Internet Publikation für
Allgemeine und Integrative Psychotherapie
Abteilung Politische Psychologie,
Bereich Finanzen - Präambel
- Sprache -
IP-GIPT DAS=09.04.2011
Internet-Erstausgabe; letzte Änderung 1.11.11
Impressum:
Diplom-Psychologe Dr. phil. Rudolf Sponsel
Stubenlohstr. 20 D-91052 Erlangen
E-Mail:
sekretariat@sgipt.org
_ Zitierung
& Copyright
Anfang_Doku
Finanzkrise 2. Quartal 2011_Service_
Überblick_
Relativ
Aktuelles_Rel.
Beständiges_
Titelblatt_
Konzept_
Archiv_
Region_
Wichtige
Hinweise zu Links und Empfehlungen
Willkommen in unserer Internet Publikation für Allgemeine
und Integrative Psychotherapie, Abteilung Politische Psychologie, Bereich
Finanzen, Finanzpolitik und Finanzwissenschaft, und hier speziell zum Thema:
Doku Finanzkrise 2011, 5. Jahrgang, 2. Quartal
Ereignisse, Symptome, Therapie und Kommentare
zur Finanz- und Wirtschaftskrise - Beginn
8.2.2007.
_
|
Wem die FED gehört, dem
gehört Amerika und die halbe Welt.
Ein Gutes hat die Finanzkrise: Es ist sehr klar geworden, dass im
Westen eine Plutokratie herrscht, die die Demokratie und die SteuerzahlerIn
perfekt zu instrumentalisieren weiß.
Echte Alternativen zeigte das Forum der Alternativen beim Bankentribunal
von attac auf.
Zur Erinnerung: Im Grundgesetz Artikel 14, Abs.
(2) heißt es: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich
dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Und die bayerische Verfassung erkennt
klipp und klar im Artikel 157 (1): „Kapitalbildung ist nicht Selbstzweck,
sondern Mittel zur Entfaltung der Volkswirtschaft.“ Und Artikel 158 setzt
noch nach: „Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit. Offenbarer
Missbrauch des Eigentums- oder Besitzrechts genießt keinen Rechtsschutz.“
> Gemeinwohl-Ökonomie. |
___
Zum Grundlagen Teil 1
*
Doku 1. Quartal 2011 * Doku
4. Quartal 2010 * Doku
3. Quartal 2010 * Doku_2.
Quartal 2010 * Doku_1. Quartal 2010 *
Doku
4. Quartal 2009 * Doku 3. Quartal 2009
* Chronik
der Symptome * Lit * Links
* Glossar * Querverweise
*
Kommentare in den Kalenderwochen des 2. Quartals 2011: , 26,
25
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23,
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Quartals 2010 25,
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3. Quartal 2009: 40,
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von Rudolf Sponsel, Erlangen
_
Finanzkrise in 8 Minuten erklärt: [youtube: 1|2|3|4]
* Der wahre Grund für die Finanzkrise [youtube 1,|2,]
Der Preis des Geldes - Thementag bei
3sat am 3./4.10.9.
Einige Quellen:
3sat
* Amnesty International *
H.-H.
von Arnim*
Aktiencheck
* ARD * arte
* Attac * Bayern
alpha * br * Bessere-Welt-Links
* {Bild, kritisch dazu BILDblog}
* Börse.ARD * Börse
Online * Börsenzeitung
* Capital * Clean-State
* Das linke Forum
* Das
politische Buch (br3) * Der
Aktionär * Der Spiegel
* Deutsches Aktien-Institut * Die
Linke * Die Welt * Die
Zeit * DM * Fakt
* FAZ * Financial
Times Deutschland * Focus
* Frankfurter Rundschau *
Frontal
21 * Greenpeace
* Hamburger Abend Blatt
* Handelsblatt
* Heise * hr
* Humanistische-Aktion
* Human Right Watch * immobetrug
* jjahnke*
Kapitalismusfehler
* KölnerStadtAnzeiger * Kontraste
* LobbyControl * Manager-Magazin
* MDR * mmnews
* Monitor * Münstlerländische
Volkszeitung * NachDenkSeiten
* NDR * Neue
Richter Vereinigung * Neues Deutschland
* Nürnberger Nachrichten *
NRZ*
ONVISTA
*Panorama * Phönix
*
Planet Wissen
*
plusminusQuarks&Co
* raum&zeit
* rbb * Report
Mainz *
Report
München * Jürgen Roth
* Werner Rügemer
* SachsenZeitung * Sozialistische
Zeitung * Spiegel tv * Stern
* Stuttgarter
Zeitung * Süddeutsche
Zeitung * swr * Tagesspiegel
*
taz
* Thüringische Landeszeitung * Transparency
* Urheberrecht bpb * Wallstreet
Online De *
WAZ = NRZ * wdr
* Wertpapier * Whistleblower
* Wirtschaftswoche * * Wirtschaftsverbrechen.de
* WISO
* ZDF * ZDF
Reporter * Zeit-Fragen *
Querverweise
und Daten: Wirtschaftstatsitik,
Schuldenstatistik: 2006, 2007,
2008,
2009,
2010,
Überblick
PolitPsy, InKiR,
FiKri078,
Doku9_3,
Doku9_4,
Doku10_1(Standort),
Schulden,
Globalplayer,
Kartelle,
Deutschland
AG, Gagen,
Geldtabu,
Unrecht
im Namen des Rechts, Medienkritik:
2007,
2008,
2009,
2010.
Grundlagen:
Aristoteles
(Staatslehre),
Politikaxiome,
Gemeinwohl,
Parteien-Oligarchie,
Politiker,
Schuldentollwut,
Wirtschaftswerte,
Quellentexte
Ökonomie, Kriegsverbrechen,
Menschenrechte,
Vorbilder
und
Zivilcourage,
Der
Charakter und sein Preis,
Man
berücksichtige kritisch: Massenmedien
und Manipulation. * Bestellte
Wahrheiten – Lobby im Journalismus *
Müller, Leo (2010). Bankräuber. Wie kriminelle
Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben. Berlin: Econ
(Ullstein) u.v.a.m.:
_
Juni 2011, 5. Jahrgang
" ... " []
Aktuelle
Sachlage Finanzkrise nach Daten Oktober 2010. * Mirror
Wikileaks, Google,
*
_____
Aktuelle Sachlage 26. KW:
2011,
5. Jahrgang, (Beginn):Schuldengrenzen,
Ratingagenturen und Triple AAA: Die Ratingagenturen haben deutlich
gemacht, was sie unter solider Haushaltspolitik verstehen: die ständige,
nie endende Anhebung der Schuldengrenze. Nicht solide wirtschaften ist
angesagt, schon gar nicht sparen. Nein, Schulden über Schulden, immer
mehr und mehr: die USA können nur dann ihre Bestnote Triple
AAA von ihren Ratingagenturen behalten, wenn sie zum 75 mal seit 1962 [WZ
14.6.11] ihre Schuldengrenze erhöhen. Meldungen hierzu:
"Nach Standard & Poor's (S&P) und Moody's
hat auch die dritte große Ratingagentur Fitch eine Herabstufung der
US-Bonität in Betracht gezogen. Sollte der Kongress in Washington
es bis Anfang August nicht schaffen, die gesetzliche Schuldenobergrenze
für den Haushalt zu erhöhen, könnte dies eine Abwertung
zur Folge haben, schrieb das Unternehmen in einem am Mittwoch veröffentlichten
Report. ..." [n-tv
8.6.11]
"Die USA könnten die höchste Bonitätsnote
"AAA" einbüßen, wenn die Schuldenobergrenze nicht rechtzeitig
angehoben werde, kündigte Fitch am Donnerstag an. Die Zahlungsunfähigkeit
der weltgrößten Volkswirtschaften würde nicht nur die Finanzstabilität
der USA sondern der gesamten Welt bedrohen, warnte die Agentur weiter.
Eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit führt dazu, dass die Refinanzierung
für das Land teurer wird. ..." [R
8.6.11]
"Ratingagentur zweifelt an Kreditwürdigkeit. Warnschuss
für die USA. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P)
hat die künftige Kreditwürdigkeit der USA infrage gestellt. Sie
bewerte die Bonität der Vereinigten Staaten zwar weiter mit der Bestnote
AAA, teilte die Agentur mit. Allerdings senke sie den Ausblick für
die langfristige Beurteilung von "stabil" auf "negativ". Grund sei das
im Vergleich zu anderen mit AAA bewerteten Ländern sehr hohe Haushaltsdefizit.
Während andere Länder mit Topbewertung wie Deutschland, Großbritannien
oder Frankreich mit der Konsolidierung bereits im vergangenen Jahr begonnen
hätten, seien die US-Pläne für den Umgang mit den"sehr großen
Budgetdefiziten und der steigenden Verschuldung" noch "unklar". ... " [TS
18.4.11]
"Die US-Politik spielt mit dem Feuer – Ohne eine Budget-Einigung
droht den Vereinigten Staaten Anfang August die Pleite. Mit der Schuldenbremse
in den Abgrund... Tatsächlich ist eine Anhebung der Schuldengrenze
normalerweise kein großes Thema: Zwar sollte dieses Limit dem Gesetzgeber
dabei helfen, den Staatshaushalt – im Sinne einer Schuldenbremse – unter
Kontrolle zu behalten, in Wahrheit wurde sie aber bis jetzt einfach angehoben,
sobald es notwendig wurde.
Laut "CNN Money" wurde das Schuldenlimit
seit 1962 insgesamt 74 Mal erhöht – zehn Mal davon alleine seit
2001. Solange der Staat mehr ausgibt, als er einnimmt, ist es notwendig,
die Differenz durch die Aufnahme von Schulden auszugleichen. Ist dies nicht
möglich, geht der öffentlichen Hand das Geld aus. ... Zahlreiche
Warnungen vom Finanzmarkt. Tatsächlich sind die Warnungen der Investoren
nicht zu überhören. Der weltgrößte Anleihen-Investor,
die Allianz-Tochter Pimco, hat sich bereits Ende Februar im großen
Stil von US-Staatspapieren getrennt. Grund dafür war unter anderem
die allgemeine Entwicklung des US-Defizits. In der Folge hat jedoch konkret
der Polit-Streit um die Anhebung der Schuldenobergrenze dazu geführt,
dass die drei großen Rating-Agenturen Standard & Poor’s, Moody’s
und – erst vergangene Woche – Fitch den Vereinigten Staaten die Rute ins
Fenster gestellt haben. Sollte es keine rechtzeitige Lösung im Budgetstreit
geben, droht demnach ein Verlust der höchsten Bonitätsnote, des
Triple-A. ... " [WZ
14.6.11]
"Die Macht der Ratingagenturen. Noten, die Staaten
ins Wanken bringen. Sie hatten bereits mit weiteren Abwertungen gedroht,
wenn Griechenland den Sparkurs ablehnt: Die großen US-Ratingagenturen
Fitch, Standard & Poors und Moody‘s. Sie sind erfolgreich, mächtig
und dabei doch verschwiegen, wenn es um ihre Arbeitsmethoden geht. ...
Keine transparenten Entscheidungen ... "Total versagt bei der Immobilienkrise"
... "So kann es nicht bleiben, die Ratingagenturen sind ein intransparentes
Monopol, es fehlt der Wettbewerb um Dienstleistungen", beklagt Wirtschaftswissenschaftler
Snower. ... " [b.ard
29.6.11]
2. Quartal 2011: , 25,
24
,23 , 22,
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2
Quartal 2010 27,
26,
25,
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23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
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1.
Quartal 2010: 13,
12,
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03
,02,
01,
4.
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52,
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34,
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31,
30, |
___
03.07.2011
" ... " []
-
"Bundesregierung trifft Vorsorge für Staatspleite Griechenlands.
Die
Bundesregierung trifft Vorsorge für eine eventuelle Staatspleite Griechenlands.
"Natürlich bereiten wir uns als verantwortungsvolle Regierung für
den unwahrscheinlichen Fall vor, dass es entgegen aller Erwartungen doch
zu einem Ausfall griechischer Zahlungen kommt", sagte Finanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU) in einem Gespräch mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin
DER SPIEGEL. ... " [Sp
3.7.11]
-
"Haushaltsdefizit Minnesota ist zahlungsunfähig. Der US-Bundesstaat
kann zwei Drittel seiner Mitarbeiter nicht mehr bezahlen. Demokraten und
Republikaner streiten, wie auf Bundesebene, erbittert um Wege aus der Krise.
... " [Z
3.7.11]
02.07.2011
" ... " []
-
"Hochverrat in Athen. Massive Etateinschnitte und Privatisierung
bedeuten nicht Rettung, sondern Aufgabe der nationalen Souveränität
zugunsten der Finanzindustrie... Experten zufolge werden die Griechen die
kommenden 30 Jahre in der Zinsknechtschaft internationaler Banken verbringen.
Zudem sollen unter dem Druck der sogenannten Troika aus EU, Internationalem
Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) die
besten Staatsbetriebe und -Unternehmen Griechenlands privatisiert und zu
aktuellen Schnäppchenpreisen an internationale Konzerne verscherbelt
werden. ... " [jw
2.7.11]
-
"Griechenland. Sparen bis zum Tod. In Griechenland werden Löhne
und Sozialleistungen weiter massiv gekürzt und gleichzeitig die Steuern
erhöht. Das sorgt für Verzweiflung in der Bevölkerung: Die
tiefe Rezession treibt immer mehr Griechen in den Freitod. ... "
[FR
2.7.11]
-
"Offizielle Ernennung von Goldman Sachs an der Spitze der EZB. Mario
Draghi, Ex-Vorstand von Goldman Sachs Europa, übernimmt nun den Vorstand
der Europäischen Zentralbank. Draghi leitete die amerikanische Geschäftsbank,
als diese vor mehreren Jahren Griechenland bei der Fälschung seiner
öffentlichen Bilanz behilflich war. Nun soll er die Interessen der
Banken in der jetzigen Krise schützen. ... Mit Herrn Draghis Ernennung
wird die Sache vollkommen klar: Die BZE schützt nicht die Interessen
der europäischen BürgerInnen und SteuerzahlerInnen, sondern jene
der Banken. ..." [DL
2.7.11]
01.07.2011
" ... " []
-
"Staatsfinanzen. Euro-Rettung treibt Deutschlands Schulden hoch.
Finanzminister Schäuble: Wegen Euro-Rettungsschirm ab 2013 höhere
Neuverschuldung. Die Bundesregierung will sich 2012 weniger Geld leihen.
Doch ab 2013 soll die Kreditaufnahme nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen
höher ausfallen als bisher geplant. Grund sind Verpflichtungen Deutschlands
bei der Euro-Rettung.... " [Sp
1.7.11]
-
"Schuldendrama USA- Schon zwei Bundesstaaten in Insolvenz Shut Downs.
Es wundert nur, wie man es mit Schuldscheinen und Freilassung von Gefangenen
und so weiter die Konkursverschleppung so lange hinziehen konnte. Nach
News Jersey also nun Minnesota, die bei JP Morgan um ein Notfall- Darlehen
ersucht haben! ... Für die Presse hierzulande aber kein Thema? Ein
Government Shut Down bedeutet, dass man seiner Arbeit als Bundesregierung
nicht mehr richtig nachkommen kann. Behörden müssen geschlossen
werden, Zahlungen können nicht mehr gewährleistet werden. Iowa
wäre fast noch dazu gekommen." [mo
1.7.11]
-
"Neue Kontrolleure. Gegen-Lobby schreckt Banken. Ein vom Zocker
zum Kritiker gewandelter Franzose wird Chef von Finance Watch: Die Organisation
will die Macht des Geldgewerbes brechen. Manche halten sie für das
neue „Greenpeace für die Finanzmarktregulierung“. ... " [FR
1.7.11]
30.06.2011
" ... " []
-
"Finanztransaktionssteuer soll 2018 kommen. Die EU will sich künftig
auch über eine Steuer auf Finanztransaktionen finanzieren. Ab 1. Jänner
2018 soll die neue Steuer Realität sein. ... In der Kommission
ist daran gedacht, dass sich die EU-Staaten und die Europäische Union
die Einnahmen aus einer solchen Finanztransaktionssteuer teilen. Die an
die EU abgeführten Beiträge sollen die Steuerzahler entlasten,
denn die nationalen Beiträge an Brüssel sollen im selben Ausmaß
sinken. Laut einer Eurobarometer-Umfrage würden 61 Prozent der Europäer
eine Finanztransaktionssteuer befürworten, hieß es in der Kommission.
Das Europaparlament hat sie wiederholt gefordert. ... " [K
30.6.11]
-
"Milliardenbetrug. Fannie Mae gerät ins Zwielicht. Der Chef
des Hypothekenfinanzierers Taylor Bean ist zu 30 Jahren Haft verurteilt
worden - laut dem Gericht ist der Mann Mitschuld an der Subprimekrise.
Unterlagen zeigen, dass auch Fannie Mae lange von Betrügereien wusste
- und es niemandem sagte. ... " [ftd
30.6.11]
29.06.2011
" ... " []
-
"Die Macht der Ratingagenturen. Noten, die Staaten ins Wanken bringen.
Sie hatten bereits mit weiteren Abwertungen gedroht, wenn Griechenland
den Sparkurs ablehnt: Die großen US-Ratingagenturen Fitch, Standard
& Poors und Moody‘s. Sie sind erfolgreich, mächtig und dabei doch
verschwiegen, wenn es um ihre Arbeitsmethoden geht. ... Keine transparenten
Entscheidungen ... "Total versagt bei der Immobilienkrise" ... "So kann
es nicht bleiben, die Ratingagenturen sind ein intransparentes Monopol,
es fehlt der Wettbewerb um Dienstleistungen", beklagt Wirtschaftswissenschaftler
Snower. ... " [b.ard
29.6.11]
-
"Börsen in ruhigerem Fahrwasser. Nach dem Votum für das
Sparpaket in Griechenland ist die Aufregung auf dem Parkett abgeebbt. Die
Ausschläge an den Aktien- und Devisenmärkten wurden zum Handelsschluss
am Mittwoch kleiner. ... " [b.ard
29.6.11]
-
"Euro-Ratingagentur als Heilsbringer? Am Krediturteil der großen
amerikanischen Ratingagenturen hängt vieles. Senkt sich der Daumen,
brechen für den derart Benoteten schwere Zeiten an. Dagegen regt sich
in Europa Widerstand. Eine große europäische Ratingagentur soll
kommen. ... " [b.ard
29.6.11]
-
"Milliarden der deutschen Banken im griechischen Feuer. Mit rund
18 Milliarden Euro sind deutsche Banken und Versicherer in Griechenland
engagiert - laut neuesten Zahlen der Bundesbank. Am tiefsten steckt die
"Bad Bank" der Hypo Real Estate im Griechenland-Schlamassel. ...
" [b.ard
29.6.11]
28.06.2011
" ... " []
-
"Gefahr für deutsche Kreditfähigkeit. Lüder Gerken,
Direktor des Centrums für Europäische Politik. Der Bundestag
soll demnächst über das sogenannte Zustimmungsgesetz zur Schaffung
eines Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) entscheiden.
Gastautor Lüder Gerken übt scharfe Kritik an dem Konstrukt, das
die Regierenden der Währungsunion bereits beschlossen haben....
Zwar ist es recht unwahrscheinlich, dass die Kreditausfälle auf einen
Schlag kommen. In einem solchen Fall hätte auch Deutschland praktisch
über Nacht seine Fähigkeit verloren, sich auf dem Kapitalmarkt
zu den gewohnten Konditionen zu refinanzieren. Wahrscheinlicher ist
es, dass das ESM-Volumen weiter aufgestockt wird, womit Deutschland zwangsläufig
weitere Zahlungen und Bürgschaften übernimmt. Es droht ein schleichender
Prozess, an dessen Ende die Kreditfähigkeit Deutschlands auf dem Spiel
steht. ... " [fn
28.6.11]
27.06.2011
" ... " []
-
"Euro. "Das System wird gesprengt". EU-Gipfel-Teilnehmer Sarkozy,
Merkel: "Niemand will als derjenige ins Geschichtsbuch eingehen, der den
Knall ausgelöst hat" Der Ökonom Stefan Homburg über die
Rettung Griechenlands um jeden Preis, die Profiteure der Krise und die
Gefahr, dass die Politik das Problem verschärft ... In den letzten
Tagen habe ich selbst einen namhaften Betrag in griechische Anleihen gesteckt.
Sie laufen noch ein Jahr und bringen im Erfolgsfall 25 Prozent Rendite.
Damit schlafe ich wunderbar, weil ich an die grenzenlose Dummheit der Bundesregierung
glaube. Sie wird zahlen. ... Inzwischen ist auch vielen Politikern
klar, dass der eingeschlagene Weg letztlich in Staatsbankrott und Währungsreform
endet. Dieser Prozess ist schon jetzt unumkehrbar, doch will das niemand
laut sagen und als derjenige ins Geschichtsbuch eingehen, der den Knall
ausgelöst hat. Daher überlässt man den Offenbarungseid späteren
Bundesregierungen und wirft einstweilen gutes Geld schlechtem hinterher.
Irgendwann, das ist sicher, wird das System durch politische und ökonomische
Faktoren gesprengt. Und leider besteht die große Gefahr, dass dann
nicht nur der Euro zerbricht, sondern die EU insgesamt. ... " [Sp
27.6.11]
__
Aktuelle
Sachlage 25. KW:
2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
Retten.
retten - über alles alles in der Welt: Falls etwas "gerettet"
wird, dann ist es ein oberfaules, zutiefst unsinniges und überholtes
Finanzsystem, das keinen Schuss Pulver taugt. Es wurde ersonnen, beworben
und verteidigt von etilE-Universitäten und gekauften
KapitalagentInnen in Politik, Wirtschaft und in den Medien. Es geht gar
nicht um Griechenland oder um den Euro. Es geht um die "Rettung" der mittlerweile
faulen Kredite von Banken gegen die SteuerzahlerInnen und das Volk. Sie
reden zwar immer von Verantwortung, aber sie haben keine. Sie haben
gar nichts außer ihrer hemmungslosen Gier und Rücksichtslosigkeit.
Daher geht es auch längst nicht um die Rettung Griechenlands. Dieses
Land hat zwar viele Fehler gemacht, aber dass nun die Kapitalhaie der "Retter"
bereits das ganze Land filetieren und auszurauben, kann Griechenland nicht
helfen. Das alles ist kein Konzept verantwortlicher und sachkundiger KrisenmanagerInnen,
sondern Ausdruck einer Bande von hirn- und verantwortungslosen Schwachköpfen
in Brüssel und in den EU-Länderregierungen.
Zwei Literaturhinweise: Sind
wir noch zu retten? - Land der
Empörer.
2. Quartal 2011: ,24
,23 , 22,
21,
20,
19,
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17,
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1.
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Quartal 2010: , 52,
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2
Quartal 2010 27,
26,
25,
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23,22,
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20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
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im
3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
___
26.06.2011
" ... " []
-
"Ökonom Homburg warnt vor Staatsbankrott und Währungsreform.
Der eingeschlagene Weg der Euro-Rettung endet nach Meinung des Hannoveraner
Finanzwissenschaftlers Stefan Homburg "letztlich in Staatsbankrott und
Währungsreform". ... " [Sp
26.6.11]
-
"Schuldenkrise. Wer die größten Griechen-Risiken trägt.
Was passiert, wenn Griechenland pleitegeht? Experten warnen vor einer zweiten
Finanzkrise - einer Kettenreaktion, die weltweit Banken kollabieren lässt.
Große Risiken könnten in den USA liegen. ... " [Sp
26.6.11]
25.06.2011
" ... " []
-
"Bankenregulierung. Geithner wirft Europäern Versagen vor.
US-Finanzminister Geithner: Regulierung der US-Banken wie im Rest der Welt
ungenügend. Kritik eines Erfolglosen: Die Macht der eigenen Banken
hat Timothy Geithner nicht nennenswert stutzen können. Umso strenger
geht der US-Finanzminister mit den Fortschritten der Reformen in Europa
ins Gericht. Sein Urteil: Das Regelwerk ist unzureichend und kommt zu spät....
" [Sp
25.6.11]
-
"Griechen bringen Geld ins Ausland. Griechische Sparer legen ihr
Geld jetzt lieber im Ausland an. Die Mittelschicht begeht Kapitalflucht.
... " [wiwo
25.6.11]
-
"Zweifel der Bürger am Euro wachsen. Die Schuldenkrise in Griechenland
lässt die Deutschen offenbar am Euro zweifeln. Wie die "Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet, ist das Vertrauen der Bevölkerung
in die Gemeinschaftswährung geschwunden. Bei einer Umfrage des Instituts
für Demoskopie Allenbach hätten 71 Prozent der Befragen angegeben,
"weniger", "kaum" oder sogar "gar kein Vertrauen" in den Euro mehr zu haben.
... " [nt
25.6.11]
24.06.2011
" ... " []
-
"Gipfel zur Schuldenkrise. EU drängt Griechen zu härteren Einschnitten
... Der Ko-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, Daniel
Cohn-Bendit, will den Euro mit einer Grundgesetzänderung retten. "Wir
müssen klar sagen: Natürlich helfen wir den Griechen! Auch wenn
Europa so von der Währungs- zur Transferunion wird", forderte Cohn-Bendit
in der Berliner Zeitung. Falls ein solcher "Länderfinanzausgleich
auf EU-Ebene" vor dem Bundesverfassungsgericht scheitere, müsse Deutschland
eben sein Grundgesetz ändern. "Die Pro-Europa-Parteien CDU, SPD
und Grüne haben eine Zweidrittelmehrheit. Wir könnten sagen:
Bei einer gemeinsamen Währung und einer nötigen gemeinsamen Wirtschaftsregierung
brauchen wir auch die gemeinsame Haushaltspolitik - und die beinhaltet
eben Transfers. ... " [SZ
24.6.11]____
-
"Griechenland. Tausend Milliarden Euro. Immer
mehr Geld: Griechenland droht auch die soliden Euro-Staaten in die Krise
zu stürzen. Es gibt nur schmerzhafte Auswege. Es braucht einen
drastischen Schuldenschnitt. ... " [faz
24.6.11]
23.06.2011
" ... " []
-
"Haushaltsbericht USA droht Schuldenkrise wie
in Europa. In zehn Jahren könnten die Staatsschulden des Landes
100 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen. Damit Investoren ihr Vertrauen
nicht verlieren, ist ein radikales Sparprogramm nötig. Ansonsten könnten
die USA eine Schuldenkrise mit griechischen Ausmaßen ereilen. ..."
[BO
23.6.2011]
-
"Deutschland, Heimat der Superreichen. Der Klub
der Millionäre wächst. Wenn die Zahl reicher Menschen als
Maßstab dienen kann, dann ist die schwerste Wirtschafts- und Finanzkrise
seit Jahrzehnten längst Geschichte: Einer Studie zufolge tummeln sich
mittlerweile wieder mehr Reiche auf der Erde als vor der Lehman-Pleite.
Allein in Deutschland soll es mehr als 900.000 Dollar-Millionäre geben.
...
" [n-tv
23.6.11]
22.06.2011
" ... " []
-
"Die Pleite der Notenbanken. Vor zwei Jahren retteten sie die Grossbanken.
Nun geraten die Notenbanken selber ins Wanken. Allen voran die Schweizer
Nationalbank und die Europäische Zentralbank. ... " [TA
22.6.11]
-
"Das Achselzucken der Kanzlerin. Ratlos in Berlin: Seit Monaten
bemüht sich der Bundestag, bei der Bewältigung der europäischen
Schuldenkrise wenigstens eine kleine Rolle zu spielen. Doch egal, was die
Abgeordneten beschließen: Am Ende wird gemacht, was die EU-Regierungschefs
wollen. Diese Lektion erteilte eine gutgelaunte Kanzlerin den Mitgliedern
des Europa-Ausschusses ... " [SZ
22.6.11]
-
"Windige Hypothekendeals. Börsenaufsicht bestraft US-Bank JPMorgan.
Noch immer hat sich der Immobiliensektor in den USA nicht erholt. Während
Europa schon mit der nächsten Krise kämpft, treiben die US-Behörden
die Aufarbeitung der Hypothekenkrise voran. Nach Goldman Sachs muss nun
auch JPMorgan eine dreitstellige Millionenstrafe zahlen. Und auch die Deutsche
Bank ist im Visier der Ermittler. ... " [Sp
22.6.11] RS: Ist das wirklich eine Strafe? Natürlich
nicht, das ist einfach lächerlich, wie man auch an der Reaktion des
Aktienkurses
sehen kann, der gerade mal mit Centbewegungen zuckt. Eine vielfache
Milliardenstrafe würde Wirkung zeigen. Aber wieso sollte sich
das System selbst bestrafen, es ist ja nicht masochistisch, sondern sadistisch.
-
"Trotz Plagiatsaffäre. Koch-Mehrin wird zur Forschungspolitikerin
befördert. Silvana Koch-Mehrin, seit kurzem ohne Doktortitel,
erhält in Brüssel ein neues Amt: Nach Informationen von SPIEGEL
ONLINE wird die FDP-Abgeordnete, die selbst eine mangelhafte Forschungsarbeit
ablieferte, Vollmitglied im Forschungsausschuss des Europaparlaments.
... " [Sp
22.6.11]
-
"FED/Bernanke: Scheitern Griechenlands würde Weltfinanzsystem bedrohen.
Eine Scheitern der Rettung Griechenlands könnte nach Einschätzung
der US-Notenbank Fed schwere Konsequenzen für das weltweite Finanzsystem
haben. Sollte die aktuelle Situation nicht gelöst werden, würde
dies sowohl das europäische wie auch das globale Finanzsystem bedrohen,
sagte Fed-Chef Ben Bernanke am Mittwochabend in Washington. ... " [sw
22.6.11]
-
"Marketing für den Euro. Die deutsch-französische Wirtschaftselite
bekundet in einer Werbekampagne lautstark ihre Sorge um die Zukunft des
Euro. In dieser Form des politischen Marketing kommen auch eine grundlegende
Legitimationskrise der Europapolitik und eine bedenkliche Kluft zwischen
Eliten und Bevölkerung zum Ausdruck. ... " [heise
22.6.11]
21.06.2011
" ... " []
-
" "Kompliziert, aber nicht unlösbar". Auch für deutsche
Kreditinstitute scheint von der Situation in Griechenland zunächst
keine Bedrohung auszugehen. Das Engagement deutscher Banken sei überschaubar,
sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher
Banken, Michael Kemmer im ARD-Morgenmagazin.
Die Krise werde die Banken nicht in Bedrängnis bringen. Er rief private
Gläubiger und die Politik zu gemeinsamem Handeln auf. "Ich glaube,
jeder ist sich der Verantwortung für das Große und Ganze bewusst",
sagte Kemmer. Es sei ein kompliziertes Problem, "aber es ist kein unlösbares
Problem".... " [ard-mm
21.6.11]
-
"Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer.
Lasten der Krise verteilen - Spekulanten zur Kasse! „Die Verursacher der
Finanzkrise – die Banken und Finanzspekulanten – müssen endlich für
den entstandenen Schaden zahlen!“, fordert die Dortmunder Bundestagsabgeordnete
Ulla Burchardt. Noch immer leiden die europäischen Staaten unter den
Folgen der Finanzkrise, aber die Spekulanten handeln bereits wieder wie
vor der Krise und die Zeche zahlt der Bürger. ... " [ub
21.6.11]
20.06.2011
" ... " []
-
"Griechenland-Krise: «Gute Medizin schmeckt manchmal bitter»
Die
Euro-Länder lassen Griechenland warten. Den nächsten, dringend
benötigten Kredit über 12 Milliarden Euro bekommt Athen nur,
wenn die Sparzusagen auch im Parlament beschlossen werden. Anfang Juli
soll dann geprüft werden, ob Griechenland seinen Verpflichtungen nachkommt.
Die Aktienmärkte reagierten nervös. ... " [SF
20.6.11]
__
Aktuelle Sachlage 24. KW:
2011,
5. Jahrgang, (Beginn):
Finanzfaschismus:
Die USA leben seit über 50 Jahren
auf Kosten des "kleinen Restes" der Welt, und zwar durch Pump. Ihre Zinszahlungen
bezahlen sie mit immer neuen Schulden. Mit diesem Schuldenschneeballsystem
haben sie inzwischen kaum vorstellbare Schuldenberge angehäuft, die
ständiges Wachstum, ständigen Konsum und vor allem ständige
Neuverschuldung erfordern. Dieses Land und seine Intelligenz zeigt sich
vollkommen unfähig und unwillig, ein der eigenen Leistungsfähigkeit
angemessenes, faires und solides Wirtschafts- und Finanzkonzept zu entwickeln.
Dabei fließt extrem viel Geld in das Militär [IBT
8.6.11], um die plutokratische Versklavung und wirtschaftliche Ausbeutung
der Welt nötigenfalls zu erzwingen. Sie haben uns einst vom Faschisten
Hitler befreit. Dafür gebührt ihnen Dank. Nun scheint es aber,
als ob die USA einen weltweiten white-collar Finanzfaschismus etabliert
hätten, von dem sie sich selbst nicht befreien können. 74 mal
haben sie seit 1962 ihre Schuldengrenze erhöht [WZ
14.6.11], statt das richtige Haushalten und Wirtschaften zu lernen.
