Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    Abteilung Politische Psychologie - Wochenkommentar - Präambel
    IP-GIPT DAS=01.02.2003 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung TT.MM.JJ
    Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
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    Willkommen in der Abteilung Allgemeine und Integrative Politische Psychologie, hier zum Thema:
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    Politischer Wochen Kommentar 
    PWK-03-05

    Die neuen US-Herrschenmenschen und ihre "Beweise" * Staatsverschuldung aus Sicht der Neuen Politischen Ökonomie * Rechtsprechung: Bundesverfassungsericht weist gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall für nicht verheiratete Väter ab *  Amigo-Republik ... und Wirtschaftskriminalität: Internet-Adressen Verbraucherschutz und Rechtsschutz  * Lichtblick der Woche: Die außenpolitische Haltung "Alt-Europas" und des Bundeskanzlers , Todenhöfers Einsatz für afghanische und irakische Kinder * Leidtkultur: Die Highlights des deutschen Bundestags * Extern: Die Handicap-Gesellschaft * Sollen Kinder schon Persönlichkeitsstörungen haben können? * Warum sich Dumme für gescheit halten * Öffenlichte Leichenöffnungen?  *  Querverweise

    von Rudolf Sponsel, Erlangen
    Präambel Politische Psychologie * Grundprobleme in Deutschland: Programm 21.Jhd.


    Die neuen US-Herrschenmenschen und ihre "Beweise"
    Was sind "Beweise" der US-Geheimdienste wert?

    Geheimdienste - ganz besonders auch die amerikanischen CIA ( 1- 2- 3 - 4 - 5 )
    und NSA - sind staatlich sanktionierte Terror-Organisationen, die die Schizophrenie des real existierenden Pseudo- Rechtsstaates in seiner Verpackungsform Hollywooddemokratie eindrucksvoll demonstrieren und dokumentieren.
     
    "Beweise", die von CIA und NSA vorgelegt werden, sind weder sachlich noch juristisch als Beweis anzuerkennen, wenn sie nicht durch einen unabhängigen internationalen Gerichtshof auf ihren Beweiswert geprüft und für richtig befunden wurden. 

    Das ist aber nicht möglich, weil die neuen Herrenmenschen aus USA einen internationalen Strafgerichtshof nicht anerkennen wollen, denn es soll kein Gesetz geben, das über dem US-amerikanischen steht. Nur Gott, und der ist inzwischen ja auch schon US-Amerikaner.

    Was Bush nächste Woche vorlegen wird, das ist jetzt schon klar, werden Hollywood- Beweise sein, gut aufbereitet für die große Masse und Parteigänger: Fotos, Dokumente, Aussagen von denen niemand weiß, ob sie nicht intelligent frisiert, getürkt, gefälscht und montiert wurden, um den Weltsicherheitsrat und die Weltöffentlichkeit zu beeindrucken. CIA und NSA sind staatskriminelle Organisationen, die Material so - "intelligent" -  aufbereiten, wie es der jeweilige US-Präsident wünscht. Wieso sollte diesen intelligenten Staatsterroristen jemand glauben? Bush und sein erster Bushkrieger Rumsfeld sind weder geistig noch charakterlich glaubwürdig, sie sind zu neuen Herrenmenschen verkommen und repräsentieren das neue Neandertaler-Amerika.

    Amerika ist groß.
    Amerika ist wirklich und in der Tat groß - vor allem dann, wenn der Gegner klein und schwach ist und sich nicht wehren kann, am besten Alte, Kranke, Behinderte, Frauen und Kinder wie die vielen  zivilen "Kollateralschäden" amerikanischer Kriege. Hier zeigt sich eine politisch generalisierte Charakterdeformation, die fast allen Kriegern eigen ist: hinterhältiger, kaltblütiger, systematischer Mord. Nun, Kollateralschäden sind wir bei amerikanischen Kriegszügen trotz High-Tech ja gewohnt. Es trifft ja in aller Regel nur Untermenschen, wie die Käfighaltung der Taliban eindrucksvoll demonstriert.

    Die größte Bedrohung der Welt
    Die größte Bedrohung von Recht, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit in der Welt sind daher nicht nur die fanatischen radikalfundamentalistischen Islamisten, sondern ebenso die neuen Herrschenmenschen made in the United States. Sie werden womöglich die Besinnung erst wieder erlangen, wenn sie wirklich einen richtigen Krieg gegen richtige Gegner verloren haben. Bush und seine Bushmänner sind aber nur die Agenten einer Gesellschaft, die durchtränkt ist vom egomanischen schönen Schein, Oberfläche und Geld. Das ist keine Perspektive und keine Leitkultur für die Welt, sondern gemahnt eher an moralischen Schwachsinn des US- globalen radikal- fundamentalistischen Kapitalismus.

