gegen Ex-Automanager Pischetsrieder wegen Steuerhinterziehung
vor Gericht. Er soll dem Finanzamt Einkommensteuern in Höhe von
234.000 Euro vorenthalten haben. Nun steht Bernd Pischetsrieder, ehemaliger
Vorstandschef von BMW und Volkswagen, in München wegen Steuerhinterziehung
vor Gericht. ... " [St
24.10.11]
-
"EZB weitet Käufe von Staatsanleihen aus. Die Europäische
Zentralbank (EZB) hat in der vergangenen Woche ihre Käufe von Staatsanleihen
der Schuldenstaaten der Eurozone ausgeweitet. Nach rund 2,2 Milliarden
Euro in der Vorwoche lag der Wert in der abgelaufenen Woche bei knapp 4,5
Milliarden. ... " [SbZ
24.10.11]
-
"Finanzkrise: Vatikan ruft zur Einrichtung einer Weltnotenbank auf.
Während die Staats- und Regierungschefs immer neue Rettungspläne
schmieden, wartet der Vatikan in der Finanzkrise mit radikalen Vorschlägen
auf. Der Vatikan hat eine umfassende Reform der weltweiten Finanzmärkte
gefordert. Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden rief
die internationale Gemeinschaft am Montag zur Einrichtung einer Weltnotenbank
auf, um die Finanzströme zu regulieren. In einer zunehmend globalisierten
Welt sei allein eine Weltautorität kompatibel mit den Bedürfnissen
der Menschheit, heißt es in einer Note der Vatikanbehörde. ...
" [jes
24.10.11]
-
"Drohende Kreditklemme Raue Zeiten für die Wirtschaft. Die
Lage auf dem Kreditmarkt könnte sich schon bald verschärfen.
Schuld sind vor allem die Banken. Es klingt wie eine Trotzreaktion: Drückt
ihr uns höhere Eigenkapitalvorschriften auf, drehen wir euch den Kredithahn
zu! Die Bankenlobby wehrt sich in diesen Tagen mit aller Macht gegen den
Vorschlag europäischer Politiker, die Kernkapitalquote bis März
2012 auf neun Prozent zu erhöhen. ... " [ww
24.10.11]
-
"Merrill Lynch: Weiteres US-Downgrade noch heuer. Fitch und Moody's
könnten die Vereinigten Staaten noch in diesem Jahr erneut herabstufen.
Zu diesem Schluss kommt die Investmentbank Merrill Lynch. Merrill korrigiert
zudem ihre Wachstumsprognose für die USA. ... " [dP
24.10.11]
-
"Landesbank-Debakel: Zehntausende Mieter in Angst. Das Milliardendebakel
der BayernLB ist beim kleinen Mieter angekommen. Die Landesbank muss, um
wieder Geld in die Kassen zu bekommen, 33.000 Wohnungen im Freistaat verkaufen.
Die 85.000 Bewohner zittern jetzt um ihre günstigen Mietpreise. Und
die Angst scheint berechtigt, denn während die Politik den Aufkauf
durch die öffentliche Hand will, fordert die EU-Kommission ein offenes
Bieterverfahren, in dem soziale Gesichtspunkte keine Rolle spielen. Die
Wohnungen drohen so zu Spekulationsobjekten für Finanzinvestoren zu
werden. ... " [ab
24.10.11]
_
Aktuelle Sachlage 42. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Worum
geht es im aktuellen Finanzkrieg wirklich ? Das angloamerikanische
Bankstersyndikat will Europa in die Knie zwingen und für seine globalen
plutokratischen Zwecke vereinnahmen und ausnutzen. Ein wesentliches Ziel
des Bankstersyndikates ist es, die EZB nach dem Muster der FED
umzugestalten, um auch in Europa eine beliebige Geldmaschine für das
Bankstersyndikat zur Verfügung zu haben - das Merkwürdige dabei
ist, dass ausgerechnet ein Franzose, Sarkozy, dieses Geschäft der
"FEDisierung" der EZB am striktesten betreibt. Wenn
ein Land so am Ende ist wie die USA, dann kann es nur noch Krieg führen,
um seinen Räuberwohlstand auf Kosten anderer Länder zu gewährleisten.
"Krieg" kann man mit Waffen der verschiedensten Art führen: militärischen
geistigen, medialen, juristischen, proagandistischen, wirtschaftlichen,
wissenschaftlichen und finanzpolitischen Waffen (faulen Krediten, faulen
Derivaten, faulen Sicherungen, faulen finanz-statistischen Daten, faulen
Versprechungen oder Erklärungen, faulen Wertpapieren, faulen Bilanzen,
faulen Regeln, ...und ... und ...) führen. Der Kapitalismus hat sich
nach dem Zusammenbruch des Gegengewichts (fauler) Kommunismus zum völlig
entfesselten und perversen Casino- und Raubtierkapitalismus verwandelt.
Die PolitikerInnen erscheinen hier nur noch als Hofnarren und Kasperlefiguren,
die weder etwas verstehen, noch in den Griff kriegen können. Und die
Abgeordneten sind zu lächerlichen Marionetten demutiert.
Wir leben in gefährlichen Zeiten und wie es
scheint, werden sie vielleicht sogar erst noch richtig gefährlich.
Diese Clique des Bankstersysndikates, der gemeinwohlignoranten Murkser
und Pfuscher, muss weg: unwiderurflich und nachhaltig, ohne jedes wenn
und aber. Rabiate Verbote und Gebote wären das Gebot der Stunde. Aber
wie soll das mit Hofnarren, Kasperlefiguren und Marionetten gehen?
Unerträglich auch die Hebeldiskussion:
welcher Idiot wird denn eine marode Anleihe erwerben wollen, die nur um
die 30% gesichert ist? Im übrigen wird sich das Risiko für die
deutschen SteuerzahlerInnen bei einem Hebel von 30% [=100/30] insgesamt
um das 3,33... fache (mal 211) erhöhen, also auf rund 703 Milliarden
Euro. Ein Hebel von 25%, also der Faktor vier, würde das deutsche
Risiko auf (vorläufig) maximal 211*4 = 844 Milliarden Euro "hebeln".
Das Risiko möchte man auf "Investoren" übertragen. Doch wer sollte
die Schrottanleihen von maroden Schuldenstaaten denn kaufen? Da kommt wohl
nur die SteuerzahlerIn in Frage. Doch selbst diese wunderbaren Aussichten
werden nach dem Willen der dubiosen - insbesondere angloamerikanischen
- Märkte immer noch nicht genug sein. So mancher vermutet, die werden
erst genug haben, wenn man sie erschlagen hat. Aber auch das ist falsch:
es muss das Schattenbanksystem wie Killerviren in Quarantäne, z.B.
in die zu schaffende internationale Steueroase
Plutokratia geschickt werden - bei striktem Verbot, mit anständigen
Finanzhäusern oder Unternehmen zu handeln: eine Therapie, die weiland
schon der weise
Aristoteles
für Wirtschaftskraken wie z.B. Bill Gates vorsah. .
147 Unternehmen herrschen über die Weltwirtschaft.
Die Deutsche Bank nimmt Platz 12 ein! Wer immer versucht herauszufinden,
wem welches Unternehmen gehört, stößt dabei auf endlose
Verzweigungen, Holdings, sich wiederholende Namen mit unterschiedlichen
Gesellschaftsformen, Querverbindungen, nicht verfolgbare Aktien im Streubesitz
– kurz gesagt: Die Recherchen verlaufen im Sand. Anhand der Daten von 37
Millionen einzelnen Geschäften und Investoren, gelang es nun einer
kleinen Gruppe von Schweizer Analysten, etwas mehr Licht in diesen Strukturdschungel
zu bringen. ... " [TI
20.10.11]
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
4. Quartal 2011: ,41,
40
, 3. Quartal 2011: 39
, 38
,37 ,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
23.10.2011 ... "
[]
-
"Sechs Regeln, mit denen sich Banken zähmen lassen. Bürger
skandieren, Politiker schimpfen: Banken sind die Buhmänner der Krise.
Ein Sechs-Punkte-Programm für eine Reform, die wirklich hilft. 1)
Kapitaldecke stärken – ohne Schnellschüsse 2) Banken trennen
– aber anders 3) Finanzmärkte entrümpeln 4) Weniger Abhängigkeit
von den Ratingagenturen 5) Finanzaufsicht stärken 6) Regulierungslücken
stopfen ..." [WO
23.10.11]
-
"Bankenrettungsfonds. Griechen-Schuldenschnitt käme Steuerzahler
teuer. Die Verluste des deutschen Soffin sind erst in zehn bis fünfzehn
Jahren klar. Berlin/Frankfurt - Ein radikaler Schuldenerlass zugunsten
Griechenlands würde dem deutschen Bankenrettungsfonds Soffin zusätzliche
Milliardenverluste bescheren. "Käme es zu einem Schuldenschnitt Griechenlands,
würde es den Soffin erheblich treffen. Wir müssten einen sehr
hohen Verlust verbuchen", sagte Soffin-Chef Christopher Pleister der "Frankfurter
Allgemeinen Zeitung". ... " [dS
23.10.11]
-
"Steuersünder tarnen Schwarzgeld als Lebensversicherung. Im
Zusammenhang mit der zuletzt angekauften Steuer-CD aus Luxemburg sind die
Ermittler offenbar auf ein ausgetüfteltes Steuersparmodell gestoßen.
So sollen Kunden der zur August-von-Finck-Gruppe gehörenden VM Vermögens-Management
GmbH Millionenbeträge in sogenannten Lebensversicherungsmänteln
angelegt haben. Der Trick: Aktien, Rentenpapiere und andere Vermögenswerte
sollen auf Konten einer Luxemburger HSBC-Bank deponiert und dort als Lebensversicherung
deklariert worden sein. Nach zwölf Jahren wäre die Auszahlung
der Versicherung steuerbegünstigt. ... " [Sp
23.10.11]
-
"Emnid-Umfrage: Banken sind an der Krise schuld. Die Schuld an der
aktuellen Euro-Krise tragen nach Ansicht der meisten Deutschen eher die
Finanzinstitute als die Politik. Einer Umfrage des Nachrichtenmagazins
"Focus" zufolge machen 42 Prozent der Befragten die Banken und Investoren
an den internationalen Finanzmärkten für die aktuelle Krise verantwortlich.
... " [TO
23.10.11] RS: Das ist natürlich falsch, denn die Politik
hat dem global deregulierten Schattenbankstersyndikat den Weg gebahnt.
Die haben Hand in Hand gespielt und gehörten allesamt vor einen internationalen
Gerichtshof.
22.10.2011 ... " []
-
"Sie sind viele und sie kommen wieder. Unmittelbar vor dem EU-Krisengipfel
gehen sie wieder auf die Straße: In Berlin, in Köln, Düsseldorf
und natürlich in der Bankenmetropole Frankfurt demonstrieren auch
an diesem Wochenende Tausende gegen das Finanzsystem. Die "Occupy"-Proteste
könnten sich auch in Deutschland zu einer Bewegung von Dauer entwicklen.
... " [SZ
22.10.11]
-
"Rekordwerte für Wetten auf schlechtere Bonität Deutschlands.
Papiere, mit denen auf einen Rückgang der Kreditwürdigkeit Deutschlands
gewettet wird, sind die Sieger der Woche. Interessanterweise gelten deutsche
Staatsanleihen dagegen immer noch als sicherer Hafen. ... " [DMN
22.10.11]
-
"Breite Kritik am neuen UBS-Chef Sergio Ermotti. Die Schweiz sei dank
Schwarzgeld reich geworden, sagt er – Politiker aller Parteien sind empört.
Mit
Aussagen in seinem ersten grossen Interview provoziert UBS-Interimschef
Sergio Ermotti die Politik. Dem Banker fehle der Bezug zur Realität,
heisst es von links bis rechts.... " [nzz
22.10.11]
-
"Land Grabbing. Moderner Kolonialismus. Ausländische Regierungen
oder Investoren kaufen in anderen Ländern immer mehr Bodenflächen
und verdrängen damit vor allem Menschen, die ohnehin schon hungern.
Nun soll das Land Grabbing eingedämmt werden. Doch das ist ein mühsames
Unterfangen. ... " [FR
22.10.11]
-
"100 Milliarden Euro. EU zwingt Banken zu gewaltiger Frischkapitalkur.
Europas Banken müssen sich dicke Pleitepolster zulegen: Die Finanzminister
der 27 EU-Staaten wollen die Geldhäuser offenbar dazu verdonnern,
sich insgesamt 100 Milliarden Euro frisches Kapital zu beschaffen, um sich
gegen einen möglichen Schuldenschnitt für Griechenland zu wappnen.
... " [Sp
22.10.11]
-
"Bankenkrise. Französische Börsenaufsicht alarmiert Banken.
Die Französische Bankenaufsicht läutet die Alarmglocken: Die
Banken müssten umgehend höhere Wertberichtigungen ihrer griechischen
Schrottpapiere vornehmen. Die französische Notenbank soll ebenfalls
eine Warnung an die Banken gerichtet haben. ... " [DMN
22.10.11]
21.10.2011 ... " []
-
"Frankreich - Kommunen vor der Pleite. Die französische Gemeinde
Unieux hat auf vermeintlich günstige Kredite der Dexia-Bank vertraut.
Inzwischen sind die Zinssätze explodiert. Der Ort steht vor der Pleite.Die
belgisch-französische Dexia-Bank, die jetzt verstaatlicht wird, hatte
seit Jahrzehnten Darlehen an Kommunen vergeben. Ein Teil der Kredite war
an den Schweizer Franken gebunden. Durch den rasanten Kursanstieg musste
Unieux plötzlich horrende Zinssätze zahlen. Die Gemeinde versucht
nun, die Bank vor Gericht zu bringen wegen verantwortungsloser Kredit-Verkäufe.
... " [ab
21.10.11]
-
"Portugal folgt Griechenland. Griechenlands desaströse wirtschaftliche
Entwicklung ist kein isolierter Weg, sondern Folge des Korsetts des
Euro und schlussendlich der Rettungsversuche per Austeritätsmaßnahmen
zum Erhalt des Euro und damit der Eurozone. Es ist kaum zu fassen, dass
dieselben untauglichen Rezepte, die bereits Griechenlands endgültigen
Abstieg besiegelten, in Portugal fast 1:1 vollzogen werden und zum wirtschaftlichen
Kollaps auch in Portugal führen werden. Die portugiesische Regierung
korrigierte gerade ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2012 auf eine
Schrumpfung von -2,8%, nach vorherigen -1,8%. Die Bruttoanlageinvestitionen
sollen 2012 um -9,2% schrumpfen, der private Konsum um -4,8% und die Konsumausgaben
des Staates um -6,2%. Selbst dieses Szenario könnte noch positivistisch
getüncht sein! ... " [qs
21.10.11]
-
"Das wertlose Wertesystem der Finanzbranche. Banken und Märkte
müssen an ihre gesellschaftliche Verantwortung erinnert werden. Nach
der Lehman-Pleite verfiel die Finanzbranche für einen kurzen Augenblick
in eine Art Schockstarre, doch bald darauf kehrten die Investmentbanker
und Finanzjongleure zum "business as usual" zurück. Dabei haben sie
vergessen, dass es unser Geld ist, mit dem sie spielen. Im vergangenen
Jahr schütteten die Banken der Wall Street mehr als 140 Milliarden
Dollar als Boni aus. Der Chef der britischen Barclays Bank, Bob Diamond,
sagt, die Zeit der Gewissensbisse sei nun vorbei. Und Alexander Dibelius,
der Deutschland-Chef der Investment-Bank Goldman Sachs, gibt sich nach
wie vor "davon überzeugt, dass das, was die Investmentbanken tun,
der gesamten Gesellschaft nutzt." ... " [dr
21.10.11]
20.10.2011 ... " []
-
"Fehlkonstruktion: Investoren wollen EFSF-Papiere nicht. Immer mehr
Investoren halten den aufgeblasenen EFSF-Rettungsschirm für eine Luftnummer
und wollen dessen Papiere wegen der enormen Risiken nicht kaufen. Mit
jeder neuen Rekordsumme steigt die Skepsis, ob die Europäer ihre Versprechungen
wirklich halten können. ... " [DMN
20.10.11]
-
"EU greift durchKein Wildwest mehr an Europas Finanzmärkten.
Ein EU-Kommissar spielt den Sheriff der Finanzmärkte. Er fordert:
Zocker sollen hart bestraft, die Ratingagenturen gebändigt und der
schnelle Computerhandel eingeschränkt werden. ... " [HB
20.10.11] RS: Erstens ist es noch nicht so weit und zweitens
kann die Bankster-Lobby ihre Bestechungsgelder verdoppeln ...
-
"Bankenwunder. Bankenaufsicht ändert Methode: Plötzlich fehlen
nur noch 80 Milliarden Euro. Auch so kann man versuchen, die Krise
zu lösen: Die Europäische Bankenaufsicht hat ihre Berechnungsmethode
geändert – mit einem Mal brauchen die europäischen Banken viel
weniger Kapital als noch einen Tag zuvor. Die Märkte werden es nicht
glauben – eine noch wildere Kapitalflucht droht. ... " [DMN
20.10.11]
-
"Zeitung: 11.119 EU-Beamte verdienen mehr als 10.000 Euro im Monat.
Fast jeder vierte EU-Beamte verdient mehr als 10.000 Euro im Monat. Das
berichtet die “Bild”-Zeitung (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Berechnungen
der CDU-Haushaltsexpertin im EU-Parlament, Inge Gräßle.
... " [elo
20.10.11]
-
Griechenland: "... Suizidrate 40 Prozent höher. Besonders deutlich
seien die Auswirkungen der Krise bei den Suiziden abzulesen. Von 2007 bis
2009 stieg die Suizidrate um 17 Prozent, nicht offizielle Zahlen nennen
einen weiteren Anstieg in 2010 um 25 Prozent im Vergleich zu 2009. Das
Gesundheitsministerium habe berichtet, im ersten Halbjahr 2011 habe es
40 Prozent mehr Selbsttötungen gegeben als im gleichen Zeitraum des
Vorjahres, so die Autoren. ... " [ÄZ
20.10.11]
-
"147 Unternehmen herrschen über die Weltwirtschaft. Die Deutsche
Bank nimmt Platz 12 ein! Wer immer versucht herauszufinden, wem welches
Unternehmen gehört, stößt dabei auf endlose Verzweigungen,
Holdings, sich wiederholende Namen mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen,
Querverbindungen, nicht verfolgbare Aktien im Streubesitz – kurz gesagt:
Die Recherchen verlaufen im Sand. Anhand der Daten von 37 Millionen einzelnen
Geschäften und Investoren, gelang es nun einer kleinen Gruppe von
Schweizer Analysten, etwas mehr Licht in diesen Strukturdschungel zu bringen.
... " [TI
20.10.11]
-
"Pleitekommunen droht Kreditstopp. Griechische Verhältnisse
und Staatsbankrott scheinen weit weg von Deutschland. Aber viele Kommunen
und Städte sind auf einem ähnlichen Weg wie der Pleitestaat.
Ihre Schulden steigen, zum Teil über griechisches Niveau, hundertfach
werden deutsche Kommunen per Nothaushalt regiert, milliardenschwere Rettungsschirme
aufgespannt. Denn über Jahre war es für Städte und Kommunen
beängstigend einfach, neue Schulden zu machen. Egal wie hoch
ihr Schuldenstand schon war, neue Kredite gab es meist zu AAA-Konditionen,
weil der Staat ja für die Kommunen haftet. ... " [P
20.10.11]
-
"Schuldenkrise EU-Gipfel steht auf der Kippe. Deutschland und Frankreich
finden im Streit über die Arbeitsweise des Euro-Rettungsschirms keine
gemeinsame Linie. Kanzlerin Merkel will das Treffen am Sonntag notfalls
absagen. Eine Staatssekretärsrunde könnte die Pleite noch verhindern.
