Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
    IP-GIPT DAS=07.04.2002 Internet-Erstausgabe, letzte Änderung 15.6.7
    Impressum: Diplom-PsychologInnen Irmgard Rathsmann-Sponsel und Dr. phil. Rudolf Sponsel
    Stubenlohstr. 20     D-91052 Erlangen * Mail: sekretariat@sgipt.org_Zitierung  &  Copyright

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    Willkommen in unserer Internet-Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie, Abteilung Allgemeine Psychologie, Bereich Denken, und hier speziell zum Thema:

    Kreativitäts- und Problemlösungs-Theorie
    aus allgemeiner und integrative psychologisch-psychotherapeutischer Perspektive

    von Rudolf Sponsel, Erlangen

    Übersicht: Wir behandeln in diesem Kapitel folgende Fragen:




    Was ist ein Problem?
    Die derzeit bekannteste Dörner'sche (21979, S.10) Problem-Definition in der Denk- und Problemlösungspsychologie lautet:

        "Ein Problem ist also gekennzeichnet durch drei Komponenten:
            1. unerwünschter Anfangszustand sa
            2. erwünschter Endzustand sw
            3. Barriere, die eine Transformation von sa in sw im Moment verhindert."

    Diese Definition erscheint uns noch nicht ganz optimal, denn:
     

    1. Bedingung der Unlustkomponente. Die Dörner'sche Definition ist insofern nicht ganz optimal, weil ein unerwünschter Anfangszustand vorausgesetzt wird und damit Problemlösungen, die aus Lust am Tüfteln und Knobeln, aus Freude an der Herausforderung betrieben werden, herausfallen. Manchmal ist hier der Weg das Ziel, manchmal auch "nur" das Kompetenzlustgefühl: ich kann es. Man könnte die Dörner'sche Definition ergänzen durch das Attribut echtes Problem oder bedeutungsvolles Problem, um auch solche Ziel-Barrieren als Problemmerkmal zuzulassen, bei denen ein unerwünschter Anfangszustand nicht vorausgesetzt werden muß. Auftragsproblemlöser müssen z. B. überhaupt keine emotionale Beziehung zum Ziel haben, ja, wenn sie vom Problemlösen leben, dann könnte der Anfangszustand bei ihnen sogar emotional positiv besetzt sein.
    2. Voraussetzung Interesse. Die Dörner'sche Definition differenziert nicht ausdrücklich zwischen einem objektiven (intersubjektiven) und einem subjektiven Problem. Ob ein Sachverhalt ein Problem repräsentiert hängt im allgemeinen aber davon ab, welche Ziele und Interessen jemand verfolgt. Ein völlig Ziel- und interessenloser Mensch - den es allerdings nur selten gibt  - hätte demnach keine Probleme. Wir kennen in der Psychotherapie Menschen, die ihre Interessen, ihre Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse, kurz ihre Affekte verloren zu haben scheinen (Alexithyme, Anhedone). Sie lösen deshalb häufig keine Probleme, weil, was uns ein Problem wäre, von ihnen gar nicht so erlebt wird.
    3. Fähigkeits-Bedingung. Probleme haben eine objektive (intersubjektive) und eine subjektive Seite. Ob ein Sachverhalt ein Hindernis ist, hängt ab von den Fähigkeiten und Fertigkeiten dessen ab, der ein Ziel anstrebt, dem Gegenstände vorgelagert sind, die für den einen in seiner Situation ein Hindernis bedeuten, für einen anderen vielleicht nicht. Ein Problem kann also nicht absolut und unabhängig von Individuen und ihren Fähig- und Fertigkeiten definiert werden.
    4. Situations-Bedingung. Manche Ziele sind nur unter bestimmten Hintergrund-, Rahmen oder Situations-Bedingungen erreichbar, unter anderen nicht.
    5. Zuverlässigkeits- und Sicherheitsbedingung. Obwohl es für viele Ziele hinreichend viele Wege und Methoden geben mag, sie zu erreichen, so können doch diese Methoden und Wege mit Unsicherheit behaftet sein und sie sind es im Leben meist auch. Für eine ganze Reihe von Menschen - in der Psychotherapie meist zwanghafte, depressive oder zwanghaft-depressiv strukturierte Menschen - ist ihr Problem die mangelnde Sicherheit oder Zuverlässigkeit, mit der eine Methode oder ein Weg zum Ziel führt. Sie suchen immerzu bessere, sicherere, zuverlässigere Methoden und können dadurch in einer Optimierungsneurose1) landen


    Allgemeiner und Integrativer Problembegriff
    Der Problembegriff wird in der Denkpsychologie traditionell in Abgrenzung zur Aufgabe ganz allgemein wie folgt verwendet: Gegeben sei ein Subjekt mit einem Ziel. Ist dieses Ziel für ein Subjekt nicht ohne weiteres erreichbar, stehen dem Erreichen des Zieles also Hindernisse im Wege, für die das Subjekt keine Methoden und Wege kennt, sie zu beseitigen, so liegt für dieses Subjekt und seine Situation ein Problem vor.