    Querverweise:




    Staatsverschuldung
     
    Inge Stalders "B. Fazit der Analyse
    Die Analyse des Politiker- und Wählerverhaltens im Hinblick auf die Staatsverschuldung hat gezeigt, daß ein rationaler Einsatz der Staatsverschuldung im Rahmen des politischen Prozesses in einer repräsentativen Demokratie nicht gewährleistet ist. Vielmehr besteht eine immanente Tendenz zu einer fortdauernden staatlichen Neuverschuldung, deren Ursache in den Wechselwirkungen zwischen den Eigenheiten des politischen Prozesses (Verfolgung von Eigeninteressen) und denen der Staatsverschuldung (Erzeugung zeitlicher Externalitäten) liegen."

    Quelle: Stalder, Inge (1992). Staatsverschuldung aus Sicht der Neuen Politischen Ökonomie. Forum Finanzwissenschaft Bd. 2. Nürnberg, 1-116 mit Tabellen und umfangreichem Literaturverzeichnisanhang. S. 114

    "... in einer repräsentativen Demokratie nicht gewährleistet ist."

    Die Schuld der Wirtschaftswissenschaften und der Medien
    Daß Deutschland so an den Rand des finanziellen Ruins getrieben werden konnte, ist wesentlich mit das Werk einer unkritischen und willfährigen WirtschaftwissenschaftlerInnen und der wirtschaftspolitischen Medien, die das Problem seit ca. 25 Jahren nicht nur verharmlost und falsch darstellen, sondern an der finanzpolitischen Verwahrlosung und Verblödung dieses Landes wesentlich Mitschuld hat.

    Querverweise: * Juliusturm * Staatsverschuldung * Staatsquote * Aktuelle Öff. Verschuldung * Reader Musgrave zur Geschichte der Staatsverschuldung * Privatverschuldung * Psychopathologie des Geldes I  * Psychopathologie des Geldes II * Geldtabu * Grundprobleme in Deutschland: Programm 21.Jhd.Prüfung im kaufmännischen Rechnen mit Wachstumsgrößen und zur Ökonomie der Schulden gerfordert



    Rechtsprechung

    Gemeinsame Elterliche Sorge als Regelfall für nicht verheiratete Väter abgewiesen

    Kritik des Urteils
     
    Das BVerG überzeugt aus familienrechtspsychologischer Sicht mit diesem Urteil nicht, weil es der Ehefunktion sachfremd Vorrang vor der Elternfunktion eingeräumt hat. Entscheidend für das Kindeswohl kann nicht die Institution Ehe, sondern nur die Institution Elternschaft sein. Diese Rollendifferenzierung wurde hier nicht angemessen erfaßt. Wenn es grundsätzlich und mehr dem Kindeswohl entspricht, daß verheiratete oder sich scheidende Eltern regelhaft die gemeinsame Sorge innehaben, so hat dies sachlich zunächst überhaupt nichts mit der Rechtsstellung der Partnerschaft, also Ehe oder Nicht-Ehe, sondern mit ihrer Funktion der Elternschaft zu tun. Richtig und sinnvoll wäre es, wenn die regelhafte gemeinsame elterliche Sorge auch bei Nichtverheirateten aber an faktische Elternschaft gebunden würde nach dem Grundsatz, daß Rechte nur haben soll, wer auch die Pflichten erfüllt. Ein grundsätzlicher Unterschied zwischen streitig Geschiedenen und streitig nie verheiratet gewesenen Eltern ist empirisch nicht begründbar. Die Institution Ehe ist weder mit der Institution Elternschaft gleich zu setzen noch ihr überzuordnen, auch wenn die TrägerInnen der unterschiedlichen Rollen aus denselben Persönlichkeiten bestehen. Eltern- und Partnerqualifikation im individuellen Einzelfall haben miteinander überhaupt nichts zu tun. Wir dürfen gespannt sein, wie der Europäische Gerichtshof hierzu entscheidet.