... " [ftd
20.10.11]
-
"Frankreich will EZB-Sicherheit durch die Hintertür. Die Kreativität
der Franzosen kennt keine Grenzen: Noch am Mittwoch wurde der spekulative
Handel mit Credit Default Swaps (Kreditausfall-Versicherungen) verboten.
Heute fordert die französische BNP Paribas, der EU-Rettungsschirm
EFSF solle genau diese Finanzinstrumente für Investoren ausgeben.
... " [DMN
20.10.11]
-
"Schuldenkrise Frankreich zahlt nach Moody's-Warnung drauf. Die
Ratingagentur stellte das "AAA"-Rating des Landes infrage. Bei der heutigen
Anleiheauktion muss Paris deshalb höhere Zinsen bieten als zuletzt.
Die Risikoprämie steigt auf neuen Rekord. Spanien gewinnt dagegen
etwas Anlegervertrauen zurück. ... " [ftd
20.10.11]
-
"Moody's setzt Don Quijotes Heimat auf Ramschstatus. Einen Tag nach
der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens hat die US-Ratingagentur
die Bewertung von mehreren spanische Regionen und Banken gesenkt. Einen
Teil des Landes traf es besonders hart. ... " [BZ
20.10.11]
-
"Fitch mit negativem Ausblick für die größten italienischen
Banken. Mailand (aktiencheck.de AG) - Die amerikanische Ratingagentur
Fitch Ratings hat am Donnerstag erklärt, dass der Ausblick für
die Bonität der größten italienischen Banken, darunter
auch die beiden größten Institute UniCredit S.p.A. (ISIN IT0000064854
/ WKN 850832) und Intesa Sanpaolo S.p.A. (ISIN IT0000072618 / WKN 850605),
"negativ" sei. ... " [ac
20.10.11]
-
"Jetzt kämpft auch China gegen Schuldenkrise. Auch China muss
mit einer Schuldenkrise kämpfen. Um die Gefahren für sein Bankensystem
einzudämmen, hat die Regierung in Peking am Donnerstag neue Finanzierungskanäle
für lokale Regierungen geöffnet. Erstmals seit 17 Jahren wird
vier großen Wirtschaftszentren wieder erlaubt, eigene Anleihen herauszugeben.
... " [eo
20.10.11]
19.10.2011 ... " []
-
"Frankreich: „Wenn wir am Sonntag keine Lösung haben, schmilzt
alles weg“ Zur Stunde (Mittwochabend) verhandeln in der Frankfurter
Alten Oper Deutsche, Franzosen und die EU über die Euro-Rettung. Nicolas
Sarkozy ist überraschend eingeflogen worden. Eine Lösung ist
immer noch nicht in Sicht. Es ist schwer zu sagen ob gepokert wird oder
ob die Deutschen wirklich ernsthaft verhandeln: Denn nach franzöischer
Aussage beharrt Paris auf der Umwandlung des EFSF als eine Bank. Die Deutschen
lehnen das strikt ab – zumindest bisher. Der französische Finanzminister
François Baroin sagte, die Rettung werde nur mit dem EFSF als Bank
gelingen. ... " [DMN
19.10.11]
-
"Libor und Euribor Warum Banken weltweit unter Manipulationsverdacht
stehen. Die Razzia der EU-Kommission ist der jüngste Schachzug
internationaler Ermittler gegen die Finanzbranche. Die Aufsichtsbehörden
wittern Missbrauch bei der Festlegung wichtiger Geldmarktsätze. Ein
Überblick über die Hintergründe. ... " [ftd
19.10.11]
-
Das Hirngespinst von gestern ist die Regierungspolitik von morgen:
"Angela Merkel ist ein Konjunkturrisiko. Das ergab eine DIHK-Umfrage. Die
Unternehmen seien durch die Krisenpolitik der Regierung, die kostspielig,
aber ineffektiv ist, extrem verunsichert. Für neue Verunsicherung
dürfte heute Finanzminister Wolfgang Schäuble sorgen. Er hatte
gestern im kleinen Kreise vor Abgeordneten von CDU, CSU und FDP erstmals
offen die Funktionsweise des Euro-Rettungsschirms EFSF und des geplanten
Hebels zur Vervielfachung des Finanzvolumens erklärt. Dabei nannte
er nach Informationen der Financial Times Deutschland als Zielmarke die
Summe von 1.000 Milliarden Euro, die der EFSF künftig stemmen solle.
Das ist deutlich mehr als das Doppelte dessen, was der Bundestag gerade
bewilligt hat. Das Handelsblatt hat noch am Tag der Abstimmung über
die im Finanzministerium ausgeheckte Idee berichtet, den Fonds nach oben
zu hebeln. Schäuble sprach damals von Hirngespinsten. Wir lernen:
Das Hirngespinst von gestern ist die Regierungspolitik von morgen. ..."
[Aus dem MorningBriefing HB 19.10.11]
-
"Hellenen im Generalstreik Papandreou sieht Griechenland im "Kriegszustand".
Banken, Apotheken, Tankstellen, Bäckereien: alles geschlossen. In
Griechenland steht das öffentliche Leben für zwei Tage still,
weil die Gewerkschaften es so wollen. In Athen gehen Zehntausende gegen
die Sparpolitik der Regierung auf die Straße. Die Polizei befürchtet
Ausschreitungen. Ministerpräsident Giorgos Papandreou warnt vor einer
"Zersetzung" des Landes. ... " [SZ
19.10.11]
-
"Interview Dirk Müller "Irgendwann kommt es zum Ausgleich". Dirk
Müller glaubt, dass es bald zum Neustart des Finanzsystems kommt,
einem Reset mit einer gewaltigen Umverteilung von oben nach unten. Der
Börsenmakler und Bestseller-Autor spricht im Interview über Zwangshypotheken,
Edelmetallverbote und seine passende Anlagestrategie. ... Unser
Finanzsystem ist am Ende. Aus meiner Sicht – das klingt jetzt aggressiv
–, sind Staatspleiten seit Jahrhunderten Teil des Systems. Wobei ich sie
eher Reset nennen würde. ... " [BO
19.10.11]
-
"Roubini: Wie der Kapitalismus noch zu retten ist. Der Top-Ökonom
Nouriel Roubini will den Kapitalismus retten. Aber damit er eine Überlebenschance
hat, muss er an entscheidenden Punkten reformiert werden, argumentiert
der Amerikaner. ... Das Problem ist nicht neu. Karl Marx übertrieb
es, doch er hatte recht mit seiner Aussage, unbeschränkter Finanzkapitalismus
und die Umverteilung von Einkommen und Vermögen von den Arbeitnehmern
zum Kapital könnten zur Selbstzerstörung des Kapitalismus führen.
Unregulierter Kapitalismus kann zu Phasen von Überkapazitäten,
Unterverbrauch und wiederholten, destruktiven Finanzkrisen führen,
durch Kreditblasen und das Auf und Ab der Vermögenspreise. ... Jedes
Wirtschaftsmodell, das die Ungleichheit nicht in angemessener Weise in
Angriff nimmt, gerät irgendwann in eine Legitimitätskrise. Reagieren
wir nicht, nehmen die Proteste an Schwere zu, und die gesellschaftliche
und politische Instabilität wird Wachstum und Wohlstand schwächen.
... " [HB
18.10.11]
-
"Verdacht auf Zinsmanipulation. Fahnder durchsuchen europäische
Großbanken. Skyline in Frankfurt am Main: Großbanken fürchten
sich nicht vor Untersuchung. Ermittler der EU-Kommission haben eine Razzia
bei mehreren europäischen Großbanken gestartet. Laut "Wall Street
Journal" vermuten sie, dass die Geldhäuser Zinssätze manipuliert
haben. Die Manager spielen die Bedeutung der Untersuchung herunter. ...
" [Sp
19.10.11]
18.10.2011 ... " []
-
"Occupy the Occupy: Bewegung 15. Oktober wird vereinnahmt. Seit
dem vergangenen Wochenende haben zahlreiche Politiker versucht, die Protestbewegung
15. Oktober für sich zu vereinnahmen. Den vorläufigen Höhepunkt
erreichte dieses „Occupy the Occupy“ heute mit dem Versuch der Kanzlerin,
sich mit der Bewegung zu solidarisieren. Möglich wird dies vor allem
durch die einheitliche Berichterstattung der Medien. Hier wird von einer
Bewegung gesprochen, die ihren Weg von den USA aus nach Europa nahm und
in der es ausschließlich um die Kritik an der Macht des Bankensystems
geht. Dabei ist das, was wir zur Zeit unter dem Schlagwort „Echte Demokratie
Jetzt“ erleben weitaus mehr, als nur der bürgerliche Versuch, die
Befugnisse der Banken ein wenig zu beschneiden. Es geht hierbei um die
Unzufriedenheit und Empörung von immer mehr Menschen, die von den
herrschenden Verhältnissen angewidert sind. ... " [NDS
18.10.11]
-
"Nahrungsmittel-Spekulation. Die Hungermacher im globalen Rohstoff-Kasino.
Nach dem Platzen der „Dotcom-Blase“ liegt die Spekulation mit Rohstoffen
wie Mais oder Weizen voll im Trend. Mit ihren Wetten treiben Banken die
Preise für Nahrungsmittel in die Höhe und machen sich mitschuldig
am Hunger in der Welt. Die globale Rohstoff-Zockerei muss gestoppt werden!
... " [fw 18.10.11]
-
"Quartalszahlen Bank of America schummelt sich in die Gewinnzone.
Die Bank of America hat im dritten Quartal seit langem wieder Gewinn gemacht
- vor allem dank Sondereffekten. Die Anleger reagierten enttäuscht:
Die Aktie in Frankfurt brach ein. ... " [HB
1810.11]
-
"Alarmsignal Goldman Sachs schreibt erstmals seit 2008 Verlust. Drei Jahre
nach dem Lehman-Debakel rutscht die US-Investmentbank erneut in die roten
Zahlen. Das Minus fällt größer aus als erwartet - trotz
steigender Erträge. ... " [BO
18.10.11]
-
"Schuldenkrise Warum Frankreich um sein "AAA" bangen muss. Die Ratingagentur
Moody's warnt Paris vor einem Verlust seiner Top-Bonitätsnote. Die
steigenden Kosten für Euro- und Banken-Rettung hängen wie ein
Damoklesschwert über dem Land. Eine Analyse. ... " [ftd
18.10.11] RS: Überhaupt zu erwägen, dass solche
Murkser und Pfuscher, die ihrem Job ja in gar keiner Weise gewachsen sind,
Boni bekommen könnten, zeigt wie pervers und abgehoben die (Fehl-)
Leistungsideologie in Banksterkreisen entwickelt ist. Berufsverbot, Fortbildungszwang
und Mali, die sich gewachsen haben, wären das Gebot der Stunde.
-
"Dirk Müller im Interview „Wir sind in der Endphase“. Das Finanzsystem
steht am Abgrund. Nur ein Neustart kann helfen, meint Dirk Müller,
Börsenmakler und Bestseller-Autor. Im Interview erklärt er, warum
der Fehler im System liegt und der Euro nicht funktioniert. ... " [HB
1810.11]
-
"Pro und Contra Zwangskapitalisierung für Banken? Müssen
Banken von Staaten gezwungen werden, ihre Kapitalbasis zu erhöhen,
auch wenn das Renditen und Boni schwächt? Zwei FTD-Redakteure, zwei
Meinungen. ... " [ftd
18.10.11]
-
"Trennbankensystem Union würgt Debatte um Banken-Zerschlagung ab.
Die Bundesregierung hatte sich grundsätzlich offen für eine Debatte
über Aufspaltungen großer Finanzkonzerne gezeigt. Doch in der
Unions-Fraktion von Finanzminister Schäuble kommen derlei Überlegungen
nicht gut an. ... " [HB
18.10.11] RS: Die Zerschlagung "systemrelevanter"
Banken ist zum Schutz der Zukunft und gegen Rückfälle zwingend
erforderlich. Die Abwehr zeigt, wo Schäuble, Merkel und die Regierung
stehen: bei den Hofnarren des Bankstersyndikates. Am besten wäre ohnehin,
die Privatbanken auf Steueroasen mit
Handelsverbot in Regionen, wo wirklich gearbeitet und gewirtschaftet wird.
-
"Wachstumseinbruch in Osteuropa. Osteuropa hängt starkt von
der Krisenbewältigung in Europa ab. Misslingt diese, fällt auch
Osteuropa in die Rezession. Bestenfalls ein Dämpfer, schlimmstenfalls
eine Rezession: Die Osteuropabank EBRD hat ihre Wachstumsprognose halbiert.
Vor allem Ungarn, Slowenien und die Slowakei leiden zunehmend unter den
Folgen der Eurokrise. ... " [dS
16.10.11]
17.10.2011 ... " []
-
"Der Euro-Zone droht der Rating-GAU. Europa steuert auf ein Fiasko
zu, wenn wahr wird, was Ökonomen befürchten. Sowohl Frankreich
als auch Deutschland könnten ins Visier der Ratingagenturen geraten.
Eine Abstufung könnte die Euro-Zone zum Wackeln bringen. ...
" [HB
17.10.11]
-
"Teure Rettungspakete. Top-Ökonomen prophezeien Herabstufung Frankreichs.
Börsenhändler in Frankfurt: Schlechte Prognose für Frankreichs
Rating. Teure Hilfe für schuldengeplagte Euro-Länder werden Frankreich
in den kommenden Monaten das Spitzen-Rating kosten. Das sagen Experten
großer Banken voraus. Die Bestnote bei der Kreditwürdigkeit
werde schon im kommenden Jahr fallen. Auch Deutschlands Top-Position ist
bedroht. ... " [Sp
17.10.11]
-
"„Occupy Wall Street“Die Proteste machen den Politikern Beine. Die
Bewegung „Occupy Wall Street“ ist ein bunter Haufen ohne klare Ziele. Viele
sagen, man könne die Protestler deshalb nicht ernst nehmen. Doch das
ist falsch. Warum muss Kritik immer konstruktiv sein? Ein Kommentar
... " [HB 17.10.11]
-
"Leserdebatte Was bleibt von den Occupy-Protesten? In Rom schlug
der friedliche Protest in Straßenkämpfe um. Die Initiatoren
der Proteste gegen die Banken am Samstag sind zufrieden. Aber sie haben
noch wenig erreicht und es bleiben viele Fragen offen. Diskutieren Sie
mit! Die Veranstalter des Aktionstages gegen die Macht der Finanzmärkte
am Wochenende sind hochzufrieden. Auch wenn die Initiatoren, die 99 Prozent
der Bevölkerung zu repräsentieren meinen, nicht mal ein Prozent
davon auf die Straße holen konnten – sie sehen den Beginn einer neuen
Protestbewegung. Die Bilder aus Rom, wo Gewaltbereite dafür verantwortlich
waren, dass der friedliche Protest in eine Straßenschlacht umschlug,
machen aber auch deutlich, welche Gefahren von solchen Aktionen ausgehen
können. ... " [TS
17.10.11]
-
"Staatsanleihenkäufe EZB-Mitarbeiter halten Mandat für überschritten.
Die Angestellen der Zentralbank glauben in der Mehrheit, dass Jean-Claude
Trichets Handeln nicht vom Mandat abgedeckt ist. Scharf kritisieren die
EZBler auch den Sparkurs der Bank. ... " [ftd
17.10.11]
-
"Unter Verdacht Razzia bei Baron von Finck wegen Steuer-Delikten.
Die Spitze des deutschen Geldadels steckt tief mit drin im Sumpf. Ein Tochterunternehmen
von August Baron von Finck junior wurde durchsucht. Der Verdacht wiegt
schwer. Behörden prüfen nun weitere Ankäufe von Steuer-CDs.
... " [HB
17.10.11]
-
"Citi meldet Gewinnsprung von 74 Prozent ... Die Gewinnsteigerung geht
allerdings zum Teil auf die Neubewertung eigener Schulden zurück.
Sie verbesserte die Bilanz um 1,9 Mrd. Dollar. Bereinigt um diesen Sondereffekt
gingen die Erträge um acht Prozent auf 18,9 Mrd. Dollar zurück.
... " [BO
17.10.11] Zum Vergleich: ARD.Börse teilt das nicht in dieser
Klarheit mit, sondern tut so, als sei es das selbstverständlichste,
dass man seine Schulden abwertet, um einen stolzen Gewinn auszuweisen.
Die Bilanzfrisiererei war und ist immer noch ein Faktor für die Finanzkrise
[b.ard 17.10.11]
-
"US-Grossbanken müssen Insolvenz-Szenario vorlegen. Fed fordert
als Lehre aus der Finanzmarktkrise Massnahmen zur Entflechtung
Grosse amerikanische Banken müssen sich als Lehre aus der weltweiten
Finanzmarktkrise auf eine mögliche Pleite vorbereiten. Die amerikanische
Notenbank Fed segnete eine endgültige Regelung zur Abwicklung von
systemrelevanten Geldhäusern in einem Notfall ab. ... " [NZZ
17.10.11]
_
Aktuelle
Sachlage 41. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Die Banken wollen erneut gerettet
werden und die Börsen feiern [ftd
16.10.11] - 800 Punkte in sechs Tagen (rund 17%) bei anhaltend schlechten
Nachrichten für die Banken und die SteuerzahlerInnen: was schließen
wir daraus? Für die Plutokratie zeichnet sich offenbar eine gute
Zukunft ab, und das wird jetzt gefeiert. Europa ist erfolgreich angeschossen:
auch das könnte das anglo-amerikanischen Bankstersyndikat sehr beflügeln.
Es muss natürlich keine Bank "gerettet" werden.
Hier geht es nur darum, die Verluste der Banken auf die SteuerzahlerInnen
abzuwälzen. Es wäre gut für das Gemeinwohl,
wenn endlich ein paar der inkompetenten und verantwortungslosen Banksterunternehmen
vom Markt verschwänden. Wenn die Börsen angesichts solch dauernd
schlechter Nachrichten so feiern, so kann das nur bedeuten, dass die Rechnung
des Bankstersyndikates aufzughehen scheint. Das wird genau so lange gehen,
bis alles zusammenkracht, weil das diesem Pack völlig egal ist, Hauptsache,
sie bringen ihr Schäfchen ins Trockene. Die 300 Millionen Lobby in
Brüssel rentiert sich - für die Bankster. In der Öffentlichkeit
herrscht gemeinhin die Vorstellung, dass die Bankster aus den Krisen lernen
müssten oder wollten. Das ist leider ein grundlegender Irrtum. Sie
sind nur auf ein Ziel fixiert: möglichst viel Gewinn zu machen, damit
sich die Managerschicht, möglichst viel "Boni" gewähren können.
Und sie haben nicht die geringsten Bedenken, diese "Boni", sich von den
SteuerzahlerInnen zu holen, wenn die - in deren Augen - so blöde sind,
da mitzuspielen. Wenn man sie nicht per Gesetz mit strengen Folgen dazu
zwingt, sich marktwirtschaftlich und gemeinwohlorientiert zu verhalten,
werden sie es einfach nicht tun. So einfach scheint das. Doch das Einfachste
ist oft das Schwierigste.
Am Rande sei bemerkt, dass die diesjährige Verleihung des
Nobelpreises
für Wirtschaftswissenschaften wieder einmal zeigt, wie es um diese
Wissenschaft bestellt ist ... " [NDS
11.10.11].