Einen wesentlichen Anteil an diesem irren System tragen die frechen Ratingagenturen,
die sich derzeit nicht entblöden, zu drohen, das Triple Aaa für
die USA, nur dann beizubehalten, wenn die Schuldengrenze - zum 75.
mal seit 1962 - erhöht wird. Und dann? Ein Vierteljahr später?
Nächstes Jahr? Was dann? Nach der großen Inflation und dem Zusammenbruch
die erste Währungsreform in den USA? Nun, es wird heißen; gehe
zurück auf LOS, und das Monopoly wird aufs Neue beginnen - es sei
denn, es wird unter dem Bankstertum mal richtig aufgeräumt - wenigstens
outsourcen
nach Aristoteles wäre angesagt.
2. Quartal 2011: ,23
, 22,
21,
20,
19,
18,
17,
16
,15 , 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
19.06.2011
" ... " []
-
""Politiker versagen bei der Eurokrise" Während EU-Finanzminister
um weitere Milliardenhilfen für Griechenland ringen, üben Wirtschaftsexperten
heftige Kritik am hilflosen Eindruck, den die Politik bei der Eurorettung
hinterlässt.... " [dP
19.6.11]
-
"G-Krise dominiert die Kapitalmärkte Griechenland-Tragödie
im letzten Akt. Die Greichenland-Krise überschattet im Moment alle
Ereignisse. Die EU-Finanzminster sind in Not.Nichts ist unmöglich.
... Das vom IWF und der EU aufgezwungene Sparprogram wird den Teufelskreis,
in dem sich Griechenland seit über 2 Jahren befindet, eher verschlimmern,
da es noch mehr Generalstreiks geben wird, noch mehr Leute ihren Arbeitsplatz
verlieren und der Konsum weiter schwach bleiben wird. ... " [WSO
19.6.11]
18.06.2011
" ... " []
-
"Staatspleiten: Auch Italien und Belgien gefährdet. Der Präsident
der Euro-Länder Jean-Claude Juncker hat vor einer weiteren Ausweitung
der Schuldenkrise auch auf Belgien und Italien gewarnt. Die Beteiligung
privater Gläubiger an den Finanzhilfen für Griechenland könnte
dazu führen, dass die Ratingagenturen das Land als «zahlungsunfähig»
einstufen. ... " [SF
18.6.11]
17.06.2011 " ... " []
-
"Kampf gegen Finanz-Crash. Deutscher Bank drohen strenge Kapitalregeln.
Die globalen Finanzwächter erwägen striktere Auflagen als bislang
bekannt: Laut "Financial Times" sollen wichtige Geldhäuser üppige
Kapitalpolster bilden, um das weltweite Finanzsystem nicht länger
zu bedrohen. Betroffen wäre neben mehreren US-Instituten auch die
Deutsche Bank. ... " [Sp
17.6.11]
-
"Korruption in China. Beamte schmuggelten riesige Geldsummen aus dem
Land. Ein geheimer Bericht sorgt für massive Empörung in
China: Nach Angaben der Notenbank schmuggelten korrupte Regierungsbeamte
binnen 15 Jahren rund 123 Milliarden Dollar aus dem Land - oft in die USA.
Das Dokument entlarvt auch die beliebtesten Tricks der Betrüger. ...
" [Sp
17.6.11]
16.06.2011 " ... " []
-
"... Streit um Beteiligung privater Gläubiger. Eine Pleite Griechenlands
und die Wiedereinführung der Drachme lehnt die Bundesregierung ab.
Sonst bräche das griechische Bankensystem zusammen, mit verheerenden
Auswirkungen auf die deutschen Geldinstitute. ... " [b.ard
16.6.11] RS: Genau darum geht es: um Verluste von den deutscher
Zockerbanken der SteuerzahlerIn aufzubürden und um nichts sonst.
-
"Teure Griechenland-Rettung: ein geschickter Coup der Deutschen Bank?
Das neue Konzept, mit dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die
Auslandsschulden Griechenlands "sanft" umschulden will, geht offensichtlich
zurück auf einen Vorschlag der Deutschen Bank. Der Redaktion MONITOR
liegen entsprechende Papiere vor. Die Vorschläge der Deutschen Bank
wurden demnach fast deckungsgleich in das Konzept des Bundesfinanzministeriums
übernommen. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums dementiert einen
direkten Zusammenhang, Oppositionspolitiker sprechen derweil von einem
„unglaublichen Vorgang“. Hat sich der Finanzminister also von Deutschlands
größter Privatbank anleiten lassen? Fakt ist: Von Schäubles
Vorschlag einer „sanften Umschuldung“, bei der private Gläubiger Griechenlands
sieben Jahre lang auf die Rückzahlung ihrer Kredite verzichten, wären
die Deutschen Privatbanken kaum noch betroffen. Statt dessen muss für
einen immer größeren Teil der griechischen Staatsschulden letztlich
der Steuerzahler gerade stehen. ..." [m
16.6.11]
-
System Bananenrepublik: "Auf Kosten der Versicherten: Krasse Falschabrechnungen
im Krankenhaus. ... Martin Winter, Bundesrechnungshof: "Es wurde zu
Unrecht Geld von den Krankenkassen an die Krankenhäuser überwiesen.
Wir schätzen, dass im Jahr 875 Millionen Euro zu Unrecht an die Krankenhäuser
überwiesen werden." Die gesetzlichen Krankenkassen schätzen,
dass die Kliniken jedes Jahr sogar 1,5 Milliarden Euro zu Unrecht abkassieren.
Zum Beispiel wegen falscher Diagnosen, mehrfach abgerechneter Operationen
oder weil teurere Medikamente aufgeschrieben werden. Die Gutachter vom
Medizinischen Dienst in Schwerin kontrollieren jede achte Klinikrechnung
genauer. Finden sie nichts, dann muss die Krankenkasse 300,- € an
die Klinik zahlen - Verwaltungsaufwand. Doch bei zwei von drei Prüfungen
werden sie fündig, und fast immer "verrechnen" sich die Krankenhäuser
zu ihren eigenen Gunsten. Und was passiert dann? ... " [M
16.6.11]
-
"Britische Bankenreform lässt Moody's aufhorchen. Für
die britischen Banken droht die geplante Reform der Finanzbranche teuer
zu werden. Die Ratingagentur Moody's signalisierte am Donnerstag, dass
die Vorschriften eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Institute
nach sich ziehen könnten. Vor allem die geforderte strikte Trennung
zwischen Privatkundengeschäft und Investmentbanking lasse aufhorchen,
teilte Moody's mit. Damit werde das solide Tagesgeschäft vom riskanteren
Investmentbanking abgeschirmt und in der Folge könnten die Banken
bei Finanzkrisen wohl kaum mehr mit staatlicher Hilfe in grossem Stil rechnen,
urteilten die Experten. Schon Ende Mai hatte Moody's angekündigt,
die Bonitätsnoten von 14 britischen Banken zu überprüfen.
Auch damals hiess es zur Begründung, die Wahrscheinlichkeit von Staatshilfen
nehme ab.... " [BZ
16.6.11] RS: Das ist Unsinn: die Banken können nahezu unbeschränkt
mit staatlicher Hilfe rechnen. Das ist die eigentliche Perversion des plutokratischen
Systems.
15.06.2011 " ... " []
-
"Banken wollen US-Anleihen loswerden – Droht den USA der Staatsbankrott?
Die Banken an der amerikanischen Wall Street rüsten sich Medienberichten
zufolge für Marktturbulenzen, falls die Haushaltsverhandlungen zwischen
Demokraten und Republikanern scheitern. Die Geldinstitute stoßen
bereits ihre US-Anleihen ab. Was bedeutet dies?... Wie gingen die USA bislang
mit ihren Schulden um? Weltweit haben Investoren den USA enorme Summen
geliehen. Bislang gab es kaum Zweifel, dass die Kredite nicht bezahlt werden.
Zumal: Wenn es eng wurde, machten die USA neue Schulden. Seit 1962 wurde
die Schuldenobergrenze 72mal angehoben. ... " [hna
15.6.11]
-
"Streit um Schuldengrenze. Fed-Chef sieht AAA-Rating der USA in
Gefahr. Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank Federal Reserve, warnt vor
den drastischen Folgen, falls US-Politiker den Streit um die Schuldenobergrenze
nicht schnell beilegen. ... " [mm
15.6.11]
-
Interview mit Werner Rügemer: "'Bei PPP werden die öffentlichen
Kassen mit hoher Professionalität langfristig ausgeplündert'.
Einen idealtypischen circulus vitiosus bildet die Privatisierungspolitik
in Deutschland. Bei Public Private Partnership (PPP) überlassen die
verschuldeten Kommunen ihre Infrastruktur privaten Unternehmen und diese
vermieten die Infrastruktur wieder an die Kommunen zurück. Dies zeitigt
jedoch aufgrund der absurd einseitig formulierten Vertragsbedingungen Zugunsten
der Investoren genau den gegenteiligen Effekt, die geplante Entschuldung
führt zu einem Anstieg der Verschuldung, weswegen auf die Kommunen
noch mehr Druck ausgeübt wird, weitere Teile ihrer Infrastruktur zu
veräußern, mit katastrophalen sozialen und politischen Folgen.
Ein Interview mit Werner Rügemer[1] über sein Buch Heuschrecken
im öffentlichen Raum[2]. ... " [heise
15.6.11]
14.06.2011 " ... " []
-
"Die US-Politik spielt mit dem Feuer – Ohne eine Budget-Einigung droht
den Vereinigten Staaten Anfang August die Pleite. Mit der Schuldenbremse
in den Abgrund... Tatsächlich ist eine Anhebung der Schuldengrenze
normalerweise kein großes Thema: Zwar sollte dieses Limit dem Gesetzgeber
dabei helfen, den Staatshaushalt – im Sinne einer Schuldenbremse – unter
Kontrolle zu behalten, in Wahrheit wurde sie aber bis jetzt einfach angehoben,
sobald es notwendig wurde.
Laut "CNN Money" wurde das Schuldenlimit
seit 1962 insgesamt 74 Mal erhöht – zehn Mal davon alleine seit
2001. Solange der Staat mehr ausgibt, als er einnimmt, ist es notwendig,
die Differenz durch die Aufnahme von Schulden auszugleichen. Ist dies nicht
möglich, geht der öffentlichen Hand das Geld aus. ... Zahlreiche
Warnungen vom Finanzmarkt. Tatsächlich sind die Warnungen der Investoren
nicht zu überhören. Der weltgrößte Anleihen-Investor,
die Allianz-Tochter Pimco, hat sich bereits Ende Februar im großen
Stil von US-Staatspapieren getrennt. Grund dafür war unter anderem
die allgemeine Entwicklung des US-Defizits. In der Folge hat jedoch konkret
der Polit-Streit um die Anhebung der Schuldenobergrenze dazu geführt,
dass die drei großen Rating-Agenturen Standard & Poor’s, Moody’s
und – erst vergangene Woche – Fitch den Vereinigten Staaten die Rute ins
Fenster gestellt haben. Sollte es keine rechtzeitige Lösung im Budgetstreit
geben, droht demnach ein Verlust der höchsten Bonitätsnote, des
Triple-A. ... " [WZ
14.6.11]
13.06.2011
" ... " []
-
"US-Schuldenkrise. Amerikas Banken fürchten den Staatsinfarkt.
US-Börse an der Wall Street: Amerikas Finanzkonzerne bangen um Haushalt.
In der amerikanischen Finanzwelt wächst die Sorge vor dem endgültigen
Scheitern der US-Haushaltsverhandlungen - und vor den Folgen für die
Märkte: Laut der "Financial Times" bereiten sich große Wall-Street-Banken
bereits auf den Ernstfall vor.... " [Sp
13.6.11]
________________
Aktuelle Sachlage 23. KW:
2011,
5. Jahrgang, (Beginn):
"Tatort Markt. Ein wortgewaltiges Buch rechnet mit mächtigen
Bankern ab. Hinter der Finanzkrise stecken Systemkriminalität und
eine "Finanzmafia" aus Bankern und Banditen. Das schreibt kein durchgeknallter
Kapitalismuskritiker, sondern der EU-Spitzenbeamte für Korruptionsbekämpfung.
Freunde macht sich Wolfgang Hetzer vom Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung
(Olaf) in Brüssel damit nicht unbedingt. ..." [kwz
06/11]
Lichtblick: attac Österreich gründet eine Bank. [SZ
8.6.11]
2. Quartal 2011: , 22,
21,
20,
19,
18,
17,
16
,15 , 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
________________
12.06.2011
" ... " []
-
"Hackerangriff und Kampf um Chefposten. Internationaler Währungsfonds.
Wer wird den IWF künftig führen? Und wer steckt hinter der Hackerattacke
auf den Währungsfonds? Ausgerechnet auf dem Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise
ist die bedeutende Institution vor allem mit sich selbst beschäftigt.
... " [Sp
12.6.11]
-
"Rating-Agenturen. Im Teufelskreis der Schuldenrichter. Wenn sie
"A" oder "B" sagen, zucken Börsenhändler und Regierungschefs
weltweit zusammen: Rating-Agenturen gelten als Mitschuldige der Finanzkrise
und nun auch als Anheizer der Euro-Krise. Erste politische Reförmchen
brachten nichts - die Agenturen sind mächtiger denn je.
... " [Sp
12.6.11]
-
"Frankreich schafft Steuerschutzschild für Reiche ab. Das Schutzschild
beschränkte die Summe aller Steuern auf maximal 50 Prozent der Einkünfte.
... " [wb
12.6.11]
11.06.2011
" ... " []
-
"Währungsexperte Blair Reid. "Euro kostet in einem Jahr 1,55 Dollar".
Interview Der Anleihen- und Währungsexperte Blair Reid von Goldman
Sachs Asset Management erwartet frühestens für Ende 2012 eine
Zinserhöhung in den USA. ... " [ftd
11.6.11]
-
"Lehman Brothers Zertifikate Anleger sollten spätestens jetzt handeln,
da die Ansprüche gegen Banken zu verjähren drohen. Anwälte
informieren. ... " [a24
11.6.11]
-
"Ermittlungen gegen Ex-Premiere-Chef . Mehr als 600.000 Karteileichen?
Die Münchner Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen
den früheren Premiere-Chef Georg Kofler. Mit falschen Abo-Zahlen soll
er den Aktienkurs geschönt und damit gut verdient haben. Der einstige
TV-Star will von frisierten Zahlen nichts wissen. ... " [SZ
11.6.11]
10.06.2011
" ... " []
-
"Prognosen taugen nichts - und das ist gut so. Wie Unsicherheit Rendite
schafft: Dax bei 5000, 8000 oder 10.000 Punkten: Je mehr Experten man
fragt, desto größer wird die Spanne der Schätzungen. Das
ist auch gut so. Ein Überblick. Aktien zu kaufen kann sich lohnen.
Börsenprognosen zu studieren, ist nach Ansicht vieler Fondsprofis
jedoch Zeitverschwendung. Wären Prognosen verlässlich, würde
der Markt nicht funktionieren - und Privatanleger hätten keine Chance
auf Rendite.... " [mm
10.6.11]
-
"Schuldentausch. Griechen-Gläubiger sollen bis zu 35 Milliarden
Euro aufbringen. Finanzminister Schäuble: Schuldentausch wird
wahrscheinlicher. Banken und andere Gläubiger werden Griechenland
helfen müssen: Nach SPIEGEL-Informationen sollen sie freiwillig die
Laufzeiten von Krediten für den hochverschuldeten Staat verlängern
- und ihn so um bis zu 35 Milliarden Euro entlasten. Die griechische Regierung
plant einen "Soli" nach deutschem Vorbild. ... " [Sp
10.6.11]
09.06.2011
" ... " [] Griechenlandartikel
querschüsse.
-
"Griechenland. Depression pur"! ... " [qs
9.6.11]
-
"Deutsche Banken verkaufen Griechen-Bonds. Die öffentlichen
Haushalte werden in Deutschland mehr und mehr zum größten Gläubiger
Athens. Denn still und leise verabschieden sich die privaten deutschen
Banken und Versicherer von ihren Positionen in griechischen Anleihen.
... " [b.ard
9.6.11]
-
"Deutsche Banken stehlen sich aus Griechenland-Pakt. Letztes Jahr
schloss der deutsche Finanzminister Schäuble mit den Banken einen
Deal: Diese verpflichteten sich, griechische Staatsanleihen zu halten.
Still und leise haben sie sich aber von den Papieren getrennt. ... " [BZ
9.6.11]
-
"Es ist Zeit für einen neuen Brady-Plan. Seine Vorschläge
beendeten die lateinamerikanische Schuldenkrise: Nicholas Brady. Wie könnte
man die europäische Schuldenkrise zu einem guten Ende führen?
Seit einiger Zeit wird auf den Erfolg des Brady-Plans von 1989 hingewiesen.
Das nach dem damaligen US-Finanzminister Nicholas Brady benannte Umschuldungsprogramm
beendete die lateinamerikanische Schuldenkrise, die mit der Zahlungsunfähigkeit
Mexikos 1982 begonnen hatte ... " [BZ
9.6.11]
-
"Fondsmanager fliehen in Rekordtempo aus Aktien. Börsenexperten
sehen die Entwicklung bei Aktien skeptisch. Die Verwalter der weltgrössten
Investmentfonds wenden sich in beispiellosem Tempo von den Aktienmärkten
ab. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage. Hintergrund der Flucht von der
Börse ist die Sorge, dass die Inflation die Erholung der Weltwirtschaft
bedroht, zeigt die Umfrage der britischen Grossbank HSBC. ... " [cash
9.6.11]
-
"Jugend ohne Perspektive. Hilflose Politiker verspielen die Zukunft
Europas. In 19 von 27 EU-Staaten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei
mehr als 20 Prozent – Europa droht eine verlorene Generation. Betroffen
sind auch klassische Industrieländer. ... " [WO
9.6.11]
-
"Neue Vorwürfe gegen Ergo - Zu hohe Kosten bei Riester-Verträgen
berechnet. Dem Versicherungskonzern Ergo steht nach einem Pressebericht
ein neuer Skandal ins Haus: Das Unternehmen aus Düsseldorf berechnete
rund 70.000 Kunden zu hohe Verwaltungskosten und verdient daran ungerechtfertigt
bis zu 160 Millionen Euro, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstag) .
Dies hätten ehemalige Generalvertreter, die selbst tausende solcher
Policen abgeschlossen haben sollen, der Zeitung an Eides statt bestätigt.
Ergo ist eine Tochter des Rückversicherers Munich Re und bestreitet
die Vorwürfe, spricht vielmehr von Einzelfällen in Folge eines
Tarifwechsels. ... " [NZZ
9.6.11]
-
"Bundesverfassungsgericht. Karlsruhe verhandelt über Klage gegen
EU-Rettungsschirm. Das Bundesverfassungsgericht wird Anfang Juli über
die Klagen gegen den Euro-Rettungsschirm sowie gegen die Griechenland-Hilfe
mündlich verhandeln. Die Bundesregierung muss dann begründen,
inwiefern die Maßnahmen mit dem Grundgesetz vereinbar sind. ... "
[faz
9.6.11]
08.06.2011
" ... " []
-
"Nach Standard & Poor's (S&P) und Moody's hat auch die dritte
große Ratingagentur Fitch eine Herabstufung der US-Bonität in
Betracht gezogen. Sollte der Kongress in Washington es bis Anfang August
nicht schaffen, die gesetzliche Schuldenobergrenze für den Haushalt
zu erhöhen, könnte dies eine Abwertung zur Folge haben, schrieb
das Unternehmen in einem am Mittwoch veröffentlichten Report. ..."
[n-tv
8.6.11]
-
"Österreich: Bankgründung. Geld ist gut. Die Globalisierungskritiker
von Attac sind eigentlich nicht gut auf Banken zu sprechen. Doch in Österreich
wollen die Aktivisten nun selber ein Finanzinstitut gründen, das mit
linken Idealen auf Kundenfang gehen soll. Eine Bank neu aufzubauen, ist
allerdings ein finanzielles und rechtliches Abenteuer. ... " [SZ
8.6.11]
-
"Inside Steuerfahndung. Die Deutsche Steuergewerkschaft schätzt,
dass in Deutschland jedes Jahr 30 Milliarden Euro Steuern in betrügerischer
Absicht hinterzogen werden. Einem Heer von 86.000 Steuerberatern stehen
gerade einmal 2.600 Steuerfahnder entgegen. Jeder dieser Steuerfahnder
erwirtschaftet im Schnitt jedes Jahr eine Million Euro für den Fiskus.
Wer nun denkt, dass die Steuerfahndung, die gleichzeitig Verbrechen bekämpft
und dem Staat Milliardeneinahmen verschafft, politische Protektion genießen
würde, der irrt. Im Gegenteil – wie die Hessische Steuerfahnder-Affäre
zeigt, wendet sich der Staat manchmal sogar mit allen nur denkbaren Mitteln
gegen erfolgreiche Staatsdiener, die der Macht zu nahe kommen. Frank Wehrheim
war einer dieser Frankfurter Steuerfahnder, die der Macht zu nahe gekommen
sind. Sein Buch „Inside Steuerfahndung“ ist zugleich ein anekdotenreicher
und erschreckender Einblick in das weitgehend unbekannte Feld der Steuerfahndung
sowie in die hessische Steuerfahnder-Affäre, es ist gleichzeitig auch
eine Abrechnung mit der Politik. ... " [NDS
8.6.11]
-
"Weltweite Militärausgaben - USA unangefochten vorne weg. Das
schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI hat am Dienstag in Stockholm
seinen Jahresbericht 2011 über die weltweiten Militärausgaben
vorgelegt. Wie erwartet konnten dabei die USA eine Vorrangstellung einnehmen.
Mit den offiziell angegebenen 698 Mrd. US-Dollar sind USA jederzeit und
gegen jederman fähig sich militärisch zu behaupten. Das Stockholmer
Friedensforschungsinstitut SIPRI gab am Dienstag bekannt, dass die weltweiten
Militärausgaben bei 1,6 Billionen US-Dollar liegen. Das ist ein Anstieg
gegenüber 2009 um 1,3 %. Wer hätte daran gezweifelt daß
die USA mit ihren Militärausgaben einsam an der Spitze liegen? Mit
offizell angegebenen 698 Mrd. US-Dollar machen die USA 43 % der weltweiten
Militärausgaben aus. Viele militärische Ausgaben sind jedoch
in anderen Haushalten versteckt, so z.B. die Nuklearwaffenforschung und
-produktion im Energieministerium. ... " [IBT
8.6.11]
-
"Offenbar weitere Geheimverträge beim Potsdamer Stadtwerke-Skandal.
Kein Ende im Skandal um die möglicherweise illegale Finanzierung des
Drittligisten SV Babelsberg 03 durch die Potsdamer Stadtwerke. Nachdem
zwei offenbar unabgesprochene Bürgschaften der Stadtwerke-Tochter
Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), vermutlich in Millionenhöhe,
bekannt wurden, kontrollierten Wirtschaftsprüfer nun erneut die Jahresabschlüsse
2009 und 2010. "Im Ergebnis haben sich die Hinweise verstärkt, daß
ohne die Beteiligung der entsprechenden Gremien zustimmungspflichtige Verträge
geschlossen wurden", heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.
Im Visier ist dabei der frühere Stadtwerke-Chef und Aufsichtsratsvorsitzende
des SV Babelsberg, Peter Paffhausen. ... " [BU
8.6.11]
-
"Fannie und Freddie sind gefährlicher als Griechenland. Alles
ist relativ, auch Staatshilfen. Wobei sich spätestens bei Fannie Mae
und Freddie Mac der Spaß aufhört: Die beiden US-Hypothekenbanken
haben bislang mehr Hilfsmittel benötigt als ganz Griechenland. Insgesamt
schulden US-Firmen dem Steuerzahler übrigens noch 242 Milliarden
$. ... " [wb
8.6.11]
-
"Die USA könnten die höchste Bonitätsnote "AAA" einbüßen,
wenn die Schuldenobergrenze nicht rechtzeitig angehoben werde, kündigte
Fitch am Donnerstag an. Die Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten
Volkswirtschaften würde nicht nur die Finanzstabilität der USA
sondern der gesamten Welt bedrohen, warnte die Agentur weiter. Eine Herabstufung
der Kreditwürdigkeit führt dazu, dass die Refinanzierung für
das Land teurer wird. ..." [R
8.6.11]
-
"Moody's-Warnung. Rating-Agentur bezweifelt Kreditwürdigkeit der
Briten. Premier Cameron: Miese Konjunkturaussichten. Die Konjunktur
schwächelt schon, jetzt bekommt Großbritannien neue Probleme:
Die Rating-Agentur Moody's hegt erste Zweifel an der Bonität des finanziell
angeschlagenen Landes. Eine Herabstufung wäre fatal - sie würde
das Schuldenproblem der Briten verschlimmern. ... " [Sp
8.6.11] RS: Und ich bezweifle Kompetenz, Objektivität
und Lauterkeit dieser Leute.
-
"Einlagensicherung: EU-Parlament gestattet den Banken Drückebergerei.
Die Reform der Einlagensicherung und die Einführung EU-weit einheitlicher
Mindeststandards bekommt immer mehr Löcher. Die Einlagensicherungssysteme
werden mit weitaus weniger Geld ausgestattet werden als ursprünglich
geplant. ... " [bp
8.6.11]
07.06.2011
" ... " []
-
"Schuldenkrise. Moody's warnt Banken vor freiwilliger Beteiligung. Die
Ratingagenturen kennen keine Gnade. Jeden Umschuldungsversuch für
Griechenland werten sie als Ausfall. Die Folgen seien unabsehbar. ... "
[HB
7.6.11] RS: Das sind keine Bonitätswächter, sondern Nachtwächter
im Dienste der Plutokratie und eigener Sache.
-
"BayernLB-Affäre BayernLB: 250.000 Euro für Anwälte. Für
die BayernLB war es ein Ende mit Schrecken: Bis heute kommt der Steuerzahler
für den Schaden auf, den der Kauf der Hypo Alpe Adria der Landesbank
verursachte. BayernLB: Muss der Steuerzahler für Faltlhauser, Beckstein
und Weigert zahlen? Werden die Steuerzahler in der Affäre um die
BayernLB jetzt auch noch bei den Anwaltskosten zur Kasse gebeten? Rund
250000 Euro fallen bisher alleine für Ex-Finanzminister Kurt Faltlhauser,
Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein und Amtschef Klaus Weigert
an. Sie haben die Rechnungen ihrer Rechtsberater inzwischen beim Finanzministerium
eingereicht. Dort ist bisher nur eines sicher: dass die beiden CSU-Politiker
und der Topbeamte selber keinen Cent zahlen müssen. Noch offen allerdings
ist, ob die Versicherung zahlt. Nach AZ-Informationen weigert sie sich.
Insider fürchten: „Am Ende bleibt’s dem Steuerzahler.” ... " [AZ
7.6.11]
-
"FINANZEN: Eine Hand wäscht die andere. In der EU verschwinden
jährlich 120 Milliarden Euro durch Korruption ... " [MA
7.6.11]
-
"Sachsen-Anhalt setzt auf Aktien. Mehr als 20 Milliarden Euro Miese, aber
auch eine gute Milliarde auf der hohen Kante - Sachsen-Anhalts Finanzminister
Bullerjahn muss mit großen Zahlen jonglieren. Beim Finanzvermögen
geht er nun neue Wege. Das hoch verschuldete Land Sachsen-Anhalt will
sein Finanzvermögen bündeln - und setzt dabei auch auf die Welt
der Börsen. Künftig sollen die Vermögen verschiedener
Fonds, etwa für Pensionen oder Altlasten, zusammen verwaltet werden.
Für eine bessere Rendite sollen auch Aktien und Wandelanleihen dem
Depot aus Anleihen beigemischt werden. Einzigartig ist, dass die Vermögensverwaltung
des Landes auch anderen offen stehen soll - etwa Stiftungen des Landes,
die teils Millionen auf ihren Konten haben. ... " [mz
7.6.11]
06.06.2011
" ... " [] Griechenlandartikel
querschüsse.
-
"Telekom-Vorstand Sattelberger."Karrieren werden beim Pinkeln gemacht".
Klonen kann sich lohnen: Zu Führungsetagen haben Frauen selten Zutritt.
Thomas Sattelberger verordnete der Deutschen Telekom 30 Prozent Frauen
in Führungspositionen - und feuerte kurz darauf eine Topmanagerin.
Im KarriereSPIEGEL-Interview spricht er über Männerzirkel, Rituale
im Top-Management und Gründe für seine Kündigung bei Daimler.
... " [Sp
6.6.11]
-
"Großpleite Lehman Viel Fehl, wenig Tadel. Die Pleite dieser
Bank brachte das Weltfinanzsystem ins Schwanken: Auf mehreren tausend Seiten
haben Ermittler der Bankenaufsicht den Niedergang der Lehman Brothers durchleuchtet.
Allein: Zur Rechenschaft gezogen werden die Verantwortlichen wohl nie.
Der Vorstand des Instituts kommt sogar um eine Klage herum. ... "
[SZ
6.6.11]
-
"Chaotische Verwaltung. Griechenland überweist toten Rentnern Geld.
Grieche im Hafen von Piräus: Skurrile Meldungen zu Pannen in Behörden.
Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten stoßen die griechischen
Behörden buchstäblich auf Leichen im Keller: Der Staat zahlt
für 4500 Rentner jährlich insgesamt 16 Millionen Euro - obwohl
die Empfänger längst gestorben sind. Nun prüft das Arbeitsministerium
die über Hundertjährigen.... " [Sp
6.6.11] RS: Das gibt es sicher nicht nur in Griechenland, denn Amtsschimmel
und blinde Bürokratie sind überall allgegenwärtig. Auch
in Deutschland.
-
"OTE an Deutsche Telekom. Griechen starten Ausverkauf. Zwei Wochen
nach der Ankündigung beginnt das hoch verschuldete Griechenland mit
der Privatisierung von Staatsbesitz. Als erstes verkauft das angeschlagene
Euroland einen weiteren Anteil an der griechischen Telefongesellschaft
OTE an die Deutsche Telekom. Die Athener Regierung erhalte für ihre
zehn Prozent an OTE rund 400 Mio. Euro, teilte der Bonner Konzern am Montag
mit. Die Telekom stocke damit ihre Beteiligung an dem früheren griechischen
Monopolisten auf 40 Prozent auf. ... " [dS
6.6.11]
-
"EZB. Zweifelhafte Werte. Notenbanker Trichet: Grundlegende Reformen angemahnt.
Die
Risiken in den Büchern der EZB werden weiter verdrängt.
Auf
der Liste der Sicherheiten der Europäischen Zentralbank findet sich
eine portugiesische Anleihe aus dem Jahr 1943. Sie soll möglicherweise
erst in rund 8000 Jahren zurückgezahlt werden: am 31.12.9999. Doch
schon heute ist die bizarre Anleihe zum Beispiel für eine portugiesische
Bank richtig wertvoll. Denn die kann das Papier bei der Europäischen
Zentralbank (EZB) als Sicherheit einreichen und im Gegenzug frische Euro
erhalten. Weil der internationale Kapitalmarkt für Banken aus Portugal,
Griechenland und den anderen europäischen Krisenländern so gut
wie geschlossen ist, sind sie auf das Geld der Zentralbank dringend angewiesen.
... " [Sp
6.6.11]
-
"Personal in deutschen Atomkraftwerken. Tausende Leiharbeiter in den
Meilern. In deutschen Atomkraftwerken übernimmt einem Bericht
der Bundesregierung zufolge Fremdpersonal gefährliche Aufgaben und
wird deutlich höherer Strahlung ausgesetzt als festangestellte Arbeiter.
Viele von ihnen arbeiten auch außerhalb Deutschlands. Die Linken
prangern das "Strahlenproletariat" in den Meilern an und fürchten
den Missbrauch von Strahlenpässen. .. " [SZ
6.6.11]
____
Aktuelle
Sachlage 22. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
"Hitparade der Steuervermeider. Zahlreiche US-Konzerne zahlen in ihrem
Heimatland trotz erheblicher Profite nichts in die Staatskasse ein, sondern
beziehen stattdessen Geld daraus. Obwohl die USA mit 35 Prozent theoretisch
einen relativ hohen Unternehmenssteuersatz haben, zahlen Konzerne dort
(im Gegensatz zu Angestellten, Freiberuflern und kleinen wie mittleren
Unternehmen) häufig fast oder gar keine Steuern. Und während
der Anteil der Unternehmenssteuern am Gesamteinkommen in den 1950er Jahren
noch bei etwa einem Drittel lag, betrug er 2009 nur mehr 6,6 Prozent. Der
im letzen Jahr durch eine achteinhalbstündige Rede landesweit bekannt
gewordene parteiunabhängige Senator Bernie Sanders erstellte deshalb
eine Hitparade der erfolgreichsten Steuervermeider. ... " [heise
3.6.11] Die Rangliste: Platz 1: Exxon Mobil Oil, Platz
2: Bank of America, Platz 3: General Electric, Platz 4: Chevron
(Oil),
Platz 5: Boeing, Platz 6: Valero, Platz 7: Goldman
Sachs, Platz 8: Citigroup, Platz 9: ConocoPhillips.