       
    Differenzierung (Differentialdiagnose) Problem und Aufgabe
    Ist der Weg klar, wie ein Ziel zu erreichen ist, so spricht man nicht von einem Problem, sondern von einer Aufgabe. Ein "höheres" Problem kann also bei Aufgabenscheuen, Bequemen und Faulen auftreten, die einen Weg wegen des Aufwandes, der Mühe oder Anstrengung nicht gehen wollen. Das Ziel in diesen Fällen könnte lauten: wie erreiche ich Ziele, ohne mich (so) anzustrengen, mich (so) zu plagen oder einen solchen Aufwand zu investieren?2) . Viele Probleme sind lösbar, wenn man die zur Lösung einer Aufgabe nötigen Kompetenzen erwirbt und die entsprechende Lösungs-Arbeit dann verrichtet. Die Problemlösung unterscheidet sich von der Aufgabe dadurch, daß eine Aufgabe lösbar ist und halt getan werden muß, während bei einem Problem der Weg erst noch gefunden werden muß. Nachdem ein Weg oder eine Lösung für ein Problem gefunden wurde, das damit zu einer Aufgabe wird, muß sie natürlich immer noch getan werden. Das wird, besonders auch in Psychotherapien, oft übersehen oder nicht hinreichend angemessen gewürdigt: Mit der Problemlösung fängt die Arbeit an der Aufgabe erst an. Die bloße Erkenntis, oder vertiefter formuliert, die Einsicht allein führt noch nicht zu den entsprechenden Veränderungen und an deren Ende zum Ziel. Das ist gelegentlich eine fatale Täuschung in den Einsichtstherapien.



    Was ist eine Problemlösung ?
    Kann für das Erreichen eines Zieles ein Hindernis, für dessen Beseitigung eine bekannte und verfügbare Methode nicht zur Verfügung stand, eine solche Methode entwickelt werden, die dazu führt, daß das Hindernis beseitigt und das Ziel erreicht werden kann, so sprechen wir von einer Problemlösung.

    Die richtigen Fragen zu stellen ist ein wichtiger Schritt zur Lösung.
    Das Problem zu klären und zu verstehen ist eine wichtige Voraussetzung zur Lösung.
    In der richtigen Problemformulierung ist die Lösung, falls es eine gibt, manchmal schon verborgen.
    Die entsprechende innere geistige Beschäftigung ist eine oft zusätzlich wichtige Voraussetzung zur Problemlösung.

    Wie findet man Problemlösungen ?
    Stichworte: Erfindungskunst oder Heuristik (als Handlungsprinzip in der Psychotherapie) Kreativmethoden.
    Hellpach (1937, S. 21f) entwickelt: "Wir finden, kurzum, für wichtige Eingebungen wissenschaftlicher Erkenntnisse zweierlei Irrationalien: eine irrationale Ursprungssituation (Traum, Halbwachsein, Hindämmern, Umgaukeltwerden von Bildern, versonnen Wandern oder Ruhen, nicht strenges, waches, klares Denken: 'niemals am Schreibtisch' kamen die Einfälle des Helmholtz) und eine irrationale Inhaltsbeschaffenheit, die bis zum Widersinn gehen kann ..."[z. B. Newtons Apfel, Kekulés Schlange, Darwins Wagenfahrt] ... "Diese beiden Irrationalien: die irrationale Ursprungssituation und der irrationale Eingebungsinhalt - sind jedoch eingerahmt von zwei Rationalien: der Denkvorbereitung und der Denkausführung. Nur ausnahmsweise, wie bei Robert Mayer, kann das vorbereitende Denken fehlen, mindestens kaum nachweisbar sein; in den weitaus meisten Fällen gehört es zu den Voraussetzungen des Eintretens der Eingebung. Die rationale Ausführungsphase fehlt niemals. Wer sich bei Einfällen bescheidet, wird bestenfalls ein Aphorist, ein Essayist, ein Geistreicher. Eingebung ist noch nicht Erkenntnis, nur Erkenntniskeim; sie muß erst durch umfassende Beweisführung zur Erkenntnis entfaltet werden."