Und dann ist da noch die Buchmesse: "Krisenbücher hoch
im Kurs. Die Schuldenkrise hat auch den Buchmarkt erreicht. Auf der Frankfurter
Buchmesse präsentieren Verlage Weltuntergangs-Titel wie "Geld oder
Leben", "Europa vor dem Crash", "Stoppt das Euro-Desaster" oder "Die Währungsreform
kommt". ..." [b.ard
14.10.11]
Und zum Schluss das Erfreulichste der Woche: "Die 15M-Bewegung
in Spanien initiierte (gemeinsam mit Attac) den 15. Oktober 2011, um
Bürger weltweit dazu aufzurufen, an öffentlichen Plätzen
zusammen zu kommen für Versammlungen, Demonstrationen oder sonstige
Aktionen, um miteinander ins Gespräch zu kommen über notwendigen
globalen Wandel. Was ist der Plan?: “Lasst uns Bewegungen aufbauen, in
denen jeder normale Bürger eine Stimme hat. Lasst uns zusammen sitzen
und reden und entscheiden, in welcher Welt wir leben wollen, und wie wir
das erreichen.” “Wenn Dich jemand fragt, wer hinter diesem Aufruf steht,
weißt du was du antworten kannst: “Ich” – Weil es das ist, was wir
brauchen, Menschen, die sich die Welt selbst wieder zu eigen machen, ohne
Parteien, Gewerkschaften oder Gruppen, die ihnen sagen, was sie tun sollen,
die sich einfach versammeln und ihre kollektive Intelligenz nutzen und
beginnen darüber nachzudenken, was mit diesem Planeten zu machen.
Der 15. Oktober wird unter unserem Einfluss stehen. Er wird werden, was
immer wir wollen.” ... " [edj
15.10.11]
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
4. Quartal 2011: ,40,
3.
Quartal 2011: 39
,38 ,37,36
, 35,
34,
33,
32,
31,
30,29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25
, 24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
16.10.2011 " ... " []
-
"Das Kapital Ja, was feiern wir denn eigentlich? Der DAX ist innerhalb
von gut vier Wochen um fast 18 Prozent gestiegen. Aber warum eigentlich?
Wegen der Konjunktur? Der Bewertung? Der Aussicht auf eine Bankenrettung?
Uns fällt beim besten Willen nichts ein. ... " [ftd
16.10.11]
-
"Gebildet, arm, protestierend. Einstweilen darf dieser Widerstand
vor allem als Zeichen gelesen werden: Der Schaden, den die Krisen des Kapitalismus
anrichten, lässt sich nicht mehr verschleiern. ... " [FR
16.10.11]
-
"Barroso: Strafrechtliche Verantwortung für Finanzakteure.
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich für
die Einführung strafrechtlicher europäischer Normen zum Verhalten
der Akteure auf den Finanzmärkten eingesetzt. ... Die gegenwärtige
Finanzkrise sei von bestimmten Akteuren hervorgerufen worden, sagte Barroso
der französischen Zeitung "Le Parisien". So etwas müsse strafrechtliche
Folgen haben. Daher werde er sich persönlich dafür einsetzen,
dass "im europäischen Recht eine individuelle strafrechtliche Verantwortung
verankert" werde. Dies wäre ein "Novum in der europäischen Gesetzgebung
und ein starkes Signal", fügte Barroso hinzu.... " [DK
16.10.11]
-
"FTD-Fondsumfrage Strategen trauen Rettungsfonds nur wenig zu. Führende
Fondsanbieter sehen den europäischen Rettungsfonds EFSF überwiegend
skeptisch. Nach Meinung der Experten ist das Vehikel, mit dem strauchelnde
Staaten im Ernstfall gestützt werden können, lediglich eine "Beruhigungspille"
für die Finanzmärkte.... " [ftd
16.10.11]
-
"Alle drucken wie wild Geld: Wann kommt die Inflation? Ausgerechnet
der erzkonservative britische Ministerpräsident Cameron drängt
die Eurozonen-Kollegen, endlich, in seinen Worten, die Bazooka einzusetzen,
um die Krise zu beseitigen. Gemeint ist die Notenpresse. Ebenso drängt
Obama die Eurozone zu einem großen nur über die Notenpresse
zu finanzierenden Programm. Beide Länder lassen ihre Notenbanken ständig
aggressiv Geld drucken, um so Inflation zu erzeugen, die automatisch die
Schulden der Staaten und Banken oder auch überschuldeter Privatleute
senken soll, auch wenn das nicht offen erklärt wird. Es ist der politisch
zunächst einmal sehr bequeme Weg zur Entschuldung, wenn der Staat
auf Teufel komm raus unpopuläre oder ideologisch angegiftete Steuererhöhungen
zur Schuldensenkung und Sanierung der Banken vermeiden will oder wenn sich
konservative Mehrheiten dagegen erfolgreich wehren. Inzwischen steht die
künstlich per Notenpresse erzeugte Bargeldreserve der amerikanischen
Fed bei über 1,6 Billionen US$ (Abb. 05110). ... " [jj
16.10.11]
15.10.2011 " ... " [] > Weltaktionstag
in Erlangen.
-
"Die 15M-Bewegung in Spanien initiierte (gemeinsam mit Attac) den 15.
Oktober 2011, um Bürger weltweit dazu aufzurufen, an öffentlichen
Plätzen zusammen zu kommen für Versammlungen, Demonstrationen
oder sonstige Aktionen, um miteinander ins Gespräch zu kommen über
notwendigen globalen Wandel. Was ist der Plan?: “Lasst uns Bewegungen aufbauen,
in denen jeder normale Bürger eine Stimme hat. Lasst uns zusammen
sitzen und reden und entscheiden, in welcher Welt wir leben wollen, und
wie wir das erreichen.” “Wenn Dich jemand fragt, wer hinter diesem
Aufruf steht, weißt du was du antworten kannst: “Ich” – Weil es das
ist, was wir brauchen, Menschen, die sich die Welt selbst wieder zu eigen
machen, ohne Parteien, Gewerkschaften oder Gruppen, die ihnen sagen, was
sie tun sollen, die sich einfach versammeln und ihre kollektive Intelligenz
nutzen und beginnen darüber nachzudenken, was mit diesem Planeten
zu machen. Der 15. Oktober wird unter unserem Einfluss stehen. Er wird
werden, was immer wir wollen.” ... " [edj
15.10.11]
-
"Rechtswidrige Lohnzuschläge Opel schmiert seine Betriebsräte.
Bis zu 1500 Euro Zulage zahlt der Autobauer an Betriebsräte jeden
Monat - einfach so. Wer sich mit Betriebsratschef Klaus Franz gutstellt,
bekommt noch mehr. ... " [faz
15.10.11]
14.10.2011 " ... " []
-
"Bankenprotest in Deutschland „Wir wollen der Profitgier nicht weiter
zusehen“ Die Bewegung „Occupy Wallstreet“ hat Amerika im Sturm erobert.
Die Wut wächst: Mit „Occupy Frankfurt“ blasen Banken-Besetzer nun
auch in Deutschland zum Angriff auf die Finanzindustrie. Wer sind die deutschen
Aktivisten? ... " [HB
14.10.11]
-
"Räumung des Zuccotti-Parks in New York. Besetzer kündigen
Widerstand an. Die Occupy-Wall-Street-Bewegung soll den besetzten Zuccotti-Park
in Manhattan räumen. Unter den Aktivisten hieß es, sie würden
sich nur mit Gewalt vertreiben lassen. ... " [taz
14.10.11]
-
"Interview. Top-Ökonom Homburg: „Das ist ein verbrecherisches Spiel!“.
Der Wirtschaftsprofessor Stefan Homburg sieht ein fatales Zusammenspiel:
Die Politik bekommt Geld für Wahlgeschenke, die Banken dürfen
im Gegenzug weiter Luftgeschäfte zu Lasten der Steuerzahler betreiben.
Er geht davon aus, dass die kontinuierliche deutsche Übernahme von
Garantien für Krisenherde Deutschland selbst in die Insolvenz und
am Ende alle Euro-Staaten in eine Währungsreform treibt. ... " [DMN
12.10.11]
-
"Die Bank hat alles bezahlt. Pleite-Chef wohnt seit drei Jahren im Luxushotel.
Die belgische Dexia-Bank ist pleite und seit Montag verstaatlicht. Deren
Chef lebt seit drei Jahren im exklusivsten Hotel Brüssels. ...
" [Bl
14.10.11]
-
"'Es geht nicht darum, Schuldenstaaten zu retten'. Ein Schuldenschnitt
für Griechenland wird kommen, meint Bankenexperte Schiereck im tagesschau.de-Interview.
Doch dabei seien "uns die Griechen relativ egal". In Wahrheit gehe es
den Staaten um die Rettung der Banken. Und bei einem Schuldenschnitt
müssten die Institute allesamt neues Kapital vom Staat erhalten -
ob sie wollten oder nicht. ... " [TS
14.10.11]
-
"Herabstufung der Bonität droht. Fitch hat Deutsche Bank im Visier.
Die Deutsche Bank läuft Gefahr, herabgestuft zu werden. Die Ratingagentur
Fitch droht mehreren Großbanken mit der Herabstufung ihrer Bonität.
Der Ausblick für die Bank of America, Morgan Stanley, Goldman Sachs
und fünf europäische Banken sei auf negativ gesetzt worden. Zu
den betroffenen Instituten in Europa gehört neben Barclays Bank, BNP
Paribas, Société General und Credit Suisse auch die Deutsche
Bank. Analysten gehen davon aus, dass Fitch die Kreditwürdigkeit der
Banken schon bald herabstufen könnte. ..." [TS
14.10.11]
-
"Das Krisenkarussell. Folgenreicher Einbruch: Der große Crash
von 2008 und seine Auswirkungen. Die sich gegenwärtig zuspitzende
Krise ist eine direkte Folge des großen Crashs von 2008. Damals verhinderten
die betroffenen Staaten durch ihre Rettungsschirme und Konjunkturprogramme
sowohl eine schwere Erschütterung des kapitalistischen Systems als
auch eine sich selbst verstärkende Entwertungsspirale des Kapitals.
Der ökonomische Bereinigungsprozeß zur Herstellung eines neuen
Gleichgewichts war blockiert. Notleidende private Kredite wurden durch
öffentliche Kredite ersetzt, mit der Folge, daß die Staatsverschuldung
und die Bilanzsummen der Notenbanken sprunghaft stiegen. Durch diese Rettungsaktionen
wanderten die Entwertungsrisiken vom Kapitalsektor in den Staatssektor.
Die Gefahren, die der große Crash offenbarte, sind im Gesamtsystem
geblieben, nur daß sie teilweise der Staat übernommen hat.
... " [jw 14.10.11]
-
"Krisenwelle. US-Banken bibbern vor Euro-Tsunami. Das ist mehr als
ein Warnschuss: Ratingagenturen trauen selbst westlichen Topbanken weniger
über den Weg. Jetzt wird klar, dass im schlimmsten Fall ein transatlantischer
Bankentsunami auf die Welt zurollt. Schon herrscht hinter den Glitzerfassaden
der New Yorker Bankentürme Krisenatmosphäre. ... " [mm
14.10.11] RS: weshalb steigt die Börse dann in einer
Woche um über 15% ?
-
"Bedingung für Bankenrettung Niederlande wollen Schuldenstaaten
Haushalt diktieren. Die Niederlande drohen zu Euro-Rebellen zu werden:
Das Land will die Banken nur retten, wenn dafür ein neues Tabu gebrochen
wird. Die EU soll einen Sparkommissar bekommen - er soll Schuldenstaaten
den Haushalt diktieren. ... " [HB
14.10.11]
-
"Schuldenkrise Die Euro-Retter im Teufelskreis. Kommentar Europa
will rasch handeln, um ein Lehman II zu verhindern. Muss es auch. Doch
inzwischen ist die Lage so verfahren, dass es überall Zwickmühlen
gibt. Eine Lösung ohne Restrisiko ist nicht mehr möglich. Die
Politik trägt gehörige Mitschuld an der Misere. ... " [ftd
14.10.11]
-
"Standard & Poor's stuft Spanien herunter. "Ungewisse Wachstumaussichten"
sei der Grund für die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens,
so die Ratingagentur. Einen Punkt weniger hat das Land jetzt – AA-.
... " [taz
14.10.11]
-
"Schattenbanken. China taumelt dem großen Finanz-Crash entgegen.
Ein illegales Schattenbankensystem hält Chinas Fabriken am Laufen.
Nun scheint es zusammenzubrechen. Die Folgen könnten dramatisch sein.
... " [WO
14.10.11]
-
"Presseschau Die Schmach der Banken. Die internationale Wirtschaftspresse
analysiert die Wut der europäischen Bankiers gegen mögliche Zwangshilfen.
Einige haben auch Verständnis: Denn neues Kapital zu besorgen dürfte
für die Banken schwierig werden. ... " [HB
14.10.11]
-
"Schwarzgeld im Ausland Bundesweite Großrazzia gegen Steuersünder
geplant. NRW hat eine CD mit rund 3000 Datensätzen für etwa
drei Mio. Euro erworben, die genaue Informationen über Schwarzkonten
in Luxemburg enthalten. Fahnder bezeichnen sie als sehr ergiebig. Der Staat
wird den Kaufpreis wieder reinbekommen - und zwar x-fach. ... " [ftd
14.10.11]
-
"Griechenland. Steuerbetrüger schulden Athen 37 Milliarden Euro.
Finanzminister Venizelos bezeichnet die Steuerhinterziehung als "nationale
Plage". 15.000 Griechen will der Fiskus nun zur Kasse bitten. ...
" [WO
14.10.11]
13.10.2011 " ... " []
-
"Herbstgutachten Angst vor Konjunkturcrash in Deutschland. Das Herbstgutachten
sagt für 2012 eine Halbierung des Wachstums in Deutschland voraus.
Im vierten Quartal wird die Wirtschaft sogar schrumpfen. Damit sinkt der
Spielraum für Steuerentlastungen. ... " [ftd
13.10.11]
-
"Börse FrankfurtUnd weiter geht's - Dax knackt die 6.000 Punkte.
Stolze 17 Prozent hat der Dax in sechs Tagen gewonnen. Damit die Rally
weitergeht bedarf es weiterer positiver Signale von der Politik und gute
Zahlen von JP Morgan. Doch schon jetzt scheinen die Anleger zuversichtlich.
... " [HB
13.10.11]
-
"Schuldenkrise EFSF könnte mit „Hebel“ auf 2,5 Billionen Euro wachsen.
Mit einem finanztechnischen „Hebel“ will die EU die Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms
EFSF um das bis zu Fünffache erhöhen. Als eine Art Teilkaskoversicherung
für Staaten, die aufgrund der Schuldenkrise zahlungsunfähig sind,
könnte der EFSF dann mit etwa 15 bis 20 Prozent einspringen.
... " [Foc
13.10.11]
-
"VerzinsungWie die Schuldenkrise Lebensversicherungen belastet.
Für die meisten Versicherten wird sich die Griechenland-Krise nur
in geringem Maße auf die Verzinsung auswirken. Das größte
Problem für die Versicherer ist indes ein anderes. ... " [HB
13.10.11]
-
"Insidergeschäfte. Gericht schickt Wall-Street-Milliardär
für 11 Jahre in den Knast. Der Milliardär erschwindelte sich
mit Insider-Wissen bis zu 75 Millionen Dollar, seine Kontakte reichten
in die Chefetagen großer Konzerne: Ein US-Gericht hat den Hedgefonds-Gründer
Raj Rajaratnam zu elf Jahren Gefängnis verurteilt - der Milliardär
kommt mit dem Strafmaß noch glimpflich davon. ... " [Sp
13.10.11]
-
"Zweckgesellschaften: Wohin die Billionen verschwinden.Die meisten
Leser haben diesen Begriff „Zweckgesellschaft“ vermutlich noch nie gehört.
Auch die Kanalinsel „Jersey“, bei der es sich um britischen Kronbesitz
handelt, die aber weder Großbritannien noch der EU angehört,
ist nur Wenigen bekannt. Und dabei handelt es sich nur um eine von vielen
Inseln, auf denen Finanzwerte, vor jeglichem Zugriff ebenso wie vor Kontrollen
geschützt, gehortet werden. ... " [TI
13.10.11]
-
"Herbstgutachten. Wirtschaftsforscher fordern EZB-Kurskorrektur.
Die führenden Wirtschaftsforscher gehen im Herbstgutachten hart mit
der Europäischen Zentralbank ins Gericht. Die müsse rasch aufhören,
Anleihen von Schuldenstaaten zu kaufen - sonst drohe Verbrauchern ein Preisschock.
... " [Sp
13.10.11]
12.10.2011 " ... " []
-
"Umfrage: Deutsche gegen Bankenrettung. Mögliche neuen Milliardenhilfen
für Banken sorgen bei Steuerzahlern in Deutschland nach einer Umfrage
zunehmend für Unmut. ... " [TO
12.10.11]
-
"Bankenkrise. Europas Banken halten 700 Milliarden Euro an Schrottpapieren.
Unter Investoren geht die Angst um: Die europäischen Banken haben
nach Auskunft von Morgan Stanley die Finanzspritzen von 2009 für den
massiven Ankauf von südeuropäischen Staatsanleihen verwendet.
Diese sind heute faktisch unverkäuflich. ... " [DMN
12.10.11]
-
"Brüssel will Boni für Bankmanager verbieten. Der EU-Kommissionspräsident
José Manuel Barroso fordert, dass marode Banken erst dann wieder
Boni und Dividenden auszahlen dürfen, wenn sie ihr Eigenkapital ausreichend
gestärkt haben. ... " [dP
12.10.11]
-
"Schuldenkrise Wieviel Kapital brauchen Europas Banken? Die Politik
treibt die Banken in die Enge. Aus Angst vor einer Kettenreaktion der Schuldenkrise
fordert sie mehr Eigenkapital, eine Quote von neun Prozent ist im Gespräch.
Nun schaltet sich auch die Bankenaufsicht ein. ... " [HB
14.10.11]
-
"Schulden. Arme Städte bekommen kaum noch Kredite. Städte,
die klamm sind, haben bei Banken und Sparkassen mittlerweile schlechte
Karten. Früher wurden die Kommunen von den Bankern geradezu hofiert.
Heute müssen die Kämmerer betteln, um überhaupt etwas Geld
zu bekommen. ... " [DW
12.10.11]
-
"Großer US-Kommunalbankrott: Stadt Harrisburg reicht Insolvenzantrag
ein. Die Stadt Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania reichte gestern
Nacht nach Beschluss der Stadtverwaltung Insolvenz bei einem Bundesgericht
ein und blickt nunmehr einer Übernahme ihrer Stadtfinanzen durch einen
externen Verwalter entgegen. In einer durch den städtischen Rechtsanwalt
ausgearbeiteten Insolvenzliste stehen $100 Millionen an Vermögenswerten
der Stadt insgesamt $500 Millionen in Schulden gegenüber. Die Bürger
werden deshalb schon bald auf ihre kommunalen Leistungen verzichten müssen.
... " [wf
12.10.11]
-
"Griechenland: Krankenhäuser, Pensionsfonds und Kirchen verlieren
58 Milliarden Euro. Weil viele soziale Einrichtungen, Fonds und Stiftungen
in den vergangenen Jahren fast ausschließlich in Bankaktien investiert
haben, drohen ihnen dramatische Verluste. Damit gerät das gesamte
Sozialsystem ins Wanken. ... " [DMN
12.10.11]
-
"Schuldenkrise. Griechisches Haushaltsdefizit bei 15 Prozent. Die
Lage für Griechenland verdüstert sich. Zwar verkündet die
griechische Regierung ein Sparprogramm nach dem anderen. Doch statt zu
schrumpfen wächst das Haushaltsloch sogar noch. Mittlerweile schließt
auch Bundesbank-Chef Weidmann einen Schuldenschnitt nicht mehr aus....
" [foc
12.10.11]
-
"Faule Kredite. Warum China seine staatlichen Geldhäuser stützt.