2. Quartal 2011: , 21,
20,
19,
18,
17,
16
,15 , 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
05.06.2011
" ... " []
-
"Falsche Bewertungen bei der Bundesbank. Die Deutsche Bundesbank
hat sich bei der Bewertung von Sicherheiten verrechnet, die die Banken
im Gegenzug für Kredite bei der Europäischen Zentralbank einreichen
können.... In der vergangenen Woche hatte die irische Notenbank
nach einem Bericht des SPIEGEL über Milliardenrisiken bei der EZB
ähnliche Fehler zugunsten ihrer Banken eingeräumt. ... " [Sp
5.6.11]
-
"Fed-Anwalt: Die US-Notenbank verfügt seit 1934
über kein Gold mehr (Video). Im Rahmen einer aktuellen Kongress-Anhörung
erklärt ein Vertreter des Federal Reserve Systems, dass die amerikanischen
Goldreserven an das US-Finanzministeriums übertragen wurde und die
Fed nicht über das Gold verfüge. ... " [gr
5.6.11]
-
"Irland und Spanien können Krise aus eigener Kraft meistern.
Die Rettungspakete haben den EU-Ländern lediglich mehr Zeit gebracht,
sagt Oliver Postler von der Hypo Vereinsbank. Jetzt folgt als Herausforderung
für Anleihinvestoren die Zinswende. ... " [HB
5.6.11]
-
"BayernLB und Kurt Faltlhauser "Zu blöd, eine Bank zu kaufen".
Einst
war er der Chefkontrolleur der BayernLB - und verärgert, dass der
Kauf der österreichischen Bawag scheiterte. Auch an der Übernahme
der Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria war der frühere bayerische
Finanzminister Kurt Faltlhauser sehr interessiert. Die Münchner Staatsanwaltschaft
wirft ihm nun vor, massiven Druck auf die Landesbank ausgeübt zu haben.
... " [SZ
5.6.11]
04.06.2011
" ... " []
-
"Neues Griechenland-Programm kostet über hundert Milliarden Euro.
Ein neues Hilfsprogramm für Griechenland kostet viel mehr Geld als
bislang gedacht. Experten des Bundesfinanzministeriums und der sogenannten
Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem
Währungsfonds (IWF) halten eine Größenordnung von mehr
als hundert Milliarden Euro für möglich, wenn die Griechen auch
2013 und 2014 auf fremde Hilfe angewiesen sein sollten. Ursache für
den Kostenschub sind die griechischen Staatsanleihen, für die 2014
eine Anschlussfinanzierung erforderlich wird.... " [Sp
4.6.11]
03.06.2011
" ... " []
-
"Libysche Anlage bei Société Générale. Französische
Bank verzockte Gaddafi-Milliarde. Société Générale:
Gebühren kassiert für Flop-Investment. Westliche Finanzinstitute
haben dem libyschen Machthaber Gaddafi massive Verluste eingebrockt. Nun
wird ein neuer Fall bekannt, ein fehlgeschlagenes Investment der Libyer
in Frankreich. Die Großbank Société Générale
verspielte fast drei Viertel einer Milliardeninvestition.... " [Sp
3.6.11]
-
"Solar Millennium: Gehalt für Utz Claassen Neun Millionen für
74 Tage. Der Kurzzeit-Chef Utz Claassen hat bei Solar Millennium ein
extrem üppiges Salär kassiert. Das empörte nicht nur die
Öffentlichkeit, sondern beschäftigt nun auch die Staatsanwaltschaft:
Sie ermittelt wegen Untreue gegen drei Aufsichtsräte der Erlanger
Firma. ... " [SZ
3.6.11]
-
"Hitparade der Steuervermeider. Zahlreiche US-Konzerne zahlen in ihrem
Heimatland trotz erheblicher Profite nichts in die Staatskasse ein, sondern
beziehen stattdessen Geld daraus. Obwohl die USA mit 35 Prozent theoretisch
einen relativ hohen Unternehmenssteuersatz haben, zahlen Konzerne dort
(im Gegensatz zu Angestellten, Freiberuflern und kleinen wie mittleren
Unternehmen) häufig fast oder gar keine Steuern. Und während
der Anteil der Unternehmenssteuern am Gesamteinkommen in den 1950er Jahren
noch bei etwa einem Drittel lag, betrug er 2009 nur mehr 6,6 Prozent. Der
im letzen Jahr durch eine achteinhalbstündige Rede landesweit bekannt
gewordene parteiunabhängige Senator Bernie Sanders erstellte deshalb
eine Hitparade der erfolgreichsten Steuervermeider. ... " [heise
3.6.11] Die Rangliste: Platz 1: Exxon Mobil Oil, Platz
2: Bank of America, Platz 3: General Electric, Platz 4: Chevron
(Oil),
Platz 5: Boeing, Platz 6: Valero, Platz 7: Goldman
Sachs, Platz 8: Citigroup, Platz 9: ConocoPhillips.
-
"US-Justiz verklagt Deutsche Bank wegen Betrugs. US-Staatsanwälte
verklagen die Deutsche Bank wegen angeblich unlauterer Geschäfte.
Die drohenden Strafen lasten schwer auf den Aktienkursen. ... " [WO
3.6.11]
-
"Verzockt - Früherer Ki.Ka-Manager vor Gericht. Das kriminelle
Spiel mit Gebührengeldern flog erst nach Jahren auf: Über Scheinrechnungen
soll der inzwischen gefeuerte Herstellungsleiter des ARD/ZDF-Kinderkanals
seit 2002 mindestens 8,2 Millionen Euro beim Ki.Ka abgezockt haben. Für
diesen bislang größten Betrugsskandal im öffentlich-rechtlichen
Rundfunk muss sich der leidenschaftliche Casino-Gänger ab diesem Montag
vor dem Landgericht Erfurt verantworten. Der 43-Jährige sitzt wegen
Bestechlichkeit und Untreue in besonders schweren Fällen auf der Anklagebank.
Möglich ist eine mehrjährige Haftstrafe. ... " [OMZ
3.6.11]
02.06.2011
" ... " []
-
"Amerika im Schuldensumpf. Moody's-Warnung erschüttert das Vertrauen
in die US-Wirtschaft. Falls die USA ihre Staatsfinanzen nicht bald
in Ordnung bringen, will nun auch die Ratingagentur Moody's die Bonität
des Landes herabstufen. Für US-Präsident Barack Obama ist das
viel mehr als nur ein Imageschaden. ... " [HB
2.6.11] RS: Gut zu wissen, dass die Ratinagentur Moodys Triple
A jederzeit für masslose Schuldenerhöhungen gewährt - nicht
etwa für sparen oder gar tilgen.
-
"Windige Hypotheken-Deals. US-Justiz nimmt Goldman Sachs ins Visier.
Goldman-Sachs-Zentrale: Bankaktie brach zwischenzeitlich um mehr als drei
Prozent ein. Goldman Sachs droht wieder Ärger: Die US-Investmentbank
soll offenbar zu ihren Aktivitäten vor der großen Finanzkrise
Stellung nehmen. Anleger fürchten die Konsequenzen möglicher
neuer Ermittlungen - die Aktie brach zwischenzeitlich um mehr als drei
Prozent ein. ... " [Sp
2.6.11]
-
"Wenn nur noch ein kräftiger Euro-Soli die Eurozone retten kann,
was dann? Wer die internationale Ausgabe der Financial Times von gestern
mit der Analyse des Chefökonomen Martin Wolf liest, bekommt ein aktuelles
Gefühl, wie schlecht es um die Eurozone steht. Ähnlich, wie ich
das am 30. Mai in einem Rundbrief unter dem Titel "Wenn die Europäische
Zentralbank zur Bad- und Schatten-Bank wird" getan habe, zieht Martin Wolf
die Kredite der Zentralbanken der Krisenländer an ihre Banken in die
Betrachtung ein. Im Eurosystem der Zentralbanken haben Deutschland und
in viel geringerem Umfang Luxemburg, Niederlande und Finnland Forderungen
von zusammen 454 Mrd Euro aufgebaut, denen Schulden von Frankreich, Spanien,
Portugal, Griechenland und Irland von 372 Mrd Euro gegenüberstehen
(Abb. 16299). ... " [jj
2.6.11]
01.06.2011
" ... " []
-
"Finanzmarktexperte Wolfgang Gerke: Die nächste Finanzkrise wird
noch gewaltiger! Gespräch zu den Themen: Geschichte der Staatsverschuldungen.
Wie können wir aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen? Und:
Spekulationen mit Staatsanleihen: das Geschäft mit hochkriskanten
Finanzprodukten, mit denen auch deutsche Kommunen munter spekuliert haben.
... " [a-b
1.6.11]
-
"Schuldenkrise. Im Würgegriff der Mafia aus Finanzwelt und Politik.
Die Finanzkrise war kein Unfall. Europas oberster Korruptionsbekämpfer
spricht von einem Milieu, in dem Bereicherung Ziel des Handelns ist. Und
die Politik macht mit.... " [WO
1.6.11]
-
"Griechenland - Hochverrat und Insidergeschäfte. Im Frühjahr
2010 berichtete der zum Kopp Verlag in seiner DVD-Reihe Unzensiert bereits
darüber, dass die griechische Postbank (TT Hellenic Postbank) Kreditausfallversicherungen
in Höhe von etwa einer Milliarde Euro auf den Staatsbankrott Griechenlands
gekauft hatte. ... " [a-b
1.6.11]
-
"Achtjahrestief beim S&P/Case-Shiller Häuserpreisindex. Trotz
Billionen Dollar an Stimuli für die Konjunktur und zur Stützung
des Banken- und Finanzsystems bleibt der US-Immobilienmarkt im Krisenmodus.
Der S&P/Case-Shiller Häuserpreisindex markierte im März 2011,
gemäß den gestrigen Daten, bei den unbereinigten Originaldaten
des 20-City Composite ein Achtjahrestief mit 138,16 Indexpunkten. Dies
entsprach einem Einbruch zum Vorjahresmonat von -3,6%. Der 10-City Composite
sank zum Vormonat bereits 9. Monate in Folge bei der saisonbereinigten
Datenreihe, zum Vorjahresmonat ging es um unbereinigte -2,9% abwärts.
... " [qs
1.6.11]
-
"Mitteldeutschland. Spekulationen um Sachsensumpf schon 2003 - Chemnitzer
Richter als Zeuge im Landtag. Dresden. Spekulationen um einen sogenannten
Sachsensumpf gab es in der Justiz des Freistaates schon lange vor dem Auftauchen
der Vorwürfe in Medien. Das berichtete der frühere Chemnitzer
Richter Christian Wirth am Mittwoch im Untersuchungsausschuss des Landtages.
... " [LVZ
1.6.11]
31.05.2011
" ... " []
-
"Miserable US-Daten schüren Angst vor neuer Krise. Die Krise
auf dem US-Immobilienmarkt gilt als Mutter aller Krisen im Finanzsystem.
Nun ist der Index für die Häuserpreise erneut im freien Fall.
Und auch das Konsumklima liegt am Boden. Vorboten für neue Gefahren?
... " [HB
31.5.11]
-
"Fed-Mitglied Hoenig: Wir haben keine Freie Marktwirtschaft
mehr ... Zum Schluss des Interviews sagt Hoenig, was wohl sehr viele
Menschen auch hier in Europa denken: Wir marschieren weiter weg von der
Idee des Kapitalismus und damit des Freien Marktes. Unsere größten
Banken sind nun 20 % größer als noch beim Ausbruch der Krise.
Wir unterstützen die Banken, ohne die Probleme zu lösen; und
das ist KEIN Kapitalismus mehr. ... " [IBT
31.5.11]
-
"Indexfonds sind Sprengstoff für das Finanzsystem. Der Markt
für börsengehandelte Indexfonds ist rapide gewachsen – zu rapide,
sagen Kritiker. Sie befürchten eine halsbrecherische Entwicklung und
sehen das Finanzsystem bedroht. ... " [HB
31.5.11]
30.05.2011
" ... " []
-
"Studie: Griechen seit 200 Jahren fast ständig pleite. Zwei
Wirtschaftsprofessoren fördern in einer Untersuchung über staatliche
Schuldenkrisen unerwartete Ergebnisse zu Tage. Der Euro wird die schwere
Krise überleben.... " [dP
30.5.11]
Mai 2011, 5. Jahrgang
" ... " []
Aktuelle
Sachlage Finanzkrise nach Daten Oktober 2010. * Mirror
Wikileaks, Google,
*
________________
Aktuelle Sachlage
21. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
boerse.ARD
fasst die Woche zusammen: "Blindflug oder plötzliche Klarheit? Zuletzt
beschäftigten sich die Investoren vor allem mit der Zukunft Griechenlands
und der Euro-Zone, dem Thema Staatsverschuldung und der Frage nach dem
Zustand der US-Konjunktur. Die Unsicherheit dürfte wohl anhalten.Die
Aktienmärkte sind angeschlagen: Seit April bewegt sich der Dax in
einer Spanne zwischen 7.000 und 7.600 Punkten. Ausschlägen in die
eine Richtung folgen Gegenbewegungen von ähnlicher Heftigkeit. Experten
zufolge dürfte diese Unsicherheit den Handel auch in der kommenden
Woche bestimmen. ..."
Und auch über die etilE gab es nach den VW-Erfahrungen
nichts wirklich Neues zu lernen: Steuerabgesetzte Mitarbeitermotivation
im Puff [Sp
29.5.11].
Weniger überraschend erscheint Piëchs Allmachtsgebaren
[ftd
29.5.11], wenn auch kennzeichnend für den Umgangsstil in diesen
Kreisen.
Weit wichtiger sind jedoch die Warnungen von "Heiner
Flassbeck: Finanzkrise geht weiter, Banken zocken wie zuvor, Staaten sind
die nächsten Opfer. Während die Bundesregierung die Eurokrise
als ein Problem der Überschuldung einzelner EU-Staaten wie Griechenland
darstellt, sagt Heiner Flassbeck, Chefökonom der UNCTAD, dass die
Ursachen in der nach wie vor unbewältigten Finanzkrise liegen. Überhöhte
Zinsen für Länder wie Griechenland hätten keine reale Basis
in der Ökonomie sondern beruhten auf Spekulation. Dem gefährlichen
Treiben im globalen Finanzcasino hätten die Regierungen bisher so
gut wie keine Schranken gesetzt. ... " [k
19.5.11]
2. Quartal 2011: , 20,
19,
18,
17,
16
,15 , 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
29.05.2011
" ... " []
-
"Auch Irland braucht mehr Geld. Der irische Verkehrsministers Varadkar,
deutet erstmals an, dass die internationale Hilfe nicht ausreicht. Er ist
das erste irische Kabinettsmitglied, das öffentlich das Ziel der Regierung
in Zweifel zieht. ... " [dP
29.5.11]
-
"Piëchs Marionetten. Ferdinand Piëch agiert rastlos, ja
fast schon wie ein manisch Getriebener, seit er die Lkw-Allianz zwischen
Scania und MAN zu seiner eigenen Sache, zur Chefsache gemacht hat. Das
wird mit seinem neuesten rabiaten Vorgehen besonders deutlich. Piëch
wartet nicht etwa ab, bis die Finanzaufsicht BaFin und das Bundeskartellamt
die Übernahme von MAN durch den VW-Konzern genehmigt haben. Er schafft
wieder einmal vollendete Tatsachen. Selbstherrlich dirigiert er Audi-Vorstand
Ulf Berkenhagen als Einkaufsvorstand in die Chefetage des Münchner
DAX-Konzerns. ... " [ftd
29.5.11]
-
"Hamburg-Mannheimer. Versicherung setzte Sex-Party von der Steuer ab.
Der Sex-Skandal um die Hamburg-Mannheimer wird um ein pikantes Detail reicher:
Die Kosten für die Orgie in einem Budapester Spaßbad in Höhe
von 83.000 Euro hat die Versicherung von der Steuer abgesetzt, wie eine
Zeitung berichtet. ..." [Sp
29.5.11]
-
"Entwarnung bei der Inflation. Exklusiv Konjunkturexperten erwarten
eine Entspannung an der Preisfront. Das ist das Ergebnis der monatlichen
Umfrage im FTD-Schattenrat, der aus deutschen Chefvolkswirten von Instituten
und Banken besteht. ... " [ftd
29.5.11]
-
"Griechische Banken vor dem Kollaps. Die Athener Regierung plant
den Aufbau einer „Bad Bank“, einer Müllhalde für Kredite und
Anleihen, um einen Zusammenbruch des nationalen Finanzsystems zu verhindern.
... " [dP
29.5.11]
-
"Roland Kochs künftige Firma. Staatsanwälte ermitteln gegen
Bilfinger Berger. Künftiger Bilfinger-Boss Koch: Am 1. Juli übernimmt
er sein neues Amt. Auf den designierten Bilfinger-Berger-Boss Roland Koch
kommen schwere Aufgaben zu. Staatsanwälte in Frankfurt am Main und
Washington ermitteln nach Informationen des SPIEGEL gegen deutsche Mitarbeiter
einer Tochterfirma wegen Bestechung. In den USA droht eine Strafe in zweistelliger
Millionenhöhe. ... " [Sp
29.5.11]
28.05.2011
" ... " []
-
"Bank wechseln - aber wohin? Auch in der Bankenlandschaft gibt es
viele Grautöne und es ist gar nicht so einfach, sich einen Überblick
zu verschaffen. Wir haben viel recherchiert und bieten kompakte Infos an,
die die Entscheidung für eine bessere Bank und den Wechsel erleichtern!
Im Laufe der Kampagne wird diese Wissensdatenbank weiter ausgebaut - es
lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen.... Unsere Empfehlungen:
Klare Favoriten zum Bankwechseln sind jene Institute, die sich in bewusster
Abgrenzung zum herrschenden Finanzsystem gegründet haben: EthikBank,
GLS Bank, Triodos Bank, UmweltBank. Allerdings könnte es sein, dass
einzelne dieser Banken nicht überall den gleichen Service bieten können
wie Großbanken. Unter Umständen kann es sich lohnen, den Genossenschaftsbanken
und Sparkassen vor Ort auf den Zahn zu fühlen, wo sie die Grenzen
ihrer Geschäftstätigkeit ansetzen. Zu diesem Zweck haben wir
einen Fragebogen zusammengestellt, der dabei hilft, die Bank vor der Haustür
unter die Lupe zu nehmen. ... " [attac]
27.05.2011
" ... " []
-
"Deutsche Konzerne bereiten sich auf die Übernahme großer,
auf Berliner Druck zum Verkauf stehender griechischer Staatsunternehmen
vor. Athen dient etwa der Deutschen Telekom einen Zehn-Prozent-Anteil
an der Telefongesellschaft OTE an. Bei OTE war die Telekom bereits 2008
mit einem 30-Prozent-Anteil eingestiegen, musste sich damals aber noch
gegen heftigen Widerstand durchsetzen. Darüber hinaus hat der Flughafenbetreiber
Fraport aus Frankfurt am Main Interesse am Einstieg beim Athener Flughafen
angemeldet. Fraport baut gegenwärtig seine Stellung als einer der
größten Flughafenbetreiber weltweit aus. Während der Ausverkauf
griechischen Staatseigentums begonnen hat, dauert die Debatte um eventuelle
EU-Stützungsmaßnahmen für Griechenland an. Experten weisen
darauf hin, dass Deutschland vom Euro profitiert, und raten zum Beistand
für Athen. Eine immer stärkere Fraktion in der deutschen Industrie
ist wegen der sinkenden Bedeutung der Geschäfte in der Eurozone nicht
überzeugt und debattiert über eine Aufspaltung des Währungsgebiets.
Vermittelnd heißt es, Griechenland könne mit Hilfe eines "Marshall-Plans"
zu einem Niedrigstlohnstandort für ausländische Unternehmen transformiert
werden. In der griechischen Bevölkerung zeichnen sich neue Proteste
bereits ab. ... " [gfp
27.5.11]
-
"US-Wirtschaft Hausmarkt und Konsum enttäuschen. Steigende
Preise für Benzin und viele Lebensmittel dämpfen die Kauflaune
der Amerikaner. Der Anstieg der Verbraucherausgaben fiel geringer aus,
als von den Volkswirten erwartet. Auch der Hausmarkt verzeichnet Rückschlag.
... " [BO
27.5.11]
26.05.2011
" ... " []
-
"Nun rücken Italien und Belgien ins Visier. Die Ratingagenturen
weiten erwartungsgemäß die negativen Prognosen für Euroländer
aus. Spanien begibt sich, nachdem Portugal erfolgreich abgeschossen[1]
wurde, weiter auf den Weg in Richtung Absturz. Die Börse in Madrid
ging nach dem Debakel für die Regierung bei den Wahlen am Sonntag
auf Tiefflug und die Zinsen und Kosten für Kreditausfallversicherungen
stiegen gefährlich an. Doch auch andere Länder geraten immer
deutlicher in den Strudel. Ratingagenturen haben inzwischen Abstufungen
für das große Italien und Belgien angekündigt, womit sich
die Eurokrise[2] ausweitet.... " [heise
26.5.11]
-
"Heuschrecke Deutsche Bank: US-Kommunen klagen an ... O-Ton
Ackermann: 'Alle unsere Geschäfte müssen nicht nur rechtlich,
sondern auch ethisch einwandfrei sein. Davon dürfen wir keine Ausnahme
dulden. Es ist besser, ein Geschäft, so finanziell lukrativ es kurzfristig
erscheinen mag, NICHT zu machen, wenn mittel- oder langfristig daraus beachtliche
Reputationsrisiken erwachsen können.' ... " [P
26.5.11]
-
"Spanische Krankheit. Immobilienblase, marode Cajas, »Spar«-Diktat:
Immer mehr Betroffene haben die neoliberale Selbstdemontage satt
... " [jw 26.5.11]
25.05.2011
" ... " []
-
"Euro-Land im Ausverkauf. Das Kapital nutzt die Eurokrise zur massenhaften
Übernahme bislang öffentlichen Eigentums. Die Zahl der "Problemländer",
die "Peripherie" in der Eurozone wächst ständig. Nach Griechenland,
Portugal und Irland werden jetzt Spanien, Italien und Belgien ins Fadenkreuz
gestellt. Italien ist von der Ratingagentur Standard & Poor´s
heruntergestuft worden, die Agentur Fitch hat den Ausblick für Belgien
von bislang "stabil" auf "negativ" gesenkt. Spanien bekommt düstere
Noten, vor und nach den Regionalwahlen am 22.5.2011. In allen drei Ländern
zogen die Zinsen für Staatsschulden weiter an. Wird Italien, das drittgrößte
Euro-Land, mit in den Schulden- und Zinsstrudel gerissen, würde das
Volumen der bisher beschlossenen Rettungsschirme zur Sanierung nicht ausreichen
– immerhin über 1,5 Billionen Euro. ... " [isw
25.5.11]
24.05.2011
" ... " []
-
"Zukunft der Arbeit Harter Wettbewerb. Schneider: In Zukunft wird
es wichtiger denn je sein, diese Menschen zu fördern und weiterzubilden.
Geringqualifizierte haben seit 30 Jahren praktisch keine Reallohnzuwächse
verbuchen können, Hochqualifizierte haben ihre Einkommen mindestens
verdoppelt. Da geht eine Schere auseinander. Das werden sich die Verlierer
nicht gefallen lassen.... " [SZ
24.5.11]
-
"Callgirls zur Mitarbeitermotivation. "Firmensausen mit Anfassen".
Eine Sex-Orgie bei der Betriebsfeier? Das ist keine Seltenheit, sagen zwei
Berliner Prostituierte. Solche Partys laufen immer nach dem gleichen Schema:
Erst machen die Herren auf schüchtern, dann werfen sie alle Hemmungen
über Bord. ... " [Sp
24.5.11]
23.05.2011
" ... " []
-
"Der Stabilitätsrat hat in seiner 3. Sitzung am 23. Mai 2011 festgestellt,
dass in den Ländern Berlin, Bremen, Saarland und Schleswig-Holstein
eine Haushaltsnotlage droht. Die betroffenen Länder müssen
daraufhin Vorschläge für Sanierungsprogramme vorlegen. Der Evaluationsausschuss
wurde beauftragt, diese Vorschläge zu überprüfen und die
Einzelheiten mit den Ländern bis zur nächsten Sitzung des Stabilitätsrates
abzustimmen. ... " [Stabilitätsrat
23.5.11]
__
Aktuelle
Sachlage 20. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
Der unaufhaltsame Antieg der Börsen - allen voran die Wallstreet -
ungeachtet der extremen Probleme der Schulden-, Währungs- und Finanzwirtschaft
wie der wirtschaftlichen Ungleichgewichte, insbesondere der USA, gibt inzwischen
mehr und mehr Rätsel auf. Immerhin: das Handelsblatt
spricht von einem bevorstehenden Kursrutsch.
Schon wieder ist die Staatsverschuldungsgrenze der
USA
mit 14,5 Billionen Dollar erreicht, wieder soll sie angehoben werden. Wie
oft und lange kann dieses irrwirtzige Spiel noch so weitergehen? Bis zum
nächsten Crash, klar. Aber der Zins der Privatbank "FED" ist jetzt
- immer noch - bei praktisch 0. Wohin soll er dann hin? Kriegt der, wie
der bei der Immobilienblasenpraxis einfach mehr? Wird es es Boni für
Kreditnachfrage geben? In dieser irren Finanzwelt scheint auch das keineswegs
mehr ausgeschlossen, denn es geht immer mehr nur um die nächsten Wochen,
bestenfalls Monate.
2. Quartal 2011: , 19,
18,
17,
16
,15 , 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
22.05.2011
" ... " []
-
"Milliardenschwere ABS-Risiken bei der Europäischen Zentralbank.
In der Bilanz der Europäischen Zentralbank verbergen sich bisher weitgehend
unbekannte Risiken in Höhe von mehreren 100 Milliarden Euro. Das berichtet
das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Neben Staatsanleihen haben
vor allem Banken der Krisenländer Griechenland, Irland, Portugal und
Spanien massenweise Schuldverschreibungen, sogenannte ABS-Papiere, mit
oft zweifelhaftem Wert als Sicherheiten eingereicht. Bei der Kontrolle
haben die Notenbanken oft nicht so genau hingeschaut. ... " [Sp
22.5.11]
-
"Skandal um Hamburg-Mannheimer. Budapester Sex-Party kostete 83.000
Euro. Himmelbetten und eine Art Prostituierten-Flatrate als Prämie
für die besten Versicherungsvertreter: Die Sex-Party, die eine deutsche
Versicherung in Budapest ausrichtete, kostete nach Informationen des SPIEGEL
83.000 Euro. Dem heutigen Chef des Unternehmens ist der Vorfall "unglaublich
peinlich". ... " [Sp
22.5.11]
21.05.2011
" ... " []
-
"Rom kritisiert drohende Herabstufung. Italien droht eine schlechtere
Bonitätsnote der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P)
- der Ausblick wurde auf negativ gesenkt. Das Finanzministerium in Rom
reagierte mit Unverständnis auf diese Einschätzung. ... " [HB
21.5.11]
-
"Euro-Krise. Juncker fordert Treuhand-Modell für Griechenland.
Euro-Gruppenchef Juncker: "Die Menschen haben meist ein gesundes Bauchgefühl".
Jean-Claude Juncker, Chef der Euro-Gruppe, hat Griechenland eine Privatisierung
des Staatsbesitzes nach dem Modell der deutschen Treuhand vorgeschlagen.
Im SPIEGEL-Gespräch räumte er ein, dass die laufenden Euro-Rettungspakete
für die deutschen Steuerzahler Risiken beinhalteten. ... " [Sp
21.5.11]
-
"Spaniens „verlorene Generation“ probt den Aufstand. Zu Tausenden
demonstrieren überwiegend junge Spanier gegen Sozialkürzungen,
Dumpinglöhne und Korruption. Gerade das Verbot der Kundgebungen scheint
die Protestbewegung weiter anwachsen zu lassen. ... " [HB
21.5.11]
-
"Wochenausblick. Anleger zittern Ende der lockeren Geldpolitik entgegen.
Was passiert, wenn die US-Notenbank Ende Juni ihre Anleihekäufe auslaufen
lässt? Riskante Anlageklassen wie Aktien oder Rohstoffe dürften
unter Druck geraten, meinen Investmentstrategen. Die Börsenoptimisten
geraten in die Defensive. ... " [ftd
21.5.11]
-
"Marktkorrektur voraus. Der Wall Street steht ein Kursrutsch bevor -
da sind sich Börsianer sicher. Nur der Zeitpunkt ist noch nicht
klar. Viele Investoren könnten bei konjunkturunabhängigen Werten
kommende Woche noch einmal zugreifen. ozialkürzungen, Dumpinglöhne
und Korruption. Gerade das Verbot der Kundgebungen scheint die Protestbewegung
weiter anwachsen zu lassen. [HB
21.5.11]
20.05.2011
" ... " []
-
"Transaktionssteuer: Der Schlingerkurs der Bundesregierung. "Die
Banken. Die Banken sollen für die Krise mitbezahlen, das wäre
gerecht. Denn die Rekord-Miesen im Staatshaushalt haben ja auch etwas mit
den milliardenschweren Rettungsaktionen aus Steuergeldern zu tun. Dieses
Grundgefühl, dass man nicht immer weiter die Banken schonen darf -
das ist das einzig Klare zurzeit. Ansonsten Zickzack-Kurs in der Politik
und auch Sprachverwirrung. Georg Restle und Jan Schmitt möchten jetzt
ein paar Nebelkerzen rund um die Finanztransaktionssteuer wegräumen.
Und ein paar falsche Argumente gleich mit entsorgen. Und das ist dringend
nötig." ... " [m
20.5.11]
-
"Globale Leitwährung. Goldman Sachs prophezeit Dollar-Verfall.
Miese Aussichten für die wichtigste globale Währung: Erst sagte
die Weltbank das Ende der Dollar-Vorherrschaft voraus. Jetzt legt eines
der einflussreichsten Finanzinstitute nach. Goldman Sachs rechnet damit,
dass die US-Währung gegenüber dem Euro deutlich an Wert verliert.
... " [Sp
20.5.11]
-
"Schuldenkrise„Griechenland droht Staatspleite“ Eine Ratingagentur
stuft die Bonität Griechenlands drastisch herunter. Frankreichs Finanzministerin
warnt vor dem Staatsbankrott. Der griechische Amtskollege spricht vom Absturz.
Das sorgt für Unruhe an den Märkten. ... " [HB
20.5.11]
-
"Sparen statt umschulden. Bundesbank-Chef will Griechenland erziehen.
Bundesbank-Präsident Weidmann: Sanfte Umschuldung kontraproduktiv.
Keine Kompromisse: Bundesbank-Chef Jens Weidmann hält nichts von Umschuldungsplänen
für Griechenland. Wenn der Staat die Sanierungsauflagen nicht einhalte,
müsse er eben die Konsquenzen tragen. ... " [Sp
20.5.11]
-
"Hohe Inflation. Chinesen werden zu größten Goldkäufern
weltweit. Goldbarren: Investoren aus dem Osten reißen sich um
die Bestände aus dem Westen. Diese Nachricht dürfte den globalen
Markt für Gold weiter erhitzen: Chinesische Investoren haben im ersten
Quartal 93,5 Tonnen Barren und Münzen des Edelmetalls gekauft - mehr
als jedes andere Land der Welt. Fachleute rechnen bereits mit einem Preis
von 1600 Dollar je Feinunze. hält nichts von Umschuldungsplänen
für Griechenland. Wenn der Staat die Sanierungsauflagen nicht einhalte,
müsse er eben die Konsquenzen tragen.... " [Sp
20.5.11]
19.05.2011
" ... " []
-
"Anders Borg Schwedens Finanzminister rät zu Sparkurs.
exklusiv Der schwedische Finanzminister Anders Borg ist trotz der schweren
Wirtschaftskrise Griechenlands überzeugt, dass ein hartes Sparprogramm
der richtige Weg aus der Schuldenkrise ist. ... " [HB
19.5.11]
-
"Heiner Flassbeck: Finanzkrise geht weiter, Banken zocken wie zuvor,
Staaten sind die nächsten Opfer. Während die Bundesregierung
die Eurokrise als ein Problem der Überschuldung einzelner EU-Staaten
wie Griechenland darstellt, sagt Heiner Flassbeck, Chefökonom der
UNCTAD, dass die Ursachen in der nach wie vor unbewältigten Finanzkrise
liegen. Überhöhte Zinsen für Länder wie Griechenland
hätten keine reale Basis in der Ökonomie sondern beruhten auf
Spekulation. Dem gefährlichen Treiben im globalen Finanzcasino hätten
die Regierungen bisher so gut wie keine Schranken gesetzt. ... " [k
19.5.11]
18.05.2011
" ... " []
-
"Barroso hält nichts von "Umschuldung light". EU-Kommissionspräsident
Barroso: Schmerzhafte Anpassungen. Mit seiner Idee einer "sanften Umschuldung"
für das krisengeschüttelte Griechenland hat Eurogruppen-Chef
Juncker für Gesprächsstoff gesorgt. Nun grätscht ihm EU-Kommissionspräsident
Barroso dazwischen: Es sei nicht hilfreich, jeden Tag mit neuen Ideen zu
kommen.... " [Sp
18.5.11]
17.05.2011
" ... " []
-
"Windige Hypotheken-Deals. US-Justiz startet neue Jagd auf Geldgiganten.