    Berichte und Quellen über Problemlösungs-Einfälle in der Wissenschaft
    Motto: "Man löst oft ein Problem, indem man sich vom Problem löst."

    Vorbemerkung: Phantasie und Einfälle, Suchen und Probieren wie häufiges Scheitern, Analogien und vor allem auch die Professores Zufall und Glück, so viel steht ziemlich sicher fest, spielen in der Wissenschaft, in ihren Entwicklungen und Entdeckungen eine viel, viel größere Rolle als nachher in den Veröffentlichungen und Lehrbüchern aufscheint. Dort ist fast alles verschwunden, was mit der psychologischen Wirklichkeit des Entwicklungs- und Entdeckungsprozesses zu tun hatte. Das spricht auch keineswegs gegen die Wissenschaft, sondern dies erscheint aus psychologischer Sicht völlig normal und natürlich. Bedeutsame Erkenntnisse werden aber wahrscheinlich nur dann zum Vorschein kommen, wenn eine solide Begabung, eine solide Befassung und Erfahrung den Hintergrund und Nährboden des Heureka-Erlebnisses - Ich habs! - aufbereitet.

    Ampère (1775-1836, Mathematiker, Physiker, Naturforscher) 1802.
    Nach  Thiele-Dohrmann (1990, S. 111). "Am 27. April 1802 stieß ich einen hellen Freudenschrei aus ..." beginnt Dohrmann seine Darstellung von Ampères Heureka-Erlebnis. "Sieben Jahre zuvor hatte ich mir eine Aufgabe gestellt, die ich nicht sofort lösen konnte, für die ich aber durch Zufall eine Lösung fand. Ich wußte zwar, daß sie richtig war, konnte sie aber nicht beweisen. Die Sache ging mir immer wieder durch den Kopf, und wohl zwanzigmal habe ich nach einer Lösung gesucht, aber vergebens. Tagelang schleppte ich den Gedanken mit mir herum, und schließlich, ich weiß nicht wie, hatte ich sie und mit ihr eine Menge neuartiger Überlegungen über die Wahrscheinlichkeitstheorie. Da ich glaube, daß es in Frankreich nur wenige Mathematiker gibt, die dieses Problem schneller lösen können, hege ich keine Zweifel, daß eine kurze Veröffentlichung darüber ein gutes Mittel ist, um zu einen Lehrauftrag für Mathematik zu kommen." Dohrmann berichtet, daß Ampère diesen Lehrauftrag auch tatsächlich bekommen hat. Seine Abhandlung wurde unter dem Titel "Betrachtungen über die mathematische Theorie von Glücksspielen" bekannt.

    Archimedes (ca. 287-212, Mathematiker, Ingenieur).
    Von Archimedes berichtet Plutarch, daß er, als er in eine übervolle Badewanne stieg, und diese überlief, das Prinzip des Auftriebs (Hydrostatik) entdeckt haben soll. Er soll so begeistert über die Entdeckung gewesen sein, daß er spontan aus der Wanne sprang, mehrfach "Heureka!" (Ich habs!) rief und dann nackt und aufgeregt durch die Straßen von Syrakus gelaufen sein soll, ohne auf die anderen Menschen zu achten. Vorausgegangen ist diesem klassischen Heureka-Erlebnis eine Problemstellung des Königs Heiron II. von Syrakus, der wissen wollte, ob eine von ihm in Auftrag gegebene Krone wirklich aus Gold bestand. Wie kann man das machen? Nun, man braucht eine Vergleichs- oder Bezugsmasse von gleichem Gewicht wie die Krone. Ist die Krone reines Gold und nicht etwas eine Legierung, so wird sie genau so viel Wasser verdrängen wie die Vergleichs- oder Bezugsmasse aus reinem Gold. Verdrängt die Krone mehr Wasser, hat sie ein größeres Volumen und daher ein geringeres Gewicht als das gleiche Volumen reines Gold. So soll es gewesen, endet die Geschichte. Aus kreativpsychologischer Sicht gibt es keine Einwände gegen diese Geschichte: so kann es gut gewesen sein.

    Brodie, Benjamin 1859.
    Aus: Spektrum der Wissenschaft. Deutsche Ausgabe der Scientific American. Biografie 2/ 2000, S. 6. Der Begründer der Elektrodynamik: Maxwell. "Am 30. November 1859 hielt Sir Benjamin Brodie einen Vortrag vor der Royal Society, deren Präsident er damals war." Er führte aus, "daß die physikalische Forschung mehr als alle anderen geistigen Tätigkeiten den wirklichen Wert und die richtige Verwendung der Imagination vor Augen führe - 'jener wunderbaren Fähigkeit, die uns, wenn wir uns ihr ohne Kontrolle hingeben, im Gefilde der Ratlosigkeit und des Irrtums, in Welten des Nebels und der Dunkelheit abgleiten lässt, die aber, wenn sie von der Erfahrung und der Reflexion richtig gelenkt wird, das edelste Merkmal des Menschen wird: die Quelle des dichterischen Genius, das Instrument für Entdeckungen in der Wissenschaft, ohne das Newton nie die Fluxionen erdacht, Davy nicht die Erden und die Alkalien zerlegt, Kolumbus keinen neuen Kontinent entdeckt hätte.'"