Peking - Die chinesische Regierung hat mit Stützkäufen den Kurseinbruch
von Aktien ihrer staatlichen Banken gestoppt. ... " [SZ
12.10.11]
-
"USA wollen Chinas Währung per Gesetz zügeln. Ungeachtet
des Drucks aus Peking hat der US-Senat am Freitag einen Gesetzentwurf gegen
Währungskursmanipulationen verabschiedet. ... " [WB
12.10.11]
-
"Bär-Banker in den USA angeklagt. Wieder klagt die amerikanische
Justiz Schweizer Bankangestellte an. Ein ehemaliger Angestellter und
ein Mitarbeitender der Bank Julius Bär müssen sich wegen Beihilfe
zur Steuerhinterziehung verantworten. ... " [TA
12.10.11]
11.10.2011 " ... " []
-
"„Besetzt die Wall Street“Finanz-Proteste erreichen Rupert Murdochs
Villa. Die Wall-Street-Demonstrationen weiten sich aus. Die Proteste
gegen die Finanzwirtschaft weiten sich auf die ganzen USA aus. Milliardäre
müssen sich zumindest in New York auf Besuch einstellen: Dort planen
die Demonstranten eine Tour mitten durch die illustren Wohnviertel....
" [Foc
11.10.11]
-
"Hypothekenfinanzierer US-Zombies droht Gläubigerstreik. Notenbanken
und Staatsfonds meiden Schulden von Fannie Mae und Freddie Mac. Wichtige
Gläubiger der USA zweifeln wohl an der Bereitschaft der USA, die Schulden
zu bedienen. ... " [ftd
11.10.11]
-
"Misstrauen unter Banken steigt – mehr Einlagen bei EZB. Abermals
haben die eintägigen Einlagen der Geschäftsbanken bei der Europäischen
Zentralbank (EZB) deutlich zugelegt; auf nunmehr 269,2 Milliarden Euro.
Dies ist der höchste Stand seit Juni 2010. ... " [SF
11.10.11]
-
"Betrugsmodell Finanzsystem – Interview mit Franz Hörmann.
«Es gibt ein systemisches Betrugsmodell einer Institution, der in
unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über
Kredite eingeräumt wird», meint der Wiener Wirtschaftswissenschafter
Professor Franz Hörmann. Warum das Finanzsystem ein Betrugsmodell
ist, was Bilanzen damit zu tun haben und warum der ultimative Crash droht,
erklärt der querköpfige Wirtschaftsexperte. ..." [ab
11.10.11]
-
Kritik: "Nobelpreis
für Wirtschaftswissenschaft 2011. Gesamtwirtschaftslehre gegen
Staatsinterventionismus. Zwei US-Pioniere einer neoklassischen Makroökonomik.
Der durch die Schwedische Reichsbank 1969 eingeführte Preis für
Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel geht in diesem Jahr
an Thomas J. Sargent (geb. 1943) von der New Yorker Universität sowie
an Christopher A. Sims (geb. 1942), der an der Princeton Universität
lehrt. Damit erhöht sich die Zahl der von den insgesamt neunundsechzig
Nobelpreisvergaben an die USA auf achtundvierzig. Geehrt wird eine neoklassisch
ausgerichtete Makroökonomik, die ihre Sturm- und Drangzeit längst
hinter sich hat. Diese Lehre von der Rationalität der Märkte
ist nicht erst durch die letzte Finanzmarktkrise tief erschüttert
worden. Die beiden Ökonomen haben durchaus zur gesamtwirtschaftlichen
Analyse über Beschäftigung, Wirtschaftswachstum und Inflation
einen wichtigen, jedoch nur beschränkten Beitrag geleistet. Von Rudolf
Hickel ... " [NDS 11.10.11]
10.10.2011 " ... " []
-
"Hochfrequenzhandel: Die Macht der Roboter. Mitten in der Währungskrise
erobern die Computerhändler auch den Devisenmarkt. Neue Studien warnen
vor den Risiken des Hochfrequenzhandels. ... " [HZ
10.10.11]
_
Aktuelle
Sachlage 40. KW, 2011, 5. Jg, 4. Quartal: Was darf man von Bankern und
von PolitikerInnen erwarten?
Die Trivialantwort im Lichte der Finanzkrise
bezüglich der BankmanagerInnen ist einfach: nichts, außer unendlicher
Gier (> 2.2 Billionen
...), hochgradiger Inkompetenz, Verachtung für Gemeinwohl und elementare
ethische Prinzipien sowie eine grundlegende systemische Fehlkonstruktion,
besonders in den angloamerikanischen Ländernund ihren Sateliten. Die
Notenbank der USA, die FED gehört Priatbankern
und dient in erster Linie auch nur diesen. Wem die FED gehört,
dem gehört Amerika, der sagt, wo es lang geht. Der Präsident,
der erste Hofnarr des Bankstersyndikates, die Regierung, Kongress und Senat
haben so gut wie nichts Wesentliches zu sagen. Sie werden beherrscht vom
Bankstersyndikat made in USA. Und der "kleine Rest" hängt am Tropf
dieser Gemeinwohl-Verbrecher.
Die Politik ist aber für die systemische
Fehlkonstruktion verantwortlich. Sie hat den Banken ermöglicht
und in der Finanzkrise sogar noch gefördert, ihre toxischen Papiere
zu verstecken z.B. bei Zweckgesellschaften in Steueroasen
oder sie dürfen ihre Wertpapiere nach Gutdünken bewerten. Das
heißt, es ist für optimale Intransparaenz und damit für
berechtigtes Misstrauen gesorgt: unter den Banken selbst, in Politik und
Öffenlichkeit. Finanzminister Schäuble ist wahrscheinlich nicht
einmal ein Versager, sondern ein Komplize der systemischen Fehlkonstruktion
oder, gegenüber aber auch in den Augen der anglo-amerikanischen Plutokratie,
nur ein unbedeutender Wicht. Es kann sich also kaum etwas ändern.
Vermutlich so lange nicht, bis der Sturm auf die Börsen, Geldhäuser
und Parlamente einsetzt. So viel Geld gibt es gar nicht, wie dieses irrsinnige
Finanzsystem zu seiner "Rettung" bräuchte. Es gibt nur eine Rettung
für das Gemeinwohl: die konsequente Zerschlagung dieses Casinosystems:
Verbot der Derivate, Verbot der Leerverkäufe, Verbot intransparenter
Auslagerung von Risiken in Zweckgesellschaften in Steueroasen, Verbot unkontrollierten
Interbankenhandels und damit des Schattenbanksystems, Verbot der Geschäfte
mit Steueroasen, Einrichtung eines Gemeinwohlökonomierates, dessen
Zustimmung bei Besitz- und Eigentumsveränderungen einzuholen
ist, Zerschlagung angeblich und sog. systemrelavnter Großbanken und
Finanzunternehmen, Gebot transparenter und zuverlässiger Bilanzregeln,
Gebot transparenter Risikoausweise- und Aufklärung, Amtliche Börsennotierungen
für alle Risikopapiere, so lange sie noch gehandelt werden und nicht
verboten sind, Verbot obszöner Boni inkompetenter Finanzakteure, Einführung
echter
Leistungsprinzipien.
"Europa muss im Kampf gegen die Spekulationsattacken
aus den USA und Großbritannien zurück schlagen. Die spekulativen
Attacken von Wall Street, Londoner City Banken und Hedge-Fonds gegen die
europäischen Länder, die europäischen Banken, und den Euro
erreichen jetzt ihren Höhepunkt. Die aktuelle europäische Krise
stammt nicht überwiegend aus wirtschaftlichen Fundamentaldaten, sondern
stellt einen zynisch geplanten Angriff anglo-amerikanischer Finanziers
dar, welche die traditionelle Beggar-my-Neighbour-Philosophie verfolgen.
Das Ziel ist, das Epizentrum der weltweiten Wirtschafts-und Finanz-Depression
aus London und New York auf den europäischen Kontinent zu verschieben.
Teilweise ist diese Operation schon gelungen. London und New York exportieren
ihre eigene Derivate-Depression in die EU. Sie tun dies mit Credit Default
Swaps, korrupten Ratingagenturen und ihrer gesamten Palette schmutziger
Finanzdienstleistungstricks. Wir haben es hier nicht mit dem normalen Funktionieren
der Märkte zu tun, sondern mit totaler wirtschaftlicher Kriegsführung.
... " [PDF;
von Dr. Webster G. Tarpley, 03.10.2011 übersetzt aus dem Amerikanischen
von U. Morgenthaler und M. Zeis. Original unter: http://globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=26899]
"Debatte über Nothilfe für Banken. "Die ganze Stresstesterei
war nichts wert". Das Ergebnis des Banken-Stresstests im Sommer war
eindeutig: Nur acht der 91 europaweit getesteten Institute fielen durch.
Die große Mehrheit erwies sich als finanziell krisenfest. Und doch
wird jetzt über Milliardenhilfe für Banken gesprochen. Jetzt
zeige sich, dass die ganze Stresstesterei nichts wert war, sagt ARD-Korrespondent
Rolf-Dieter Krause. Und dies nur wegen des fahrlässigen Umgangs mit
der wichtigsten Währung überhaupt: Glaubwürdigkeit.
... Kritik kommt auch von der deutschen Bankenaufsicht: Der Chef der Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Jochen Sanio, wirft der
EBA vor, die künftigen Eigenkapitalstandards (Basel III) "auszuhebeln".
"Ohne jede gesetzliche Zuständigkeit, geschweige denn Legitimation",
habe die Behörde eigene Eigenkapitalregeln entworfen. ..." [TS
7.10.11]
Pacta sunt servanda - manchmal hat
sogar der Teufel recht
3. Quartal 2011: ,39
,38 ,37
,36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
2.
Quartal 2011: 26,
25,
24,
23,
22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2011: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
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41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im
3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
09.10.2011 " ... " []
-
"Euro-Krise. Der Countdown zur Rettung der Banken läuft. Der
Politik bleiben nur wenige Tage, um Europas Banken vor dem Zusammenbruch
zu bewahren. Mit Hochdruck suchen Regierungschefs nach Lösungen. ...
" [WO
9.10.11]
-
"Lehman-Pleite kostete Schweizer Anleger vier Milliarden Franken.
Ein Bericht der Finanzmarktaufsicht zeigt, dass die Verluste, welche Lehman-Opfer
in der Schweiz erlitten, grösser ausgefallen sind als bisher gedacht.
Vor allem Kunden der CS waren betroffen.... " [BZ
9.10.11]
-
"Max Otte: Griechenland - Wie die Banken den überfälligen
Staatsbankrott hinauszögern. Griechenland ist nicht mehr zu retten.
Das wissen auch die Banken. Das Land war schon 2009 pleite, die Insolvenz
schon damals unausweichlich. Doch die Banken haben erfolgreich eine frühzeitigen
Schuldenschnitt herausgezögert mit dem immergleichen Horrorszenario:
Wenn Griechenland pleite geht, gerät das ganze Euro-System ins Wanken.
... " [ab
9.10.11]
-
"Wertverfall des Euro. Amerikaner bringen das Währungsgefüge
ins Wanken. Riesige Kapitalbewegungen: Die Amerikaner ziehen ihr Geld
aus der ganzen Welt ab. Die Aktion könnte eine gefährliche Rezession
auslösen. ... " [WO
9.10.11]
-
"Bankenkrise ohne Ende? Die Krise einiger Euroländer an der
Peripherie der Eurozone ist über die Banken längst zu einer Krise
im Zentrum der EU geworden. ... " [jj
9.10.11]
08.10.2011 " ... " []
-
"Moody's nimmt Belgien ins Visier. Einen Tag nachdem Fitch die Staatsanleihen
von Italien und Spanien herabgestuft hat, schaut die zweite US-Ratingagentur
kritisch nach Belgien. ... " [BZ
8.10.11]
-
"Banken denken erstmals über Euro-Ende nach. Bisher galt es
in Bankenkreisen als Tabu, über die konkreten Folgen des Auseinanderbrechens
der Euro-Zone Analysen zu verfassen. Die HSBC hat nun erstmals ein solches
Papier verfasst und in Umlauf gebracht. Es ist vor allem ein Dokument der
Abhängigkeit der Banken vom gegenwärtigen Euro-System.
... " [DMN
8.10.11]
07.10.2011 " ... " []
-
"„Wir sind die 99 Prozent” Protestwelle ergreift die US-Westküste.
Die New Yorker Bewegung „Occupy Wall Street“ erfasst die gesamten USA –
von Alaska bis Washington. Auch in San Francisco gehen Menschen auf die
Straße. Die Hauptstadt der Hippiebewegung reagiert mit Härte.
... " [HB
7.10.11]
-
"Debatte über Nothilfe für Banken. "Die ganze Stresstesterei
war nichts wert". Das Ergebnis des Banken-Stresstests im Sommer war
eindeutig: Nur acht der 91 europaweit getesteten Institute fielen durch.
Die große Mehrheit erwies sich als finanziell krisenfest. Und doch
wird jetzt über Milliardenhilfe für Banken gesprochen. Jetzt
zeige sich, dass die ganze Stresstesterei nichts wert war, sagt ARD-Korrespondent
Rolf-Dieter Krause. Und dies nur wegen des fahrlässigen Umgangs mit
der wichtigsten Währung überhaupt: Glaubwürdigkeit.
... Kritik kommt auch von der deutschen Bankenaufsicht: Der Chef der Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Jochen Sanio, wirft der
EBA vor, die künftigen Eigenkapitalstandards (Basel III) "auszuhebeln".
"Ohne jede gesetzliche Zuständigkeit, geschweige denn Legitimation",
habe die Behörde eigene Eigenkapitalregeln entworfen. ..." [TS
7.10.11]
-
"Zweifel an langfristiger Staatsgarantie Moody's stuft zwölf britische
Banken herab. Die Ratingagentur glaubt, dass der Staat die Institute
im Notfall nicht stützen würde. Dabei läuft derzeit eine
Debatte über ein EU-weites Hilfsprogramm für den Sektor. Nach
Informationen der Financial Times könnte davon auch die Royal Bank
of Scotland profitieren. ... " [ftd
7.10.11]
-
"Gastbeitrag„Die Banken beißen die Hand, die sie füttert“
Oskar
Lafontaine ist zurück. In einem Gastbeitrag für Handelsblatt.com
schaltet sich der Linkspartei-Vordenker in die Euro-Debatte ein – mit harter
Kritik und einem Plan, wie er die Krise bewältigen will. ...
Wer Deutschland aus der Krise führen will, muss die Finanzmärkte
an die Kette legen und die Demokratie wiederherstellen. ... Zweitens: Die
Staaten müssen von den Finanzmärkten befreit werden. ...
Drittens: Deutschland muss die Ausbeutung der Bevölkerungsmehrheit
beenden. Leistung muss sich wieder lohnen. ... " [HB
7.10.11]
06.10.2011 " ... " []
-
"EZB im Krisenmodus. Trichet stützt Banken statt Konjunktur.
Die Europäische Zentralbank will 40 Mrd. Euro in Schuldtitel von Kreditinstituten
stecken. Den Leitzins lässt sie dagegen unverändert. Der scheidende
Präsident Trichet spricht von einer schwierigen Abwägung. ..."
[ftd
6.10.11]
-
"Griechenland. Wie die Banken den überfälligen Staatsbankrott
hinauszögern. Griechenland rutscht in den Abgrund, trotz aller
Sparmaßnahmen - eine Tragödie. Fast zwei Jahre lang gab es Gipfeltreffen
nach Gipfeltreffen und immer größere Rettungsschirme, um genau
zu vermeiden, was jetzt eintritt. Eine Pleite Griechenlands bedeute das
Ende Europas, wird uns weiterhin eingetrichtert - wie ein Glaubensartikel.
Aber bringen wir mal etwas Wirklichkeit in den Glaubenskrieg. Schon 2009
kannten alle Akteure die Lage in Griechenland. Stephan Stuchlik und Kim
Otto über die Profiteure einer gewaltigen Insolvenzverschleppung.
..." [M
6.10.11 ; PDF]
-
"Bankenrettung Dexia-Tochter steht vor dem Verkauf. Der kriselnde
Finanzkonzern steht vor der Zerschlagung. Ein internationaler Investor
hat sein Interesse an einer Tochter der Bank bekundet. Weil die Aktie wegen
der Turbulenzen um das Kreditinstitut drastisch an Wert verliert, wurde
der Handel ausgesetzt. ... " [ftd
6.10.11]
-
"Wege aus der Schuldenkrise. Euro-Retter schmieden den Plan B. Durchpäppeln
oder pleitegehen lassen? Europa streitet über den Umgang mit Griechenland
- dahinter steckt die Angst vor einem Banken-Crash, auch in Deutschland.
Jetzt sollen die Finanzinstitute mit Steuergeld gestützt werden. Das
könnte günstiger sein, als Krisenländer zu retten. ... "
[Sp
6.10.11]
05.10.2011 " ... " []
-
"Teure Kreditversicherungen. Pleiteangst bringt
Banken in Bedrängnis. Die Gefahr einer neuen Bankenkrise wächst:
Kreditausfallversicherungen für europäische Institute sind teurer
als nach dem Crash des US-Geldhauses Lehman Brothers. Finanzminister Schäuble
und seine Kollegen aus der Euro-Zone wollen nun konkrete Schritte vereinbaren,
um neues Unheil abzuwenden. ... " [Sp
5.10.11]
-
"Schuldenkrise. Die unfassbare Kanzlerin. Angela Merkel eiert in der
Eurokrise herum: Die Banken will sie notfalls wieder retten, doch ihr
Beitrag bei einer Griechen-Pleite könnte steigen. Griechenland will
sie auffangen, deutet aber einen Schuldenschnitt an. ... " [HB
5.10.11]
-
"Euro-Krise. Neuer Rettungsschirm soll Bank-Lizenz bekommen. Die
EU-Kommission will die Schlagkraft des neuen Euro-Rettungsschirms erhöhen:
Laut "Handelsblatt" soll der ab 2013 geltende Stabilitätsmechanismus
mit einer Bank-Lizenz ausgestattet werden - und sich Geld von der europäischen
Notenbank leihen dürfen. ... " [Sp
5.10.11]
04.10.2011 " ... " []
-
"UN-Ökonom: "Das geht niemals gut". Interview: Der Volkswirt
Heiner Flassbeck warnt vor falschen Konsequenzen aus der neuen Euro-Steuerung
der EU-Finanzminister. Thema: Der Euro in der Krise. "Deutschland muss
akzeptieren, dass es in den nächsten Jahren Marktanteile verlieren
muss", meint der Volkswirt der UNO.
Der Euro und die Euro-Staaten können nur stabilisiert werden,
wenn Defizite ebenso wie Überschüsse in der Handelsbilanz abgebaut
werden, sagt der UN-Volkswirt Heiner Flassbeck.... " [K
4.10.11]
-
"Jetzt beginnt die Privatisierung von Staaten. Griechenland ist
der erste Kandidat. Ein von der Unternehmensberatung Roland Berger präsentierter
Plan zeigt wie das funktioniert. Mit dem schönen Titel „EURECA project
Hellenic Recovery Fund - a solution for Greece and Europe“ wird eine Idee
vorgeschlagen, die letztlich den Griechen das letzte Hemd nehmen soll.
... " [ab
4.10.11]
-
"Roubini zur Euro-Krise. "Europa braucht eine Zwei-Billionen-Bazooka".