Bank of America: Neue Ermittlungen gegen US-Großbanken. Ermittler
prüfen milliardenschwere Wertpapiergeschäfte der Institute....
" [Sp
17.5.11]
-
"Noch zehn Jahre am Rand der Krise. Für Starökonom Robert
Shiller ist die Weltwirtschaft noch lange nicht krisensicher. Bis die Regulierung
der Finanzmärkte greife, dauere es noch mindestens zehn Jahre, sagt
er im FTD-Gespräch. ... " [ftd
17.5.11]
-
"Staatsverschuldung Obama warnt vor schlimmer Finanzkrise. Die USA
dürfen keine Kredite mehr aufnehmen. Präsident Obama fürchtet
eine Finanzkrise, die schlimmer als die jüngste sein könne. Die
Republikaner geben sich gelassen. ... " [Zeit
17.5.11]
-
"AMIS-Skandal: Republik muss für Schäden gerade stehen.
Die Republik Österreich muss laut einem Urteil des Oberlandesgerichts
(OLG) Wien für Schäden, die aus der Pleite des Finanzdienstleisters
AMIS entstanden sind, geradestehen. Eine geschädigte Anlegerin hat
nun auch im zweiten Rechtsgang ein Amtshaftungsverfahren gewonnen,
teilte deren Anwalt Benedikt Wallner der APA am Dienstagnachmittag mit.
... " [WB
17.5.11]
-
"Sparmeister Belgien. Wie man einen riesigen Schuldenberg abbaut.
Griechenland erstickt unter seinen Schulden, ganz Europa bangt mit der
Regierung in Athen. Doch es gibt Hoffnung, wie das Beispiel Belgien zeigt:
Das Land hatte früher ein ähnliches Mega-Minus wie die Hellenen
- und konnte sich aus eigener Kraft berappeln. ... " [Sp
17.5.11]
-
"... Michael Lewis schildert in seinem Buch ein von Lippmann arrangiertes
Treffen mit diversen Hedge-Fonds-Managern, in dessen Verlauf er diese überzeugte,
gegen die von der Deutschen Bank kreierten Hypothekenpapiere zu wetten.
Die Deutsche Bank wollte an diesen Deals als Vermittler zwischen der Long-
und der Short-Seite verdienen, also zwischen denen, die die Papiere gutgläubig
kauften, und jenen, die daran verdienen wollten, dass sie sich als wertlos
erwiesen. Da die Papiere so konstruiert waren, dass Letzteres relativ offensichtlich
war, fragte einer der Hedge-Fonds-Manager Lippmann ungläubig: »Who
is the idiot on the other side? – Wer ist der Idiot auf der anderen Seite?«
Die Antwort von Greg Lippmann, die uns für alle Zeit für Josef
Ackermanns Finanzhaus einnehmen sollte, lautete: »Düsseldorf.
Stupid Germans. They take rating agencies seriously. They believe in
the rules. – Düsseldorf. Dumme Deutsche. Die nehmen Rating-Agenturen
noch ernst. Sie glauben an die Regeln.«35 Einer der teilnehmenden
Investoren resümierte nach diesem Treffen: »However corrupt
you think this industry is, it’s worse. Für wie korrupt immer man
diese Industrie hält – es ist schlimmer.«36 ... " [NDS
17.5.11]
16.05.2011
" ... " []
-
"Griechische Statistik. Athens schöne neue Zahlen. Eingangshalle
der Athener Börse: Spott über "greek statistics". Griechenlands
Wirtschaft meldet ein Mini-Plus, die EU hofft auf eine Erholung des Pleitekandidaten.
Doch die Statistik der Athener Regierung hatte oft wenig mit der Realität
zu tun. Wie zuverlässig sind die neuen Angaben?... " [Sp
16.5.11]
-
"Wirtschaftsboom. Deutschlands Wachstum kurz vor der Vier. Volkswirte
halten ein Megawachstum in Deutschland für möglich. Das sind
auch sehr gute Nachrichten für die öffentlichen Haushalte.
... " [ftd
16.5.11]
-
"US-Staatsverschuldung. Die letzten Rettungsanker. Nachdenken über
Schulden: US-Präsident Barack Obama. Woher nehmen und nicht stehlen?
Wegen der Schuldenobergrenze brauchen die USA dringend Cash, um ihre Rechnungen
zu begleichen. Präsident Obama hat einige Optionen. Doch die helfen
allenfalls bis 2. August. ... " [mm
16.5.11]
________
Aktuelle
Sachlage 19. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
Ein bemerkenswerte Artikel im Standard erkennt: "Die ganz legale Plünderei
der Spitzenmanager. Nicht "der Markt" setzt die Phantasiegehälter
der Super-CEOs fest - das tun die einfach selbst ... Für
solche Vorgänge gibt es in der ökonomischen Theorie einen Begriff,
den auch simpel gestrickte Anhänger des Wirtschaftsliberalismus verstehen
müssten: Marktversagen ..." [dS
15.5.11] Die These lässt sich verschärfen: Nicht der Markt,
nicht die Regierung, nicht die ökonomische Vernunft, sondern die Gier
und Willkür der globalen Kraken bestimmt, wie es zugeht. Der Markt
hat längst aufgehört, wirkungsvoll im Sinne der alten Smith-Ideen
zu funktionieren.
2. Quartal 2011: ,15
, 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
15.05.2011 "
... " []
-
"„Großes Unrecht geschehen“.
Der Ex-Abteilungsleiter der Frankfurter Steuerfahndung, Frank Wehrheim,
spricht im FR-Interview über die Zerschlagung seiner überaus
erfolgreichen Abteilung und darüber, dass Warnungen vor Prüfungen
in Großbanken gang und gäbe sind. ..." [FR
15.5.11]
-
"Die ganz legale Plünderei der Spitzenmanager. Nicht "der Markt"
setzt die Phantasiegehälter der Super-CEOs fest - das tun die einfach
selbst ... Für solche Vorgänge gibt es in der ökonomischen
Theorie einen Begriff, den auch simpel gestrickte Anhänger des Wirtschaftsliberalismus
verstehen müssten: Marktversagen ..." [dS
15.5.11]
-
"Die Reykjavík-Gang. Islands Staatskasse wurde regelrecht
verzockt. Aber wie kam es dazu, dass dieses kleine Land ins große
Finanzgeschäft einstieg? Ein wahrer Wirtschaftskrimi. ... Zur Jahrtausendwende
stieg Island dann ganz groß ins internationale Finanzgeschäft
ein. Ermöglicht wurde dies durch zwei Trends auf globaler Ebene -
billige Kredite im Überfluss und unbeschränkte Mobilität
des Kapitals - und durch drei Voraussetzungen in Island selbst: Erstens
hatten die Banken politische Rückendeckung; zweitens wurde Investmentbanken
erlaubt, mit Geschäftsbanken zu fusionieren, womit der riskantere
Investmentsektor durch dieselben Regierungsgarantien gedeckt war wie die
Einlagen der Geschäftsbanken; und drittens sicherte die Tatsache,
dass Island eine geringe Staatsverschuldung aufwies, den Banken die für
große Geschäfte unerlässlichen Bestnoten der internationalen
Ratingagenturen. ... " [taz
15.5.11]
14.05.2011
" ... " []
-
"Finanzkrise in Griechenland. Milliardenhilfen. Griechenland muss sich
von Staatsschätzen trennen. Griechenland beugt sich dem Druck
der europäischen Partner: Das Land will in großem Stil Staatseigentum
verkaufen - als Gegenleistung für weitere Milliardenhilfen. Eurogruppen-Chef
Juncker hält die bislang für 2012 geplante Rückkehr des
Landes an die Finanzmärkte für unrealistisch.... " [Sp
14.5.11]
13.05.2011
" ... " []
-
"... Weltweit soll die Fondsindustrie einer anderen Studie zufolge Jahr
für Jahr 1,3 Billionen Dollar verbrennen. Das schreibt zumindest
das IBM Institute for Business Value. Jener Untersuchung zufolge sind nur
15 Prozent aller Investmentfonds erfolgreicher als der Markt. Angesichts
solcher Zahlen kann einem schwindelig werden. Sie suggerieren, dass Sparer
sich besser selbst um ihr Portfolio kümmern sollten. ... " [b.ard
13.5.11]
-
"Betrug erzeugt Betrug. Der ehemalige Bankenregulierer William K.
Black geht der Frage nach, was den Günstlingskapitalismus in
den USA ausmacht und wie es dadurch unter anderem zur Finanzkrise 2008
kam, obwohl das FBI schon 2004 vor einer “Betrugsepidemie“ warnte. ...
" [NDS 13.5.11]
12.05.2011
" ... " []
-
"Krise in Griechenland. Extremisten machen Jagd auf Ausländer.
Polizisten in Athen: "Wir Beirut in den siebziger Jahren". Griechenland
steckt tief in der Krise, die Wut der Menschen richtet sich zunehmend gegen
die Ausländer im Land. In Athen hetzen rechte Gruppen Migranten durch
die Straßen. Der Bürgermeister der Hauptstadt warnt vor bürgerkriegsähnlichen
Zuständen.... " [Sp
12.5.11]
11.05.2011
" ... " []
-
"Proteste in Griechenland. Demonstranten stürmen Krankenhaus.
Polizisten in Athen: Gewalttätige Auseinadersetzungen mit Demonstranten.
Ein 31-Jähriger hat bei Protesten gegen die Sparpläne der griechischen
Regierung schwere Verletzungen erlitten. Er wurde ins Krankenhaus gebracht,
das von aufgebrachten Demonstranten gestürmt wurde - sie verprügelten
mehrere Polizisten.... " [Sp
11.5.11]
10.05.2011
" ... " []
-
"Geldautomaten. Kartenbetrug kostet Banken Millionen.
Exklusiv Gefälschte EC-Karten werden für heimische Geldhäuser
zu einem ernsthaften Problem. Nach FTD-Informationen mussten die großen
privaten Institute 2010 aus Sicherheitsgründen fast ein Drittel ihrer
Geldautomaten austauschen. Nun führen sie einen erbitterten Kampf
gegen die Betrüger. ... " [ftd
10.5.11]
-
"Fehlspekulationen. Kurseinbruch lässt Rohstoff-Fonds bluten.
Anleger und Händler waren nach dem Crash an den Rohstoffmärkten
wie vor den Kopf gestoßen. Viele Fonds wurden auf dem falschen Fuß
erwischt und erlitten hohe Werteinbußen. An ihrem Optimismus ändert
das jedoch nichts. ... " [HB
10.5.11]
-
"Angeschlagene Landesbank. Verkauf der WestLB vor dem Aus. Exklusiv
Eine Veräußerung der gesamten Bank an einen privaten Investor
ist so gut wie vom Tisch. Nach FTD-Informationen läuft alles darauf
hinaus, dass Eigentümer und Bund den Verkaufsprozess in den nächsten
Tagen offiziell abbrechen - sofern die EU-Kommission zustimmt. ... " [ftd
10.5.11]
-
"Schuldenkrise. Pimco befeuert Wette gegen US-Staatsanleihen. Einer
der weltweit wichtigsten Investmentsfonds setzt mehr Geld auf fallende
Kurse bei US-Staatsanleihen. Der Ruf des Landes als Schuldner bester Güte
ist angeschlagen - und die Zweifel am Dollar als weltweiter Reservewährung
wachsen. ... " [cap
10.5.11]
-
"Soffin. Wie deutsche Banken Staatshilfe loswerden wollen. Noch
mit knapp 100 Mio. Euro ist der Staat bei den deutschen Banken engagiert.
Diese versuchen, den Staatseinfluss zu verringern, meist jedoch mit wenig
Erfolg. Rühmliche Ausnahmen sind Commerzbank und Aarel. ...
" [10.5.11]
09.05.2011
" ... " []
-
"Imagepolitur. Der Öko-Schwindel der Logistikbranche. Die Transporteure
präsentieren sich so umweltbewusst wie nie. Doch oft verpassen sie
Selbstverständlichem ein Ökolabel. Dabei verlangt die Kundschaft
nach mehr Anstrengungen - und droht schon mit Sanktionen. ... " [ftd
9.5.11]
-
"Der verheimlichte Super-GAU. Es gibt auch ein Euroshima: Die europäische
Gemeinschaftswährung hat Deutschland bislang mehr als 2500 Milliarden
gekostet ... " [Foc
9.5.11]
_____
Aktuelle
Sachlage 18. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
Obwohl sich die Probleme der Schuldenkrisen und Währungsprobleme aufgrund
der wirtschaftlichen Ungleichgewichte nicht entspannen, sondern eher zuspitzen,
steigen die Börsen. Viele globale Konzerne proiftieren offensichtlich
weiter vom für die Unternehmen günstigen Arbeitsmarkt und der
extremen Geldschwemme.
Attac veröffentlicht Liste deutscher Banken in
Steueroasen. "Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat eine
Liste von Tochtergesellschaften, Zweckgesellschaften und assoziierten Unternehmen
deutscher Banken in Steueroasen veröffentlicht. Die Ergebnisse der
Attac-Recherche sind frappierend: So unterhält die Deutsche Bank in
Georgetown auf den Cayman-Inseln, wo fast 10.000 Hedgefonds ihre Adresse
haben, mehr Niederlassungen und Zweckgesellschaften als am Konzernsitz
Frankfurt am Main. Im Steuerparadies Delaware* in den USA ist die Deutsche
Bank an mehr Unternehmen beteiligt, als in allen deutschen Städten
zusammen. Insgesamt hat die Deutsche Bank mehr als die Hälfte (51,35
Prozent) ihrer Tochter- und Zweckgesellschaften sowie assoziierten Unternehmen
in Steueroasen angesiedelt. Damit belegt sie den Spitzenplatz – gefolgt
von der mittlerweile ebenfalls zur Deutschen Bank gehörenden Postbank
(28,27 Prozent) und der Commerzbank (23,43 Prozent). ... " [tjn
8.5.11]
2. Quartal 2011: ,15
, 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
08.05.2011
" ... " []
-
"Griechenland will Defizitziele abschwächen - Eurozonen-Austritt
kein Thema. Nach einem Treffen von EU-Spitzenbeamten bringt Griechenland
eine mögliche Inanspruchnahme des Euro-Rettungsfonds EFSF ins Spiel.
Man prüfe die Option, den Rettungsfonds im kommenden Jahr zu nutzen,
sofern die Regierung sich am Kapitalmarkt nicht refinanzieren könne,
sagte der Finanzminister Giorgos Papaconstantinou am Samstag. "Die Märkte
misstrauen unserem Land weiterhin", sagte der Politiker zu Reportern. Ein
Austritt aus der Währungsunion sei kein Thema gewesen, hatten Teilnehmern
des Treffens im Anschluss erklärt. ..." [ff
8.5.11]
-
Attac veröffentlicht Liste deutscher Banken in Steueroasen.
"Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat eine Liste von Tochtergesellschaften,
Zweckgesellschaften und assoziierten Unternehmen deutscher Banken in Steueroasen
veröffentlicht. Die Ergebnisse der Attac-Recherche sind frappierend:
So unterhält die Deutsche Bank in Georgetown auf den Cayman-Inseln,
wo fast 10.000 Hedgefonds ihre Adresse haben, mehr Niederlassungen und
Zweckgesellschaften als am Konzernsitz Frankfurt am Main. Im Steuerparadies
Delaware* in den USA ist die Deutsche Bank an mehr Unternehmen beteiligt,
als in allen deutschen Städten zusammen. Insgesamt hat die Deutsche
Bank mehr als die Hälfte (51,35 Prozent) ihrer Tochter- und Zweckgesellschaften
sowie assoziierten Unternehmen in Steueroasen angesiedelt. Damit belegt
sie den Spitzenplatz – gefolgt von der mittlerweile ebenfalls zur Deutschen
Bank gehörenden Postbank (28,27 Prozent) und der Commerzbank (23,43
Prozent). ... " [tjn
8.5.11]
07.05.2011
" ... " []
"Debatte über Währungsunion. Top-Ökonom sieht in
Euro-Aus für Griechenland kleineres Übel. Ifo-Chef Sinn hält
einen Euro-Austritt Griechenlands für das geringere Übel. Die
Euro-Finanzminister wiegeln nach Kräften ab, doch die Diskussion über
einen Verbleib Griechenlands in der Währungsunion ebbt nicht ab. Ifo-Präsident
Hans-Werner Sinn ist der Ansicht, dass für das hochverschuldete Land
der Austritt aus der Währungsunion das kleinere Übel wäre....
" [Sp
7.5.11]
06.05.2011
" ... " []
-
"Pläne für eigene Währung. Griechenland erwägt Austritt
aus der Euro-Zone. Anti-Euro-Protest in Athen: Die griechische Regierung
steht unter massivem Druck. Die Schuldenkrise in Griechenland spitzt sich
zu. Die Regierung des Landes überlegt nach Informationen von SPIEGEL
ONLINE, die Euro-Zone zu verlassen. Die Finanzminister der Währungsunion
und Vertreter der EU-Kommission treffen sich am heutigen Freitagabend zu
einer geheimen Krisensitzung.... " [Sp
6.5.11]
05.05.2011
" ... " []
-
"Krisenbürde. Bankenhilfe kommt Deutschland teuer zu stehen.
Die Krisenhilfe für Banken belastet den deutschen Haushalt – nur Irland
hat höhere Ausgaben. Frankreich stärkt dagegen mit staatlicher
Unterstützung die Einnahmen, hat Eurostat errechnet. ... " [faz
5.5.11]
-
"Schweizer Großbank. UBS zahlt 160 Millionen Dollar Strafe für
Anleihe-Betrug. Illegale Absprache zulasten des Steuerzahlers kosten
die Schweizer Großbank UBS 160 Millionen Dollar. So hoch ist die
Strafe, die das Institut in den USA zahlen muss. Eine ähnlich hohe
Summe musste zuletzt ein amerikanischer Konkurrent zahlen. ... "
[Sp
5.5.11]
-
"Riskante Fehleinschätzung. Der gefährliche Patzer des Deutsche-Bank-Superstars.
Der Investmentbankingchef Anshu Jain verantwortete den Zukauf der Hypothekenfirma
MortgageIT - ausgerechnet auf dem Höhepunkt des amerikanischen Immobilienbooms.
Mit der Klage der US-Regierung rächt sich das Geschäft noch mehr
als ohnehin ... " [ftd
5.5.11]
-
"Abhaken und durchwinken: wie das Finanzamt bei den Reichen wegschaut...
" [Moni 5.5.11]
04.05.2011
" ... " []
-
"Opfer von Sparkassen-Willkür. Banken und Sparkassen. Bei der
Sparkasse, da sind Sie angeblich gut aufgehoben als Kunde. Denn Sparkassen
sind gesetzlich verpflichtet, einen öffentlichen Auftrag zu erfüllen.
So edel, hilfreich und gut, dass sie gerne auch mal den Fußballverein
einer klammen Kommune fördern, oder die Kultur. Vor allem aber sollen
sie auch kleineren Unternehmen als Geldgeber beistehen. Immerhin drei von
vier Firmen haben Geschäftsbeziehungen zu Sparkassen. Manchmal aber
endet deren Solidarität sehr plötzlich. ... " [F21
3.5.11; Youtube]
-
"Neue Unterlagen im Hypo-Skandal: Reiche Vorzugsaktionäre mit Steuergeldern
bezahlt. Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag
erscheinenden Ausgabe, dass sichergestellte Unterlagen im Hypo-Skandal
belegen, dass Partizipationskapital der Republik Österreich, das aus
Steuergeldern stammt, unter anderem dazu verwendet wurde, Vorzugsaktionäre
der zweiten Tranche - wie beispielsweise die Milliardärin Ingrid Flick
- auszuzahlen. ... " [news
4.5.11]
-
"Profiteure der Krise. Die Finanzkrise hat weltweit Vermögen in
Billionenhöhe umverteilt. Die Existenz von Millionen von Menschen
wurde bedroht, ihre Arbeitsplätze und ihre soziale Sicherheit vernichtet.
Wie hoch die Folgelasten für die öffentlichen Haushalte schlussendlich
sein werden, ist momentan noch nicht einmal absehbar. Noch viele Generationen
werden an den Kosten und der Zinslast zu tragen haben. Im Jargon der Finanzmärkte
hat sich das Geld einfach “in Luft aufgelöst” oder es wurde “verbrannt”.
Dass diese Einschätzung falsch ist, zeigt das Beispiel des Hedgefonds-Managers
John Paulson. Im letzten Jahr „verdiente“ Paulson die stolze
Summe von 5 Milliarden US-Dollar – das höchste jemals bekannt
gewordene Einkommen der Welt. Ein Teil dieses Geldes stammt dabei auch
aus deutschen Steuergeldern, mit denen die Folgen der IKB-Pleite bezahlt
werden. ... " [NDS 4.5.11]
-
"Top-Ökonomen. Andrés Velasco - Behaltet eure Milliarden! Die
Schwellenländer werden derzeit regelrecht mit Kapital geflutet.
Das ist extrem gefährlich. Die Staaten werden damit um ihre Exportchancen
gebracht. ... Laut Interamerikanischer Entwicklungsbank sind 2010 rund
266 Mrd. Dollar in die sieben größten Volkswirtschaften Lateinamerikas
geflossen - nicht einmal 50 Mrd. Dollar waren es pro Jahr von 2000 bis
2005. Und während nur 37 Prozent der Zuflüsse des Jahres 2006
"heißes Geld" waren, das von einem Moment zum anderen wieder abgezogen
werden kann, entfielen im letzten Jahre 69 Prozent der Gesamtsumme auf
derartige Zuflüsse. ... " [ftd
4.5.11]
03.05.2011
" ... " []
-
"Rückschau: Vergleich oder Prozess. Wie Lehman-Opfer um ihr Geld
kämpfen. Mit dem Zusammenbruch des Bankhauses Lehman Brothers
stürzte nicht nur die Weltwirtschaft in eine ihrer schwersten Krisen:
Hunderttausende private Anleger verloren ihr Erspartes. Alleine in Deutschland
gibt es mindestens 50.000 Geschädigte, der Schaden: 450 Millionen
Euro. Vor allem sie haben die Zertifikate gerne an ahnungslose Rentner
verkauft: die Citibank, die ehemalige Dresdner Bank, die Frankfurter Sparkasse
und die Hamburger Sparkasse. Bis heute – drei Jahre nach der Pleite – sind
die meisten Anleger noch immer nicht entschädigt. Anlegeranwälte
sind empört. Plusminus hat recherchiert über den Skandal nach
dem Skandal. Und über ein Rechtssystem, das es den Banken leicht macht,
fast ungeschoren davon zu kommen. ... " [pm
3.5.11]
-
"Hypotheken-Wucher. USA verklagen Deutsche Bank
auf eine Milliarde Dollar. Deutsche-Bank-Turm in Frankfurt: Regeln
"eklatant missachtet". Deutsche-Bank-Turm in Frankfurt: Regeln "eklatant
missachtet". Die Deutsche Bank bekommt massiv Ärger in Amerika: Wegen
"rücksichtsloser" Geschäftspraktiken auf dem Immobilienmarkt
hat die US-Bundesregierung Klage gegen Deutschlands größtes
Geldhaus eingereicht. Das Institut will sich mit allen rechtlichen Mitteln
zur Wehr setzen. ... " [Sp
3.5.11]
-
"Abgeordnetenhaus erhält erstmals Privatisierungsverträge
der Wasser-Betriebe. Zweieinhalb Monate nach dem Wasser-Volksentscheid
werden die veröffentlichten Privatisierungsverträge der Berliner
Wasserbetriebe (BWB) nun offiziell dem Abgeordnetenhaus zugeleitet. Das
beschloß der Senat am Dienstag. Damit erhalten die Abgeordneten erstmals
offiziell Einsicht in den umstrittenen Verkauf von 49 Prozent der BWB-Anteile
an die Konzerne RWE und Veolia im Jahre 1999. Damals hatte die Koalition
aus CDU und SPD dem Vertrag zwar zugestimmt, ihn jedoch nicht lesen dürfen.
... " [BU
3.5.11]
-
"Schuldenkrise. Hilfspaket für Portugal steht. Geschäftsführender
Regierungschef Sócrates: "Wir haben ein gutes Abkommen erzielt".
Das hoch verschuldete Portugal hat nach Regierungsangaben erfolgreich ein
internationales Hilfspaket ausgehandelt. Das Abkommen betrifft demnach
einen Zeitraum von drei Jahren. Die Höhe der Finanzhilfe soll 78 Milliarden
Euro betragen. ... " [Sp
3.5.11]
-
"Schulden-Staat paradox. Portugal hortet gewaltige Goldreserven.
Neuer Wirbel um Portugal: Laut Zeitungsberichten diskutieren Übergangsregierung
und EU-Experten eine Aufstockung der Hilfen für das schuldengeplagte
Land. Zugleich sitzt die Regierung auf riesigen Goldreserven -und rührt
sie nicht an für die Haushaltssanierung. ... " [Sp/
Times 3.5.11]
-
"USA: Finanzminister will Geldfluss sofort stoppen. Nach den derzeit
gültigen Regeln ist am16. Mai die Schuldenobergrenze erreicht. Das
Finanzministerium will ab dieser Woche "außergewöhnliche Maßnahmen"
ergreifen. ... " [dP
3.5.11]
-
"Folgen der Kapitalflut. Dollar-Schwäche macht Asiaten erfinderisch.
6000 Mrd. Dollar an Devisenreserven haben die Staaten der Region aufgetürmt.
Das Gros halten sie in der US-Währung. Doch die verliert an Wert -
und mit ihr die Vorräte. Die Länder suchen daher nach neuen Anlageformen,
und zwar erstmals gemeinsam. ... " [ftd
3.5.11]
-
"Bis zu 36 Milliarden Euro mehr. Schätzer rechnen mit Steuersegen.
Deutschlands Staatslenker können auf einen gewaltigen Geldsegen hoffen:
Laut einem Agenturbericht werden Bund, Länder und Kommunen bis 2012
maximal 36 Milliarden Euro mehr einnehmen als ursprünglich veranschlagt.
Der Bund hat den größten Teil davon allerdings schon wieder
verplant. ... " [Sp
3.5.11]
-
"Teuerung: Indien droht zweistellige Inflationsrate. Die indische
Zentralbank hat den Leitzins deutlich angehoben. Analysten sehen den Zinssatz
trotz der Erhöhung immer noch als zu niedrig an. Den stark steigenden
Preisen kann kaum noch Einhalt geboten werden. ... " [dP
3.5.11]
02.05.2011
" ... "
-
"Ein Buch, das weh tut. Markus Frenzel: "Leichen im Keller. Wie Deutschland
internationale Kriegsverbrecher unterstützt". Die "Leichen im
Keller" im Titel des Buchs muss man wörtlich nehmen: Markus Frenzel
spart kein Detail aus, wenn er das unvorstellbar grausame Treiben der weltweiten
Schlächter beschreibt. In einem fast literarischen Stil nimmt er sich
die Zeit, auch die Hintergründe der blutigen Konflikte zu schildern.
... " [dr
2.5.11]
_
April 2011, 5. Jahrgang
" ... " [] Aktuelle
Sachlage Finanzkrise nach Daten Oktober 2010. * Mirror
Wikileaks, Google,
*
________
Aktuelle
Sachlage 17. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
Die Quartalsberichtssaison der großen DAX-Unternehmen verlief sehr
positiv, so dass die Börse neben all den vielen verdrängten Risiken
(aktuell z.B. das "Rettungsschirm"-Gespenst Spanien) inzwischen auch
echte realwirtschaftliche Gründe für die steigenden Kurse vorweisen
kann. Die deutsche (Esport-) Wirtschaft scheint aus der großen Finanzkrise
nicht nur unbeschadet, sondern gestärkt hervorzugehen. Die großen
Wachstumsmärkte sind Asien und die sog. Schwellenländer. Wer
also wissen will, wie sich die Kurse der Automobilaktien entwickeln werden,
muss auf das wirtschaftspolitische Geschehen in diesen Ländern schauen,
z.B. nach China, der Zinsentwicklung und den Zulassungsbestimmungen dort.
"Dax über 7.500 Punkten. Der Dax hat seine Rallye fortgesetzt
und eine weitere psychologisch wichtige Schwelle überschritten. Überraschend
starke Quartalsberichte der Unternehmen sind nach Ansicht der Händler
der Hauptgrund für die freundliche Stimmung. ... " [b.ard
29.4.11]
2. Quartal 2011: ,15
, 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
01.05.2011
" ... " []
30.04.2011
" ... " []
-
"Vermögenspläne als bittere Pillen. Die Kapitalisierung
sämtlicher Einnahmen und Ausgaben sorgt in zahlreichen Haushalten
für blankes Entsetzen. Selbst bei günstigen Annahmen kann der
Wert des Vermögens kaum erhalten werden. Ängste und Sorgen sind
hartnäckige Begleiter privater Geldanleger. Die wirtschaftlichen Ereignisse
der letzten Jahre sind zum Teil grausam, und die Krisen haben bei vielen
Privatleuten das Gefühl hinterlassen, dass es keine Sicherheit gibt.
Das Empfinden ist richtig und wahrscheinlich die beste Lektion, welche
die letzten Monate liefern konnte. Es gibt weder in der Liebe noch in der
Gesundheit noch beim Geld irgendwelche Garantien, und daran wird sich auch
in Zukunft nichts ändern.... " [faz
30.4.11]
-
"Obama für Subventionsstopp in der US-Erdölindustrie.
Der US-Präsident möchte die durch einen Subventionsstopp freigewordenen
Gelder für erneuerbare Energiefelder und Forschungszwecke verwenden.
... " [dP
30.4.11]
-
"Anleitung für den Staatsbankrott. Auch wenn die Politiker
noch drum herumreden: An einer Umschuldung Griechenlands führt kein
Weg vorbei. Früher hätten die Gläubiger ihre Marine geschickt,
um das Geld einzutreiben. Aber wie funktioniert der Schuldenschnitt heute?
..." [faz
30.4.11]
29.04.2011
" ... " []
-
"Kreditausfallversicherungen. EU ermittelt gegen deutsche und ausländische
Banken. Der Handel mit Kreditausfallversicherungen ist äußerst
umstritten. Jetzt beschäftigen sich die EU-Wettbewerbshüter damit.
Die Ermittlungen richten sich auch gegen die Deutsche Bank und die Commerzbank....
" [Foc
29.4.11]
-
"Dax über 7.500 Punkten. Der Dax hat seine Rallye fortgesetzt
und eine weitere psychologisch wichtige Schwelle überschritten. Überraschend
starke Quartalsberichte der Unternehmen sind nach Ansicht der Händler
der Hauptgrund für die freundliche Stimmung. ... " [b.ard
29.4.11]
-
"Betrugskultur Der Raubüberfall. Steuerhinterzieher, Hartz-IV-Betrüger,
Schwarzarbeiter: In Deutschland ist eine Kultur des Betrugs entstanden.
Der Staat ist das Opfer – und manchmal auch der Täter. ... Verursacher
der öffentlichen Armut sind schnell gefunden. Verschwenderische Politiker
fallen einem ein und Banker, die der Welt die größte Finanzkrise
seit 80 Jahren bescherten. Von anderen Schuldigen ist seltener die Rede:
den Bürgern. Genauer, jenen Bürgern, die den Staat belügen.
Den Steuerhinterziehern, Schwarzarbeitern und Sozialhilfeerschleichern.
Kriminelle sind es manchmal, die den Betrug als Beruf sehen. Sehr oft aber
auch ganz gewöhnliche, scheinbar ehrenwerte und biedere Leute. ...
" [Zeit 29.4.11]
-
"SpanienArbeitslosigkeit springt auf 14-Jahres-Hoch. Das hoch verschuldete
und wirtschaftlich schwächelnde Spanien tut sich schwer mit der Konjunkturerholung.
Die Arbeitslosigkeit stieg im ersten Quartal auf mehr als 20 Prozent. 4,9
Millionen Spanier sind ohne Job. ... " [Foc
29.4.11]
28.04.2011
" ... " []
-
"Manager-Gehälter. Die peinlichsten Bonus-Begründungen.
Bloomberg Irene Rosenfeld leitet Kraft Foods Inc., einen der größten
Nahrungsmittelkonzerne der Welt. Sie erhielt Millionen-Boni für ihre
Frauenförderung. Den Vorstandschef für eine Top-Leistung belohnen?
Warum nicht. Vorausgesetzt, der Boss hat seine Ziele auch wirklich erreicht
und bekommt die zusätzlichen Millionen nicht nur dank fadenscheiniger
Ausreden der Aufsichtsräte.... Die Trophäe für den am wenigsten
gerechtfertigten Bonus aller Zeiten dürfte in Deutschland nach wie
vor Thomas Middelhoff gebühren. Der ehemalige Vorstandschef des inzwischen
insolventen Arcandor-Konzerns (KarstadtQuelle) strich selbst in Zeiten
miesester Geschäftszahlen noch Millionen ein. Dank eines unfassbar
großzügigen Aufsichtsrates. ... " [Foc
28.4.11]
27.04.2011
" ... " []
-
"Schuldenkrise. Rendite für Griechenland-Anleihen steigt auf 25
Prozent. Die Situation von Griechenland wird immer desaströser:
Erst verkündete das Land ein Megadefizit, nun steigen die Renditen
für Staatsanleihen schon über 25 Prozent. Das gab es in der Geschichte
des Euro noch nie.... " [Sp
27.4.11]
-
"Schattenbanken. Geldhäuser verschieben erneut Milliardenrisiken.