    Darwin (1809-1882, Biologe). Hellpach berichtet (1937, S. 21):
    "Die Idee der Auslese des im Kampf ums Dasein Bestangepaßten kam, nach jahrelangem vergeblichen Denken über die Erklärungsmöglichkeiten der Entwicklung der Lebewesen, dem 49 jährigen Darwin auf einer Wagenspazierfahrt, und der so nüchterne Mann beschreibt den Zustand, in den er danach gerät, mit dem Satze: 'Ich bin von meinem Reichtum an Erkenntnissen wie ein Krösus überwältigt.' Aber was dann folgt: die Ausarbeitung des Werkes 'Die Entstehung der Arten', der überzeugende Aufbau der Beweisführung, ist eine solche Verstandesmühsal, daß es ihn 'halb tot gemacht' hat, dies 'verwünschte Buch'."

    Descartes (1596-1650, Mathematiker, Philosoph),
    nach Hellpach (1937, S. 20), hatte Descartes beim Erwachen eines Morgens  im Feldlager Tillys bei Regensburg, die Vorstellung der Koordinaten der analytischen Geometrie.

    Franklin (1706-1790, Naturforscher, Schriftsteller, Staatsmann)
    Nach Thiele-Dohrmann (1990, S. 113). Damit Franklin die Menschen von seiner Idee des Blitzableiters überzeugen konnte, war ein wichtiger Zwischenschritt nötig: zuerst mußte er beweisen, daß Gewitterwolken elektrisch geladen waren. Dohrmann berichtet: "Schon als kleiner Junge hatte er einen Drachen auf ungewöhnliche Weise verwendet: Beim Schwimmen auf einem See hatte er sich oft bei leichtem Wind auf den Rücken gelegt und sich von einem solchen Drachen ziehen lassen. Diese plötzlich aufsteigende Erinnerung machte er sich jetzt zunutze. Gemeinsam mit seinem kleinen Sohn bastelte er aus Holzlatten und einem Seidentuch einen Drachen, den er während eines Gewitters im Juni 1752 steigen ließ. Es gelang ihm, die elektrische Ladung einer Wolke in eine sogenannte 'Leidener Flasche' zu geleiten, einen mit Stanniol belegten Glaszylinder zum Ansammeln von Elektrizität. 'Der so gewonnene elektrische Funke entflammte Spiritus und wurde noch zu weiteren Experimenten verwendet', schrieb Franklin zufrieden in sein Tagebuch."

    Gauß (1777-1855, Mathematiker):
    "Meine Ergebnisse habe ich schon, ich weiß nur noch nicht, auf welchem Wege ich zu ihnen gelangen werde." Hellpach berichtet (1937, S.20): "Gauß, der princeps mathematicorum, 'hatte' manche seiner genialen Lösungen im Augenblick des morgendlichen Aufwachens; ..."

    Hadamard (1865-1963, Mathematiker) Nach Thiele-Dohrmann (1990, S. 110).
    "Der französische Mathematiker Jacques Hadamard erklärt zu solchen unvermuteten Eingebungen aus seiner eigenen Erfahrung: 'Eine Erscheinung gibt es sicher, und ich bürge für ihre absolute Gewißheit: Das plötzliche und unvermittelte Auftauchen einer Lösung im Augenblick des Erwachens. Als ich einmal durch ein Geräusch abrupt geweckt wurde, kam mir spontan, ohne daß ich auch nur einen Augenblick darüber nachgedacht hätte, eine Lösung, nach der ich schon seit langem suchte - diese Tatsache war so eindrucksvoll, daß sie mir unvergeßlich blieb - und die in einer ganz anderen Richtung lag als alles, auf das ich in meinen Versuchen hingearbeitet hatte.'"

    Helmholtz (1821-1894, Physiker).
    Es gibt "nichts praktischeres, als eine gute Theorie". (Hellpach 1937, S. 33). Augenspiegel.