... US-Wirtschaftsberater Roubini mahnt Europa zu schnellem Handeln. In
wenigen Wochen müssen zwei Billionen Euro auf dem Weg sein – oder
es drohe ein Desaster.Zu den Maßnahmen, die zur Lösung der Schuldenkrise
getroffen werden müssen, gehören eine Lockerung der Geldpolitik
der Europäischen Zentralbank und eine Zinssenkung, eine Reduzierung
des Euro-Kurses, eine Rekapitalisierung der europäischen Banken und
“ein geordnetes Verfahren für einen Austritt Griechenlands aus dem
Euroraum”, erläuterte Roubini. Es müsse auch fiskalpolitische
Stützungsmaßnahmen in den Kernländern der Eurozone geben,
um eine Rezession für ganz Europa zu vermeiden. ... " [WO
4.10.11]
-
"Moody's wertet Italiens Staatsanleihen ab. Die US-Ratingagentur
stuft die Kreditwürdigkeit des hoch verschuldeten Italien herunter.
Moody's droht gleich noch mit weiteren Abstufungen, sollte sich die drittgrösste
Volkswirtschaft Europas nicht bald erholen. ... " [TA
4.10.11]
-
"Deutschland unter Top 10 der Steueroasen. Das internationale Netzwerk
Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) hat am Dienstag die Rangliste
der schädlichsten "Schattenfinanzzentren" der Welt veröffentlicht.
Angeführt wird die Liste von der Schweiz. Deutschland kommt auf Platz
9 der beliebtesten Steueroasen. Schwache Offenlegungspflichten begünstigen
dem Bericht zufolge die Intrasparenz im deutschen Finanzsektor. ...
" [epo
4.10.11]
03.10.2011 "
... " []
-
"Europa muss im Kampf gegen die Spekulationsattacken aus den USA und
Großbritannien zurück schlagen. Die spekulativen Attacken
von Wall Street, Londoner City Banken und Hedge-Fonds gegen die europäischen
Länder, die europäischen Banken, und den Euro erreichen jetzt
ihren Höhepunkt. Die aktuelle europäische Krise stammt nicht
überwiegend aus wirtschaftlichen Fundamentaldaten, sondern stellt
einen zynisch geplanten Angriff anglo-amerikanischer Finanziers dar, welche
die traditionelle Beggar-my-Neighbour-Philosophie verfolgen. Das Ziel ist,
das Epizentrum der weltweiten Wirtschafts-und Finanz-Depression aus London
und New York auf den europäischen Kontinent zu verschieben. Teilweise
ist diese Operation schon gelungen. London und New York exportieren ihre
eigene Derivate-Depression in die EU. Sie tun dies mit Credit Default Swaps,
korrupten Ratingagenturen und ihrer gesamten Palette schmutziger Finanzdienstleistungstricks.
Wir haben es hier nicht mit dem normalen Funktionieren der Märkte
zu tun, sondern mit totaler wirtschaftlicher Kriegsführung. ..." [PDF;
von Dr. Webster G. Tarpley, 03.10.2011 übersetzt aus dem Amerikanischen
von U. Morgenthaler und M. Zeis Original unter: http://globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=26899]
-
"Solidarität mit den Protestierenden wächst. Die anhaltenden
Proteste gegen die Macht der Wall Street gewinnen an Aufmerksamkeit.
Prominente solidarisieren sich, die US-Fernsehsender schicken Übertragungswagen....
" [Zeit
3.10.11]
-
"Börse Frankfurt. Die Märkte im Griechenland-Sog. Griechenland
verfehlt die vereinbarte Defizitquote deutlich. Die internationalen Investoren
reagieren entsprechend. Auch vom heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindex
gibt es kaum positive Impulse. ... " [HB
3.10.11]
-
"Schulden-Griechen schrecken erneut. Zweifel am Erfolg der Sanierungsbemühungen
Griechenlands haben den Dax gleich zu Beginn der neuen Woche auf Talfahrt
geschickt. Auch die Banken geraten erneut in Turbulenzen. Nach einem Kursrutsch
um bis zu vier Prozent am Vormittag auf 5.289 Punkte kann der Dax seine
Verluste zwar begrenzen, notiert aber immer noch rund 140 Punkte oder 2,8
Prozent niedriger als am Freitag bei 5.348. Gewinner gibt es keine. ...
Kein Wunder, dass auch die Finanzwerte wieder unter Druck geraten. Wesentlich
dazu beigetragen hat auch die drohende Herabstufung der kriselnden belgisch-französischen
Bank Dexia. ... " [b.ard
3.10.11]
-
"Griechenland: Verschuldung 172,7 Prozent des BIP. Die Regierung
in Athen kann die mit Geldgebern vereinbarten Defizitziele nicht einhalten.
2012 wird die Verschuldung auf 172,7 Prozent steigen. ... " [dP
3.10.11]
-
"Umfrage. Deutsche Industrie wächst kaum noch. Hüttenwerk
in Duisburg: Auch die Stahlbranche verspürt Auftragsrückgang.
Jetzt bekommt auch Deutschland die Folgen der Euro-Krise und der schlappen
Weltkonjunktur zu spüren: Der Einkaufsmanager-Index der Industrie
schrumpfte so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr und liegt nur noch
knapp über der Wachstumsschwelle. Im Rest der Euro-Zone sieht es aber
noch deutlich schlechter aus. ... " [Sp
3.10.11]
_
Pacta sunt servanda - manchmal
hat sogar der Teufel recht
Literatur (Auswahl) ... " [] ...
" [] ... " []
Links (Auswahl: beachte)
> Querverweise.
Externe Links (Auswahl: beachte)
>Querverweise.
Glossar,
Anmerkungen und Endnoten:
GIPT =
General and Integrative
Psychotherapy,
internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
___
100 Milliarden Euro
* Allgemeines zum
Staatsverschuldungs-Syndrom, Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch?, Wann
wird Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich?*
Bundespräsident
Herzog 1999 zur Staatsverschuldung * Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung * Antizyklische
Wirtschaftspolitik * Bear Stearns *
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP) * Demokratien
* Etile, Das Peter-Prinzip,
Das
Parkinsonsche Gesetz, Selbstbediener
* Euphemismus * FED * Geldmenge
USA * Globalisierung, Globale
Enteignung der Städte * Hollyvoodoo.
* homo oeconomicus. * Daten
zu: Konsum-Animation, Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus
* Ich pumpe, also bin ich * Kapitalismus*
supra-nationale
Egoismen (EU) *
Plutokratie * Zur
Therapie der "Schuldentollwut" *
___
100 Milliarden Euro. Stand
24.3.8. Nach Auskunft eines Kundigen seien allein die Landesbanken mit
ca. 90 Milliarden betroffen. Bei den privaten Banken ist die Lage insofern
unübersichtlich als ihr Verlustengagement in ausländischen Institutionen
und Organisationen verborgen ist oder sein kann. Weltweit dürften
die Abschreibungsschäden in die Billionen gehen. Für diese gigantische
Wertvernichtung, die die Wall-Street-Banker geschickt über die ganze
Welt verteilt haben, wurden insgesamt seit 2002 rund 137 Milliarden Prämien
an die Wall-Street Bosse ausbezahlt: "Nach Angaben der Aufsichtsbehörde
von New York State haben in New York City ansässige Unternehmen der
Wertpapierbranche zwischen 2002 und 2007 Mitarbeiterprämien im Volumen
von insgesamt 137 Milliarden Dollar ausgezahlt. Im Jahr 2002 kassierten
die Bosse der Wall-Street-Unternehmen Prämien in Höhe von 9,8
Milliarden Dollar, 2003 waren es 15,8 Milliarden Dollar, 2004 18,6 Milliarden
Dollar, 2005 25,7 Milliarden Dollar, 2006 33,9 Milliarden Dollar und 2007
33,2 Milliarden Dollar." [Chris
Farrell 20.3.8 BusinessWeek Online / F.A.Z.]. Man sieht also abermals:
Misswirtschaft lohnt sich: Wer Mist macht auf höherer Ebene, wird
gnadenlos belohnt.
___
Allgemeines
zum Staatsverschuldungs-Syndrom: Das Schuldenproblem hat seinen Ursprung
in einer
expansiven
und verfehlten maniformen
Grundeinstellung: mehr, immer mehr und noch viel mehr. Diese grundlegende
Fehleinstellung wird von der plutokratischen Wirtschaft und ihrer falschen
Philosophie des homo oeconomicus, die
ihre pseudowissenschaftliche Rechtfertigung in den amerikanischen
etilE-Universitäten (Harvard,
Princeton,
Yale,Stanford)
findet, sehr unterstützt. Wachstum
über alles, Wachstum um jeden Preis, Konsum, Konsum, kaufen, kaufen
(wozu letztlich auch die Globalisierung erfunden
wurde, weil die heimischen Märkte grundgesättigt sind). Der Mensch
interessiert nicht oder nur als Konsummaschine, als konditionierte Kaufratte.
Stabilität interessiert nicht. Gerechtigkeitinteressiert
nicht. Es geht darum, dass eine kleine radikale Minderheit von Millionären
und Milliardären mehr, noch mehr und noch viel mehr anhäufen
kann. Die Nationalökonomie und Wirtschaftspolitik wird vollkommen
beherrscht von einer plutokratischen
Pseudo-Elite, die weder vom Menschen noch von der Wirtschaft wirklich
etwas verstehen, nur vom in die eigene Tasche raffen, Bilanzfälschungen,
vom Schulden machen, von Börsenspekulation, Luft- und Seifenblasen,
globalem Zocken und einer verantwortungs- und hemmungslosen Manipulation
durch Werbung, Falschinformation und ihrer hollywoodgerechten Aufbereitung
mit Hilfe gewissenloser Medien. Denn dass Deutschland so an den Rand des
finanziellen Ruins getrieben werden konnte, ist wesentlich mit das Werk
seiner unkritischen und willfährigen
WirtschaftswissenschaftlerInnen
und der wirtschaftspolitischen Medien, die das Problem seit ca. 35 Jahren
nicht nur verharmlosen und falsch darstellen, sondern an der finanzpolitischen
Verwahrlosung und Verblödung dieses Landes wesentlich Mitschuld haben.
Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch ? Schulden erfordern einen
Kapitaldienst, d.h. die Begleichung bei Fälligkeit und die Zahlung
der Zinsen. Derzeit belaufen sich nach der Zinsuhr des Bundes für
SteuerzahlerInnen die Zinsen wie hier
ausgewiesen. Am 5.11.6, gegen 14 Uhr, waren dies über 57 Milliarden
Euro. Der Bundeshaushalt für 2006 sieht Ausgaben in Höhe von
261,6 Milliarden Euro vor [siehe].
Auf das Gesamtjahr hochgerechnet, ergeben sich rund 66 Milliarden Euro
Zinslast für den Bund. Das sind 25,2% der gesamten Ausgaben im Bundeshaushalt
allein für Zinszahlungen. Dieses Geld fehlt nicht nur für sinnvolle
Ausgaben, aufgrund der Zinseszins- und Wachstumseffekte droht dieser Anteil
immer größer zu werden.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet unmittelbar, dass über die
Verhältnisse gelebt und mehr verbraucht als erwirtschaftet und geleistet
wird, was über längere Zeiten oder gar auf Dauer geldwirtschaftlich
und staatspolitisch als krankhaft zu bewerten ist.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet dann in der Folge, dass der Staat
immer weniger Geld für sinnvolle Investitionen und Leistungen zur
Verfügung hat, weil immer mehr Geld für Zinsen aufgewendet werden
muss.
-
Fragt man, wer in den Genuss des Kapitaldienstes kommt, so wird man feststellen,
dass zusätzlich eine Umverteilung von arm nach reich eintritt: die
Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.
-
Die Risiken und Instabilitäten werden immer größer, weil
sie nicht durch Rücklagen aufgefangen werden können, sondern
die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treiben.
-
Am Ende steht Zusammenbruch, Geldentwertung und Währungsreform, was
extreme soziale Verwerfungen, Elend, Aufstände, Bürgerkriegs-
und Kriegsgefahren begünstigt. Kriegsgefahren auch deshalb, um abzulenken,
die unerträglichen Spannungen zu lösen, einen Sündenbock
zu finden oder sogar in der Hoffnung auf Ausgleich durch Kriegsgewinne
und Ausbeutung der Verlierer.
Anmerkung: So schreibt
David Rapoport (1971, Part II.) in "Primitive War - Its Practise and Concepts"
von zwei großen Motivsystemen: sozio-psychologischen und ökonomischen.
Zu den ganz großen sozio-psychologischen gehören:
"A very profound motive for going to war is to resolve
life's tensions, to escape from unhappiness caused by frustration in other
realms of existence. War is one of the most effective devices ever invented
for this cathartic purpose. Life at best is full of frustration, thwarted
ambitions, unfulfilled wishes — all of the sorrows and disappointments
with which humanity is only too familiar. People become involved in personal
dislikes which develop into hatreds, often irrational ones. ..."
(Ein sehr grundlegendes Motiv für Kriege führen
ist die Lösung von Spannungen, um dem Kummer durch die Frustration
der Existenz anderer Reiche zu entgehen. Krieg ist eines der wirksamsten
Instrumente, die jemals erfunden wurden, um Katharsis [= die Seele von
Spannung, Frustration und Unglücklichsein zu 'reinigen'] herbeizuführen.
Auch ein gutes Leben ist voll von Frustration, durchkreuzten Bestrebungen,
unerfüllten Wünschen - alle Sorgen und Enttäuschungen mit
denen die Menschheit nur zu vertraut ist. Menschen widerfahren persönliche
Missgeschicke, die sich zu Hass, oft zu irrationalem Hass, entwickeln.)
historische Entschuldungen.
Den Mechanismen historischer Entschuldung über Inflation, Währungsreform,
Ermordung der Gläubiger und Kriege bzw. Kriegsfolgen werde ich im
Schuldenporträt der Stadt Nürnberg
1298-2005 erstmals etwas ausführlicher nachspüren. So zynisch
und absonderlich es sich auch anhören mag: die sehr wünschenswerte
und ungewöhnlich lange Friedenszeit in Europa und die Kontrolle der
Notenbanken der Inflation lassen die Schuldenprobleme immer stärker
werden. So wird ein Umdenken nicht etwa durch Einsicht kommen, sondern
weil die Grenzen der Bezahlbarkeit der Zinsen, der Preis für die Ware
Geld, dies erzwingen.
Finanzpolitisches
Fazit und Vorbeugung: Schon Kant hat in seinem Ewigen
Frieden ausgeführt, daß es moralisch nicht zulässig
sein darf, Kriege über Schulden zu finanzieren. Ich denke, wir müssen
weiter gehen: die Schuldenmacherei muß grundsätzlich und zwingend
begrenzt werden. Wir brauchen eine völlig neue Verfassung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch das Eingeständnis, nicht vernünftig
und angemessen haushalten und wirtschaften zu können oder zu wollen
und ist damit Ausdruck einer tiefgreifenden [egozentrisch-maniformen]
Fehlhaltung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch versteckte vorgezogene Steuererhöhungen
zu Lasten späterer Generationen; sie verbergen aktuelle Konflikte
und verlagern sie auf später ("Nach uns die Sintflut"). Das ist unfair,
ungerecht, intransparent, feige und letztlich verantwortungslos.
Wann wird
Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich - wann ist
sie vertretbar, vernünftig, ja sogar gerecht und geboten ?
> Stabilitätsbedingung
für ein Finanzsystem: Wirtschaftswachstumsrate >= Schulden-Wachstums-Rateund,
verallgemeinert: Gefährlich
wird es, wenn die Problemgrößen schneller wachsen als die Ressourcengrößen.
Verschuldung steht durchaus im Dienste der Generationengerechtigkeit, wenn
von Investitionen über die Jahre hinweg die Menschen in einer Gebietskörperschaft
(Gemeinde, Bezirk, Land, Bund) einen Nutzen haben. Etwa Infrastruktur:
Verkehr, Kanalisation, Wasser- und Energieversorgung, Kindergärten,
Schulen und Bildung, Kultur-, Umwelt- und Heimatpflege. Vielfach passt
es daher auch zum Prinzip der Generationengerechtigkeit, wenn das Geld
für bestimmte Projekte durch Kreditaufnahmen beschafft werden muss.
Gefährlich wird es wiederum, wenn Kreditaufnahme zu einem allumfassenden
und fortgesetzt wachsenden Phänomen wird, das genaue Wirtschaftlichkeits-,
Folgekostenüberlegungen, realistische Tilgungspläne und genaue
Begründungen auch für die Generationengerechtigkeit ausser Acht
lässt.
Bundespräsident
Roman Herzog 1999 zur Staatsverschuldung [Lahnstein-Kandel
et
al. 1999, S. 113]
"Staatsverschuldung wird sogar von Ökonomen, zu deren Berufsbild
nicht gerade der Selbstzweifel gehört, als Terra incognita [RS: unbekanntes
Gebiet] der Wirtschaftswissenschaft bezeichnet. Eigentlich überrascht
es, daß die Wirtschaftstheorie bislang nicht in der Lage war, eindeutige
Aussagen zu machen, bis zu welchem Grad der Staat sich verschulden sollte
oder verschulden darf. Überraschend ist das auch insofern, als es
die öffentliche Verschuldung gibt, seit es Volkswirtschaften gibt.
...
Als Jurist habe ich immer das Bemühen der Ökonomen
bewundert, für jede Strategie, für jede ökonomisch relevante
Quote oder Kennziffer ein Optimum zu definieren. Eine optimale Schuldenquote
oder Defizitquote zu finden, ist der Wirtschaftstheorie nach ihrem eigenen
Eingeständnis offenbar nicht gelungen."
Quelle: Lahnstein-Kandel,
Sonja & Göring, Michael (1999, Hrsg.). Staatsverschuldung. In:
Der soziale Zusammenhalt in den Staaten der triade USA, Japan, Europa,
111-239. Baden-Baden: Nomos.
Anmerkung: Der international bekannte deutsch-amerikanische
Ökonom Musgrave hat allerdings ein handfestes
und klares Kriterium geliefert: Die Wirtschaftswachstumsrate muss
- im Mittel, auf lange Sivcht - größer-gleich der Schuldenwachstumsrate
sein.
___
Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung.
"Mit Beschluss vom 27. Januar 2000 hat der Deutsche Bundestag
die Bundesregierung aufgefordert, regelmäßig einen Armuts- und
Reichtumsbericht zu erstatten. Am 25. April 2001 hat die Bundesregierung
den ersten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt [Erster,
Anlagen].
Der Bericht und die zeitgleiche Vorlage des "Nationalen Aktionsplanes zur
Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2001-2003" (NAP-incl)
bei der EU-Kommission waren der Beginn einer kontinuierlichen Berichterstattung
über Fragen der sozialen Integration und der Wohlstandsverteilung
in Deutschland. Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung basiert auf
dem Leitgedanken, dass eine detaillierte Analyse der sozialen Lage die
notwendige Basis für eine Politik zur Stärkung sozialer Gerechtigkeit
und zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe ist. Am 19. Oktober 2001
hat der Deutsche Bundestag die Verstetigung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung
beschlossen und die Bundesregierung aufgefordert, jeweils zur Mitte einer
Wahlperiode einen entsprechenden Bericht vorzulegen. Dem kommt die Bundesregierung
mit der Vorlage des Berichts "Lebenslagen in Deutschland - Der 2. Armuts-
und Reichtumsbericht der Bundesregierung" nach. Der Bericht beschreibt
die Lebenslagen der Menschen in Deutschland auf der Basis statistischer
Daten etwa zu Einkommen, Vermögen, Erwerbstätigkeit, Bildungsbeteiligung.
Stand: Februar 2005. PDF-Bericht
(1.79 MB) 370 Seiten., Anhänge."
___
Antizyklische Wirtschaftspolitik:
Jede antizyklische Finanz- und Wirtschafts-Politiksetzt voraus,
dass in schlechten Zeiten das eingesetzt wird, was in guten Zeitenzur
Seite gelegt wurde. Antizyklisch kann niemals heißen: wir
machen immer Schulden und in schlechten Zeiten ganz besonders viele.