Die Finanzalchemisten und die Jäger: Mit der Verlagerung von Risiken
ins Schattenbankensystem wachse die Gefahr einer neuen Finanzkrise, warnt
der Präsident der deutschen Finanzaufsicht Bafin. Doch die Hedgefondsprofis
lassen sich von den Kontrolleuren nicht so schnell einholen. Die Spielhalle
ist wieder eröffnet. Geldhäuser verschieben Milliardenrisiken
ins unkontrollierte Schattenbankensystem. Gegen üppige Gebühr
nehmen Hedgefonds den Banken heikle Risiken aus Kreditbündeln ab:
Aufseher warnen bereits vor dem nächsten Crash. ... " [mm
27.4.11]
-
"Hedgefonds müssen ihre Karten offenlegen. US-Wertpapieraufsicht
will Firmen zu ständigen Berichten mit Vermögens- und Verschuldungsdaten
verpflichten. Fondsmanager wollen die Initiative um jeden Preis verhindern.
Nicht mal die eigenen Investoren erführen derartige Details
... " [WO
27.4.11]
-
"«Verschwörung ist der einzige Klagepunkt» Die Schwierigkeiten
der US-Klage gegen die Credit-Suisse-Banker. Weiter im Visier der US-Steuerfahnder:
Die Aktivitäten der CS-Banker in den USA. Weiter im Visier der US-Steuerfahnder:
Die Aktivitäten der CS-Banker in den USA. Die Credit Suisse befindet
sich weiter auf dem Radar der amerikanischen Steuerbehörden. Unabhängig
davon, ob es zu einer Einigung kommt oder nicht: Die Klage gegen die vier
angeklagten Private Banker steht auf unsicheren Füssen. ...
" [NZZ
27.4.11]
-
"Historischer Höchststand von Privatpleiten erwartet. Unternehmensinsolvenzen
rückläufig, Verbraucherinsolvenzen steigen. Trotz der konjunkturellen
Erholung erwartet der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.
(BDIU) eine weitere Steigerung bei der Zahl der Verbraucherinsolvenzen.
... " [rm
27.4.11]
-
"Staatsverschuldung. Euro-Krise entgleitet Politikern. Das Schuldendebakel
droht außer Kontrolle zu geraten. Die Spekulationen über einen
griechischen Zahlungsausfall verselbstständigen sich: Die Anleiherendite
steigt auf mehr als 25 Prozent. Derweil wächst die Furcht vor dem
schlimmsten Szenario: einer Flucht Spaniens unter den Rettungsschirm.
... " [ftd
27.4.11]
26.04.2011
" ... " []
-
"Griechenland verfehlt versprochenes Sparziel eindeutig. Auch Portugals
Defizit höher, Irland mit Rekord-Neuverschuldung... " [dS
26.4.11]
25.04.2011
" ... " []
-
"Portugal sinkt tiefer. Portugal steckt tiefer im Schuldensumpf als
gedacht. Das von einer Staatspleite bedrohte Euro-Land korrigierte
sein Defizit für 2010 überraschend auf 9,1 von bisher gemeldeten
8,6 Prozent der Wirtschaftsleistung.... " [FR
25.4.11]
Aktuelle
Sachlage 16. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
Die Börsen sind trotz gelegentlicher Stolperer sehr robust und blenden
die Risiken relativ schnell wieder aus, selbst den großen Paukenschlag
zu Beginn der Woche als die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P)
die künftige Kreditwürdigkeit der USA infrage stellte. Finanzkrisenfolgen,
Schuldenkrisen, Staatskrisen, Währungskrisen, Atomreaktorkrisen, Arabische
Aufstände - die Welt scheint aus den Fugen zu geraten, doch auf der
Titanic der Geldschwemmebörsen wird trunken weiter getanzt. Wie kann
man das verstehen? Nun, die großen Risiken sind von der Banksterlobby
auf die SteuerzahlerInnen abgewälzt worden und nicht nur die globalen
Unternehmen stehen nach den Quartalsausweisen überwiegend gut da.
Das Geld ist immer noch unglaublich billig und die Geldschwemme hoch. Die
einigermaßen soliden Staatsanleihen bringen nicht viel und die Immobilienblase
wirkt immer noch nach, obwohl die Märkte bekanntlich kaum ein Gedächtnis
haben. Beim drohenden Inflationsgespenst wird die Aktie als Sachwertanlage
trotz ihres spekulativen Charakters von vielen als sinnvolle - ja nach
dem Merkel-Unwort des Jahres alternativlose - Anlage gesehen. Das ganze
nimmt zunehmend surreale Züge an. Der Markt, heißt es, hat immer
recht. Aber wie lange noch?
2. Quartal 2011: ,15
, 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30,
29,28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
24.04.2011
" ... " []
-
"Hauptsache, anfassen. Staatsschulden und die Angst vor Inflation treiben
den Preis für Gold. Langfristig kann das Edelmetall die Geldentwertung
nur ausgleichen.... " [Zeit
24.4.11]
-
"Begehrt und gefürchtet. Von Mai an können 73 Millionen Osteuropäer
hierzulande jede Stelle annehmen. Deutsche bangen um ihre Jobs. Viel
mehr müssten sich aber die hier lebenden Zuwanderer sorgen.
... " [Zeit
24.4.11]
-
"Portugal korrigiert Defizit nach oben. Die Neuverschuldung betrug im
vergangenen Jahr 9,1 Prozent. Ein Rückschlag für die Regierung,
die an einem Rettungsplan arbeitet. Das portugiesische Statistikamt hat
das Budgetdefizit des Landes für das Jahr 2010 nach oben korrigiert.
Die Neuverschuldung betrug im vergangenen Jahr 9,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts
(BIP) statt der bisher angenommenen 8,6 Prozent. Die gesamte Staatsschuld
lag demnach bei 93 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, was fast 160,4 Milliarden
Euro entspricht. ... " [K
24.4.11]
-
"Wie sich Frakionen in Bund und Ländern die Taschen vollstopfen.
"Der Verfassungsbruch Verbotene Extra-Diäten - gefräßige
Fraktionen", so heißt das neue Buch von Prof. Hans Herbert von Arnim.
Die Fraktionen in Bund und Ländern bekommen inzwischen - an der Öffentlichkeit
und allen Kontrollen vorbei - sehr viel mehr Geld aus der Staatskasse als
die Parteien. Die Geldschwemme verführt dazu, ihren Funktionären
Extra-Gehälter in Millionenhöhe zu zahlen. Wegen der Verfassungswidrigkeit
solcher Zulagen machen gerade die größten Sünder darum
ein großes Geheimnis. Zugleich übernehmen die Fraktionen immer
mehr Aufgaben ihrer armen Brüder, der Parteien. Für die Fraktionen
gelten alle die Vorkehrungen nicht, die die Parteien bei den Bürgern
erden sollen. So wird aus der politischen Willensbildung von unten immer
mehr eine von oben - ein Grund für die grassierende Parteienverdrossenheit.
Das Buch analysiert die unerlaubten Zahlungen im Bund und in allen Ländern,
macht sorgsam gehütete Geheimnisse öffentlich und stellt das
Aushebeln der Kon-trollen sowie die politische Instrumentalisierung abhängiger
Wissenschaftler an den Pranger. ... " [ae
24.4.11]
-
"Massenpetition deutscher VWL-Professoren. Ökonomen gegen größeren
Euro-Rettungsschirm. 189 Wirtschaftsprofessoren haben sich gemeinsam gegen
die geplante Ausdehnung des Euro-Rettungsschirms ausgesprochen. Sie warnen
vor „fatalen Folgen“. Der von Kanzlerin Merkel angeregte „Pakt für
Wettbewerbsfähigkeit“ sei nicht durchsetzbar. ... " [faz
24.4.11]
23.04.2011
" ... " []
-
"Aktienanleger blenden Risiken aus. Anleger stürzen sich auf
die Aktienmärkte - und bleiben vorerst auch dort. Das Angstbarometer
bei den Investoren ist auf dem niedrigsten Stand seit vier Jahren. Am Anleihemarkt
hingegen warten sie gespannt auf die Äußerungen der Fed zur
möglichen Herabstufung des US-Bonitätsratings.. Anleger stürzen
sich auf die Aktienmärkte - und bleiben vorerst auch dort. Das Angstbarometer
bei den Investoren ist auf dem niedrigsten Stand seit vier Jahren. Am Anleihemarkt
hingegen warten sie gespannt auf die Äußerungen der Fed zur
möglichen Herabstufung des US-Bonitätsratings. ... " [ftd
23.4.11]
-
"Kreditwürdigkeit. Jetzt muss Amerika allein für sich kämpfen.
Ernsthafte Zweifel an der Solidität der USA nähren die Angst
vor einer Schuldenkrise. Nun fällt Europa als letzter Verbündeter
noch weg. ...„Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem“,
hatte vor über 30 Jahren John Connally, Finanzminister unter Richard
Nixon, den Rest der Welt wissen lassen. ... " [WO
23.4.11]
-
"Schuldenkrise. Griechenland denkt doch an Umschuldung. Genau ein
Jahr ist es her, dass das südeuropäische Land Euro-Partner und
IWF um Finanzhilfen bitten musste. Im Kampf gegen die drohende Pleite ist
trotzdem kein Ende in Sicht. Griechische Medien berichten von Plänen
einer "sanften Restrukturierung". Genau ein Jahr ist es her, dass das südeuropäische
Land Euro-Partner und IWF um Finanzhilfen bitten musste. Im Kampf gegen
die drohende Pleite ist trotzdem kein Ende in Sicht. Griechische Medien
berichten von Plänen einer "sanften Restrukturierung".
... " [ftd
23.4.11]
-
"Wutbürger, hilf! Korruption in der Region. Jede zweite Behörde
ist von Korruption oder Vetternwirtschaft betroffen. Wutbürger: Was
die deutsche Gesellschaft für Sprache zum Wort des Jahres 2010 gewählt
hat, bezeichnet Menschen, die, mit viel Ärger bewaffnet, gegen Politiker
und ihre Entscheidungen aufbegehren. Es muss dabei nicht gleich so laut
werden wie beim Protest gegen den Monumentalbahnhof Stuttgart 21. Meistens
geht es leiser. Seit Jahren, oft Jahrzehnten, kämpfen sie gegen zweifelhafte
Kommunalpolitik und Vetternwirtschaft, auch in der Region. ... "
[NN
23.4.11]
22.04.2011
" ... " []
-
"Analyse: Angst vor dem griechischen Infarkt. Europa streitet über
die richtige Medizin für den griechischen Patienten. Die Angst vor
den Folgen Infarkts wächst. Doch ob die Umschuldung schockartig oder
heimlich kommt: Bezahlen wird sie der Steuerzahler.... " [dP
22.4.11]
-
"Experte: Sorge, dass in Spanien "viel gemogelt" wird. Nur die verbliebene
Glaubwürdigkeit der EZB verhindere einen Euro-Absturz, sagt Kapitalmarkt-Experte
Heinz Blasnik. Während die Staatsanleihen Griechenlands, Irlands und
Portugals von einem Tiefpunkt zum nächsten taumeln, ist der Wert der
europäischen Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar
so hoch wie seit 15 Monaten nicht mehr. Der Grund für diesen offensichtlichen
Widerspruch liegt darin, dass die Kapitalmärkte damit rechnen, dass
es gelingt, einen Kern-Euro zu erhalten und dass die Europäische Zentralbank
(EZB) nicht zu den Mitteln der US-Notenbank greifen wird, meint der Kapitalmarktexperte
Heinz Blasnik. ... " [dP
22.4.11]
-
"Deutsche Staatsschuldenquote seit 1991 von 39 % auf 83 % des BIP mehr
als verdoppelt. Wiedervereinigungskosten und Finanzkrise bei Senkung
der Unternehmens- und Einkommenssteuern und Aufgabe der Vermögenssteuer
haben Deutschland in die Staatsverschuldung getrieben. So stieg die Staatsschuldenquote
seit 1991 von 39,1 auf 83,2 % oder mehr als den doppelten Anteil oder von
600 Milliarden Euro auf mehr als 2.000 Milliarden Euro. ... " [jj
22.4.11]
-
"Pleitebank. JPMorgan gibt Ex-Lehman-Kunden mehr als 800 Millionen Dollar.
JPMorgan Chase: Lehman Brothers hat die Bank auf 8,6 Milliarden Dollar
verklagt. 861 Millionen Dollar - diesen Betrag stellt der US-Finanzriese
JPMorgan geschädigten Ex-Kunden der Pleitebank Lehman Brothers zur
Verfügung. Die beiden Firmen waren einst enge Geschäftspartner.
... " [Sp
20.4.11]
21.04.2011
" ... " []
-
"König von Bahrain überweist 42 Milliarden Dollar auf Schweizer
Banken ... Der Geldtransfer auf Schweizer Konten ist ein Zeichen für
die Sorge des herrschenden Systems in Bahrain in Bezug auf die Zukunft.
„In Wahrheit sind solche verräterischen Regime ein Produkt der USA
in ihren Ländern. Ihr Weiterbestehen beruht auf der politischen Macht
der Imperialisten“, so Schoenman. ... " [irib
21.4.11]
-
"Irren ist menschlich – in der Politik ein teurer Spaß. Die
Belastung unserer Volkswirtschaft durch politische Fehlentscheidungen ist
inzwischen gefährlich hoch. ... Die Regierungen Schröder und
Merkel haben zur Förderung des Finanzplatzes Deutschland, wie sie
schwärmten, Spekulanten eingeladen, sich in Deutschland zu tummeln.
Und die deutschen Banken selbst stiegen in die spekulativen Geschäfte
ein. Die Finanzmärkte wurden dereguliert, es konnte ohne Rücksicht
auf die Risiken spekuliert werden. Den Schaden tragen wir Steuerzahler
mit einem Rettungsschirm von 480 Milliarden Euro. ... " [SK
21.4.11]
-
"... Seit Jahren wächst die Kluft zwischen Reichen und Nichtreichen.
So schrieben schon 2005 drei Analysten der Citigroup, dass die ganze Welt
in zwei Blöcke geteilt sei - eine "Plutonomie" und "den Rest". In
der Plutonomie gibt es keinen amerikanischen, britischen oder russischen
Verbraucher mehr; sie besteht aus einer kleinen Gruppe extrem reicher
Konsumenten. Der Rest, das sind die vielen "Nichtreichen", die nur erstaunlich
kleine Bissen vom Kuchen abbekommen. ... " [Cap
21.4.11]
-
"Geldflut spült die Sorgen fort. Armes Land, reiche Konzerne:
Während ein Schuldenberg die USA drückt, verdienen US-Konzerne
wieder bestens. Das zählt an der Börse - globale Risiken werden
ignoriert. Die einflussreiche Agentur Standard & Poor's hält die
weltweit führende Wirtschaftsnation USA nur noch für bedingt
kreditwürdig - und die Börse bleibt unbeeindruckt. Das passt
ins Bild, seit Monaten blenden die Aktionäre die Risiken für
den globalen Aufschwung aus. Wie lange geht das noch gut? ... " [Sp
21.4.11]
20.04.2011
" ... " []
-
"Proteste gegen Atompolitik von RWE. Aktivisten bereiten Konzern-Aktionären
in Essen nachdrücklichen Empfang. Unter dem Motto "Atomkraft abschalten!
Stromkonzerne entmachten" haben Aktivistinnen und Aktivisten von Attac
am heutigen Mittwoch bei der RWE-Hauptversammlung in der Essener Grugahalle
gegen die Atompolitik des Stromriesen protestiert. Gemeinsam mit rund 500
anderen Demonstranten bereiteten sie den RWE-Aktionären einen nachdrücklichen
Empfang. Etwa 100 Aktivisten – unter ihnen auch viele "Attacies" – gelang
es, den Zugang zur Halle für eine halbe Stunde komplett zu blockieren,
anschließend mussten sich die Aktionäre einzeln ihren Weg in
die Halle bahnen. Nach zweieinhalb Stunden löste sich die Sitzblockade
freiwillig auf. Auch im Inneren der Halle sahen sich die Aktionäre
mit Attac-Forderungen konfrontiert: Überraschend entrollten sieben
Attac-Aktive zu Beginn der Rede von RWE-Chef Jürgen Großmann
Banner mit Aufschriften wie "Atomprofite? Schluss jetzt!", "Atomkonzerne
abschalten!" und "Raus aus Kohle und Atom! .... " [attac
20.4.11]
19.04.2011
" ... " []
-
"Die Märkte haben sich vom Schock einer möglichen Herabstufung
der USA erholt: US-Staatsanleihen glichen die nach der Warnung der
Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) erlittenen Kursverluste innerhalb
weniger Stunden wieder aus. ... Der Pimco-Gründer erwartet
einen Kursverfall bei Treasuries, wenn die US-Notenbank Ende Juni ihre
Anleihekäufe einstellt. Die Federal Reserve hatte im November den
Kauf von bis zu 900 Mrd. Dollar an US-Staatsanleihen angekündigt,
um die Konjunktur zu stützen. Läuft das Programm wie erwartet
im Juni aus, fällt also ein Großeinkäufer weg. ...
" [BO
19.4.11]
-
"FTD-Serie: Amerikas Schuldenkrise. Auf den USA lastet ein riesiger
Berg an Verbindlichkeiten. Die Regierung, Bundesstaaten und Städte
stehen bei ihren Geldgebern mit Tausenden Milliarden Dollar in der Kreide.
FTD.de erklärt in einer Serie Auswirkungen des Desasters. ...
" [ftd
19.4.11]
-
"Der Schock währte nur kurz. Die angedrohte Bonitäts-Senkung
der USA erschüttert die Politik, kaum aber Anleger. Die schauen mehr
auf Euro-Probleme. ... " [K
19.4.11]
-
"Griechenlands notwendige Umschuldung. Griechenland muss mit seinen
Gläubigern eine Umschuldung seiner Staatsschulden anstreben. Auf dem
Spiel stehen die europäische Idee, das Vertrauen in die Solidität
des Euro - und letztlich das Ansehen des demokratischen Rechtsstaats.
... " [faz
19.4.11]
-
"US und UK teilten Iraks Öl noch vor Kriegsbeginn auf. Die
britische Zeitung "The Guardian" berichtet, dass Großbritannien und
die USA noch vor einer eigentlichen Bekanntgabe einer Invasion des Iraks
die Ölvorräte des Iraks untereinander aufteilten. Das zeigen
jetzt Dokumente, die von der Regierung veröffentlicht wurden und die
bisher geheimgehalten wurden. ... " [bg
19.4.11]
18.04.2011
" ... " []
-
"Ratingagentur zweifelt an Kreditwürdigkeit. Warnschuss für
die USA. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die
künftige Kreditwürdigkeit der USA infrage gestellt. Sie bewerte
die Bonität der Vereinigten Staaten zwar weiter mit der Bestnote AAA,
teilte die Agentur mit. Allerdings senke sie den Ausblick für die
langfristige Beurteilung von "stabil" auf "negativ". Grund sei das im Vergleich
zu anderen mit AAA bewerteten Ländern sehr hohe Haushaltsdefizit.
Während andere Länder mit Topbewertung wie Deutschland, Großbritannien
oder Frankreich mit der Konsolidierung bereits im vergangenen Jahr begonnen
hätten, seien die US-Pläne für den Umgang mit den"sehr großen
Budgetdefiziten und der steigenden Verschuldung" noch "unklar". ... " [TS
18.4.11]
-
"Die gelbe Karte für die USA kommt spät. Europas Politiker
fühlten sich lange Zeit verfolgt von den Ratingagenturen. Dieses Mal
hat es die USA erwischt. ... " [K
18.4.11]
-
"Zehn unangenehme Wahrheiten über die USA. Die Vereinigten
Staaten sitzen auf einem gigantischen Schuldenberg von mehr als 14 Billionen
Dollar. Die Finanzmärkte fragen sich, wie die USA aus dieser Schuldenfalle
entkommen wollen. Zehn unangenehme Wahrheiten. ... " [HB
18.4.11]
-
"Griechenland-Panik kennt kein Halten mehr. Die Renditen kurzläufiger
Anleihen steigen auf über 20 Prozent. Der damit einhergehende Kursverfall
markiert einen neuen Höhepunkt der Schuldenkrise. Anlass sind Spekulationen
über eine Umschuldung und über eine Blockade der Notkredite für
Portugal. ... " [BO
18.4.11]
-
"Preisschock. Amerika lehnt sich gegen US-Notenbank auf. US-Notenbankchef
Ben Bernanke: Spagat zwischen Konjunkturstimulierung und Inflation.
Amerikas Inflationsschub zehrt an dem Ersparten der US-Bürger,
im Staat Georgia wird vor Tankstellen gegen den Benzinpreisanstieg gebetet:
Nicht nur in den USA ist der Volkszorn über die lasche Inflationsbekämpfung
der US-Notenbank ausgebrochen. Erste asiatische Unternehmen ziehen Konsequenzen.
... " [mm
18.4.11]
-
"Neue Weltwährung Yuan. Das internationale Währungssystem
steht vor einer Zäsur. Während die Schuldenwährungen
Dollar und Euro an Vertrauen verlieren, treibt die Regierung in Peking
den Aufstieg des Yuan zur globalen Leitwährung voran. Chinas Exportwirtschaft
kann von diesem Aufbruch profitieren. Unternehmen und Anleger im Westen
auch. ... " [wiwo
18.4.11]
-
"Deutsche Bank, Anlagemüll und die Zinswetten mit hochverschuldeten
Kommunen ... ... " [os
18.4.11] RS: Es scheint an der Zeit, dass öffentlicher
wird, dass zum Kerngeschäft der Bankster gehört, ihre Kunden
abzuzocken.
Aktuelle Sachlage
15. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
Als Kommentar mag eine bemerkenswerte Initiative, die die Ratingsagenturen
vor Gericht bringen will, dienen. Aus der Meldung der taz
(14.4.11): "... Wie die Agenturen arbeiten. Bestand ihr Geschäft
vor der Krise darin, dubiose Anlageprodukte überzubewerten, widmeten
sie sich ab 2010 der ständigen Abwertung der Kreditwürdigkeit
von Regierungen und öffentlichen Einrichtungen. Diese sahen sich dadurch
gezwungen, den Kreditgebern immer mehr Zugeständnisse zu machen. Der
Optimismus der Agenturen in den Jahren des Booms ermöglichte den Kreditgebern
gewaltige Gewinne auf Kosten sozialer Rechte wie dem Recht auf Wohnung.
Der derzeitige Pessimismus führt zum Kahlschlag aller verbleibenden
sozialen Errungenschaften. Die großen Agenturen messen die Kreditwürdigkeit
eines Landes fast ausschließlich daran, welche Vorteile es den Kreditgebern
einräumen kann und will und bis zu welchem Punkt die Regierung bereit
ist, Sozialausgaben zusammenzukürzen. Je bereitwilliger eine Regierung
etwa die Renten einfriert oder den Arbeitsmarkt "flexibilisiert", umso
glaubwürdiger ist sie in den Augen der Ratingagenturen. ..."
2. Quartal 2011: , 14,
1.
Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
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4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
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45,
44,43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
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30,
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28,
27,
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2
Quartal 2010 27,
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17,
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1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
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01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
_
17.04.2011
" ... " []
-
"Das Kapital. Etwas Beängstigendes an diesem Preisauftrieb.
Der sprunghafte Anstieg der Erzeuger- und Verbraucherpreise über die
vergangenen Monate wäre leicht zu verstehen, wenn die Ökonomien
in der Nähe ihres Produktionspotenzials wurschtelten. Doch so betrachtet
haben sogar die deutschen Daten einen Haken, von den amerikanischen gar
nicht zu reden. ... " [ftd
17.4.11]
-
"Die Weltenretter kehren zurück in die Realität. Mehr
denn je erinnern die Diskussionen bei den Treffen von IWF und G-20 an das
Kleinklein der Verhandlungen in den Jahren vor Ausbruch der Finanzkrise.
... " [WO
17.4.11]
-
"Wachstumskritiker. "Wir haben geprasst, und am Ende gab es Tränen".
Supermarkt in den USA: "Die meisten Kaufentscheidungen fallen unter sozialem
Druck". Supermarkt in den USA: "Die meisten Kaufentscheidungen fallen unter
sozialem Druck". Kapitalismuskritik ist wieder in Mode, seit die Finanzkrise
Milliarden Euro vernichtet hat. Der britische Ökonom Tim Jackson hält
ständiges Wirtschaftswachstum für einen Irrweg. Im Interview
erklärt er, warum gerade seine Heimat ein abschreckendes Beispiel
dafür ist. ... " [Sp
17.4.11]
-
"Minsk: Zentralbank stoppt Goldverkauf. Seit Monaten gibt es in
Weißrussland einen regelrechten Run auf Gold. Jetzt kappt die Zentralbank
den Verkauf. ... " [K
17.4.11]
-
"1 Milliarde in Gold: Universitäts-Fonds lässt Termin-Ware
physisch liefern. "Goldbarren können nicht beliebig gedruckt werden".
UTIMCO, die zweitgrößte Universitäts-Stiftung der USA,
hat im vergangenen Jahr erhebliches Kapital in Gold Futures angelegt. Jetzt
ließ der Fonds das Gold ausliefern und in New York einlagern.
... " [gr
17.4.11]
-
"Von Bankers Gnaden. Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen
erhöht, doch Bankkunden haben wenig davon: Kredite werden teurer,
während Sparverträge kaum mehr abwerfen. ... " [Z
17.4.11]
-
"Hier regieren 7 000 gierige Prinzen. Das saudische Königshaus
betrachtet das Land als Selbstbedienungsladen, die Mitglieder US-Depeschen
zeigen: Ein Großteil der Ölerlöse geht an die Machthaber,
die sich auch durch Bestechung und Landraub finanzieren ... ... "
[WO
17.4.11]
-
"Innenministerium verstieß gegen Antikorruptionsrichtlinie. Thüringens
Innenminister Jörg Geibert (CDU) konnte in der Sitzung des Innenausschusses
am 18. März keine Auskunft über die Beschäftigungsdauer
des Leiters der Beschaffungsstelle geben. Das Thüringer Innenministerium
hat jahrelang gegen die Antikorruptionsrichtlinie des Landes verstoßen.
Nach Informationen des MDR Thüringen wurde das Personal der Beschaffungsstelle
in der Thüringer Polizei über Jahre hinweg nicht wie vorgeschrieben
ausgetauscht. Unter anderem war der Leiter der Abteilung dort länger
als zehn Jahre beschäftigt. Erlaubt sind höchstens vier Jahre,
um Korruption vorzubeugen. ... " [taz
17.4.11]
16.04.2011
" ... " []
-
"FINANZKRISE: Schlangengrube voller Gier. Die Deutsche Bank steht
in den USA wegen Hypothekengeschäften am Pranger. In den Vereinigten
Staaten werden heftige Vorwürfe gegen die Hypothekengeschäfte
der Deutschen Bank erhoben. Ein Unterausschuss des US-Senats wirft dem
größten deutschen Geldinstitut vor, die weltweite Finanzkrise
mit ausgelöst zu haben. Konkret soll die Deutsche Bank wissentlich
dabei mitgemacht haben, problematische Immobilienkredite zu bündeln
und an Investoren weiterzuverkaufen. Solche Schrottpapiere brachten von
2007 an die gesamte Finanzwelt ins Wanken.... " [MA
16.4.11]
-
"Bundesbank-Chef für stärkeren Defizitabbau. Es war seine
letzte Pressekonferenz als Bundesbank-Präsident. Die nutzte Axel Weber,
um einen stärkeren Defizitabbau anzumahnen. Finanzminister Schäuble
nickte bei dem gemeinsamen Auftritt zustimmend - obwohl die jüngste
Prognose erst einige Tage alt ist. ... " [SZ
16.4.11]
-
"US-Banken werden wieder mit Krisen-Altlasten konfrontiert. Die
schwierige Suche nach den Schuldigen der Finanzkrise. Amerikas vorwärtsdrängende
Banken holt die Finanzkrise wieder ein. So hat ein einflussreiches Senatskomitee
das Justizministerium zum Handeln aufgerufen. Und die Börsenaufsicht
könnte Wall Street bald mit Zivilklagen überziehen. ...
" [NZZ
16.4.11]
15.04.2011
" ... " []
-
"Nach Hausdurchsuchung: Attac legt Rechtsmittel ein. Attac beantragt
nach der gestrigen Hausdurchsuchung Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft
München und will Beschwerde gegen den Durchsuchungsbeschluss beim
Amtsgericht München einlegen. Der Einsatz der Münchener Ermittlungsbehörden
im Bundesbüro von Attac in Frankfurt am Main war eine Farce. Der Beschluss
sah die Beschlagnahmung von Computern, externen Festplatten und Speichermedien
vor, die Durchsuchung hat das Büro über Stunden lahmgelegt –
und das, obwohl die Staatsanwaltschaft in München sich die gesuchte
Datei auch bequem vom eigenen Büro aus hätte herunterladen können.
Der Vorwurf der Urheberrechtsverletzung ist erkennbar vorgeschoben, um
gegen die strafrechtlich nicht zu verfolgende Veröffentlichung angeblich
geheimer Informationen vorzugehen. ... " [attac
15.4.11]
-
"Ein verhängnisvoller Deal. Über drei Billionen Euro Privatvermögen
werden in der Schweiz gebunkert. Schätzungen gehen davon aus,
dass 50% bis 70% dieses Geldes illegaler Herkunft sind. Ein dreistelliger
Milliardenbetrag stammt von deutschen Steuerflüchtlingen. Eine Studie
der Bundesbank geht davon aus, dass 500 Milliarden Euro ohne Kenntnis des
Fiskus im Ausland schlummern, ein Drittel davon in der Schweiz. ..." [NDS
15.4.11]
-
"Das Volumen sogenannter Problemkredite in den Bankbilanzen ist im ersten
Halbjahr 2010 weiter deutlich gestiegen. Das geht aus einer neuen Studie
der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hervor.
Demnach hielten die deutschen Kreditinstitute Mitte des vergangenen Jahres
insgesamt Problemkredite in Höhe von 225 Milliarden Euro in den Büchern.
Dies sei ein Anstieg von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ...
" [pad
15.4.11]
-
"Japanischer Journalist vermutet Waffenprogramm im AKW Fukushima.
Eine sensationeller Verdacht eines japanischen Journalisten erregt derzeit
große Aufmerksamkeit. Laut Yoichi Shimatsu, Ex-Chefredakteur der
The Japan Times, soll ein geheimes Atomwaffenprogramm im AKW in Fukushima
die Rettungsaktionen behindern. ... " [gco
15.4.11]
-
"Drastische Transparenzlücken bei Neuregelung von Nebeneinkünften.
Die Neuregelung von Abgeordneten Nebeneinkünften war mehr als überfällig.
Immer wieder hatten wir in der Vergangenheit die unzureichende bisherige
Regelung kritisiert. Gestern (14.4.11) hat nun die Rechtstellungskommission
des Bundestages eine Neuregelung beschlossen, die Nebeneinkünfte von
Abgeordneten über 10.000 Euro pro Jahr besser sichtbar macht. Dieser
Verbesserung steht aber eine skandalöse neue Transparenzlücke
gegenüber: Einkünfte unter 10.000 Euro müssen überhaupt
nicht mehr bekannt gegeben werden, auch wenn sie in der Summe aus verschiedenen
Aufträgen erhebliche Beträge ausmachen und durchaus eine finanzielle
Abhängigkeit von einer bestimmten Branche bedeuten können.
... " [LC
15.4.11]
14.04.2011
" ... " []
-
"Portugal darf nicht fallen. FINANZKRISE Die Staatsverschuldung
reißt immer mehr Länder in den Abgrund. Deshalb gehören
die großen Ratingagenturen jetzt vor ein Gericht gestellt. Je stärker
sich die Finanzkrise zuspitzt und Länder wie Spanien, Griechenland
oder Portugal in Bedrängnis kommen, umso deutlicher wird, dass die
Verantwortlichen ebendieser Krise an ihr verdienen wie sonst niemand. Keiner
traut sich, dem Einhalt zu gebieten. Es gibt keinerlei Kontrollen oder
gar Sanktionen gegen die Urheber der Krise. Gleichzeitig leiden die einfachen
Leute sowie kleine und mittelständische Unternehmen unter immer härteren
Sparprogrammen. Deshalb haben wir - verschiedene spanische Juristen,
Verbraucherschutzorganisationen mit Unterstützung einiger Parteien
- beschlossen, die Ratingagenturen vor Gericht zu bringen. Es geht
uns darum, einen Putschversuch - einen "Marktstreich" - abzuwehren. Wenn
das nicht gelingt, droht die Krise die zerbrechlichen demokratischen Grundlagen
unserer Gesellschaften zu zerstören. ... " [taz
14.4.11]
-
"Irland beteiligt Investoren an Bankenrettung. Gläubiger der
verstaatlichten Allied Irish Geldinstitute müssen bluten. Eine Gerichtsentscheidung
hat den Weg für die Gläubiger-Beteiligung frei gemacht. ... "
[WO
14.4.11]
-
"Markus Frick muss nicht ins Gefängnis.