    Kekulé (1829-1896, Chemiker) 1890:
    Siehe Kekulés Berliner Rede 1890 zum 25jährigen Benzolfest: "Lernen wir träumen, meine Herren, dann finden wir vielleicht die Wahrheit - aber hüten wir uns, unsere Träume zu veröffentlichen, ehe sie durch den wachen Verstand geprüft worden sind." Kekulés Traum.

    Loewi, Otto (1873-1961, Physiologe und Pharmakologe, Nobelpreis 1936). Thiele-Dohrmann (1990, S. 114).
    "Auch Otto Loewi, der die Bedeutung von Chemikalien bei der Übermittlung von Nervenimpulsen untersuchte und für seine Forschungsergebnisse den Nobelpreis zuerkannt bekam, hatte zunächst große Schwierigkeiten gehabt, seine intuitiven Überzeugungen empirisch zu beweisen. Er war nahe daran, seine Theorie aufzugeben, als er eines Nachts etwas Unerwartetes erlebte: Er erwachte, anscheinend nach einem Traum, schaltete das Licht an und schrieb einige Worte auf ein kleines Stück Papier. Dann schlief er wieder ein. Als er morgens um sechs Uhr aufwachte, fiel ihm sofort ein, daß er in der Nacht etwas sehr Wichtiges notiert hatte. Aber die schnell hingekritzelten Worte auf dem kleinen Zettel, konnte er nicht mehr entziffern.
    In der folgenden Nacht hatte er den gleichen Einfall. Es war der Entwurf eines Experiments, mit dem er testen wollte, ob eine wissenschaftliche Hypothese, die er vor Jahren aufgestellt hatte, richtig war. Sofort stand er auf, ging in sein Labor und führte, wie er es geträumt hatte, ein einfaches Experiment an einem Froschherzen aus - ein Versuch, der ihm schließlich den Nobelpreis eintrug."

    Maxwell, James Clerk (1831-1879, Mathematiker, Physiker, Begründer der Elektrodynamik).
    Nach Sekundärquelle: Spektrum der Wissenschaft. Deutsche Ausgabe der Scientific American. Biografie 2/ 2000, S. 7f. Der Begründer der Elektrodynamik: Maxwell. Seinen ersten Vortrag, der über die naturwissenschaftliche Perspektive hinaus ging, hielt Maxwell 1854 kurz nach seiner Graduierung (mit Auszeichnung) in Mathematik in Cambridge "vor den 'Aposteln' - einem literarischen Club am Trinity College -" mit dem Thema: "Has Everything Beautiful in Art its Original in Nature?", worin er die Ansicht vertrat, "daß die Imaginationsfähigkeit der Vernunft übergeordnet sei". Zwei Jahre später folgte erneut ein Vortrag vor den "Aposteln" mit dem Thema: "Are there Real Analogies in Nature?". Hierbei wählte er in der Einführung den Vergleich, daß sich im Wortspiel zwei Wahrheiten in einem einzigen Ausdruck versteckten während in der Analogie eine Wahrheit aus zwei verschiedenen Ausdrücken hervorgehe. Er beschließt seinen Vortrag mit einem interessanten Gleichnis (S. 11): "Vielleicht ist das 'Buch' der Natur, wie man es genannt hat, aus geordneten Seiten aufgebaut; wenn dem so ist, dann erklären ohne Frage die einleitenden Teile das, was folgt, und die Methoden, die in den ersten Kapiteln dargestellt werden, können übernommen und als Erklärungen der nachfolgenden, fortgeschrittenen Teile verwendet werden; wenn es aber kein 'Buch' ist, sondern eine Zeitschrift, dann ist nichts dümmer als anzunehmen, ein Teil könne ein Licht auf einen anderen werfen." Hier klingt bereits die Idee des Quantensprungs, der Mutation und des Chaos an.
     

      Spektrum der Wissenschaft. Deutsche Ausgabe von Scientific American. Biografie 2/ 2000.
      Der Begründer der Elektrodynamik: Maxwell. Und hierin der Artikel: "Von Glocken und Glöcknern. Die Imagination als Mittel zur Bildung von Modellen, Analogien und Metaphern. (S. 6-11). (hier Brodie und Maxwell).