Das scheint in Deutschland und in den plutokratischen
Hollyvoodookratien
noch nie einer richtig begriffen zu haben. Es sei daher noch einmal an
das erinnert, worum es John Meynard Keynes (1936,
S. 314) letztlich und wirklich ging:
"Die hervorstechenden Fehler der wirtschaftlichen Gesellschaft,
in der wir leben, sind ihr Versagen, für Vollbeschäftigung Vorkehrung
zu treffen und ihre willkürliche und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen."
Antizyklische Haushaltspolitik steht nach Keynes also unter dem Ziel der
Vollbeschäftigung,
Stabilität
und die sie ermöglichende sozialeGerechtigkeit.
___
Bad Bank. Die Regierungen, Bundesbanker
und Finanzexperten lassen bislang keinerlei Anstalten erkennen, die Probleme
bei den Wurzeln anzupacken. Viele haben allerdings auch keine Ahnung von
den Wurzeln. Die einzigen Maßnahmen, die bislang ergriffen wurden,
um die Folgen der globalen finanzökonomischen Inkompetenz aufzufangen
gehen sämtlich auf Steuerzahlerkosten. Die bislang hilfloseste und
verrückteste Idee besteht in der Schaffung einer sog. "Bad Bank",
einer Bank, die keine andere Funktion hat als die faulen Kredite aufzukaufen
und zu verwalten. Selbstredend, dass eine solche "Bad Bank" eine Staats-,
sprich Steuerzahler-Bank sein muss. Das verwundert umso mehr als mit der
Gründung der Hypo Real Estate ja schon eine Bad Bank gegründet
wurde. Sie wurde nur nicht so genannt. Vermutlich steht die Gründung
der Hypo Real Estate (HRE) als erste heimlich geplante Bad Bank mit dem
geheimen
Krisengipfel 2003 beim damaligen Bundeskanzler Schröder im Zusammenhang.
Alles, was verbockt, verzockt und verbrannt wurde, soll dieser "Bad Bank"
zugeschoben werden, vermutlich zu irrealen Traumpreisen, damit noch mehr
Boni an vollkommen unfähige Bankmanager gezahlt werden können.
Die Idee einer Bad Bank ist ebenso unsinnig und verrückt, wie die
Idee marode oder insolvente Banken zu verstaatlichen, wie es Bundesfinanzminister
Steinbrück für die Hypo Real Estate überlegt. Sein etwas
debiles Argument: man könne doch nicht ewig in die unendlich schwarzen
Löcher einer solchen maroden Bank Geld pumpen. Wenn die Hypo Real
Estate marode und im Grunde praktisch insolvent ist, dann ändert sich
an dieser Situation nicht dadurch etwas, dass der Halter wechselt. Marode
ist marode, egal wer diese Bad Bank besitzt. Es gibt nur eine marktgerechte
und marktbereinigende Lösung: das Schlechte, Marode, Inkompetente,
die MisswirtschaftlerInnen müssen untergehen und ihre verantwortlichen
Vorstände, Aufsichtsräte und Manager in die Vermögenshaftung
genommen werden. So lange Misswirtschaft durch Traumgagen, Boni und Abfindungen
belohnt wird, also das Leistungsprinzip völlig pervertiert auf den
Kopf gestellt wird, kann sich gar nichts ändern. Meinungen:
-
Egon W. Kreutzer (29.1.9)
Wenn Banken Baden geh'n Bad Bank ...
___
Bear Stearns. "Bear Stearns war
die Liquidität Ende vergangener Woche weitgehend ausgegangen und sie
musste eilig von JP Morgan Chase und der regionalen Notenbank von New York
gestützt werden. Die Aktien waren daraufhin am Freitag um 45,88 Prozent
auf 30,85 Dollar eingebrochen. Bear Stearns ist die kleinste der fünf
großen New Yorker Investmentbanken." [Q]
___
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP): s.a.
Überblick
(Datenquellen) ...
-
Statistisches Bundesamt: Fachserie 14, Reihe 5: Schulden
der Öffentlichen Haushalte (2180140047005.xls), Verschuldung des Bundes
Tabelle 1.1.1, Verschuldung der Länder Tabelle 1.3 und
Fachserie 18 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen. * Statistik
shop destatis.
-
BIP Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen Länder 1970….:
http://www.vgrdl.de/Arbeitskreis_VGR/tab01.asp.
Zu den Daten wurde mitgeteilt: "Der Arbeitskreis VGR d L hat im Jahr 1999
nach einer Verordnung der Europäischen Union seine Rechnungen auf
das neue Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
(ESVG 1995) umgestellt. Es liegen Rückrechnungsergebnisse nach dem
neuen System nur bis 1970 vor. ... Beide Systeme sind nicht vergleichbar!
Nach der Umstellung der VGR auf das Europäische System Volkswirtschaftlicher
Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) wurden die Länderergebnisse nur
bis 1970 zurückgerechnet. Für die Vorjahre sind lediglich Daten
nach dem alten deutschen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
vorhanden. Diese Daten sind aufgrund zahlreicher methodischer und konzeptioneller
Unterschiede nicht mit den aktuellen Daten nach dem Europäischen System
Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) vergleichbar und
dürfen keinesfalls an diese Daten angehängt werden." Anmerkung:
Hier ist natürlich zu wünschen, daß die Daten weiter zurückgerechnet
oder Schätzformeln mitgeteilt werden, wie die Vergleichbarkeit verbessert
werden kann.
-
Deutsche Bundesbank (1998). 50 Jahre Deutsche Mark. Monetäre
Statistiken 1948-1997. CD ROM Verlage C.H.Beck & Vahlen (erfordert
unter XP im System MFCUIA32.dll)
___
Demokratien. Die meisten westlichen
Demokratien sind vom Hollyvoodoo-Typ,
also
Oligarchien,
meist plutokratische Medien- und Hollywooddemokratien.
___
Der Preis des Geldes. Thementag
bei 3sat am 3./4.10.2009 [Quelle abgerufen am 5.10.9]
___
Etile = Elite rückwärts e t i
l E, womit ausgedrückt wird, dass die vermeintlichen - in Wahrheit
plutokratischen - "Elite"- Universitäten keine echten, gemeinwohlorientierten
Eliten heranbilden, sondern das Gegenteil: Anti-Elite =: Etile. Die Analyse
der Schuldentollwut zeigt ganz klar, dass die Eliten hinten und vorne nicht
stimmen, wenn man sie mit ihrem eigenen Maß misst: Wirtschaftskompetenz
und Umgang mit Geld. Schaut man nämlich genau hin, also auf die zwei
wichtigsten Zahlen, die Schulden-
und die Wirtschaftswachstumsrate, stellt man ebenso erstaunt wie ernüchtert
fest, dass wir es meist mit Gauklern, Hochstaplern,
Schwätzern,
Dünnbrettbohrern,
Selbstbedienern
und Tartüffs zu tun haben. In Wahrheit gilt also die Umkehrfunktion:
die Kompetenz ist umso geringer je höher die Funktion und je größer
das Einflussgebiet. Und je etilärer das Niveau, desto größer
auch der Schaden, der angerichtet wird. Parkinsonund
noch mehr das Peter-Prinzip feiern hier ein Dauerfest.
Und es passt auch alles hervorragend zusammen: ein einzigartig etilärer
Filz aus Politik, Justiz, Banken, Wirtschaft und Wissenschaft (vornehmlich
die maniformeVariante
der Wachstumsfetischistenin
der Volkswirtschaft).
Interne Links zum Elite-Problem: Generalkritik
an der "Elite" * Elite-Meßverfahren*
Was
sind und wozu brauchen wir "Eliten" (Elite-Universitäten)? * Was
bieten amerikanische etilE-Universitäten am Beispiel Wirtschaft?.
* Wirtschaftlich
motivierte "Elite"-Kritik * Wirtschaftselite
in Deutschland * plutokratischer
etilE-Papagei Peter Glotz *
Das Peter-Prinzip: "Mir kam
der Verdacht, daß meine Schulbehörde in puncto Unfähigkeit
kein Monopolbetrieb war. Als ich mich umsah, stellt ich fest, daß
es in jeder Organisation eine Anzahl Menschen gab, die unfähig waren,
ihrer Arbeit gerecht zu werden." (S. 15). Ein universales Phänomen:
"Berufliche Unfähigkeit gibt es überall" (S. 16) "In einer Hierarchie
neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit
aufzusteigen" (S. 19) "Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die
ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben." (S. 20)." [mehr:
PKW3-04,
Überblick
Bürokratie,
]
Dr. Laurence J.
Peter, 1919 in Vancouver/Kanada geboren; Studium der Pädagogik an
der Washingtoner State University; Tätigkeit als Lehrer, Erziehungs-
und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Universitätsprofessor;
Veröffentlichung zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften; Erfinder
und Autor des «Peter-Prinzips», der «Peter-Pyramide»
(rororo sachbuch Nr. 8715) und des «Peter-Programms» (rororo
sachbuch 6947) sowie von «Schlimmer geht's nimmer. Das Peter-Prinzip
im Lichte neuerer Forschung» (Wunderlich Verlag, Reinbek bei Hamburg
1985). Laurence J. Peter starb 1990 in Kalifornien.
Das Parkinsonsche Gesetz::
"1. »Jeder Beamte oder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen,
nicht aber die Zahl seiner Rivalen zu vergrössern.« 2.
»Beamte oder Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit.«
(die Bürokratie bläht sich eigendynamisch auf)." [mehr]
Selbstbediener. Die Selbstbedienungsmentalität
wird seit Jahrzehnten gut dokumentiert durch die Schriften von Arnims.
[Biblio],
Auswahl]
___
Euphemismus. Sprachliche Schönfärberei,
beschönigende Darstellung. Gr. "eu" = gut, wohl; phem = sagen,
also wörtlich gut sagen. Beispiele: heimgehen für sterben, seine
soldatische Pflicht tun für morden; jdn. lächerlich machen als
Späßchen deklarieren; wenn Diktaturen z.B. "präsidiale
Staaten" genannt werden. Rein sachlich bedeutet Euphemismus eine falsch
positive Darstellung, besonders üblich im diplomatischen Dienst, in
der Politik, Kirche und in "höheren" Kreisen (Aristokratie).
___
FED Eine Gruppe von Privatbanken, die
- unter dem irreführenden Namen Federal Reserve Board - eine
"unabhängige" USA Bundesbank mimen und sich damit das Geld drucken,
im Wert steigen oder fallen lassen können, wie sie es gern hätten.
Video: Wer
steckt hinter dem Zentralbanksystem - Interessantes Video am Beispiel FED.
Ebenfalls sehr interessant: Video: Wie
Banken Geld aus Schulden schaffen.
___
Finanzderivate. Ein Derivat ist
ein Abkömmling oder Kunstprodukt aus zugrundeliegenden Basisgrößen,
dessen Handhabung (Rechte, Pflichten, Gültigkeit, Kauf, Verkauf [Einlösung]
...) durch sog. Zertifikate (Wertpapier) in einer Prospektbeschreibung
festgelegt ist.
___
Geldmenge. So wie es sich seit
Jahrzehnten abzeichnet nimmt die Geldmenge extrem zu, ohne dass das Geld
für realwirtschaftliche Leistungen gebraucht oder verwendet würde.
Das Geldsystem "ernährt" und vervielfacht sich selbst für sich
selbst. Im wesentlichen geht diese perverse finanzökonomische Entwicklung
von den USA und hier besonders von der seltsamen Konstruktion der privaten
FED aus. Die Banken gehören wie die Energieversorgung und
grundlegende Infrastruktur verstaatlicht. Informationen zur Geldmengenentwicklung:
-
[DBB: M3)
-
Geldmenge
USA innerhalb eines Jahres verdoppelt.
-
"Geldmenge im Euroraum nimmt drastisch zu. Berlin: (hib/HLE) Die
Geldmenge "M3" im Euro-Raum ist seit Beginn des Jahres 1999 um jahresdurchschnittlich
7,5 Prozent gewachsen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort
(16/12362) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/12161) nach der
Stabilität des Euro mit. Trotz der Zinserhöhungen von Dezember
2005 bis Juli 2008 habe die Geldmenge "M3" in den letzten Jahren sogar
zweistellige Jahreswachstumsraten erreicht. Diese Rate habe in der Spitze
im Oktober 2007 bei 12 Prozent gelegen. Derzeit habe sich der Zuwachs der
Geldmenge deutlich abgeschwächt und im Januar dieses Jahres bei 5,9
Prozent gelegen. ... " [DBT
30.3.9]
-
Geldmenge USA aktuell: Die FTD berichtet
am 19.3.8:
"Die FED wird mächtig nachlegen müssen.
Die Fed ist mittlerweile so aggressiv, dass eine Wende von Konjunktur und
Finanzmärkten zum Greifen nahe scheint. Sie wird ausbleiben, weswegen
sich auch die zweistelligen Kursgewinne der US-Broker als Zwischenerholung
erweisen werden. Am Ende wird die FED daher
geradezu rasend werden. ... das weithin als stabilste erachtete US-Geldmengenaggregat
"Money of Zero Maturity" liegt um 16 Prozent über dem Vorjahr. Über
die vergangenen sechs Monate ist es aufs Jahr hochgerechnet um 19,5 Prozent
gestiegen, über die vergangenen drei Monate um 25 Prozent. ... Die
Fed gibt ihr Geld jetzt auch direkt an Institute heraus, die nicht ihrer
Kontrolle unterliegen, und akzeptiert dabei allen Ramsch als Sicherheit."
Siehe auch
Geldmengenentwicklung
in den USA und Schulden-Porträt
USA(1791-aktuell).
-
Welche Gelder
tatsächlich über den Erdball laufen, kann einer Plusminus-Graphik
anschaulich entnommen werden. Eine ähnliche Graphik auf Dollarbasis
findet sich auch in Der Spiegel 34, Gelduntergang. Die zerstörerische
Kraft der Finanzmärkte, 22.8.2011, "Märkte außer Kontrolle",
S. 60. Ein lesenwerter Artikel, der einiges auf den Punkt bringt - ähnlich
Hankels
Analyse.

___
Globalisierung. Definition,
Globalplayer,
Erfindung und Sinn der GlobalisierungI,
II,
III,
IV,
V.,
Schwarzbuch,
Begriffe,
Grundprobleme
der Menschheit,
Vorbilder und Alternativen.
* Preisabsprachen, Kartelle und Oligopole
*
___
Globale Enteignung
der Städte. [1,2,3,4,]
Ein lesenswerter Artikel in den Nürnberger Nachrichten (6.7.4,
S.13) über das Buch von Werner Rügemer
(2004). Cross Border Leasing - Ein Lehrstück zur globalen Enteignung
der Städte. Münster:
Westfälisches
Dampfboot.
| "Seit 1995 haben Hunderte Städte und öffentliche
Unternehmen in Deutschland und Europa ihre Großanlagen wie Klär-
und Wasserwerke, Straßenbahnen, Schulen und Messehallen an US-Investoren
verkauft und zurückgemietet. Erst durch Rundfunksendungen von Werner
Rügemer wurde »Cross Border Leasing« seit 2002 zu einem
öffentlichen Thema. Er schildert die Entstehung und Struktur dieses
Finanzprodukts der »New Economy« in den USA, ihre Verwandtschaft
mit anderen Formen öffentlicher Enteignung, ihr Ausmaß in den
wichtigsten europäischen Staaten sowie die Arbeitsmethoden der Leasing-branche.
Erstmalig legt er jetzt die bisher geheimen Vertragsinhalte dieser Konstrukte
fiktiver Kapitalbildung in vollem Umfang offen." (Rückumschlag
/ Info
mit Inhaltsverzeichnis.). Bestellung: Westfälisches
Dampfboot. |
___
Hollyvoodoo. Eine Wortschöpfung
aus Hollywood ("Traumfabrik") und Voodoo (Zauber), das meist im Zusammenhang
Voodoo-Tod (Tod durch Glauben, die Überzeugung durch einen Bann oder
Fluch sterben zu müssen) gebraucht wird, womit zum Ausdruck gebracht
werden soll, dass die Amerikanisierung der Welt auf Schein ("Hollywoodisierung")
beruht und für viele in den Tod führt. Obwohl die radikal-
islamistischen Mullahs natürlich so wenig eine Alternativesind
wie die Kommunisten oder Faschisten, haben sie doch etwas Richtiges und
Kritisches erkannt: dieses Amerika hat etwas
Tödlich-Teuflisches an sich. Die globale Hollyvoodookratie, der global-grenzenlose
Konsum- und Wachstumsterror, führt die ganze Menschheit in den
Ruin.
___
homo oeconomicus. Die westlichen
Gesellschaften werden vollkommen beherrscht vom homo
oeconomicus, d.h. der Mensch wird weitgehend als Wirtschaftsobjekt
missbraucht und als Konsummaschine gezüchtet bzw. konditioniert. Das
ist an sich familien- und kinderfeindlich und daher ist auch
völlig klar, weshalb in sog. Marktwirtschaften und Wohlstandsgesellschaften
die Geburtenrate
abnehmen muss. Die übermächtige share holder value Ideologie
der Plutokraten
trägt wesentlich mit zu einer einseitig überalterten, damit
kinderreduzierten Gesellschaft und zur Unmenschlichkeit der Sozialsysteme
bei. Die Zerschlagung der Großfamilie und ihrer zahlreichen 'kostenlos'
erbrachten sozialen Leistungen führt zu immer gigantischeren Kosten
eines sog. professionellen Sozialsystems, das zunehmend weniger bezahlbar
und zugleich unmenschlicher wird. Das ist die Saat und Frucht
der absoluten Herrschaft des homo oeconomicus, made in USA.
Die Aufrechterhaltung dieser Systeme erfordert die ständige Ausbeutung
und Unterdrückung der nicht-westlichen Welt, der Armen und Schwachen
und fördert damit auch den Kampf der Kulturen, Hass, Krieg und den
Kampf aller gegen alle und erzwingt unvorstellbare und gigantische Aufwendungen
für die Machtapparate (Militär, Waffen, Geheimdienste, Polizei,
Medien:
Hollyvoodoo).
Mephisto zum Homo
oeconomicus:
"Krieg,
Handel, Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen ..."
(Faust II, A V, Palast, Mephisto Vers 11187)
|
Konsum-Animation,
Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus.
Das maniforme
System des globalen Wachstumsrausches
verlangt immer mehr und mehr und noch viel mehr. Im Dienste der Animation,
Konditionierung und der Verführung stehen die Werbung,
leichter Geldzugang und Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr - flankiert
und gestützt von einer willfährigen Justiz.
2000 BVerG erklärt Werbung mit schockierenden
Bildern (ölverschmierten Enten, Kinderarbeit oder Aids-Kranken) für
nicht verfassungswidrig und damit erlaubt. [Q]
1999 Homebanking und Interneteinkauf.
1996 Erneute Liberalisierung des Ladenschluss
1989 Liberalisierung Ladenschluss
1982 Einführung der Geldautomaten.
1972 EC-Karte
1952 Kaufkredit (Ratenkredit)
1949 Bildung von Diners Club.
Das Hamburger Abendblatt (4.1.7)
hat die Öffnungszeiten in der deutschen Geschichte dargestellt: "Die
Ladenöffnungszeiten - wie im Bild die längeren Öffnungen
bei Ikea - sind in Deutschland seit gut hundert Jahren gesetzlich geregelt.
Im Kaiserreich durften die Läden durchgehend öffnen und viele
hatten sogar bis 23 Uhr geöffnet. Danach gab es Schlusszeiten, die
die Öffnung auf 5 bis 21 Uhr begrenzten. Allerdings gab es Ausnahmen,
und auf dem Land war die Kontrolle des Gesetzes nur unterentwickelt. Die
Regulierung wurde während der NS-Zeit beibehalten. Nach dem Krieg
herrschte zunächst eine uneinheitliche Regelung, im Süden schlossen
die Läden später als im Norden. Für die Verbraucher war
dieser Wirrwarr unpraktisch, sodass das Ladenschlussgesetz 1956 auf die
Planbarkeit von Einkäufen abzielte. Liberalisiert wurde es dann noch
einmal 1989 und 1996."