    Der Sachverhalt [Zur Epidemiologie betroffener Kinder]
    § 1626 a BGB
    (1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie
    1. erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen), oder
    2. einander heiraten.
    (2) Im Übrigen hat die Mutter die elterliche Sorge.
    Zur Beweisfrage:
    "Die Richtervorlage und die Verfassungsbeschwerde betreffen die Frage, ob es verfassungsgemäß ist, dass der Vater eines nichtehelichen Kindes nur dann die elterliche Sorge für das Kind mit der ansonsten allein sorgeberechtigten Mutter gemeinsam tragen kann, wenn beide entsprechende Sorgeerklärungen abgeben oder einander heiraten."

    Epidemiologie der Kinder aus unverheirateten Partnerschaften nach den Erhebungen des BVerG

    "2. Wie viele Kinder von der gesetzlichen Regelung über die gemeinsame Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern betroffen sind, kann nur annähernd mit Zahlen belegt werden. Im Jahre 2001 gab es in der Bundesrepublik 2,1 Mio. nichteheliche Lebensgemeinschaften, von denen 27,6 % mit Kindern unter 18 Jahren zusammenlebten. Dies betraf 821.000 Kinder. Demgegenüber lebten 2,12 Mio. Kinder mit nur einem Elternteil zusammen (Statistisches Bundesamt 2002, Leben und Arbeiten in Deutschland, Ergebnisse des Mikrozensus 2001, S. 22). Damit lebten 19,4 % aller 15,1 Mio. minderjährigen Kinder bei ihren unverheirateten Eltern beziehungsweise Elternteilen, während 12,16 Mio. Kinder, das heißt 80,5 %, mit ihren verheirateten Eltern zusammenlebten (Statistisches Bundesamt 2002, a.a.O., S. 29, 65). Allerdings ist bei diesen Zahlen zu berücksichtigen, dass nichtehelich geborene Kinder durch Heirat ehelich werden und ehelich geborene Kinder in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft eines Elternteils leben können. Nach der Studie von Vaskovics u.a. aus dem Jahre 1997 bestand zwischen Mutter und Vater eines nichtehelichen Kindes zum Zeitpunkt seiner Geburt in insgesamt 17 % der untersuchten Fälle (in den alten Bundesländern 22 %, in den neuen 12 %) keine Partnerschaft (Vaskovics u.a., Lebenslage nichtehelicher Kinder, 1997, S. 52). In den ersten sechs Monaten nach der Geburt wuchs der Anteil der Mütter, die zum Vater des Kindes keine Beziehung mehr hatten, auf 35 % in den neuen und auf die Hälfte in den alten Bundesländern an. In ungefähr 24 % der untersuchten Haushalte lebten schließlich die Kinder mit Mutter und Vater zusammen, in 51 % allein mit der Mutter und in 15 % mit der Mutter und einem Mann, der nicht der Vater des Kindes war, wobei 42 % der mit der Mutter zusammenlebenden Kinder Kontakt zum Vater hatten (Vaskovics u.a., a.a.O., S. 59, 107 f., 133)." [Quelle unten]
    Bundesverfassungsgericht: http://www.bverfg.de/
    Mehr und Quelle zum Urteil: http://www.bverfg.de/cgi-bin/link.pl?presse
    IP-GIPT interner Querverweis Leitsätze des Urteils



    Amigo-Republik ...


    (von Arnim Bibliographie hier)
    Grundprobleme in Deutschland: Programm 21.Jhd.

    ... und Wirtschaftskriminalität

    Wie kann man sich gegen die - nicht selten geschickt verdeckten - Abzockereien besonders der Computer- und Internetindustrie wehren?

    Adressen von Verbraucherschutzzentralen:
    http://www.verbraucherzentrale.com/
    http://www.verbraucherministerium.de/
    Bayern: http://www.verbraucherzentrale-bayern.de
    http://www.verbraucherzentrale-bayern.de/doc5455A.html
    http://www.lycos.de/dir/Gesellschaft_und_Politik/Recht/Verbraucherschutz/Verbraucherschutzzentralen/
    http://www.camana.de/verbraucherschutz_001.htm
    http://www.sgvd.de/index1.htm

    Rechtsschutz:
    http://www.comfortplan.de/rechtsschutzversicherung/rechtsschutzversicherung.html
    http://www.rechtsschutzversicherung-rechtsschutz.de/
    http://www.advocard.de/advocard_inter/advocard.nsf/docs/home
    http://www.rechtsschutzversicherung.com/
    http://www.allrecht.de/
    http://www.rechtsschutzversicherung-vergleich24.de/
    http://www.oninsure.de/vgl/v02.htm
    http://www.rechtsschutz.net/
    http://www.karn.de/rechtsschutzversicherung.html
    http://www.makler24.net/rechtsschutzversicherung.php
    http://www.arag.de/de/