    Robert Mayer (1814-1878, Arzt, Naturforscher)
    findet den Energieerhaltungssatz, wobei der Auslöser auf folgendes Erlebnis zurückgehen soll, wir folgen Hellpach  (1937, S. 4): "Dieser Durchschnittsmediziner Mayer, der niemals einen regulären Unterricht in der Physik genossen hatte, wurde als 26 jähriger zum Entdecker des Gesetzes der Erhaltung der Energie und der Verwandelbarkeit der Naturkräfte (als bloßer Erscheinungsformen der Energie) ineinander. Mitten auf einer Seereise als Schiffsarzt, während deren er ohne jede intensivere geistige Beschäftigung, ein geradezu inhaltsarmseliges Tagebuch führend, sozusagen animalisch dahinlebte, ließ der (vermeintliche!) Anblick besonders hellroten Blutes beim Aderlaß von Matrosen in Surabaja in ihm die Eingebung aufblitzen, daß chemische Verbrennung, Wärme und mechanische Arbeit in einem gesetzmäßigen Zusammenhang miteinander stünden. Mayer ist durch diesen Einfall nach seinem eigenen Zeugnis in einen wahrhaft ekstatischen Zustand geraten, er fühlte sich 'inspiriert', kümmerte sich überhaupt nicht weiter um die packende tropische Welt, die kennenzulernen er doch seine Reise unternommen hatte, sondern vergrub sich an Bord seines vor Anker liegenden Schiffes in seine Idee. Seine unzulänglichen Vorkenntnisse in der Physik führten ihn nun bei dem Versuch, diese Idee zu beweisen, zunächst in ein wahres Gestrüpp von Irrtümern und Fehlschlüssen, und erst nach fast zwei Jahren hatte seine Abhandlung, wenngleich noch mit groben Beweisschnitzern behaftet, immerhin eine Beweiskraft, daß sie des Chemikers Liebig Aufmerksamkeit zu erregen wußte. Obwohl Mayer seine wissenschaftlichen Bildungslücken immer fleißiger füllte, teils durch mathematischen Privatunterricht, teils durch briefliche und mündliche Befragungen von naturwissenschaftlichen Fachleuten, ist er der Versuchung, Unbewiesenes, Phantastisches, Spekulatives in seine Gedankengänge zu verflechten, niemals Herr geworden, und dies war es in erster Linie, was einen großen und strengen Naturforscher wie Helmholtz zeitlebens an der Anerkennung Mayers als eines Ebenbürtigen hinderte. Mitschuld an dieser Neigung trug wohl Mayers pathologische Wesensnote - deren krasse Ausbrüche (er mußte wiederholt eine geschlossene Anstalt aufsuchen) man fälschlich der Aufregung über die Mißachtung seiner Entdeckung zugeschrieben hat. Robert Mayer hatte nicht mit größerer Verständnislosigkeit zu kämpfen, als die meisten Bahnbrecher. Er hat, wenn auch nach langer Wartezeit, den vollen Ruhm des großen Entdeckers noch erlebt, großartige Ehrungen empfangen, und selbst Helmholtz hat schließlich die unbedingte Priorität Mayers in Fragen des Energiegesetzes rückhaltlos anerkannt. Aber Mayer war eben in seiner Anlage ein gemütskrankhaftes Naturell, ein 'Manisch-Depressiver', wie wir es heute nennen, er wurde immer wieder von Anfällen bald exzentrisch gehobener, bald verzweifelt gedrückter Stimmung heimgesucht; die anfängliche Verkennung hat gewiß seine Reizbarkeit gesteigert, geschaffen hat sie sein krankhaftes Naturell nicht. Ein (ihm sehr wohlwollender) Biograph spricht davon, daß noch in seinem Hauptwerk die große Entdeckung mitten in 'gänzlich wertlosen und abwegigen' Auseinandersetzungen stehe 'wie eine Wunderblume in einem Sumpf'."

    Newton (1642-1726 / 7, Physiker, Naturwissenschaftler, Alchemist).
    Newtons Geschichte mit dem Apfel, wonach er aus der alltäglichen Beobachtung des Falls eines Apfels auf die Idee mit der Schwerkraft gekommen sein soll, ist, zusammen mit der Geschichte von Archimedes, eine der berühmtesten Geschichten zu den Heureka-Erlebnissen in der Wissenschaft.
    Unter folgender Adresse wird berichtet, daß es eine ganze Reihe von Indizien für den Wahrheitsgehalt der Geschichte mit dem Apfel gibt, aber nicht, daß der Apfel Newton auf den Kopf fiel: [ursprüngliche Quelle: http://www.newton.org.uk/essays/Apple.html]
    Nach einer anderen Quelle soll er auf die Frage, wie er zu seinen Erkenntnissen gekommen sei, gesagt haben: "Durch unausgesetztes angestrengtes Nachdenken". Anmerkung: Höflich formuliert, soll Newton ein sehr schwieriger Mensch gewesen sein, was ein schönes Beispiel dafür ist, daß unsere Helden (auf der einen Seite) nicht selten in anderen Bereichen weniger verehrungswürdige Merkmale zeigen.
    Google zu <Newton apple> <Newton biography> <Newton Biographie>