___
Hypo Real Estate (HRE).
Zur Geschichte aus der Himepage (Abruf 8.3.9):
"Die Hypo Real Estate Group ist aus der Abspaltung von Teilen des gewerblichen
Immobilienfinanzierungsgeschäfts der HVB Group entstanden. Dies erfolgte
rechtstechnisch durch eine so genannte Abspaltung zur Neugründung
nach dem Umwandlungsgesetz, nachdem der Aufsichtsrat der HVB AG am 26.
März 2003 und die Hauptversammlung am 14. Mai 2003 diesen Maßnahmen
zugestimmt hatten. Die Abspaltung von der HVB AG wurde mit Eintragung in
das Handelsregister am 29. September 2003 rechtswirksam. Nach Eintragung
der Abspaltung erhielten die Aktionäre der HVB AG für je 4 ihrer
HVB AG Stamm- bzw. Vorzugsaktien gattungsbezogen je 1 Stamm- bzw. Vorzugsaktie
der Hypo Real Estate Holding AG zugeteilt. Die Aktie der Hypo Real Estate
Holding AG ist seit dem 6. Oktober 2003 börsennotiert und wurde gut
zwei Jahre nach ihrer Gründung mit Wirkung zum 19. Dezember 2005 in
den DAX 30 Index aufgenommen. Seit dem 22.12.2008 ist die Aktie im MDAX
gelistet. Mit der am 2. Oktober 2007 erfolgten Übernahme der DEPFA
ist die Hypo Real Estate Gruppe auch zu einem Banking-Spezialist für
den öffentlichen Sektor geworden."
Unternehmenskultur HRE (Abruf
8.3.9)
Soziale Verantwortung
und Nachhaltigkeit HRE (Abruf
8.3.9)
___
Ich pumpe, also bin ich.
Die
Formel ist Descartes
berühmter Formel nachgebildet, die hier allerdings eher das Gegenteil
repräsentiert. Dem entspricht das Credo Ich kaufe, also bin
ich des homo oeconomicus.
___
Kapitalismus: Der Kapitalismus taugt
so wenig wie der diktatorische Kommunismus (> "Hollyvoodoo").
Er wird beherrscht von den fossilen Neandertalerprinzipien: Gewinne privatisieren,
Verluste sozialisieren, Steuern minimieren - und nach uns die Sintflut.
Und im Zeitalter "der" Globalisierunggibt
es noch nicht einmal mehr richtige Märkte, so dass sich inzwischen
der einzige ökonomische Vorteil des Kapitalismus - optimale Leistung
durch freien Wettbewerb und Konkurrenz - weitgehend selbst aufhebt [Kartelle,
Geschwätz
von der freien Marktwirtschaft]. Die sog. Finanzkompetenz des Kapitalismus
besteht in erster Linie darin, die ganze Welt in ein Casino zu verwandeln,
wo mit einer irrsinnig durch Schuldentollwut aufgeblähten
Geldmenge ein maniformes
Schneeballsystem von Geld-, Luft- und Seifenblasenwirtschaftswachstum immer
seltsamere und katastrophalere Blüten treibt. In ihrer Not fallen
viele KommunalpolitikerInnen auf die Heilsversprechen der Banken (PPP)
herein. Aber die Banken haben nur eines Sinn: Kapitalrenditen von 25%,
wie der Deutsche Bank Chef die Branchenprimus Parole ausgegeben hat. Und
wenn diese Kapitalrendite erreicht sein wird, wollen sie noch mehr, bis
wir wieder bei der Wucherzinsen
im Mittelalter angelangt sind oder bis sie alles haben, vom Grashalm bis
zum letzten Dachziegel. Da kann der Staat, die Gemeinde nicht gewinnen.
Sie kann nur noch mehr verlieren und am Ende alles. Zur richtigen Therapie
gehts
hier.
___
KFW.
Die
Versager-Etile der Nation (NN
19.9.8 "Deutschlands dümmste Bank"), die ein lebenslanges Funktionsverbot
als Aufsichtsräte in Finanzangelegenheiten für ihre unglaubliche
Fehlleistung erhalten sollten, stellen sich mit Abruf 19.9.8 wie folgt
dar:
KfW-Vorstand:
Dr. Ulrich Schröder, Dr. Günther Bräunig, Dr. Peter Fleischer,
Dr. Norbert Kloppenburg, Wolfgang Kroh, Detlef Leinberger, Ingrid Matthäus-Maier.
KfW-Verwaltungsrat
(~"Aufsichtsrat", besser Inkompetenz- und Abkassierunrat):
-
Vorsitzender des Verwaltungsrats: Michael Glos, Bundesminister für
Wirtschaft und Technologie
-
Stellvertretender Vorsitzender: Peer Steinbrück, Bundesminister der
Finanzen.
-
Dr. Günter Baumann, Mitglied des Vorstands des DIHK Deutscher Industrie-
und Handelskammertag
-
Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen
Groß- und Außenhandels e.V.
-
Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages
-
Frank Bsirske, Vorsitzender der ver.di - Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft
-
Professor Dr. Ingolf Deubel, Minister der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz
-
Professor Dr. Kurt Faltlhauser, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums
der Finanzen a.D.
-
Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
-
Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
-
Gerhard Hofmann, Mitglied des Vorstands des Bundesverbands der Deutschen
Volksbanken und Raiffeisenbanken
-
Peter Jacoby, Minister der Finanzen des Saarlandes
-
Dr. Siegfried Jaschinski, Vorsitzender des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg
-
Bartholomäus Kalb, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Roland Koch, Ministerpräsident des Landes Hessen
-
Jürgen Koppelin, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Oskar Lafontaine, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Waltraud Lehn, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Dr. Helmut Linssen, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
-
Claus Matecki, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes
des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Dr. Michael Meister, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
-
Hartmut Möllring, Minister der Finanzen des Landes Niedersachsen
-
Klaus-Peter Müller, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
e.V.
-
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
-
Alexander Rychter, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
-
Christine Scheel, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des
Deutschen Handwerks
-
Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
-
Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Gerhard Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V.
-
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen
-
Ludwig Stiegler, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Jürgen R. Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen
Industrie e.V.
-
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
-
Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung
-
N.N., Vertreter des Industriekredits
Analyse
der Zusammensetzung der Verwaltungsräte der KfW:
-
Finanzminister .............. 16.7% (6)
-
Minister/ Ministerpräsidenten 38.9% (14)
-
Politiker (insgesamt) ....... 61.1% (22)
-
Banker ...................... 11.1% (4)
-
Industrie/ Wirtschaft ....... 16.7% (6)
-
Gewerkschafter .............. 11.1% (4)
___
Freiwillige Ausschaltung
staatlicher Kontrolle. [Quelle]
Im § 6 Rekapitalisierung wird ausgeführt: "Die §§ 65
bis 69 der Bundeshaushaltsordnung finden keine Anwendung.":
In der Bundeshaushaltsordnung
regeln
die §§ 65-69 [Quelle]
die Kontrollaufgaben und Kontrollmöglichkeiten des Bundes:
§
65 Beteiligung an privatrechtlichen Unternehmen
(1) Der Bund soll sich, außer in den Fällen des Absatzes
5, an der Gründung eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten
Rechts oder an einem bestehenden Unternehmen in einer solchen Rechtsform
nur beteiligen, wenn
1. ein wichtiges Interesse des Bundes vorliegt und
sich der vom Bund angestrebte Zweck nicht besser und wirtschaftlicher auf
andere Weise erreichen läßt,
2. die Einzahlungsverpflichtung des Bundes auf einen
bestimmten Betrag begrenzt ist,
3. der Bund einen angemessenen Einfluß, insbesondere
im Aufsichtsrat oder in einem entsprechenden Überwachungsorgan erhält,
4. gewährleistet ist, daß der Jahresabschluß
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften
gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, in entsprechender
Anwendung der Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs für
große Kapitalgesellschaften aufgestellt und geprüft werden.
(2) Das zuständige Bundesministerium hat die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständigen
Bundesministerium zu beteiligen, bevor der Bund Anteile an einem Unternehmen
erwirbt, seine Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Entsprechendes gilt bei einer Änderung des Nennkapitals oder des Gegenstandes
des Unternehmens oder bei einer Änderung des Einflusses des Bundes.
Das Bundesministerium der Finanzen ist an den Verhandlungen zu beteiligen.
(3) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
ein Unternehmen, an dem der Bund unmittelbar oder mittelbar mit Mehrheit
beteiligt ist, nur mit seiner Zustimmung eine Beteiligung von mehr als
dem vierten Teil der Anteile eines anderen Unternehmens erwirbt, eine solche
Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Es hat vor Erteilung seiner Zustimmung die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständige
Bundesministerium zu beteiligen. Die Grundsätze des Absatzes 1 Nr.
3 und 4 sowie des Absatzes 2 Satz 2 gelten entsprechend.
(4) Das Bundesministerium der Finanzen und das für das Bundesvermögen
zuständige Bundesministerium können auf die Ausübung der
Befugnisse nach den Absätzen 2 und 3 verzichten.
(5) An einer Genossenschaft soll sich der Bund nur beteiligen, wenn
die Haftpflicht der Mitglieder für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft
dieser gegenüber im voraus auf eine bestimmte Summe beschränkt
ist. Die Beteiligung des Bundes an einer Genossenschaft bedarf der Einwilligung
des Bundesministeriums der Finanzen.
(6) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
die auf Veranlassung des Bundes gewählten oder entsandten Mitglieder
der Aufsichtsorgane der Unternehmen bei ihrer Tätigkeit auch die besonderen
Interessen des Bundes berücksichtigen.
(7) Haben Anteile an Unternehmen besondere Bedeutung und ist deren Veräußerung
im Haushaltsplan nicht vorgesehen, so dürfen sie nur mit Einwilligung
des Bundestages und des Bundesrates veräußert werden, soweit
nicht aus zwingenden Gründen eine Ausnahme geboten ist. Ist die Zustimmung
nicht eingeholt worden, so sind der Bundestag und der Bundesrat alsbald
von der Veräußerung zu unterrichten.
§
66 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Besteht eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so hat das zuständige Bundesministerium darauf hinzuwirken, daß
dem Bundesrechnungshof die in § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
bestimmten Befugnisse eingeräumt werden.
§ 67 Prüfungsrecht
durch Vereinbarung
Besteht keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so soll das zuständige Bundesministerium, soweit das Interesse des
Bundes dies erfordert, bei Unternehmen, die nicht Aktiengesellschaften,
Kommanditgesellschaften auf Aktien oder Genossenschaften sind, darauf hinwirken,
daß dem Bund in der Satzung oder im Gesellschaftsvertrag die Befugnisse
nach den §§ 53 und 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt
werden. Bei mittelbaren Beteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung
den vierten Teil der Anteile übersteigt und einem Unternehmen zusteht,
an dem der Bund allein oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften
mit Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltgrundsätzegesetzes
beteiligt ist.
§ 68 Zuständigkeitsregelungen
(1) Die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
übt das für die Beteiligung zuständige Bundesministerium
aus. Bei der Wahl oder Bestellung der Prüfer nach § 53 Abs. 1
Nr. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes übt das zuständige
Bundesministerium die Rechte des Bundes im Einvernehmen mit dem Bundesrechnungshof
aus.
(2) Einen Verzicht auf die Ausübung der Rechte des § 53 Abs.
1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes erklärt das zuständige
Bundesministerium im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen,
dem für das Bundesvermögen zuständigen Bundesministerium
und dem Präsidenten des Bundesrechnungshofes.
§
69 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Das zuständige Bundesministerium übersendet dem Bundesrechnungshof
innerhalb von drei Monaten nach der Haupt- oder Gesellschafterversammlung,
die den Jahresabschluß für das abgelaufene Geschäftsjahr
entgegennimmt oder festzustellen hat,
1. die Unterlagen, die dem Bund als Aktionär oder Gesellschafter
zugänglich sind,
2. die Berichte, welche die auf seine Veranlassung gewählten oder
entsandten Mitglieder des Überwachungsorgans unter Beifügung
aller ihnen über das Unternehmen zur Verfügung stehenden Unterlagen
zu erstatten haben,
3. die ihm nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes und
nach § 67 zu übersendenden Prüfungsberichte. Es teilt dabei
das Ergebnis seiner Prüfung mit.
___
ökonomisch
stablie Gesellschaften. Die politischen Grundlagen und Rahmenbedingungen
hat schon Aristoteles in seiner Staatstheorie
herausgearbeitet, so u.a. auch das wichtige Rotationsprinzip 2300 Jahre
vor den Grünen. Ökonomisch stabil bedeutet, daß es wenig
Reiche und Arme und eine starke finanzökonomische Mitte gibt, was
man ethisch zusätzlich mit der Idee sozialer
Gerechtigkeit motivieren kann (aber nicht braucht). In diesem Sinne
hat auch Keynes seine Lehre motiviert: "Die hervorstechenden Fehler der
wirtschaftlichen Gesellschaft, in der wir leben, sind ihr Versagen, für
Vollbeschäftigung Vorkehrung zu treffen und ihre willkürliche
und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen." Die extrem pathologische Förderung
der Umverteilung der Vermögen hat in den letzten Dekaden dazu geführt,
dass Geld hauptsächlich zum - teilweise hochriskanten - Spekulieren
und nicht für realwirtschaftliche und vernünftig fundierte Investitionen
verwandt wurde. Und damit ging auch eine völlig ungesunde Ausweitung
der Geldmenge einher. Geldvermehrung demutierte zum gemeinwohl-dekadenten
Selbstzweck. Das alles wurde mit Hilfe der Politik, Justiz und der Medien
ermöglicht und gefördert.
___
OTS. Office
of Thrift Supervision.
___
Plutokratie Thema in der IP-GIPT:
___
Ratingagenturen. Die Ratingagenturen
sind Bock-Gärtner-Agenturen
der plutokratischen Finanzindustrie und wesentlich mitschuld an der Finanzkrise,
weil sie den Banken ermöglichten, ihre faulen Kredite zu verstecken
und dennoch reihenweise Tripel a Qualitätszertifizierungen vergaben.
Bei Lichte und vernünftig betrachtet sind das Betrügereien bei
dem offensichtlich keine Prospekthaftung greift. .
Einige Medienstimmen: Die Welt Online Finanzen vom
2.8.7
kritisiert: " Bonitätsprüfer geben ein schlechtes Bild ab. Die
US-Hypothekenkrise hat die Ratingagenturen wieder einmal ins Gerede gebracht.
Schließlich haben Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch nach Einschätzung
von Experten zu spät vor den Risiken gewarnt und damit zur Eskalation
der Krise beigetragen. Keiner der drei maßgeblichen Bonitätsprüfer
hatte vor Bekanntwerden der Milliardenverluste die rote Flagge gehisst.
Bereits bei früheren Verwerfungen auf den Märkten, etwa der Asienkrise
oder dem Enron-Skandal, hatten sie zu spät gehandelt. "
Und weiter im Falle der IKB: "Noch im Mai hatte
etwa Moody’s an der IKB die „umsichtigen Kreditvergabepraktiken, das effiziente
Risikomanagement und die damit einhergehende relative Immunität gegen
Marktrisiken“ gelobt. Dies rechtfertige das vierthöchste Rating (Aa3)
in einem System von 19 Bonitätsnoten. Erst einen Tag nach der Gewinnwarnung
zu Wochenbeginn wurde das Rating mit dem Zusatz „Herabstufung möglich“
versehen. Die anderen beiden Agenturen sahen überhaupt keine Veranlassung,
ihr Rating für das Institut zu senken. Fitch bestätigte die Bonitätsnote.
Der Ausblick bleibe stabil."
"Enge Verquickung an der Wall Street Raus aus der
Ratingagentur, rein in die Bank. Unabhängigkeit sieht anders aus:
Schon seit langem kritisieren Beobachter eine zu enge Verbindung zwischen
den Ratingagenturen und den Unternehmen, die sie bewerten. Nun zeigt eine
neue Studie, dass viele Mitarbeiter ausgerechnet zu den Firmen wechseln,
die vorher von ihrer Agentur benotet wurden. ..." [SZ
2.12.11]
NZZ
12.8.7 * Die FTD berichtet am 17.08.
07: "Bundesregierung schließt sich Kritik an Rating-Agenturen
an. Die Bundesregierung unterstützt den Vorstoß der EU zu gesetzlichen
Regelungen für Rating-Agenturen. Ein Sondertreffen rechtfertige die
derzeitige Hypothekenkrise aber noch nicht. ..."
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Rettunsplan-Text (New York Times20.9.2008):
| Text of Draft Proposal for Bailout Plan. Published: September
20, 2008
LEGISLATIVE PROPOSAL FOR TREASURY AUTHORITY
TO PURCHASE MORTGAGE-RELATED ASSETS
Section 1. Short Title.
This Act may be cited as ____________________.
Sec. 2. Purchases
of Mortgage-Related Assets.
(a) Authority to Purchase.--The Secretary is authorized to purchase,
and to make and fund commitments to purchase, on such terms and conditions
as determined by the Secretary, mortgage-related assets from any financial
institution having its headquarters in the United States.
(b) Necessary Actions.--The Secretary is authorized to take such actions
as the Secretary deems necessary to carry out the authorities in this Act,
including, without limitation:
(1) appointing such employees as may be required to carry out the authorities
in this Act and defining their duties;
(2) entering into contracts, including contracts for services authorized
by section 3109 of title 5, United States Code, without regard to any other
provision of law regarding public contracts;
(3) designating financial institutions as financial agents of the Government,
and they shall perform all such reasonable duties related to this Act as
financial agents of the Government as may be required of them;
(4) establishing vehicles that are authorized, subject to supervision
by the Secretary, to purchase mortgage-related assets and issue obligations;
and
(5) issuing such regulations and other guidance as may be necessary
or appropriate to define terms or carry out the authorities of this Act.
Sec. 3. Considerations.
In exercising the authorities granted in this Act, the Secretary shall
take into consideration means for--
(1) providing stability or preventing disruption to the financial markets
or banking system; and
(2) protecting the taxpayer.
Sec. 4. Reports to Congress.
Within three months of the first exercise of the authority granted
in section 2(a), and semiannually thereafter, the Secretary shall report
to the Committees on the Budget, Financial Services, and Ways and Means
of the House of Representatives and the Committees on the Budget, Finance,
and Banking, Housing, and Urban Affairs of the Senate with respect to the
authorities exercised under this Act and the considerations required by
section 3.
Sec. 5. Rights;
Management; Sale of Mortgage-Related Assets.
(a) Exercise of Rights.--The Secretary may, at any time, exercise any
rights received in connection with mortgage-related assets purchased under
this Act.
(b) Management of Mortgage-Related Assets.--The Secretary shall have
authority to manage mortgage-related assets purchased under this Act, including
revenues and portfolio risks therefrom.
(c) Sale of Mortgage-Related Assets.--The Secretary may, at any time,
upon terms and conditions and at prices determined by the Secretary, sell,
or enter into securities loans, repurchase transactions or other financial
transactions in regard to, any mortgage-related asset purchased under this
Act.
(d) Application of Sunset to Mortgage-Related Assets.--The authority
of the Secretary to hold any mortgage-related asset purchased under this
Act before the termination date in section 9, or to purchase or fund the
purchase of a mortgage-related asset under a commitment entered into before
the termination date in section 9, is not subject to the provisions of
section 9.
Sec. 6. Maximum
Amount of Authorized Purchases.
The Secretary’s authority to purchase mortgage-related assets under
this Act shall be limited to $700,000,000,000 outstanding at any one time
Sec. 7. Funding.