Der tiefe Fall eines ehemaligen Börsengurus: Das Berliner Landgericht
hat den Buchautor und Herausgeber mehrerer Börsen-Briefe zu einer
Bewährungsstrafe verurteilt. Damit endet der größte Prozess
wegen Marktmanipulation in der Geschichte der Bundesrepublik. ...
" [b.ard
14.4.11]
-
"Bericht zur Finanzkrise. US-Senat rechnet mit Deutscher Bank ab.
"Eine Schlangengrube voller Gier, Interessenkonflikte und Missetaten" -
mit scharfen Worten prangert ein US-Senatsausschuss die Rolle der Banken
in der Finanzkrise an. Auch die Deutsche Bank wird gebrandmarkt: Ein ganzes
Kapitel widmet sich ihren riskanten Hypothekengeschäften. ...
" [Sp
14.4.11]
-
""Das Fukushima des deutschen Finanzmarktes". Erst hatte der IWF
kein gutes Bild von den europäischen Banken gezeichnet, jetzt legen
Ökonomen nach. Sie sehen angesichts einer laschen Regulierung der
Branche selbst Institute wie die Deutsche Bank anfällig für Krisen.
... " [HB
14.4.11]
-
"Weltwährungssystem. Schwellenländer gründen Gegenmacht
zum Dollar. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sagen
der Allmacht des Dollars den Kampf an: Sie handeln künftig in ihren
eigenen Währungen. ... " [WO
14.4.11]
-
"Attac-Büro wegen BayernLB-Gutachten durchsucht. Grund ist
die Veröffentlichung eines Gutachtens. Die Staatsanwaltschaft München
hat am Donnerstag das Bundesbüro des globalisierungskritischen Netzwerkes
Attac in Frankfurt durchsucht. Grund sei die Veröffentlichung eines
Gutachtens zum Milliardendebakel der BayernLB gewesen, teilte Attac-Aktivistin
Jutta Sundermann mit. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München
bestätigte auf Nachfrage, dass Attac-Räume wegen des Verdachts
der Urheberrechtsverletzung durchsucht worden seien. ..." [B2B
14.4.11]
-
"Kiener-Prozess. Hedgefonds-Manager bereut "unsägliches Verhalten".
Er soll 345 Millionen Euro ergaunert und sich davon Flugzeuge und einen
Hubschrauber zugelegt haben - jetzt sagte der frühere Hedgefonds-Manager
Helmut Kiener vor Gericht aus: Er habe aus "Versagensangst" gehandelt und
bereue sein "unsägliches Verhalten". ... " [Sp
14.4.11]
-
"Zinsmanipulation. Großbanken unter Verdacht. Bank of America,
Citigroup und UBS sollen sich laut Zeitungsbericht in der Finanzkrise
beim Libor abgesprochen haben ... " [dS
14.4.11]
-
"Das Kapital. Die Märkte fast noch blinder als 2007. Dass die
Aktienmärkte 2007 ein halbes Jahr gebraucht hatten, um die Folgen
der Kreditkrise zu begreifen, ist fast noch verständlich, da das Ganze
eben schwer einschätzbar war. Doch was haben die Anleger gelernt?
Aktien zu kaufen, auch wenn man die unabschätzbaren Risiken kaum noch
aufzählen kann. ... " [ftd
14.4.11]
13.04.2011
" ... " []
-
"Kommentar zur Steuerfahnder-Affäre. Peinliche Rüge. Vier
lästige Staatsbeamte wurden mit nachweislich falschen psychiatrischen
Gutachten aus dem Dienst gedrängt. Sie gehören rehabilitiert
und nicht ein zweites Mal zum Spielball politischer Interessen gemacht....
" [FR
13.4.11]
-
"Zahlungsrückstände. Griechenland vertröstet deutsche
Unternehmen. Giorgos Papakonstantinou: "Ich täte nichts lieber,
als alle Rückstände zu begleichen". Die griechische Regierung
schuldet Siemens, Hochtief und anderen deutschen Firmen rund 500 Millionen
Euro. Der Finanzminister des Pleite-Staats gibt zu: Auf das Geld müssen
sie noch ein wenig länger warten. ... " [Sp
13.4.11]
-
""Ackermann ist gefährlich". Die nächste Krise kommt,
sagt Ex-IWF-Chefökonom Simon Johnson - und warnt vor dem Chef der
Deutschen Bank. Der setze auf hohe Renditen, weil er weiss, dass der Steuerzahler
notfalls haften wird. ... " [taz
13.4.11]
-
"Die Verbraucher in den USA haben im Februar 2011 deutlich mehr Kredite
aufgenommen als von Finanzexperten erwartet. Wie die amerikanische
Notenbank Federal Reserve (Fed) mitteilte, nahm das Volumen von Verbraucherkrediten
um 7,6 Mrd. US-Dollar zu, während die Experten mit einem Zuwachs von
lediglich 4,7 Mrd. Dollar gerechnet hatten. Im Januar dieses Jahres hatte
der Kredit-Anstieg nur bei revidierten 4,45 Mrd. Dollar gelegen. Insgesamt
verfügen die amerikanischen Verbraucher über Kredite in Höhe
von 2,42 Bio. US-Dollar. ... " [KM
13.4.11]
-
"Gutachten des Bundestages. Euro-Rettung könnte zu Verfassungsbruch
führen. Ein Gutachten des Bundestages warnt: Wenn sich Deutschland
wie geplant am Euro-Rettungsschirm beteiligt, riskiert die Bundesregierung
im Extremfall einen Bruch der Verfassung. ... " [Sp
13.4.11]
-
"Hohes Defizit. Obama fordert Schuldenbremse für die USA. Das
Sparziel des US-Präsidenten liegt mit 4000 Mrd. Dollar binnen zehn
Jahren fast viermal so hoch wie zuvor: Erstmals geht Obama konkret das
Washingtoner Haushaltsloch an, das selbst der IWF inzwischen als Gefahr
anprangert. ... " [ftd
13.4.11]
-
"Finanzkrise Der IWF – nur begrenzt lernfähig. In Ansätzen
ist eine inhaltliche Neuausrichtung des IWF nach der Finanzkrise erkennbar.
Noch verharrt der Fonds jedoch zu sehr in alten Denkmustern. ...
" [Zeit 13.4.11]
-
"Angst vorm Sparen. Die Tricks der Haushaltsschummler. Viele Staaten
sind hoch verschuldet. Doch sie scheuen Einschnitte, die Wählerstimmen
kosten könnten. Stattdessen hübschen sie ihre Bilanzen auf -
und kaschieren damit die Probleme. Sogar die USA geben Anlass zur Sorge.
... " [ftd
13.4.11]
-
"Ex-Kommissar McCreevy pfeift auf Loyalität: Aufsichtsratsposten
bei Bank. Kaum läuft die einjährige Berichtspflicht für
den ehemaligen EU-Kommissar Charles McCreevy gegenüber der Europäischen
Kommission aus, übernimmt der Ire den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden
bei der Dubliner “Bank of New York Mellon”. Als Binnenmarktkommissar war
er für die Regulierung der Finanzmärkte während und nach
der Krise zuständig. Die Kommission muss mit ihrem neuen Verhaltenskodex
derartige Seitenwechsel klar untersagen, anstatt lediglich auf die Integrität
ehemaliger Amtsträger zu setzen. ... " [lc
13.4.11]
12.04.2011
" ... " []
-
"Bericht des Rechnungshofes. Euro-Rettungsschirm könnte teurer
werden. Die Bonner Behörde alarmiert das Parlament: Bei den deutschen
Milliardenzahlungen an den Fonds fordern die Prüfer einen Vorbehalt
des Bundestages. Die Abgeordneten sollen auf ihr Haushaltsrecht pochen
- auch um zusätzlich Ausgaben zu verhindern. ... " [ftd
12.4.11]
-
"Auch die neue Schuldenbremse kennt Ausnahmen. Kapitulation vor dem
Staatsdefizit. Juristen strecken die Waffen: Mit Grundgesetzartikeln
und Paragraphen ist die Staatsverschuldung kaum zu stoppen. Auch das Europarecht
hat versagt. Juristen sehen nur geringe Chancen, Schuldenstaat und Finanzkrise
zu begegnen. "Politik und Gesellschaft werden jede Schuldenregel umgehen,
wenn die gesetzliche Verschuldungsgrenze nicht ausreichend präzise
ist", sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Otto Fricke auf einer Tagung
der Humboldt-Universität in Berlin. ... " [faz
12.4.11]
-
"Rückschau: Geldspritze. Wie teuer werden die Hilfen für Europa?
Inzwischen liegen schon drei Patienten auf der Intensivstation für
kranke Euro-Staaten. Nach Griechenland und Irland bekommt auch Portugal
milliardenschwere Finanzspritzen gegen den finanziellen Zusammenbruch.
Die zuständigen Politiker in Europa verbreiten Zuversicht: Man bekäme
das hin und der Rettungsschirm funktioniere. Aber stimmt das? Gerade hat
der Bundesrechnungshof vor unkalkulierbaren Risiken für Deutschland
gewarnt. ... " [pm
12.4.11]
-
"Wikileaks: USA verbieten UN-Treffen mit Manning. UN-Berichterstatter
dürfen kein vertrauliches Gespräch mit dem möglichen Wikileaks-Informanten
führen. Manning soll in Haft misshandelt worden sein. Die Vereinten
Nationen sind über das US-Vorgehen "enttäuscht". ... " [dP
12.4.11]
-
"Interessenverband als Gegenpol zur Finanzlobby. Rund 30 Verbände
und Nichtregierungsorganisationen haben in Brüssel die neue Lobbygruppe
Finance Watch gegründet. Sie möchte „die Lobbydominanz der Finanzindustrie
aufbrechen“. ... " [faz
12.4.11]
-
"Jura-Datenbanken. So verdienen Finanzinvestoren am Verkauf deutscher
Urteile. 28 Prozent Umsatzrendite - der Digital-Verlag Juris erzielt
unter anderem mit Online-Datenbanken deutscher Rechtsprechung traumhafte
Gewinne. Eigentlich gehören die Urteile der Allgemeinheit. Doch ein
Vertrag mit dem Bund garantiert Juris exklusive Vorteile. ... " [Sp
12.4.11]
-
"Altersvorsorge. Südeuropäer leisten sich großzügige
Renten. OECD-Vergleich: Italien und Griechenland genehmigen sich einen
langen Ruhestand. Deutschland hingegen zählt zu den Schlusslichtern.
... " [WO
12.4.11]
-
"Finanzstabilitätsbericht. IWF stellt USA mit Griechenland auf
eine Stufe. Die Euro-Krise bewegt seit Monaten die Märkte. Der
Internationale Währungsfonds zeigt dagegen mit dem Finger auf die
USA. Die Empfehlung: Washington soll dem europäischen Beispiel folgen
und sparen, sparen, ... " [ftd
12.4.11]
11.04.2011
" ... " []
-
"Soviel Heimlichkeit. Regierungsparteien verweigern im Bundestag Einrichtung
eines Lobbyistenregisters. Auch Umsetzung von UN-Konvention gegen Abgeordnetenbestechlichkeit
abgelehnt... " [jw
11.4.11]
-
"DG-Fonds-Anleger stehen vor dem Totalverlust - Schutzvereinigung
für Anleger kritisiert genossenschaftlichen Finanzverbund ...
''Die Konstruktion der Fonds konnte wirtschaftlich gar nicht funktionieren'',
betont Ehrath. Die Immobilien wären weit über Wert gekauft, in
der Hochzinsphase über Kredite finanziert und aufgrund der Verflechtungen
von Fondsemittent, Treuhänder und Banken mit viel zu hohen Kosten
belastet worden. ... " [FN
11.4.11]
_
Aktuelle
Sachlage 14. KW: 2011, 5. Jahrgang, (Beginn):
Für das Kapital und die Bankster herrschen goldene Zeiten. Die "Rettungsschirme"
werden ausgeweitet und die Schuldenlast und Belastungen auf die SteuerzahlerInnen
abgewälzt. Gleichzeitig werden kräftig Boni auch an die ausgegeben,
die schon bewiesen haben, dass sie sie nicht verdienen. Das Spekulationsgeld
ist angesichts der Minierhöhung von 0.25 Basispunkten durch die EZB
immer noch sensationell billig. Mit dem Kauf maroder Staatsanleihen mit
Rettungsgarantie lassen sich mühelos Milliardengewinne einfahren.
Und der Derivategeschäft blüht mehr denn je. Die Risiken schlummern
in Offshorezentren und Steueroasen. Es
wird verschleiert, getrickst und gelogen, dass sich die sprichtwörtlichen
Balken gar nicht mehr biegen können, weil sie längst in Schall
und Rauch zerstoben sind. Die Welt wird regiert von einigen wenigen 100
ehrenwerte Familien. Und die sagen ihren BefehlsempfängerInnen in
den Regierungen, wo es lang geht. Das Finanzsystem scheint außer
Rand und Band und eine Eigendynamik in Richtung Kollaps zu entwickeln,
die doch sehr an das erinnert, was Marx prophezeite. Es bleibt also spannend
die nächste Zeit. Seit der Finanzkrise haben die großen Industrienationen
viele Billionen neue Schulden gemacht und die 60% Grenze des BIBs wurde
auch von Deutschland sehr nachhaltig gerissen. Man fragt sich angesichts
der sog. Schuldenbremsen, wie das nur möglich ist. Es scheint, als
hülfen nur sehr einschneidende, teurere, drakonische und vor allem
persönliche Strafen.
1. Quartal 2011: ,
13,
12,
11,
10,
09,
08,
07
,
06,
05,
04,
03,
02,
01,
4.
Quartal 2010: , 52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
40,
3.
Quartal 2010 39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,31,
30,
29,
28,
27,
26,
2
Quartal 2010 27,
26,
25,
24,
23,22,
21,
20,
19,
18,
17,
16,
15,
14,
1.
Quartal 2010: 13,
12,
11,
10,
09,
08,
07,
06,
05,
04,
03
,02,
01,
4.
Quartal 2009: , 53,
52,
51,
50,
49,
48,
47,
46,
45,
44,
43,
42,
41,
im 3. Quartal 2009: 40,
39,
38,
37,
36,
35,
34,
33,
32,
31,
30, |
__
10.04.2011 " ... " []
-
"US-Haushalt. Es wird noch schwerer für Obama. Wenn es blöd
läuft in Washington, dann ist die größte Volkswirtschaft
der Welt Mitte Mai pleite. Dann nämlich werden die Schulden der USA
die bisher gesetzlich erlaubte Obergrenze von 14.300 Mrd. Dollar überschreiten
- der Staat könnte somit keine neuen Schulden mehr aufnehmen und auslaufende
Schulden nicht mehr refinanzieren. Ein Desaster für die USA und das
Weltfinanzsystem. ... " [ftd
10.4.11]
-
"US-Haushaltsstreit endet als Vorgeplänkel im Etat-Krieg ...
Die Schuldengrenze liegt derzeit bei mehr als 14 Billionen Dollar, und
könnte schon in wenigen Wochen nicht mehr ausreichen. Finanzminister
Timothy Geithner geht davon aus, dass die USA Mitte Mai an diese Grenze
stoßen. Sollte der Kongress sie nicht anheben, drohten katastrophale
Folgen, sagte Geithner. Die Anhebung der Schuldengrenze ist immer ein politisch
heikles Unterfangen.... " [RD
10.4.11]
09.04.2011 "
... " []
-
"Haushaltsnotstand in den USA abgewendet. "Wir haben einen Deal".
Die drohende finanzielle Lähmung der Regierung von US-Präsident
Barack Obama ist abgewendet worden. Kurz vor Ablauf der entscheidenden
Frist erzielten Republikaner und Demokraten unter Vermittlung des Weißen
Hauses in ihrem Etatstreit eine Kompromisslösung. Beide Seiten einigten
sich auf Milliarden-Einschnitte, denen der Kongress nun noch zustimmen
muss. "Wir haben einen Deal", verkündete der Mehrheitsführer
der Republikaner, John Boehner. ... " [TS
9.4.11]
-
"Verfassungskläger Kerber will Portugal-Hilfe stoppen. Die
Hilfen für das angeschlagene Euro-Mitglied Portugal werden zu einem
Fall für das Bundesverfassungsgericht. Im Wege der einstweiligen Anordnung
will der Berliner Finanzwissenschaftler Markus Kerber erreichen, dass die
Verfassungsrichter der Bundesregierung verbieten, in der Europäischen
Union den Hilfen für Portugal zuzustimmen. Könne sich das Gericht
dazu nicht durchringen, dann bestehe die Gefahr, "dass nach der Inanspruchnahme
des ,Eurostabilisierungsmechanismus' durch die Republik Irland und dem
Antrag der Portugiesischen Republik alsbald auch mit einem entsprechenden
Antrag seitens der spanischen, belgischen oder gar italienischen Regierung
zu rechnen ist", heißt es in einem 37-seitigen Schriftsatz Kerbers.
Kerber hatte vergangenes Jahr mit etwa 50 Unterstützern Verfassungsbeschwerde
gegen den Euro-Rettungsschirm eingelegt. ... " [Sp
9.4.11]
-
"EU-Sparpolitik treibt Zehntausende auf die Straße. In der
ungarischen Hauptstadt Budapest sind zehntausende Demonstranten aus 21
Staaten gegen die Sparpolitik ihrer Länder und der EU auf die Straße
gegangen. ... " [9.4.11]
-
""Ein Beispiel politischer Korruption". Transparency International kritisiert
Walter Riester und Bert Rürup wegen Maschmeyer-Geschäften
... " [BZ
9.4.11]
08.04.2011 "
... " []
-
"US-Budgetstreit:Der Stillstand der Starrköpfe. Sollten sich
Republikaner und Obama nicht auf einen Etat einigen, wird die US-Regierung
notabgeschaltet. In der Auseinandersetzung geht es längst nicht mehr
ums Geld, sondern um Ideologie. ... Unbestritten ist indes die Notwendigkeit
für die USA, drastische Sparmaßnahmen einzuleiten. Das gegenwärtige
Defizit beläuft sich auf rund 1,5 Bill. Dollar, die Staatsverschuldung
insgesamt auf über 14 Mrd. Bill. Dollar. Schon jetzt wird erwartet,
dass der Streit über den nächsten Haushalt für das Jahr
2012 einer der härtesten Konflikte in der amerikanischen Kongressgeschichte
werden könnte. ..." [HB
8.4.11]
-
"Untersuchungsergebnis. Guttenberg soll bewusst abgeschrieben haben.
Die Uni Bayreuth ist sich sicher: Der ehemalige Verteidigungsminister hat
Teile seiner Doktorarbeit absichtlich von anderen Autoren kopiert. Eine
Veröffentlichung der genauen Ergebnisse lehnt Guttenberg ab - obwohl
er Aufklärung als "aufrichtiges Anliegen" bezeichnet hatte. ... "
[ftd
8.4.11]
07.04.2011 "
... " []
-
"Zinsanstieg. Zeitbombe für die Staatsfinanzen. Die erste Zinserhöhung
ist beschlossen - hebt die EZB die Zinsen weiter an, könnte dies für
die öffentlichen Haushalte teuer werden. Schon jetzt fließt
jeder sechste Euro der vom Bund eingenommenen Steuern in den Schuldendienst.
In den Etats von Bund, Ländern und Kommunen ticken Zeitbomben.
... " [mm
7.4.11]
-
"Finanzspekulationen verteuern Getreidepreise
um bis zu 15 Prozent. Finanzspekulationen auf Getreide haben erheblichen
Anteil an der Verteuerung von Grundnahrungsmitteln auf den internationalen
Märkten. ... " [st
7.4.11]
-
"Euro-Rettungsschirm. Die Gründe für Portugals Desaster.Das
Armenhaus Westeuropas beantragt Finanzhilfen der EU - und schlüpft
nun doch unter den Euro-Rettungsschirm. Das Land lebte lange Zeit über
seine Verhältnisse. FTD.de erklärt, wie die Portugiesen so tief
in die Krise rutschen konnten. ... " [ftd
7.4.11]
-
"Ackermanns Gästeliste kommt ans Licht. Kanzlerin Merkels Terminkalender
bleibt für die Öffentlichkeit tabu. Dafür aber dürfte
bald bekannt werden, wer auf der umstrittenen Geburtstagsfeier des Deutsche-Bank-Chefs
Ackermann im Kanzleramt als Gast geladen war. ... " [HB
7.4.11]
-
"USA wollten mit 9/11 Nahen Osten unter Kontrolle bringen. Laut
dem ehemaligen Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota, Jesse Ventura,
haben die USA die Ereignisse des 9/11 zugelassen, um ihre Pläne für
den Nahen Osten zu verwirklichen. ... " [irib
7.4.11]
06.04.2011 "
... " []
-
"SoFFin-Berater kassierten angeblich 70 Millionen. Schwere Vorwürfe
erhebt der Rechnungshof gegenüber der Finanzaufsicht. Sie habe Beratungsaufträge
ohne Ausschreibung vergeben.... " [W
6.4.11]
-
"BankenrettungsfondsBerater durften offenbar Verträge selber schreiben.
Der Bankenrettungsfonds SoFFin soll bei Beraterhonoraren allzu freigiebig
gewesen sein. Der Bankenrettungsfonds SoFFin hat Ärger mit dem Bundesrechnungshof:
Er soll bei der Vergabe von Berateraufträgen allzu großzügig
gewesen sein. Die Mitarbeiter des Fonds haben dafür eine Ausrede parat.
... " [st
6.4.11]
-
"Krise in Europa. Euro-Partner prüfen Umschuldung von Griechenland.
Proteste in Athen: Trotz harter Sparmaßnahmen wachsen die Schulden.
Griechenland rutscht immer tiefer in die Krise: Auch die Hilfskredite der
Euro-Partner helfen dem Land nur unwesentlich. Nun erwägen mehrere
Länder laut "Financial Times Deutschland" den Schuldenschnitt für
Athen. Das würde allerdings auch Portugal und Irland unter Druck setzen.
... " [Sp
6.4.11]
-
"14,3 Milliarden zum Nulltarif. "Die Milliardenhilfe für die Commerzbank
wird zum kostenlosen Staatsgeschenk. Die zweitgrößte Bank
Deutschlands wird auf eine für zweieinhalb Jahre gewährte Stille
Einlage keinen einzigen Cent Zinsen zahlen. Von einer solchen Hilfe kann
der normale Bankkunde in einer finanziellen Notlage nur träumen",
kommentiert die stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Sahra
Wagenknecht, die Ankündigung der Commerzbank 14,3 der insgesamt 16,2
Milliarden Euro der stillen Einlagen des Staates bis Juni zurück zahlen
zu wollen. Sahra Wagenknecht weiter: Die Commerzbank hat im letzten Geschäftsjahr
einen kräftigen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro gemacht und 440 Millionen
Euro an Boni ausgeschüttet. Damit wird die Staatshilfe zum Nulltarif
zum absoluten Skandal. Insbesondere wenn man sich in Erinnerung ruft, dass
im speziellen Fall der Commerzbank mit der staatlichen Hilfe auch noch
die reibungslose Übernahme der Dresdner Bank abgesichert wurde und
in Anbetracht der Größenordnung der Finanzspritze die Bank eigentlich
hätte komplett verstaatlicht werden müssen. Stattdessen bleiben
bei der öffentlichen Hand nur Schulden übrig. Bisher sind es
durch die Bankenrettungen insgesamt 315 Milliarden Euro. Die Äußerung
des finanzpolitischen Sprechers der CDU, Klaus-Peter Flosbach, dass die
Rückzahlung ein "sehr anerkennenswerter Erfolg für die Commerzbank"
sei, ist deshalb an Zynismus kaum zu überbieten. ... " [dn
6.4.11]
-
"Obamas Kampf um den Haushalt: Rund 800.000 US-Staatsangestellten droht
Entlassung. Angesichts des anhaltenden Haushaltsstreits im US-Kongress
fürchten hunderttausende Staatsangestellte in den USA ihre vorübergehende
Entlassung. ... " [st
6.4.11]
-
"Schuldenkrise. Portugal bittet um EU-Geld. Regierungschef Sócrates:
Portugal wird internationale Finanzhilfe beantragen. Jetzt ist es offiziell:
Als drittes Land nach Griechenland und Irland muss Portugal die Europäische
Union um Finanzhilfe bitten. Das hat Regierungschef José Sócrates
bestätigt. Experten schätzen, dass der krisengeplagte Staat bis
zu 80 Milliarden Euro braucht. ... " [Sp
6.4.11]
-
"Richterschaft fordert Augenhöhe mit den anderen Staatsgewalten.
Die Bundesmitgliederversammlung 2011 der Neuen Richtervereinigung (NRV)
hat den Bundesgesetzgeber aufgefordert, endlich die Justizstrukturen entsprechend
der Staatsordnung in der Bundesrepublik Deutschland zu modernisieren. Dazu
hat sie einen kompletten Gesetzentwurf nebst detaillierter Begründung
vorgelegt. ... " [NRV 6.4.11]
05.04.2011 "
... " []
-
"Dinner im Kanzleramt. Rechnung nach der Sause. 'In Absprache mit
Herrn Dr. Ackermann' – so lud Angela Merkel zum Abendessen. Der Geehrte,
hier bei der Pressekonferenz der Deutschen Bank zur Bilanz 2010 im Februar,
schwärmte... Bundeskanzlerin Angela Merkel muss ihr Dinner mit Deutsche-Bank-Chef
Josef Ackermann vor Gericht verteidigen – bisher gab es nur wenige Informationen.
... " [TS
5.4.11]
-
"IWF-Chef plädiert nun für mehr Staatseinfluss. Das liberale
Wirtschaftsdenken der vergangenen 30 Jahre sei überholt, meint Dominique
Strauss-Kahn. Beim Gestalten des makroökonomischen Rahmens werde das
Pendel vom Markt zum Staat hin ausschwingen. ... Jetzt sagt Strauss-Kahn,
die Globalisierung habe auch eine „dunkle Seite“, die zu einer wachsenden
Kluft zwischen Arm und Reich führe. Die Globalisierung der Finanzmärkte
sorge dafür, dass diese Kluft zunehme. Der IWF-Chef plädierte
in diesem Zusammenhang für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer,
um der Branche einen Teil der Kosten aufzubürden, die sie mit ihren
riskanten Geschäften verursache. ..." [dP
5.4.11]
04.04.2011 "
... " []
-
"Niederlassungsfreiheit. Regierung entlastet Konzerne. Die Bundesregierung
plant eine unternehmerfreundliche Steuerreform: Nach FTD-Informationen
dürfen deutsche Firmen künftig Verluste aus dem Ausland verrechnen.
Das dürfte Steuerausfälle in Milliardenhöhe zur Folge haben....
" [ftd
4.4.11]
-
"Geld verdienen mit Europas Politikversagen. Spekulative Anleger
finden Gefallen an den Anleihen der Euro-Peripheriestaaten. Morgan Stanley
empfiehlt Irlands Schuldtitel. Aber es bleibt ein Restrisiko. ... " [W
4.4.11]
03.04.2011
-
"Rettungsschirm für den Euro Tickende Zeitbombe. Ein Gastbeitrag
von Hans-Werner Sinn. Was Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesbank
verschweigen: Der Rettungsschirm rettet den Euro nicht - aber er lastet
Deutschland ungeheure Risiken auf. Die Höhe der Haftung übersteigt
die schlimmsten Ahnungen der Öffentlichkeit. ... Die Rettungssummen
haben heute schon Schwindel erregende Größenordnungen erreicht,
aber sie werden weiter steigen müssen, wenn Italien notleidend wird,
was angesichts der enormen Preis- und Lohnsteigerungen in diesem Land mittelfristig
absehbar ist. ... Summa summarum liegen die Hilfszusagen für bedrängte
Euroländer damit bei 1542 Milliarden Euro, und Deutschland haftet
mit 391 Milliarden Euro. ... Nicht die weitere Öffnung des Geldhahns,
sondern allein eine Prozedur, die seine allmähliche, kontrollierte
Schließung sicherstellt, kann Europa jetzt noch retten. ... " [SZ
3.4.11]
Literatur (Auswahl) ... " [] ...
" [] ... " []
Links (Auswahl: beachte)
> Querverweise.
Externe Links (Auswahl: beachte)
>
Querverweise.
Glossar,
Anmerkungen und Endnoten:
GIPT =
General and Integrative
Psychotherapy,
internationale Bezeichnung für Allgemeine und Integrative Psychotherapie.
___
100 Milliarden Euro
* Allgemeines zum
Staatsverschuldungs-Syndrom, Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch?, Wann
wird Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich?*
Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung * Antizyklische
Wirtschaftspolitik * Bear Stearns *
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP) * Demokratien
* Etile, Das Peter-Prinzip,
Das
Parkinsonsche Gesetz, Selbstbediener
* Euphemismus * FED * Geldmenge
USA * Globalisierung, Globale
Enteignung der Städte * Hollyvoodoo.
* homo oeconomicus. * Daten
zu: Konsum-Animation, Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus
* Ich pumpe, also bin ich * Kapitalismus
* supra-nationale Egoismen (EU)*
Plutokratie
* Zur Therapie der "Schuldentollwut" *
___
100 Milliarden Euro. Stand
24.3.8. Nach Auskunft eines Kundigen seien allein die Landesbanken mit
ca. 90 Milliarden betroffen. Bei den privaten Banken ist die Lage insofern
unübersichtlich als ihr Verlustengagement in ausländischen Institutionen
und Organisationen verborgen ist oder sein kann. Weltweit dürften
die Abschreibungsschäden in die Billionen gehen. Für diese gigantische
Wertvernichtung, die die Wall-Street-Banker geschickt über die ganze
Welt verteilt haben, wurden insgesamt seit 2002 rund 137 Milliarden Prämien
an die Wall-Street Bosse ausbezahlt: "Nach Angaben der Aufsichtsbehörde
von New York State haben in New York City ansässige Unternehmen der
Wertpapierbranche zwischen 2002 und 2007 Mitarbeiterprämien im Volumen
von insgesamt 137 Milliarden Dollar ausgezahlt. Im Jahr 2002 kassierten
die Bosse der Wall-Street-Unternehmen Prämien in Höhe von 9,8
Milliarden Dollar, 2003 waren es 15,8 Milliarden Dollar, 2004 18,6 Milliarden
Dollar, 2005 25,7 Milliarden Dollar, 2006 33,9 Milliarden Dollar und 2007
33,2 Milliarden Dollar." [Chris
Farrell 20.3.8 BusinessWeek Online / F.A.Z.]. Man sieht also abermals:
Misswirtschaft lohnt sich: Wer Mist macht auf höherer Ebene, wird
gnadenlos belohnt.
___
Allgemeines
zum Staatsverschuldungs-Syndrom: Das Schuldenproblem hat seinen Ursprung
in einer
expansiven
und verfehlten maniformen
Grundeinstellung: mehr, immer mehr und noch viel mehr. Diese grundlegende
Fehleinstellung wird von der plutokratischen Wirtschaft und ihrer falschen
Philosophie des homo oeconomicus, die
ihre pseudowissenschaftliche Rechtfertigung in den amerikanischen
etilE-Universitäten (Harvard,
Princeton,
Yale,Stanford)
findet, sehr unterstützt. Wachstum
über alles, Wachstum um jeden Preis, Konsum, Konsum, kaufen, kaufen
(wozu letztlich auch die Globalisierung erfunden
wurde, weil die heimischen Märkte grundgesättigt sind). Der Mensch
interessiert nicht oder nur als Konsummaschine, als konditionierte Kaufratte.
Stabilität interessiert nicht. Gerechtigkeitinteressiert
nicht. Es geht darum, dass eine kleine radikale Minderheit von Millionären
und Milliardären mehr, noch mehr und noch viel mehr anhäufen
kann. Die Nationalökonomie und Wirtschaftspolitik wird vollkommen
beherrscht von einer plutokratischen
Pseudo-Elite, die weder vom Menschen noch von der Wirtschaft wirklich
etwas verstehen, nur vom in die eigene Tasche raffen, Bilanzfälschungen,
vom Schulden machen, von Börsenspekulation, Luft- und Seifenblasen,
globalem Zocken und einer verantwortungs- und hemmungslosen Manipulation
durch Werbung, Falschinformation und ihrer hollywoodgerechten Aufbereitung
mit Hilfe gewissenloser Medien. Denn dass Deutschland so an den Rand des
finanziellen Ruins getrieben werden konnte, ist wesentlich mit das Werk
seiner unkritischen und willfährigen
WirtschaftswissenschaftlerInnen
und der wirtschaftspolitischen Medien, die das Problem seit ca. 35 Jahren
nicht nur verharmlosen und falsch darstellen, sondern an der finanzpolitischen
Verwahrlosung und Verblödung dieses Landes wesentlich Mitschuld haben.
Was
bedeutet Staatsverschuldung ganz praktisch ? Schulden erfordern einen
Kapitaldienst, d.h. die Begleichung bei Fälligkeit und die Zahlung
der Zinsen. Derzeit belaufen sich nach der Zinsuhr des Bundes für
SteuerzahlerInnen die Zinsen wie hier
ausgewiesen. Am 5.11.6, gegen 14 Uhr, waren dies über 57 Milliarden
Euro. Der Bundeshaushalt für 2006 sieht Ausgaben in Höhe von
261,6 Milliarden Euro vor [siehe].