    Poincaré (1854-1912, Physiker, Mathematiker)
    Nach Thiele-Dohrmann (1990, S. 110f). "Später wandte sich Poincaré arithmetischen Fragen zu, ziemlich erfolglos, wie er fand, und ohne auf den Gedanken zu kommen, daß diese Fragen etwas mit seinen früheren Untersuchungen zu tun haben könnten. Recht verärgert über seinen Mißerfolg, fuhr der Mathematiker für einige Tage an die See, um auf andere Gedanken zu kommen. Und gerade diese Ablenkung brachte ihm die Belohnung für seine vorherigen Denkanstrengungen: Er erkannte einen lang gesuchten mathematischen Zusammenhang, den er bislang nicht gesehen hatte. Besonders beeindruckt war Poincaré von der Plötzlichkeit der Erkenntnis. Er sah darin ein Zeichen für eine lange unbewußte Vorarbeit. Diese unbewußte Arbeit, davon zeigte er sich überzeugt, spielt bei vielen mathematischen Erfindungen eine wichtige Rolle."

    Polya (in Vorbereitung)

    Simon, Hermann (1867-1947), Psychiater, entdeckt durch Zufall den Wert der Beschäftigungs- und Arbeitstherapie. (Beschreibung hier)



    Berichte und Quellen über Problemlösungs-Einfälle aus dem Alltag  (in Ausarbeitung)

    Hellpach (1937, S. 21) berichtet: "Und schon der kleine Schuljunge macht die Erfahrung, daß da eine Aufgabenlösung, 'leicht wie aus dem Nichts gesprungen' (Schiller) da sein kann, um die er sich am späten Vorabend vergebens plagte. Doch gehörte dieses Sichplagen, das angestrengte, wenn auch fruchtlose Nachdenken dazu."

    In Vorbereitung:
    Wie die dramatische Selbstmordwelle der Jungfrauen von Milet von einem Tag auf den anderen gestoppt wurde.
    Küche, Haushalt, Auto, Alltags-Handwerk, Alltags-Technik
    Von der Tücke des Objekts.



    Gibt es systematische Methoden zur Problemlösungsfindung ?
    Ja, es gibt eine ganze Reihe von Methoden, aber es gibt keine Schlaraffenlandverfahren. Ein - möglicherweise - wichtiges Konstruktionsprinzip wurde von Irmgard Rathsmann-Sponsel auf den Nenner gebracht:

    Freiheitsgrad-Hypothese mentaler Modelle:
    Ein mentales Modell muß - relativ - frei sein, um sich an ein anderes mentales Modell binden zu können.
    Diese Hypothese steht im guten Einklang mit der bekannten Tatsache aus der kreativen Denkforschung und Problemlösungspsychologie, daß Lösungen bevorzugt nach Lockerungen und Abweichungen von gewohnten und eingeschliffenen Bahnen eintreten. Solche Lockerungen befreien ein mentales Modell aus seiner gewohnten Umgebung, Einbettung und seinen gewöhnlichen assoziativen Bindungen. Dieses Wissen wird auch von der Hypnotherapie gezielt angewendet.

    Ganz praktisch stellt sich nunmehr die Frage: Was kann man tun, welche mentalen Zustände sind solchen Freiheitsgraden förderlich?
    So seltsam es klingen mag: aber sich gerade bewußt nicht mit der Problemlösung zu beschäftigen, kann der wirklichen Problemlösung sehr förderlich sein. Die Lockerung oder vorübergehende Aufgabe der bewußten Kontrolle, die mit der Abkehr, einer Pause, Entspannung, Ruhe oder Schlaf einhergeht, ermöglicht nun, daß sich aus der Erfahrungs-, Denk- und Phantasiewelt mentale Modelle mischen können. Logik und bewußte Kontrolle, auch die Einbahnstraßen der Erfahrung und bisherigen Anordnungen, sind eingeschränkt bis aufgehoben. Die unterschiedlichsten Modellfiguren können nach dem Gestaltmodell in den Vordergrund, andere in den Hintergrund treten. In solchen Mischungen können nun zahlreiche mentale Modelle für das Problem vorkommen. Neue geistige Modellverbindungen werden somit möglich. Dies gleicht der Erleichterung beim Erinnern der Wiedererkennungsmethode gegenüber der Reproduktionsmethode. Die Reproduktionsmethode muß in den Fällen, in denen Neues gesucht wird, versagen.

    Die Affekt-Hypothese zur Heraushebung:
    Ein mit einem besonderen Affekt verknüpftes mentales Modell kann einem ansonsten wenig bedeutsamen mentalen Modell eine heraushebende Bedeutung verleihen, so daß es in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken kann.