For the purpose of the authorities granted in this Act, and for the
costs of administering those authorities, the Secretary may use the proceeds
of the sale of any securities issued under chapter 31 of title 31, United
States Code, and the purposes for which securities may be issued under
chapter 31 of title 31, United States Code, are extended to include actions
authorized by this Act, including the payment of administrative expenses.
Any funds expended for actions authorized by this Act, including the payment
of administrative expenses, shall be deemed appropriated at the time of
such expenditure.
Sec. 8. Review.
Decisions by the Secretary pursuant to the authority of this Act are
non-reviewable and committed to agency discretion, and may not be reviewed
by any court of law or any administrative agency.
Sec. 9. Termination of Authority.
The authorities under this Act, with the exception of authorities granted
in sections 2(b)(5), 5 and 7, shall terminate two years from the date of
enactment of this Act.
Sec.
10. Increase in Statutory Limit on the Public Debt.
Subsection (b) of section 3101 of title 31, United States Code, is
amended by striking out the dollar limitation contained in such subsection
and inserting in lieu thereof $11,315,000,000,000.
Sec. 11. Credit Reform.
The costs of purchases of mortgage-related assets made under section
2(a) of this Act shall be determined as provided under the Federal Credit
Reform Act of 1990, as applicable.
Sec. 12. Definitions.
For purposes of this section, the following definitions shall apply:
(1) Mortgage-Related Assets.--The term “mortgage-related assets” means
residential or commercial mortgages and any securities, obligations, or
other instruments that are based on or related to such mortgages, that
in each case was originated or issued on or before September 17, 2008.
(2) Secretary.--The term “Secretary” means the Secretary of the Treasury.
(3) United States.--The term “United States” means the States, territories,
and possessions of the United States and the District of Columbia.
|
___
supra-nationale Egoismen
(EU). Es ist ein ungeheurer Vorgang, wenn die subventionierte Landwirtschaft
der Europäischen Union z.B. die afrikanische Landwirtschaft zerstört,
indem sie ihre Überschuss- und Überflussprodukte dorthin "billiger"
exportieren als die einheimischen landwirtschaftlichen Erzeuger produzieren
können.
-
Afrika und die drei Wellen der Globalisierung [Q].
-
EU und USA zahlen 13 Milliarden Dollar illegaler Agrar-Subventionen
[Q]
Hieraus: "Die EU zahlt Oxfam zufolge 300 Mio. Euro im Jahr an Tomatenverarbeiter
vor allem in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal - was 65% des
Wertes der Tomatenernte ausmacht und es ihnen ermöglicht, der weltgrößte
Exporteur von Tomatenmark zu sein. Produzenten in Südafrika, Chile
und Tunesien hingegen gehören zu den Verlierern. Die EU subventioniere
ihre Fruchtsaft-Industrie, vor allem in Spanien und Italien, zu über
300%, heißt es in dem Bericht, mit 250 Mio. Euro pro Jahr. Produzenten
in Argentinien, Brasilien, Costa Rica und Südafrika könnten jährlich
40 Mio. US$ mehr verdienen, wenn die EU ihre Subventionen abschaffte. Außerdem
schütze die EU ihre Milchindustrie vor Wettbewerb und subventioniere
die Hersteller von Molkereiprodukten mit 1,5 Mrd. Euro im Jahr. Argentinien,
Brasilien und Uruguay könnten Butter exportieren, wenn nicht die EU-Exportsubventionen
den Weltmarktpreis drücken würden. EU-Butter wird zu Dumpingpreisen
direkt in Ägypten, Marokko und Südafrika eingeführt."
___
Sponsel, Rudolf. Jahrgang 1944,
Psychologe und Psychotherapeut in Erlangen; Politische Psychologie als
"Hobby". Geboren in Markt-Erlbach,
aufgewachsen in Wilhermsdorf,
Utrecht
und Nürnberg
(Schweinau, Deutschherrenwiese, Erlenstegen), später in Wertheim
a. M., Stockholm
[W], Stuttgart
und seit 1971 in Erlangen. Früher
politisch links-alternativ orientiert und engagiert, inzwischen zu einem
"Weißen"
entwickelt.
Politikaxiome. Weltanschaulich:
metaphysisch
liberaler Freidenker. Grundsätze: integratives
Manifest, integratives
Menschenbild. Künstlerische Aktivitäten: Der
Charakter und sein Preis, Hegel-Bilder,
Offenes
Atelier,
Porträts. -
Berufsfachbiographisches.
___
TARP. Troubled Asset Relief Programm.
[QR July 21, 2009; PDF]

___
Wirtschaftsprüfungen.
Die Wirtschaftsprüfungskonzeption in Deutschland ist - wie viele "Kontroll"einrichtungen
in Deutschland - eine grundsätzliche Fehlkonstruktion, weil
die beauftragte Wirtschaftsprüfungsfirma natürlich ihren Auftraggeber
nicht verlieren möchte und daher kaum jemals zu negativen Beanstandungen
motiviert ist. Nicht selten handelt es sich um Pseudo-Prüfungen, die
lediglich den Schein von Solidität erwecken sollen, um Kunden zu blenden
und in die Irre zu führen. Und wenn schon keine Krähe einer
andern ein Auge aushackt, dann erst recht keine abhängige Krähe.
Das Thema wurde von plusminis am 9.9.8(Video)
unter dem Titel "Wirtschaftsprüfer. Testate sagen manchmal wenig"
kritisch aufbereitet:
"Die internationale Finanzkrise hat bereits vielen Unternehmen
schwer geschadet. Wie hoch Risiken wirklich sind, ist jedoch Bilanzen kaum
anzusehen. Daran ändern auch die Testate namhafter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
wenig. Die müssen ihren Kunden zwar auf den Zahn fühlen, doch
zu optimistisch sollte man nach wie vor lieber nicht sein.
-
Flowtex – Scheingeschäfte mit nicht vorhandenen Bohrgeräten.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: KPMG. Schaden: rund 2 Milliarden
Euro.
-
Phoenix - Ein Schneeballsystem. Angebliche Millionenguthaben
existieren nicht. Prüfer: Ernst & Young. Pleite. Anleger-Schaden:
mindestens 600 Millionen Euro.
-
Sachsen-LB: Investitionen in dubiose Immobilienfonds. Prüfer:
PriceWaterhouseCoopers. Abschreibungsbedarf in dreistelliger Millionen-Höhe.
Herbert Meyer ist eine Art Bilanzpolizist, Chef der Deutschen
Prüfstelle für Rechnungslegung. Mit seinen 25 Mitarbeitern überprüft
er Jahresabschlüsse, die vorher bereits von Wirtschaftsprüfern
abgesegnet wurden. Das Ergebnis ist erschreckend.
Herbert Meyer, Präsident Deutsche
Prüfstelle für Rechnungslegung: "Etwa jede vierte Bilanz, die
wir untersucht haben, ist fehlerhaft. Es sind wesentliche Abweichungen
von den Bilanzierungs-Standards, und wesentlich heißt, wenn der Anleger
am Kapitalmarkt die richtige Information gehabt hätte, hätte
er seine Anlage-Entscheidung möglicherweise anders getroffen."
Auch Gabriele Zobel hatte zunächst
dem Testat der Prüfer vertraut, also der Unterschrift unter dem Jahresabschluss.
40.000,- € hat sie verloren. Mit ihrem Anwalt will sie jetzt das Geld
zurückholen. Sie war von den Angeboten der Privatbank BFI mit hochverzinstem
Festgeld angelockt worden. Prüfer der Bank war die KPMG.
Gabriele Zobel, geschädigte BFI-Anlegerin:
"Wir haben das als sehr seriös angesehen, weil es ging ja damals,
dass KPMG eines der renommiertesten Wirtschafts-Institute überhaupt
ist, und wenn so ein renommiertes Institut ein Prüfsiegel gibt, ist
das für uns ein absolutes Kriterium für die Seriosität einer
Bank."
Die BFI Bank hatte Geld der Anleger
aus der Bank abgezogen. Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber deckte den
Skandal auf. Aus internen Unterlagen, die PLUSMINUS vorliegen, geht hervor:
Es gab mehrere Hinweise, dass in der Bank einiges nicht korrekt läuft.
Trotzdem stellte KPMG immer wieder uneingeschränkte Testate aus.
Medard Fuchsgruber, Bund der Kapitalanleger:
"Bei der BFI-Bank war es sogar so auffällig, dass die Luxemburger
Aufsicht schon eingeschaltet wurde. Selbst die kam zu dem Punkt, dass hier
eventuell der Verdacht von Geldwäsche vorliegen könnte. Nichts
davon steht irgendwo im Bericht. Wie blind muss eigentlich ein solcher
Prüfer sein?"
Ein Insider, der in der BFI-Bank in
leitender Funktion tätig war und anonym bleiben möchte, geht
da weiter. Wir erfahren am Telefon: Der Eigentümer und die Wirtschaftsprüfer
kannten sich gut: "Heute würde ich ganz klar und deutlich sagen, ja,
die haben was erkennen müssen und die haben auch was erkannt. So ein
Bankhaus kann sich normalerweise keine Klüngeleien leisten. Da war
ich fest von ausgegangen und hab mir das auch nicht vorstellen können,
dass so was überhaupt im Hintergrund passiert."
In den nächsten Tagen werden
Frau Zobel und weitere Geschädigte Klage gegen KPMG einreichen. KPMG
will sich vor der Kamera nicht äußern, hält die Vorwürfe
jedoch für abwegig. Schriftlich teilt man uns mit: Man habe die „Grundsätze
ordnungsgemäßer Buchführung“ beachtet. "Für uns als
Abschlussprüfer bestand [...] die Verpflichtung zur Erteilung uneingeschränkter
Bestätigungsvermerke."
Für Karlheinz Küting werden
viel zu viele Jahresabschlüsse uneingeschränkt testiert. Der
Professor unterrichtet Rechnungslegung und Bilanzanalyse und hat über
16.000 Jahresabschlüsse ausgewertet.
Prof. Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Es wurden mehr als 99 Prozent uneingeschränkte
Testate erteilt, das heißt auch, nur ein Prozent der Bilanzen wiesen
Fehler auf. Ich stelle persönlich die These auf, es sind bedeutend
mehr Bilanzen, die Fehler enthalten, und daraus folgere ich, dass die Messlatte
für ein uneingeschränktes Testat bedeutend höher gelegt
werden muss."
Sind Prüfer zu unkritisch ? Bezahlt
werden sie vom Unternehmen, das sie prüfen. Diesen Auftrag will keiner
verlieren. Außerdem: Oft kommen noch andere Beratungsleistungen hinzu.
Der Berufsstand sieht da keine Gefahr.
Professor Norbert Pfitzer, Wirtschaftsprüferkammer:
"Der beratende Prüfer ist ein besserer Prüfer, weil er das Unternehmen
besser kennen lernt und insofern wirksamer und wirtschaftlicher prüfen
kann."
Professor Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Besteht zwischen einem Sonderauftrag und der Jahresabschlussprüfung
irgendein Zusammenhang, dann muss eine Trennung der Prüfung erfolgen.
Aber diese Trennlinie ist nicht scharf. Es gibt Überlappungen. Es
finden sich meist auch Wege, dass man die Sonderaufgaben trotzdem wahrnimmt."
Viel zu tun für Herbert Meyer
und seine Bilanzpolizei. Bleibt zu hoffen, dass ihre Arbeit die Wirtschaftsprüfer
in Zukunft vorsichtiger macht."
___
Zur Therapie der "Schuldentollwut":
Das psychologische Grundproblem liegt sicher in der
falschenEinstellung
und
in der Folgenlosigkeit maßlosen Wirtschaftens.
Staatsverschuldunghat
eine jahrtausende alte Geschichte und Tradition über
fast alle Kulturen und Epochen, geht über alle Herrschaftssysteme,
über
alle politischen Verwaltungsebenen (Gemeinden,
Städte, Kreise, Bezirke, Länder, Bund, Nationen) und über
alle
Parteien hinweg. Sie ist ein grundsätzliches und
strukturelles
Problem (historisch oft durch
Inflationen, Währungsreformen und Kriege entschuldet), das nur durch
grundlegende strukturelle Veränderungen lösbar ist:
Strukturelle
Therapie des Schuldenproblems.
Das Struktur-Problem Schuldenspirale ist langfristig nur lösbar, wenn
echte Stabilitätsbedingungen in die Verfassung so eingebaut werden,
dass VerletzerInnen automatisch amtsenthoben, für eine
Zeit
lang von Wahlen ausgeschlossen und nicht durch Abfindungen
oder andere Vergünstigungen
belohnt werden dürfen.
Außerdem sollten PolitikerInnen
als Minimalbedingung einen zu schaffenden Facharbeiterbrief in Politik
nachweisen, der fortwährend qualitätszusichernist.
Schulden dürfen auch nur dann gemacht werden, wennzugleich ein
Investitions-Kostenfolge- und Tilgungsplan vorgelegt wird, der
von Ephorenüberwacht
wird. Für die Verfassungsgerichte müssen neue Besetzungs-
und Kontrollstrukturen gefunden werden.
Hierzu bedarf es eines starken öffentlichen
Problem-Bewußtseins und einer tiefgreifenden Konditionierungder
politischen Massenhirne. Schulden machen, das muss Gefühle
wie Scheiße in der Zahncreme hervorrufen: Abscheu und Ekel.
Und man muss sich von falschen Eliten (Etilen)
und besonders von den Irrlehren der US-etilE-Universitäten
lösen - die sind in erster Linie für sich selber da - wie man
auch begreifen muss, dass die USA ganz andere natürliche Wachstumsbedingungen
haben als Deutschland (Bevölkerungswachstum und Arbeitsplatzentwicklung).
Die USA sind weder real noch normativ oder
ideal ein Weltmodell, das sollten die USA und wir Europäer und Deutsche
möglichst schnell begreifen und akzeptieren. Die Ausbeutung und Zerstörung
der Landwirtschaftsbasis der Dritten Welt durch die Globalisierungund
die supra-nationalen Egoismen (EU)
ist ein politisches Wirtschaftsverbrechen gegen die Menschlichkeit
und die Regierungen der führenden Industrienationen gehörten
dafür vor ein internationales Tribunal gestellt.
Als allererstes sollte bei PolitikerInnen das Geldtabu
aufgehoben und radikale finanzielle Transparenz herbeigeführt werden
und vielleicht wäre es eine gute Qualitätssicherungsmaßnahme,
wenn JuristInnen und BeamtInnen wenigstens eine Quotenbegrenzung bei Wahlen
erhielten, um das Allerschlimmste zu verhüten.
Kognitive
Therapie des Schuldenproblems.
Wie fast
immer beginnt die Problemlösung
mit der Problemwahrnehmung. Doch was ist hier das Grundproblem?
Wie wir aus der Psychotherapie wissen, setzt eine VerhaltensänderungLeidensdruck,
Motivation oder / und Einsicht voraus. Am Beginn
einer Verhaltensänderung steht oft eine veränderte, neue Einstellung.
Wie wichtig Einstellungen für Verhaltensänderungen sind, weiß
man aus der "Küchenpsychologie": Gibt man irrtümlicherweise die
Buntwäsche in das Kochwäscheprogramm, dann erfährt man ziemlich
schnell, was eine falsche Einstellung der Waschmaschine für Folgen
hat hinsichtlich der Buntwäsche (sie geht ein, verblasst und verfärbt).
Die elementar notwendige Grundstellung für
eine dauerhaft verantwortliche, solide und vernünftige Haushaltswirtschaft
ist:
(1) man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt,
ohne früher oder später in der exponentiellen Schuldenfalle zu
landen (>Eingangsgraphik,
was
bedeutet ...? );
(2) man muss in guten Zeiten Rücklagen bilden, damit man in schlechten
Zeiten darauf zurückgreifen kann (> Antizyklische
Finanzhaushaltung).
Diese elementaren und banalen Binsenweisheiten - für deren Realisation
und Beherzigung ein Studium anscheinend eher hinderlich ist - wollen viele
Kämmerer, Finanz"fach"leute und PolitikerInnen nicht einsehen oder
es ist ihnen egal. Wir werden daher überwiegend von finanzökonomisch
uneinsichtigen Dummköpfen oder von Nach-mir-die-Sintflut-Verwahrlosten
- oder von einer besonders ungesunden Mischung aus beiden - regiert. Dummerweise
wählen wir diese Leute auch immer noch, so dass man wohl sagen muss:
es geschieht uns nicht besser. Doch daraus folgt fatalerweise, dass es
wahrscheinlich auch keine Problemlösung (höchstens
einer ungewöhnlichen höheren Ordnung) gibt: Denn wenn die
grosse Masse der soziologisch-statistisch betrachtet Normalen - inhaltlich
betrachtet - die Verrückten sind, dann sind die Verrückten die
Normalen und bestimmen, was normal ist. Hier sind zwei paradoxe Erscheinungen
beobachtbar: a) Je verantwortlicher, desto verantwortungsloser und, auf
gut fränkisch, b) Je g'scheiter, desto blöder. Dies bestätigt
sich auch durch eine Analyse der schuldenfreien
Gemeinden in Deutschland. Insgesamt dürften diese vernünftig,
verantwortlich und solide Wirtschaftenden nicht einmal die 5%-Hürde
schaffen. Eine Änderung ist also ziemlich unwahrscheinlich - bis es
wirklich nicht mehr geht und alles zusammenkracht. Bei einigen Gemeinden
und Ländern scheint dieser Grenzbereich inzwischen recht nahe zu sein
(Berlin,
Bremen,
München),
so dass im Zusammenhang damit, dass es einige wenige Prozent ja wollen
und können und der faktischen Pleitesituation vieler anderer vielleicht
ein wenig Hoffnung gibt, wenn auch der begonnene Ausverkauf
der öffentlichen Vermögenswerte noch viel Schlimmeres befürchten
lässt. Wann wird ihnen einfallen, den Kölner Dom, die Berliner
Luft oder die bayerischen Alpen an "Investoren" - am besten gleich mehrfach
- zu verleasen, um für ein paar wenige Millionen, ein paar Tröpfchen
auf den heißen Stein für kurze Zeit ihre Zahlungsunfähigkeit
hinauszuschieben?
Hinweis: Zur Erkundung des Wissens, des BürgermeisterInnen-Profils
und worauf es nach Meinung der kompetenten und erfolgreichen PraktikerInnen
ankommt, habe ich einen "Fragebogen KommunalpolitikerInnen (fast) schuldenfreier
Gemeinden" entwickelt, der sich derzeit in der Erprobungsphase befindet.
Wer mitmachen möchte, melde
sich bitte. Gesucht werden für die Kontrollgruppe auch
BürgermeisterInnen und KommunalpolitikerInnen von Gemeinden, die noch
stärker in den Schulden stecken.
Mehr zur politischen Krankheit der "Schuldentollwut".
___
Querverweise
Standort: Doku Finanzkrise 4. Quartal 2011.
Zum Grundlagen Teil 1
*
Videospot attac
zur Einstellung unserer Banken
Wirtschafts-KriTicker*
Manager
Porträt Michael Kemmer (HRE, BLB)
*
* Die
Midas-Falle nach Ovid. in: Neid,
Mißgunst, Gerechtigkeit, Gier und Vernunft. * Das
Pyramiden-Modell oligarcher Systementwicklung am Beispiel multipler Überschuldung.
* Geldtabu. * Einführung
und Kritik der Plutokratie der "Deutschland AG" * Überblick
Mißwirtschaft D-AG * Eliten
& etilE *
Die
Politische Krankheit der Schuldentollwut. * Globalplayer
* Kartelle *
Überblick Staatsverschuldung._
Überblick Programm Politische Psychologie
in der IP-GIPT.
*
*
Dienstleistungs-Info.
*