Auf das Gesamtjahr hochgerechnet, ergeben sich rund 66 Milliarden Euro
Zinslast für den Bund. Das sind 25,2% der gesamten Ausgaben im Bundeshaushalt
allein für Zinszahlungen. Dieses Geld fehlt nicht nur für sinnvolle
Ausgaben, aufgrund der Zinseszins- und Wachstumseffekte droht dieser Anteil
immer größer zu werden.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet unmittelbar, dass über die
Verhältnisse gelebt und mehr verbraucht als erwirtschaftet und geleistet
wird, was über längere Zeiten oder gar auf Dauer geldwirtschaftlich
und staatspolitisch als krankhaft zu bewerten ist.
-
Zunehmende Staatsverschuldung bedeutet dann in der Folge, dass der Staat
immer weniger Geld für sinnvolle Investitionen und Leistungen zur
Verfügung hat, weil immer mehr Geld für Zinsen aufgewendet werden
muss.
-
Fragt man, wer in den Genuss des Kapitaldienstes kommt, so wird man feststellen,
dass zusätzlich eine Umverteilung von arm nach reich eintritt: die
Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.
-
Die Risiken und Instabilitäten werden immer größer, weil
sie nicht durch Rücklagen aufgefangen werden können, sondern
die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treiben.
-
Am Ende steht Zusammenbruch, Geldentwertung und Währungsreform, was
extreme soziale Verwerfungen, Elend, Aufstände, Bürgerkriegs-
und Kriegsgefahren begünstigt. Kriegsgefahren auch deshalb, um abzulenken,
die unerträglichen Spannungen zu lösen, einen Sündenbock
zu finden oder sogar in der Hoffnung auf Ausgleich durch Kriegsgewinne
und Ausbeutung der Verlierer.
Anmerkung: So schreibt
David Rapoport (1971, Part II.) in "Primitive War - Its Practise and Concepts"
von zwei großen Motivsystemen: sozio-psychologischen und ökonomischen.
Zu den ganz großen sozio-psychologischen gehören:
"A very profound motive for going to war is to resolve
life's tensions, to escape from unhappiness caused by frustration in other
realms of existence. War is one of the most effective devices ever invented
for this cathartic purpose. Life at best is full of frustration, thwarted
ambitions, unfulfilled wishes — all of the sorrows and disappointments
with which humanity is only too familiar. People become involved in personal
dislikes which develop into hatreds, often irrational ones. ..."
(Ein sehr grundlegendes Motiv für Kriege führen
ist die Lösung von Spannungen, um dem Kummer durch die Frustration
der Existenz anderer Reiche zu entgehen. Krieg ist eines der wirksamsten
Instrumente, die jemals erfunden wurden, um Katharsis [= die Seele von
Spannung, Frustration und Unglücklichsein zu 'reinigen'] herbeizuführen.
Auch ein gutes Leben ist voll von Frustration, durchkreuzten Bestrebungen,
unerfüllten Wünschen - alle Sorgen und Enttäuschungen mit
denen die Menschheit nur zu vertraut ist. Menschen widerfahren persönliche
Missgeschicke, die sich zu Hass, oft zu irrationalem Hass, entwickeln.)
historische Entschuldungen.
Den Mechanismen historischer Entschuldung über Inflation, Währungsreform,
Ermordung der Gläubiger und Kriege bzw. Kriegsfolgen werde ich im
Schuldenporträt der Stadt Nürnberg
1298-2005 erstmals etwas ausführlicher nachspüren. So zynisch
und absonderlich es sich auch anhören mag: die sehr wünschenswerte
und ungewöhnlich lange Friedenszeit in Europa und die Kontrolle der
Notenbanken der Inflation lassen die Schuldenprobleme immer stärker
werden. So wird ein Umdenken nicht etwa durch Einsicht kommen, sondern
weil die Grenzen der Bezahlbarkeit der Zinsen, der Preis für die Ware
Geld, dies erzwingen.
Finanzpolitisches
Fazit und Vorbeugung: Schon Kant hat in seinem Ewigen
Frieden ausgeführt, daß es moralisch nicht zulässig
sein darf, Kriege über Schulden zu finanzieren. Ich denke, wir müssen
weiter gehen: die Schuldenmacherei muß grundsätzlich und zwingend
begrenzt werden. Wir brauchen eine völlig neue Verfassung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch das Eingeständnis, nicht vernünftig
und angemessen haushalten und wirtschaften zu können oder zu wollen
und ist damit Ausdruck einer tiefgreifenden [egozentrisch-maniformen]
Fehlhaltung.
-
Staatsverschuldung bedeutet auch versteckte vorgezogene Steuererhöhungen
zu Lasten späterer Generationen; sie verbergen aktuelle Konflikte
und verlagern sie auf später ("Nach uns die Sintflut"). Das ist unfair,
ungerecht, intransparent, feige und letztlich verantwortungslos.
Wann wird
Staatsverschuldung auf längere Sicht sehr gefährlich - wann ist
sie vertretbar, vernünftig, ja sogar gerecht und geboten ?
> Stabilitätsbedingung
für ein Finanzsystem: Wirtschaftswachstumsrate >= Schulden-Wachstums-Rateund,
verallgemeinert: Gefährlich
wird es, wenn die Problemgrößen schneller wachsen als die Ressourcengrößen.
Verschuldung steht durchaus im Dienste der Generationengerechtigkeit, wenn
von Investitionen über die Jahre hinweg die Menschen in einer Gebietskörperschaft
(Gemeinde, Bezirk, Land, Bund) einen Nutzen haben. Etwa Infrastruktur:
Verkehr, Kanalisation, Wasser- und Energieversorgung, Kindergärten,
Schulen und Bildung, Kultur-, Umwelt- und Heimatpflege. Vielfach passt
es daher auch zum Prinzip der Generationengerechtigkeit, wenn das Geld
für bestimmte Projekte durch Kreditaufnahmen beschafft werden muss.
Gefährlich wird es wiederum, wenn Kreditaufnahme zu einem allumfassenden
und fortgesetzt wachsenden Phänomen wird, das genaue Wirtschaftlichkeits-,
Folgekostenüberlegungen, realistische Tilgungspläne und genaue
Begründungen auch für die Generationengerechtigkeit ausser Acht
lässt.
___
Armuts-
und Reichtumsberichte der Bundesregierung.
"Mit Beschluss vom 27. Januar 2000 hat der Deutsche Bundestag
die Bundesregierung aufgefordert, regelmäßig einen Armuts- und
Reichtumsbericht zu erstatten. Am 25. April 2001 hat die Bundesregierung
den ersten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt [Erster,
Anlagen].
Der Bericht und die zeitgleiche Vorlage des "Nationalen Aktionsplanes zur
Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2001-2003" (NAP-incl)
bei der EU-Kommission waren der Beginn einer kontinuierlichen Berichterstattung
über Fragen der sozialen Integration und der Wohlstandsverteilung
in Deutschland. Die Armuts- und Reichtumsberichterstattung basiert auf
dem Leitgedanken, dass eine detaillierte Analyse der sozialen Lage die
notwendige Basis für eine Politik zur Stärkung sozialer Gerechtigkeit
und zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe ist. Am 19. Oktober 2001
hat der Deutsche Bundestag die Verstetigung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung
beschlossen und die Bundesregierung aufgefordert, jeweils zur Mitte einer
Wahlperiode einen entsprechenden Bericht vorzulegen. Dem kommt die Bundesregierung
mit der Vorlage des Berichts "Lebenslagen in Deutschland - Der 2. Armuts-
und Reichtumsbericht der Bundesregierung" nach. Der Bericht beschreibt
die Lebenslagen der Menschen in Deutschland auf der Basis statistischer
Daten etwa zu Einkommen, Vermögen, Erwerbstätigkeit, Bildungsbeteiligung.
Stand: Februar 2005. PDF-Bericht
(1.79 MB) 370 Seiten., Anhänge."
___
Antizyklische Wirtschaftspolitik:
Jede antizyklische Finanz- und Wirtschafts-Politiksetzt voraus,
dass in schlechten Zeiten das eingesetzt wird, was in guten Zeiten
zur
Seite gelegt wurde. Antizyklisch kann niemals heißen: wir
machen immer Schulden und in schlechten Zeiten ganz besonders viele.
Das scheint in Deutschland und in den plutokratischen
Hollyvoodookratien
noch nie einer richtig begriffen zu haben. Es sei daher noch einmal an
das erinnert, worum es John Meynard Keynes (1936,
S. 314) letztlich und wirklich ging:
"Die hervorstechenden Fehler der wirtschaftlichen Gesellschaft,
in der wir leben, sind ihr Versagen, für Vollbeschäftigung Vorkehrung
zu treffen und ihre willkürliche und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen."
Antizyklische Haushaltspolitik steht nach Keynes also unter dem Ziel der
Vollbeschäftigung,
Stabilität
und die sie ermöglichende soziale
Gerechtigkeit.
___
Bad Bank. Die Regierungen, Bundesbanker
und Finanzexperten lassen bislang keinerlei Anstalten erkennen, die Probleme
bei den Wurzeln anzupacken. Viele haben allerdings auch keine Ahnung von
den Wurzeln. Die einzigen Maßnahmen, die bislang ergriffen wurden,
um die Folgen der globalen finanzökonomischen Inkompetenz aufzufangen
gehen sämtlich auf Steuerzahlerkosten. Die bislang hilfloseste und
verrückteste Idee besteht in der Schaffung einer sog. "Bad Bank",
einer Bank, die keine andere Funktion hat als die faulen Kredite aufzukaufen
und zu verwalten. Selbstredend, dass eine solche "Bad Bank" eine Staats-,
sprich Steuerzahler-Bank sein muss. Das verwundert umso mehr als mit der
Gründung der Hypo Real Estate ja schon eine Bad Bank gegründet
wurde. Sie wurde nur nicht so genannt. Vermutlich steht die Gründung
der Hypo Real Estate (HRE) als erste heimlich geplante Bad Bank mit dem
geheimen
Krisengipfel 2003 beim damaligen Bundeskanzler Schröder im Zusammenhang.
Alles, was verbockt, verzockt und verbrannt wurde, soll dieser "Bad Bank"
zugeschoben werden, vermutlich zu irrealen Traumpreisen, damit noch mehr
Boni an vollkommen unfähige Bankmanager gezahlt werden können.
Die Idee einer Bad Bank ist ebenso unsinnig und verrückt, wie die
Idee marode oder insolvente Banken zu verstaatlichen, wie es Bundesfinanzminister
Steinbrück für die Hypo Real Estate überlegt. Sein etwas
debiles Argument: man könne doch nicht ewig in die unendlich schwarzen
Löcher einer solchen maroden Bank Geld pumpen. Wenn die Hypo Real
Estate marode und im Grunde praktisch insolvent ist, dann ändert sich
an dieser Situation nicht dadurch etwas, dass der Halter wechselt. Marode
ist marode, egal wer diese Bad Bank besitzt. Es gibt nur eine marktgerechte
und marktbereinigende Lösung: das Schlechte, Marode, Inkompetente,
die MisswirtschaftlerInnen müssen untergehen und ihre verantwortlichen
Vorstände, Aufsichtsräte und Manager in die Vermögenshaftung
genommen werden. So lange Misswirtschaft durch Traumgagen, Boni und Abfindungen
belohnt wird, also das Leistungsprinzip völlig pervertiert auf den
Kopf gestellt wird, kann sich gar nichts ändern. Meinungen:
-
Egon W. Kreutzer (29.1.9)
Wenn Banken Baden geh'n Bad Bank ...
___
Bear Stearns. "Bear Stearns war
die Liquidität Ende vergangener Woche weitgehend ausgegangen und sie
musste eilig von JP Morgan Chase und der regionalen Notenbank von New York
gestützt werden. Die Aktien waren daraufhin am Freitag um 45,88 Prozent
auf 30,85 Dollar eingebrochen. Bear Stearns ist die kleinste der fünf
großen New Yorker Investmentbanken." [Q]
___
Datenquellen
und Hinweise zu Schulden und Wirtschaftswachstum (BIP): s.a.
Überblick
(Datenquellen) ...
-
Statistisches Bundesamt: Fachserie 14, Reihe 5: Schulden
der Öffentlichen Haushalte (2180140047005.xls), Verschuldung des Bundes
Tabelle 1.1.1, Verschuldung der Länder Tabelle 1.3 und
Fachserie 18 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen. * Statistik
shop destatis.
-
BIP Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen Länder 1970….:
http://www.vgrdl.de/Arbeitskreis_VGR/tab01.asp.
Zu den Daten wurde mitgeteilt: "Der Arbeitskreis VGR d L hat im Jahr 1999
nach einer Verordnung der Europäischen Union seine Rechnungen auf
das neue Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
(ESVG 1995) umgestellt. Es liegen Rückrechnungsergebnisse nach dem
neuen System nur bis 1970 vor. ... Beide Systeme sind nicht vergleichbar!
Nach der Umstellung der VGR auf das Europäische System Volkswirtschaftlicher
Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) wurden die Länderergebnisse nur
bis 1970 zurückgerechnet. Für die Vorjahre sind lediglich Daten
nach dem alten deutschen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
vorhanden. Diese Daten sind aufgrund zahlreicher methodischer und konzeptioneller
Unterschiede nicht mit den aktuellen Daten nach dem Europäischen System
Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 1995 (ESVG 1995) vergleichbar und
dürfen keinesfalls an diese Daten angehängt werden." Anmerkung:
Hier ist natürlich zu wünschen, daß die Daten weiter zurückgerechnet
oder Schätzformeln mitgeteilt werden, wie die Vergleichbarkeit verbessert
werden kann.
-
Deutsche Bundesbank (1998). 50 Jahre Deutsche Mark. Monetäre
Statistiken 1948-1997. CD ROM Verlage C.H.Beck & Vahlen (erfordert
unter XP im System MFCUIA32.dll)
___
Demokratien. Die meisten westlichen
Demokratien sind vom Hollyvoodoo-Typ,
also Oligarchien,
meist plutokratische Medien- und Hollywooddemokratien.
___
Der Preis des Geldes. Thementag
bei 3sat am 3./4.10.2009 [Quelle abgerufen am 5.10.9]
___
Etile = Elite rückwärts e t i
l E, womit ausgedrückt wird, dass die vermeintlichen - in Wahrheit
plutokratischen - "Elite"- Universitäten keine echten, gemeinwohlorientierten
Eliten heranbilden, sondern das Gegenteil: Anti-Elite =: Etile. Die Analyse
der Schuldentollwut zeigt ganz klar, dass die Eliten hinten und vorne nicht
stimmen, wenn man sie mit ihrem eigenen Maß misst: Wirtschaftskompetenz
und Umgang mit Geld. Schaut man nämlich genau hin, also auf die zwei
wichtigsten Zahlen, die Schulden-
und die Wirtschaftswachstumsrate, stellt man ebenso erstaunt wie ernüchtert
fest, dass wir es meist mit Gauklern, Hochstaplern,
Schwätzern,
Dünnbrettbohrern,
Selbstbedienern
und Tartüffs zu tun haben. In Wahrheit gilt also die Umkehrfunktion:
die Kompetenz ist umso geringer je höher die Funktion und je größer
das Einflussgebiet. Und je etilärer das Niveau, desto größer
auch der Schaden, der angerichtet wird. Parkinsonund
noch mehr das Peter-Prinzip feiern hier ein Dauerfest.
Und es passt auch alles hervorragend zusammen: ein einzigartig etilärer
Filz aus Politik, Justiz, Banken, Wirtschaft und Wissenschaft (vornehmlich
die maniformeVariante
der Wachstumsfetischistenin
der Volkswirtschaft).
Interne Links zum Elite-Problem: Generalkritik
an der "Elite" * Elite-Meßverfahren*Was
sind und wozu brauchen wir "Eliten" (Elite-Universitäten)? * Was
bieten amerikanische etilE-Universitäten am Beispiel Wirtschaft?.
* Wirtschaftlich
motivierte "Elite"-Kritik * Wirtschaftselite
in Deutschland * plutokratischer
etilE-Papagei Peter Glotz *
Das Peter-Prinzip: "Mir kam
der Verdacht, daß meine Schulbehörde in puncto Unfähigkeit
kein Monopolbetrieb war. Als ich mich umsah, stellt ich fest, daß
es in jeder Organisation eine Anzahl Menschen gab, die unfähig waren,
ihrer Arbeit gerecht zu werden." (S. 15). Ein universales Phänomen:
"Berufliche Unfähigkeit gibt es überall" (S. 16) "In einer Hierarchie
neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit
aufzusteigen" (S. 19) "Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die
ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben." (S. 20)." [mehr:
PKW3-04,
Überblick
Bürokratie,
]
Dr. Laurence J.
Peter, 1919 in Vancouver/Kanada geboren; Studium der Pädagogik an
der Washingtoner State University; Tätigkeit als Lehrer, Erziehungs-
und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Universitätsprofessor;
Veröffentlichung zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften; Erfinder
und Autor des «Peter-Prinzips», der «Peter-Pyramide»
(rororo sachbuch Nr. 8715) und des «Peter-Programms» (rororo
sachbuch 6947) sowie von «Schlimmer geht's nimmer. Das Peter-Prinzip
im Lichte neuerer Forschung» (Wunderlich Verlag, Reinbek bei Hamburg
1985). Laurence J. Peter starb 1990 in Kalifornien.
Das Parkinsonsche Gesetz::
"1. »Jeder Beamte oder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen,
nicht aber die Zahl seiner Rivalen zu vergrössern.« 2.
»Beamte oder Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit.«
(die Bürokratie bläht sich eigendynamisch auf)." [mehr]
Selbstbediener. Die Selbstbedienungsmentalität
wird seit Jahrzehnten gut dokumentiert durch die Schriften von Arnims.
___
Euphemismus. Sprachliche Schönfärberei,
beschönigende Darstellung. Gr. "eu" = gut, wohl; phem = sagen,
also wörtlich gut sagen. Beispiele: heimgehen für sterben, seine
soldatische Pflicht tun für morden; jdn. lächerlich machen als
Späßchen deklarieren; wenn Diktaturen z.B. "präsidiale
Staaten" genannt werden. Rein sachlich bedeutet Euphemismus eine falsch
positive Darstellung, besonders üblich im diplomatischen Dienst, in
der Politik, Kirche und in "höheren" Kreisen (Aristokratie).
___
FED Eine Gruppe von Privatbanken, die
- unter dem irreführenden Namen Federal Reserve Board - eine
"unabhängige" USA Bundesbank mimen und sich damit das Geld drucken,
im Wert steigen oder fallen lassen können, wie sie es gern hätten.
Video: Wer
steckt hinter dem Zentralbanksystem - Interessantes Video am Beispiel FED.
Ebenfalls sehr interessant: Video: Wie
Banken Geld aus Schulden schaffen.
___
Finanzderivate. Ein Derivat ist
ein Abkömmling oder Kunstprodukt aus zugrundeliegenden Basisgrößen,
dessen Handhabung (Rechte, Pflichten, Gültigkeit, Kauf, Verkauf [Einlösung]
...) durch sog. Zertifikate (Wertpapier) in einer Prospektbeschreibung
festgelegt ist.
___
Geldmenge. So wie es sich seit
Jahrzehnten abzeichnet nimmt die Geldmenge extrem zu, ohne dass das Geld
für realwirtschaftliche Leistungen gebraucht oder verwendet würde.
Das Geldsystem "ernährt" und vervielfacht sich selbst für sich
selbst. Im wesentlichen geht diese perverse finanzökonomische Entwicklung
von den USA und hier besonders von der seltsamen Konstruktion der privaten
FED aus. Die Banken gehören wie die Energieversorgung und
grundlegende Infrastruktur verstaatlicht. Informationen zur Geldmengenentwicklung:
-
[DBB: M3)
-
Geldmenge
USA innerhalb eines Jahres verdoppelt.
-
"Geldmenge im Euroraum nimmt drastisch zu. Berlin: (hib/HLE) Die
Geldmenge "M3" im Euro-Raum ist seit Beginn des Jahres 1999 um jahresdurchschnittlich
7,5 Prozent gewachsen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort
(16/12362) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/12161) nach der
Stabilität des Euro mit. Trotz der Zinserhöhungen von Dezember
2005 bis Juli 2008 habe die Geldmenge "M3" in den letzten Jahren sogar
zweistellige Jahreswachstumsraten erreicht. Diese Rate habe in der Spitze
im Oktober 2007 bei 12 Prozent gelegen. Derzeit habe sich der Zuwachs der
Geldmenge deutlich abgeschwächt und im Januar dieses Jahres bei 5,9
Prozent gelegen. ... " [DBT
30.3.9]
-
Geldmenge USA aktuell: Die FTD berichtet
am 19.3.8:
"Die FED wird mächtig nachlegen
müssen. Die Fed ist mittlerweile so aggressiv, dass eine Wende von
Konjunktur und Finanzmärkten zum Greifen nahe scheint. Sie wird ausbleiben,
weswegen sich auch die zweistelligen Kursgewinne der US-Broker als Zwischenerholung
erweisen werden. Am Ende wird die FED
daher geradezu rasend werden. ... das weithin als stabilste erachtete US-Geldmengenaggregat
"Money of Zero Maturity" liegt um 16 Prozent über dem Vorjahr. Über
die vergangenen sechs Monate ist es aufs Jahr hochgerechnet um 19,5 Prozent
gestiegen, über die vergangenen drei Monate um 25 Prozent. ... Die
Fed gibt ihr Geld jetzt auch direkt an Institute heraus, die nicht ihrer
Kontrolle unterliegen, und akzeptiert dabei allen Ramsch als Sicherheit."
Siehe auch Geldmengenentwicklung
in den USA und Schulden-Porträt USA(1791-aktuell).
___
Globalisierung. Definition,
Globalplayer,
Erfindung und Sinn der GlobalisierungI,
II,
III,
IV,
V.,
Schwarzbuch,
Begriffe,
Grundprobleme
der Menschheit,
Vorbilder und Alternativen.
* Preisabsprachen, Kartelle und Oligopole
*
___
Globale Enteignung
der Städte. [1,2,3,4,]
Ein lesenswerter Artikel in den Nürnberger Nachrichten (6.7.4,
S.13) über das Buch von Werner Rügemer
(2004). Cross Border Leasing - Ein Lehrstück zur globalen Enteignung
der Städte. Münster:
Westfälisches
Dampfboot.
| "Seit 1995 haben Hunderte Städte und öffentliche
Unternehmen in Deutschland und Europa ihre Großanlagen wie Klär-
und Wasserwerke, Straßenbahnen, Schulen und Messehallen an US-Investoren
verkauft und zurückgemietet. Erst durch Rundfunksendungen von Werner
Rügemer wurde »Cross Border Leasing« seit 2002 zu einem
öffentlichen Thema. Er schildert die Entstehung und Struktur dieses
Finanzprodukts der »New Economy« in den USA, ihre Verwandtschaft
mit anderen Formen öffentlicher Enteignung, ihr Ausmaß in den
wichtigsten europäischen Staaten sowie die Arbeitsmethoden der Leasing-branche.
Erstmalig legt er jetzt die bisher geheimen Vertragsinhalte dieser Konstrukte
fiktiver Kapitalbildung in vollem Umfang offen." (Rückumschlag
/ Info
mit Inhaltsverzeichnis.). Bestellung: Westfälisches
Dampfboot. |
___
Hollyvoodoo. Eine Wortschöpfung
aus Hollywood ("Traumfabrik") und Voodoo (Zauber), das meist im Zusammenhang
Voodoo-Tod (Tod durch Glauben, die Überzeugung durch einen Bann oder
Fluch sterben zu müssen) gebraucht wird, womit zum Ausdruck gebracht
werden soll, dass die Amerikanisierung der Welt auf Schein ("Hollywoodisierung")
beruht und für viele in den Tod führt. Obwohl die radikal-
islamistischen Mullahs natürlich so wenig eine Alternative
sind wie die Kommunisten oder Faschisten, haben sie doch etwas Richtiges
und Kritisches erkannt: dieses Amerika hat
etwas Tödlich-Teuflisches an sich. Die globale Hollyvoodookratie,
der global-grenzenlose Konsum- und Wachstumsterror, führt die
ganze Menschheit in den Ruin.
___
homo oeconomicus. Die westlichen
Gesellschaften werden vollkommen beherrscht vom homo
oeconomicus, d.h. der Mensch wird weitgehend als Wirtschaftsobjekt
missbraucht und als Konsummaschine gezüchtet bzw. konditioniert. Das
ist an sich familien- und kinderfeindlich und daher ist auch
völlig klar, weshalb in sog. Marktwirtschaften und Wohlstandsgesellschaften
die Geburtenrate
abnehmen muss. Die übermächtige share holder value Ideologie
der Plutokraten
trägt wesentlich mit zu einer einseitig überalterten, damit
kinderreduzierten Gesellschaft und zur Unmenschlichkeit der Sozialsysteme
bei. Die Zerschlagung der Großfamilie und ihrer zahlreichen 'kostenlos'
erbrachten sozialen Leistungen führt zu immer gigantischeren Kosten
eines sog. professionellen Sozialsystems, das zunehmend weniger bezahlbar
und zugleich unmenschlicher wird. Das ist die Saat und Frucht
der absoluten Herrschaft des homo oeconomicus, made in USA.
Die Aufrechterhaltung dieser Systeme erfordert die ständige Ausbeutung
und Unterdrückung der nicht-westlichen Welt, der Armen und Schwachen
und fördert damit auch den Kampf der Kulturen, Hass, Krieg und den
Kampf aller gegen alle und erzwingt unvorstellbare und gigantische Aufwendungen
für die Machtapparate (Militär, Waffen, Geheimdienste, Polizei,
Medien:
Hollyvoodoo).
Mephisto zum Homo
oeconomicus:
"Krieg,
Handel, Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen ..."
(Faust II, A V, Palast, Mephisto Vers 11187)
|
Konsum-Animation,
Verführung und Konditionierung des homo oeconomicus.
Das maniforme
System des globalen Wachstumsrausches
verlangt immer mehr und mehr und noch viel mehr. Im Dienste der Animation,
Konditionierung und der Verführung stehen die Werbung,
leichter Geldzugang und Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr - flankiert
und gestützt von einer willfährigen Justiz.
2000 BVerG erklärt Werbung mit schockierenden
Bildern (ölverschmierten Enten, Kinderarbeit oder Aids-Kranken) für
nicht verfassungswidrig und damit erlaubt. [Q]
1999 Homebanking und Interneteinkauf.
1996 Erneute Liberalisierung des Ladenschluss
1989 Liberalisierung Ladenschluss
1982 Einführung der Geldautomaten.
1972 EC-Karte
1952 Kaufkredit (Ratenkredit)
1949 Bildung von Diners Club.
Das Hamburger Abendblatt (4.1.7)
hat die Öffnungszeiten in der deutschen Geschichte dargestellt: "Die
Ladenöffnungszeiten - wie im Bild die längeren Öffnungen
bei Ikea - sind in Deutschland seit gut hundert Jahren gesetzlich geregelt.
Im Kaiserreich durften die Läden durchgehend öffnen und viele
hatten sogar bis 23 Uhr geöffnet. Danach gab es Schlusszeiten, die
die Öffnung auf 5 bis 21 Uhr begrenzten. Allerdings gab es Ausnahmen,
und auf dem Land war die Kontrolle des Gesetzes nur unterentwickelt. Die
Regulierung wurde während der NS-Zeit beibehalten. Nach dem Krieg
herrschte zunächst eine uneinheitliche Regelung, im Süden schlossen
die Läden später als im Norden. Für die Verbraucher war
dieser Wirrwarr unpraktisch, sodass das Ladenschlussgesetz 1956 auf die
Planbarkeit von Einkäufen abzielte. Liberalisiert wurde es dann noch
einmal 1989 und 1996."
___
Hypo Real Estate (HRE).
Zur Geschichte aus der Himepage (Abruf 8.3.9):
"Die Hypo Real Estate Group ist aus der Abspaltung von Teilen des gewerblichen
Immobilienfinanzierungsgeschäfts der HVB Group entstanden. Dies erfolgte
rechtstechnisch durch eine so genannte Abspaltung zur Neugründung
nach dem Umwandlungsgesetz, nachdem der Aufsichtsrat der HVB AG am 26.
März 2003 und die Hauptversammlung am 14. Mai 2003 diesen Maßnahmen
zugestimmt hatten. Die Abspaltung von der HVB AG wurde mit Eintragung in
das Handelsregister am 29. September 2003 rechtswirksam. Nach Eintragung
der Abspaltung erhielten die Aktionäre der HVB AG für je 4 ihrer
HVB AG Stamm- bzw. Vorzugsaktien gattungsbezogen je 1 Stamm- bzw. Vorzugsaktie
der Hypo Real Estate Holding AG zugeteilt. Die Aktie der Hypo Real Estate
Holding AG ist seit dem 6. Oktober 2003 börsennotiert und wurde gut
zwei Jahre nach ihrer Gründung mit Wirkung zum 19. Dezember 2005 in
den DAX 30 Index aufgenommen. Seit dem 22.12.2008 ist die Aktie im MDAX
gelistet. Mit der am 2. Oktober 2007 erfolgten Übernahme der DEPFA
ist die Hypo Real Estate Gruppe auch zu einem Banking-Spezialist für
den öffentlichen Sektor geworden."
Unternehmenskultur HRE (Abruf
8.3.9)
Soziale Verantwortung
und Nachhaltigkeit HRE (Abruf
8.3.9)
___
Ich pumpe, also bin ich.
Die
Formel ist Descartes
berühmter Formel nachgebildet, die hier allerdings eher das Gegenteil
repräsentiert. Dem entspricht das Credo Ich kaufe, also bin
ich des homo oeconomicus.
___
Kapitalismus: Der Kapitalismus taugt
so wenig wie der diktatorische Kommunismus (> "Hollyvoodoo").
Er wird beherrscht von den fossilen Neandertalerprinzipien: Gewinne privatisieren,
Verluste sozialisieren, Steuern minimieren - und nach uns die Sintflut.
Und im Zeitalter "der" Globalisierunggibt
es noch nicht einmal mehr richtige Märkte, so dass sich inzwischen
der einzige ökonomische Vorteil des Kapitalismus - optimale Leistung
durch freien Wettbewerb und Konkurrenz - weitgehend selbst aufhebt [Kartelle,
Geschwätz
von der freien Marktwirtschaft]. Die sog. Finanzkompetenz des Kapitalismus
besteht in erster Linie darin, die ganze Welt in ein Casino zu verwandeln,
wo mit einer irrsinnig durch Schuldentollwut aufgeblähten
Geldmenge ein maniformes
Schneeballsystem von Geld-, Luft- und Seifenblasenwirtschaftswachstum immer
seltsamere und katastrophalere Blüten treibt. In ihrer Not fallen
viele KommunalpolitikerInnen auf die Heilsversprechen der Banken (PPP)
herein. Aber die Banken haben nur eines Sinn: Kapitalrenditen von 25%,
wie der Deutsche Bank Chef die Branchenprimus Parole ausgegeben hat. Und
wenn diese Kapitalrendite erreicht sein wird, wollen sie noch mehr, bis
wir wieder bei der Wucherzinsen
im Mittelalter angelangt sind oder bis sie alles haben, vom Grashalm bis
zum letzten Dachziegel. Da kann der Staat, die Gemeinde nicht gewinnen.
Sie kann nur noch mehr verlieren und am Ende alles. Zur richtigen Therapie
gehts hier.
___
KFW.
Die
Versager-Etile der Nation (NN
19.9.8 "Deutschlands dümmste Bank"), die ein lebenslanges Funktionsverbot
als Aufsichtsräte in Finanzangelegenheiten für ihre unglaubliche
Fehlleistung erhalten sollten, stellen sich mit Abruf 19.9.8 wie folgt
dar:
KfW-Vorstand:
Dr. Ulrich Schröder, Dr. Günther Bräunig, Dr. Peter Fleischer,
Dr. Norbert Kloppenburg, Wolfgang Kroh, Detlef Leinberger, Ingrid Matthäus-Maier.
KfW-Verwaltungsrat
(~"Aufsichtsrat", besser Inkompetenz- und Abkassierunrat):
-
Vorsitzender des Verwaltungsrats: Michael Glos, Bundesminister für
Wirtschaft und Technologie
-
Stellvertretender Vorsitzender: Peer Steinbrück, Bundesminister der
Finanzen.
-
Dr. Günter Baumann, Mitglied des Vorstands des DIHK Deutscher Industrie-
und Handelskammertag
-
Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen
Groß- und Außenhandels e.V.
-
Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages
-
Frank Bsirske, Vorsitzender der ver.di - Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft
-
Professor Dr. Ingolf Deubel, Minister der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz
-
Professor Dr. Kurt Faltlhauser, Staatsminister des Bayerischen Staatsministeriums
der Finanzen a.D.
-
Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
-
Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
-
Gerhard Hofmann, Mitglied des Vorstands des Bundesverbands der Deutschen
Volksbanken und Raiffeisenbanken
-
Peter Jacoby, Minister der Finanzen des Saarlandes
-
Dr. Siegfried Jaschinski, Vorsitzender des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg
-
Bartholomäus Kalb, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Roland Koch, Ministerpräsident des Landes Hessen
-
Jürgen Koppelin, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Oskar Lafontaine, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Waltraud Lehn, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Dr. Helmut Linssen, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen
-
Claus Matecki, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes
des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Dr. Michael Meister, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
-
Hartmut Möllring, Minister der Finanzen des Landes Niedersachsen
-
Klaus-Peter Müller, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken
e.V.