    Die Originalitäts-Hypothese der Heraushebung
    Aus der Gedächtnisforschung wissen wir, daß originelle und ungewöhnliche Codierungen die Gedächtnisleistung erhöhen können.

    Die Assoziations-Hypothese der Verbindung
    Aristoteles stellte die Hypothesen auf, daß mentale Modelle miteinander assoziiert werden, wenn sie einander (1) ähnlich sind, (2) im Gegensatz zu einander stehen, wenn sie (3) räumlich oder (4) zeitlich einander nahe sind. Kurz zusammengefaßt: Ähnlichkeit, Kontrast und Nähe sind assoziationsförderlich.

    Die Lerntheoretische Hypothese: Assoziation (Konditionierung) durch Belohnung
    Ein mentales Modell wird mit einem anderen verstärkt assoziiert, wenn diese Verbindung entsprechend belohnt wird.

    Weitere und sonstige Ideen und Überlegungen



    Was heißt Kreativität ?
    Kreativ heißt in der Allgemeinen und Integrativen Psychologie und Psychotherapie neue Verbindungen von Sachverhalten zu stiften.


    Kann man Kreativität lernen?   (Literaturliste)
    Bis zu einem gewissen Grad kann man Kreativität sicher lernen. Das Zeit-Rätsel zeigt z. B. eine Variante.


    Besondere Fallstricke beim Problemlösungen in der Psychotherapie oder: Wenn es nicht am Wie liegt
    Wenn klar ist, wie ein Problem gelöst werden kann, wird aus einem Problem eine Aufgabe, die verrichtet sein will. Nun gibt es eine Reihe von LebensspezialistInnen, die ein unlösbares Problem verfolgen: wie kann man Aufgaben oder Arbeit verrichten ohne zu arbeiten?                   (wird umfangreicher ergänzt)



    Literatur zur Problemlösung und Kreativität  (die beiden unteren Angaben stehen noch aus Linkgründen hier).
    Hellpach, Willy (1937). Schöpferische Unvernunft. Rolle und Grenze des Irrationalen in der Wissenschaft. Leipzig: Meiner
    Thiele-Dohrmann, Klaus (1990). Intuition. Göttlicher Funke oder unbewußter Datenspeicher? Hamburg: Kabel.


    1) Optimierungsneurose: Wir sprechen von einer Optimierungsneurose dann, wenn ein Mensch, statt sich mit einer brauchbaren oder sogar guten Lösung zufrieden zu geben, immerzu nach der - meist fiktiv - "besten" Lösung sucht. Das ist dramatisch bis tragisch in all den Fällen, wo es keine besten Lösungen gibt. Beispiel 1: Einem attraktiv verwöhnten Menschen sei z. B. keine PartnerIn gut genug, alle werden abgewiesen,  bis am Ende keine BewerberIn mehr da und die Zeit verronnen ist. Beispiel 2: Jemand sucht einen Weg, seine Angst los zu werden, ohne sich dem Angstsachverhalt zu stellen. Verallgemeinert: wer allem Unlustvollen und Unangenehmen aus dem Wege geht, hat die besten Aussichten, ein unlustvolles und unangenehmes Leben zu führen.
    2)  Nun, das könnte Ausdruck einer Optimierungsneurose sein, der ein falsches Weltbild, falsche Erwartungen auf der einen Seite oder Schlaraffenlanderwartungen auf der anderen Seite zugrundeliegen; im schlimmsten Falle beides. Man könnte auch sagen: Den einen fehlt ein realistisches Anspruchsniveau, den anderen das Stück "Masochismus", das in Leistungsgesellschaften so nützlich ist: Plage und rackern als Genuß.
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    Änderungen - wird gelegentlich (unregelmäßig) kontrolliert, überarbeitet und ergänzt. Kritik an: sekretariat@sgipt.org
    02.11.2005    Querverweise, Layout.
    07.04.2002    (Simon)
    10.09.2000 Fehlerkorrektur und Überarbeitung. Neu: ArchimedesBrodie_Maxwell_Newton  (Apfel Recherche)  _Literaturliste


    Querverweise.
    Standort: Allgemeine und integrative psychologisch-psychotherapeutische Kreativitäts- und Problemlösungs-Theorie.
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    Zitierung
    Sponsel, Rudolf  (DAS). Allgemeine und integrative psychologisch-psychotherapeutische Kreativitäts- und Problemlösungs-Theorie  IP-GIPT. Erlangen: http://www.sgipt.org/gipt/allpsy/denk/kreativ0.htm
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