-
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
-
Alexander Rychter, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
-
Christine Scheel, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des
Deutschen Handwerks
-
Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
-
Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
-
Gerhard Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes e.V.
-
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen
-
Ludwig Stiegler, Mitglied des Deutschen Bundestages
-
Jürgen R. Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen
Industrie e.V.
-
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
-
Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung
-
N.N., Vertreter des Industriekredits
Analyse
der Zusammensetzung der Verwaltungsräte der KfW:
-
Finanzminister .............. 16.7% (6)
-
Minister/ Ministerpräsidenten 38.9% (14)
-
Politiker (insgesamt) ....... 61.1% (22)
-
Banker ...................... 11.1% (4)
-
Industrie/ Wirtschaft ....... 16.7% (6)
-
Gewerkschafter .............. 11.1% (4)
___
Freiwillige Ausschaltung
staatlicher Kontrolle. [Quelle]
Im § 6 Rekapitalisierung wird ausgeführt: "Die §§ 65
bis 69 der Bundeshaushaltsordnung finden keine Anwendung.":
In der Bundeshaushaltsordnung
regeln
die §§ 65-69 [Quelle]
die Kontrollaufgaben und Kontrollmöglichkeiten des Bundes:
§
65 Beteiligung an privatrechtlichen Unternehmen
(1) Der Bund soll sich, außer in den Fällen des Absatzes
5, an der Gründung eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten
Rechts oder an einem bestehenden Unternehmen in einer solchen Rechtsform
nur beteiligen, wenn
1. ein wichtiges Interesse des Bundes vorliegt und
sich der vom Bund angestrebte Zweck nicht besser und wirtschaftlicher auf
andere Weise erreichen läßt,
2. die Einzahlungsverpflichtung des Bundes auf einen
bestimmten Betrag begrenzt ist,
3. der Bund einen angemessenen Einfluß, insbesondere
im Aufsichtsrat oder in einem entsprechenden Überwachungsorgan erhält,
4. gewährleistet ist, daß der Jahresabschluß
und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften
gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, in entsprechender
Anwendung der Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs für
große Kapitalgesellschaften aufgestellt und geprüft werden.
(2) Das zuständige Bundesministerium hat die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständigen
Bundesministerium zu beteiligen, bevor der Bund Anteile an einem Unternehmen
erwirbt, seine Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Entsprechendes gilt bei einer Änderung des Nennkapitals oder des Gegenstandes
des Unternehmens oder bei einer Änderung des Einflusses des Bundes.
Das Bundesministerium der Finanzen ist an den Verhandlungen zu beteiligen.
(3) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
ein Unternehmen, an dem der Bund unmittelbar oder mittelbar mit Mehrheit
beteiligt ist, nur mit seiner Zustimmung eine Beteiligung von mehr als
dem vierten Teil der Anteile eines anderen Unternehmens erwirbt, eine solche
Beteiligung erhöht oder sie ganz oder zum Teil veräußert.
Es hat vor Erteilung seiner Zustimmung die Einwilligung des Bundesministeriums
der Finanzen einzuholen und das für das Bundesvermögen zuständige
Bundesministerium zu beteiligen. Die Grundsätze des Absatzes 1 Nr.
3 und 4 sowie des Absatzes 2 Satz 2 gelten entsprechend.
(4) Das Bundesministerium der Finanzen und das für das Bundesvermögen
zuständige Bundesministerium können auf die Ausübung der
Befugnisse nach den Absätzen 2 und 3 verzichten.
(5) An einer Genossenschaft soll sich der Bund nur beteiligen, wenn
die Haftpflicht der Mitglieder für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft
dieser gegenüber im voraus auf eine bestimmte Summe beschränkt
ist. Die Beteiligung des Bundes an einer Genossenschaft bedarf der Einwilligung
des Bundesministeriums der Finanzen.
(6) Das zuständige Bundesministerium soll darauf hinwirken, daß
die auf Veranlassung des Bundes gewählten oder entsandten Mitglieder
der Aufsichtsorgane der Unternehmen bei ihrer Tätigkeit auch die besonderen
Interessen des Bundes berücksichtigen.
(7) Haben Anteile an Unternehmen besondere Bedeutung und ist deren Veräußerung
im Haushaltsplan nicht vorgesehen, so dürfen sie nur mit Einwilligung
des Bundestages und des Bundesrates veräußert werden, soweit
nicht aus zwingenden Gründen eine Ausnahme geboten ist. Ist die Zustimmung
nicht eingeholt worden, so sind der Bundestag und der Bundesrat alsbald
von der Veräußerung zu unterrichten.
§
66 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Besteht eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so hat das zuständige Bundesministerium darauf hinzuwirken, daß
dem Bundesrechnungshof die in § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
bestimmten Befugnisse eingeräumt werden.
§ 67 Prüfungsrecht
durch Vereinbarung
Besteht keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes,
so soll das zuständige Bundesministerium, soweit das Interesse des
Bundes dies erfordert, bei Unternehmen, die nicht Aktiengesellschaften,
Kommanditgesellschaften auf Aktien oder Genossenschaften sind, darauf hinwirken,
daß dem Bund in der Satzung oder im Gesellschaftsvertrag die Befugnisse
nach den §§ 53 und 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt
werden. Bei mittelbaren Beteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung
den vierten Teil der Anteile übersteigt und einem Unternehmen zusteht,
an dem der Bund allein oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften
mit Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltgrundsätzegesetzes
beteiligt ist.
§ 68 Zuständigkeitsregelungen
(1) Die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes
übt das für die Beteiligung zuständige Bundesministerium
aus. Bei der Wahl oder Bestellung der Prüfer nach § 53 Abs. 1
Nr. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes übt das zuständige
Bundesministerium die Rechte des Bundes im Einvernehmen mit dem Bundesrechnungshof
aus.
(2) Einen Verzicht auf die Ausübung der Rechte des § 53 Abs.
1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes erklärt das zuständige
Bundesministerium im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen,
dem für das Bundesvermögen zuständigen Bundesministerium
und dem Präsidenten des Bundesrechnungshofes.
§
69 Unterrichtung des Bundesrechnungshofes
Das zuständige Bundesministerium übersendet dem Bundesrechnungshof
innerhalb von drei Monaten nach der Haupt- oder Gesellschafterversammlung,
die den Jahresabschluß für das abgelaufene Geschäftsjahr
entgegennimmt oder festzustellen hat,
1. die Unterlagen, die dem Bund als Aktionär oder Gesellschafter
zugänglich sind,
2. die Berichte, welche die auf seine Veranlassung gewählten oder
entsandten Mitglieder des Überwachungsorgans unter Beifügung
aller ihnen über das Unternehmen zur Verfügung stehenden Unterlagen
zu erstatten haben,
3. die ihm nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes und
nach § 67 zu übersendenden Prüfungsberichte. Es teilt dabei
das Ergebnis seiner Prüfung mit.
___
ökonomisch
stablie Gesellschaften. Die politischen Grundlagen und Rahmenbedingungen
hat schon Aristoteles in seiner Staatstheorieherausgearbeitet,
so u.a. auch das wichtige Rotationsprinzip 2300 Jahre vor den Grünen.
Ökonomisch stabil bedeutet, daß es wenig Reiche und Arme und
eine starke finanzökonomische Mitte gibt, was man ethisch zusätzlich
mit der Idee sozialer Gerechtigkeit
motivieren kann (aber nicht braucht). In diesem Sinne hat auch Keynes seine
Lehre motiviert: "Die hervorstechenden Fehler der wirtschaftlichen Gesellschaft,
in der wir leben, sind ihr Versagen, für Vollbeschäftigung Vorkehrung
zu treffen und ihre willkürliche und unbillige Verteilung
des Reichtums und der Einkommen." Die extrem pathologische Förderung
der Umverteilung der Vermögen hat in den letzten Dekaden dazu geführt,
dass Geld hauptsächlich zum - teilweise hochriskanten - Spekulieren
und nicht für realwirtschaftliche und vernünftig fundierte Investitionen
verwandt wurde. Und damit ging auch eine völlig ungesunde Ausweitung
der Geldmenge einher. Geldvermehrung demutierte zum gemeinwohl-dekadenten
Selbstzweck. Das alles wurde mit Hilfe der Politik, Justiz und der Medien
ermöglicht und gefördert.
___
OTS. Office
of Thrift Supervision.
___
Plutokratie Thema in der IP-GIPT:
___
Ratingagenturen. Die Ratingagenturen
sind Bock-Gärtner-Agenturen
der plutokratischen Finanzindustrie und wesentlich mitschuld an der Finanzkrise,
weil sie den Banken ermöglichten, ihre faulen Kredite zu verstecken
und dennoch reihenweise Tripel a Qualitätszertifizierungen vergaben.
Bei Lichte und vernünftig betrachtet sind das Betrügereien bei
dem offensichtlich keine Prospekthaftung greift. .
Einige Medienstimmen: Die Welt Online Finanzen vom
2.8.7
kritisiert: " Bonitätsprüfer geben ein schlechtes Bild ab. Die
US-Hypothekenkrise hat die Ratingagenturen wieder einmal ins Gerede gebracht.
Schließlich haben Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch nach Einschätzung
von Experten zu spät vor den Risiken gewarnt und damit zur Eskalation
der Krise beigetragen. Keiner der drei maßgeblichen Bonitätsprüfer
hatte vor Bekanntwerden der Milliardenverluste die rote Flagge gehisst.
Bereits bei früheren Verwerfungen auf den Märkten, etwa der Asienkrise
oder dem Enron-Skandal, hatten sie zu spät gehandelt. "
Und weiter im Falle der IKB: "Noch im Mai hatte
etwa Moody’s an der IKB die „umsichtigen Kreditvergabepraktiken, das effiziente
Risikomanagement und die damit einhergehende relative Immunität gegen
Marktrisiken“ gelobt. Dies rechtfertige das vierthöchste Rating (Aa3)
in einem System von 19 Bonitätsnoten. Erst einen Tag nach der Gewinnwarnung
zu Wochenbeginn wurde das Rating mit dem Zusatz „Herabstufung möglich“
versehen. Die anderen beiden Agenturen sahen überhaupt keine Veranlassung,
ihr Rating für das Institut zu senken. Fitch bestätigte die Bonitätsnote.
Der Ausblick bleibe stabil."
NZZ
12.8.7 * Die FTD berichtet am 17.08.
07: "Bundesregierung schließt sich Kritik an Rating-Agenturen
an. Die Bundesregierung unterstützt den Vorstoß der EU zu gesetzlichen
Regelungen für Rating-Agenturen. Ein Sondertreffen rechtfertige die
derzeitige Hypothekenkrise aber noch nicht. ..."
___
Rettunsplan-Text (New York Times20.9.2008):
| Text of Draft Proposal for Bailout Plan. Published: September
20, 2008
LEGISLATIVE PROPOSAL FOR TREASURY AUTHORITY
TO PURCHASE MORTGAGE-RELATED ASSETS
Section 1. Short Title.
This Act may be cited as ____________________.
Sec. 2. Purchases
of Mortgage-Related Assets.
(a) Authority to Purchase.--The Secretary is authorized to purchase,
and to make and fund commitments to purchase, on such terms and conditions
as determined by the Secretary, mortgage-related assets from any financial
institution having its headquarters in the United States.
(b) Necessary Actions.--The Secretary is authorized to take such actions
as the Secretary deems necessary to carry out the authorities in this Act,
including, without limitation:
(1) appointing such employees as may be required to carry out the authorities
in this Act and defining their duties;
(2) entering into contracts, including contracts for services authorized
by section 3109 of title 5, United States Code, without regard to any other
provision of law regarding public contracts;
(3) designating financial institutions as financial agents of the Government,
and they shall perform all such reasonable duties related to this Act as
financial agents of the Government as may be required of them;
(4) establishing vehicles that are authorized, subject to supervision
by the Secretary, to purchase mortgage-related assets and issue obligations;
and
(5) issuing such regulations and other guidance as may be necessary
or appropriate to define terms or carry out the authorities of this Act.
Sec. 3. Considerations.
In exercising the authorities granted in this Act, the Secretary shall
take into consideration means for--
(1) providing stability or preventing disruption to the financial markets
or banking system; and
(2) protecting the taxpayer.
Sec. 4. Reports to Congress.
Within three months of the first exercise of the authority granted
in section 2(a), and semiannually thereafter, the Secretary shall report
to the Committees on the Budget, Financial Services, and Ways and Means
of the House of Representatives and the Committees on the Budget, Finance,
and Banking, Housing, and Urban Affairs of the Senate with respect to the
authorities exercised under this Act and the considerations required by
section 3.
Sec. 5. Rights;
Management; Sale of Mortgage-Related Assets.
(a) Exercise of Rights.--The Secretary may, at any time, exercise any
rights received in connection with mortgage-related assets purchased under
this Act.
(b) Management of Mortgage-Related Assets.--The Secretary shall have
authority to manage mortgage-related assets purchased under this Act, including
revenues and portfolio risks therefrom.
(c) Sale of Mortgage-Related Assets.--The Secretary may, at any time,
upon terms and conditions and at prices determined by the Secretary, sell,
or enter into securities loans, repurchase transactions or other financial
transactions in regard to, any mortgage-related asset purchased under this
Act.
(d) Application of Sunset to Mortgage-Related Assets.--The authority
of the Secretary to hold any mortgage-related asset purchased under this
Act before the termination date in section 9, or to purchase or fund the
purchase of a mortgage-related asset under a commitment entered into before
the termination date in section 9, is not subject to the provisions of
section 9.
Sec. 6. Maximum
Amount of Authorized Purchases.
The Secretary’s authority to purchase mortgage-related assets under
this Act shall be limited to $700,000,000,000 outstanding at any one time
Sec. 7. Funding.
For the purpose of the authorities granted in this Act, and for the
costs of administering those authorities, the Secretary may use the proceeds
of the sale of any securities issued under chapter 31 of title 31, United
States Code, and the purposes for which securities may be issued under
chapter 31 of title 31, United States Code, are extended to include actions
authorized by this Act, including the payment of administrative expenses.
Any funds expended for actions authorized by this Act, including the payment
of administrative expenses, shall be deemed appropriated at the time of
such expenditure.
Sec. 8. Review.
Decisions by the Secretary pursuant to the authority of this Act are
non-reviewable and committed to agency discretion, and may not be reviewed
by any court of law or any administrative agency.
Sec. 9. Termination of Authority.
The authorities under this Act, with the exception of authorities granted
in sections 2(b)(5), 5 and 7, shall terminate two years from the date of
enactment of this Act.
Sec.
10. Increase in Statutory Limit on the Public Debt.
Subsection (b) of section 3101 of title 31, United States Code, is
amended by striking out the dollar limitation contained in such subsection
and inserting in lieu thereof $11,315,000,000,000.
Sec. 11. Credit Reform.
The costs of purchases of mortgage-related assets made under section
2(a) of this Act shall be determined as provided under the Federal Credit
Reform Act of 1990, as applicable.
Sec. 12. Definitions.
For purposes of this section, the following definitions shall apply:
(1) Mortgage-Related Assets.--The term “mortgage-related assets” means
residential or commercial mortgages and any securities, obligations, or
other instruments that are based on or related to such mortgages, that
in each case was originated or issued on or before September 17, 2008.
(2) Secretary.--The term “Secretary” means the Secretary of the Treasury.
(3) United States.--The term “United States” means the States, territories,
and possessions of the United States and the District of Columbia.
|
___
supra-nationale Egoismen
(EU). Es ist ein ungeheurer Vorgang, wenn die subventionierte Landwirtschaft
der Europäischen Union z.B. die afrikanische Landwirtschaft zerstört,
indem sie ihre Überschuss- und Überflussprodukte dorthin "billiger"
exportieren als die einheimischen landwirtschaftlichen Erzeuger produzieren
können.
-
Afrika und die drei Wellen der Globalisierung [Q].
-
EU und USA zahlen 13 Milliarden Dollar illegaler Agrar-Subventionen
[Q]
Hieraus: "Die EU zahlt Oxfam zufolge 300 Mio. Euro im Jahr an Tomatenverarbeiter
vor allem in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal - was 65% des
Wertes der Tomatenernte ausmacht und es ihnen ermöglicht, der weltgrößte
Exporteur
von Tomatenmark zu sein. Produzenten in Südafrika, Chile und Tunesien
hingegen gehören zu den Verlierern. Die EU subventioniere ihre Fruchtsaft-Industrie,
vor allem in Spanien und Italien, zu über 300%, heißt es in
dem Bericht, mit 250 Mio. Euro pro Jahr. Produzenten in Argentinien, Brasilien,
Costa Rica und Südafrika könnten jährlich 40 Mio. US$ mehr
verdienen, wenn die EU ihre Subventionen abschaffte. Außerdem schütze
die EU ihre Milchindustrie vor Wettbewerb und subventioniere die Hersteller
von Molkereiprodukten mit 1,5 Mrd. Euro im Jahr. Argentinien, Brasilien
und Uruguay könnten Butter exportieren, wenn nicht die EU-Exportsubventionen
den Weltmarktpreis drücken würden. EU-Butter wird zu Dumpingpreisen
direkt in Ägypten, Marokko und Südafrika eingeführt."
___
Sponsel, Rudolf. Jahrgang 1944,
Psychologe und Psychotherapeut in Erlangen; Politische Psychologie als
"Hobby". Geboren in Markt-Erlbach,
aufgewachsen in Wilhermsdorf,
Utrecht
und Nürnberg
(Schweinau, Deutschherrenwiese, Erlenstegen), später in Wertheim
a. M., Stockholm
[W], Stuttgart
und seit 1971 in Erlangen. Früher
politisch links-alternativ orientiert und engagiert, inzwischen zu einem
"Weißen"
entwickelt.
Politikaxiome. Weltanschaulich:
metaphysisch
liberaler Freidenker. Grundsätze: integratives
Manifest, integratives
Menschenbild. Künstlerische Aktivitäten: Der
Charakter und sein Preis, Hegel-Bilder,
Offenes
Atelier,
Porträts. -
Berufsfachbiographisches.
___
TARP. Troubled Asset Relief Programm.
[QR July 21, 2009; PDF]

___
Wirtschaftsprüfungen.
Die Wirtschaftsprüfungskonzeption in Deutschland ist - wie viele "Kontroll"einrichtungen
in Deutschland - eine grundsätzliche Fehlkonstruktion, weil
die beauftragte Wirtschaftsprüfungsfirma natürlich ihren Auftraggeber
nicht verlieren möchte und daher kaum jemals zu negativen Beanstandungen
motiviert ist. Nicht selten handelt es sich um Pseudo-Prüfungen, die
lediglich den Schein von Solidität erwecken sollen, um Kunden zu blenden
und in die Irre zu führen. Und wenn schon keine Krähe einer
andern ein Auge aushackt, dann erst recht keine abhängige Krähe.
Das Thema wurde von plusminis am 9.9.8(Video)
unter dem Titel "Wirtschaftsprüfer. Testate sagen manchmal wenig"
kritisch aufbereitet:
"Die internationale Finanzkrise hat bereits vielen Unternehmen
schwer geschadet. Wie hoch Risiken wirklich sind, ist jedoch Bilanzen kaum
anzusehen. Daran ändern auch die Testate namhafter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
wenig. Die müssen ihren Kunden zwar auf den Zahn fühlen, doch
zu optimistisch sollte man nach wie vor lieber nicht sein.
-
Flowtex – Scheingeschäfte mit nicht vorhandenen Bohrgeräten.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: KPMG. Schaden: rund 2 Milliarden
Euro.
-
Phoenix - Ein Schneeballsystem. Angebliche Millionenguthaben
existieren nicht. Prüfer: Ernst & Young. Pleite. Anleger-Schaden:
mindestens 600 Millionen Euro.
-
Sachsen-LB: Investitionen in dubiose Immobilienfonds. Prüfer:
PriceWaterhouseCoopers. Abschreibungsbedarf in dreistelliger Millionen-Höhe.
Herbert Meyer ist eine Art Bilanzpolizist, Chef der Deutschen
Prüfstelle für Rechnungslegung. Mit seinen 25 Mitarbeitern überprüft
er Jahresabschlüsse, die vorher bereits von Wirtschaftsprüfern
abgesegnet wurden. Das Ergebnis ist erschreckend.
Herbert Meyer, Präsident Deutsche
Prüfstelle für Rechnungslegung: "Etwa jede vierte Bilanz, die
wir untersucht haben, ist fehlerhaft. Es sind wesentliche Abweichungen
von den Bilanzierungs-Standards, und wesentlich heißt, wenn der Anleger
am Kapitalmarkt die richtige Information gehabt hätte, hätte
er seine Anlage-Entscheidung möglicherweise anders getroffen."
Auch Gabriele Zobel hatte zunächst
dem Testat der Prüfer vertraut, also der Unterschrift unter dem Jahresabschluss.
40.000,- € hat sie verloren. Mit ihrem Anwalt will sie jetzt das Geld
zurückholen. Sie war von den Angeboten der Privatbank BFI mit hochverzinstem
Festgeld angelockt worden. Prüfer der Bank war die KPMG.
Gabriele Zobel, geschädigte BFI-Anlegerin:
"Wir haben das als sehr seriös angesehen, weil es ging ja damals,
dass KPMG eines der renommiertesten Wirtschafts-Institute überhaupt
ist, und wenn so ein renommiertes Institut ein Prüfsiegel gibt, ist
das für uns ein absolutes Kriterium für die Seriosität einer
Bank."
Die BFI Bank hatte Geld der Anleger
aus der Bank abgezogen. Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber deckte den
Skandal auf. Aus internen Unterlagen, die PLUSMINUS vorliegen, geht hervor:
Es gab mehrere Hinweise, dass in der Bank einiges nicht korrekt läuft.
Trotzdem stellte KPMG immer wieder uneingeschränkte Testate aus.
Medard Fuchsgruber, Bund der Kapitalanleger:
"Bei der BFI-Bank war es sogar so auffällig, dass die Luxemburger
Aufsicht schon eingeschaltet wurde. Selbst die kam zu dem Punkt, dass hier
eventuell der Verdacht von Geldwäsche vorliegen könnte. Nichts
davon steht irgendwo im Bericht. Wie blind muss eigentlich ein solcher
Prüfer sein?"
Ein Insider, der in der BFI-Bank in
leitender Funktion tätig war und anonym bleiben möchte, geht
da weiter. Wir erfahren am Telefon: Der Eigentümer und die Wirtschaftsprüfer
kannten sich gut: "Heute würde ich ganz klar und deutlich sagen, ja,
die haben was erkennen müssen und die haben auch was erkannt. So ein
Bankhaus kann sich normalerweise keine Klüngeleien leisten. Da war
ich fest von ausgegangen und hab mir das auch nicht vorstellen können,
dass so was überhaupt im Hintergrund passiert."
In den nächsten Tagen werden
Frau Zobel und weitere Geschädigte Klage gegen KPMG einreichen. KPMG
will sich vor der Kamera nicht äußern, hält die Vorwürfe
jedoch für abwegig. Schriftlich teilt man uns mit: Man habe die „Grundsätze
ordnungsgemäßer Buchführung“ beachtet. "Für uns als
Abschlussprüfer bestand [...] die Verpflichtung zur Erteilung uneingeschränkter
Bestätigungsvermerke."
Für Karlheinz Küting werden
viel zu viele Jahresabschlüsse uneingeschränkt testiert. Der
Professor unterrichtet Rechnungslegung und Bilanzanalyse und hat über
16.000 Jahresabschlüsse ausgewertet.
Prof. Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Es wurden mehr als 99 Prozent uneingeschränkte
Testate erteilt, das heißt auch, nur ein Prozent der Bilanzen wiesen
Fehler auf. Ich stelle persönlich die These auf, es sind bedeutend
mehr Bilanzen, die Fehler enthalten, und daraus folgere ich, dass die Messlatte
für ein uneingeschränktes Testat bedeutend höher gelegt
werden muss."
Sind Prüfer zu unkritisch ? Bezahlt
werden sie vom Unternehmen, das sie prüfen. Diesen Auftrag will keiner
verlieren. Außerdem: Oft kommen noch andere Beratungsleistungen hinzu.
Der Berufsstand sieht da keine Gefahr.
Professor Norbert Pfitzer, Wirtschaftsprüferkammer:
"Der beratende Prüfer ist ein besserer Prüfer, weil er das Unternehmen
besser kennen lernt und insofern wirksamer und wirtschaftlicher prüfen
kann."
Professor Karlheinz Küting, Universität
Saarbrücken: "Besteht zwischen einem Sonderauftrag und der Jahresabschlussprüfung
irgendein Zusammenhang, dann muss eine Trennung der Prüfung erfolgen.
Aber diese Trennlinie ist nicht scharf. Es gibt Überlappungen. Es
finden sich meist auch Wege, dass man die Sonderaufgaben trotzdem wahrnimmt."
Viel zu tun für Herbert Meyer
und seine Bilanzpolizei. Bleibt zu hoffen, dass ihre Arbeit die Wirtschaftsprüfer
in Zukunft vorsichtiger macht."
___
Zur Therapie der "Schuldentollwut":
Das psychologische Grundproblem liegt sicher in der
falschenEinstellung
und
in der Folgenlosigkeit maßlosen Wirtschaftens.
Staatsverschuldunghat
eine jahrtausende alte Geschichte und Tradition über
fast alle Kulturen und Epochen, geht über alle Herrschaftssysteme,
über
alle politischen Verwaltungsebenen (Gemeinden,
Städte, Kreise, Bezirke, Länder, Bund, Nationen) und über
alle
Parteien hinweg. Sie ist ein grundsätzliches und
strukturelles
Problem (historisch oft durch
Inflationen, Währungsreformen und Kriege entschuldet), das nur durch
grundlegende strukturelle Veränderungen lösbar ist:
Strukturelle
Therapie des Schuldenproblems.
Das Struktur-Problem Schuldenspirale ist langfristig nur lösbar, wenn
echte Stabilitätsbedingungen in die Verfassung so eingebaut werden,
dass VerletzerInnen automatisch amtsenthoben, für eine
Zeit
lang von Wahlen ausgeschlossen und nicht durch Abfindungen
oder andere Vergünstigungen
belohnt werden dürfen.
Außerdem sollten PolitikerInnen
als Minimalbedingung einen zu schaffenden Facharbeiterbrief in Politik
nachweisen, der fortwährend qualitätszusichernist.
Schulden dürfen auch nur dann gemacht werden, wennzugleich ein
Investitions-Kostenfolge- und Tilgungsplan vorgelegt wird, der
von Ephorenüberwacht
wird. Für die Verfassungsgerichte müssen neue Besetzungs-
und Kontrollstrukturen gefunden werden.
Hierzu bedarf es eines starken öffentlichen
Problem-Bewußtseins und einer tiefgreifenden Konditionierungder
politischen Massenhirne. Schulden machen, das muss Gefühle
wie Scheiße in der Zahncreme hervorrufen: Abscheu und Ekel.
Und man muss sich von falschen Eliten (Etilen)
und besonders von den Irrlehren der US-etilE-Universitäten
lösen - die sind in erster Linie für sich selber da - wie man
auch begreifen muss, dass die USA ganz andere natürliche Wachstumsbedingungen
haben als Deutschland (Bevölkerungswachstum und Arbeitsplatzentwicklung).
Die USA sind weder real noch normativ oder
ideal ein Weltmodell, das sollten die USA und wir Europäer und Deutsche
möglichst schnell begreifen und akzeptieren. Die Ausbeutung und Zerstörung
der Landwirtschaftsbasis der Dritten Welt durch die Globalisierung
und die supra-nationalen Egoismen (EU)
ist ein politisches Wirtschaftsverbrechen gegen die Menschlichkeit
und die Regierungen der führenden Industrienationen gehörten
dafür vor ein internationales Tribunal gestellt.
Als allererstes sollte bei PolitikerInnen das Geldtabu
aufgehoben und radikale finanzielle Transparenz herbeigeführt werden
und vielleicht wäre es eine gute Qualitätssicherungsmaßnahme,
wenn JuristInnen und BeamtInnen wenigstens eine Quotenbegrenzung bei Wahlen
erhielten, um das Allerschlimmste zu verhüten.
Kognitive
Therapie des Schuldenproblems.
Wie fast
immer beginnt die Problemlösung
mit der Problemwahrnehmung. Doch was ist hier das Grundproblem?
Wie wir aus der Psychotherapie wissen, setzt eine VerhaltensänderungLeidensdruck,
Motivation oder / und Einsicht voraus. Am Beginn
einer Verhaltensänderung steht oft eine veränderte, neue Einstellung.
Wie wichtig Einstellungen für Verhaltensänderungen sind, weiß
man aus der "Küchenpsychologie": Gibt man irrtümlicherweise die
Buntwäsche in das Kochwäscheprogramm, dann erfährt man ziemlich
schnell, was eine falsche Einstellung der Waschmaschine für Folgen
hat hinsichtlich der Buntwäsche (sie geht ein, verblasst und verfärbt).
Die elementar notwendige Grundstellung für
eine dauerhaft verantwortliche, solide und vernünftige Haushaltswirtschaft
ist:
(1) man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt,
ohne früher oder später in der exponentiellen Schuldenfalle zu
landen (>Eingangsgraphik,
was
bedeutet ...? );
(2) man muss in guten Zeiten Rücklagen bilden, damit man in schlechten
Zeiten darauf zurückgreifen kann (> Antizyklische
Finanzhaushaltung).
Diese elementaren und banalen Binsenweisheiten - für deren Realisation
und Beherzigung ein Studium anscheinend eher hinderlich ist - wollen viele
Kämmerer, Finanz"fach"leute und PolitikerInnen nicht einsehen oder
es ist ihnen egal. Wir werden daher überwiegend von finanzökonomisch
uneinsichtigen Dummköpfen oder von Nach-mir-die-Sintflut-Verwahrlosten
- oder von einer besonders ungesunden Mischung aus beiden - regiert. Dummerweise
wählen wir diese Leute auch immer noch, so dass man wohl sagen muss:
es geschieht uns nicht besser. Doch daraus folgt fatalerweise, dass es
wahrscheinlich auch keine Problemlösung (höchstens
einer ungewöhnlichen höheren Ordnung) gibt: Denn wenn die
grosse Masse der soziologisch-statistisch betrachtet Normalen - inhaltlich
betrachtet - die Verrückten sind, dann sind die Verrückten die
Normalen und bestimmen, was normal ist. Hier sind zwei paradoxe Erscheinungen
beobachtbar: a) Je verantwortlicher, desto verantwortungsloser und, auf
gut fränkisch, b) Je g'scheiter, desto blöder. Dies bestätigt
sich auch durch eine Analyse der schuldenfreien
Gemeinden in Deutschland. Insgesamt dürften diese vernünftig,
verantwortlich und solide Wirtschaftenden nicht einmal die 5%-Hürde
schaffen. Eine Änderung ist also ziemlich unwahrscheinlich - bis es
wirklich nicht mehr geht und alles zusammenkracht. Bei einigen Gemeinden
und Ländern scheint dieser Grenzbereich inzwischen recht nahe zu sein
(Berlin,
Bremen,
München),
so dass im Zusammenhang damit, dass es einige wenige Prozent ja wollen
und können und der faktischen Pleitesituation vieler anderer vielleicht
ein wenig Hoffnung gibt, wenn auch der begonnene Ausverkauf
der öffentlichen Vermögenswerte noch viel Schlimmeres befürchten
lässt. Wann wird ihnen einfallen, den Kölner Dom, die Berliner
Luft oder die bayerischen Alpen an "Investoren" - am besten gleich mehrfach
- zu verleasen, um für ein paar wenige Millionen, ein paar Tröpfchen
auf den heißen Stein für kurze Zeit ihre Zahlungsunfähigkeit
hinauszuschieben?
Hinweis: Zur Erkundung des Wissens, des BürgermeisterInnen-Profils
und worauf es nach Meinung der kompetenten und erfolgreichen PraktikerInnen
ankommt, habe ich einen "Fragebogen KommunalpolitikerInnen (fast) schuldenfreier
Gemeinden" entwickelt, der sich derzeit in der Erprobungsphase befindet.
Wer mitmachen möchte, melde
sich bitte. Gesucht werden für die Kontrollgruppe auch
BürgermeisterInnen und KommunalpolitikerInnen von Gemeinden, die noch
stärker in den Schulden stecken.
Mehr zur politischen Krankheit der "Schuldentollwut".
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Querverweise
Standort: Doku Finanzkrise 2. Quartal 2011.
Zum Grundlagen Teil 1
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Videospot attac
zur Einstellung unserer Banken
Wirtschafts-KriTicker*
Manager
Porträt Michael Kemmer (HRE, BLB)
*
* Die
Midas-Falle nach Ovid. in: Neid,
Mißgunst, Gerechtigkeit, Gier und Vernunft. * Das
Pyramiden-Modell oligarcher Systementwicklung am Beispiel multipler Überschuldung.
* Geldtabu. * Einführung
und Kritik der Plutokratie der "Deutschland AG" * Überblick
Mißwirtschaft D-AG * Eliten
& etilE *
Die
Politische Krankheit der Schuldentollwut. * Globalplayer
* Kartelle *
Überblick Staatsverschuldung._
Überblick Programm Politische Psychologie
in der IP-GIPT.
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Dienstleistungs-Info.
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